Unihockey NLB
Ein Sieg, eine Niederlage: Die Nesslau Sharks beenden die reguläre Saison nach einer Doppelrunde auf Platz 7 – nun beginnen im Unihockey die Playoffs

Die Unihockey-Frauen der Nesslau Sharks bestritten am Wochenende in der Nationalliga B zum Abschluss der Qualifikation eine Doppelrunde. Gegen die Ärgera Giffers aus dem Kanton Freiburg gewannen sie am Samstag 7:6 nach Verlängerung. Tags darauf setzte es auswärts gegen Floorball Uri eine 4:5-Niederlage nach Penaltyschiessen ab.

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Vera Gebert (links) kassierte zum Abschluss der regulären Meisterschaft mit den Nesslau Sharks in der Innerschweiz eine Niederlage.

Vera Gebert (links) kassierte zum Abschluss der regulären Meisterschaft mit den Nesslau Sharks in der Innerschweiz eine Niederlage.

Bild: Beat Lanzendorfer

Nach zwei Niederlagen in Serie – Visper Lions und Chilis Rümlang-Regensdorf – gelang den Frauen der Nesslau Sharks am vergangenen Samstag eine Reaktion. Die Nesslauerinnen erkämpften sich vor heimischem Publikum einen 7:6-Sieg in der Nachspielzeit gegen die Ärgera Giffers.

Trotz eindrücklicher Nesslauer Effizienz sollten die sechs Treffer nach der regulären Spielzeit nicht für den Sieg reichen. In der Schlussphase ohne Torhüterin spielend, gelang den Freiburgerinnen wenige Sekunden vor der Schlusssirene der 6:6-Ausgleich.

In der «Überzeit» behielten die Sharks dann das bessere Ende in Händen, weil Fiona Stemmler in Unterzahl nach einem Konter zum glücklichen aber verdienten Sieg traf. Somit konnten die Toggenburgerinnen in dieser Saison beide Duelle gegen die Ärgera Giffers für sich entscheiden. Es war aber zweimal umkämpft, weil die Entscheidung jeweils erst in der Verlängerung fiel.

Niederlage in der Innerschweiz

Knapp 24 Stunden nach dem 7:6-Overtime-Sieg gegen die Giffers mussten sich die Nesslau Sharks auswärts gegen Floorball Uri knapp mit 4:5 im Penaltyschiessen geschlagen geben. Die Nesslau Sharks traten mit der gleichen Formation an wie beim Vorabend-Sieg. Das Spiel war ausgeglichen und hochinteressant.

Beide Teams boten den 150 Zuschauerinnen und Zuschauern eine packende Auseinandersetzung. Ärgerlich war nur, dass die Toggenburgerinnen wie tags zuvor den 4:4-Ausgleich erst kurz vor dem Abpfiff kassierten. Zuvor waren sie über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft gewesen.

Weil die Verlängerung keine Entscheidung brachte, wurde der Sieger im Penaltyschiessen ermittelt. Obwohl Martina Cerny im Tor der Nesslau Sharks eine starke Vorstellung ablieferte und vier Versuche abwehrte, reichte es nicht zum Sieg. Die Nesslauerinnen zeigten ebenfalls Nerven und konnten nur einen von fünf Versuchen im Tor unterbringen. Nach jeweils zwei weiteren Penaltys stand der 7:6-Erfolg des Heimteams fest.

So geht es weiter für die Nesslau Sharks

Nun gilt es den Fokus auf die bevorstehenden Playoffs zu richten, welche am 11. Februar im Emmental beginnen. Die siebtplatzierten Nesslau Sharks treffen auf Lejon Zäziwil, welches die reguläre Meisterschaft auf Rang 3 beendet hat. Obwohl den Bernerinnen in den Playoff-Viertelfinals die Favoritenrolle gebührt, sind die Nesslau Sharks nicht chancenlos. Aus den bisherigen vier direkten Duellen konnten die Ostschweizerinnen deren drei für sich entscheiden. Eine spannende und ausgeglichene Serie wird erwartet. (pd)