Volley Toggenburg verliert zum Auftakt der NLA-Volleyballsaison gegen Volley Lugano in der heimischen Rietsteinhalle in drei Sätzen

Volley Toggenburg hatte sich im Startspiel gegen Volley Lugano einiges vorgenommen. Trotz guter Anfangsphase der St.Gallerinnen erwies sich Lugano, das mit acht Ausländerinnen anreiste, beim 0:3 aber als eine Nummer zu gross.

Markus Imthurn
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Volley Toggenburg ist der Saisonauftakt resultatmässig nicht geglückt – die Leistung weckt aber Hoffnungen für die Zukunft.

Volley Toggenburg ist der Saisonauftakt resultatmässig nicht geglückt – die Leistung weckt aber Hoffnungen für die Zukunft.

Bild: Reinhard Kolb

Zum Saisonbeginn der diesjährigen NLA-Meisterschaft empfing Raiffeisen Volley Toggenburg am Sonntagnachmittag das starke Team von Volley Lugano.

Die Tessinerinnen haben sich auf diese Saison geschickt verstärkt und sind durchaus in der Lage, die Top-Teams zu fordern. Entsprechend gespannt war man auf das Aufeinandertreffen mit den St.Gallerinnen aus Wattwil.

Lugano mit Mühe zu Beginn des Spiels

Überraschend schwer taten sich die Tessinerinnen zu Beginn des ersten Satzes. Volley Toggenburg hielt mit druckvollen Angriffen dagegen und verbuchte durch Neuzugang Gabriela Maciagowski einige bemerkenswerte Punkte.

Nach dem ersten Time-Out konnten sich die Tessinerinnen, die praktisch durchgehend mit fünf Ausländerinnen spielten, leicht absetzen. Vor allem Mercedesz Kantor stach im starken Kollektiv von Lugano hervor. Obschon sich die Toggenburgerinnen zeitweise nochmals bis auf zwei Punkte herankämpfen konnten, gewann Volley Lugano den ersten Satz schliesslich relativ klar mit 25:18.

Auch zu Beginn des zweiten Satzes hatten die Favoritinnen aus Lugano ihre liebe Mühe mit den kraftvollen Angriffen von Volley Toggenburg. Vermehrt kamen nun auch die beiden Aussenangreiferinnen Laura Condotta und die junge Annouk Erni (Jahrgang 2003) zu schönen Punkten. Da sich Volley Lugano in dieser Phase beim Aufschlag fehlerhaft zeigte, lag das Heimteam im zweiten Satz zeitweise mit drei Punkten in Front.

Beim Stand von 11:11 folgte schliesslich eine Vorentscheidung in diesem Spiel. Mit drei Fehlern in Serie liessen sich die Toggenburgerinnen aus dem Konzept bringen und rannten fortan einem Rückstand hinterher, den sie nicht mehr aufholen konnten. Auch der zweite Satz ging mit 25:18 verloren.

Dem hohen Anfangstempo Tribut gezollt

Am Anfang des dritten Satzes konnten die Ostschweizerinnen das Match nochmals offen gestalten, bevor sie dem hohen Anfangstempo Tribut zollen mussten. Beim Stand von 8:8 drückten die Luganesi auf die Entscheidung.

In der Folge brachte Passeuse Anne Bajde ihre Angreiferinnen Taylor Slower und Mercedesz Kantor immer wieder in ausgezeichnete Abschlusspositionen, welche diese konsequent zu nutzen wussten.

Zusammen mit dem fehlenden Block der Ostschweizerinnen und einigen individuellen Fehlern zogen die Tessinerinnen davon, gewannen den dritten Satz klar mit 25:17 und entschieden das Spiel mit 3:0 für sich.

Volley Toggenburg konnte phasenweise gut mithalten

Obwohl das Spiel letztlich klar mit 0:3 verloren ging, konnten die Toggenburgerinnen phasenweise gut mithalten. Das junge Team von Raiffeisen Volley Toggenburg zeigt sich gegenüber dem Vorjahr auf einigen Positionen verbessert.

Wenn es den Wattwilerinnen gelingt, das Zusammenspiel weiter zu verbessern und die Fehlerquote zu minimieren, dann darf sich das Publikum zurecht auf die nächsten Spiele der St.Gallerinnen freuen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich den Wattwilerinnen bereits am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel gegen Genève Volley.

Hier sind alle Infos zum Spiel zu finden.