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Erblindet, weil 40 Franken zu viel sind

In Äthiopien ist die Hälfte aller blinden Menschen am grauen Star erkrankt. Dies ist mittels Operation zwar heilbar, aber im afrikanischen Land kaum bezahlbar.
Urs Nobel
Der auf dem Plakat gezeigte Schutzhelm geht ab dem 15. Mai zu Gunsten der Aktion Licht für die Welt in Produktion. Auf dem Bild von links: Marco Koch, CEO Optrel AG, Samuel Schöb, Marketing, Branka Miljanovic, Head of Marketing, Gabriel Müller, Geschäftsführer «Licht für die Welt». (Bild: Urs Nobel)

Der auf dem Plakat gezeigte Schutzhelm geht ab dem 15. Mai zu Gunsten der Aktion Licht für die Welt in Produktion. Auf dem Bild von links: Marco Koch, CEO Optrel AG, Samuel Schöb, Marketing, Branka Miljanovic, Head of Marketing, Gabriel Müller, Geschäftsführer «Licht für die Welt». (Bild: Urs Nobel)

Während die Operation des «Grauen Stars» in der Schweiz für beide Augen rund 4000 Franken kostet und von der Krankenkasse übernommen wird, müssen für diesen Eingriff in Afrika 40 Franken entrichtet werden.

Dies können sich die Meisten nicht leisten und bleiben blind. Mit der Folge, dass viele Mütter ihre eigenen Kinder oder Grosseltern ihre Enkel noch nie gesehen haben. Doch genau auf diese sind sie angewiesen, wenn sie sich bewegen wollen. Kinder oder Enkel führen die blinden Eltern oder Grosseltern herum und verpassen so den Schulbesuch, wenn das überhaupt möglich wäre. Oder ein Erwachsener sorgt sich um das blinde Familienmitglied und hat deshalb keine Chance auf Arbeit.

Schon viele Jahre in Äthiopien engagiert

Die humanitäre Organisation Licht für die Welt engagiert sich schon viele Jahre dafür, dass blinde Menschen, etwa in Äthiopien, wieder sehen können. In der weltweit operierenden Toggenburger Firma Optrel AG aus Wattwil hat «Licht für die Welt» einen Partner gefunden, der gemäss Marco Koch, CEO und Präsident, mit Qualitätsprodukten verhindern will, dass aus Sehenden Blinde werden. «Es ist mir auch eine Herzensangelegenheit, einen Beitrag zu leisten, aus Blinden wieder Sehende zu machen.»

Im Rahmen einer Marketing-Aktion sieht Optrel AG vor, eine Special Edition des neuesten Optrel-Erfolgsmodells «panoramaxx» (Schutzhelm für Schweissen) in einer Serie von 200 Stück aufzulegen. «Der gesamte Verkaufserlös geht zu Gunsten der Initiative ‹optrel schenkt Licht für die Welt› und ermöglicht in Afrika 3000 Staroperationen», erklärt Branka Miljanovic und zeigt auf, dass ihre Abteilung voll hinter dieser Herzensangelegenheit ihres Chefs steht.

Dieser doppelt nach: «Mit dieser Aktion gelingt es uns, gleichzeitig das Erblinden zu vermeiden und Blindheit zu heilen. Denn mit dem Kauf des Special-Edition-Schweisshelms schützt der Schweisser sein eigenes Augenlicht und zusätzlich heilt er 15 erblindete Menschen, indem er diesen die Operation am Grauen Star ermöglicht.»

«Solche Momente sind unbeschreiblich»

Dankbar ob diesem Engagement zeigt sich Gabriel Müller von der international tätigen Fachorganisation Licht für die Welt. Er ist gleichzeitig hoch erfreut, dass die Firma Optrel AG in Wattwil mit einem derartigen Beispiel vorangeht und gleichzeitig mithelfen möchte, weitere Privatpersonen oder Firmen zu motivieren, diese Initiative zu unterstützen.

«Ich durfte in meiner Tätigkeit schon mehrfach miterleben, wie eine Mutter nach der Operation erstmals in ihrem Leben ihr Kind sehen konnte. Solche Momente sind unbeschreiblich und motivieren, mich weiterhin mit vollem Engagement an solchen Projekten zu beteiligen.»

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