Umfahrung eröffnet: Ein Freudentag für den Bütschwiler Gemeindepräsidenten

Seit Donnerstagabend ist Karl Brändle Präsident einer Gemeinde, die dank einer Umfahrung vom Durchgangsverkehr entlastet wird. Ein Freudentag sei das, sagte Brändle mehrfach.

Ruben Schönenberger
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Der Bütschwiler Gemeindepräsident Karl Brändle zeigte sich am Tag der Eröffnung gut gelaunt.

Der Bütschwiler Gemeindepräsident Karl Brändle zeigte sich am Tag der Eröffnung gut gelaunt.

Bild: Michel Canonica (Bütschwil, 17. September 2020)

Die Umfahrung Bütschwil wird nach sechsjähriger Bauzeit eröffnet. Wie fühlen Sie sich?

Karl Brändle: Es ist ein Freudentag für die Gemeinde und insbesondere die Dörfer Bütschwil und Dietfurt. Es ist eine grosse Erlösung, dass ab sofort der Durchgangsverkehr markant geringer sein wird. Auf diesen Moment haben wir lange gewartet.

Was bedeutet die Umfahrung für die Gemeinde?

Es wird ruhiger im Dorf und die Verkehrssicherheit wird erhöht, besonders für Velofahrerinnen und Velofahrer oder Schülerinnen und Schüler.

Haben Sie Bedenken, dass dem Gewerbe ohne Durchgangsverkehr Kundschaft fehlen wird?

Da habe ich keine Angst. Und auch keine vom Gewerbe gespürt. Unser Gewerbe ist gut aufgestellt und innovativ. Ich bin überzeugt, sie haben sich bereits auf diese neue Situation eingestellt.

Wird die Umfahrung auch zu einer steigenden Bevölkerungszahl führen?

Die Bautätigkeit hatte schon angezogen, quasi in Erwartung der Umfahrung. Die Verbesserung der Lebensqualität ist da sicher ein Faktor. Es ist natürlich sehr erfreulich, dass die Bevölkerung im ganzen Toggenburg wächst.

Nun gilt das Augenmerk den flankierenden Massnahmen im Dorfzentrum.

Richtig. Das war auch eine Auflage beim Entscheid zum Bau der Umfahrung. Sowohl beim Gemeinde- als auch beim Kantonsprojekt haben wir erste Vorarbeiten vorstellen können. Ich bin zuversichtlich, dass wir hier mit allen Interessengemeinschaften und der ganzen Bevölkerung Lösungen finden, die für alle stimmen.

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