Viel Arbeit für die Polizei am ersten Adventswochenende

Unfälle, eine brennende Radaranlage und ein Mann mit Problemen hielt die Polizei auf Trab. Von Freitag bis Sonntag hatte die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Einsätze im Toggenburg zu bewältigen.

Sabine Camedda
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Die durch ein Feuer beschädigte Radarmessanlage in Lütisburg. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Die durch ein Feuer beschädigte Radarmessanlage in Lütisburg. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Am Samstag, kurz nach 11 Uhr habe ein Mann aus Dicken bei der Notrufzentrale angerufen und ein persönliches Problem geschildert. Auf nochmaliges Zurückrufen der Mitarbeitenden der Notrufzentrale wurde das Telefon nicht mehr abgenommen, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

Die Polizei geht davon aus, dass der 65-jährige Mann sich möglicherweise in einer persönlichen Krise befindet. Deshalb wurde eine Patrouille an den Wohnort entsandt. Im Garten des Hauses befanden sich zwei Hunde, welche den Zutritt zum Haus verunmöglichten. Es wurden Hundeführer und weitere Polizeipatrouillen aufgeboten. Ein Hund konnte durch einen Hundeführer vom Haus weggenommen werden.

Später konnte die Polizei mit dem Mann sprechen. Er sei durch Mitarbeitende des Rettungsdienstes untersucht worden, er sei körperlich unversehrt, schreibt die Kantonspolizei in der Medienmitteilung. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden.

Radarmessanlage wurde angezündet

Am Sonntag nach 2.30 Uhr, ist die semistationäre Radarmessanlage der Kantonspolizei St.Gallen, an der Toggenburgerstrasse, mutwillig angezündet worden. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Der untere Teil der Anlage wurde durch das Feuer beschädigt. Ob die Mess- und Aufzeichnungsinstrumente auch beschädigt sind, müsse zuerst geklärt werden, schreibt die Kantonspolizei.

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Personen, die Hinweise zur Brandstiftung machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, in Verbindung zu setzen.

Zeugen nach Kollision von zwei Autos gesucht

Bereits am Freitagabend gegen 18.10 Uhr ist es in Bazenheid auf der Wilerstrasse, Höhe Einmündung Neugasse, zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein grauer Mercedes-Benz ML 320 CDI mit AI-Kontrollschildern und ein grauer Toyota Avensis Kombi mit SG-Kontrollschildern prallten zusammen.

Der genaue Unfallhergang sei unklar und die Aussagen der unverletzten Beteiligten gingen auseinander, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Kantonspolizei St. Gallen sucht daher Zeugen. Personen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, in Verbindung zu setzen.

Auto auf die Seite gekippt – zwei verletzte Personen

Am Samstag um 15 Uhr ist auf der Wilerstrasse in Wattwil ein Auto auf die Seite gekippt. Ein 75-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Wilerstrasse von Lichtensteig her in Richtung Dorfzentrum. Gemäss eigenen Angaben nickte er kurz ein. Sein Auto geriet über den rechten Fahrbahnrand, überfuhr den Randstein und prallte mit der rechten Fahrzeugseite gegen das dortige Gebüsch/Zaun.

Das Auto kippte dadurch auf die linke Seite. Der Fahrer und die Mitfahrerin mussten durch die Feuerwehr Wattwil aus dem Auto befreit werden. Beide mussten mit unbestimmten Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. Die Wilerstrasse war während einer Stunde nur einseitig befahrbar.