Serie

Toggenburger an der Crazy Adventure Trophy – Folge 2: Ein Fest mit Aufschnitt aus der Heimat

Christian Hildebrand und Daniel Baldegger setzen ihre Reise im Rahmen der Crazy Adventure Trophy fort. Der Weg von Frankreich nach Spanien erschwerte ein heftiges Gewitter. Dennoch kamen sie heil in San Sebastian an, wo sie einen gemütlichen Abend verbrachten.

Christian Hildebrand
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Der Stausee nahe der Ortschaft Calanda ist nicht etwa mit Bier gefüllt. (Bild: Daniel Baldegger)

Der Stausee nahe der Ortschaft Calanda ist nicht etwa mit Bier gefüllt. (Bild: Daniel Baldegger)

Nach einer relativ kurzen Nacht durften wir einem eindrücklichen Sonnenaufgang beiwohnen. Ein kurzes Innehalten, bevor unsere Reise weiterging. Die erste Aufgabe bestand darin, mit dem gesamten Konvoi, also insgesamt 43 Fahrzeugen, die Passage du Gois gemeinsam zu überqueren. Um es kurz zu machen: Es war ein imposanter Anblick.

Weiter ging es anschliessend zu der beschaulichen Hafenstadt La Rochelle. Hier galt es herauszufinden, ob das Schiff, welches am Rathaus prangt, ein Zwei- oder Dreimaster ist. Mit dem Beweis, dass es sich um einen Dreimaster handelt, begab sich unser Dreier-Konvoi Richtung Süden. An Bordeaux vorbei navigierten wir zu einem kleinen Ort namens La Teste-de-Buch. Rund 20 Minuten Fahrzeit entfernt befinden sich die berühmten «Dunes du Pilat». Die Dünen zu erklimmen, war ziemlich beschwerlich, sind diese doch bis zu 110 Meter hoch. Aber das traumhafte Panorama war die Strapazen allemal wert.

Über die Grenze auf nach Spanien

Da es bereits 17.30 Uhr war, machten wir uns auf den Weg nach Spanien. San Sebastian war unser Ziel. Die letzten rund zwei Stunden fuhren wir in einem heftigen Gewitter, sodass wir viel mehr Zeit als geplant benötigten. Unser letztes Ziel war ein Pub namens Garagar, hier liessen die CATrophyianer der ersten Stunde vergangene Erinnerungen aufleben.

Die weiteren Stationen der Crazy Adventure Trophy

Am vierten Tag machten wir uns um 08.00 Uhr auf den Weg. Wir liessen bewusst einige Aufgaben in Pamplona aus, da ein wichtiger Fixpunkt auf dem Programm stand: Die Überfahrt nach Ibiza. Beim kurzen Zwischenhalt in einem kleinen Dörfchen namens Andorra wurde die Challenge 39 erfüllt, bei der ein Teammitglied als Alien − mittels selber gebasteltem Hut aus Alufolie − ein kühles Getränk kaufen musste.

Mit Koordination und Flexibilität

Der nächste Halt war Calanda, wo wir ein Bild mit dem Ortsschild und dem gleichnamigen Bier machen und posten mussten. Nach einer kurzen Erfrischung für Dani im nahe gelegenen See ging es auf direktem Weg nach Valencia zur Autofähre. Das Check-in war etwas sanft ausgedrückt sehr chaotisch.

Mit ein wenig Koordination und Flexibilität erreichten wir aber unser Ziel und teilten uns die Kabine mit Team Rumschiff. Zum Abendessen offerierten wir feinen Aufschnitt aus der Heimat von der Metzgerei Rust aus Neu St.Johann.

Hier finden Sie alle Tagebuch-Einträge der Reise