Als Zwischenlösung gibt es einen vorübergehenden Bau beim Wohnheim Speer

Während der Bauzeit für den Neubau, wird für rund 30 Bewohner des Pflegeheims Wier eine Wohnzwischenlösung benötigt.

Sabine Schmid
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Innenansicht eines Zimmers, wie es in der Wohnzwischenlösung des Baus des Pflegeheims Wier in Ebnat-Kappel aussehen könnte. (Bild: PD)

Innenansicht eines Zimmers, wie es in der Wohnzwischenlösung des Baus des Pflegeheims Wier in Ebnat-Kappel aussehen könnte. (Bild: PD)

Als eine der ersten Etappen beim Neubau des Pflegeheims Wier steht der Abriss des bestehenden Hauses C an. Darin wohnen rund 30 Personen. Während der Bauzeit des Neubaus, die zwischen zwei und drei Jahre betragen wird, werden diese in einer Wohnzwischenlösung untergebracht. Daniel Thoma, Geschäftsführer des Alters- und Pflegeheims, stellte diese vor. «Da wir von einer recht langen Wohndauer ausgehen, haben wir uns für eine gute und solide Provisoriumslösung entschieden», sagte er.

In einem Gebäude, das neben dem Wohnheim Speer erstellt und mit diesem durch einen Zwischengang verbunden wird, werden 32 Einzelzimmer mit eigener Nasszelle für die Bewohner erstellt. Diese werden auf zwei Stockwerke verteilt, die über eine Treppe und mit einem Lift verbunden werden. «Im Vergleich zum heutigen Haus C werden die Zimmer in der Wohnzwischenlösung leicht kleiner», gab Daniel Thoma zu bedenken. Im Erdgeschoss wird es einen Esssaal geben. Ein Stübli als Aufenthaltsraum, spezielle Räume für die Mitarbeitenden in der Pflege und ein Pflegebad finden ebenfalls Platz in diesem Gebäude.

Dieser Bau sei mit relativ wenig Aufwand zu realisieren, erklärte Daniel Thoma. Die Zimmer werden zu einem grossen Teil vorfabriziert und am Standort in Ebnat-Kappel montiert. Er rechnet mit einer Bauzeit von zwei bis drei Wochen, danach müssen noch die Anschlüsse gemacht werden. Als frühstmöglicher Termin für den Umzug der Bewohnerinnen und Bewohner nannte er den September 2019. Nach dem Bezug des neu gebauten Pflegeheims wird das Gebäude wieder abgebrochen. Die Baukommission sei sich bewusst, dass man nicht die günstigste Variante für die Wohnzwischenlösung gewählt habe. Es sei aber wichtig, dass die Zimmer wohnlich seien und sich die Bewohner wohlfühlten. Die Kosten für diesen Provisoriumsbau sind in den Baukosten des Neubaus eingerechnet.