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Viele einfallsreiche Auftritte an der Toggenburger Messe

Zeitweise herrschte in der Markthalle und den beiden Festzelten, in denen die Toggenburger Messe stattfand, dichtes Gedränge. Viele Stände waren von Erwachsenen und Kindern regelrecht umlagert. Die Stimmung war friedlich.
Martin Knoepfel
Die fünfte Toggenburger Messe in Wattwil war vor allem am gestrigen Sonntag sehr gut besucht. Die Aussteller konnten viele Gespräche mit Interessenten oder Kunden führen. (Bild: Martin Knoepfel)

Die fünfte Toggenburger Messe in Wattwil war vor allem am gestrigen Sonntag sehr gut besucht. Die Aussteller konnten viele Gespräche mit Interessenten oder Kunden führen. (Bild: Martin Knoepfel)

Die Prozession zur Markthalle in Wattwil dauerte vom Freitagnachmittag bis gestern Sonntag am späteren Nachmittag. Mal ohne, mal mit Regenschirmen pilgerten die Besucherinnen und Besucher in grosser Zahl an die fünfte Toggenburger Messe, die in der Markthalle und in zwei dort aufgestellten Festzelten stattfand. Der Parkplatz südlich des Bahnhofs war denn auch bis auf den letzten Platz besetzt, ebenso weitere Parkplätze in der näheren Umgebung. Auch die Transportmöglichkeiten mit der Pferdekutsche oder dem Shuttle-Bus wurden rege nachgefragt.

Am frühen Samstagnachmittag hielt sich der Andrang bei schönem Wetter – und solange die Läden offen waren – in Grenzen. Am späteren Samstagnachmittag änderte sich das gründlich, und die Besucher drängten sich so dicht in den Gängen zwischen den Messeständen, dass fürs Durchkommen zeitweise spitze Ellbogen nützlich gewesen wären. Am Sonntag herrschte ein noch stärkerer Andrang. Schon vor der Öffnung der Kasse um zehn Uhr und auch später am Tag bildeten sich Trauben Wartender vor dem Eingang. Am frühen Nachmittag hielt der Zustrom ebenfalls noch an.

Querschnitt durch Bevölkerung

Die Besucher bildeten einen bunten Querschnitt durch die Bevölkerung. Jugendliche kamen ebenso wie Senioren. Paare absolvierten den Rundgang durch die Hallen und liessen sich an den Ständen informieren – oder nutzten die Gelegenheit für einen Schwatz mit Bekannten, die ebenfalls an die Messe gekommen waren.

Zahlreiche Eltern schlenderten mit ihren Kindern durch die Ausstellung. Andere übergaben die Kleinen der Obhut der «Bärenhöhle» grad beim Eingang. Am Sonntagnachmittag war dort offenbar Schminken angesagt gewesen, und so vergnügte sich eine ganze Schar von als Katzen geschminkten Knaben und Mädchen mit Malen oder mit der auf dem Boden aufgebauten grossen Brio-Bahn-Anlage.

«Hau den Lukas» fasziniert auch junge Besucher.

«Hau den Lukas» fasziniert auch junge Besucher.

Die überwältigende Mehrheit der Aussteller stammte aus der Region. Natürlich stiessen nicht alle Stände auf gleich viel Interesse bei den Besuchern, bedingt durch die beworbenen Produkte und Dienstleistungen und die angeboten Giveaways. Auf grosses Interesse stiessen natürlich die Personenautos, die zu sehen waren. Viele Aussteller bewiesen grossen Einfallsreichtum bei der Gestaltung ihrer Stände. Hier seien nur einige Beispiele erwähnt. Bei einem Physiotraining konnte man sich als «Hau den Lukas» versuchen, was viele Kinder mit grossem Eifer taten.

«Wo steht unser Haus?»

Auch um das Modell des Zentrums von Wattwil, das auf dem Stand der Gemeinde zu sehen war, drängten sich die Besucher. Viele wollten offenbar schauen, wo sich ihr Wohnhaus befindet oder wo ein markantes Gebäude steht. In der Sonderschau Landwirtschaft war der Stand, in dem ein Bienenvolk zu sehen war, fast permanent umlagert. Bei der Spitalregion galt es, am Bildschirm ein menschliches Skelett richtig zusammenzusetzen, was nicht allzu schwer war. Diffiziler war es schon, die inneren Organe menschlichen Körper richtig zu plazieren. Wozu ein Chirurg fähig sein muss, wenn er Schlüsselloch-Operationen vornimmt, konnte man an einem Modell ausprobieren. Als Preis winkte ein Gummibärchen, das man mit den Zangen greifen und durch eine Gummilasche ziehen musste. Der Berichterstatter scheiterte dreimal. Am Stand eines Elektrikers konnte man ein Stromkabel zusammensetzen. Karl Brändle, Gemeindepräsident von Bütschwil-Ganterschwil, bewies Talent in der Strombranche. Der Berichterstatter begnügte sich mit Zuschauen.

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