TOGGENBURG-TICKER
Meldungen vom 9. bis 31. Mai

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Toggenburg: In unserem Toggenburg-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Merken
Drucken
Teilen

Feedback: redaktion-toggenburgmedien@chmedia.ch

Montag, 31. Mai, 18:43 Uhr

Patientenbesuche im Spital sind wieder möglich

Spital Wattwil.

Spital Wattwil.

Bild: Mareycke Frehner

(red) Das kantonale Besuchsverbot in den Spitälern wurde per Ende Mai aufgehoben. Im Spital Wattwil sind Patientenbesuche daher ab Dienstag wieder möglich. Um sowohl Patientinnen und Patienten als auch das Personal zu schützen, hat die Spitalregion Fürstenland Toggenburg einige Regeln definiert.

So dürfen nur jene Personen Patienten besuchen, die keine Symptome aufweisen, die für eine Infektion mit dem Coronavirus sprechen könnten. Damit der Abstand zwischen Patienten und Besucher eingehalten werden kann, dürfen sich höchstens zwei Besucher gleichzeitig in einem Patientenzimmer aufhalten. Auf der Wochenbettstation im Spital Wil gelten zusätzliche Beschränkungen. Zum Schutz von Müttern und Neugeborenen sind auf dieser Station ausschliesslich Väter und Geschwister als Besucher zugelassen.

Die Restaurants in den Spitälern Wil und Wattwil stehen ab sofort auch externen Besuchern wieder offen. Es gelten die Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit. Zudem empfiehlt die Spitalregion, in der gut besuchten Mittagszeit des Personals auf Restaurantbesuche zu verzichten.

Weiterhin gilt eine Maskentragepflicht im ganzen Spital. Die allgemeinen Schutz- und Hygienemassnahmen sind nach wie vor auch im Spital einzuhalten. Weitere Informationen zu den aktuellen Besuchsregeln sind hier zu finden.

Montag, 31. Mai, 17:42 Uhr

Daniel Ziegler und Simon Enzler im Zeltainer

Am nächsten Samstag gibt sich Simon Enzler in Unterwasser die Ehre.

Am nächsten Samstag gibt sich Simon Enzler in Unterwasser die Ehre.

Bild: PD

(pd/ahi) Daniel Ziegler, der Gute-Laune-Mensch bekannt aus Funk und Fernsehen, macht’s nochmal. Wird das zweite Soloprogramm des überragenden Bassisten die Lernkurve beim Publikum weiter ansteigen lassen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem König der Instrumente, italienischen Teigwaren und dem Verlangen, jetzt mal die grossen Zusammenhänge endgültig zu deuten? Ziegler lässt im neuen Programm Bassta! erneut seine Musikalität aufblitzen. Am nächsten Freitag, 20 Uhr, gastiert er im Zeltainer in Unterwasser - als spontane Alternative zu einer abgesagten Veranstaltung.

Tags darauf, am Samstag, um 17 Uhr und 20 Uhr, gibt Zeltainer-Götti Simon Enzler eine Zusatzvorstellung des Programms «Wahrhalsig». Erfahrungsgemäss empfiehlt es sich, rasch zu reservieren.

Montag, 31. Mai, 15:01 Uhr

Lütisburg stellt Strassenbeleuchtung auf LED um

In einer ersten Etappe wird die Strassenbeleuchtung in den Gebieten Altgonzenbach, Tufertschwil, Unterrindal und Winzenberg umgerüstet.

In einer ersten Etappe wird die Strassenbeleuchtung in den Gebieten Altgonzenbach, Tufertschwil, Unterrindal und Winzenberg umgerüstet.

Symbolbild: Urs Jaudas

(gk/ahi) Der Gemeinderat hat beschlossen, die Strassenbeleuchtung auf dem Gebiet der Gemeinde Lütisburg in den nächsten drei Jahren zu sanieren und auf LED umzurüsten. Es wird mit Gesamtkosten in der Höhe von 110'000 Franken gerechnet.

In der ersten Etappe werden die Leuchten in den Gebieten Altgonzenbach, Tufertschwil, Unterrindal und Winzenberg ersetzt. Der entsprechende Auftrag wurde zum Preis von 38'168 Franken an die rwt Regionalwerk Toggenburg AG, Bazenheid, vergeben.

Zum Einsatz kommen LED-Leuchten der Firma Elektron AG, Au ZH, welche nicht unerhebliche Energieeinsparungen garantieren.

Montag, 31. Mai, 14:38 Uhr

Hallenbad Bütschwil wieder offen

Wieder Normalbetrieb: Das Hallenbad empfängt ab heute wieder Badegäste.

Wieder Normalbetrieb: Das Hallenbad empfängt ab heute wieder Badegäste.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd) Nachdem der Bundesrat am Mittwoch weitere Lockerungen kommuniziert hatte, kann das Hallenbad Bütschwil wieder Gäste begrüssen. Seit heute Montag sind das Bad und das Sport Café wieder geöffnet.

Montag, 31. Mai, 12:17 Uhr

Der 35-Toggenburger Diego Menzi ist aktuell schweizweit die Nummer 2

Diego Menzi vom KTV Bütschwil stellte über 800 Meter einen neuen M35-Rekord auf.

Diego Menzi vom KTV Bütschwil stellte über 800 Meter einen neuen M35-Rekord auf.

Bild: PD

(pd) Der Toggenburger Mittelstreckenläufer Diego Menzi (KTV Bütschwil) erfreut sich zurzeit einer guten Form. Zwei Siege und ein neuer Schweizer Rekord bestätigen dies.

Bei Meetings in Lausanne und Langenthal konnte er auf der Strecke über 600 Meter zwei Siege in sehr guten Zeiten von 1.19.64 Minuten und 1.19.59 Minuten feiern. Den M35-Schweizer-Rekord verpasste der 35-Jährige um lediglich sechs Hundertstel.

Kurz darauf lief er in einem starken internationalen Feld im deutschen Weinheim eine neue persönliche Bestzeit über 800 Meter in 1.51.24 Minuten. Er verpasste den 39-jährigen M35-Schweizer-Rekord aus dem Jahre 1982 lediglich um 27 Hundertstel (1.50.97).

Er sagt: «In beiden Disziplinen bin ich in der Schweizer Bestenliste momentan auf dem zweiten Rang.» Über die 600 Meter belegt er europaweit den 16. Platz.  Dabei wäre in Weinheim durchaus noch mehr möglich gewesen, die Bedingungen waren aber nicht optimal, weil der viele Wind störenden Einfluss nahm.

Am Sonntag schlug Menzi erneut zu. Er brach im deutschen Pfungstadt den 39-jährigen M35-Rekord über 800 Meter und überquerte die Ziellinie in 1.50.59. Dies bedeutet, dass er im Moment die Nummer 2 der aktuellen Schweizer Bestenliste über die 800 Meter ist.

Montag, 31. Mai, 11:43 Uhr

FC Bütschwil sagt Grümpelturnier ab, FC Kirchberg verschiebt

Ob die Stimmung in Kirchberg dieses Jahr vergleichbar sein wird, wie in den Vorjahren, wird sich zeigen.

Ob die Stimmung in Kirchberg dieses Jahr vergleichbar sein wird, wie in den Vorjahren, wird sich zeigen.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/ahi) Das traditionelle Dorf- und Grümpelturnier Bütschwil findet auch in diesem Sommer nicht statt. «Die jüngsten vom Bundesrat kommunizierten Öffnungsschritte reichen nicht, um das Grümpeli in einem sinnvollen Rahmen durchführen zu können», schreibt der FC Bütschwil in seiner Begründung.

Geplant ist, den Anlass in einem Jahr, also am 24. und 25. Juni 2022 wieder durchzuführen.

Das Fussballfestival des FC Kirchberg wird hingegen durchgeführt. Allerdings erst am letzten Wochenende der Schulferien: vom 12. bis 14. August. Dies hat das Organisationskomitee (OK) an seiner ersten Sitzung des Jahres entschieden. Die definitive Entscheidung, ob an diesem Termin festgehalten werden kann und in welchem Rahmen das Fussballfestival stattfindet, wird im Juli gefällt.

Sonntag, 30. Mai, 16:09 Uhr

Tempo-30-Zone in Bazenheid wird erst 2022 erweitert

Wegen Verzögerungen beim Bau der Fernwärmeleitung wird die Erweiterung der Tempo-30-Zone in Bazenheid erst 2022 kommen.

Wegen Verzögerungen beim Bau der Fernwärmeleitung wird die Erweiterung der Tempo-30-Zone in Bazenheid erst 2022 kommen.

Bild: Tobias Garcia

(gk/sas) In Bazenheid soll die Tempo-30-Zone auf die Neugasse, die Spelterinistrasse, die Grüenaustrasse, die Flurstrasse und die Weidstrasse erweitert werden. Wie die Gemeinde im «Gmeindsblatt» mitteilt, verschiebt sich der Einbau des neuen Deckbelages auf der Neugasse auf das Jahr 2022. Deshalb kommt auch die Umsetzung der Massnahmen zur Senkung der Geschwindigkeit und damit die Erweiterung der Tempo-30-Zone später als vorgesehen.

Nachdem im Februar 2021 die Einsprachen gegen das Strassenprojekt zur Erweiterung der Tempo-30-Zone einvernehmlich erledigt werden konnten, war eine Umsetzung der Massnahmen zur Senkung der Geschwindig-keit und der Erweiterung der Tempo-30-Zone im Laufe des Jahres 2021 vorgesehen. Wie es im «Gmeindsblatt »heisst, soll vor der Umsetzung der Tempo-30-Zone ein neuer Deckbelag auf der Neugasse eingebaut werden.

Schäden durch Setzungen sollen vermieden werden

Für den Bau der Fernwärmeleitung im Bereich Neugasse waren verschiedene Strassenaufbrüche erforderlich. Dabei haben sich Verzögerungen ergeben und die Strassenaufbrüche konnten nicht rechtzeitig wieder aufgefüllt werden. Im Bereich dieser Aufbrüche muss mit Setzungen gerechnet werden. Würde in diesem Sommer der Deckbelag auf der Neugasse eingebaut werden, müsste als Folge der Setzungen mit Belagsschäden gerechnet werden.

Um diese Schäden zu vermeiden, wird mit dem Einbau des Deckbelages bis ins nächste Jahr gewartet. Entsprechend verschiebt sich auch die Umsetzung der Massnahmen für die Tempo-30-Zone auf das Jahr 2022.

Nach dem ersten Betriebsjahr der Tempo-30-Zone an der Neugasse soll zusammen mit der Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung Bilanz gezogen werden. Diese in Aussicht gestellte Veranstaltung verschiebt sich, wie auch allfällige Erweiterungen der Tempo-30-Zone in Bazenheid, auf das Jahr 2023.

Sonntag, 30. Mai, 13:32 Uhr

Mahnfeuer und Schellenschötten: Bauern werben für ein Nein bei den Agrarvorlagen

Auf dem Wildhauser Dorfplatz erklang am Samstagabend Schellengeläut.

Auf dem Wildhauser Dorfplatz erklang am Samstagabend Schellengeläut.

Bild: Adi Lippuner

(red) Am Samstagabend entzündeten Bauern im ganzen Toggenburg Mahnfeuer. Sie warben damit für ein Nein zu den beiden Agrarvorlagen, über die am 13. Juni abgestimmt wird. In Wildhaus trafen sich die Bauern und weitere Bürger auf dem Dorfplatz, wo das Mahnfeuer mit Schellenklang begleitet wurde.

Sonntag, 30. Mai, 10:26 Uhr

Mühlrüti: Selbstunfall mit Motorrad

Das schöne Wetter zieht Motorradfahrer magisch an. Nicht immer geht alles gut.

Das schöne Wetter zieht Motorradfahrer magisch an. Nicht immer geht alles gut.

Bild: kapo

(kapo) Am Samstag um kurz vor 17.30 Uhr, ist ein 22-jähriger Mann nach einem Überholmanöver mit seinem Motorrad auf der Hulfteggstrasse verunfallt. Der 22-Jährige fuhr laut Polizeiangaben mit seinem Motorrad von der Passhöhe in Richtung Tösstal. Höhe Schäferweid überholte er mit seinem Motorrad den vor ihm fahrenden Verkehrsteilnehmer. Danach musste der Motorradfahrer stark abbremsen, wodurch er die Kontrolle über sein Motorrad verlor und stürzte. Dabei zog er sich unbestimmte Verletzungen zu. Er musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Sonntag, 30. Mai 10.20 Uhr

Chäserrugg: Skibetrieb bis Mittag

Auch an diesem Wochenende ist Skifahren auf dem Chäserrugg möglich.

Auch an diesem Wochenende ist Skifahren auf dem Chäserrugg möglich.

Bild: Simon Dudle

(sdu) Das letzte Mai-Wochenende konnte genutzt werden, um Ski zu fahren. Wegen des kalten Frühlings liegt auf dem Chäserrugg noch jede Menge Schnee. So konnten am Wochenende weiter Schwünge in den Schnee gezaubert werden. Der oberste Skilift war am Samstag und Sonntag zwischen 8 Uhr und 13 Uhr in Betrieb.

Freitag, 28. Mai, 14:02 Uhr

Krummenau: Motorradfahrer verletzt

Beim Unfall zog sich der Motorradfahrer leichte Verletzungen zu.

Beim Unfall zog sich der Motorradfahrer leichte Verletzungen zu.

Bild: kapo

(kapo) Am Freitagmorgen ist ein 16-jähriger Motorradfahrer beim Zusammenstoss seines Motorrads mit einem Auto im Bereich Trempel verletzt worden, teilt die Kantonspolizei mit. Er fuhr mit seniem Motorrad auf der Trempelbrücke von Krummenau zur Verzweigung mit der Toggenburgerstrasse und beabsichtigte nach links in diese einzubiegen. Gleichzeitig fuhr eine vortrittsberechtigte 27-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Toggenburgerstrasse Richtung Nesslau. Beim Einbiegen des Motorrades auf die Toggenburgerstrasse kam es zum Zusammenstoss zwischen den beiden Fahrzeugen.

Beim Aufprall wurde der Motorradfahrer leicht verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 11'000 Franken.

Freitag, 28. Mai, 09:42 Uhr

Säntis Energie AG schliesst Modernisierung der Gasnetze im Toggenburg ab

Ein Mitarbeiter der Säntis Energie AG prüft das Gasnetz auf Schwachstellen.

Ein Mitarbeiter der Säntis Energie AG prüft das Gasnetz auf Schwachstellen.

Bild: PD

(pd) Die Säntis Energie AG versorgt im Toggenburg verschiedene Gemeinden mit Erdgas resp. immer mehr Biogas. Um die Versorgungssicherheit in den Gemeinden noch weiter zu steigern, wurden in den letzten Jahren weitere Investitionen in die lokalen Netze getätigt, schreibt die Santis Energie AG in einer Medienmitteilung.

In sämtlichen Liegenschaften wurden Druckregler eingebaut und anschliessend der Netzbetriebsdruck leicht erhöht. Mit der Druckanpassung in der Gemeinde Ebnat-Kappel wird diese Strukturanpassung im Juni abgeschlossen. Die Kunden merken von dieser Umstellung nichts, heisst es im Communiqué.

Nachdem der Druck auf einem Netz erhöht wurde, erfolgt eine komplette Netzüberprüfung. Die sogenannten «Lecksucher» laufen dabei jeden Meter des Versorgungsnetzes ab. Allfällige Schwachstellen, welche zu einem Gasleck führen könnten, werden so festgestellt und in der Folge behoben. Zwischen Mitte Juni und Mitte Juli werden die Lecksucher nun zum letzten Mal in diesem ausserordentlichen Rahmen unterwegs sein.

Donnerstag, 27. Mai, 14:05 Uhr

Die Wattwilerin Ramona Forchini ist nicht für Tokio selektioniert

Ramona Forchini, Profibikerin aus Wattwil.

Ramona Forchini, Profibikerin aus Wattwil.

Bild: PD

(pd) Die Selektionskommission von Swiss Olympic hat auf Antrag von Swiss Cycling die Schweizer Mountainbikerinnen und Mountainbiker für die Olympischen Spiele in Tokio selektioniert.

Jolanda Neff, Sina Frei und Linda Indergand sollen das Frauen-Crosscountry-Rennen bestreiten. Bei den Männern will Nino Schurter seinen Olympiasieg von 2016 möglichst verteidigen und damit ein weiteres Ausrufezeichen in seiner grossartigen Karriere setzen.

Mit dem zweifachen WM-Silber-Gewinner Mathias Flückiger verfügt die Schweiz über einen zweiten Medaillenkandidaten. Komplettiert wird das Trio durch Filippo Colombo.

Voraussetzung für die Olympiateilnahme Colombos ist allerdings, dass er sich vollständig von der Verletzung erholt, die er sich Anfang Mai bei einem Sturz am Weltcuprennen in Albstadt zugezogen hat.

Nach diesen Selektionen ist klar, dass die Wattwilerin Ramona Forchini nicht auf den Olympia-Zug aufspringen kann. Aufgrund ihrer bisherigen Resultate im Weltcup konnte sie auch nicht von einer Nomination ausgehen, deshalb hält sich die Enttäuschung bei ihr in Grenzen.

Donnerstag, 27. Mai, 10:59 Uhr

Die Sendungen über Kirchberg und Ganterschwil werden im kommenden Sommer nochmals ausgestrahlt

Die Sendungen von «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» aus Kirchberg und Ganterschwil werden im Sommer wiederholt.

Die Sendungen von «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» aus Kirchberg und Ganterschwil werden im Sommer wiederholt.

Printscreen

(bl) Im vergangenen Jahr war das Toggenburg gleich mehrfach Gastgeber bei der vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlten Vorabendsendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz». Im April 2020 waren es Mosnang und Lichtensteig, welche einem grossen Publikum vorgestellt wurden.

Im Oktober 2020 waren es dann Peter Künzle, der seinen Wohnort Kirchberg näher vorstellte und Le Bich Näf, die auf die Vorzüge von Ganterschwil einging.

Dem Publikum haben beide Sendungen gefallen, denn das Schweizer Fernsehen schreibt:

Sie haben letztes Jahr bei der Produktion «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» - mitgewirkt und dem Publikum ihren Herzensort vorgestellt. Dafür, nochmals ganz herzlichen Dank. Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass wir die schönsten Sendungen von «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» vom letzten Jahr, im Rahmen unseres diesjährigen Sommerprogramms auf SRF1 (18.15 Uhr) jeweils von Montag-Freitag nochmals zeigen.

«Ihre» Sendungen werden wie folgt ausgestrahlt:

Im August kehrt das Schweizer Fernsehen für zwei Abende ins Toggenburg zurück.

Im August kehrt das Schweizer Fernsehen für zwei Abende ins Toggenburg zurück.

Bild: PD
Donnerstag, 27. Mai, 08:43 Uhr

Buebeschwinget und U20-Schwingen auf der Jonschwiler Degenau

Am Pfingstmontag stellte sich Werner Schlegel in Ebnat-Kappel als Kampfrichter zur Verfügung. In Jonschwil greift er nun selber ins Kampfgeschehen ein.

Am Pfingstmontag stellte sich Werner Schlegel in Ebnat-Kappel als Kampfrichter zur Verfügung. In Jonschwil greift er nun selber ins Kampfgeschehen ein.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Unter der Schirmherrschaft des Toggenburger Schwingerverbandes findet am Samstag in Jonschwil ein Abendschwingen für die U20-Athleten statt – gleichentags wird das Wiler Buebeschwinget durchgeführt.

Der vierte Öffnungsschritt des Bundesrates hat nicht überall Begeisterungsstürme ausgelöst. Unter anderem ist vorgesehen, dass ab dem 31. Mai bis zu 50 Personen miteinander Sport treiben dürfen. Weil bei einem Schwingfest allerdings mehr als 50 Schwinger auf dem Festareal sind, müssen sich die Aktiven weiterhin in Geduld üben.

Erwartet werden rund 70 Schwinger, die in sechs Gängen zwischen 16.30 Uhr und etwa 20.30 Uhr den Sieger küren. Als klarer Favorit geht der 18-jährige Hemberger Werner Schlegel ins Rennen, der bei allen Nachwuchsschwingen der bisherigen Saison als deutlicher Sieger hervorging.

Weil keine Zuschauer zugelassen sind, wird ein Livestream (www.schwingen-live.ch) angeboten. Als Kommentatoren stellen sich Schwingerkönig Jörg Abderhalden und der Busswiler Eidgenosse Gerry Süess zur Verfügung.

Ebenfalls auf dem Areal der Schulanlage Degenau findet am Samstag das Wiler Buebeschwinget statt. Erwartet werden gut 250 Jungschwinger der Jahrgänge 2006 bis 2013. Das Anschwingen ist auf 8 Uhr angesetzt. Die Schlussgänge der vier Alterskategorien sind um etwa 15 Uhr vorgesehen.

Donnerstag, 27. Mai, 06:53 Uhr

Toggenburger Vereinigung für Heimatkunde heisst nun Fokus Toggenburg

Der Biene und ihrer Rolle im Ökosystem widmet Fokus Toggenburg die nächste Veranstaltung.

Der Biene und ihrer Rolle im Ökosystem widmet Fokus Toggenburg die nächste Veranstaltung.

Bild: PD

(pd) Gemäss einer Medienmitteilung hat die Toggenburger Vereinigung für Heimatkunde einen Namenswechsel vorgenommen – sie heisst neu Fokus Toggenburg.

Mi dem Namenswechsel und dem grafischen Neuauftritt mit neuem Logo mache Fokus Toggenburg mit einer eigenen Website einen weiteren Schritt in die Zukunft, heisst es weiter.

Das bisherige Logo hätte leicht verstaubt gewirkt, auch der bisherige Name hätte nicht zu einem frischen Image beigetragen. «Und das zu unrecht. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten der eigenen Region ist weder langweilig noch altmodisch. Im Gegenteil: Es eröffnet uns neue Welten, erweitert unseren Horizont und hilft Gegenwärtiges einzuordnen», sagt Ernst Grob, Obmann des Vereins.

Daher hätten sich die rund 320 Mitglieder bereits 2019 für einen Neuauftritt unter dem Namen «Fokus Toggenburg – Verein für Heimatkunde» entschieden. Ein entsprechend neues Logo sorgte für eine Auffrischung des optischen Erscheinungsbildes. Nun mache der Verein einen weiteren Schritt in die Moderne: Mit der eigenen Webseite ist Fokus Toggenburg nun auch online zu finden.

Die Webseite ist zu finden unter www.fokus-toggenburg.ch. Interessierte könnten dort auch den Newsletter abonnieren, um bezüglich Programm auf dem Laufenden zu bleiben. Bereits sei auch die nächste Veranstaltung geplant: 5. Juni, «Bienen – eine gefährdete Kostbarkeit unseres Ökosystems». Weitere Infos seien unter der neuen Website zu finden.

Mittwoch, 26. Mai, 12:09 Uhr

Lichtensteig: 13-jähriges Mädchen bei Verkehrsunfall verletzt

Bei einem Unfall in Lichtensteig wurde ein Mädchen verletzt.

Bei einem Unfall in Lichtensteig wurde ein Mädchen verletzt.

Bild Kapo

(kapo/uh) Am Dienstag, gegen 16.45 Uhr, ist es auf der Loretostrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto mit Anhänger und einem 13-jährigen Mädchen gekommen. Das Mädchen wurde dabei unbestimmt verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand kein Sachschaden. Dies schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung.

Ein 41-jähriger Mann fuhr gemäss Mitteilung mit seinem Auto mit Anhänger auf der Loretostrasse von Dietfurt Richtung Wattwil. Höhe Liegenschaft 59 passierte er den Fussgängerstreifen. Zeitgleich rannte ein 13-jähriges Mädchen von der Bushaltestelle kommend über die Loretostrasse. Sie übersah dabei den Anhänger und prallte gegen diesen. Das Mädchen wurde dabei unbestimmt verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An der Fahrzeugkombination des Autofahrers entstand kein Sachschaden.

Mittwoch, 26. Mai, 12:05 Uhr

Degersheim: In fahrunfähigem Zustand vor Polizei geflüchtet

Zunächst konnte der fehlbare Fahrer flüchten, wurde aber dann von der Polizei gefasst.

Zunächst konnte der fehlbare Fahrer flüchten, wurde aber dann von der Polizei gefasst.

Bild: Kapo

(kapo/uh) Am Mittwoch, kurz nach 3 Uhr, ist ein 37-jähriger Autofahrer in fahrunfähigem Zustand vor der Polizei geflüchtet. Nach einer längeren Nachfahrt konnte gemäss Mitteilung der Kantonspolizei das flüchtende Auto angehalten werden.

Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen wollte um kurz nach 3 Uhr in Wald-Schönengrund eine männliche Person kontrollieren, welche bei laufendem Motor in einem stehenden Auto sass. Nachdem die Polizisten sich zu erkennen gegeben hatten, fuhr die zunächst unbekannte männliche Person unvermittelt los. Die Polizisten nahmen die Nachfahrt auf, verloren das Auto jedoch aus den Augen, heisst e in der Mitteilung.

Im Zuge der Nahfahndung konnte das Auto in Schönengrund wieder festgestellt werden. Erneut ergriff der Autofahrer die Flucht und fuhr Richtung Waldstatt davon. Die anschliessende Nachfahrt mit eingeschaltetem Martinshorn, Blaulicht sowie der Matrix "Stop Polizei" verlief durch mehrere Dörfer in der Umgebung, bevor das flüchtende Auto in Degersheim an der Herisauerstrasse zum Anhalten bewegt werden konnte. Anlässlich der Anhaltung und der Festnahme leistete der 37-jährige Autofahrer starken Widerstand.

Der in der Region wohnende 37-jährige Schweizer wurde als fahrunfähig eingestuft. Durch die Staatsanwaltschaft des Kanton St.Gallen wurde die Entnahme einer Blut- und Urinprobe verfügt. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen. Er gelangt wegen diversen Delikten bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige, schreibt die Kantonspolizei.

Dienstag, 25. Mai, 16:28 Uhr

Toggenburger Bauern entzünden Mahnfeuer im Vorfeld der Agrarabstimmungen

Am Samstagabend werden in der ganzen Region Toggenburg Mahnfeuer entfacht.

Am Samstagabend werden in der ganzen Region Toggenburg Mahnfeuer entfacht.

Symbolbild: PD

(pd/sas) Die Abstimmung zu den Agrarinitiativen am 13. Juni bewegt. Ohne Demonstration, ohne Blockade und ohne viel Lärm wollen die Toggenburger Bäuerinnen und Bauern mit einer besonderen Aktion auf die ungewisse Zukunft aufmerksam machen. Am Samstag, 29. Mai, um 21.30 Uhr, sollen Mahnfeuer zwischen Wil und Wildhaus und zwischen der Chrüzegg und Schönengrund auf die für sie schicksalshafte Volksabstimmung aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen.

Die Toggenburger Bäuerinnen und Bauern sind überzeugt, dass der bisherige Weg für eine ökologischere Landwirtschaft richtig ist. Der hohe Anteil der Biodiversitätsförderflächen und die Vernetzungs- und Landschaftsqualitätsprojekte sind das Ergebnis der zunehmenden Ökologisierung. Die Toggenburger Landwirtschaft will weiterhin Nahrungsmittel produzieren und möglichst viel Wertschöpfung im Tal generieren. Um ein angemessenes Einkommen erzielen zu können, setzen manch Innovative Familien auch auf einen zweiten Tierhaltungszweig, welcher aber ohne Futterzukauf im Toggenburg nicht möglich wäre.

Mit den beiden Agrarinitiativen wäre dieser erfolgreiche Weg jedoch gefährdet. Betriebsaufgaben in der Landwirtschaft, Einbussen in den vor- und nachgelagerten Branchen, ein Abbau von Arbeitsplätzen und grosse Wertschöpfungsverluste wären die Folgen bei einer Annahme der beiden Initiativen. Die Region Toggenburg und Neckertal ist mit ihren über 1000 Landwirtschaftsbetrieben vom Ausgang der Abstimmungen besonders betroffen.

Dienstag, 25. Mai, 14:22 Uhr

SVP Kirchberg fasst Ja-Parole zur Schulraumerweiterung

Am 13. Juni stimmt das Kirchberger Stimmvolk über die Erweiterung der Schulanlage Sonnenhof ab.

Am 13. Juni stimmt das Kirchberger Stimmvolk über die Erweiterung der Schulanlage Sonnenhof ab.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/sas) Die Kirchberger Stimmbevölkerung kann sich am 13. Juni an der Urne über die Schulraumerweiterung und den Neubau der Mehrzweckhalle Sonnenhof inklusive Tiefgarage äussern. Wie der Vorstand der SVP Kirchberg in einer Medienmitteilung schreibt, empfiehlt er, die Vorlage anzunehmen.

Aufgrund der aktuellen Bevölkerungszunahme im Gebiet Dorf und Umgebung Kirchberg gebe es bei der bestehenden Schulanlage dringenden Bedarf nach zusätzlichem Schulraum, schreibt der SVP-Vorstand. Dieser Trend dürfte durch die anstehenden Wohnbauprojekte im Dorf Kirchberg noch zusätzlich verstärkt werden. Zudem ist das jetzige Primarschulhaus Sonnenhof in die Jahre gekommen und bedarf einer Sanierung. «Nur damit können wir unseren Kindern weiterhin ein zukunftsorientiertes (Lern-)Umfeld bieten», argumentiert der Parteivorstand. Gleichzeitig erhalten die Vereine einen zeitgemässen Saal mit moderner Infrastruktur, wie ihn eine aktive Gemeinschaft braucht.

Dienstag, 25. Mai, 11:16 Uhr

Ebnat-Kappler Kantischüler qualifiziert sich für Zentraleuropäische Informatik-Olympiade

(pd/sas) 15 begabte Jugendliche aus der ganzen Schweiz nahmen diesen Monat am Finale der Informatik-Olympiade teil. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, wer Goldmedaillen gewonnen und sich damit für die Internationale Informatik-Olympiade (IOI) im Juni qualifiziert hat.

Pascal Gamma aus Ebnat-Kappel, der die Kantonsschule in Wattwil besucht, reichte es nicht ganz für eine Goldmedaille. Der einzige Teilnehmer aus dem Kanton St.Gallen wurde mit der Silbermedaille belohnt. Diese berechtigt ihn an der Teilnahme an der Zentraleuropäischen Informatik-Olympiade, die im September in Kroatien stattfindet.

An zweimal zwei Tagen stellten die besten 15 von ursprünglich über 100 Teilnehmenden der Informatik-Olympiade in vier fünfstündigen Prüfungen ihr Können unter Beweis. Zuvor bereiteten sie sich an mehreren Trainingstagen auf die Herausforderung vor. Dass sie wegen der Corona-Massnahmen dieses Jahr auf das übliche Lager verzichten mussten, finden die Jugendlichen schade, allerdings hatten sie virtuell Kontakt und freuen sich, dass zumindest das Finale vor Ort an der Universität Bern stattfinden konnte.

Dienstag, 25. Mai, 09:40 Uhr

Es liegt zu viel Schnee: Der Aufzug auf die Toggenburger Alpen verzögert sich

Noch kann das Vieh nicht auf den Alpen am Fuss der Churfirsten grasen.

Noch kann das Vieh nicht auf den Alpen am Fuss der Churfirsten grasen.

Bild: Regina Kühne

(red) Noch immer liegen grosse Teile der Sömmerungsgebiete im Toggenburg unter einer Schneedecke. Schnee gab es zudem wegen der tiefen Temperaturen auch in diesen Tagen immer wieder. Darum seien selbst die sonst frühen Toggenburger Alpen noch nicht bestossen, sagt Marco Bolt, Alpberater bei der Fachstelle Alpwirtschaft am Landwirtschaftlichen Zentrum St.Gallen in Salez.

«Dies führt dazu, dass die Alpzeit für viele Alpbetriebe sieben bis zehn Tage später als durchschnittlich und im Vergleich zum sehr frühen Start im letzten Jahr sogar mehr als zwei Wochen später beginnen wird.» Der Grossteil der Alpbetriebe in unserer Region, mit Ausnahme der Hochalpen, werde somit voraussichtlich ab der zweiten Juniwoche bestossen.

Keine grösseren Schäden auf den Alpen

Marco Bolt schreibt in einem Bericht, wie eh und je werde auch dieses Jahr die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für die Alpfahrt rege diskutiert. «Fakt ist, je höher die Weiden liegen, desto höher ist auch die Wuchsgeschwindigkeit der Pflanzenbestände. Wenn das Graswachstum auf den Alpen einmal losgelegt hat und die Temperaturen nicht mehr zu tief fallen, kann fast nicht zu früh auf die Alp gezogen werden.»

Momentan sei es auf den Untersässen bereits grün und die Vegetation stehe in den Startlöchern, es fehlten aber noch die warmen Temperaturen, so Marco Bolt. Erfreuliches weiss der Alpberater über die Auswirkungen des Winters auf die Alpen zu berichten: «Der Winter hat glücklicherweise dieses Jahr an den meisten Orten keine grösseren Schäden hinterlassen und Gebäude, Infrastruktur und Weiden wurden grösstenteils von Lawinenniedergängen verschont. »

Freitag, 21. Mai, 11:00 Uhr

Ebnat Kapplerin zieht in Wiboradazelle

Marlies Frast aus Ebnat Kappel begibt sich im Juni auf die Spuren der Heiligen Wiborada von St. Gallen.

Marlies Frast aus Ebnat Kappel begibt sich im Juni auf die Spuren der Heiligen Wiborada von St. Gallen.

Bild: PD

(pd/ahi) Vor über tausend Jahren lebte die heilige Wiborada von St.Gallen neben der Kirche St.Mangen in St.Gallen als Eingeschlossene in einer Zelle. Im Rahmen des Projektes «Wiborada2021» wagen es dieses Jahr zehn Frauen und Männer, dem Leben und Wirken dieser Frau nachzuspüren, indem sie sich jeweils für eine Woche einschliessen lassen. Unter ihnen ist auch Marlies Frast aus Ebnat-Kappel. Die 64-jährige Psychiatrieschwester und Religionspädagogin zieht am Samstag, 5. Juni als siebte «Inklusin» in die neu errichtete Wiboradazelle bei der Kirche St. Mangen in St. Gallen ein.

Freitag, 21. Mai, 09:31 Uhr

Zu schnell durch Wildhaus: Kantonspolizei verzeigt vier Automobilisten

Vier Autolenker wurden in Wildhaus mit zu hoher Geschwindigkeit vom Laser der Polizei erfasst.

Vier Autolenker wurden in Wildhaus mit zu hoher Geschwindigkeit vom Laser der Polizei erfasst.

Symbolbild: kapo

(kapo/ahi) Am Donnerstag hat die Kantonspolizei St.Gallen im Innerortsbereich (50 km/h) in Wittenbach und Wildhaus Geschwindigkeitskontrollen durch geführt. Auf der Hauptstrasse in Wildhaus wurden die Fahrzeuge von vier Automobilisten «geblitzt»: Auto eines 37-Jährigen mit 75 km/h in Wildhaus, Hauptstrasse; Auto eines 23-Jährigen mit 73 km/h in Wildhaus, Hauptstrasse; Auto eines 64-Jährigen mit 72 km/h in Wildhaus, Hauptstrasse; Auto eines 73-Jährigen mit 70 km/h in Wildhaus, Hauptstrasse

Die Fahrer werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.

Freitag, 21. Mai, 08:19 Uhr

Ja zur Inkorporation der Elektro- in die Dorfkorporation

(ahi/pd) Im Jahr 1918 wurde die Beleuchtungskorporation Blomberg-Brandholz gegründet, die Wegbereiterin der heutigen Elektrokorporation Blomberg-Brandholz (EKBB). Mannigfaltige Gründe veranlassten die EKBB, sich nach einer zuverlässigen Nachfolgerin umzusehen. Diese wurde in der Dorfkorporation Ebnat-Kappel (DKEK) gefunden. Es war geplant, über die Inkorporation an einem Informationsabend zu informieren und schliesslich eine Bürgerversammlung durchzuführen. Corona verunmöglichte beides. So wurde am vergangenen Sonntag an der Urne abgestimmt: Bei einer Wahlbeteiligung von 42 Prozent wurden allen sieben Vorlagen zugestimmt, insbesondere der Inkorporation in die Dorfkorporation DKEK.

Damit endet eine mehr als hundertjährige Institution zum Wohl der Bevölkerung im Gebiet Blomberg-Brandholz. Die Dorfkorporation Ebnat-Kappel wird Gewähr bieten, dass die neuen Strombezügerinnen und -Bezüger weiterhin zuverlässig mit elektrischer Energie versorgt werden.

Beni Oppliger; Werner Leuzinger; Monika Hersche; Thomas Frey, Präsident; Hanspeter Brunner. Es fehlen: Silvia Rüegg und Hans-Peter Tschumper

Beni Oppliger; Werner Leuzinger; Monika Hersche; Thomas Frey, Präsident; Hanspeter Brunner. Es fehlen: Silvia Rüegg und Hans-Peter Tschumper

Bild: PD
Donnerstag, 20. Mai, 16:42 Uhr

Starke junge Berufsleute aus der Region

Für die meisten Berufe gibt es Wettkämpfe.

Für die meisten Berufe gibt es Wettkämpfe.

Bild: Valeriano Di Domenico/SwissSkills

(red) Die Schweizer Berufsnationalmannschaft reist für die EuroSkills 2021 vom 22. bis 26.September nach Graz. Dort messen sich die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer und mit Berufsleuten aus ganz Europa. Mit 17 Teammitgliedern ist die Delegation so gross wie noch nie und mehrere Berufe sind zum ersten Mal an den EuroSkills vertreten. Mit dabei sind auch fünf Teilnehmende aus dem Kanton St.Gallen, wie die Stiftung SwissSkills mitteilt.

Die jungen Berufsleute aus dem Kanton kommen schwerpunktmässig aus der Region Toggenburg Wil. Es sind dies:

  • Damian Schmid (Automobil-Mechatroniker EFZ Fachrichtung Nutzfahrzeuge), Nesslau, Arbeitgeber: Altherr Nutzfahrzeuge AG, Nesslau
  • Jan Meier (Konstrukteur EFZ), Andwil. Arbeitgeber: Bühler AG, Uzwil
  • Julian Ferrante (Hotel Reception), Bronschhofen, Arbeitgeber: divers
  • Sandro Weber (Land- und Baumaschinenmechaniker), Zuzwil, Arbeitgeber: Traber Landmaschinenbetriebe, Algetshausen
  • Susan Wildermuth (Dekorationsmalerin), Jonschwil, Arbeitgeber: bickelmaler AG, Wangen-Dübendorf (ZH)

Jan Meier aus Andwil und Dekorationsmalerin Susan Wildermuth aus Jonschwil werden nach den EuroSkills in Graz auch an die WorldSkills in Shanghai antreten. Die Wettkämpfe dort sind im Oktober 2022 geplant.

Donnerstag, 20. Mai, 15:23 Uhr

Bauarbeiten in Wattwil wechseln auf andere Fahrbahn

Die Baustelle an der Bahnhofstrasse in Wattwil.

Die Baustelle an der Bahnhofstrasse in Wattwil.

Bild: PD

(red) Mit dem Einbau des Belags zwischen Dosenbach und Postbrücke konnten die gesamten Rohbauarbeiten auf der östlichen Seite der Bahnhofstrasse in Wattwil abgeschlossen werden. Auch auf der Poststrasse wurden von der Postbrücke bis zur Raiffeisenbank die ersten beiden Belagsschichten eingebaut. Die Pflästerung der Terrasse beim Café Abderhalden wird bis etwa Ende Mai fertiggestellt sein, wie die Gemeinde Wattwil mitteilt.

Nach dem Pfingstwochenende wird die Verkehrsführung auf der Bahnhofstrasse bis über die Postbrücke zum Café Abderhalden auf die neu erstellte Fahrbahn verlegt. Die Einfahrt in die Grünaustrasse sowie die Zufahrt in den Grüenauweg (Thurweg) ist auch während den Bauarbeiten möglich. Mit der angepassten Verkehrsführung können die Bauarbeiten an der westlichen Fahrbahn aufgenommen werden. Die Parkplätze auf dem Kirchplatz werden noch bis etwa Ende Mai zur Verfügung stehen.

In der Ringstrasse werden auf beiden Seiten der Brücke über den Dorfbach EW-Schächte erneuert. Dies kann zu kurzen Sperrungen in diesem Bereich der Ringstrasse führen.

Umfahrung Wattwil wird gesperrt

Vom Montag, 31.Mai, 7.15 Uhr bis Dienstag, 1.Juni, 16 Uhr wird die Umfahrung Wattwil aufgrund der Tunnelreinigung für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung wird durch die Baustelle Bahnhof-/Poststrasse signalisiert. Auf der Verzweigung Dorfplatz wird der Verkehr mittels Verkehrsdienst geregelt. Bei der Verzweigung Löwen wird auf der Bahnhofstrasse ein Linksabbiegeverbot aufgestellt. Bei Bedarf wird die Löwenkreuzung ebenfalls mittels Verkehrsdienst geregelt. An diesen beiden Tagen ist mit Verkehrsstaus zu rechnen.

Donnerstag, 20. Mai, 11:52 Uhr

Feuerstelle Hätschberg in Bütschwil erstrahlt in neuem Glanz

Die neugestaltete Grillstelle.

Die neugestaltete Grillstelle.

Bild: PD

(red) Die Raiffeisenbank Regio Unteres Toggenburg & Neckertal feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Als ehemalige Darlehenskasse Bütschwil ist die Bank seit 1921 tief mit der Geschichte der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil verbunden, wie es im aktuellen Mitteilungsblatt heisst.

Anlässlich des Jubiläums hat die Raiffeisenbank nun die in die Jahre gekommene Feuerstelle bei der Säge Hätschberg in Bütschwil von Grund auf neu erstellt. Der Treffpunkt, der zum Verweilen und Bräteln einlädt, erstrahlt in neuem Glanz. Gemeindepräsident Karl Brändle gratuliert der Raiffeisenbank Regio Unteres Toggenburg & Neckertal zu ihrem 100-jährigen Bestehen und dankt ihr für die Neugestaltung der Feuerstelle wie auch für die immer wieder spürbare Unterstützung von vielen Aktivitäten und Anlässen der Vereine und anderer Organisationen in der Gemeinde.

Donnerstag, 20. Mai, 10:54 Uhr

35 Kilometer Rohre für Umfahrung Wattwil – Ebnat-Kappel

35 Kilometer Rohre wurden verlegt.

35 Kilometer Rohre wurden verlegt.

Bild: PD/obs/Debrunner Acifer AG

(red) Im August 2018 ist der Startschuss für die Hauptarbeiten zum 124-Millionen-Franken-Projekt Umfahrung Wattwil gefallen. Die ungefähr 3,4 Kilometer lange Umfahrungsstrasse Wattwil – Ebnat-Kappel soll die Gemeinde Wattwil vom Durchgangsverkehr entlasten und gleichzeitig die Verkehrssicherheit im Dorf erhöhen.

Bei den Leitungen für Wasser/Abwasser und Strom setzte die Firma Toneatti AG rund 35 Kilometer Material in Form von Kanalrohren, Sickerrohren und Kabelschutzrohren ein. Geliefert hat die Rohre das Unternehmen Debrunner Acifer, wie dieses in einer Medienmitteilung schreibt. Nebst alltäglichen Strassenbauarbeiten hielt dieses Projekt einige Herausforderungen für die Bauspezialisten bereit. «Das steile Gelände, die Geologie, Hochspannungsleitungen und teilweise nur provisorische Pisten für den Abtransport von Aushubmaterial verlangten vielerorts besondere Massnahmen», erklärt Hansjürg Fux, Polier bei der Toneatti AG, gemäss Mitteilung.

Ein Beispiel sind Einschnittsicherungen von bis zu 25 Meter Höhe. Sie wurden mit vertikalen Betonankerriegeln und etwa 650 Litzenankern 17 Meter tief in den Felsen hinein verankert. Aussergewöhnlich war auch das in der Schweiz selten angewendete Rüttelstopfverfahren zur Stabilisierung des Bodens. Es kam für den Aufbau der Trasse Scheftenau zum Einsatz: 7 Meter tief wurde das Gelände mit Geröll verdichtet. Im Herbst 2022 soll die Umfahrungsstrasse fertiggestellt sein und der Gemeinde Wattwil die erhoffte Entlastung bringen.

Blick auf die Umfahrung.

Blick auf die Umfahrung.

Bild: PD/obs/Debrunner Acifer AG
Donnerstag, 20. Mai, 09:31 Uhr

Blitzablenkversuche auf dem Säntis

Der 123 Meter hohe Antennenturm auf dem Säntis.

Der 123 Meter hohe Antennenturm auf dem Säntis.

Bild: PD

(red) Jeden Sommer schlagen Hunderte von Blitzen in den 123 Meter hohen Antennenturm auf dem Säntis ein. Im Sommer 2021, während der Zeit der intensiven Gewitter, wird deshalb auf dem Säntis ein Versuch zum gezielten Ablenken von Blitzen durchgeführt. Mit Lasertechnologie erforscht ein Team von Wissenschaftern eine neue Art des Blitzschutzes. Dies teilt die Säntis-Schwebebahn AG mit.

Das Forscherteam unter der Leitung der Universität Genf will mit modernster Lasertechnik Blitze künstlich auslösen und gezielt an einen vordefinierten Ort leiten. Die Möglichkeit, mit laserinduzierten Aufwärtsblitzen die enorme, natürliche elektrische Ladung gezielt zu entladen, wäre ein grosser Durchbruch in der Blitzforschung mit potenziell tiefgreifenden Auswirkung auf zukünftige Blitzschutzsysteme, heisst es in der Mitteilung. In den nächsten Tagen wird die Versuchsinstallation vorbereitet und das wissenschaftliche Experiment soll dann von Juli bis Oktober 2021 stattfinden.

Mittwoch, 19. Mai, 14:23 Uhr

Kein Zug von Wattwil nach Uznach

Der Voralpenexpress nach St. Gallen in voller Fahrt. Über das Pfingstwochenende ist in Wattwil beziehungsweise Uznach Endstation.

Der Voralpenexpress nach St. Gallen in voller Fahrt. Über das Pfingstwochenende ist in Wattwil beziehungsweise Uznach Endstation.

Bild: Martin Knoepfel

(mkn) Die Schweizerische Südostbahn (SOB) erneuert die Fahrbahn, die Gleis- und Weichenanlagen sowie die Sicherungs- und Fahrleitungsanlagen beim Bahnhof Wattwil. Ein weiteres Teilprojekt ist ein neuer Durchlass für den Hagtobelbach. Das kann man dem Internet-Auftritt der SOB entnehmen.

Die Strecke Uznach-Wattwil werde nochmals von Freitagabend, 21. Mai, bis Dienstagmorgen, 25. Mai, wegen der Bauarbeiten gesperrt. Drei Weichen würden eingebaut. Weiter fänden Arbeiten an den Fahrleitungen statt, heisst es weiter.

Die Sperrung betrifft den Voralpenexpress und die S4. Als Bahnersatz fahren Busse. Sie brauchen aber mehr Zeit für die Strecke als die Züge. Der Online-Fahrplan ist aktualisiert worden.

Dienstag, 18. Mai, 17:15 Uhr

Rückläufige Coronazahlen

Auch im Toggenburg sind die Coronazahlen rückläufig.

Auch im Toggenburg sind die Coronazahlen rückläufig.

Bild: Laurent Gilliéron / Keystone

(sdu) Wie entwickeln sich die Coronazahlen im Toggenburg? Wie in der gesamten Schweiz sind sie rückläufig. Im Wahlkreis Toggenburg haben in der vergangenen Woche 37 Personen einen positiven Covid-19-Befund erhalten. Das sind gut fünf Personen am Tag. Das teilt der Kanton St. Gallen am Dienstag mit. Gemäss kantonaler Statistik haben sich seit Pandemiebeginn im Toggenburg 3384 Personen mit Corona infiziert.

Dienstag, 18. Mai, 10:38 Uhr

Spital Wattwil soll laut Parteipräsidenten nicht geschlossen werden

Die Zukunft des Spitals Wattwil ist noch offen.

Die Zukunft des Spitals Wattwil ist noch offen.

Bild: Ruben Schönenberger

(pd/bro) Die SVP Toggenburg, die SVP Wattwil, die FDP Wattwil, die CVP Wattwil und die SP Wattwil wollen nicht, dass das neue Spital Wattwil samt Liegenschaft «verschenkt», oder zu einem Spekulationsobjekt wird. Dies schreiben die Parteipräsidenten in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Der Kanton St.Gallen wolle das Spital Wattwil für 10 Millionen Franken an die Solviva AG verkaufen und es auf diese Weise «einfach loswerden».

Eine Studie von Price Waterhouse Coopers (PWC) sei zum Schluss gekommen, dass weitläufige Regionen wie das Emmental und das Toggenburg ein Spital haben sollten, halten die Parteipräsidenten weiter fest. Die Wege innerhalb des Toggenburgs oder Emmentals seien viel länger, darum müssten solche Landspitäler, wie auch in anderen weitläufigen Regionen, erhalten bleiben.

Dienstag, 18. Mai, 09:28 Uhr

Gemeinsames Ehejubiläum

In der katholischen Kirche Wattwil feierten über 20 Paare insgesamt 732 Ehejahre.

In der katholischen Kirche Wattwil feierten über 20 Paare insgesamt 732 Ehejahre.

Bild: PD

(pd/bro) In der katholischen Kirche Wattwil feierten am Wochenende über 20 Ehepaare mit runden Ehejahren aus Wattwil, Ricken und Lichtensteig ihr Jubiläum, heisst es in einer Medienmitteilung. In den Kirchenbänken vereinten sich so insgesamt beeindruckende 732 Ehejahre.

Der Kaplan Franz Xaver Sontheimer betonte in der Feier den Wert dieser Beziehungen und spendete allen Paaren den Segen für Ihre weitere gemeinsame Zukunft. Eine Präsentation während des Gottesdienstes mit Beiträgen aller Paare sorgte für berührende Momente.

Montag, 17. Mai, 16:19 Uhr

Die Biergilde präsentiert den 4. Toggenburger Bierwandertag

Toggenburger Freunde laden zu einem weiteren Bierwandertag ein.

Toggenburger Freunde laden zu einem weiteren Bierwandertag ein.

Bild: PD

(pd) Nachdem der Bierwandertag im letzten Jahr infolge der Coronamassnahmen nicht stattfinden konnte, hat sich die Toggenburger Biergilde entschieden, im Herbst 2021 wieder einen Toggenburger Bierwandertag durchzuführen. Als Datum wurde der Samstag, 11. September 2021 gewählt. Die geht aus einer Medienmitteilung des Vereins Toggenburger Biergilde hervor.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer geniessen eine einzigartig schöne Route von Wildhaus bis auf den Gamplüt. Auf dem Weg sind vier Brauereien an vier Standorten positioniert, bei denen man regionale Biervielfalt erleben kann. Das Hag-Beizli sowie das Bergrestaurant Gamplüt versorgen die Bierwanderer mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Toggenburger Biergilde pflegt und fördert die Bierkultur im Toggenburg.

Deshalb organisiert die Biergilde den Toggenburger Bierwandertag. Diese Veranstaltung soll Bier- und Toggenburg-Liebhabern die Biervielfalt in der freien Natur näherbringen und gleichzeitig verschiedenen regionalen Kleinbrauereien eine Plattform bieten, um sich und ihre Biervariationen zu präsentieren. Mit von der Partie sind PrinzenBräu, die Brauerei St.Johann AG sowie die Brau-Schüür AG.

Dank vorhandener Infrastruktur wird der Toggenburger Bierwandertag bei jeder Witterung durchgeführt. Die Teilnehmerzahl für den Toggenburger Bierwandertag ist begrenzt. Der letztjährige Anlass war innert kurzer Zeit ausverkauft. Es ist eine Anmeldung über www.bierwandertag.ch erforderlich.

Montag, 17. Mai, 11:26 Uhr

Die FDP Kirchberg fasst ihre Parolen für die Abstimmung im Juni

Die FDP befürwortet den Erweiterungsbau beim Schulhaus Sonnenhof in Kirchberg sowie den Neubau der Mehrzweckhalle in unmittelbarer Nachbarschaft.

Die FDP befürwortet den Erweiterungsbau beim Schulhaus Sonnenhof in Kirchberg sowie den Neubau der Mehrzweckhalle in unmittelbarer Nachbarschaft.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd) Corona-bedingt konnte die Hauptversammlung der FDP der Gemeinde Kirchberg nicht wie üblich stattfinden. Die Mitglieder erhielten eine Kurzfassung der Informationen per Post zugestellt und mussten schriftlich abstimmen. Am 4. Mai fand ergänzend dazu eine Online-Informationsveranstaltung statt, was den Austausch mit den Mitgliedern ermöglichte. Die geht aus einer Mitteilung der Partei hervor.

Die FDP Kirchberg blickte auf ein intensives Wahljahr zurück. Dieses hinterliess nicht nur die üblichen Spuren in der Parteikasse. Präsident Simon Seelhofer thematisierte im Jahresbericht auch das anonyme und unehrliche Vorgehen von Kritikern, was die politische Kultur in der Gemeinde schädige.

Das könne nicht im Interesse der Bevölkerung sein. Insgesamt sei das Wahljahr für die Partei erfolgreich verlaufen, die FDP bleibe stärkste Kraft in den Behörden von Kirchberg. Der Verlust eines Gemeindesratssitzes sei für die Partei insgesamt verkraftbar, zumal es eine Normalisierung der Situation darstelle.

Ehrungen sind verschoben worden

Gerne hätte die Parteileitung diverse Personen für langjährige Tätigkeiten geehrt. Ueli Hui und Linus Calzaferri haben sich nach 16 respektive 12 Jahren aus dem Gemeinderat verabschiedet, Jacqueline Hirt hat sich während zwei Legislaturen in der GPK engagiert. Aus der Parteileitung ist Heinz Wellauer zurückgetreten, er war seit 2016 als Aktuar tätig und hat sich davor in der GPK der Schule engagiert. Ihre Würdigung wird auf den ersten physischen Anlass der Ortspartei verschoben.

Ja zur Bauvorlage

Am Online-Anlass berichteten Gemeindepräsident Roman Habrik und Schulratspräsident Orlando Simeon über die Schulraumerweiterung sowie den Neubau der Mehrzweckhalle Sonnenhof in Kirchberg. Für die Freisinnigen ist der Bedarf sowohl seitens Schule als auch für das Dorf Kirchberg nachgewiesen, in der Folge stellten sich die Mitglieder ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung hinter den Baukredit von 19.53 Millionen Franken. Die FDP fasste somit die klare JA-Parole für die Gemeindevorlage vom 13. Juni.

Montag, 17. Mai, 10:22 Uhr

Der FC Ebnat-Kappel muss sich nach einem neuen Trainer umsehen

Jürg Stadelmann hört nach sieben Jahren als Trainer beim FC Ebnat-Kappel auf Ende Saison auf.

Jürg Stadelmann hört nach sieben Jahren als Trainer beim FC Ebnat-Kappel auf Ende Saison auf.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl/pd) Sieben Jahre trug Jürg Stadelmann die Verantwortung beim FC Ebnat-Kappel. Nun wird er aus beruflichen und persönlichen Gründen im Sommer als Trainer des Drittligisten aufhören. Er habe mit seinem eigenen Geschäft sehr viel um die Ohren. Dies geht aus einer Mitteilung des Vereins hervor.

Die Verantwortlichen des FC Ebnat-Kappel bedauern diesen Entscheid, können die Gründe des langjährigen Trainers aber nachvollziehen. Sie sehen den Wechsel in der Funktion des Trainers auch als Neuanfang.

Vorerst gelte es den Fokus auf die Vorbereitung für die noch verbleibenden drei Meisterschaftsspiele zu richten, falls die Saison überhaupt fortgesetzt werden kann.

Sollte es so weit kommen, gilt es sämtliche Kräfte für den Ligaerhalt zu mobilisieren, denn aktuell sind die Obertoggenburger zusammen mit Netstal und Münchwilen akut abstiegsgefährdet. Die drei Teams trennt lediglich ein Punkt, wobei zwei dieser drei die Liga wohl verlassen müssten, sollte die Meisterschaft beendet werden.

Montag, 17. Mai, 09:50 Uhr

Andrea Abderhalden-Hämmerli ersetzt Kilian Looser als FDP-Kantonsrat

Andrea Abderhalden-Hämmerli rückt für Kilian Looser als FDP-Kantonsrätin nach.

Andrea Abderhalden-Hämmerli rückt für Kilian Looser als FDP-Kantonsrätin nach.

Bild: PD

(pd) Laut Medienmitteilung hat Kantonsrat Kilian Looser aus Nesslau dem Kantonsratspräsidenten vorletzte Woche seinen Rücktritt auf Ende Juni 2021 mitgeteilt. Der Gemeindepräsident von Nesslau ist 2015 für Heinz Wittenwiler in den Kantonsrat nachgerutscht. Looser hat in zahlreichen vorberatenden Kommissionen mitgewirkt. Drei davon hat er präsidiert. Er wird durch die 43-jährige Andrea Abderhalden-Hämmerli ersetzt.

Bildung, Digitalisierung und Staatspolitik

Der 52-Jährige habe sich insbesondere mit Bildungsfragen, staatspolitischen Vorlagen sowie Digitalisierungsthemen beschäftigt. Seit 2020 vertrat er die FDP in der Staatswirtschaftlichen Kommission. Zudem habe er sich stets aktiv für die Gemeinden und deren Bedürfnisse eingesetzt.

Er präsidierte die Gemeindepräsidentenvereinigung Toggenburg und engagierte sich ausserdem als Vizepräsident der St.Galler Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten (VSGP). Darüber hinaus betätigte er sich in zahlreichen weiteren Gremien und Organisationen.

Kilian Looser (FDP) tritt per Ende Juni als Kantonsrat zurück.

Kilian Looser (FDP) tritt per Ende Juni als Kantonsrat zurück.

Bild: PD

Sein Ausscheiden aus dem Kantonsrat stehe im Zeichen der Erneuerung: So will Looser mit seinem Rücktritt den Weg für neue, frische Kräfte ebnen. Partei und Fraktion danken Kilian Looser für sein jahrelanges Schaffen zu Gunsten des Kantons, der Gemeinden und insbesondere der FDP.

Unternehmerin, Gemeindepolitikerin und Familienfrau

Für Kilian Looser wird Andrea Abderhalden-Hämmerli in den Kantonsrat nachrutschen. Die Vereidigung erfolge voraussichtlich in der Septembersession. Die 43-Jährige stammt ebenfalls aus Nesslau. Sie führt gemeinsam mit ihrem Mann die Jörg Abderhalden AG und ist Leiterin der Regionalen Fachstelle Integration Toggenburg.

Sie verfügt über eine grosse Nähe zu Gewerbe und KMU. Die Mutter von drei Kindern sitzt zudem im Verwaltungsrat der Clientis Bank Thur. Abderhalden-Hämmerli ist bereits seit vielen Jahren politisch aktiv und war Schulrätin und GPK-Mitglied in Nesslau. Heute vertritt sie die FDP im Gemeinderat ihrer Wohngemeinde. Im Kantonsrat will sie ihre Erfahrungen aus dem Berufs-, Sport- und Familienleben einbringen.

Besonders am Herzen liege ihr der Gemeinsinn sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Abderhalden-Hämmerli beschreibt sich als motiviert, zuverlässig und optimistisch. Die FDP-Fraktion begrüsse die Toggenburgerin in ihren Reihen. Mit dieser Rochade werde die FDP-Fraktion ab der Septembersession den höchsten Frauenanteil aller bürgerlichen Fraktionen ausweisen.

Montag, 17. Mai, 07:21 Uhr

Ob der Frauenfelder im November stattfinden kann, wird im Juni entschieden

Der Frauenfelder erreicht bei Halbzeit Wil, danach geht es zurück in die Thurgauer Metropole.

Der Frauenfelder erreicht bei Halbzeit Wil, danach geht es zurück in die Thurgauer Metropole.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd) Seit einem Jahr ist der 46-jährige Andreas Wanner Präsident des Organisationskomitees des «Frauenfelder». Er bezeichnet den «Frauenfelder» als absolute Erfolgsgeschichte, was einerseits an seiner langen Tradition liege, aber auch an den zivilen Läufen, die es seit rund 30 Jahren gibt. Er freut sich besonders darüber, dass es gerade auch unter den Waffenläufern erstaunlich viele jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt.

Die grösste Herausforderung, der sich Wanner und sein 30-köpfiges Organisationskomitee gegenübersehen, sei die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die damit verbundene Planungsunsicherheit. Dennoch hat das OK mit der Planung für den diesjährigen Anlass begonnen. Gemäss Medienmitteilung werde etwa im Juni entschieden, ob der «Frauenfelder» 2021 nach einem Jahr Pause wieder stattfinden kann.

Montag, 17. Mai, 06:58 Uhr
Ramona Forchini konnte sich für ihren schlechten Saisonstart rehabilitieren.

Ramona Forchini konnte sich für ihren schlechten Saisonstart rehabilitieren.

Bild: PD

Die Wattwilerin Ramona Forchini fährt in Nove Mesto auf Platz 24

(bl) Sie kann es doch noch. Die Wattwiler Mountainbikerin Ramona Forchini konnte sich für ihren mässigen Saisonstart rehabilitieren und holte sich im tschechischen Nove Mesto den 24. Platz.

«Mir fällt ein Stein vom Herzen», erklärt sie am Telefon. Nach dem schlechten Rennen zum Auftakt in Albstadt (Rang 75) sowie dem misslungenen Auftritt am letzten Freitag im Shorttrack-Rennen (Platz 34), kommt der Auftritt am Sonntag einem Befreiungsschlag gleich. «Ich war mir nicht sicher, wie es rauskommt, deshalb bin ich über das Abschneiden umso glücklicher. Es zeigt mir, ich kann es doch noch.»

Obwohl das Rennen aus ihrer Sicht nicht wirklich gut begann. «Ich war zu Beginn irgendwo um Position 50 und musste mich nach vorne kämpfen.» Das sei nicht ganz einfach gewesen, weil die Bedingungen mit dem tiefen Terrain sehr schwierig waren. «In einzelnen Abschnitten mussten wir vom Bike und die Strecke rennend zurücklegen.»

Ramona Forchini ist gestern Montag in die Schweiz zurückgekehrt. Rennmässig geht es für sie am 30. Mai mit dem Swiss Bike Cup in Gstaad weiter. Das nächste Weltcuprennen steht am Wochenende vom 11. bis 13. Juni im österreichischen Leogang auf dem Programm.

Sonntag, 16. Mai, 16:07 Uhr

Schwingen: Hemberger Werner Schlegel gewinnt in Muolen

Werner Schlegel aus Hemberg schwingt in Muolen oben aus.

Werner Schlegel aus Hemberg schwingt in Muolen oben aus.

Bild: PD

(pd/uh) Bei trockenem Festwetter und angenehmen Temperaturen stiegen in Muolen 318 Nachwuchsschwinger in die Hosen. Sie schwangen in sechs Kategorien um den Tagessieg. Dabei waren die jüngsten Teilnehmer gerade acht Jahre alt.

Teilweise bestritten sie ihr erstes Schwingfest, während in der Kategorie der U20 mit Werner Schlegel bereits ein Teilverbandskranzer in die Hosen stieg. Gerade in der ältesten Kategorie zeigten die Schwinger, die normalerweise bereits mit den ganz Bösen antreten, hochstehende Gänge.

Schlegel gewinnt nach 23 Sekunden

In dieser Kategorie der 16-20 Jährigen wurde der Toggenburger Werner Schlegel seiner Favoritenrolle gerecht. Der Hemberger gewann den Schlussgang nach 23 Sekunden gegen Lars Hugelshofer mittels Kurz und Nachdrücken.

Die weiteren Sieger heissen Mario Bösch (Kategorie 2006/2007), Sandro Eugster (Kategorie 2008/2009) Tobias Forrer 1a, Gämperli Hansueli 1b, Philipp Höhener 1c (Kategorie 2010/2011) und Michael Bischof Kategorie 2012/2013).

Fest ohne Zuschauer

Geplant war das traditionelle Abendschwinget zusammen mit dem Buebeschwinget in Muolen bereits im Jahr 2020. Aufgrund der Coroanapandemie musste der Anlass ins Jahr 2021 verlegt werden und fand nun am Samstag 15. Mai statt. Das Schwingfest fand ohne Zuschauer und mit striktem Schutzkonzept statt, zugelassen waren nur Nachwuchsschwinger bis 20 Jahre.

Sonntag, 16. Mai, 15:42 Uhr

Fünf-Seen-Rundwanderung mit den Wanderfreunden Neckertal

Edith und Ueli Lieberherr organisieren auch dieses Jahr (im Mai, Juni und August) im Namen der Wanderfreunde Neckertal drei leichte Halbtageswanderungen. Nächste Woche, am Donnerstag 20. Mai, starten sie mit der Fünf-Seen-Rundwanderung in die Saison. Treffpunkt mit der Wanderleitung ist am Bahnhof Hauptwil um 10.30 Uhr. Die Wanderung führt bis zur Waldschenke Bischofszell. Die Distanz der Wanderung beträgt rund neun Kilometer, ist als leicht einzustufen und dauert etwas 2.5 Stunden. Sollte die Waldschenke geschlossen sein, soll Verpflegung aus dem Rucksack mitgebracht werden.

Treffpunkt beim Bahnhof Brunnadern um 9.20 Uhr. Wanderleitung: Edith und Ueli Lieberherr, Anmeldung bis Dienstag, 18. Mai, auf 079 255 80 58 oder 071 377 23 68.

Freitag, 14. Mai, 16:00 Uhr

Motorradfahrer fährt bei Mühlrüti in einen Bach

Der Motorradfahrer wurde mit der Rettung ins Spital gebracht.

Der Motorradfahrer wurde mit der Rettung ins Spital gebracht.

Bild: PD

(kapo) Am Freitagvormittag ist es bei der unteren Hulftegg zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der 16-jährige Lenker war mit seinem Motorrad von der Hulftegg nach Mühlrüti unterwegs. In einer Linkskurve in der Nähe des Weiler Unterhulftegg kam sein Motorrad rechts von der Strasse ab. Warum ist noch unklar.

Das Fahrzeug fuhr über das Wiesland und in einen Bach, bis es schliesslich im Bachport zum Stillstand kam. Durch den Aufprall stürzte der Motorradfahrer und zog sich leichte Verletzungen zu. Die Rettung brachte ihn ins Spital. Das Motorrad musste mittels Kran aus dem Bachport geborgen werden. Es entstand Sachschaden von rund 2500 Franken.

Freitag, 14. Mai, 14:24 Uhr

Neuer Betriebsleiter bei der Dorfkorporation Mosnang

Toni Brändle, neuer Betriebsleiter bei der Dorfkorporation Mosnang.

Toni Brändle, neuer Betriebsleiter bei der Dorfkorporation Mosnang.

Bild: PD

(pd) Stefan Bollhalder hat sich entschieden, eine neue Herausforderung in St.Gallen anzu­nehmen. Der Verwaltungsrat bedauert Bollhalders Entscheid, kann ihn jedoch auch nachvollziehen, dass dieser sein Wissen im Bereich Energiedatenmanagement einbringen möchte, wie es in einer Mitteilung heisst.

Als Nachfolger hat der Verwaltungsrat Toni Brändle, ein Elektroingenieur aus Mosnang, gewählt. Er wird im Herbst 2021 die Stelle antreten und am 1. Januar 2022 die Betriebsleitung von Peter Bürge übernehmen, der Ende 2022 in Pension gehen wird.

Toni Brändle ist Mitglied des Verwaltungsrats und wird auf den Stellenantritt aus dem Gremium zurücktreten. Seine Ersatzwahl ist auf Herbst 2021 vorgesehen.

Freitag, 14. Mai, 09:58 Uhr

Klangwelt Toggenburg lässt Thurfälle in Licht erstrahlen

Die Thurfälle werden an Pfingsten durch eine Lichtinstallation erstrahlen.

Die Thurfälle werden an Pfingsten durch eine Lichtinstallation erstrahlen.

Bild:PD

(pd/red) An Pfingsten, vom 21. bis 23. Mai, inszeniert die Klangwelt Toggenburg zum Auftakt des Festivaljahres drei Tage Klangkunst, Ausstellung, Performances und visuelle Erlebnisse auf dem ehemaligen Klosterareal St. Johann und bei den Thurfällen in Unterwasser.

Schweizer Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke: Von der Videokunst bei den Thurfällen und auf der Propstei-Fassade, über eine 24-Stunden-Live-Klanginstallation bis zur Lauschkunst im Klostergarten.

Im frei zugänglichen Raum ausserhalb der Klostermauern sind Lichtprojektionen zu sehen: Das Videokunstkollektiv Packungsbeilage taucht die Fassaden des Klosters in nie gesehene Licht- und Formkompositionen. Im Nachbardorf Unterwasser bespielt das Kollektiv Packungsbeilage ebenfalls mit einer Lichtinstallation die Thurfälle und unterstreicht nach dem Eindunkeln die Mystik dieses ohnehin grandiosen Naturschauspiels.

Donnerstag, 13. Mai, 17:29 Uhr

Toggenburger Verbandsschwingfest nur als Abendanlass

2017 fand das Toggenburger Verbandsschwingfest in Flawil statt. Sieger wurde Samuel Giger (Ottoberg). Dieses Jahr wird der Wettkampf den U20-Schwingern vorbehalten sein.

2017 fand das Toggenburger Verbandsschwingfest in Flawil statt. Sieger wurde Samuel Giger (Ottoberg). Dieses Jahr wird der Wettkampf den U20-Schwingern vorbehalten sein.

Bild: Janine Kid

(red) Der Organisator des Toggenburger Verbandsschwingfests, die Männeriege Jonschwil, musste im vergangenen Jahr viel Flexibilität an den Tag legen. So wurde ihr Schwingfest erst um ein Jahr verschoben, dann von Ende April 2021 auf Ende Mai verschoben und jetzt ist klar: Das Toggenburger Verbandsschwingfest findet am 29. Mai 2021 als Abendschwingen für die U20-Athleten statt. Dies teilt der Toggenburger Schwingerverband am Donnerstag mit.

Bereits am Morgen des 29.Mai starten die Jungschwinger der Jahrgänge 2006 bis 2013 am Wiler Buebeschwinget in Jonschwil. Ab ca. 16.30 Uhr geht es dann für die U20-Schwinger los. Der Nordostschweizer Schwingerverband überträgt den Anlass als Test per Live Stream. Da in diesem Jahr sehr wahrscheinlich keine Schwingfeste mit Zuschauer stattfinden, will der Verband seine Kranzfest künftig im Live Stream zeigen.

«Kantonales» des Nachwuchses in Magdenau

Für das St. Galler Kantonale Nachwuchsschwingfest musst wegen diversen Verschiebungen ein neuer Austragungsort gesucht werden. Der Schwingclub Flawil hat sich am 7. Mai nach der positiven Zusage der Gemeinde Degersheim entschieden, das Schwingfest am 26. Juni 2021 beim Schulhaus Magdenau zu organisieren.

David Roth, Präsident Schwingclub Flawil sagt gemäss der Medienmitteilung: «Wir möchten für den St. Galler Schwingernachwuchs und die Zukunft des Schwingsports im Kanton diesen Anlass übernehmen. Die Jungschwinger liegen uns am Herzen.» Auch dieser Anlass wird ohne Zuschauer organisiert werden.

Donnerstag, 13. Mai, 16:43 Uhr

Selina Büchel durch Covid-Erkrankung ausgebremst

Selina Rutz-Büchel im September 2019 in Katar.

Selina Rutz-Büchel im September 2019 in Katar.

Bild: Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

(lsf) Anfang April erkrankte die jetzt in Wil lebende Leichtathletin Selina Rutz-Büchel an Corona. Obwohl die Erkrankung einen milden Verlauf nahm, macht das Virus der 800-Meter-Spezialistin nach wie vor zu schaffen, wie sie auf ihrer Website schreibt. Sie habe das tägliche Training zwar schon früh wieder aufnehmen können, das richtige Mass zu finden, sei jedoch eine grosse Herausforderung gewesen. «Ich war nach der Genesung eigentlich sehr vorsichtig, habe aber dennoch versucht, so schnell wie möglich wieder einem geregelten Trainingsalltag nachzugehen. Rückblickend habe ich wohl doch zu schnell zu viel gemacht und dadurch mein Nervensystem überfordert», so die 29-Jährige.

Ein ständiges Auf und Ab mit Schwindel und Müdigkeit war die Folge. Momentan hat die gebürtige Mosnangerin die sportliche Betätigung auf ein Minimum reduziert, so dass sich das Nervensystem vollständig erholen kann, wie sie mitteilt. «Ich habe zurzeit keinen Trainingsplan und höre sehr bewusst auf meinen Körper. Die Schwindelanfälle sind schon viel seltener geworden und ich schlafe und erhole mich gut.»

«Die vollständige Genesung steht nun an erster Stelle.»

Sobald wie möglich möchte sie das Training wieder vorsichtig aufnehmen. Wettkampfstarts sind zurzeit noch in weiter Ferne. «Trotzdem hoffe ich immer noch, dass ich bis zu den Olympischen Spielen wieder gesund und fit bin. Wo und wann ich in die Saison einsteigen werde, ist zurzeit noch völlig unklar.»

Mittwoch, 12. Mai, 17:25 Uhr

Die Jazztage fallen erneut aus

Fusion Blue an den 31. ujnd bisher letzten Jazztagen Lichtensteig.

Fusion Blue an den 31. ujnd bisher letzten Jazztagen Lichtensteig.

Bild: Sascha Erni

(pd/mkn) «Wir treffen uns in Lichtensteig» ist ein altbekannter Slogan der Jazztage. Doch leider heisst es auch für dieses Jahr, nicht an den gewohnten Jazztagen. Das teilt das Organisationskomitee mit. Ein Grossanlass, wie die Jazztage mittlerweile sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellbar und vor allem nicht planbar, schreibt das OK in seiner Mitteilung von heute Nachmittag.

«Open-Air im gewohnten Rahmen nicht möglich»

Der Bund habe wohl am 28. April Lockerungen im Bereich von Grossveranstaltungen ab Juli 2021 vorgesehen und dafür auch einen allfälligen Schutzschirm bei der Änderung der Lage rund um Covid versprochen. Das OK müsse aber nach genauerer Betrachtung aller vom Bund zur Verfügung gestellten Unterlagen feststellen, dass ein Open-Air- Konzert im gewohnten Rahmen der Jazztage nicht möglich sei, heisst es weiter.

Die geforderten Massnahmen des Bundes zur Einhaltung eines Schutzkonzeptes für Grossveranstaltungen können nach Ansicht des OK nur von Stadien und Veranstaltungsorten mit festen Sitzplätzen eingehalten werden. Da sich die Besucherinnen und Besucher der Jazztage Lichtensteig gewöhnlich sowohl in der Platz- wie auch in der Konzertwahl frei bewegten, sei eine Durchführung nicht möglich. Auch die Bildung von Sektoren und ein Vermeiden von den sich kreuzenden Menschenmassen sei in den engen Gassen des Städtli nicht möglich.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Sollten sich weitere Lockerungsschritte abzeichnen, welche eine alternative Veranstaltung im Sommer am traditionellen Jazztage-Wochenende ermöglichten, würden die Mitglieder der Jazztage nichts unversucht lassen, um wenigstens in diesem Jahr Musik in die Gassen Lichtensteigs zu bringen. Weitere Infos würden in der Tageszeitung und auf der Internetseite der Jazztage Lichtensteig folgen, versichert das OK.

Die Planung für die 32. Ausgabe der Jazztage werde im September 2021 beginnen in der Hoffnung, dass die nächsten regulären Jazztage 2022 vom 12. bis am 14. August stattfinden könnten, heisst es zum Schluss.

Mittwoch, 12. Mai, 14:34 Uhr

Brückensanierung in Brunnadern

Blick auf Brunnadern von der Nordrampe der Wasserfluh aus.

Blick auf Brunnadern von der Nordrampe der Wasserfluh aus.

Bild: Lara Abderhalden

(gk/mkn) Ab Mitte Mai bis September 2021 wird das kantonale Tiefbauamt die Unterseite der Brücke über den Necker beim Bahnhof Brunnadern sanieren. Das teilt die Gemeindeverwaltung von Neckertal mit. Während der Bauarbeiten sei mit Fahrbahnverengungen und einspuriger Verkehrsführung zu rechen, heisst es weiter.

Mittwoch, 12. Mai, 10:42 Uhr

Spitäler: Kantonales Besuchsverbot wird aufgehoben

Ab Juni können die St. Galler Spitäler, hier das Spital Wattwil, wieder selber über allfällige Besuchsverbote entscheiden.

Ab Juni können die St. Galler Spitäler, hier das Spital Wattwil, wieder selber über allfällige Besuchsverbote entscheiden.

Bild: Ruben Schönenberger

(pd/mkn) Die Fallzahlen und die Hospitalisationsraten sind im Vergleich zum letzten Herbst niedrig. Der Regierungsrat hebt darum das kantonale Besuchsverbot in Akutspitälern, psychiatrischen Kliniken und Reha-Kliniken per Ende Mai 2021 auf. Somit können ab Dienstag, 1. Juni, Patientinnen und Patienten wieder besucht werden. Das teilt die Staatskanzlei mit.

Spitäler können weiterhin Einschränkungen erlassen

Die Hygiene- und Distanzregeln blieben weiterhin zentral. Die Verantwortung für die Besuchsregelung falle ab dem 1. Juni wieder in die Kompetenz der Spitäler und Kliniken. Das heisst, dass diese Institutionen gestützt auf ihr Hausrecht eigene Besuchsregelungen oder ein Besuchsverbot für ihre Institution erlassen könnten, sollte es die betriebliche Situation nötig machen.

So könne beispielsweise ein Spital, das durch die Betreuung von Covid-19-Patienten gefordert sei, die Besuchsregelungen einschränken, damit der Spitalbetrieb durch Besucher nicht zusätzlich belastet werde, heisst es weiter.

Seit November keine Besuche mehr

Der Regierungsrat hatte das Besuchsverbot an Spitälern und Kliniken Ende Oktober 2020 aufgrund der damaligen epidemiologischen Lage erlassen. Es diente dem Schutz der Patientinnen und Patienten und des Gesundheitspersonals, schreibt die Staatskanzlei. Seit dem letzten November hätten Patientinnen und Patienten keinen Besuch mehr empfangen. Auch Treffen in Gemeinschaftsräumen wie einer Cafeteria, der Spitalkapelle oder auf dem Spitalareal waren untersagt. Besuche waren nur in Ausnahmesituationen möglich.

Dienstag, 11. Mai, 10:48 Uhr

Dietschwil: Velofahrer bei Selbstunfall schwer verletzt

Am Velo entstand nur geringer Sachschaden, doch der Fahrer verletzte sich beim Sturz schwer.

Am Velo entstand nur geringer Sachschaden, doch der Fahrer verletzte sich beim Sturz schwer.

Bild: Kapo

(kapo) Ein 66-jähriger Velofahrer fuhr von Dietschwil Richtung Dussnang. In einer langgezogenen Rechtskurve auf der abfallenden Fahrstrecke prallte er mit seinem Velo mutmasslich gegen den rechtsseitigen Bordstein, schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung. Folglich stürzte der Velofahrer zu Boden und verletzte sich dabei schwer. Der Verunfallte wurde nach der Erstbetreuung vor Ort durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital gebracht. Am Velo entstand geringer Sachschaden.

Die Kantonspolizei St. Gallen sucht Zeugen. Personen die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, zu melden.

Dienstag, 11. Mai, 10:06 Uhr

Strassenbauprojekt «Erschliessung Bergli» in Wattwil gestrichen

(gk) Das Strassenbauprojekt «Erschliessung Bergli» wurde im Dezember 2017 bewilligt und im März 2018 öffentlich aufgelegt, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Es war beabsichtigt, mit diesem Projekt eine Überbauung mit zwei Doppelhäusern und drei Einfamilienhäuser zu erschliessen.

Während der Auflagefrist wurde gegen den Teilstrassenplan Einsprache erhoben. Der Gemeinderat wies die Einsprache ab, was vom Rechtsdienst des Baudepartements geschützt wurde. Das Verwaltungsgericht hiess die dagegen erhobene Beschwerde gut und hob den Entscheid des Baudepartements auf.

Das Baukonsortium hat auf einen Weiterzug des Entscheids verzichtet und beabsichtigt die Überarbeitung der Planung. Der Gemeinderat hat diesen Entscheid zur Kenntnis genommen und das Strassenplanverfahren «Erschliessung Bergli» ersatzlos abgeschrieben.

Montag, 10. Mai, 18:45 Uhr

Am Fuss der Churfirsten spriesst der Frühling

(lsf) Das Hotel Hirschen Wildhaus hat Instagram dieses tolle Bild eines Fotografen geteilt, der sich auf Berg- und Landschaftsbilder spezialisiert hat.

Montag, 10. Mai, 12:13 Uhr

Hervorragender Saisonstart für Mosliger Seilziehclub

Die Jugendmannschaft des Seilziehclubs Mosnang.

Die Jugendmannschaft des Seilziehclubs Mosnang.

Bild: PD

(red/lsf) Für die Jugendkategorie U19 der Seilzieherinnen und Seilzieher fiel am Sonntag in Waldkirch der Startschuss für die Schweizermeisterschaften 2021. Auch der Seilziehclub Mosnang war im Einsatz – und holte sich den 2. Tagesrang.

16 Tuggerinnen und Tugger aus dem Toggenburg waren in Waldkirch vertreten, sechs von ihnen unterstützten das Heimteam aus Waldkirch. Der Start gelang nach Mass, wie einem Medientext des Seilziehclubs zu entnehmen ist: In der Vorrunde platzierte sich das Mosnanger Team mit vier Siegen und einem Unentschieden mit Ebersecken 1 an die Spitze. Auch Waldkirch sicherte sich mit dem vierten Vorrundenplatz den Einzug ins Halbfinale.

Dort liess Mosnang dem Team Ebersecken 2 vom Pull an keine Chance und kämpfte sich nach kurzer Zeit ins Finale. Waldkirch überraschte und errang gegen Titelverteidiger Ebersecken 1 den ersten Punkt. Die zwei weiteren Züge entschied schliesslich Ebersecken 1 für sich und stand somit als Finalgegner der Toggenburger fest.

Das Team aus dem Kanton Luzern lernte aus seinem Fehler im Halbfinale und griff Mosnang mit einer schnellen Reaktionszeit im Pull mit voller Wucht an. Die Ostschweizer wehrten den Angriff ab, doch der Druck war zu hoch und sie mussten sich letztlich geschlagen geben. Dennoch ist der zweite Rang mit vier Punkten Rückstand in der Jahreswertung ein hervorragender Saisonstart, wie der Seilziehclub schreibt. Die Mosnanger Tuggerinnen und Tugger mit Waldkirch freuten sich über den dritten Tagesrang.

Montag, 10. Mai, 11:16 Uhr

Velofahrer bei Unfall in Ganterschwil verletzt

Auch das Postauto wurde bei dem Unfall beschädigt.

Auch das Postauto wurde bei dem Unfall beschädigt.

Bild: Kapo SG

(kapo/lsf) Ein 62-jähriger Velofahrer wurde am Sonntag in Ganterschwil bei einem Verkehrsunfall unbestimmt verletzt. Ein 30-jähriger Autofahrer fuhr kurz nach 12 Uhr auf der Toggenburgerstrasse von Bütschwil kommend und wollte links in die Letzistrasse abbiegen. Gleichzeitig fuhr der 62-jährige Velofahrer auf der Neckertalstrasse in Richtung Bütschwil. Der Autofahrer übersah beim Linksabbiegen den entgegenkommenden Velofahrer und prallte gegen diesen.

Der Velofahrer stürzte über die Motorhaube des Autos und kam verletzt auf der Strasse zum Liegen. Das Velo wurde durch den Aufprall des Autos gegen ein stehendes Postauto an der Letzistrasse geschleudert. Dieses wurde dadurch beschädigt. Der verunfallte Velofahrer wurde durch den Rettungsdienst mit unbestimmten Verletzungen ins Spital überführt. Insgesamt entstand Sachschaden von mehr als 10'000 Franken.

Montag, 10. Mai, 09:00 Uhr

Motorradfahrer stürzt in Bach und muss von Rega ins Spital geflogen werden

Der Mann stürzte mit seinem Motorrad in den Bach Simmi.

Der Mann stürzte mit seinem Motorrad in den Bach Simmi.

Bild: Kapo SG

(kapo/lsf) Ein 23-Jähriger ist am Wochenende mit seinem Motorrad in einen Bach gestürzt. Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. Der junge Mann fuhr am Samstag um 14.45 Uhr bergwärts in Richtung Wildhaus. Kurz vor einer Linkskurve überholte er ein Auto, bog dann auf die rechte Fahrbahnseite ein und kollidierte dort mit einem Leitpfosten am rechten Fahrbahnrand, wie die Kantonspolizei mitteilt. Er geriet nach der Kollision auf einen Kiesweg, befuhr das zum Bach abfallende Wiesenbord und stürzte letztlich in den Bach Simmi.

Durch die eingetroffene Rettung wurde der ansprechbare Verunfallte aus dem Bach geborgen und erstversorgt. Die Rega flog ihn danach ins Spital. Der Sachschaden am Motorrad wurde auf rund 5000 Franken geschätzt. Für die Zeit der Bergung musste die Wildhauserstrasse für den Verkehr gesperrt werden.

Die Rega flog den Motorradfahrer ins Spital.

Die Rega flog den Motorradfahrer ins Spital.

Bild: Kapo SG
Sonntag, 9. Mai, 14:57 Uhr

Die Wattwiler Bikerin beendet das Cross Country Rennen auf Platz 75

Linda Indergand war auf Platz 7 die beste Schweizerin.

Linda Indergand war auf Platz 7 die beste Schweizerin.

Printscreen

(bl) Das war gar nichts. Für die Wattwiler Bikerin Ramona Forchini endet das erste Weltcuprennen der Saison im Cross Country mit einer Enttäuschung. Sie beendet das Rennen mit einer Runde Rückstand auf die Siegerin auf dem 75. Platz.

«Meine Beine liefen überhaupt nicht, ich kam einfach nicht vom Fleck. Das ist natürlich nicht das, was ich mir erhofft hatte», sagte die sichtlich enttäuschte Ramona Forchini am Telefon. Besser lief es den anderen Schweizerinnen: Linda Indergand erkämpfte sich mit knapp zwei Minuten Rückstand den 7. Platz. Sina Frei kam auf Platz 10. Jolanda Neff erreichte nach gutem Start immerhin Position 13. Alessandra Keller (18.) und Nicole Koller (19.) komplettieren das Schweizer Quintett, das sich in den Top-20 einreihen konnte.

Damit dürfte klar sein, dass der Olympia-Zug ohne Ramona Forchini abfahren wird. Gewonnen wurde das Rennen im deutschen Albstadt von der Französin Loana Lecomte. Dahinter folgt Landsfrau und Topfavoritin Pauline Ferrand Perrot. Das Podest komplettiert Haley Batten (USA). Bereits am kommenden Wochenende geht es in Nove Mesto (Cze) weiter.