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Urkunde ist da: Mosnang hält offiziell den Weltrekord für den grössten Adventskranz

Aus der einst «verrückten Idee», den grössten Adventskranz überhaupt zu bauen, ist ein Weltrekord geworden. Nun hat das OK am Dienstag die offizielle Urkunde von «Guinness World Records» erhalten.
Timon Kobelt
Das OK des Adventskranzes Mosnang (von links): Pius Hollenstein, Simona Zweifel, Lukas Länzlinger, Mario Breitenmoser, Max Gmür, Damian Oberhänsli und Ruben Schuler. Die GWR-Zeugen Edi Schnellmann und Ivan Louis halten die Urkunde. (Bild: Timon Kobelt)

Das OK des Adventskranzes Mosnang (von links): Pius Hollenstein, Simona Zweifel, Lukas Länzlinger, Mario Breitenmoser, Max Gmür, Damian Oberhänsli und Ruben Schuler. Die GWR-Zeugen Edi Schnellmann und Ivan Louis halten die Urkunde. (Bild: Timon Kobelt)

Schnee liegt schon lange keiner mehr, von Adventsstimmung fehlt jede Spur. Und dennoch traf sich am Dienstag das OK des Adventskranzes Mosnang nochmals an jener Stätte, wo der grösste Adventskranz, der je gebaut worden ist, vergangenen Dezember gestanden hatte. Der Grund für den Anlass war erfreulich: Die Firma Guinness World Records (GWR) aus London, welche für die Vergabe von Weltrekorden zuständig ist, hat per Urkunde offiziell bestätigt, was die Messungen schon im Dezember ergeben haben. Mit 121,6 Metern Durchmesser löst Mosnangs Adventskranz den slowenischen ab, dessen Durchmesser 100 Meter betrug. Somit kann das 3000-Seelen-Dorf stolz von sich behaupten, einen Weltrekord zu halten. Ob es der Adventskranz Mosnang auch ins Guinnessbuch der Rekorde schafft, ist jedoch unklar. GWR behält es sich aus redaktionellen Gründen vor, den Rekord in der Ausgabe 2019 zu publizieren oder darauf zu verzichten. Die Chancen stehen laut den Verantwortlichen bei etwa zehn Prozent.

TVO-Beitrag zum Weltrekordversuch vom 2. Dezember 2017.

Riesiger Einsatz der Helferinnen und Helfer

Dass der Adventskranz überhaupt den GWR-Titel erhalten hat, ist eine beachtliche Leistung. Gemäss GWR-Website gehen jeden Tag mehrere tausend Rekordanmeldungen ein, wovon nur fünf Prozent je den Titel erlangen werden. OK-Präsident und Mitinitiant Max Gmür sagt nach dem Erhalt der Urkunde: «Es war irgendwie schon eine verrückte Idee. Umso stolzer sind wir auf das Erreichte.»

Der Weltrekord ist das eine, der gewaltige Besucheraufmarsch das andere. Rund 20000 Besucher besichtigten den Adventskranz in Mosnang zwischen dem 1. und 31. Dezember. Dabei reichte das Interesse weit über die Grenzen des Toggenburgs hinaus. Damit aus der «verrückten Idee» Realität werden konnte, waren die Organisatoren auf fleissige Helferinnen und Helfer angewiesen. Rund 300 waren am Auf- und Abbau des Kranzes beteiligt. Weitere 200 halfen im Inneren des Adventskranzes mit, als dieser besucht werden konnte. «Was die Vereine und alle Helferinnen und Helfer geleistet haben, ist unglaublich», betont Max Gmür.

Ihre Mühen sollen nicht umsonst gewesen sein. Das OK entlöhnt die Helfer mit einem Stundenansatz von 20 Franken. Ausserdem ist für den November ein grosses Helferfest geplant. «Es ist unter anderem den Helfern zu verdanken, dass Mosnang schweizweit Aufmerksamkeit erlangt hat», sagt Max Gmür. Er werde noch heute von Leuten aus Zürich angesprochen, die den Kranz besucht hätten. «Auch sonst habe ich in der Region und in der Ostschweiz oft gehört: ‹Nehmt euch an Mosnang ein Beispiel›», sagt Max Gmür. Dies freue ihn natürlich. Das Dorf habe vom Image her enorm profitiert.

Im «Hirschen» nahm die Geschichte ihren Lauf

Die Urkunde aus der Nähe betrachtet. (Bild: Timon Kobelt)

Die Urkunde aus der Nähe betrachtet. (Bild: Timon Kobelt)

Heute, vor genau einem Jahr, verkündete Max Gmür im Restaurant Hirschen die Idee des Adventskranzes erstmals den Vereinen. Danach nahm die Geschichte ihren Lauf. So hatte es seine Logik, dass das OK nach dem Fototermin mit der Urkunde in den «Hirschen» zurückkehrte, wo die Urkunde vorläufig bleiben wird und für die Leute einsehbar ist. Nebst dem OK waren auch die GWR-Zeugen Ivan Louis und Edi Schnellmann dabei. GWR verlangt, dass die eingereichten Projekte von unabhängigen Zeugen begutachtet werden. Sie hatten die Messungen des Kranzes begleitet und umfassende Zeugenprotokolle verfasst. Das einzige, was den beiden Juristen Probleme bereitet habe, sei die Übersetzung ins Englische gewesen.

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