Trotz zwei Nominierten: «Samariter des Jahres» geht nicht in die Region Fürstenland-Toggenburg

Mit der Bronschhoferin Regula Krohn und der Ebnat-Kapplerin Margrit Zürcher waren zwei Kandidatinnen aus der Region bei der Wahl zur Samariterin des Jahres dabei. Der Titel ging jedoch nach Oberriet.

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Die frisch gekürte «Samariterin des Jahres» Ruth Bischofberger (Mitte) zusammen mit den Nominierten Roland Wetli (v.l.), Margrit Zürcher, Regina Krohn sowie Laudator Mike Egger, Gemeindepräsident Roman Habrik und Verbandspräsidentin Ursula Forrer.

Die frisch gekürte «Samariterin des Jahres» Ruth Bischofberger (Mitte) zusammen mit den Nominierten Roland Wetli (v.l.), Margrit Zürcher, Regina Krohn sowie Laudator Mike Egger, Gemeindepräsident Roman Habrik und Verbandspräsidentin Ursula Forrer.

Bild: PD

(pd/rus) Die langjährige Samariterin Ruth Bischofberger aus Oberriet hat den Titel «Samariter des Jahres» des Samariterverbands St.Gallen-Fürstentum Liechtenstein gewonnen. Die Verleihung fand am Samstag in Bazenheid im kleinen Rahmen statt. Die ursprünglich geplante Feier musste wegen des Corona-Virus abgesagt werden.

Bischofberger ist seit 21 Jahren Vereinspräsidentin, seit mehr als 30 Jahren Samariterlehrerin und hat alleine letztes Jahr gegen die 100 Stunden Sanitätsdienst geleistet.

Gewinnerin rettete einem Ringer das Leben

In seiner Laudatio lobte der St.Galler Nationalrat und Vertreter der Micarna, Mike Egger, die Verdienste von Ruth Bischofberger: «Sie ist mit Leib und Seele Samariterin. Ausschlaggebend für den Sieg war für die Jury das Leben, welches sie einem jungen, durchtrainierten Ringer an einem Sportanlass gerettet hat. Genau für solche Situationen üben die Samariter unzählige Stunden. Dies immer in der Hoffnung, das Gelernte nie anwenden zu müssen. Wie sich in diesem konkreten Fall zeigt, hat sich das Trainieren gelohnt.»

Die Oberrieterin setzte sich gegen insgesamt vier andere Kandidatinnen durch. Darunter mit Regina Krohn aus Bronschhofen und Margrit Zürcher aus Ebnat-Kappel auch zwei aus der Region Fürstenland-Toggenburg. Die unterlegene Krohn zeigte sich nicht enttäuscht. «Alle Nominierten hätten aus meiner Sicht den Titel verdient. Mit Ruth Bischofberger haben wir sicher eine würdige «Samariterin des Jahres», welche enorm viel Zeit in die Samariterarbeit investiert und ausserordentliches geleistet hat», sagte Krohn gemäss Veranstaltern nach der Bekanntgabe der Titelträgerin.