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Verkehrsunfallstatistik: Auf den Toggenburger Strassen starben im Jahr 2018 drei Menschen

Gemäss Verkehrsunfallstatistik sind die Unfallzahlen im Kanton St.Gallen 2018 im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. Auch im Toggenburg musste eine geringe Zunahme verzeichnet werden.
Urs M. Hemm
Die Missachtung des Vortritts gilt als eine der Unfall-Hauptursachen auf den Strassen im Kanton St. Gallen. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Die Missachtung des Vortritts gilt als eine der Unfall-Hauptursachen auf den Strassen im Kanton St. Gallen. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Auf St.Galler Strassen haben sich im vergangenen Jahr insgesamt 2804 Unfälle mit 1205 Verletzten ereignet. Im Vergleich zum Vorjahr ist das bei den Unfällen ein leichter Anstieg um 22, bei den verletzten Personen war eine Zunahme um 117 zu verzeichnen. Auch im Toggenburg stiegen die Unfallzahlen leicht an. Waren es im Jahr 2017 noch 207 Unfälle, wurden 2018 deren 218 gezählt. Verletzt wurden dabei 132 Personen, was einem Anstieg von rund 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Kamen im Jahr 2017 noch zwei Personen bei Unfällen ums Leben, waren 2018 auf den Toggenburger Strasse drei Todesopfer zu beklagen.

Verdoppelung der Unfälle in Kirchberg

In der Region Toggenburg ereigneten sich auf dem Gebiet der Gemeinde Wattwil die meisten Unfälle, wo insgesamt 51 Unglücke zu verzeichnen waren. Dabei kamen 28 Personen zu Schaden, eine Person verstarb an den Folgen des Unfalls. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein leichter Anstieg um acht Unfälle, während die Anzahl der Verletzten praktisch gleich blieb.

Verkehrsunfall-Statistik 2018 in der Region Toggenburg

Die Grafik zeigt alle Verkehrsunfälle und wie viele Verletzte und Tote es dabei 2018 in den Toggenburger Gemeinden gab.
Unfälle
Verletzte
Tote
01020304050Wildhaus Alt-St.JohannNesslauEbnat-KappelWattwilLichtensteigHembergNeckertalOberhelfenschwilBütschwil-GanterschwilMosnangLütisburgKirchbergGemeinde

Mit 50 Unfällen und 41 Verletzten folgt laut Statistik die Gemeinde Kirchberg. Dort wurden mehr als doppelt so viele Unfälle gezählt wie im Vorjahr. Bei der Anzahl verletzter Personen stieg die Zahl von 5 auf 41. «Eine schlüssige Erklärung für einen solch deutlichen Anstieg gibt es nicht», sagt Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Bei genauer Durchsicht der Zahlen sei jedoch ein markanter Anstieg der Unfälle aufgrund von Alkoholmissbrauch sowie wegen Missachtung des Vortritts auffallend.

Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. (Bild: PD)

Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. (Bild: PD)

31 Unfälle ereigneten sich in der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil. Das sind fünf mehr als im Jahr 2017. Ebenfalls um fünf stieg die Zahl der dabei verletzten Personen. Ein Zunahme der Unfallereignisse war auch in Neckertal zu verzeichnen. Dort musste die Polizei achtzehnmal ausrücken, im Vergleich zu fünf Einsätzen im Vorjahr. Verletzt wurden dabei 18 Personen, was einem Plus von 13 entspricht. In den übrigen Toggenburger Gemeinden war die Zahl der Unfälle entweder auf tiefem Niveau gleich bleibend oder gar rückläufig. In Nesslau und in Wildhaus-Alt St.Johann war jedoch je ein Todesopfer zu beklagen. Mit lediglich zwei ereigneten sich die wenigsten Unfälle in Lichtensteig. Im Vorjahr waren dort noch deren zwölf zu verzeichnen.

Missachtung des Vortritts als Unfall-Hauptursache

Über die genauen Ursachen der Unfälle in den Gemeinden gibt die Statistik keine Auskunft. Aus dem Bericht der St. Galler Kantonspolizei geht jedoch hervor, dass die Hauptursache der meisten Unfälle die Missachtung des Vortritts ist. Dazu gehören insbesondere das Nichtgewähren des Vortritts bei Fussgängerstreifen, Trottoirüberfahrten und beim Linksabbiegen. Ausserdem geschehen viele Unfälle aufgrund der Missachtung der Signale «Kein Vortritt» und «Stop» sowie des Rechtsvortritts.

Eine häufige Unfallursache sei zudem noch immer die nicht angepasste Geschwindigkeit, insbesondere im Innerortsbereich, wo laut Bericht die meisten und folgenschwersten Unfälle geschehen. Dort haben die Unfälle im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen, weswegen dort die Kontrollen intensiviert würden.

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