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Wie Bilder vom Kopf auf die Leinwand gelangen

Monika Schweiter fühlt sich beim Malen rundum wohl. Ein Teil ihrer Werke ist im Hotel Alpenrose in Wildhaus ausgestellt. Eines der Bilder ist bereits unterwegs nach Indonesien.
Adi Lippuner
Monika Schweiter beim Bild «Frau in Rot», eines der Werke, welches noch bis Ende Jahr in der «Alpenrose» ausgestellt ist. (Bild: Adi Lippuner)

Monika Schweiter beim Bild «Frau in Rot», eines der Werke, welches noch bis Ende Jahr in der «Alpenrose» ausgestellt ist. (Bild: Adi Lippuner)

Der Titel eines Bildes, es zeigt eine Mutter von hinten, der Kopf ihres Kindes liegt auf der Schulter, lautet «Wo sonst?» – und genau dieses Werk hat einen «Alpenrose»-Gast so angesprochen, dass es nun auf dem Weg nach Indonesien ist. «Für mich als Künstlerin ist es eine grosse Freude, wenn einem Betrachter eines meiner Bilder so gut gefällt, dass dieser den Wunsch hat, ihm in den eigenen vier Wänden einen Platz zu geben», so Monika Schweiter bei einem Treffen im Hotel Alpenrose.

Überzeugendes «Alpenrosen»-Konzept

Die Ausstellung der Grabserin in Wildhaus kam durch die Kontakte ihres Sohnes zu Stande. «Ich habe mich hier bereits beim ersten Gespräch wohl gefühlt und finde, dass meine Bilder am richtigen Ort ausgestellt sind,» so ihre Überzeugung. «Mir gefällt das Konzept des Hauses, die ländliche Umgebung und die herrliche Lage in der Nähe der Schwendiseen.» Zudem sei es sicher eine Bereicherung, wenn die Gäste nebst den kulinarischen Genüssen auch noch Bilder betrachten dürfen. Zu sehen sind die Werke von Monika Schweiter, welche in den verschiedenen Räumen des Restaurantbereichs präsentiert werden, noch bis Ende Jahr.

Gesichter im Mittelpunkt

Auf die Frage, was ihr das Malen bedeute, ist von Monika Schweiter zu hören, dass sie einem inneren Bedürfnis folge. «Vor allem während der Morgenstunden, wenn das Licht gut ist, kann ich mich völlig beim Malen verlieren. Dann muss niemand etwas von mir wollen.» Sie habe ein Bild zuerst im Kopf, dann versuche sie dieses auf die Leinwand zu bringen. «Ich bin dann jeweils sehr gespannt auf das Resultat.»

Inspirationen für ihre Werke holt sie sich direkt aus dem Leben. «Die Menschen betrachten, ihre Gefühle in Bildern festhalten und dadurch die tieferen Schichten des menschlichen Daseins zeigen, ist mir ein grosses Anliegen», bringt sie ihr Schaffen auf den Punkt. Unverkennbar ist ihre Begeisterung für Gesichter, aber auch für Hände, sie versucht immer wieder aufs neue, deren Einzigartigkeit in ihrem Bildern zu zeigen.

Ein wichtiges Anliegen ist Monika Schweiter auch der Einsatz gegen Ungerechtigkeit. So hat sie sich auch im Rahmen der «Hornkuh»-Initiative engagiert und ist überzeugt, dass Bilder betrachten etwas ganz persönliches darstellt. «Bilder spiegeln Gefühle, geben persönlichen Einstellungen eine Form und machen diese greifbar.»

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