Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Mosnanger Volg platzt aus allen Nähten

Am jetzigen Standort des Volg in Mosnang ist kein Platz für Erweiterungen. Das Ziel der Konsumgenossenschaft ist es nun, das ehemalige Postgebäude zu kaufen. Dieses gehört der Gemeinde.
Martina Signer
Vreni Truniger, Geschäftsführerin Volg Mosnang, mit den Mitarbeiterinnen Yvonne Loser (links) und Fabienne Schönholzer (rechts). Es fehlen Astrid Breitenmoser und Cornelia Egli. (Bild: Martina Signer)

Vreni Truniger, Geschäftsführerin Volg Mosnang, mit den Mitarbeiterinnen Yvonne Loser (links) und Fabienne Schönholzer (rechts). Es fehlen Astrid Breitenmoser und Cornelia Egli. (Bild: Martina Signer)

Etwa 100 Quadratmeter mehr Fläche verspricht sich Vreni Truniger vom Umzug des Volg in das ehemalige Postgebäude, welches zuvor aber noch umgebaut werden müsste. Vreni Truniger ist Geschäftsführerin des Volg Mosnang. «Wir stossen am jetzigen Standort schon lange an unsere Grenzen.» Seit die Poststelle in Mosnang geschlossen hat, befindet sich in den Räumen des Volg auch noch eine Postagentur, was weiteren Platz wegnimmt. Nun will die Konsumgenossenschaft das Postgebäude von der Gemeinde kaufen.

Laden und Lager auf einer Fläche

Gründe für die Suche nach einem neuen Standort gibt es aber noch mehr. «Wir haben am aktuellen Standort nicht nur einen, sondern drei Lagerräume. Das ist auf Dauer nicht effizient. Im ehemaligen Postgebäude könnte man Lager und Ladengeschäft auf einer Fläche unterbringen.» Dies sei insbesondere deshalb interessant, weil die Mitarbeiter des Volg im Stundenlohn angestellt sind.

Denn in Zukunft könnte eine Mitarbeiterin gleichzeitig im Lager arbeiten und dennoch mitbekommen, wenn ein Kunde den Laden betrete. «Bis jetzt brauchte ich immer zwei Mitarbeiter für Arbeiten im Lager und die Kundenbedienung», sagt Vreni Truniger. «Zwar steigen unsere Umsatzzahlen, was für einen Dorfladen nicht selbstverständlich ist, aber ebenso steigen die Kosten. Und mit der neuen Aufteilung von Laden und Lager könnten wir die Personalkosten etwas senken.» Dies bedeute nicht, dass das Personal mit Kündigungen rechnen muss. «Wir haben Mitarbeiterinnen, die gerne bereit sind, ihr Stundenpensum zu reduzieren.» Sie wolle unbedingt mit dem bestehenden Team weitermachen, fügt die Filialleiterin hinzu.

Kommt hinzu, dass im Volg Mosnang dringend die Kühlanlagen erneuert werden müssen. Derzeit arbeitet man mit einem Provisorium, um die Artikel kühl zu halten. «Darin können wir aber lange nicht alles präsentieren, was wir im Sortiment haben.» Eine unglückliche Situation, zumal kürzlich auch noch der Tiefkühler ausgestiegen ist. «Und neue Kühlgeräte haben einfach grössere Dimensionen. In diesem Lokal gibt es aber keine Möglichkeit, zu erweitern.» Die Liegenschaft im Unterdorf 5, dem jetzigen Standort des Volg, gehört der Konsumgenossenschaft Mosnang. Sie verfügt nebst Laden- und Lagerfläche über drei Wohnungen, welche für die Genossenschaft regelmässig Mietzins abwerfen. Es gibt laut Vreni Truniger bereits einen Interessenten, der die Liegenschaft kaufen würde. Wer das ist, darf sie noch nicht verraten.

Was den Standort des Postgebäudes angeht, sieht Vreni Truniger weitere Vorteile. Die Parkplatzsituation im Unterdorf ist unbefriedigend. Die Kunden müssen halb auf dem Trottoir, halb auf der Strasse parkieren. Bei der Post sind teilweise eigene, teilweise Gemeindeparkplätze vorhanden, die man benutzen kann, um seinen Einkauf zu erledigen. «Ansonsten sind die Standorte Unterdorf und Post ähnlich. Beide sind im Zentrum und können gut zu Fuss erreicht werden», sagt Truniger.

Standort Bernet kam nicht in Frage

Auch ein weiterer Standort im Dorf wäre vielleicht in Frage gekommen: Die Liegenschaft Bernet, welche ein Interessent kaufen möchte. Dieser hat aus eigener Initiative bei der Konsumgenossenschaft angefragt, ob allenfalls Interesse bestehe, sich bei ihm einzumieten. Diese Anfrage kam aber nach der Versammlung der Konsumgenossenschaft, an welcher man bereits ein Vorprojekt mit Standort Post vorgestellt hatte.

«Wären wir darauf eingegangen, hätten wir erneut eine Mitgliederversammlung einberufen müssen. Zudem wollten wir die Belastung eines monatlichen Mietzinses nicht eingehen, da ja schon die Mieteinnahmen der drei Wohnungen, die wir jetzt besitzen, fehlen werden», argumentiert Vreni Truniger. Im Postgebäude gibt es derzeit nur eine Mietwohnung. Die Gespräche hat der Interessent mit Benno Länzlinger, dem Verwaltungsratspräsidenten der Konsumgenossenschaft, geführt.

«Wir wollen die Synergien nutzen, die uns der Standort Post bietet», sagt Benno Länzlinger. «Wenn Personen in der Landi oder beim Metzger Näf einkaufen, sind sie nahe bei uns. Ist das Auto einmal parkiert, sind diese Läden innerhalb weniger Meter erreichbar. Und die Postautohaltestelle liegt auch direkt vor dem ehemaligen Postgebäude.» Und gerade für ältere Personen, die zu Fuss unterwegs seien, sei die Lage im Zentrum des Dorfes optimal.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.