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Interview

Trotz grosser Konkurrenz wäre das Organisationskomitee für ein zweites Stääge-Fest motiviert

OK-Präsident Marco Erismann zieht ein erstes Fazit nach der Premiere in Gähwil.
Beat Lanzendorfer

Am Wochenende fand erstmals das Stääge-Fest auf dem Passübergang zwischen Gähwil und dem Weiler Ötwil statt (das «Toggenburger Tagblatt» berichtete). Wer dort war, äusserte sich positiv zum vorhandenen kulinarischen und musikalischen Angebot. Tatsache ist aber auch, dass sich die zeitgleich stattfindenden Anlässe am Wochenende gegenseitig konkurrenzierten.

Was ziehen Sie für eine Bilanz so kurz nach dem Festende?

Marco Erismann: Wir sind am Montagmorgen zusammengesessen und haben gemeinsam die Rückmeldungen besprochen. Anhand dieser dürfen wir behaupten, dass wir ein gutes Fest auf die Beine gestellt haben. Wir sind schon ein bisschen stolz auf das Erreichte.

Marco Erismann, OK-Präsident. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Marco Erismann, OK-Präsident. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Können Sie schon abschätzen, wie viele Besucher auf dem Festplatz waren?

Anhand einer ersten Hochrechnung dürften es etwa 700 Besucher gewesen sein. Damit wurde meine Mindesterwartung erfüllt. Es ist bei einer Premiere immer schwierig abzuschätzen, wie viele Menschen dann tatsächlich auch kommen.

Erhofft hatten Sie sich aber schon noch etwas mehr?

Das ist so. Wer ein Fest organisiert, geht nicht von einer Nullrunde aus. Wir wollten mindestens schwarze Zahlen schreiben. Für konkrete Zahlen ist es noch zu früh.

Liegt es eventuell am Datum, dass die Besucherzahlen etwas hinter den Erwartungen geblieben sind?

Im Nachhinein ist man immer schlauer und vielleicht war das Datum tatsächlich nicht das beste. Wir haben den Termin allerdings bereits vor zwei Jahren gesetzt. Damals wussten wir nur, dass am Sommerende keine jährlich wiederkehrenden Sommerfeste durchgeführt werden. Dass dann weitere, aussergewöhnliche hinzukommen, davon hatten wir keine Kenntnis.

Wer das Stääge-Fest besuchte, äusserte sich positiv, sehen Sie trotzdem Verbesserungspotenzial?

An der Infrastruktur können wir kaum etwas verbessern, da waren wir top, das haben uns unzählige Festbesucher bestätigt. Auch das Konzept, das die Bühne und einige Bars im Freien vorsah, hat sich bewährt. Vor allem, wenn solche idealen Verhältnisse wie am Samstag vorherrschen. Verbesserungspotenzial besteht möglicherweise bei den internen Abläufen, aber beim ersten Mal ist es gar nicht möglich, dass alles reibungslos klappt.

Mit dem Standort «Stääge» sind Sie zufrieden?

Auf jeden Fall. Er ist der beste, den es in der Umgebung gibt. Das Wetter hat gestimmt, die Leute konnten den Aufenthalt im Freien geniessen und die Aussicht hier oben ist einmalig. Vom Drumherum hat alles gepasst.

Nun sind Sie daran, den Festplatz zurückzubauen?

Damit haben wir schon am Sonntag begonnen. Jetzt steht nur noch das Festzelt. Bis am Montagabend sollten unsere Arbeiten erledigt sein.

Gibt es ein zweites Stääge-Fest?

Diese Frage kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten. Ich würde es mir wünschen. Zuerst muss aber die Schlussrechnung vorliegen. Mir haben die Gespräche mit den vielen Helfern und meinen OK-Mitgliedern aber bestätigt, dass sie für eine Fortsetzung motiviert wären.

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