Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Viehschau Ganterschwil: Die «Miss» heisst Rita

Viel Publikum hatte sich bei der Kreuzung in Ganterschwil versammelt, als die Landwirte am Samstag mit ihren Herden aus allen Richtungen zum Schauplatz Alte Turnhalle auffuhren. Als «Miss» wurde die Kuh Rita ausgezeichnet.
Peter Jenni
Ueli Brunner, stolzer Besitzer von Rita, die zur «Miss Ganterschwil» gekürt wurde. (Bild: Peter Jenni)

Ueli Brunner, stolzer Besitzer von Rita, die zur «Miss Ganterschwil» gekürt wurde. (Bild: Peter Jenni)

An der Viehschau zeigten sich lauter zufriedene Gesichter – so auch bei Robert Durrer, Präsident des organisierenden Viehzuchtvereins, der die Züchter und das Publikum am frühen Samstagnachmittag in Ganterschwil zur Spezialpreisvergabe im Ring begrüsste. Ebenso bei Vizepräsident Urs Werder, der sich als Moderator engagierte und bei Niklaus Bühler, der das Büro managte und für eine perfekte Rangliste sorgte.

Viele Trachten und schöner Schmuck

Schon vor neun Uhr stieg die Spannung beim Publikum, das sich zur Auffuhr eingefunden hatte, als die ersten Kuhglocken zu hören waren. Danach wechselten sich die Herden ab, die aus allen Richtungen bei der Kreuzung ankamen (ausser jenen von Oetschwil), um den Weg zum Schauplatz bei der alten Turnhalle fortzusetzen. Besonders erfreut zeigten sich die Zaungäste von den vielen geschmückten Herden, mit Begleitern und Begleiterinnen in der Tracht, zum Teil mit Ziegen im Vorspann, flankiert von Trachtenbuben und Trachtenmädchen.

Auf dem Schauplatz angekommen, übernahmen die Experten Peter Frei, Wildhaus, Sepp Räss, Lömmenschwil und Thomas Gantenbein, Oberegg, das Szepter. Sie hatten die Aufgabe, die Tiere in 21 Abteilungen zu rangieren und von den Wärtern in die richtige Reihenfolge umbinden zu lassen. Unmittelbar beim Schauplatz führten die Ganterschwiler Bäuerinnen eine Festwirtschaft, wo sich die Bauern untereinander oder mit dem Publikum austauschen konnten. Als Gast war auch Gemeindepräsident Karl Brändle zugegen.

Viel Lob für die gute Qualität der Tiere

Mit der Präsentation ihrer Stiere Ueli und Mars, kommentiert von Peter Frei, läuteten Werner Ramsauer und Guido Walser kurz nach Mittag die Vergabe der Spezialpreise ein. Danach führte Jakob Scherrer eine Kuhfamilie aus vier Generationen in den Ring, deren Qualitäten Sepp Räss hervorhob. Drei Kühe mit einer Lebensleistung über 80000 kg Milch wurden von Robert Durrer, Chiara, Urs Fischbacher, Laubi, und Jakob Scherrer, Senta, vorgeführt, welche von Frei ins richtige Licht gerückt wurden.

Da es vielfach nur um Nuancen geht, welches Tier den Vorrang bekommt, waren die Experten besonders gefordert, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Den Züchtern sprachen sie viel Lob aus, für die gute Qualität ihrer Tiere.

Bevor es zum Höhepunkt, zur Wahl der «Miss Ganterschwil» kam, mit vorangehenden Halbfinals von jungen und älteren Kühen, von denen je drei den Final bestritten, hatte Urs Werder einen Wettbewerb für Kinder eingeplant. Dabei galt es zu erraten, wie viel Käse bei Elmar Stadelmann, der von 30 Bauern mit Milch beliefert wird, am Freitagmorgen produziert wurde (die Lösung lautete 1152 kg). Als Preise winkten den drei am nächsten liegenden Kindern Gutscheine für Wurst und Pommes.

Bestimmt durften die Organisatoren viele Komplimente für eine gefreute Schau entgegennehmen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.