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Volley Toggenburg will erneut in die Finalrunde der Nationalliga B

Die Zeit der Vorbereitung ist vorbei. Am Sonntag startet Volley Toggenburg mit dem Heimspiel gegen Glaronia in die neue Saison. Trainer Marcel Erni äussert sich zu den Aussichten seines Teams.
Beat Lanzendorfer
Am Sonntag bestreiten die Frauen von Volley Toggenburg ihr erstes Meisterschaftsspiel der Saison 2018/19. Wenn es möglichst viel zu jubeln gibt, sollte das Zwischenziel Finalrunde machbar sein. Fernziel bleibt die Rückkehr in die Nationalliga A. (Bild: Reinhard Kolb)

Am Sonntag bestreiten die Frauen von Volley Toggenburg ihr erstes Meisterschaftsspiel der Saison 2018/19. Wenn es möglichst viel zu jubeln gibt, sollte das Zwischenziel Finalrunde machbar sein. Fernziel bleibt die Rückkehr in die Nationalliga A. (Bild: Reinhard Kolb)

Marcel Erni, wie sind die letzten Wochen der Vorbereitung verlaufen?

Es war für alle sehr streng. Wir haben sehr viel gemacht. Einzelne Nachwuchsspielerinnen erhielten die Möglichkeit, ihr Trainingspensum zu erhöhen. Dadurch kamen sie auf zehn bis elf wöchentliche Einheiten. Diese Trainings konnten auch die Spielerinnen der ersten und zweiten Mannschaft nutzen. Das kam sehr gut an – nun sollten wir für die Meisterschaft bereit sein.

Gab es personelle Veränderungen im Kader?

Ingrid Volpi, unsere letztjährige Ausländerin, ist nicht mehr dabei. Diandra Vögtlin wird in dieser Spielzeit eher in der 1. Liga eingesetzt, dürfte bei Engpässen aber auch in der Nationalliga B zum Einsatz kommen. Weil Marina Gähwiler geheiratet hat, steht sie uns wegen ihrer Flitterwochen zumindest am Anfang nicht zur Verfügung.

Wie weit sind die Planungen betreffend einer ausländischen Verstärkung schon fortgeschritten?

Der Vertrag liegt eigentlich zur Unterschrift bereit. Bevor die Bewilligungen seitens des Kantons und des Bundes nicht vorliegen, möchten wir aber noch keinen Namen kommunizieren.

Ist es erforderlich, dass Volley Toggenburg eine ausländische Spielerin verpflichtet?

Wenn wir vorne mitspielen möchten, dann ja. Mit nur einer Zuspielerin können wir an der Spitze kaum bestehen.

Volley Toggenburg erreichte letzte Saison Platz 4. Was liegt in der neuen Spielzeit drin?

Wenn wir die Finalrunde erreichen, dann ist alles möglich. Die Gruppe scheint mir aber sehr ausgeglichen. Entscheidend wird sein, wie uns der Start gelingt.

Wie sieht der Modus aus? Wer steigt auf, wer steigt ab?

Ich gehe davon aus, dass es die letzte oder zweitletzte Saison sein wird, in der jeweils acht Teams in einer West- und einer Ostgruppe spielen. Danach dürfte es mit einem neuen Modus weitergehen. Die vier Ersten jeder Gruppe ermitteln in der Finalrunde die zwei Aufsteiger.

Wo sehen Sie Ihre Mannschaft in den kommenden Monaten? Kann sie an der Spitze mithalten?

Wenn alles zusammenpasst, dann geben wir eine gute Figur ab, davon bin ich überzeugt. Wichtig wird in erster Linie sein, dass uns die ausländische Spielerin so schnell wie möglich zur Verfügung steht. Uns ist aber bewusst, dass sich die Konkurrenz ebenfalls gut vorbereitet hat.

Wer sind die stärksten Konkurrenten im Kampf um die Finalrunde?

Marcel Erni ist Trainer von Volley Toggenburg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Marcel Erni ist Trainer von Volley Toggenburg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Aadorf hat aufgerüstet und einige routinierte Spielerinnen geholt, das Team hat ohne Zweifel Ambitionen. Glaronia, unser sonntäglicher Gegner, hat drei Ausländerinnen in seinen Reihen. Hinzu kommt der neue Trainer – ein Brasilianer. Ich gehe davon aus, dass die Glarnerinnen an der Spitze mitmischen werden. Zürich Unterland, Luzern und Obwalden, das mit einer sehr jungen Mannschaft und vielen hoffnungsvollen Talenten ins Rennen geht, sind für mich genauso Anwärter auf die Finalrunde.

Wäre ein Aufstieg in die Nationalliga A eigentlich eine machbare Option?

Wir haben das letzte Jahr mit einem tiefen vierstelligen Minus abgeschlossen. Nun gilt es, zusammen mit den Sponsoren, den Supportern sowie den Kleinsponsoren die nötigen Strukturen für höhere Aufgaben zu schaffen.

Aber ergibt es überhaupt Sinn, nach Höherem zu streben?

Nach dem Abstieg vor drei Jahren ist das Gros des Kaders zusammengeblieben. Die Spielerinnen haben weitere Fortschritte erzielt und wecken das Interesse anderer Vereine. Wenn wir ihnen in naher Zukunft keine Nationalliga A anbieten können, müssen wir damit rechnen, dass uns spätestens im nächsten Sommer einige Spielerinnen verlassen werden. Das wäre schade.

Hätte Volley Toggenburg in der Nationalliga A eine reelle Chance?

Voléro Zürich spielt jetzt in der französischen Liga, Köniz hat sich zurückgezogen. Das Niveau in der höchsten Liga zeigt sich ausgeglichener. Ich glaube, wir würden dort unseren Platz durchaus finden.

Volley Toggenburg beginnt am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Glaronia. Kommt es zum ersten Sieg?

Ich hoffe es und bin davon überzeugt. Wie gesagt, sind die Glarnerinnen ein Anwärter für die Finalrunde, daher gehe ich von einem sehr engen Fight aus, mit einem hoffentlich guten Ende für uns. Ähnlich wie vor einem Jahr, als wir uns zum Auftakt der Saison gegen den gleichen Gegner mit 3:2 durchsetzten. Mit Unterstützung der hoffentlich zahlreichen Zuschauer traue ich meiner Mannschaft den Sieg absolut zu.

Hinweis

Sonntag, 14. Oktober, 16 Uhr: Volley Toggenburg – VBC Glaronia, Rietsteinhalle Wattwil.

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