Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Wahrlich ein royales Konzert

Mit einem begeisternden Konzert feierten der Chor Cantacanti und die Band The Jazz Thing im Thurpark die «Royals» des Pop ab. Ergänzt hat die Show ein Duo der Flying Taps Stepptanzgruppe.
Michael Hug
Konzerte mit Cantacanti sind mitreissend, ganz gleich wer sie dirigiert oder begleitet oder welches Programm sie bieten. (Bild: Michael Hug)

Konzerte mit Cantacanti sind mitreissend, ganz gleich wer sie dirigiert oder begleitet oder welches Programm sie bieten. (Bild: Michael Hug)

Wie stets, wenn eine musikalische Formation der Kantonsschule Wattwil, sei es die Big Band, das Orchester oder der Chor konzertiert, sind die Säle voll. So auch der Thurpark-Saal am Freitagabend beim Jahreskonzert «Queen Prince King». Nur zwei oder drei Stühle blieben leer, ansonsten: ausverkauft.

Es mag am Programm liegen – die «Royals» des Pop hatten darin ihren grossen Auftritt –, am Charisma des Leiters des Chors, David Müller oder am Chor selber und seinen Mitgliedern, dass die Konzerte von Cantacanti dermassen die Leute, darunter wohl mehr als die Hälfte Mitschülerinnen und Mitschüler, anziehen. Oder war´s die Band The Jazz Thing unter Simon Winiger und Rainer Apel, die diesmal den Chor «featurten»?

Mitreissende Konzerte, Ohr- und Augenweide

Es mag an allem gelegen haben. Konzerte mit Cantacanti sind nun mal mitreissend, ganz gleich wer sie dirigiert oder begleitet, oder welches Programm sie bieten. Diesmal nahmen sich der auf 45 Sängerinnen und Sänger angestiegene Chor die «Royals» vor: die «Queen, den «Prince» und den «King of Pop». Wobei zu vermerken bleibt, dass fast alle dieser royalen Pop- und Rockexponenten bereits verstorben sind. «Bohemian Rhapsody» (Freddie Mercury/Queen-Sänger) war in einem solchen Programm natürlich gesetzt. Songs von Prince natürlich ebenso und Michael Jackson, der King of Pop, war in einem Meddley gleich zehn Mal vertreten. «Thriller» neben «Freedom» (Aretha Franklin/Queen of Soul), «7» (Prince) und «In the ghetto» (Elvis Presley/King of R’n’R) – es war alles dabei, was irgendwie zu den «Royals» gehört. Ausser ein Song von Prinz Charles.

Und dann «I wanna be like you», begleitet von einem Stepp-Tanz Duo der Innerschweizer Gruppe Flying Taps. Eine Ohr- und Augenweide. David Müller erklärte die Zusammenhänge: Das Lied stammt aus dem «Dschungelbuch», wurde von den Sherman Brothers geschrieben und von Phil Harris (Balu) und Louis Prima, der den «King Louie» verkörperte, gesungen. Schliesslich, als Zugabe, «Sing, sing, sing». Doch wo bleibt hier die königliche Anlehnung? Vielleicht weil es tönt wie «King, king, king»? Nein, auch hier waren die Schreib- und Komponierkünste von Louis Prima, der Affenkönig aus dem Dschungelbuch, der gerne ein Mensch wäre, im Spiel. Doch schliesslich durfte man die ganzen königlichen Zusammenhänge getrost vergessen. Denn angesagt war der Genuss von mitreissendem Chorgesang, bestechenden Soli und legendärer Popmusik. Es war ein blendender Unterhaltungsabend mit Hits von vor gar noch nicht so langer Zeit. Das Konzert wurde am Samstag in Wil und am Sonntag in Jona wiederholt.

Hinweis

Den Chor Cantacanti kann man im Toggenburg schon am Samstagnachmittag, 16. Juni, am Factory in Concert Festival in Ebnat-Kappel wieder erleben. Weitere Informationen: www.cantacanti.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.