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Von Wil nach Lichtensteig und von Winter zu Sommer: Der Basar Bizzar wechselt Standort und Jahreszeit

Nach fünf Jahren zügelt der Basar Bizzar von Wil nach Lichtensteig. Er findet neu im Sommer statt und nicht mehr vor Weihnachten. Eine Gruppe rund um den Künstler Thomas Fri Freydl organisiert ihn.
Michael Hug
Christa Roth und Thomas Freydl bei den Vorbereitungen auf den Basar Bizzar. (Bild: Michael Hug)

Christa Roth und Thomas Freydl bei den Vorbereitungen auf den Basar Bizzar. (Bild: Michael Hug)

Die Ausstellenden und das Publikum hatten in der Wiler Lokremise kurz vor Weihnachten stets ein wenig gefröstelt. Die Lokremise kann nicht geheizt werden. Ausser dem Basar Bizzar fanden im Winter dort keine Veranstaltungen statt.

Doch der Kunst- und Kunsthandwerksbasar war eigentlich auch ein Weihnachtsmarkt und darum hat die kühle Atmosphäre gepasst. «Das Klima in der Lokremise ist nicht der Grund, warum wir den Basar Bizzar nach Lichtensteig geholt haben», sagt sein Initiant Fri Freydl. Es sei ihm und dem Helferteam einfach etwas zu aufwendig geworden, darum hat er den Markt im letzten Jahr ausfallen lassen: «Wir haben kräftig durchgeatmet und uns ein neues Konzept für dieses Jahr ausgedacht.»

In der warmen Jahreszeit

Erste Änderung: Der Basar Bizzar findet in der wärmeren Jahreszeit statt. Er werde als Sommernachtsfestival ausgerichtet, Freydl: «Es ist ein Markt mit kulturellem Rahmenprogramm. Mit Live-Bands, Gauklern, Breakdancern, mit Speisenangebot und Überraschungen. Und einem Skulpturenweg, der eine Ausstellung ist.» Betrachtet man das Rahmenprogramm mit Martin O., dem Toggenburger Duo Maewi, den Bands Knuts Koffer und Prekmurski Kavbojci sowie diversen DJs, könnte auch der Eindruck eines Musikfestivals mit einem Markt als Rahmenprogramm entstehen. Freydl: «Das Rahmenprogramm trägt zur Stimmung bei und soll das Publikum unterhalten. In guter Laune kauft es sich besser!»

Die Lage in Thomas Freydl und Christa Roths neuem Zuhause in der ehemaligen «Högg»-Liegenschaft in der ersten Haarnadelkurve oberhalb des Städtlis ist ideal für einen solchen Markt. Freydl und Roth sind vor zwei Jahren hierhergezogen. Beide betreiben hier auch ihre Kunsthandwerksateliers sowie das aus Ganterschwil bekannte «Magasä». Der Platz sei ideal, sagen die Marktmacher: «Es gibt rund 20 Marktstände im Freien, den Skulpturenweg hinunter zum Bach, die Bands in der Garage und die Marktbeiz im Wintergarten. In der Mitte des Platzes treten die Gaukler auf, rundherum die Marktstände.» Freydl verspricht: «Der Basar Bizzar findet neu an zwei Tagen statt, dafür dauert er am Abend etwas länger. Wenn das Wetter mitmacht und es etwas wärmer wird, gibt das ein schönes Sommerabendfestival.» Die handverlesenen Ausstellenden bieten qualitativ hochwertige Sachen an. Auch die Musikerinnen und Musiker bieten hohe Qualität, so Freydl und Roth, deshalb würde für das Musikprogramm ein Eintritt erhoben. Freydl spricht von einer einmaligen Gelegenheit: «Für 25 Franken gibt’s eine Stunde Martin O., wo gibt es das sonst?»

Kunstschaffende hinter den Marktständen sind unter anderem: Kathrin Nigg, Kathrin Sennhauser, Roland Rüegg, Ernesto Müller, Christa Roth, Thomas Fri Freydl, Lukas Ammann, Kathlen Weber, Isabell Guggenbühler, Soraija Baumgartner und andere mehr. Das Angebot an Kunsthandwerk geht von Keramiken über Textilien, Gebrauchsmosaike, Möbel, Schmuck, Ledertaschen, Filzobjekte, Bücher, Kosmetik – auch hier noch einiges mehr.

Hinweis

Basar Bizzar, im ersten Rank, Bürgistrasse 15, Lichtensteig, Freitag 24. Mai: 17 bis 23 Uhr; Samstag 25. Mai: 16 bis 23 Uhr; Kulturprogramm je ab 20 Uhr. www.basar-bizzar.ch

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