Volley Toggenburg: Im zweiten Heimspiel der Saison setzte es gegen Kanti Schaffhausen die zweite Niederlage ab – die Gegnerinnen waren deutlich überlegen

Die Wattwilerinnen mussten sich von Meisterschaftsmitfavorit Schaffhausen dominieren lassen und unterlagen deutlich mit 0:3-Sätzen.

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Volley Toggenburg (am Ball) scheiterte oft am hohen Block der Schaffhauserinnen.

Volley Toggenburg (am Ball) scheiterte oft am hohen Block der Schaffhauserinnen.

Bild: Reinhard Kolb

(pd) Die Ausgangslage auf dem Papier war klar. Beim zweiten Heimspiel der Saison waren die Spielerinnen von Raiffeisen Volley Toggenburg gegen Kanti Schaffhausen die klaren Aussenseiterinnen. Das Team von Trainer Neubauer ist in dieser Saison mit dem klaren Ziel angetreten, in der Meisterschaft um den Titel mitzureden.

Nicht weniger als vier ausländische Neuverpflichtungen sollen dabei helfen, dieses Ziel zu verwirklichen. Würden die St.Gallerinnen, auf ihre eigenen Mittel beschränkt, den Schaffhauserinnen etwas entgegensetzen können?

Der Start war sehr verheissungsvoll

Der Beginn des ersten Satzes verlief ausgeglichen. Die mit vier Ausländerinnen in der Anfangsformation angetretenen Schaffhauserinnen wussten durch gute Blockarbeit zu überzeugen. Doch mehr als zwei Punkte liessen die Wattwilerinnen die Gäste nie davonziehen.

Vor allem die Aussenangreiferin Laura Condotta, welche zur besten Spielerin des Heimteams gewählt wurde, und Diagonalangreiferin Gabriela Maciagowski wussten in dieser Phase zu überzeugen. Bis zum zweiten Timeout verlief das Spiel ausgeglichen.

Dann leistete sich das Heimteam drei kleinere Eigenfehler, worauf die Schaffhauserinnen auf 19:15 davonzogen. Diesen Rückstand konnte Volley Toggenburg nicht mehr aufholen. Der erste Satz ging mit 20:25 verloren.

Trainer Erni versucht auf den Rückstand zu reagieren

Am Anfang des zweiten Satzes drückten die Schaffhauserinnen auf das Tempo. Schnell handelte sich das Heimteam einen Vierpunkte-Rückstand ein. Beim Stand von 4:8 versuchte Trainer Marcel Erni seinem Team neuen Schwung zu verleihen.

Er brachte Jil Inauen für Annouk Erni. Leider agierten die St.Gallerinnen erneut fehleranfällig. Sowohl bei der Blockarbeit als auch beim Service zeigten sich ungewohnte Schwächen, sodass Kanti Schaffhausen auf 19:13 davonziehen konnte.

Trainer Erni versuchte dem Spiel mit der Einwechslung von Passeuse Loredana Cantoni eine neue Richtung zu geben. Doch ein schöner Angriff über rechts durch die gross gewachsene Amerikanerin Watson beendete den zweiten Satz zum 25:18.

Miriam Reiser erhält Szenenapplaus

Der Start zum dritten Satz verlief aus Sicht von Raiffeisen Volley Toggenburg verheissungsvoll. Erneut konnte das Heimteam das Spiel ausgeglichen gestalten und hielt bis zum ersten Timeout beim Stand von 6:8 gut mit.

Doch erneut brachten individuelle Eigenfehler und zwei immer stärker aufspielende Aussenangreiferinnen des Gästeteams (Perkovac/Leweling) das Heimteam in arge Bedrängnis.

Wieder versuchte Trainer Erni dem Spiel eine neue Richtung zu geben, indem er Joanna Mazzoleni für Jasmin Kuch einwechselte. Doch beim zweiten Timeout beim Stand von 10:16 schien der Widerstand der St.Gallerinnen gebrochen.

Beim Stand vom 12:18 wechselte der Kanti-Trainer die Ex-Toggenburgerin Miriam Reiser unter dem tosenden Beifall der rund 220 anwesenden Zuschauer ein. Am Spielverlauf änderte sich jedoch nichts mehr, sodass auch der dritte Satz mit 18:25 verloren ging.

Kanti Schaffhausen eine Nummer zu gross

Kanti Schaffhausen war der erwartet schwere Gegner. Das Team von Trainer Neubauer war Raiffeisen Volley Toggenburg sowohl im Angriff als auch in der Defensive überlegen.

Der Fokus richtet sich nun auf das kommende Wochenende, an dem Raiffeisen Volley Toggenburg eine Doppelrunde zu bestreiten hat. Am Samstag erwartet die St.Gallerinnen auswärts Sm’Aesch Pfeffingen. Am Sonntag heisst der Gegner Val-de-Travers.

Hier sind die Tabelle und die Resultate zu finden.

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