Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

«Bahnhof-Süd» einen Schritt weiter

Das Baugesuch für die Überbauung Bahnhof-Süd in Wattwil wurde eingereicht. Die Promotoren sind zuversichtlich, die 75 geplanten Wohnungen vermieten zu können. Im Parterre der Überbauung entstehen Gewerbeflächen.
Martin Knoepfel
Ein wahrer Wald von Visieren ist beim Bahnhof Wattwil aus dem Boden geschossen, Vorboten der Überbauung Bahnhof-Süd. (Bild: Martin Knoepfel)

Ein wahrer Wald von Visieren ist beim Bahnhof Wattwil aus dem Boden geschossen, Vorboten der Überbauung Bahnhof-Süd. (Bild: Martin Knoepfel)

Es ist unmöglich, sie zu über­sehen, wenn man durch die Wattwiler Bahnhofstrasse fährt oder spaziert, zumindest durch deren südlichen Teil. Sie sind seit dieser Woche da und werden einige ­Wochen bleiben. Mit Garantie. Sie werden aber wieder verschwinden. Ebenfalls mit Garantie. Gemeint sind die Bauvisiere auf dem nur als Parkplatz oder gar nicht genutzten Teil des Bahnhofareals südlich des Aufnahme­gebäudes in Wattwil.

Die Südostbahn (SOB), der das Land gehört, und die Asga Pensionskasse hätten das Bau­gesuch für die Zentrumsüber­bauung beim Bahnhof Wattwil eingereicht. Das heisst es in einem Communiqué, das die SOB gestern versandte. Die Überbauung umfasst 75 Zwei- und Dreieinhalb-Zimmer-Mietwohnungen sowie 1800 Quadratmeter Flächen für Dienstleistungen und Detail­handel. Gegenüber dem BWZT soll ein Turm mit sieben Ober­geschossen einen markanten Akzent setzen. Die anderen Wohngebäude sind weniger hoch. Das Parterre mit den Gewerbeflächen zieht sich über die Länge der Überbauung durch.

Wohnungen für ­Single-Haushalte

Bruno Baumgartner, Leiter Immobilien der SOB, lässt sich im Communiqué unter anderem mit der Aussage zitieren, die Wohnungen sollten junge und jung­gebliebene Ein- und Zwei-Per­sonen-Haushalte begeistern. Es sei der am besten erschlossene Ort im Toggenburg. Doch hört man nicht immer mehr Warnungen, dass Wohnungen auf Halde gebaut würden? Ursel Kälin, ­Mediensprecherin der SOB, ficht das nicht an. Sie weist auf die ­steigende Zahl der Single-Haushalte hin. Vor allem Vier- und Fünfeinhalb-Zimmer-Wohnungen mit gehobenem Standard würden auf Halde gebaut, entgegnet sie.

Gegen das Bauvorhaben sind Einsprachen möglich. Allerdings gibt es an diesem Ort nicht viele Einspracheberechtigte. Zudem hat der Kanton den Gestaltungsplan genehmigt. Was dort geregelt ist, kann man nicht mit Einsprachen verhindern. Die Bauherren gehen davon aus, das Projekt in den Jahren 2018 und 2019 realisieren zu können.

Die SOB baue nicht benötigte Abstellgleise und Verladerampen zurück, heisst es im Communiqué. Im Dezember 2015 hatte SBB Cargo die Bedienung Wattwils wegen der sinkenden Nachfrage eingestellt.

Die Asga mit Sitz in der Stadt St. Gallen ist nach eigenen An­gaben mit mehr als 11 000 Firmen, vor allem KMU, und über 100 000 Versicherten die grösste unabhängige Gemeinschafts-Vorsorgeeinrichtung der Schweiz.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.