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Bauernmarkt in Wattwil: Vielfalt in und vor der Markthalle

Mit 47 Anbietern und vielen Attraktionen liess es sich am Toggenburger Bauernmarkt gut verweilen. Ob kulinarisch, musikalisch oder sportlich, das Angebot war abwechslungsreich.
Adi Lippuner
Verpacken der Einkäufe in der Markthalle. (Bild: Adi Lippuner)

Verpacken der Einkäufe in der Markthalle. (Bild: Adi Lippuner)

Nach der langen Schönwetterphase zeigte sich das Wetter am Wochenende von der nass-kalten Seite und animierte damit zu einem Aufenthalt in der Toggenburger Markthalle. Doch nicht allein das Wetter, vielmehr das reichhaltige Angebot, stand bei den Marktbesucherinnen und -besuchern im Mittelpunkt.

Fest für Nase, Gaumen, Augen und Ohren

Es war sozusagen ein «Fest für alle Sinne», denn die Nase wurde mit Düften von frischem Brot, zahlreichen Käsekreationen, einheimischem Obst und was der feinen Sachen noch mehr sind, verwöhnt. Für den Gaumen gab’s an vielen Ständen «Probiererli» und das Auge konnte sich an den liebevoll geschmückten Ständen kaum sattsehen.

Als Ohrenschmaus standen Darbietungen des Trios Churfirstengruess mit Michelle, Joelle und Simon auf dem Programm. Zudem traten die «Muulörgeler vo Moslig» und die Jungjodler Ennetbühl auf.

Spiel, Sport und kulinarische Köstlichkeiten

Auf der Galerie gaben die Mitglieder des Schwingclubs Wattwil und Umgebung Einblick in ihren Sport. Wer Lust hatte, konnte selbst einmal «in die Hosen steigen». Vor allem der Nachwuchs hatte Spass daran, unter fachkundiger Anleitung die ersten Schwünge zu probieren. Wer gerne bastelte, war auf der Galerie ebenfalls am richtigen Platz, konnten doch Schlüsselanhänger hergestellt oder Holzteller mit Pilzen bemalt werden.

Maria und Rolf Kessler aus Buchs verwöhnten die Besucher mit saisonalen Kreationen. Von der Most- bis zur Kürbissuppe mit Zimt, dem Ribelmais und einem Schoggi-Muss aus «Minörli» wurden Köstlichkeiten vor den Augen der Zuschauer hergestellt. Selbstverständlich durfte alles nach Herzenslust probiert werden und dank der bereitliegenden Rezepte kann der Favorit auch zu Hause nachgekocht werden.

Pferdegespann und Transportvelos

Auf dem Vorplatz der Markhalle standen Pferde und Transportvelos im Mittelpunkt. Wer Lust hatte, konnte sich gar mit einem Vierspänner vom Bahnhof zur Markthalle und wieder zurück fahren lassen.

Für die Kinder gab’s darüber hinaus die Möglichkeit, auf einem Pony zu reiten und sportliche wagten sich auf einen Parcour mit Transportvelos. Letztere angeboten von Energietal Toggenburg, welches den umweltfreundlichen Warentransport in der Region fördern will.

Ökumenischer Gottesdienst und Rock'n'roll-Darbietung

Am Sonntagvormittag stand ein ökumenischer Gottesdienst auf dem Programm. Bereichert wurde dieser durch den Auftritt des Jodelchörlis Heimatfreud , Mosnang. Die Rock’n’Roll Gruppe Ebnat-Kappel, welche mit ihren fulminanten Darbietungen begeisterte, trat am frühen Sonntagnachmittag auf.

OK-Präsidenten Sibylle Kläger war mit dem Marktverlauf zufrieden. «Wir haben eine gute Beteiligung bei den Marktfahrern, ein abwechslungsreiches Angebot und auch die verschiedenen Attraktionen sind beim Publikum gut angekommen.»

Kunststricken als Hobby entdeckt

Die 85-jährige Berti Huser aus Alt St. Johann hat das Kunststricken als Hobby entdeckt, nachdem ihre Kinder auszogen. «Ich suchte eine sinnvolle Beschäftigung und, weil ich schon immer gerne gestrickt ha­be, war es naheliegend, in diesem Bereich eine etwas anspruchsvollere Aufgabe zu suchen.»

Kunststrickerin Berti Huser mit einigen ihrer Erzeugnisse. (Bild: Adi Lippuner)

Kunststrickerin Berti Huser mit einigen ihrer Erzeugnisse. (Bild: Adi Lippuner)

Ihre Kreationen, vor allem «Trachtentüechli» für Frauen und Mädchen, aber auch Sennensocken für Männer und Buben, sind in einer Region, in der das Tragen der heimatlichen Tracht Ehrensache ist, sehr gefragt. «Ich stelle die feinen Arbeiten einerseits auf Bestellung und in der passenden Grösse, andererseits aber auch auf Vorrat her.»

Am Bauernmarkt könne sie ihr Angebot präsentieren und die feine Art des Strickens Interessierten näher bringen, meist verkaufe sie ihre Kreationen aber auch direkt.

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