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Von Latein, über Samba bis zu Reggae: Die internationale Band Gen Verde bringt ein breites Repertoire mit

Die Fazenda da Esperança konnte die internationale Band Gen Verde für ein Konzert in Wattwil gewinnen. Die Musik der 20 Frauen aus 14 verschiedenen Ländern widerspiegelt deren unterschiedliche Kulturen und Lebenserfahrungen.
Julia Engel
Die Bandmitglieder von Gen Verde kommen aus aller Welt. (Bild: PD)

Die Bandmitglieder von Gen Verde kommen aus aller Welt. (Bild: PD)

Bereits letztes Jahr haben die internationale Band Gen Verde und die Lebensgemeinschaft Fazenda da Esperança Wattwil Projekte zusammen realisiert, damals in Italien und Deutschland. Dieses Jahr konnte die Fazenda Gen Verde für ein Konzert in Wattwil gewinnen. Unterstützt wird die Fazenda da Esperança dabei von der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg und der Katholischen Administration St.Gallen.

«Gen Verde ist wie unser Geschwister»

Die Band Gen Verde mit Sitz in Italien stammt aus der Fokolarbewegung, einer katholischen geistlichen Bewegung. Diese Spiritualität verbindet sie mit der Fazenda da Esperança Wattwil, die dieselben geistlichen Wurzeln hat. «Die Band Gen Verde ist wie unser Geschwister», erzählt Verena Strahm, Freiwillige auf der Fazenda.

Die 20 Frauen aus 14 verschiedenen Ländern, die gemeinsam die Band Gen Verde bilden, touren durch die ganze Welt und lassen sich an verschiedenen Orten von der lokalen Musik inspirieren. Ihre unterschiedlichen Abstammungen, einige von ihnen sind Südamerikanerinnen, bringen die ganze musikalische Bandbreite von Latein, über Samba bis zu Reggae in ihre Musik ein. «Das ist sicher nicht ein Haufen Lärm um nichts, sondern Musik, die anspricht», meint Tomas Strahm, Verwalter der Fazenda dazu.

Die Lieder der Frauen erzählen von ihren Erfahrungen, so hat zum Beispiel eine Frau über ein Flüchtlingskind, das vor einigen Jahren in Lampedusa tot angespült wurde, ein Lied geschrieben. Eine andere erzählt, wie sie mit der Anonymität in einer Grossstadt umgeht. Titel wie «I’ve Got Hope» (ich habe Hoffnung) oder «Io credo nel noi» (ich glaube an das Wir) deuten auf die spirituelle Seite der Musik hin. Die Texte sind auf Englisch, Italienisch und Portugiesisch verfasst, weshalb für ein besseres Verständnis Übersetzungen ausgeteilt werden am Konzert.

90 Karten vorverkauft, 350 Leute als Ziel

Zirka 90 Karten wurden bisher vorverkauft. Das Ziel wäre, dass etwa 350 Leute kommen, wobei Verena Strahm das eigentliche Ziel des Konzerts folgendermassen ausdrückt:

«Wir hoffen, dass die Leute, die kommen, etwas von unserer Botschaft mitbekommen und mit einer gewissen Hoffnung nach Hause gehen. Dass sie inspiriert sind, sich für eine bessere Welt einzusetzen, und berührt sind von den Geschichten der Frauen.»

Hinweis

Das Konzert «Gen Verde Acoustic» findet am Mittwoch, dem 16.Oktober, in der Pfarrkirche St.Felix und Regula in Wattwil statt. Einlass ist um 19.15, das Konzert beginnt um 20 Uhr.

Vom Schwarzwald in
die Fazenda

Verena Strahm kommt ursprünglich aus dem Schwarzwald (DE). Seit ein paar Jahren arbeitet sie ehrenamtlich auf der Fazenda da Esperança. Ausserdem ist sie in der Schulgemeinde Wattwil für den Mittagstisch im Ricken verantwortlich. Sie organisiert das Konzert vom Mittwoch mit. (jue)

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