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Vorpremiere von Zwingli-Film im Wattwiler Kino

Im Rahmen einer Tour gastieren die Darsteller und Verantwortlichen des bald erscheinenden Zwingli-Films auch in Wattwil.
Einige der Darsteller werden in Wattwil vor Ort sein. (Bild: PD)

Einige der Darsteller werden in Wattwil vor Ort sein. (Bild: PD)

Im Kino Passerelle wird am Sonntag, 20. Januar, im Beisein des Hauptdarstellers Max Simonischek, des Regisseurs Stefan Haupt und der Produzentin Anne Walser der neue Zwingli-Kinofilm gezeigt. Beim Anlass, der um 18.30 Uhr beginnt, handelt es sich um eine öffentliche Vorpremiere. «Damit wird ein hoffentlich erfolgreicher Start in den Deutschschweizer Kinos gefeiert», heisst es in der Ankündigung der Verantwortlichen.

Der Film über den Reformator, der seine Kindheit im Toggenburg verbracht hat und später zum ersten Zürcher Reformator wurde, erscheint im Zusammenhang mit dem Reformationsjubiläum. 2019 steht diesbezüglich eine neue Etappe an. Der Kinofilm «Zwingli», den die Firma C-Films AG («Der Verdingbub», «Schellen-Ursli») mit internationaler Besetzung produziert hat, wird sich gemäss dessen Machern in die mediale Darstellungsstruktur des Jubiläums einreihen. In der Ankündigung heisst es: «Die Produktion vor mittelalterlicher Bühne wird Zwingli als komplexen Mann und Menschen porträtieren, der weit mehr ist als eine historische Figur. Und zudem ganz und gar nicht jenem Zwingli-Bild entspricht, welches ein Grossteil der Menschen in sich trägt.»

Zwinglis revolutionäre Gedanken

Die Geschichte spielt im frühen 16. Jahrhundert. Die junge Witwe Anna Reinhart lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt.

Der Film, der unter anderem im Grossmünster in Zürich gedreht wurde, erlebt seinen Kinostart genau 500 Jahre nachdem Huldrych Zwingli seine Stelle als Leutpriester am Grossmünster angetreten hat. (pd/aru)

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