Über den Hörer in vergangene Zeiten eintauchen: Diese Telefonkabine in Lichtensteig ist jetzt ein Jazztage-Museum

Am Freitag werden die 31. Jazztage Lichtensteig eröffnet. Schon seit Donnerstagabend kann man am Obertor Acts von vergangenen Austragungen im «Mini.Museum» nachhören.

Sabine Camedda
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Bis am Donnerstagabend war die neue Jazzbox noch eingepackt... (Bild: Urs M. Hemm)

Bis am Donnerstagabend war die neue Jazzbox noch eingepackt... (Bild: Urs M. Hemm)

Seit fast alle Menschen mit einem Handy oder Smartphone in der Tasche herumlaufen, sind Telefonkabinen überflüssig geworden. Oder sie werden umgenutzt. Beispielsweise in ein Museum. Gestern Abend wurde am Obertor in Lichtensteig ein solches «Mini.Museum» eingeweiht. Die Politische Gemeinde hat dem Jazzclub die Telefonkabine zum 30-Jahr-Jubiläum der Jazztage im vergangenen Jahr geschenkt.

Lukas und Susanne Weber, Geni Scherrer und Raphael Gygax haben zusammen mit Livia Weisshaupt ein multifunktionales und multimediales Ausstellungskonzept entwickelt. Wer nun den Telefonhörer – ja, es gibt noch einen – abhebt, kann Acts von vergangenen Jazztagen hören, die Geschichte geschrieben haben. Der Inhalt könne laufend angepasst werden, heisst es beim Jazzclub Lichtensteig.

...doch nun kann man über den Telefonhörer in vergangene Zeiten abtauchen. Stadtpräsident Mathias Müller war einer der ersten, der vom Angebot Gebrauch machen durfte. (Bild: Urs M. Hemm)

...doch nun kann man über den Telefonhörer in vergangene Zeiten abtauchen. Stadtpräsident Mathias Müller war einer der ersten, der vom Angebot Gebrauch machen durfte. (Bild: Urs M. Hemm)

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