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Vampire tanzten in der Lichtensteiger Kalberhalle

«Tanz der Vampire» lautet das aktuelle Kostüm-Motto der Städtli-Schränzer Lichtensteig. Am Freitag feierte die Guugge in der gerammelt vollen Kalberhalle Gwändlitaufi.
Sascha Erni
Mit dem «Tanz der Vampire» zeigen sich die Städtli-Schränzer schaurig-schön elegant (Bild: Sascha Erni)

Mit dem «Tanz der Vampire» zeigen sich die Städtli-Schränzer schaurig-schön elegant (Bild: Sascha Erni)

2019 dürfen sich die Lichtensteiger Fasnächtler über gleich drei Jubiläen freuen. Die Fasnachtsgesellschaft Lichtensteig (FGL) macht das Städtchen seit 1979 unsicher, auch die Städtli-Schränzer gibt es schon seit dreissig Jahren. Und das regionale Guuggen-Treffen «Städtli-Monster» wird Ende Februar bereits zum fünfzehnten Mal durchgeführt.

Klar, dass die Schränzer zum Jubiläumsjahr auch mit neuer Kostümierung glänzen möchten. Am Freitagabend zeigte die 34-köpfige Guugge erstmals ihr neues Gwändli. Bis es um halb elf Uhr soweit war, heizten die Guggä-Hüpfer Toggenburg und die Sittärä-Chlöpfer die Stimmung in der prall gefüllten Kalberhalle an.

Aus dem Dschungel ins Vampirschloss

Waren die Kostüme die letzten zwei Jahre mit ihren Grün- und Gelbtönen an das «Dschungelbuch» angelehnt, entschieden sich die Städtli-Schränzer nun für ein Motto, das kaum ein grösserer Kontrast sein könnte: Mit «Tanz der Vampire» präsentieren sich die Schränzer in elegant geschnittenem Schwarz.

Guuggen-Präsident Matthias Wachner zeigte sich äusserst zufrieden mit den Kostümen. «Das Gwändli ist komplett neu, mit Gilet, Umhang und natürlich der passenden Schminke», sagte er. Die Gwändli-Kommission würde bereits am Konzept für 2021 arbeiten, aber zuerst einmal müsse das neue Kostüm die Runde machen. Diese Saison stehen für die Städtli-Schränzer ganze 35 Auftritte an, die meisten davon regional. «Aber für zwei, drei Auftritte reisen wir auch etwas weiter», schmunzelte Wachner.

Vier Hamburger für die Schränzer

Besonders freute er sich aber über die Neuzugänge. Gleich vier sogenannte «Hamburger» stiessen diese Saison zu den Städtli-Schränzern. «Wir konnten die Abgänge der Vorjahre etwas ausgleichen», sagte Matthias Wachner. Er sieht kein schwindendes Interesse an Guuggenmusig und Fasnacht. «Die traditionelle Beizenfasnacht lässt nach, ja. Aber dafür ziehen die Maskenbälle an.» Die Stimmung in der Kalberhalle bestätigte Wachners Einschätzung – Fasnacht ist zumindest in Lichtensteig noch immer ein grosses Thema. Nach dem fulminanten Auftritt der Städtli-Schränzer übergaben sie die musikalische Leitung an die Guugewörger Bazenheid, erst spät in der Nacht boten die Schlosshüüler Bürglen den angemessenen Abschluss für eine gelungene Gwändlitaufi.

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