Interview
Toggenburger startete zum 25. Mal am Frauenfelder: «Es ist alles rund gelaufen»

Der 67-jährige Arnold «Noldi» Gehrig aus Libingen ist am Sonntag seinen 25. Frauenfelder gelaufen. Er schaut zurück und freut sich auf weitere Teilnahmen.

Beat Lanzendorfer
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Arnold «Noldi» Gehrig aus Libingen schaffte seinen Jubiläumslauf in 4:10 Stunden. (Bild: Beat Lanzendorfer).

Arnold «Noldi» Gehrig aus Libingen schaffte seinen Jubiläumslauf in 4:10 Stunden. (Bild: Beat Lanzendorfer).

Noldi Gehrig, konnten Sie den Jubiläumslauf geniessen?

Sehr. Es lief mir von Anfang an rund. Viele Freunde und Bekannte haben mich am Streckenrand lautstark angefeuert. Hinzu kamen weitere Zuschauer, die mich ermunterten, ich solle es geniessen.

Trotz Genuss mussten Sie zurück ins Ziel. Sind Sie mit Ihrer Laufzeit zufrieden?

Mehr als das. Ich konnte so richtig locker Richtung Wil laufen und auf dem Rückweg nach Frauenfeld war es ähnlich. Mit 4.10 Stunden Laufzeit war ich sogar zehn Minuten schneller als im letzten Jahr. Mir ist sicher das Wetter entgegengekommen. Ich mag es, wenn es kühl und trocken ist.

Können Sie sich noch an Ihren ersten Frauenfelder erinnern?

Ja. Der bleibt mir in Erinnerung. Es hat von Anfang bis zum Ende geregnet. Letztlich war ich viereinhalb Stunden unterwegs. Im Jahr darauf war es trocken und kalt, darum war ich beim zweiten Mal fast eine Stunde schneller.

War es Ihr 25. Frauenfelder in Folge?

Nein, ich meine, meinen ersten bin ich 1986 gelaufen. Zwischendurch musste ich verletzungsbedingt passen. Seit 1994 habe ich aber keinen Frauenfelder ausgelassen.

Sind Sie früher, als es diese noch gab, auch andere Waffenläufe gelaufen?

Nicht nur ich. Wir waren eine ganze Gruppe der Läuferriege Mosnang, die gemeinsam Waffenläufe bestritten hat. Schade, dass es sie nicht mehr gibt.

Mögen Sie sich an ein spezielles Erlebnis Ihrer Waffenlaufkarriere erinnern?

Die Kameradschaft untereinander ist gewaltig. Am Frauenfelder hat mich auch die Unterstützung der Zuschauer beeindruckt. Speziell in der Gegend um Stettfurt oder Lommis wird man förmlich getragen.