TOGGENBURG-TICKER
Schwingen: Hemberger Werner Schlegel gewinnt in Muolen +++ Motorradfahrer fährt bei Mühlrüti in einen Bach +++ Fünf-Seen-Rundwanderung mit den Wanderfreunden Neckertal

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Toggenburg: In unserem Toggenburg-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Sonntag, 16. Mai, 16:07 Uhr

Schwingen: Hemberger Werner Schlegel gewinnt in Muolen

Werner Schlegel aus Hemberg schwingt in Muolen oben aus.

Werner Schlegel aus Hemberg schwingt in Muolen oben aus.

Bild: PD

(pd/uh) Bei trockenem Festwetter und angenehmen Temperaturen stiegen in Muolen 318 Nachwuchsschwinger in die Hosen. Sie schwangen in sechs Kategorien um den Tagessieg. Dabei waren die jüngsten Teilnehmer gerade acht Jahre alt.

Teilweise bestritten sie ihr erstes Schwingfest, während in der Kategorie der U20 mit Werner Schlegel bereits ein Teilverbandskranzer in die Hosen stieg. Gerade in der ältesten Kategorie zeigten die Schwinger, die normalerweise bereits mit den ganz Bösen antreten, hochstehende Gänge.

Schlegel gewinnt nach 23 Sekunden

In dieser Kategorie der 16-20 Jährigen wurde der Toggenburger Werner Schlegel seiner Favoritenrolle gerecht. Der Hemberger gewann den Schlussgang nach 23 Sekunden gegen Lars Hugelshofer mittels Kurz und Nachdrücken.

Die weiteren Sieger heissen Mario Bösch (Kategorie 2006/2007), Sandro Eugster (Kategorie 2008/2009) Tobias Forrer 1a, Gämperli Hansueli 1b, Philipp Höhener 1c (Kategorie 2010/2011) und Michael Bischof Kategorie 2012/2013).

Fest ohne Zuschauer

Geplant war das traditionelle Abendschwinget zusammen mit dem Buebeschwinget in Muolen bereits im Jahr 2020. Aufgrund der Coroanapandemie musste der Anlass ins Jahr 2021 verlegt werden und fand nun am Samstag 15. Mai statt. Das Schwingfest fand ohne Zuschauer und mit striktem Schutzkonzept statt, zugelassen waren nur Nachwuchsschwinger bis 20 Jahre.

Sonntag, 16. Mai, 15:42 Uhr

Fünf-Seen-Rundwanderung mit den Wanderfreunden Neckertal

Edith und Ueli Lieberherr organisieren auch dieses Jahr (im Mai, Juni und August) im Namen der Wanderfreunde Neckertal drei leichte Halbtageswanderungen. Nächste Woche, am Donnerstag 20. Mai, starten sie mit der Fünf-Seen-Rundwanderung in die Saison. Treffpunkt mit der Wanderleitung ist am Bahnhof Hauptwil um 10.30 Uhr. Die Wanderung führt bis zur Waldschenke Bischofszell. Die Distanz der Wanderung beträgt rund neun Kilometer, ist als leicht einzustufen und dauert etwas 2.5 Stunden. Sollte die Waldschenke geschlossen sein, soll Verpflegung aus dem Rucksack mitgebracht werden.

Treffpunkt beim Bahnhof Brunnadern um 9.20 Uhr. Wanderleitung: Edith und Ueli Lieberherr, Anmeldung bis Dienstag, 18. Mai, auf 079 255 80 58 oder 071 377 23 68.

Freitag, 14. Mai, 16:00 Uhr

Motorradfahrer fährt bei Mühlrüti in einen Bach

Der Motorradfahrer wurde mit der Rettung ins Spital gebracht.

Der Motorradfahrer wurde mit der Rettung ins Spital gebracht.

Bild: PD

(kapo) Am Freitagvormittag ist es bei der unteren Hulftegg zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der 16-jährige Lenker war mit seinem Motorrad von der Hulftegg nach Mühlrüti unterwegs. In einer Linkskurve in der Nähe des Weiler Unterhulftegg kam sein Motorrad rechts von der Strasse ab. Warum ist noch unklar.

Das Fahrzeug fuhr über das Wiesland und in einen Bach, bis es schliesslich im Bachport zum Stillstand kam. Durch den Aufprall stürzte der Motorradfahrer und zog sich leichte Verletzungen zu. Die Rettung brachte ihn ins Spital. Das Motorrad musste mittels Kran aus dem Bachport geborgen werden. Es entstand Sachschaden von rund 2500 Franken.

Freitag, 14. Mai, 14:24 Uhr

Neuer Betriebsleiter bei der Dorfkorporation Mosnang

Toni Brändle, neuer Betriebsleiter bei der Dorfkorporation Mosnang.

Toni Brändle, neuer Betriebsleiter bei der Dorfkorporation Mosnang.

Bild: PD

(pd) Stefan Bollhalder hat sich entschieden, eine neue Herausforderung in St.Gallen anzu­nehmen. Der Verwaltungsrat bedauert Bollhalders Entscheid, kann ihn jedoch auch nachvollziehen, dass dieser sein Wissen im Bereich Energiedatenmanagement einbringen möchte, wie es in einer Mitteilung heisst.

Als Nachfolger hat der Verwaltungsrat Toni Brändle, ein Elektroingenieur aus Mosnang, gewählt. Er wird im Herbst 2021 die Stelle antreten und am 1. Januar 2022 die Betriebsleitung von Peter Bürge übernehmen, der Ende 2022 in Pension gehen wird.

Toni Brändle ist Mitglied des Verwaltungsrats und wird auf den Stellenantritt aus dem Gremium zurücktreten. Seine Ersatzwahl ist auf Herbst 2021 vorgesehen.

Freitag, 14. Mai, 09:58 Uhr

Klangwelt Toggenburg lässt Thurfälle in Licht erstrahlen

Die Thurfälle werden an Pfingsten durch eine Lichtinstallation erstrahlen.

Die Thurfälle werden an Pfingsten durch eine Lichtinstallation erstrahlen.

Bild:PD

(pd/red) An Pfingsten, vom 21. bis 23. Mai, inszeniert die Klangwelt Toggenburg zum Auftakt des Festivaljahres drei Tage Klangkunst, Ausstellung, Performances und visuelle Erlebnisse auf dem ehemaligen Klosterareal St. Johann und bei den Thurfällen in Unterwasser.

Schweizer Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke: Von der Videokunst bei den Thurfällen und auf der Propstei-Fassade, über eine 24-Stunden-Live-Klanginstallation bis zur Lauschkunst im Klostergarten.

Im frei zugänglichen Raum ausserhalb der Klostermauern sind Lichtprojektionen zu sehen: Das Videokunstkollektiv Packungsbeilage taucht die Fassaden des Klosters in nie gesehene Licht- und Formkompositionen. Im Nachbardorf Unterwasser bespielt das Kollektiv Packungsbeilage ebenfalls mit einer Lichtinstallation die Thurfälle und unterstreicht nach dem Eindunkeln die Mystik dieses ohnehin grandiosen Naturschauspiels.

Donnerstag, 13. Mai, 17:29 Uhr

Toggenburger Verbandsschwingfest nur als Abendanlass

2017 fand das Toggenburger Verbandsschwingfest in Flawil statt. Sieger wurde Samuel Giger (Ottoberg). Dieses Jahr wird der Wettkampf den U20-Schwingern vorbehalten sein.

2017 fand das Toggenburger Verbandsschwingfest in Flawil statt. Sieger wurde Samuel Giger (Ottoberg). Dieses Jahr wird der Wettkampf den U20-Schwingern vorbehalten sein.

Bild: Janine Kid

(red) Der Organisator des Toggenburger Verbandsschwingfests, die Männeriege Jonschwil, musste im vergangenen Jahr viel Flexibilität an den Tag legen. So wurde ihr Schwingfest erst um ein Jahr verschoben, dann von Ende April 2021 auf Ende Mai verschoben und jetzt ist klar: Das Toggenburger Verbandsschwingfest findet am 29. Mai 2021 als Abendschwingen für die U20-Athleten statt. Dies teilt der Toggenburger Schwingerverband am Donnerstag mit.

Bereits am Morgen des 29.Mai starten die Jungschwinger der Jahrgänge 2006 bis 2013 am Wiler Buebeschwinget in Jonschwil. Ab ca. 16.30 Uhr geht es dann für die U20-Schwinger los. Der Nordostschweizer Schwingerverband überträgt den Anlass als Test per Live Stream. Da in diesem Jahr sehr wahrscheinlich keine Schwingfeste mit Zuschauer stattfinden, will der Verband seine Kranzfest künftig im Live Stream zeigen.

«Kantonales» des Nachwuchses in Magdenau

Für das St. Galler Kantonale Nachwuchsschwingfest musst wegen diversen Verschiebungen ein neuer Austragungsort gesucht werden. Der Schwingclub Flawil hat sich am 7. Mai nach der positiven Zusage der Gemeinde Degersheim entschieden, das Schwingfest am 26. Juni 2021 beim Schulhaus Magdenau zu organisieren.

David Roth, Präsident Schwingclub Flawil sagt gemäss der Medienmitteilung: «Wir möchten für den St. Galler Schwingernachwuchs und die Zukunft des Schwingsports im Kanton diesen Anlass übernehmen. Die Jungschwinger liegen uns am Herzen.» Auch dieser Anlass wird ohne Zuschauer organisiert werden.

Donnerstag, 13. Mai, 16:43 Uhr

Selina Büchel durch Covid-Erkrankung ausgebremst

Selina Rutz-Büchel im September 2019 in Katar.

Selina Rutz-Büchel im September 2019 in Katar.

Bild: Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

(lsf) Anfang April erkrankte die jetzt in Wil lebende Leichtathletin Selina Rutz-Büchel an Corona. Obwohl die Erkrankung einen milden Verlauf nahm, macht das Virus der 800-Meter-Spezialistin nach wie vor zu schaffen, wie sie auf ihrer Website schreibt. Sie habe das tägliche Training zwar schon früh wieder aufnehmen können, das richtige Mass zu finden, sei jedoch eine grosse Herausforderung gewesen. «Ich war nach der Genesung eigentlich sehr vorsichtig, habe aber dennoch versucht, so schnell wie möglich wieder einem geregelten Trainingsalltag nachzugehen. Rückblickend habe ich wohl doch zu schnell zu viel gemacht und dadurch mein Nervensystem überfordert», so die 29-Jährige.

Ein ständiges Auf und Ab mit Schwindel und Müdigkeit war die Folge. Momentan hat die gebürtige Mosnangerin die sportliche Betätigung auf ein Minimum reduziert, so dass sich das Nervensystem vollständig erholen kann, wie sie mitteilt. «Ich habe zurzeit keinen Trainingsplan und höre sehr bewusst auf meinen Körper. Die Schwindelanfälle sind schon viel seltener geworden und ich schlafe und erhole mich gut.»

«Die vollständige Genesung steht nun an erster Stelle.»

Sobald wie möglich möchte sie das Training wieder vorsichtig aufnehmen. Wettkampfstarts sind zurzeit noch in weiter Ferne. «Trotzdem hoffe ich immer noch, dass ich bis zu den Olympischen Spielen wieder gesund und fit bin. Wo und wann ich in die Saison einsteigen werde, ist zurzeit noch völlig unklar.»

Mittwoch, 12. Mai, 17:25 Uhr

Die Jazztage fallen erneut aus

Fusion Blue an den 31. ujnd bisher letzten Jazztagen Lichtensteig.

Fusion Blue an den 31. ujnd bisher letzten Jazztagen Lichtensteig.

Bild: Sascha Erni

(pd/mkn) «Wir treffen uns in Lichtensteig» ist ein altbekannter Slogan der Jazztage. Doch leider heisst es auch für dieses Jahr, nicht an den gewohnten Jazztagen. Das teilt das Organisationskomitee mit. Ein Grossanlass, wie die Jazztage mittlerweile sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellbar und vor allem nicht planbar, schreibt das OK in seiner Mitteilung von heute Nachmittag.

«Open-Air im gewohnten Rahmen nicht möglich»

Der Bund habe wohl am 28. April Lockerungen im Bereich von Grossveranstaltungen ab Juli 2021 vorgesehen und dafür auch einen allfälligen Schutzschirm bei der Änderung der Lage rund um Covid versprochen. Das OK müsse aber nach genauerer Betrachtung aller vom Bund zur Verfügung gestellten Unterlagen feststellen, dass ein Open-Air- Konzert im gewohnten Rahmen der Jazztage nicht möglich sei, heisst es weiter.

Die geforderten Massnahmen des Bundes zur Einhaltung eines Schutzkonzeptes für Grossveranstaltungen können nach Ansicht des OK nur von Stadien und Veranstaltungsorten mit festen Sitzplätzen eingehalten werden. Da sich die Besucherinnen und Besucher der Jazztage Lichtensteig gewöhnlich sowohl in der Platz- wie auch in der Konzertwahl frei bewegten, sei eine Durchführung nicht möglich. Auch die Bildung von Sektoren und ein Vermeiden von den sich kreuzenden Menschenmassen sei in den engen Gassen des Städtli nicht möglich.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Sollten sich weitere Lockerungsschritte abzeichnen, welche eine alternative Veranstaltung im Sommer am traditionellen Jazztage-Wochenende ermöglichten, würden die Mitglieder der Jazztage nichts unversucht lassen, um wenigstens in diesem Jahr Musik in die Gassen Lichtensteigs zu bringen. Weitere Infos würden in der Tageszeitung und auf der Internetseite der Jazztage Lichtensteig folgen, versichert das OK.

Die Planung für die 32. Ausgabe der Jazztage werde im September 2021 beginnen in der Hoffnung, dass die nächsten regulären Jazztage 2022 vom 12. bis am 14. August stattfinden könnten, heisst es zum Schluss.

Mittwoch, 12. Mai, 14:34 Uhr

Brückensanierung in Brunnadern

Blick auf Brunnadern von der Nordrampe der Wasserfluh aus.

Blick auf Brunnadern von der Nordrampe der Wasserfluh aus.

Bild: Lara Abderhalden

(gk/mkn) Ab Mitte Mai bis September 2021 wird das kantonale Tiefbauamt die Unterseite der Brücke über den Necker beim Bahnhof Brunnadern sanieren. Das teilt die Gemeindeverwaltung von Neckertal mit. Während der Bauarbeiten sei mit Fahrbahnverengungen und einspuriger Verkehrsführung zu rechen, heisst es weiter.

Mittwoch, 12. Mai, 10:42 Uhr

Spitäler: Kantonales Besuchsverbot wird aufgehoben

Ab Juni können die St. Galler Spitäler, hier das Spital Wattwil, wieder selber über allfällige Besuchsverbote entscheiden.

Ab Juni können die St. Galler Spitäler, hier das Spital Wattwil, wieder selber über allfällige Besuchsverbote entscheiden.

Bild: Ruben Schönenberger

(pd/mkn) Die Fallzahlen und die Hospitalisationsraten sind im Vergleich zum letzten Herbst niedrig. Der Regierungsrat hebt darum das kantonale Besuchsverbot in Akutspitälern, psychiatrischen Kliniken und Reha-Kliniken per Ende Mai 2021 auf. Somit können ab Dienstag, 1. Juni, Patientinnen und Patienten wieder besucht werden. Das teilt die Staatskanzlei mit.

Spitäler können weiterhin Einschränkungen erlassen

Die Hygiene- und Distanzregeln blieben weiterhin zentral. Die Verantwortung für die Besuchsregelung falle ab dem 1. Juni wieder in die Kompetenz der Spitäler und Kliniken. Das heisst, dass diese Institutionen gestützt auf ihr Hausrecht eigene Besuchsregelungen oder ein Besuchsverbot für ihre Institution erlassen könnten, sollte es die betriebliche Situation nötig machen.

So könne beispielsweise ein Spital, das durch die Betreuung von Covid-19-Patienten gefordert sei, die Besuchsregelungen einschränken, damit der Spitalbetrieb durch Besucher nicht zusätzlich belastet werde, heisst es weiter.

Seit November keine Besuche mehr

Der Regierungsrat hatte das Besuchsverbot an Spitälern und Kliniken Ende Oktober 2020 aufgrund der damaligen epidemiologischen Lage erlassen. Es diente dem Schutz der Patientinnen und Patienten und des Gesundheitspersonals, schreibt die Staatskanzlei. Seit dem letzten November hätten Patientinnen und Patienten keinen Besuch mehr empfangen. Auch Treffen in Gemeinschaftsräumen wie einer Cafeteria, der Spitalkapelle oder auf dem Spitalareal waren untersagt. Besuche waren nur in Ausnahmesituationen möglich.

Dienstag, 11. Mai, 10:48 Uhr

Dietschwil: Velofahrer bei Selbstunfall schwer verletzt

Am Velo entstand nur geringer Sachschaden, doch der Fahrer verletzte sich beim Sturz schwer.

Am Velo entstand nur geringer Sachschaden, doch der Fahrer verletzte sich beim Sturz schwer.

Bild: Kapo

(kapo) Ein 66-jähriger Velofahrer fuhr von Dietschwil Richtung Dussnang. In einer langgezogenen Rechtskurve auf der abfallenden Fahrstrecke prallte er mit seinem Velo mutmasslich gegen den rechtsseitigen Bordstein, schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung. Folglich stürzte der Velofahrer zu Boden und verletzte sich dabei schwer. Der Verunfallte wurde nach der Erstbetreuung vor Ort durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital gebracht. Am Velo entstand geringer Sachschaden.

Die Kantonspolizei St. Gallen sucht Zeugen. Personen die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, zu melden.

Dienstag, 11. Mai, 10:06 Uhr

Strassenbauprojekt «Erschliessung Bergli» in Wattwil gestrichen

(gk) Das Strassenbauprojekt «Erschliessung Bergli» wurde im Dezember 2017 bewilligt und im März 2018 öffentlich aufgelegt, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Es war beabsichtigt, mit diesem Projekt eine Überbauung mit zwei Doppelhäusern und drei Einfamilienhäuser zu erschliessen.

Während der Auflagefrist wurde gegen den Teilstrassenplan Einsprache erhoben. Der Gemeinderat wies die Einsprache ab, was vom Rechtsdienst des Baudepartements geschützt wurde. Das Verwaltungsgericht hiess die dagegen erhobene Beschwerde gut und hob den Entscheid des Baudepartements auf.

Das Baukonsortium hat auf einen Weiterzug des Entscheids verzichtet und beabsichtigt die Überarbeitung der Planung. Der Gemeinderat hat diesen Entscheid zur Kenntnis genommen und das Strassenplanverfahren «Erschliessung Bergli» ersatzlos abgeschrieben.

Montag, 10. Mai, 18:45 Uhr

Am Fuss der Churfirsten spriesst der Frühling

(lsf) Das Hotel Hirschen Wildhaus hat Instagram dieses tolle Bild eines Fotografen geteilt, der sich auf Berg- und Landschaftsbilder spezialisiert hat.

Montag, 10. Mai, 12:13 Uhr

Hervorragender Saisonstart für Mosliger Seilziehclub

Die Jugendmannschaft des Seilziehclubs Mosnang.

Die Jugendmannschaft des Seilziehclubs Mosnang.

Bild: PD

(red/lsf) Für die Jugendkategorie U19 der Seilzieherinnen und Seilzieher fiel am Sonntag in Waldkirch der Startschuss für die Schweizermeisterschaften 2021. Auch der Seilziehclub Mosnang war im Einsatz – und holte sich den 2. Tagesrang.

16 Tuggerinnen und Tugger aus dem Toggenburg waren in Waldkirch vertreten, sechs von ihnen unterstützten das Heimteam aus Waldkirch. Der Start gelang nach Mass, wie einem Medientext des Seilziehclubs zu entnehmen ist: In der Vorrunde platzierte sich das Mosnanger Team mit vier Siegen und einem Unentschieden mit Ebersecken 1 an die Spitze. Auch Waldkirch sicherte sich mit dem vierten Vorrundenplatz den Einzug ins Halbfinale.

Dort liess Mosnang dem Team Ebersecken 2 vom Pull an keine Chance und kämpfte sich nach kurzer Zeit ins Finale. Waldkirch überraschte und errang gegen Titelverteidiger Ebersecken 1 den ersten Punkt. Die zwei weiteren Züge entschied schliesslich Ebersecken 1 für sich und stand somit als Finalgegner der Toggenburger fest.

Das Team aus dem Kanton Luzern lernte aus seinem Fehler im Halbfinale und griff Mosnang mit einer schnellen Reaktionszeit im Pull mit voller Wucht an. Die Ostschweizer wehrten den Angriff ab, doch der Druck war zu hoch und sie mussten sich letztlich geschlagen geben. Dennoch ist der zweite Rang mit vier Punkten Rückstand in der Jahreswertung ein hervorragender Saisonstart, wie der Seilziehclub schreibt. Die Mosnanger Tuggerinnen und Tugger mit Waldkirch freuten sich über den dritten Tagesrang.

Montag, 10. Mai, 11:16 Uhr

Velofahrer bei Unfall in Ganterschwil verletzt

Auch das Postauto wurde bei dem Unfall beschädigt.

Auch das Postauto wurde bei dem Unfall beschädigt.

Bild: Kapo SG

(kapo/lsf) Ein 62-jähriger Velofahrer wurde am Sonntag in Ganterschwil bei einem Verkehrsunfall unbestimmt verletzt. Ein 30-jähriger Autofahrer fuhr kurz nach 12 Uhr auf der Toggenburgerstrasse von Bütschwil kommend und wollte links in die Letzistrasse abbiegen. Gleichzeitig fuhr der 62-jährige Velofahrer auf der Neckertalstrasse in Richtung Bütschwil. Der Autofahrer übersah beim Linksabbiegen den entgegenkommenden Velofahrer und prallte gegen diesen.

Der Velofahrer stürzte über die Motorhaube des Autos und kam verletzt auf der Strasse zum Liegen. Das Velo wurde durch den Aufprall des Autos gegen ein stehendes Postauto an der Letzistrasse geschleudert. Dieses wurde dadurch beschädigt. Der verunfallte Velofahrer wurde durch den Rettungsdienst mit unbestimmten Verletzungen ins Spital überführt. Insgesamt entstand Sachschaden von mehr als 10'000 Franken.

Montag, 10. Mai, 09:00 Uhr

Motorradfahrer stürzt in Bach und muss von Rega ins Spital geflogen werden

Der Mann stürzte mit seinem Motorrad in den Bach Simmi.

Der Mann stürzte mit seinem Motorrad in den Bach Simmi.

Bild: Kapo SG

(kapo/lsf) Ein 23-Jähriger ist am Wochenende mit seinem Motorrad in einen Bach gestürzt. Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. Der junge Mann fuhr am Samstag um 14.45 Uhr bergwärts in Richtung Wildhaus. Kurz vor einer Linkskurve überholte er ein Auto, bog dann auf die rechte Fahrbahnseite ein und kollidierte dort mit einem Leitpfosten am rechten Fahrbahnrand, wie die Kantonspolizei mitteilt. Er geriet nach der Kollision auf einen Kiesweg, befuhr das zum Bach abfallende Wiesenbord und stürzte letztlich in den Bach Simmi.

Durch die eingetroffene Rettung wurde der ansprechbare Verunfallte aus dem Bach geborgen und erstversorgt. Die Rega flog ihn danach ins Spital. Der Sachschaden am Motorrad wurde auf rund 5000 Franken geschätzt. Für die Zeit der Bergung musste die Wildhauserstrasse für den Verkehr gesperrt werden.

Die Rega flog den Motorradfahrer ins Spital.

Die Rega flog den Motorradfahrer ins Spital.

Bild: Kapo SG
Sonntag, 9. Mai, 14:57 Uhr

Die Wattwiler Bikerin beendet das Cross Country Rennen auf Platz 75

Linda Indergand war auf Platz 7 die beste Schweizerin.

Linda Indergand war auf Platz 7 die beste Schweizerin.

Printscreen

(bl) Das war gar nichts. Für die Wattwiler Bikerin Ramona Forchini endet das erste Weltcuprennen der Saison im Cross Country mit einer Enttäuschung. Sie beendet das Rennen mit einer Runde Rückstand auf die Siegerin auf dem 75. Platz.

«Meine Beine liefen überhaupt nicht, ich kam einfach nicht vom Fleck. Das ist natürlich nicht das, was ich mir erhofft hatte», sagte die sichtlich enttäuschte Ramona Forchini am Telefon. Besser lief es den anderen Schweizerinnen: Linda Indergand erkämpfte sich mit knapp zwei Minuten Rückstand den 7. Platz. Sina Frei kam auf Platz 10. Jolanda Neff erreichte nach gutem Start immerhin Position 13. Alessandra Keller (18.) und Nicole Koller (19.) komplettieren das Schweizer Quintett, das sich in den Top-20 einreihen konnte.

Damit dürfte klar sein, dass der Olympia-Zug ohne Ramona Forchini abfahren wird. Gewonnen wurde das Rennen im deutschen Albstadt von der Französin Loana Lecomte. Dahinter folgt Landsfrau und Topfavoritin Pauline Ferrand Perrot. Das Podest komplettiert Haley Batten (USA). Bereits am kommenden Wochenende geht es in Nove Mesto (Cze) weiter.