Viertligist Kirchberg verliert in der Rückrunde schon zum dritten Mal und  kommt nicht vom Fleck

Die Alttoggenburger kassieren am Donnerstagabend eine ärgerliche 1:2-Niederlage gegen Henau 2 und fallen in der Tabelle in die zweite Hälfte zurück. Das Tor für die Esposito-Elf erzielte Ramon Kuhn.

Beat Lanzendorfer
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Ramon Kuhn (rechts) war der einzige, der für Kirchberg traf. Zu einem Punktgewinn reichte es trotzdem nicht. Die Nummer 19 von Henau 2 trägt der Ex-Bazenheider Fabian Hinder. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Ramon Kuhn (rechts) war der einzige, der für Kirchberg traf. Zu einem Punktgewinn reichte es trotzdem nicht. Die Nummer 19 von Henau 2 trägt der Ex-Bazenheider Fabian Hinder. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Zu ungenaue Pässe, wenig Druck nach vorne, hinten ganz viele Löcher. So lässt sich die Kirchberger Vorstellung vom Donnerstagabend gegen ein ebenfalls bescheidenes Henau 2 zusammenfassen. Die Gäste, die noch nicht definitiv gerettet sind, waren im Abschluss eine Spur cleverer und schossen immerhin zwei Tore, was zum Sieg reichte.

Das Gebotene war eine zähe Angelegenheit

Mit nun neun Punkten Reserve auf Schlusslicht Bütschwil 2, bei einem ausgetragenen Spiel mehr, war Henau der Erfolg in Kirchberg durchaus willkommen. Dabei hatte die Auseinandersetzung aus Sicht der Kirchberger verheissungsvoll begonnen.

Ramon Kuhn erzielte schon nach vier Minuten das 1:0. Es sollte einer der wenigen Höhepunkte im Spiel der Einheimischen bleiben. Danach verkam das Gebotene zu einer zähen Angelegenheit. Beidseits, denn die Gäste waren genauso wenig in der Lage, Akzente zu setzen.

Henau schiesst nach dem Wechsel zwei Tore

Mehr Leben in die Bude kam nach dem Seitenwechsel. Henau wirkte nun entschlossener und verpasste nach 50 Minuten den Ausgleich durch Bruggmann nur um Haaresbreite. Besser machte es kurz darauf Scheiwiller, der einen schnellen Angriff mit dem Ausgleich krönte. Für Kirchberg kam es noch schlimmer.

Vorerst zeigte Schlussmann Iten beim Schuss von Rüesch eine starke Parade. Der daraus resultierende Eckball war aber verhängnisvoll. Vetsch reagierte bei der Hereingabe am schnellsten und vollendete zum 1:2. Noch blieben Kirchberg 15 Minuten, um den Abend wenigstens halbwegs zu retten. Die Abschlussversuche waren aber zu zaghaft und endeten meist schon weit vor dem gegnerischen Strafraum.

Die Niederlage ist eine weitere Enttäuschung

Kirchberg ist um eine Enttäuschung reicher und dürfte die Saison irgendwo im bedeutungslosen Mittelfeld abschliessen. Die Mannschaft kommt einfach nicht auf Touren und kassierte im fünften Spiel des Jahres bereits die dritte Niederlage.

Wenig begeistert zeigte sich auch Roland Mathis, früherer Goalie beim FC Wattwil und beim FC Bütschwil, der als Chef von FCK-Stürmer Patrick Schönenberger die Partie verfolgte. «Das war kein gutes Niveau, das ich heute zu sehen bekam.»

Hier ist das Matchtelegramm zu finden.