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Viehschau Ebnat-Kappel: Kuh Conni räumt in mehreren Kategorien ab

Bauer Andreas Giezendanner darf stolz sein. Seine Kuh Conni ist nicht nur «Miss Ebnat-Kappel», sie holte sich auch weitere Auszeichnungen an der Viehschau auf dem Schauplatz Gill in Ebnat-Kappel.
Adi Lippuner
«Miss Ebnat-Kappel», die Kuh Conni mit Besitzer Andreas Giezendanner, Ehefrau Patricia und den Töchtern Melanie und Ladina. (Bild: Adi Lippuner)

«Miss Ebnat-Kappel», die Kuh Conni mit Besitzer Andreas Giezendanner, Ehefrau Patricia und den Töchtern Melanie und Ladina. (Bild: Adi Lippuner)

Knapp 350 Tiere konnten am Samstag auf dem Schauplatz in Ebnat-Kappel von den Experten Christian Näf, Brunnadern, Eugen Schläpfer, Wolfhalden, Robert Bodenmann, Gais und Stefan Wild, Bütschwil, bewertet werden. «Vor allem in den vorderen Rängen haben wir sehr starke Tiere und ganz allgemein darf gesagt werden, dass gut gepflegtes Vieh auf dem Platz ist», so Eugen Schläpfer.

Die grosse Abräumerin des Tages war ganz eindeutig die Kuh Conni, Besitzer Andreas Giezendanner. Sie wurde «Miss Ebnat-Kappel, holte sich den Titel «Schönste Zweitmelk», wurde Schöneutersiegerin jüngere und zusammen mit ihrer Mutter Celine auch Siegerin bei der Bewertung von Mutter und Tochter. Der Besitzer mit Ehefrau Patricia und den beiden Töchterchen Melanie und Ladina freuten sich sichtlich über den Erfolg ihre Kuh Conni. «Vizemiss »wurde Bettina, deren Besitzer Walter Giezendanner ist.

Ein Tag wie aus dem Bilderbuch

Einmal mehr durfte sich die bäuerliche und nicht bäuerliche Bevölkerung über einen Bilderbuchtag freuen. «Es ist einfach ein Genuss, bei solchem Herbstwetter auf einem Schauplatz zu sein,» so Experte Christian Näf. Bei der Bewertung von Mutter und Tochter war zu hören: «Für die Zucht ist es wichtig, dass die Mutter die guten Anlagen an die Tochter vererbt.»

Die Senntumsschellen und Eimer mit den gemalten Bödeli faszinieren den bäuerlichen Nachwuchs. (Bild: Adi Lippuner)

Die Senntumsschellen und Eimer mit den gemalten Bödeli faszinieren den bäuerlichen Nachwuchs. (Bild: Adi Lippuner)

Eugen Schläpfer attestierte den Braunviehzüchtern nicht nur ein gutes Händchen, er lobte auch ihren Einsatz für die Pflege der Kultur und der bäuerlichen Tradition. «Macht weiter so, dies gibt Heimatgefühl,» so sein Aufruf an die Ebnat-Kappler Bauernfamilien.

Der Experte aus Wolfhalden lieferte Erklärungen zu den «Fitnesskühen»: «In der Regel geht es bei der Beurteilung der Kühe um die Schönheit, bei diesem Wettbewerb steht die Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt.» Die Kuh Nina, Besitzer Andreas Giezendanner erfüllte die Vorgaben von tiefen Zellzahlen, hohem Eiweissgehalt und Milchleistung auf dem Platz am besten.

Voller Einsatz an allen Fronten

Damit eine Viehschau durchgeführt werden kann, braucht es nicht nur am Anlass selbst zahlreiche Helferinnen und Helfer. Im Vorfeld und beim Aufräumen ist der Einsatz zahlreicher Frauen und Männer gefragt. Ernst Bohl, Präsident des Viehzuchtvereins Ebnat-Kappel betonte, dass nur dank dieses Einsatzes ein solcher Anlass durchgeführt werden kann.

Sozusagen als «Versprechen für die Zukunft» gelten «Dä schönscht Jöhrlig», es ist dies Jenny, Besitzer Walter Giezendanner und die «Miss Rind», Ulla, ebenfalls aus dem Stall von Walter Giezendanner. Fachkundige Kommentare waren sowohl von den Experten als auch den anwesenden Bauern am Ring zu hören. Es gab auch Diskussionen rund um Begriffe wie «Fundament» oder «Flamme», welche den Viehzüchtern geläufig sind, für die nicht landwirtschaftliche Bevölkerung aber «ein Buch mit sieben Siegeln» darstellen.

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