Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Totalsanierung des Pfarrhauses: In Alt St. Johann wird eine Kombination Alt-Neu angestrebt

Die Evangelischen wollen das Pfarrhaus in Alt St.Johann sanieren und den daran angebauten Saal neu erstellen. Der neue Saal soll ein Holzbau werden.
Adi Lippuner
Architekt Michael Fenk (links) und Heinz Feurer, Präsident der Baukommission, mit dem Modell des Bauvorhabens für die Totalsanierung evangelisch-reformiertes Pfarrhaus und für den Neubau des Pfarreisaals in Alt St.Johann. (Bild: Adi Lippuner)

Architekt Michael Fenk (links) und Heinz Feurer, Präsident der Baukommission, mit dem Modell des Bauvorhabens für die Totalsanierung evangelisch-reformiertes Pfarrhaus und für den Neubau des Pfarreisaals in Alt St.Johann. (Bild: Adi Lippuner)

Erstmals erhielten die Kirchbürger am Sonntagvormittag nach dem Gottesdienst in Alt St.Johann Gelegenheit, das Bauvorhaben rund um das evangelisch-reformierte Pfarrhaus und den daran angebauten Saal zu besichtigen.

Pfarrhaus soll Verwaltungs- und Schulungsgebäude sein

Das Gebäude des Pfarrhauses wird total saniert und zu einem Verwaltungs- und Schulungsgebäude umgewandelt. Damit werden, wie sich der Präsident der Baukommission, Heinz Feurer, und der Architekt Michael Fenk einig sind, die wertvolle Bausubstanz und die prägende Ansicht des Hauptgebäudes erhalten.

Der Anbau mit dem Kirchgemeindesaal – dieses Gebäude wurde im Laufe der Jahre vergrössert und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen – soll dagegen abgebrochen und als zeitgemässer Holzbau neu erstellt werden. Heinz Feurer sagt:

«Mit diesem Vorgehen können wir einerseits wertvolle Bausubstanz erhalten, andererseits einen zweckmässigen Neubau mit behindertengerechtem Zugang realisieren.»

Geänderte Anforderungen nach der Fusion

Bereits an den zwei vergangenen Kirchbürgerversammlungen war informiert worden, dass die Gebäude in Alt St.Johann den heutigen Anforderungen angepasst werden sollen. «Schon nach der Fusion der beiden Kirchgemeinden Wildhaus und Alt St.Johann bestanden Ideen, die aber noch nicht konkret waren», blickt Heinz Feurer zurück.

Im Jahr 2016 sei dann die Baukommission, welche zuerst unter dem Präsidium des ehemaligen Kirchgemeindepräsidenten Niklaus Forrer stand, eingesetzt worden. «Nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand übernahm ich, als Verantwortliche der Liegenschaften, das Präsidium und durfte das Vorhaben begleiten.»

Realisierung in Wildhaus oder Alt St.Johann

Der Wunsch, ein Verwaltungs- und Schulungszentrum zu haben, sei im Zentrum gestanden, betonte Heinz Feurer. «Es ging aber auch um die Abklärung, ob das Ganze in Alt St.Johann oder Wildhaus realisiert werden soll.»

Alt St.Johann habe sich angeboten, «einerseits haben wir das Gemeindehaus auf der anderen Strassenseite, anderseits sind wir durch die Nähe der Propstei auch mit der katholischen Kirchgemeinde verbunden. Kommt dazu, dass in Wildhaus das Pfarrhaus als Wohnhaus der Pfarrersfamilie genutzt wird, in Alt St.Johann nicht.»

Fasziniert vom Potenzial des Gebäudes

Mit dem Architekturbüro EMM Architekten aus Hinterforst sei ein Partner gefunden worden, der die ursprünglichen Ideen und Vorgaben im Rahmen eines einfachen Wettbewerbsverfahrens umgesetzt habe, sagte ein sichtlich erfreuter Heinz Feurer. Michael Fenk ergänzte:

«Uns hat von Anfang an das bestehende Ensemble und das vorhandene Potenzial der Gebäude und der Umgebung fasziniert. Vieles wurde seinerzeit richtig gemacht und mit dem Abbruch und Neubau des Saales kann das Ganze aufgewertet werden.»

Den Entscheid, ob die Totalsanierung, der Abbruch und Neubau realisiert werden, treffen die Bürger an der nächsten Versammlung im Frühjahr 2020. Heinz Feurer weist darauf hin, dass die Kosten mit rund zwei Millionen veranschlagt sind. Heinz Feurer sagte:

«Ein Abbruch und Neubau des Pfarrhauses würde nicht mehr kosten, aber wir sind überzeugt, dass die wertvolle Bausubstanz und der gewohnte Anblick erhalten werden sollen. Mit dem ebenerdigen Zugang vom Kirchplatz her wird ein Mehrwert geschaffen, von dem alle profitieren können.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.