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Veränderung des Wattwiler Zentrums startet im Untergrund

Läuft alles rund, zeigt die Zentrumsgemeinde in eineinhalb Jahren ihr neues Gesicht. Schon ab nächster Woche liegt das Umgestaltungsprojekt auf, die ersten Kanalarbeiten starten am 8. April.
Ruben Schönenberger
Eine Teilnehmerin am Zentrum-Znüni begutachtet einen ersten Entwurf der Baustellenzeitung. (Bild: Ruben Schönenberger)

Eine Teilnehmerin am Zentrum-Znüni begutachtet einen ersten Entwurf der Baustellenzeitung. (Bild: Ruben Schönenberger)

Noch 540 mal müsse man schlafen, bis das Wattwiler Zentrum in neuer Gestalt erstrahle, rechnete Marc Bohnenblust am gestrigen Zentrum-Znüni des Vereins Zentrum Wattwil vor. Das viele diesen Moment herbeizusehnen scheinen, zeigte sich an der Teilnehmerzahl. Die Wattwilerstube im «Thurpark» war bis auf den letzten Platz besetzt.

Markus Brühwiler. (Bild: Ruben Schönenberger)

Markus Brühwiler. (Bild: Ruben Schönenberger)

Markus Brühwiler von der mit der Projektplanung beauftragten Brühwiler AG relativierte aber sogleich. Die Rechnung gehe nur auf, wenn es zu keinen Einsprachen komme. Ob es solche geben wird, entscheidet sich ab kommender Woche. Vom 5. April bis zum 4. Mai liegt das Projekt auf. Bleiben Einsprachen aus, stehen einer zeitgerechten Umsetzung höchstens noch unvorhergesehene Ereignisse entgegen.

Leichte Anpassungen bei den Parkplätzen

Am Projekt selber haben sich in den letzten Wochen nur noch Einzelheiten verändert. «Wir haben viele Gespräche mit Grundeigentümern und den Verantwortlichen beim Kanton geführt», sagte Brühwiler. Nicht alle Details aus den Gesprächen habe man aufnehmen können, einige Punkte seien aber eingeflossen. So habe man beispielsweise die Positionierung der Parkplätze leicht überarbeitet, um grössere Sichtweiten zu ermöglichen. An der Anzahl der Parkplätze habe das nichts geändert. Ein offener Diskussionspunkt sei aktuell noch die öffentliche WC-Anlage im Bereich des Bräkerplatzes.

Beinahe geändert hätte sich indes der Zeitplan. «Der Kanton wollte zuerst 2019 überhaupt keine zusätzlichen Baustellen in Wattwil», sagte Brühwiler. Rund um die Zentrumsgemeinde werde schon so viel gebaut. Er nannte Arbeiten an den Umfahrungen Bütschwil und Wattwil sowie Tunnelreinigungen und -sanierungen. Die Verantwortlichen um Brühwiler und die Gemeinde Wattwil hätten den Kanton aber überzeugen können, dass die ersten Arbeiten 2019 beginnen müssen. Nur so könne man sicherstellen, dass die Umgestaltung der Bahnhof- und Poststrasse sicher noch vor dem ebenfalls in den nächsten Jahren geplanten Beginn der Sanierung der Ebnater­strasse fertig wird.

Der Untergrund muss vorbereitet werden

Thomas Graf. (Bild: Ruben Schönenberger)

Thomas Graf. (Bild: Ruben Schönenberger)

Nun beginnen die ersten Arbeiten schon am 8. April. Es sind Vorbereitungsarbeiten, die im Untergrund stattfinden. «Der Untergrund muss bereit sein, wenn im nächsten Jahr die Umgestaltung in Angriff genommen wird», sagte Thomas Graf von der Brühwiler AG. Geplant ist, auf der Post- und der Bahnhofstrasse ein sogenanntes Trennsystem einzuführen. Dabei wird Schmutz- und Meteorwasser separat abgeleitet.

Von den beiden rund 190 Metern langen Teilstücken wird zuerst jenes auf der Bahnhofstrasse angegangen. Dieser Abschnitt wiederum wird in verschiedene Teile aufgeteilt. Während der ersten Tranche bis ungefähr Anfang Mai wird der Verkehr einspurig geführt. Vom Bahnhof in Richtung Dorfplatz kann die Bahnhofstrasse befahren werden, in die Gegenrichtung wird der Verkehr über die Ebnaterstrasse umgeleitet. Danach wird zwar noch bis etwa Mitte Juli auf der Bahnhofstrasse weitergearbeitet, der Verkehr kann dann aber in beide Richtungen normal geführt werden. Für das Verkehrsregime während der Arbeiten auf der Poststrasse, die ungefähr im Oktober beginnen sollen, wollen die Verantwortlichen die Erfahrungen der ersten Bauetappe abwarten.

Marc Bohnenblust stellt am Zentrum-Znüni einen ersten Entwurf der Baustellenzeitung vor. (Bild: Ruben Schönenberger)

Marc Bohnenblust stellt am Zentrum-Znüni einen ersten Entwurf der Baustellenzeitung vor. (Bild: Ruben Schönenberger)

Obwohl die Zugänglichkeit zu den Liegenschaften immer gewährleistet sein wird, bedeuten die Baustellen Einschränkungen für die Geschäfte. Um diesen Effekt abzumildern will der Verein Zentrum Wattwil die Kundinnen und Kunden mit einer Baustellenzeitung unter anderem über spezielle Angebote während der Bauzeit informieren. Einen ersten Entwurf der Zeitung präsentierte Geschäftsführer Marc Bohnenblust ebenfalls am Zentrum-Znüni. Vorerst erscheint die Zeitung einmal. Sollte weiterer Informationsbedarf sein, sind weitere Ausgaben denkbar.

Lesen Sie hier, was im Wattwiler Zentrum geplant ist

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