Viertligist Kirchberg muss in Niederstetten hart kämpfen, bis die drei Punkte unter Dach und Fach sind

Der Favorit aus dem Toggenburg gewinnt dank Toren von Mario Kuhn und Patrick Schönenberger mit 2:1 und darf sich fürs Erste nach vorne orientieren.

Beat Lanzendorfer
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Mario Kuhn (rechts) traf vom Elfmeterpunkt aus und schoss für Kirchberg das wichtige 1:1.

Mario Kuhn (rechts) traf vom Elfmeterpunkt aus und schoss für Kirchberg das wichtige 1:1.

Bild: Beat Lanzendorfer

Nach Ansicht des gesperrten Patrick Brändle war es zum Schluss ein Kraftakt, in dem es darum ging, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten.

So weit hätte es aber gar nicht kommen müssen. Der Favorit erarbeitete sich vom Anpfiff weg spielerische Vorteile und kam dadurch auch zu vielen Chancen. Allein der junge Ciccarelli vergab in den ersten 45 Minuten dreimal in aussichtsreicher Position.

Aus dem Nichts heraus in Rückstand geraten

Statt 0:1 hiess es nach 28 Minuten 1:0. Niederstetten-Captain Wagner schlug einen Freistoss hoch in den gegnerischen Strafraum. Der Ball flog an Freund und Feind vorbei ins Netz. Kirchberg konnte aber reagieren und erzielte durch Kuhn zwei Minuten später mittels Foulelfmeter den Ausgleich. Ciccarelli war im Strafraum von den Beinen geholt worden.

Nach dem Seitenwechsel betraten Ramon Kuhn und Aaron Ress das Spielfeld und brachten neuen Schwung in die Kirchberger Angriffsbemühungen. Es war dann der ebenfalls eingewechselte Patrick Schönenberger, der die Gäste in Führung schoss.

Niederstetten in der Offensive zu harmlos

Trotz weiterer Grosschancen brachte der Favorit nichts Zählbares mehr zustande. Der Sieg geht auch deshalb in Ordnung, weil die Niederstetter Offensive vor allem in der zweiten Halbzeit praktisch inexistent war.

Kirchberg konnte sich gegenüber der Vorwoche deutlich steigern. Ein Vorwurf muss sich die Mannschaft trotzdem gefallen lassen: Die Effizienz in der Offensive muss deutlich erhöht werden.

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