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Grümpeli und Comedy Night Bazenheid könnten sich verändern

Die Comedy Night ist seit zehn Jahren Bestandteil des Grümpelturniers, das der Fussballclub jeweils Ende Saison auf die Beine stellt. Trotz anhaltender Erfolgsgeschichte sind Überlegungen im Gange, den Anlass noch attraktiver zu gestalten.
Beat Lanzendorfer
Fabian Berger, Martin Burtscher und Wassilis Reigel (von links) überzeugten am Samstag anlässlich der Comedy Night als Starbugs das Publikum im Festzelt auf dem Bazenheider Ifang. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Fabian Berger, Martin Burtscher und Wassilis Reigel (von links) überzeugten am Samstag anlässlich der Comedy Night als Starbugs das Publikum im Festzelt auf dem Bazenheider Ifang. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Vor zehn Jahren lautete die Frage: Wie weiter mit dem Bazenheider Grümpeli? Mit herkömmlicher Tanzmusik liessen sich die Menschen nicht mehr ins Festzelt locken. Danny Lüthi, kurz zuvor gewählter OK-Präsident, brachte den Mut auf, mit seinem Team ein neues Konzept zu erarbeiten. Mit Comedy wollte man in Zukunft jene Beträge generieren, die mithelfen sollten, die Vereinsrechnung im Lot zu halten.

Kliby und Caroline brachten bei der Premiere der neu geschaffenen Comedy Night den gewünschten Erfolg und die Erkenntnis: Das kommt an, darauf kann aufgebaut werden. Im folgenden Jahr waren es Sutter und Pfändler, welche die Massen ins Festzelt lockten.

Mehrere Highlights in zehn Jahren

Angesprochen auf sein persönliches Highlight des vergangenen Jahrzehnts, möchte sich OK-Präsident Danny Lüthi nicht auf einen einzelnen Namen festlegen: «Da gibt es mehrere, die mir in den Sinn kommen. Lapsus nehmen auf meiner Favoritenliste sicher einen Spitzenrang ein. Auch Rob Spence, der sowohl bei der dritten als auch bei der fünften Ausgabe zu unseren Gästen gehörte, hat nicht nur mich überzeugt.» Im Gespräch fallen weitere Namen wie Stefanie Berger, das Duo Messer und Gabel, Mark ’n’ Simon oder Roli Berner.

Weil der Erfolg der Comedy Night in der Künstlerszene nicht verborgen blieb, liess sich vor vier Jahren sogar Marco Rima für einen Auftritt einspannen. «Es brauchte bei ihm zu Beginn etwas Überzeugungsarbeit. Nach seinem Auftritt hat er mir aber bestätigt, dass Bazenheid einen guten Ruf im Kreis der Comedians geniesst.»

«Ich geniesse den Abend in vollen Zügen»

Bei der Jubiläumsausgabe vom Samstag standen Linaz, Clown, Komiker und Tänzer, das Zauberduo Domenico sowie die international erfolgreichen Comedians Starbugs auf der Bühne. Unter den Besuchern weilte auch Karl Brändle, Gemeindepräsident von Bütschwil-Ganterschwil, mit Ehefrau Brigitte. «Ich bin privat hier und geniesse den Abend in vollen Zügen.»

Wie geht es nach zehn Jahren weiter, nachdem Danny Lüthi im Vorfeld erklärt hatte, das Amt des OK-Präsidenten abzugeben? «Nachdem ich im Februar an der Hauptversammlung zum Vereinspräsidenten gewählt worden bin, war für mich klar, dass ich die Verantwortung bei der Comedy Night abgeben werde.» Laut ihm zeichne sich eine Nachfolgelösung ab, die aber noch nicht spruchreif sei.

Bisherige Stossrichtung wird überdacht

In Zukunft sei sogar denkbar, die Comedy Night vom Grümpeli abzukoppeln und neu aufzugleisen. «Nach zehn Jahren gilt es die Strategie neu zu überdenken», sagt der abtretende OK-Präsident.

Nebst der Erfolgsgeschichte Comedy Night gibt es beim Bazenheider Sommernachtsfest nämlich durchaus Baustellen, die nach Lösungen verlangen. Die Anzahl teilnehmender Mannschaften am Freitagabend ist seit Jahren unbefriedigend. Die Übertragung des WM-Spiels Schweiz – Serbien auf Grossleinwand konnte den damit verbundenen Besucherrückgang nur teilweise kaschieren.

«Es sind Überlegungen im Gang, andere Dorfvereine ins Boot zu holen. Die neu erstellten Beachvolleyballfelder in unmittelbarer Nähe zu den Fussballplätzen drängen sich geradezu auf, nach Alternativen zu suchen», sagt Danny Lüthi abschliessend. Er persönlich fände es schade, wenn es den Saisonabschluss in dieser Form nicht mehr geben würde. Er gehöre zu einem intakten Dorfleben einfach dazu.

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