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Oktober 2018: Umstrittene Einzonung im Ebnat-Kappler Underdorf

Um dereinst seine Räumlichkeiten erweitern zu können, möchte die Alder + Eisenhut AG in Ebnat-Kappel gerne eine Parzelle umzonen lassen. Das stiess auf Widerstand.
Urs M. Hemm
Gegen die Einzonung dieser Wiese hat der WWF rekurriert. (Bild: Urs M. Hemm)

Gegen die Einzonung dieser Wiese hat der WWF rekurriert. (Bild: Urs M. Hemm)

Einmal mehr sieht sich die Alder + Eisenhut AG in Ebnat-Kappel mit Schwierigkeiten bei einem möglichen Neubauprojekt konfrontiert. Dies, nachdem bereits im Jahr 2014 eine Abstimmung nötig geworden war, bis die heute bestehende Lagerhalle gebaut werden konnte. Beim jetzigen Projekt möchte der Sportgerätehersteller direkt neben der neuen Halle eine Parzelle als Landreserve erwerben, die jedoch von der Landwirtschaftszone in Gewerbe- und Industrieland umgezont werden muss.

Nach dem entsprechenden Entscheid des Ebnat-Kappler Gemeinderates rekurierte der WWF beim kantonalen Baudepartement gegen diese Einzonung. Lukas Indermaur, Geschäftsführer des WWF St. Gallen begründet diesen Schritt damit, dass mit der Einzonung am rechten Thurufer die Revitalisierung des Gewässers in diesem Gebiet in Gefahr sei, weil dann nur noch das linke Ufer für Massnahmen übrig bleibe.

Firma habe beweisen, ökologisch sinnvoll zu handeln

«Weder wirtschaftsfreundlich noch sozial» nennt Christian Spoerlé, Gemeindepräsident von Ebnat-Kappel das Vorgehen des WWF. Alder + Eisenhut habe beim Bau der Halle im Jahr 2016 bewiesen, dass die Firma jederzeit ökologisch sinnvoll handle und der Natur Sorge trage.

Robin T. Alder, Geschäftsführer der Alder + Eisenhut AG, scheue die Diskussion keineswegs. Dennoch: «Früher wurde ein Unternehmer getadelt, wenn er keine Baulandreserven hatte. Heute wird er durch lange Verfahren gestraft, wenn er eine solche möchte.»

Der Entscheid des kantonalen Baudepartements steht noch aus.

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