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Keinen Platz in der 3. Liga: Der FC Ebnat-Kappel scheitert auch im vierten Anlauf

Im Verfolgerduell der 4. Liga wahrt Kirchberg mit einem 3:2-Sieg die Chance, den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga aus eigener Kraft zu schaffen. Ebnat-Kappel muss sich ein weiteres Jahr gedulden.
Walter Züst
Ramon Kuhn, der im Vorrundenspiel in Ebnat-Kappel viermal getroffen hatte, wurde mit zwei Treffern in der Nachspielzeit erneut zum Matchwinner für Kirchberg und entsprechend gefeiert. (Bild: Walter Züst)

Ramon Kuhn, der im Vorrundenspiel in Ebnat-Kappel viermal getroffen hatte, wurde mit zwei Treffern in der Nachspielzeit erneut zum Matchwinner für Kirchberg und entsprechend gefeiert. (Bild: Walter Züst)

Ein Spiel mit einer brisanten Affiche. Als erfolgreichstes Team der Rückrunde stiegen die Ebnat-Kappler mit ebenfalls 43 Punkten und einem Zähler Rückstand auf Leader Wil in diesen kapitalen Match. Es lief auch lange gut für die Obertoggenburger. Sie gingen zweimal in Führung und durften bis zur 91. Spielminute vom Verbleib im Aufstiegsrennen träumen.

Dann aber brachen alle Dämme. Kuhn traf innert zwei Minuten zweimal und stürzte das Stadelmann-Team ins Elend. Damit scheiterten die Obertoggenburger auch beim vierten Anlauf, den Platz in der 3. Liga zurückzuerobern. Ausgelassen dagegen die Stimmung beim Leber-Team. Der in extremis erzwungene Erfolg ist allerdings nur dann etwas wert, wenn am letzten Spieltag auch Leader Wil besiegt wird.

Schöne Kulisse auf der Sonnmatt

Die Kulisse stimmte. In der ersten Halbzeit hielt auch das Spiel in etwa, was es versprochen hatte. Sowohl die Platzherren als auch die Gäste waren bemüht um Kontrolle und Sicherheit. Viel Entscheidendes passierte da noch nicht. Abgesehen von der 27. Spielminute. Diener fackelte nach einer flachen Freistoss-Hereingabe Andereggs nicht lange und liess die Ebnater Fans ein erstes Mal jubeln. Auch die Platzherren hatten ihre Möglichkeit, Schönenberger scheiterte aber an Rohner (45.).

Kampf und viel Hektik in der Schlussphase

Ganz anders entwickelte sich das Spiel in der zweiten Halbzeit. Vier Minuten nach Wiederanpfiff überraschte Rohner seinen Namensvetter im Tor der Ebnat-Kappler mit einem 35-Meter-Freistoss (1:1). 240 Sekunden später wurde eine «abverheite» Flanke von Ristic zum unlösbaren Problem von Iten (1:2). Jetzt war definitiv Zunder im Spiel. Die Zweikämpfe wurden härter, die Emotionen aufgeheizter. Mit dem Rücken zur Wand suchten die Platzherren das Heil in einer eigentlichen «Rotations-Orgie». Bis zur 91. Spielminute hielt die Ebnat-Kappler Defensive stand, dann brachten zwei Freistösse die Entscheidung.

Beim ersten liess Rohner den Ball nach vorne abprallen und Kuhn setzte nach (2:2), dann verlängerte Kuhn mit dem Kopf ins lange Eck (3:2). Mit dem Mute der Verzweiflung reagierten die Gäste noch zweimal. Romer kam einen Schritt zu spät, bei Hugs Abschluss fehlte wenig. In den hektischen Schlussminuten sah Iten für ein hartes Einsteigen ausserhalb des Strafraums rot und Kellenbergers Verletzung sorgte dafür, dass das von Kampf geprägte Derby erst nach 103 Minuten abgepfiffen wurde.

4. Liga, Gruppe 8

Kirchberg I – Ebnat-Kappel I 3:2 (0:1). Sonnmatt – 150 Zuschauer – SR Jürg Bürgi – Tore: 27. Diener 0:1. 49. Rohner 1:1. 53. Ristic 1:2. 91. Kuhn 2:2. 93. Kuhn 2:3.

Ebnat-Kappel I: Rohner; Bucher, Romer, Kellenberger, Ristic; Diener (87. Fent), Figaro (71. N. Hug), Anderegg, Roth; Stäheli (77. Büsser), De Salvador (65. Hinterberger).

Kirchberg I: Iten (96. Brägger); Schweizer (33. Rohner), Brändle, Wohlgensinger (77. Nagel); Nagel (68. Sallahu), Widmer, Lang (83. Schönenberger), Müller; Kuhn (Holenstein); Schönenberger (77. Kuhn), Ress (77. Elmazi).

Gelbe Karten für Hinterberger, Stäheli und Nagel, rote Karte für Iten (96.)

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