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Ungewohnte Töne bei der SP Toggenburg

Die SP Toggenburg war zu grossen Teilen gleich selbst für das Rahmenprogramm der Neujahrsbegrüssung zuständig. Im Chössi-Theater setzte die Partei damit fort, was 2017 begonnen hatte.
Ruben Schönenberger
Was im September 2017 seinen Anfang nahm, fand auf der Chössi-Bühne am Freitag seine Fortsetzung. (Bild: Ruben Schönenberger)

Was im September 2017 seinen Anfang nahm, fand auf der Chössi-Bühne am Freitag seine Fortsetzung. (Bild: Ruben Schönenberger)

Unwissentlich legte die SP Toggenburg den Gundstein für die Neujahrsbegrüssung 2019 vor beinahe eineinhalb Jahren. Damals organisierte die Partei eine Veranstaltung, an der die Spitzenleistungen von Toggenburger Frauen im Fokus standen.

Zum Schluss jener Veranstaltung bat die Musikpädagogin Katja Bürgler-Zimmermann die Anwesenden zum Crashkurs in «Johle und Gradhebä». Das «Toggenburger Tagblatt» bescheinigte ihr einen Erfolg: «Kaum war der Kurs beendet, diskutierten die Teilnehmenden schon über die Gründung eines eigenen Chors», hiess es im damaligen Artikel.

Innert Kürze 22 Anmeldungen

Dass es wirklich dazu kommen sollte, das glaubten damals wohl nicht alle. Auch Clarisse Pellizzari, die in einer kurzen Ansprache auf ebenjene Veranstaltung verwies, äusserte sich entsprechend. Aber: «Im Februar haben wir eine Anfrage gestartet und innert Kürze hatten wir 22 Anmeldungen.» So traf sich der neugegründete Chor zu sieben Proben und trat am Freitag im Lichtensteiger Chössi-Theater auf. Als Dirigentin fungierte auch hier Bürgler-Zimmermann, die ihr Handwerk ganz offensichtlich versteht und aus den Hobbysängerinnen und Hobbysängern in dieser kurzen Zeit einen ansehnlichen respektive anhörbaren Chor gemacht hat.

Dass die einzelnen Mitglieder durchaus auch über Talent verfügen, zeigten sie zum Abschluss dieses Rahmenprogramms mit einem improvisierten und leicht angepassten «Gang rüef de Brune», bei dem es nun hiess «Gang wähl di Rote, gang wähl di Grüene, si söllid allsam in Rot inecho.»

«Ironisch abgedunkelte Liebeserklärung an die Schweiz»

Das Rahmenprogramm komplettierte wie schon vor Jahresfrist Volker Ranisch, dieses Mal mit Oskar Panizzas «Vreneli’s Gärtli», einer «ironisch abgedunkelten Liebeserklärung an die Schweiz». Panizza habe in der Schweiz Heimat gesucht, sie schliesslich aber auch hier nicht gefunden, war Pellizzaris Fazit. Der ganze Abend stand denn auch unter dem Motto «Heimat ghört allne». Ein Thema, das der junge Chor auch an einem Gottesdienst am 3. Februar in Lichtensteig weiter behandeln will.

Natürlich durfte an der Neujahrsbegrüssung auch ein Rückblick auf das vergangene Jahr nicht fehlen. SP-Toggenburg-Präsident Hansheiri Keller strich neben verschiedenen Anlässen vor allem die Demonstration am Spital Wattwil heraus. «Wir haben dem Verwaltungsrat die rote Karte gezeigt», sagte Keller.

Korrektur

In einer früheren Version stand in diesem Artikel, man habe dem Regierungsrat die rote Karte gezeigt. Hansheiri Keller sagte am Anlass jedoch, man habe diese dem Verwaltungsrat gezeigt. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen Fehler. (red)

Erste Kantonsrichterin der SP Toggenburg

Erfreulicher für die Partei war die Wahl von Claudia Wetter zur Kantonsrichterin. Die Bazenheiderin ist gemäss Keller die erste vollamtliche Kantonsrichterin der SP Toggenburg.

Das kommende Jahr stehe – neben den Diskussionen und der Abstimmung zum Campus Wattwil – ganz im Zeichen der National- und Ständeratswahlen. Am 18. Januar nominiert die SP St. Gallen ihre Kandidatinnen und Kandidaten. Auf das Ticket schaffen dürfte es auch der Toggenburger Martin Sailer, der für die SP bereits im St. Galler Kantonsrat sitzt.

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