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Interview

Trotz Rekord-Wochenende bei den Bergbahnen in Wildhaus: «Der Betrieb war ruhig»

Alles fährt Ski. Dieser Eindruck ist am Wochenende entstanden, wenn man die vollen Parkplätze im Obertoggenburg gesehen hat. Jürg Schustereit, Leiter Marketing der Bergbahnen Wildhaus AG, bestätigt diesen Eindruck und spricht von einem «Rekordwochenende».
Sabine Camedda
Mit der Aktion «Early Gamserrugg» war es den Wintersportlern möglich, bereits vor dem offiziellen Betriebsbeginn die Pisten zu befahren. (Bild: PD)

Mit der Aktion «Early Gamserrugg» war es den Wintersportlern möglich, bereits vor dem offiziellen Betriebsbeginn die Pisten zu befahren. (Bild: PD)

Blauer Himmel, Sonnenschein und viel Schnee – war das Wochenende ein Rekord in dieser Wintersaison?

Jürg Schustereit (Bild: PD)

Jürg Schustereit (Bild: PD)

Jürg Schustereit: Ja, es war das erwartete Rekordwochenende. Wir verzeichneten an beiden Tagen sehr viele Gäste, jedoch nicht nur Wintersportler, sondern auch viele Spaziergänger und Ausflügler.

Hat die Aktion «Early Gamserrugg» dazu beigetragen?

Rund 500 Personen profitierten davon, dass sie die Pisten vor dem Betriebsstart benutzen durften. Es waren vor allem sportliche Fahrer, die dieses Gefühl der frisch präparierten Pisten auskosten wollten. Wir erhielten viele positive Rückmeldungen.

Wie muss man sich den Betrieb an solchen Tagen vorstellen? Volle Pisten, Wartezeiten und voll besetzte Tische in den Restaurants?

Nicht einmal. Es ist uns gut gelungen, die Spitzen zu brechen. Weil wir schon mehrere Tage schönes Wetter hatten, hat sich die Zahl der Wintersportler besser verteilt und der Betrieb war ruhig. Ich war am Sonntag selber mit meiner Familie auf der Piste und fand es sehr gemütlich und keinesfalls hektisch. Einzig beim Parkplatz kamen wir an die Kapazitätsgrenzen, dies, weil wir auch viele Gäste hatten, die spazierten oder mit Schneeschuhen gewandert sind.

Welche Reaktionen bekommen Sie von den Gästen?

Wir erhalten aktuell viele positive Reaktionen und die Gäste bewerten unsere Leistungen durchwegs sehr gut.

Das Wetter ist seit längerem schön und es bleibt auch so. Wie halten das die Mitarbeiter aus?

Wir müssen da differenzieren. Der Bahn- und Pistenbetrieb läuft sehr geordnet und kann gut geplant werden. Die Mitarbeiter hätten noch mehr zu tun, wenn sie mit viel Neuschnee und launischem Wetter ein Angebot bereitstellen müssten. Etwas anders präsentiert sich die Situation bei der Gastronomie. Hier fehlt der eine oder andere freie Tag, der bei «schlechtem» Wetter bezogen würde. An den Wochenenden arbeiten wir mit treuen Aushilfen, die unsere Spitzen abdecken. Generell kommt uns in diesem Jahr die lange Ferienzeit entgegen, so dass sich die Gäste besser auf die Wochen verteilen. Es gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was auch für unsere Kunden gilt: Dieses Prachtswetter macht einfach Spass und motiviert zu Höchstleistungen.

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