Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Vorschau auf das Toggenburger Fussballwochenende: Bei Kirchberg und Bütschwil kommen Erinnerungen an bessere Zeiten hoch

Am Sonntagnachmittag stehen die Derbys Wil 2 – Bazenheid und Kirchberg – Bütschwil unter erhöhter Beobachtung.
Beat Lanzendorfer
Im Juni standen sich Bazenheid und Wil 2 letztmals gegenüber. Der Vergleich endete damals 4:4. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Im Juni standen sich Bazenheid und Wil 2 letztmals gegenüber. Der Vergleich endete damals 4:4. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Eine Woche vor dem Bettagswochenende, bei dem die meisten Vereine des Toggenburgs zu einer Pause kommen, steht ein Vollprogramm auf dem Wettspielkalender.

Drei der acht Toggenburger Aktivteams dürfen dabei zu Hause antreten. Nebst Kirchberg, das am Sonntagnachmittag Bütschwil zu Gast hat, sind dies Wattwil Bunt und Ebnat-Kappel. Beide hoffen in der dritten Runde auf den ersten Saisonsieg.

Bazenheid gilt gegen Wil 2 als krasser Aussenseiter

Derart deutlich, wie sich die Verhältnisse zurzeit darstellen, war es in der Vergangenheit nicht. Beide Mannschaften begegneten sich jeweils auf Augenhöhe. Zuletzt am 15. Juni, als Bazenheid viel Moral zeigte, ein 4:1 aufholte und beim 4:4 immerhin noch einen Punkt rettete. Nun geht der Wiler Nachwuchs als klarer Favorit ins Rennen.

Daran mag auch der Umstand nichts daran ändern, dass es am Mittwoch in Amriswil eine 2:4-Niederlage absetzte. Der diesjährige Sieger des Bazenheider Cups stand davor mit drei Startsiegen zu Buche und bot zeitweise begeisternden Fussball. 16 Tore in vier Spielen kommen nicht von ungefähr. Bazenheid benötigt eine Top-Leistung, um den Wilern Paroli bieten zu können.

Der letzte Vergleich ging an Bütschwil

In der Saison 2016/17 kämpften Bütschwil und Kirchberg letztmals in der Meisterschaft um Punkte. Während es in der Vorrunde auf der Breite ein 2:2 gab, entschied Bütschwil das Spiel in der Rückrunde am 1. April 2017 mit einem knappen 1:0-Auswärtssieg für sich. Das alles ereignete sich zu jener Zeit noch in der 3. Liga.

Während Kirchberg damals den Absturz in die 4. Liga nicht verhindern konnte, ereilte Bütschwil im Sommer 2019 dasselbe Schicksal. Für beide soll die jetzige Situation nicht zum Dauerzustand werden. Im ersten Aufeinandertreffen seit 29 Monaten geht Bütschwil am Sonntagnachmittag nach den bisherigen Erkenntnissen der noch jungen Saison mit Vorteilen an den Start.

Wattwil Bunt möchte erstmals voll Punkten

Der einzige Toggenburger Verein, welcher der 2. Liga regional angehört, ist mit zwei Unentschieden gegen die Aufsteiger Eschenbach und Schmerikon gestartet. Dass die Neulinge viel Qualität aufweisen, zeigt der Blick auf die Tabelle.

Sie gehören zu jenem Quintett, das nach zwei Runden noch ungeschlagen ist. Für Wattwil Bunt wäre es wichtig, sich mit drei Punkten gegen Winkeln etwas Luft nach hinten zu verschaffen.

Ebnat-Kappel kommt zu seinem zweiten Heimspiel

Laut Aussage von Ebnat-Kappel-Trainer Jürg Stadelmann hat seiner Mannschaft das 1:1 in Münchwilen viel Auftrieb gegeben. Nun liegt es am 3.-Liga-Aufsteiger, den Schwung gegen Aadorf mitzunehmen.

Die Thurgauer sind mit lediglich einem Punkt in den ersten zwei Runden nicht wunschgemäss aus den Startpflöcken gekommen.

Neckertal-Degersheim muss zu Co-Leader Tobel

Das Trio Herisau, Flawil und Tobel führt die Gruppe 4 der 3. Liga mit jeweils sechs Zählern an. Nach der Heimniederlage gegen Herisau (0:2) müssen die Neckertaler erneut bei einem Spitzenteam antreten.

Das muss aber gar nichts heissen. Bei der letzten Visite in Tobel setzte sich Neckertal-Degersheim dank Toren von Rüegg und Manzo mit 2:0 durch.

Ebnater und Bütschwiler Frauen brauchen Punkte

Nach zwei Spielen mit null Punkten ist es an der Zeit, das erste Erfolgserlebnis zu feiern. Die Aussichten für die Ebnater Frauen scheinen nicht allzu schlecht. Aufsteiger Romanshorn sollte in Reichweite der Toggenburgerinnen liegen. Die zwei Teams sind sich übrigens keineswegs unbekannt. Auf dem Weg in den Ostschweizer Cupfinal gewann Ebnat-Kappel im letzten März dank vier Toren von Selin Roth mit 4:3.

Keine leichte Aufgabe erwartet Bütschwil in Rapperswil. Der Gegner unterlag zuletzt Linth 04, hat sein Potenzial aber eine Woche zuvor mit dem 5:2 gegen Amriswil angedeutet.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.