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Wattwiler Fusion Blue am BandXost – Roter Faden beim Jammen

Die Wattwiler Band Fusion Blue hat es in die Vorauswahl für den BandXost geschafft.
Sascha Erni
Fusion Blue hat bereits mehrere erfolgreiche Auftritte erlebt. Wie hier an den Jazztagen in Lichtensteig. (Bild: Sascha Erni)

Fusion Blue hat bereits mehrere erfolgreiche Auftritte erlebt. Wie hier an den Jazztagen in Lichtensteig. (Bild: Sascha Erni)

Im GIZ in Herisau gilt es am Samstag für die Wattwiler Band Fusion Blue ernst: Die neun Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wattwil treten in der Qualifikationsrunde des Ostschweizer Nachwuchswettbewerbs BandXost auf. Können sie die Jury mit ihrem Stil-Mix aus Rock, Pop, Soul und Reggae überzeugen, winkt Ende Monat die Teilnahme am Final in St.Gallen.

Vor zwei Jahren gegründet kann Fusion Blue auf eine Reihe Auftritte zurückblicken, wie im ZAK Jona oder an den Jazztagen Lichtensteig. «Das ist sicher auch Simon Winiger zu verdanken», sagt Sängerin Nina Weder im Gespräch. Der Musiklehrer der Kanti Wattwil betreut zusammen mit Gitarrenlehrer Rainer Apel die Band – und steht als Session-Musiker mit Grössen wie Marc Sway auf der Bühne. «Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung», betont Weder. Die beiden hätten die richtige Balance zwischen Anleitung und Machen-Lassen gefunden, um aus Fusion Blue mehr als eine Schülerband zu machen.

Neun Leute auf der Bühne – wie koordiniert man so etwas? «Die für BandXost nötigen Extraproben zu organisieren, war tatsächlich kompliziert», bestätigt Weder. Das Finden von Terminen war nicht leicht. Eine Herausforderung fand sich dann in den Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs: Die Bands dürfen in ihren 15-minütigen Sets nicht nur Cover-Versionen spielen, sondern müssen Eigenkompositionen vorweisen. Das erste Fusion-Blue-Original war vor den Herbstferien im Kasten, die zweite Eigenkomposition letzten Sonntag ausgefeilt. «Wir sind sehr sportlich unterwegs», erzählt Weder und schmunzelt.

Eigenkompositionen mit Reggae-Passagen

Die Musik von Fusion Blue lässt sich nicht in eine Genre-Schublade drücken. Bei BandXost meldete sich die Band in der Kategorie «Anderes» an. Das liegt auch an der Bandzusammensetzung: Zwei Keyboards, zwei Drumsets und ein Fagott trifft man selten gemeinsam mit E-Gitarre, Bass und zwei Sängerinnen auf der Bühne an.

Einige der jungen Musikerinnen und Musiker spielen noch in anderen Bands, jedes Mitglied kommt mit unterschiedlichen musikalischen Vorstellungen in den Proberaum. «Vielleicht macht genau diese Kombination unseren Sound aus.» So etwas wie ein roter Faden habe sich beim Jammen gezeigt: Die beiden Eigenkompositionen haben Reggae-Passagen, nicht klassisch à la Bob Marley, eher wie sie bei der Schweizer Band Pedestrians anzutreffen seien, so Weder.

Erlebnis und Erfahrung vor Karriere

Der BandXost-Nachwuchswettbewerb findet dieses Jahr zum 14. Mal statt. 57 Bands, Solistinnen und Formationen aus der Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein kämpfen in neun Qualifikationsrunden um die Teilnahme am Final.

Den Gewinnern winken eine Studio-Aufnahme und Festivalauftritte. Die Plätze zwei und drei erhalten einen Förderbeitrag sowie ein Coaching. Das Gewinnen stehe aber nicht im Zentrum, erklärt Céline Fuchs vom BandXost-OK. «Junge Musikerinnen und Musiker sollen die Chance erhalten, unter professionellen Bedingungen ins Rampenlicht zu treten und neue Kontakte zu knüpfen.» Es ginge weniger darum, den Einstieg in eine Berufskarriere zu finden, als um das Erlebnis und die Erfahrung auf der Bühne, so Fuchs. Ähnlich sieht es Weder.

Noch lernen alle Bandmitglieder an der Kantonsschule – aber was folgt auf die Matura? «Ich kann es mir gut vorstellen, mit der Band professionell weiterzumachen», sagt die Sängerin. Mit Studium und Berufsausbildung könne man jedoch nicht davon ausgehen, dass es zeitlich klappen wird. «Fusion Blue besteht aus tollen Musikerinnen und Musikern, wir könnten alle alleine oder in neuen Formationen auftreten», ist Weder überzeugt.

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