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WATTWIL: Alle Toggenburger Hauseigentümer unter einem Dach

Mit der Fusion der beiden Sektionen sind im Toggenburg die Mitglieder des Hauseigentümerverbandes vereint. Die Statuten wurden diskussionslos genehmigt.
Adi Lippuner
Heinz Brändle, Christian Balschun, Werner Wagner, Colette Bernet und Adrian Gmür (stehend von links) sowie Walter Ferrari, Präsident Elmar Steiger und Urs Stillhart (sitzend von links), bilden den Vorstand der neu gegründeten Sektion HEV Toggenburg. (Bild: Adi Lippuner)

Heinz Brändle, Christian Balschun, Werner Wagner, Colette Bernet und Adrian Gmür (stehend von links) sowie Walter Ferrari, Präsident Elmar Steiger und Urs Stillhart (sitzend von links), bilden den Vorstand der neu gegründeten Sektion HEV Toggenburg. (Bild: Adi Lippuner)

Die Mitglieder der Sektionen Neu- und Obertoggenburg sowie Alttoggenburg und Umgebung hatten am Donnerstagabend im «Thurpark» ein Mammutprogramm zu absolvieren. Zuerst stand die Hauptversammlung ihrer Sektion in getrennten Räumen auf dem Programm, anschliessend folgte die Gründungsversammlung der neuen Sektion. Die beiden Vorstände einigten sich auf dieses Vorgehen, um alle Geschäfte am gleichen Abend erledigen zu können.

Nach intensiven Vorbereitungsarbeiten konnten den 132 anwesenden Mitglieder beider HEV-Sektionen, die Statuten zur Genehmigung vorlegen werden. Zustimmung fand auch das Budget für die neu gegründete Sektion. Es sieht Einnahmen von 14'3510 Franken, Ausgaben von gut 136'000 Franken und einen Gewinn von 7'500 Franken vor. Die Jahresbeiträge – gültig ab 2019 – werden für Besitzer von Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen bei 50 Franken belassen. Eigentümer von Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeliegenschaften haben im ganzen Sektionsgebiet 65 Franken zu bezahlen, damit wird diese Beitrag für die ehemaligen Mitglieder der Sektion Neu- und Obertoggenburg um fünf Franken reduziert.


Von Kirchberg bis Wildhaus zusammen

Die neu gegründete Sektion des Hauseigentümerverbands (HEV) erstreckt sich von der Gemeinde Kirchberg über das Neckertal bis Wildhaus. Die Vorstandsmitglieder – mit dabei sind die fünf bisherigen der ehemaligen Sektion Neu- und Obertoggenburg sowie drei aus der Sektion Alttoggenburg –stammen aus unterschiedlichen Gemeinden. «Es ist unser Ziel, dass der Vorstand auch geografisch ausgeglichen ist, bezüglich Frauenquote haben wir noch Optimierungspotenzial», so Tagespräsident Adrian Gmür.

Präsident der HEV-Sektion Toggenburg ist Elmar Steiger, Wattwil, die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Colette Bernet, Wattwil, Christian Balschun, Lichtensteig, Heinz Brändle Alt St. Johann, Walter Ferrari, Brunnadern, Adrian Gmür, Bütschwil, Urs Stillhart, Mosnang und Werner Wagner, Lütisburg. Nicht mehr zur Wahl stellten sich Andreas Rutz und Rolf Schoch, beide Vorstandsmitglieder der Sektion Alttoggenburg. Als Revisoren gewählt wurden Paul Krämer Lütisburg, Liliane Nüesch, Ebnat-Kappel, Ersatz ist Othmar Ledergeber, Kirchberg.


Viertgrösste Sektion im Kanton St. Gallen

Als «historischer Tag», bezeichnete Walter Locher, Präsident des HEV St. Gallen, die Gründung der Sektion Toggenburg. «Mit insgesamt 2'700 Mitgliedern wird das Toggenburg die viertgrösste Sektion im Kanton St. Gallen sein und reicht von den Churfirsten über das Neckertal bis vor die Tore Wils.» Von Locher waren auch Informationen über die Abschaffung des Eigenmietwerts und das Raumplanungsgesetz zu hören. Zudem wies er darauf hin, dass Wohneigentum auch heute, entgegen anders lautender Aussagen, für junge Familien ein grosses, aber zunehmend schwierig zu erreichendes Ziel bleibe.

Klares Ja in beiden Sektionen

Mit der Zustimmung zur Fusion ebneten beide Hauseigentümer (HEV)-Sektionen den Weg zum Zusammenschluss, wie die Präsidenten Elmar Steiger, Neu- und Obertoggenburg und Adrian Gmür, Alttoggenburg und Umgebung erfreut feststellen durften. Elmar Steiger: «Wir haben schon bisher intensiv zusammen gearbeitet, auch die Geschäftsstelle in Wattwil ist für beide Sektionen zuständig.» Zudem sei es vor allem gegenüber Jüngeren schwierig zu erklären, woher die verschiedenen Bezeichnungen stammen. «Der Vorstand hat sich für die einheitliche Bezeichnung Toggenburg entschieden und will mit der Stärkung der Sektion auch die Dienstleistungen für die Mitglieder ausbauen.»

Zum Wohnungsmarkt war von Elmar Steiger zu hören: «Eigentumswohnungen sind nach wie vor gefragt und konnten mehrheitlich vor Baubeginn verkauft werden. Bei den Mietwohnungen zeigt sich eine leichte Tendenz zu längeren Leerständen. Bezogen auf den gesamten Miet- und Eigentumswohnungsbestand im Wahlkreis Toggenburg standen am 1. Juli 2017 24'699 Wohnungen leer.»

Der HEV Neu- und Obertoggenburg hatte im Berichtsjahr Aufwendungen von knapp 83'000 Franken, Erträge von gut 92'000 Franken und einen Gewinn von rund 9'700 Franken. Das Eigenkapital beträgt knapp 75'000 Franken. Am Stichtag 17. April hatte die Sektion 1'685 Mitglieder.

Adrian Gmür ging in seinem Jahresbericht unter anderem auf die Eigenmietwert-Besteuerung ein. «Diese steht inzwischen deutlicher als auch schon, auf der Abschussrampe, nachdem der HEV Schweiz sich im letzten Jahr zu Konzessionen bei den Steuerabzügen durchgerungen hat. Die Sache ist aber noch nicht gegessen, weil sehr viele verschiedene Interessen im Raum stehen.»

Beim HEV Alttoggenburg lagen die Einnahmen 2017 bei gut 45'000 Franken, die Ausgaben machten 40'200 Franken aus und der Gewinn lag bei 4'800 Franken. Das Eigenkapital wird mit rund 61'000 Franken ausgewiesen. Am Stichtag 17. April wurden 995 Mitglieder gezählt. (adi)

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