TOGGENBURG-TICKER
Meldungen vom 8. bis 26. Februar

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Toggenburg: In unserem Toggenburg-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Freitag, 26. Februar, 14:43 Uhr

Mysteriöser Feuerball beim Säntis: So erklärt sich das Militär

Dieser grosse, gelbe Lichtball konnte um 20 Uhr in der Nähe des Säntis beobachtet werden.

Dieser grosse, gelbe Lichtball konnte um 20 Uhr in der Nähe des Säntis beobachtet werden.

Bild: PD

(FM1Today/gbo/lae) In der Säntis-Region konnten am Donnerstagabend mysteriöse Lichter am Himmel beobachten werden. Auch auf der Säntis-Webcam sind sie zu sehen. Das steckt dahinter.

Ein grosser Brand? Oder vielleicht ein Ufo? Auf der Säntis-Webcam ist am Donnerstag zwischen 20 und 20.30 Uhr etwas wie ein grosser gelber Feuerball zu sehen. Er lässt die gesamte Region hell erleuchten. Die Bilder sind spektakulär und sorgen für Aufregung. Bei der Notrufzentrale Appenzell Innerrhoden gingen am Donnerstag mehrere Meldungen deswegen ein, wie es auf Anfrage heisst.

«Wir waren irritiert»

Eine FM1Today-Lesereporterin aus Engelburg sagt: «Ich war gerade mit meinem Freund auf der Terrasse und wir waren leicht irritiert.» Aus Jux spekulierten sie über ein Ufo. «Es sah schon wirklich spektakulär aus, was da im Appenzellerland schwebte.»

Alles im Rahmen

Das Militär gibt nun Entwarnung. «Es handelte sich um eine reguläre Nachtschiessübung mit Beleuchtungsgeschossen», sagt Armeesprecher Stefan Hofer gegenüber FM1Today. «Die Übung wurde unter den Schiessanzeigen angekündigt». In «die Hose» sei bei dieser Übung nichts gegangen.

«Bilder des Jahres»

Auch wenn solche Nachtschiessübungen durchgeführt werden, freut man sich beim Militär über diese Webcam-Bilder. Hofer dazu: «Die Webcam hat vermutlich die Bilder des Jahres geschossen.»

Gut möglich ist, dass wird in der kommenden Woche weitere solcher Bilder zu sehen bekommen. Die Armee kündigt weitere Nachtschiessübungen auf dem Schiessplatz «Säntisalpen/Obertoggenburg Nord» an. Laut Stefan Hofer ist allerdings unklar, ob erneut solche BLG, also Beleuchtungsgeschosse, verwendet werden.

Freitag, 26. Februar, 10:11 Uhr

Wattwil: Die Baustelle an der Bahnhof- und der Poststrasse ist auf Kurs

(gk/uh) Die Rodungsarbeiten konnten plangemäss abgeschlossen werden, schreibt die gemeinde wattwil in einer Mitteilung. Der aktuelle Stand der Arbeiten entspricht dem Terminprogramm. In der Näppis-Ueli-Strasse werden die ersten Randabschlüsse sowie die Baumgruben fertiggestellt. Anschliessend können bereits Fundations- sowie Belagsschichten eingebaut werden.

Die Parkplätze beim Dorfplatz 4 (alte Raiffeisenbank) werden bis auf weiteres für eine provisorische Busbucht benötigt. Durch die Massnahme werden Wartezeiten vermieden, da der Verkehr auch während der Haltezeit der Busse weiterrollen kann.

Zur Kompensation dieser Parkplätze werden in der ehemaligen Busbucht bei der Post vorübergehend vier zusätzliche Parkplätze ausgeschildert. Auch auf der Postbrücke werden vier provisorische Parkplätze zur Verfügung gestellt. Was eigentlich selbstverständlich ist: Die provisorischen Parkplätze dürfen erst benutzt werden, wenn sie offiziell signalisiert sind.

In den nächsten Wochen müssen in der Bahnhofstrasse die Fahrbahn und die Längsparkplätze leicht verschoben werden, um den Busverkehr sicherzustellen. Die Massnahme wird rechtzeitig signalisiert werden.

Jederzeit gut informiert mit Baubüro und BauInfo
Baubüro-Adresse: Bahnhofstrasse 4, 9630 Wattwil, Allgemeine Anfragen: baubuero@wattwil.ch; Esther Schmid, Baustellenbotschafterin: eschmid@br-ing.ch, T 071 552 31 10; Der Eingang befindet sich neben der Kantonalbank, das Büro ist im 1. Stock. Sprechstunde ist jeweils am Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr. Aktuelle Bauinformationen git es jederzeit über die Online-Dienste der Gemeinde. Anmeldung über www.wattwil.ch/news.

Donnerstag, 25. Februar, 15:45 Uhr

Musizieren in der freien Natur

Hier noch nicht auf dem Klangweg: Das Toggenburger Orchester.

Hier noch nicht auf dem Klangweg: Das Toggenburger Orchester.

Bild: PD

(pd/red) Unter den aktuellen Rahmenbedingungen, wo ein normaler Probenbetrieb nicht möglich ist, hat das Toggenburger Orchester nach neuen Möglichkeiten gesucht, um dennoch musizieren zu können. Und diese auch gefunden: In Klein- und Kleinstformationen spielen die Musiker auf dem Klangweg zwischen Sellamatt und Iltios in freier Natur.

Insgesamt musiziert das Orchester an zehn Stationen für das wandernde Publikum. Wenn das Wetter mitspielt, kommt das Projekt viermal zur Aufführung, nämlich an den beiden Wochenenden vom 26./27. Juni und 3./4. Juli. Mit der Wanderung kann jeweils zwischen 10:30 Uhr und 13:30 Uhr auf der Sellamatt gestartet werden.

Weitere Details sind zu gegebener Zeit auf www.toggenburgerorchester.ch zu erfahren.

Donnerstag, 25. Februar, 14:57 Uhr

Werkzeuge verursachen Motorenlärm

Das Streckennetz der SOB ist 123 Kilometer lang.

Das Streckennetz der SOB ist 123 Kilometer lang.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

(pd/red) Jedes Jahr führt die Südostbahn auf ihrer 123 Kilometer langen Strecke Unterhaltsarbeiten durch. Zwischen Februar und Juli auch auf den Strecken im Toggenburg. Um diese Unterhaltsarbeiten rasch ausführen zu können und auch zum Schutz der Gleisarbeiter, finden diese Arbeiten abends und in der Nacht statt.

Die Werkzeuge und Maschinen können dabei Motorengeräusche verursachen, die nachts zu hören sind. Im Toggenburg sind vor allem zwei Strecken betroffen: Jene zwischen Ebnat-Kappel und Nesslau-Neu St. Johann und jene zwischen Brunnadern und Lichtensteig.

Donnerstag, 25. Februar, 10:54 Uhr

Stark machen für einen ressourcenschonenden Umgang mit Kleidern und elektronischen Kleingeräten

Jeden ersten Dienstag des Monats in der Flicki anzutreffen: Vreni Widmer und Alex Schmid.

Jeden ersten Dienstag des Monats in der Flicki anzutreffen: Vreni Widmer und Alex Schmid.

(pd/red) Immer am ersten Dienstag des Monats setzt der B'treff in Bütschwil ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität. Menschen, die liebgewordenen Gegenständen zu einer Lebensverlängerung verhelfen wollen, können dann ihre elektronischen Kleingeräte und Kleider flicken lassen.

Während Vreni Widmer Löcher flickt, Reissverschlüsse ersetzen oder kleine Anpassungen an Kleidern vornimmt, kümmert sich Alex Schmid um die elektronischen Innereien von defekten Geräten.

Auch am Dienstag 2. März ist es wieder soweit, dass im B’treff Bütschwil die Sachen nach Möglichkeit wieder in Stand gestellt werden. Bezahlt wird der Materialaufwand und das Sparschweinchen des B’treffs freut sich über einen Zustupf.

Wegen der Corona- Schutzmassnahmen sieht der Treff keine Möglichkeit, den Kunden einen Kaffee anzubieten. Um die Wartezeit zu verkürzen empfehlen die Organisatoren einen Spaziergang in der Umgebung.

Die Flicki ist jeweils am ersten Dienstag, das nächste Mal also am 2. März, von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, für alle offen. Weitere Infos unter: www.b-treff.com oder unter: 071 983 11 61

Donnerstag, 25. Februar, 09:12 Uhr

Mehrkosten für Schutzmassnahmen prägen Ergebnis

Das Seniorenzentrum Solino in Bütschwil war stark von Corona betroffen.

Das Seniorenzentrum Solino in Bütschwil war stark von Corona betroffen.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd) Die Rechnung des Seniorenzentrums Solino in Bütschwil weist für 2020 trotz Corona einen Ertragsüberschuss von 217’000 Franken auf. Der Umsatz betrug knapp zehn Millionen Franken. Die Besserstellung des Rechnungsabschlusses gegenüber dem Budget beträgt 194’000 Franken.

Das Ergebnis ist geprägt durch erhebliche coronabedingte Mehraufwendungen für Schutzmassnahmen und Ertragsausfälle, insbesondere im Gastrobereich. Diese konnten dank tieferem Personal- und Sachaufwand teilweise aufgefangen werden.

Zum positiven Rechnungsabschluss beigetragen hat auch die gute Belegung der 98 Zimmer und Betten. Durchschnittlich waren diese zu 97.8 Prozent belegt (Vorjahr 97.1%).

Donnerstag, 25. Februar, 09:38 Uhr

Teilnahme an Bürgerversammlung für alle ermöglichen

(pd/red) Der Gemeinderat von Bütschwil-Ganterschwil hat beschlossen, die Bürgerversammlung vom 25. März an der Urne durchzuführen. So will er verhindern, dass Angehörige von Risikogruppen von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Eine Verschiebung der Bürgerversammlung auf einen anderen Zeitpunkt hält die Gemeinde aufgrund der wechselhaften Lage und der notwendigen Vorbereitungszeit nicht für planbar.

An der Urne werden die Bürger unter anderem über die Jahresrechnung 2020, über die Sanierung des Allwetterplatzes in der Breite und über die Auflösung des Zweckverbandes Logopädischer Dienst Unteres Toggenburg abstimmen. Der Geschäftsbericht und Stimmunterlagen werden den Bürgerinnen und Bürgern Mitte März mit separater Post zugestellt.

Mittwoch, 24. Februar, 16:05 Uhr

Bremserin Jasmin Näf holt mit Pilotin Melanie Hasler die Goldmedaille an den Schweizer Meisterschaften im Zweierbob

Jasmin Näf (links) und Melanie Hasler präsentieren ihre gewonnene Goldmedaille.

Jasmin Näf (links) und Melanie Hasler präsentieren ihre gewonnene Goldmedaille.

Bild: PD

(bl) Die Lütisburger Bremserin Jasmin Näf holt sich heute Mittwoch zusammen mit Steuerfrau Melanie Hasler den Schweizer Meistertitel im Zweierbob.

Somit endet für die Toggenburgerin die Saison versöhnlich, nachdem sie über einen längeren Zeitraum verletzt ausfiel. Bevor sich das Team in die wohlverdienten Ferien verabschiedet, folgen bis Mitte März noch einige Materialtests.

Mittwoch, 24. Februar, 10:43 Uhr

Ein Bote des Frühlings im Toggenburg

Ein blühendes Leberblümchen ist eine Seltenheit. Leser Fridolin Eisenring aus Lichtensteig hat solche entdeckt.

Ein blühendes Leberblümchen ist eine Seltenheit. Leser Fridolin Eisenring aus Lichtensteig hat solche entdeckt.

Bild: Fridolin Eisenring

(pd) Das Leberblümchen kommt vor allem im Mittleren Toggenburg vor. Der Name geht auf die auffällige dreilappige Form und auf die leberfarbige Unterseite seines efeuähnlichen Blattes zurück. Wer Glück hat findet als absolute Seltenheit violette bis rote Blümchen. Diese rare Schönheit ist zurzeit im Bereich Burg-Knopfenberg, Meienbergli, Känzeli, Steigrütiwald bis Ruine Rüdburg zu finden.

Dienstag, 23. Februar, 18:21 Uhr

Auch Simon Ammann geniesst das schöne Wetter im Toggenburg

(lsf) Vergangene Woche war der Toggenburger Skispringer Simon Ammann noch in Rumänien im Einsatz, in den nächsten Tagen beginnt bereits die Nordische Ski-WM in Oberstdorf, Deutschland. Dazwischen weilte Ammann zu Hause. Am Sonntag teilte er in den sozialen Medien ein Foto von seiner Aussicht auf dem Chäserrugg.

Heute stand offenbar bereits die Pressekonferenz in Oberstdorf auf dem Programm:

Dienstag, 23. Februar, 11:44 Uhr

Infanteriebataillon 61 startet WK auf der Schwägalp

Das Infanteriebataillon 61 auf der Schwägalp.

Das Infanteriebataillon 61 auf der Schwägalp.

Bild: PD

(red) Die Fahnenübernahme des Infanteriebataillons 61 ist am Montag bei frühlingshaften Bedingungen am Fusse des Säntis erfolgt. Am gleichen Ort hatte das Bataillon im März 2020 den vermeintlich einzigen Covid-19-WK abgeschlossen. Und doch startet es nun erneut in einen von der Pandemie beeinflussten Dienst, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Das «61i» leistet den Wiederholungskurs trotz Corona, weil es eine Bereitschaftsformation der Armee ist. So sind in der aktuellen Lage Echt-Einsätze zu Gunsten ziviler Behörden, Sanitätstruppen oder anderem möglich.

Das Infanteriebataillon auf der Schwägalp.

Das Infanteriebataillon auf der Schwägalp.

Bild: PD

Um den Auftrag zu erfüllen, ersuchte Bataillonskommandant Oberstleutnant Christoph Hürlimann die Truppe, die Schutzmassnahmen lückenlos zu befolgen. Weiter erwartet er von jedem 61er Ehrgeiz, Disziplin und Kameradschaft: «Gemeinsam sind wir stark!» Mit diesen Worten übergab der Kommandant an den Armeeseelsorger, Hauptmann Markus Saxer, welcher der Truppe für die kommenden Wochen eine Kameradschaft wünschte, die trägt.

Montag, 22. Februar, 14:34 Uhr

Sonnenaufgang in Kirchberg

(red) Von wegen Schafskälte. Die Tiere geniessen den milden, geradezu frühlingshaften Februarmorgen auf der Weide in Tüfrüti zwischen Kirchberg und Gähwil. Eine Szenerie, die Roland Hof heute früh vom Frühstückstisch aus mit der Kamera eingefangen hat. Ein wahrhaft idyllischer Ausblick.

Montag, 22. Februar, 10:18 Uhr

Digital statt gedruckt

In Lütisburg erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Geschäftsberichte nicht mehr automatisch in gedruckter Form zugestellt.

In Lütisburg erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Geschäftsberichte nicht mehr automatisch in gedruckter Form zugestellt.

Bild: PD

(pd/ahi) Aus ökologischen und ökonomischen Gründen haben der Gemeinderat und der Primarschulrat Lütisburg entschieden, die Geschäftsberichte den Bürgerinnen und Bürgern künftig nicht mehr automatisch in gedruckter Form zuzustellen. Die Geschäftsberichte werden auf den Homepages veröffentlicht. Wer die Dokumente nach wie vor in gedruckter Form haben möchte, kann diese per Mail oder telefonisch bestellen. Die Geschäftsberichte werden in der ersten Hälfte des Monats März auf den Homepages aufgeschaltet und per Post zugestellt.

Montag, 22. Februar, 09:39 Uhr

Katzen und Hunde zu platzieren

(pd/ahi) Einige Hunde und Katzen aus dem Tierheim Nesslau suchen dringend ein neues Zuhause. Sie sind schon lange im Tierheim und möchten endlich im Kreise einer Familie glücklich werden.

Zugelaufen

An der Florastrasse 5 in Kirchberg zugelaufen ist die auf Bild eins gezeigte Tiger-Katze ohne Chip. Der Besitzer oder die Besitzerin kann sich bei Kathrin Hollenstein, Sonnegrund, 071 932 34 33 melden.

Zu platzieren

Tiger-Katze Lusy: 1.9.2018, braucht Menschen die sie verstehen, sie ernst nehmen und auf sie eingehen können. Menschen, die ihr Nähe sind, aber auch Freiraum geben können. Sie möchte gerne einen sicheren, charakterstarken Kater an ihrer Seite haben. Und ein Katzentürli, das 24 Stunden offen ist.

Rottweiler Roxy: weiblich kastriert, 7-jährig, sucht erfahrene Hundemenschen, die sich auf sie einlassen können.

Mischlingshund Lex: 15.10.2015, männlich, kastriert, sucht Hundehalter, die eine ganz klare Führung an den Tag legen, ihn fördern und auslasten. Er hat leider nie gelernt mit dem Menschen zusammen zu arbeiten.

Das Tierheim Nesslau ist unter Telefon 0900 951 951 erreichbar.

Sonntag, 21. Februar, 17:26 Uhr

Motorradfahrer nach Sturz unbestimmt verletzt

Der Sturz eriegnete sich am Sonntagnachmittag.

Der Sturz eriegnete sich am Sonntagnachmittag.

Bild: kapo

(kapo) Am Sonntag um kurz vor 14.30 Uhr ist ein 64-jähriger Mann auf der Hauptstrasse mit seinem Motorrad gestürzt. Er war von Mogelsberg in Richtung Dorfzentrum Brunnadern unterwegs. Dabei geriet sein Motorrad in einer Linkskurve über den rechten Fahrbahnrand hinaus und touchierte einen Randpfosten. Folglich stürzte der 64-Jährige zu Boden und verletzte sich unbestimmt. Er wurde von einem Notarzt erstversorgt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Der Sachschaden am Motorrad und der Strasseneinrichtung beträgt laut Polizeiangaben schätzungsweise rund 1'000 Franken. Während der Unfallaufnahme musste ein Teil der Hauptstrasse für rund eine Stunde gesperrt werden. Eine Umleitung wurde durch die örtliche Feuerwehr eingerichtet.

Samstag, 20. Februar, 20:38 Uhr

Chiara Scherrer stellt über 3000 Meter einen neuen Rekord auf

Die Bütschwilerin Chiara Scherrer zeigt sich in guter Frühform und holt hoch über dem Bielersee den Titel über 3'000 Meter.

Die Bütschwilerin Chiara Scherrer zeigt sich in guter Frühform und holt hoch über dem Bielersee den Titel über 3'000 Meter.

Bild: PD

(pd/bl) An den Hallen-Schweizer-Meisterschaften in Magglingen stellt die Bütschwilerin Chiara Scherrer bei ihrem Sieg über 3'000 Meter in 9:10,33 Minuten einen neuen Schweizer Rekord auf.

Trotz Titel verpasst die 25-jährige Toggenburger Steeple-Spezialistin die Limite für die Hallen-EM Anfang März im polnischen Torun um lediglich 33 Hundertstel.

Samstag, 20. Februar, 13:44 Uhr

Die aktuellen Coronazahlen im Toggenburg

Die Corona-Infektionen sind im Toggenburg zwar rückläufig, aber im kantoalen Vergleich immer noch überdurchschnittlich hoch.

Die Corona-Infektionen sind im Toggenburg zwar rückläufig, aber im kantoalen Vergleich immer noch überdurchschnittlich hoch.

Bild: Freshfoucs

(sdu) Der Bundesrat hat für den März erste Lockerungen der Coronarestriktionen in Aussicht gestellt. Dies, weil die Fallzahlen zuletzt rückläufig waren. So die Einschätzung mit dem Blick über das ganze Land.

Doch wie sieht es in der Region Wil und dem Toggenburg aus? Immerhin war dieses Gebiet um die Jahreswende der landesweite Covid-19-Hotspot. Auch hier sind die Zahlen sinkend. Gut vergleichbar ist der Wert «Anzahl laborbestätigte Coronafälle der letzten 14 Tage pro 100000 Einwohner» Waren es zu Rekordzeiten teilweise bis zu 1200 Fälle in zwei Wochen, so ist die Zahl im Toggenburg mittlerweile auf 215 und im Wahlkreis Wil gar auf 174 gesunken. Damit liegen beide Wahlkreise über dem kantonalen Durchschnitt, der sich aktuell bei 158 Fällen einpendelt. Dies besagen aktuelle Statistiken, welche der Kanton St. Gallen am Freitag publiziert hat. In nackten Zahlen formuliert sieht es in dieser Region so aus: In der vergangenen Woche haben im Wahlkreis Wil 59 Personen einen positiven Coronabefund erhalten, im Toggenburg waren es noch 29 Personen.

Stellt sich die Frage, wie sich der R-Wert entwickelt. Dieser muss unter 1 liegen, damit sich die Pandemie nicht weiter verbreitet. Seit Jahresbeginn war der kantonal erhobene Wert stets unter 1, zuletzt mehrere Tage bei rund 0,83.

Freitag, 19. Februar, 17:14 Uhr

Vielstimmiger Widerstand gegen Mobilfunkantenne in Lütisburg

(pd/sas) In der Gemeinde Lütisburg soll auf der Parzelle Nr. 848 Chrummenacker eine neue 5G Antenne von der Swisscom gebaut werden. Die Bewohner in den Weilern Grünhügel und Haslen sind direkt betroffen und machen eine Sammeleinsprache bei der Gemeinde.

Die geplante 5G-Mobilfunkantenne in Lütisburg erregt die Gemüter.

Die geplante 5G-Mobilfunkantenne in Lütisburg erregt die Gemüter.

Symbolbild: Bruno Kissling

Über 200 Unterschriften von besorgten Lütisburgerinnen und Lütisburgern seien bis am Freitag bei den Einsprechern eingegangen, schreiben sie unserer Zeitung. Weitere würden noch dazukommen.

Die Lütisburgerinnen und Lütisburger werden die Sammeleinsprache am Montag, 22. Februar, vor dem Gemeindehaus Lütisburg der Gemeindepräsidentin Imelda Stadler übergeben, teilen sie ferner mit.

Freitag, 19. Februar, 12:34 Uhr

Neue temporäre Bushaltestelle auf der Stelzstrasse in Kirchberg ab Dezember 2021

Der Bus bedient auf einer neuen Linie vom Bahnhof Wil über Rickenbach auch das Industriegebiet Stelz.

Der Bus bedient auf einer neuen Linie vom Bahnhof Wil über Rickenbach auch das Industriegebiet Stelz.

Bild: Gianni Amstutz

(gk/sas) Mit dem Wechsel des Fahrplanes anfangs Dezember 2021 ist gemäss Buskonzept der Stadt Wil die Einführung einer neuen Buslinie 731 vorgesehen. Diese Linie soll ab Bahnhof Wil über Rickenbach TG auch das Industriegebiet Stelz, Gemeinde Kirchberg erschliessen. Wie die Gemeinde Kirchberg im «Gmeindsblatt» schreibt, soll aus diesem Grund soll ab Dezember eine neue temporäre Bushaltestelle auf der Fahrbahn der Stelzstrasse auf der Höhe des Fitnesscenters Fit-Point geschaffen werden.

Damit könne das Industriegebiet mit dem öffentlichen Verkehr optimaler erschlossen werden. An der Fürstenlandstrasse, Kantonsstrasse Nr. 45, Rickenbach-­Kirchberg­-Gähwil-­Mühlrüti besteht bereits eine Bushaltestelle bei der westlichen Einmündung Stelzstrasse. Mit der neuen Buslinie und der neuen, zentraler gelegenen Haltestelle kann die Anbindung des Gebietes Stelz an den öffentlichen Verkehr verbessert werden.

Mehrere Standorte für die neue Haltestelle geprüft

Im Abschnitt auf der Stelzstrasse, zwischen Einfahrt Wilerstrasse bis Einmündung Ringstrasse wurden mehrere Standorte für eine temporäre neue Haltestelle geprüft. Die Kantonspolizei St. Gallen hat als besten und einfachsten zu realisierenden Standort denjenigen unmittelbar beim Fitnesscenter Fit­Point auf der Stelzstrasse beurteilt.

Da es sich bei der neuen Haltestelle um einen vorübergehend festgelegten Standort handelt, werden keine baulichen Massnahmen notwendig. Auf der Fahrbahn wird einzig ein Haltebalken markiert und unmittelbar nördlich des Gehweges eine Fahrplantafel aufgestellt.

Gemäss Fahrplan ist vorgesehen, dass die Haltestelle ab Dezember 2021 von Montag bis Samstag tagsüber im Halbstundentakt bedient wird. Die Haltedauer des Buses beträgt bis zu 20 Sekunden. Das Projekt liegt ab kommendem Montag während dreissig Tagen öffentlich auf.

Definitiver Standort steht noch nicht fest

Nach dem Bau der Verlegung Stelzstrasse Nr. 2136, welche für die Erweiterung der IGP Pulvertechnik AG notwendig ist, soll diese temporäre Fahrbahnhaltestelle beim Fitnesscenter Fit­Point wieder aufgehoben und ersetzt werden. Der Standort der Haltestelle hängt vom Zeitpunkt der Einzonung des östlichen Teilgebietes Stelz und der dannzumal zweckmässigsten Erschliessung durch Strassen und Wege ab.

Freitag, 19. Februar, 10:27 Uhr

Der Punktspielbetrieb der regionalen Fussballer könnte Mitte April beginnen

Geht es nach den Plänen des schweizerischen Fussballverbandes, wird bei den regionalen Fussballern ab Mitte April wieder um Punkte gekämpft.

Geht es nach den Plänen des schweizerischen Fussballverbandes, wird bei den regionalen Fussballern ab Mitte April wieder um Punkte gekämpft.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/bl) Nach den Informationen des Bundesrates am letzten Mittwoch, geht aus einer Mitteilung des schweizerischen Fussballverbandes hervor, dass der Meisterschaftsbetrieb auf regionaler Stufe zumindest in Erwägung gezogen werden kann.

Nach langen Monaten des Lockdowns habe der Bundesrat am Mittwoch Pläne für erste Lockerungen präsentiert, die sich auch auf den Fussball positiv auswirken könnten. Sofern die Kantone den Plänen des Bundesrates am 24. Februar zustimmen, würden mit Wirkung ab 1. März folgende Beschlüsse in Kraft treten: Aussensportanlagen wie zum Beispiel Fussballplätze könnten wieder geöffnet werden. Für Jugendliche bis 18 Jahre sollten Trainings und Spiele (Meisterschaften und Cups) wieder möglich sein. Spieler und Spielerinnen ab 18 Jahren sollen die Fussballplätze für Trainings in Fünfergruppen und ohne Körperkontakt nutzen können.

Sofern sich die Situation weiterhin positiv entwickle, sollen am 24. März weitere Lockerungen mit Wirkung ab dem 1. April beschlossen werden. Ab diesem Zeitpunkt sollte voraussichtlich der gesamte Breitenfussball wieder normal trainieren und auch spielen können. Somit könne, Stand jetzt, ein Re-Start der Saison in allen Kategorien ab dem Wochenende des 17./18. April ins Auge gefasst werden.

Freitag, 19. Februar, 10:05 Uhr

Illegale Bauten ausserhalb von Bauzonen: Sechs Projekte in Kirchberg müssen rückgebaut werden

Bevor die Werkzeugkiste gepackt wird, muss das Bauprojekt genehmigt sein. Vor allem ausserhalb von Bauzonen.

Bevor die Werkzeugkiste gepackt wird, muss das Bauprojekt genehmigt sein. Vor allem ausserhalb von Bauzonen.

Bild: Fotolia

(gk/sas) Das Baudepartement des Kantons St.Gallen hat die St. Galler Gemeinden angeschrieben und aufgefordert, die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes bei illegalen Bauten ausserhalb von Bauzonen zu verstärken. Wie im aktuellen «Gmeindsblatt »steht, enthält die Liste des Kantons auch Objekte in der Gemeinde Kirchberg.

Wenn ein Gebäude ohne Baubewilligung gebaut oder umgebaut wird, entsteht ein rechtswidriger Zustand. Solche rechtswidrigen Zustände können nicht in allen Fällen durch eine nachträgliche Baubewilligung geheilt werden. Das führt dazu, dass der rechtmässige Zustand wiederhergestellt werden muss.

Der rasche Vollzug bei Bausachen ausserhalb der Bauzonen stand auf kommunaler wie auf kantonaler Ebene bereits verschiedentlich in der Kritik. Dies zeigt sich auch durch eine Zunahme der Interventionen durch beschwerdeberechtigte Umweltorganisationen. Insbesondere die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes durch die Gemeinden wird bemängelt.

Vier Fälle sind erledigt, sechs sind noch pendent

Deshalb gelangte das Baudepartement anfangs Februar 2021 an die St. Galler Gemeinden und informiert, dass sich das kantonale Amt für Raumentwicklung und Geoinformation verstärkt der Überwachung von Wiederherstellungen des rechtmässigen Zustandes annehmen wird. Das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation teilt mit, dass in der Gemeinde Kirchberg noch sechs Fälle hängig sind.

Gemeinden, in denen sich hängige Fälle befinden, müssen dem Kanton verbindlich aufzeigen, wie und innert welcher Frist der rechtmässige Zustand wiederhergestellt wird. Die Vorgehensweise und die gesetzten Fristen werden dann halbjährlich überprüft und aktualisiert.

Bereits während der letzten Legislatur konnten in der Gemeinde Kirchberg vier Fälle von Wiederherstellungen des rechtmässigen Zustandes ausserhalb der Bauzonen diskret erledigt werden, ohne die Betroffenen öffentlich bekannt zu machen. Bei den noch offenen Fällen werden die Grundeigentümer durch die Gemeinde über das weitere Vorgehen und die Massnahmen informiert.

Donnerstag, 18. Februar, 15:11 Uhr

Bereitschaftsformation übt im Toggenburg

Die Schwägalp im Winter. Das Infanteriebataillon 61 übernimmt hier am 22. Februar zum Auftakt des WK die Fahne.

Die Schwägalp im Winter. Das Infanteriebataillon 61 übernimmt hier am 22. Februar zum Auftakt des WK die Fahne.

Bild: Tobias Garcia

Das Infanteriebataillon 61 (Inf Bat 61) leistet seinen Wiederholungskurs dieses Jahr erneut in den Regionen Appenzellerland und Toggenburg. Im Gegensatz zu anderen abgesagten Dienstleistungen ist das Inf Bat 61 Bereitschaftsformation und hält sich somit bereit, bei Bedarf eingesetzt zu werden. Das teilt Julian Thorner, Presse- und Informationsoffizier des Bataillons, mit.

Nebst der Sicherstellung der Einsatzfähigkeit komme dabei dem Training des Angriffs im scharfen Schuss besondere Aufmerksamkeit zu. Die Regionen Appenzellerland und Toggenburg böten mit ihren Übungsanlagen und den grosszügigen Schiessplätzen perfekte Bedingungen für eine fordernde und spannende Ausbildung, heisst es weiter.

Fahnenübernahme auf der Schwägalp

Am 22. Februar finde auf der Schwägalp die Fahnenzeremonie statt. Der Bataillonskommandant, Oberstleutnant Christoph Hürlimann, wird in diesem Rahmen die frisch eingerückte Truppe auf die kommende Dienstleistung einstimmen, ist dem Communiqué zu entnehmen. Das sei der Startschuss für einen intensiven, lehrreichen und herausfordernden WK.

Wegen der Pandemie verbleibt die Truppe während der gesamten Dienstdauer am Truppenstandort, heisst es zum Schluss. Das Inf Bat 61 danke bereits im Voraus für die Gastfreundschaft der Gemeinden und die positiven Begegnungen mit der Zivilbevölkerung – wenn auch für einmal mit gebotenem Abstand und Mund-Nasen-Schutz.

Bereitschaftsformation im Toggenburg

Mittwoch, 17. Februar, 11:43 Uhr

Solino Bütschwil: Neuer Geschäftsleiter gewählt

Ralph Rütsche wird ab Oktober neuer Geschäftsleiter im Solino Bütschwil.

Ralph Rütsche wird ab Oktober neuer Geschäftsleiter im Solino Bütschwil.

Bild: PD

(gk) Die Würfel seien gefallen, schreibt die Gemeinde Bütschwil in ihrer Medienmitteilung. Ralph Rütsche, Lütisburg Station, werde neuer Geschäftsleiter des Regionalen Seniorenzentrums Solino in Bütschwil.

Er übernehme am 1. Oktober die Nachfolge von Markus Brändle, der Ende Oktober infolge Erreichung des Pensionsalters aus dem Solino austritt.

Im Weiteren schreibt die Gemeinde, dass das Solino auch für das Geschäftsjahr 2020 trotz coronabedingten Einflüssen einen positiven Rechnungsabschluss präsentiere. Dies wurde insbesondere dank einer guten Bettenbelegung möglich.

Mittwoch, 17. Februar, 11:33 Uhr

Madeleine Meile verlässt den Thurpark

(gk) Gemäss Mitteilung der Gemeinde Wattwil sei der Thurpark ein beliebter und gut besuchter Gastronomiebetrieb sowie eine Veranstaltungsstätte für zahlreiche Vereine und Institutionen. Er nehme daher eine wichtige Bedeutung für das soziale Leben ein.

Seit 2017 werde der Thurpark durch Madeleine Meile geführt. Aufgrund der vorherrschenden betrieblichen Einschränkungen und der Unsicherheiten betreffend der wirtschaftlichen Entwicklung habe sie den Entschluss gefasst, das Pachtverhältnis per Ende Juli 2021 zu kündigen. Der Gemeinderat bedaure diesen Entscheid.

Die Thurparkkommission werde nun beauftragt eine Nachfolgelösung zu suchen. Der Gemeinderat sei zuversichtlich, auch in dieser turbulenten Zeit eine gute Lösung für den Thurpark und Wattwil zu finden. Er danke Madeleine Meile und ihrem Team für den bisher geleisteten sowie den noch anstehenden Einsatz, heisst es in der Mitteilung abschliessend.

Mittwoch, 17. Februar, 08:35 Uhr

Die Gemeinde Oberhelfenschwil stärkt ihr Eigenkapital

Die Gemeinde Oberhelfenschwil weist einen guten Jahresabschluss 2020 aus.

Die Gemeinde Oberhelfenschwil weist einen guten Jahresabschluss 2020 aus.

Bild: Urs Hemm

(gk) Die Erfolgsrechnung 2020 der Gemeinde Oberhelfenschwil schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 404'000 Franken ab. Einem Gesamtaufwand von 6’814'000 Franken stehe ein Gesamtertrag von 7'218'000 Franken gegenüber, ist dem Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen.

Das Budget 2020 sah einen Aufwandüberschuss von 216'100 Franken vor. Der Gemeinderat freue sich über den positiven Jahresabschluss 2020 und beantrage an der Urnenabstimmung vom 13. Juni den Ertragsüberschuss dem Eigenkapital zuzuweisen.

Das positive Ergebnis 2020 stärke die Eigenkapitalbasis. Dieses betrage per 31. Dezember 2020 nach der Einlage des Ertragsüberschusses in die Eigenkapitalreserven und unter Berücksichtigung der Neubewertung der Bilanz aufgrund des neuen Rechnungsmodells RMSG rund 5.49 Millionen Franken.

Dienstag, 16. Februar, 15:41 Uhr

Lichtensteig: Bei Auffahrkollision leicht verletzt

Bei der Kollision entstand an den Autos Sachschaden von 15'000 Franken.

Bei der Kollision entstand an den Autos Sachschaden von 15'000 Franken.

Bild: Kapo SG

(kapo/bro) Am Dienstagmorgen fuhr ein 43-jähriger Mann mit seinem Auto von Wattwil auf die Autostrasse in Richtung Dietfurt ein. Hinter ihm fuhr ein 20-Jähriger mit seinem Auto in dieselbe Richtung. Aufgrund einer stehenden Kolonne im Einfahrtsbereich bremste der 43-Jährige mit seinem Auto ab. Der 20-Jährige bemerkte dies gemäss Kantonspolizei St.Gallen zu spät, worauf sein Auto in das des 43-Jährigen prallte.

Bild: Kapo SG

Dabei zog sich der 43-Jährige leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. An den Autos entstand Sachschaden von 15'000 Franken. Aufgrund des Verkehrsunfalles kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen im Einfahrtsbereich.

Dienstag, 16. Februar, 14:46 Uhr

Bald ist es mit dem Eiszauber vorbei

Die vereisten Thurfälle in Nesslau.

Die vereisten Thurfälle in Nesslau.

Leserbild: Pierino Keller

(bro) Leser Pierino Keller fotografierte am Sonntag die vereisten Thurfälle in Nesslau. Bald aber ist es mit dem Eiszauber vorbei. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint, der Frühling steht vor der Tür! Gemäss SRF Meteo soll es am Sonntag auf dem Chäserrugg sonnige acht Grad warm werden.

Leserbild: Pierino Keller
Dienstag, 16. Februar, 12:23 Uhr

Guter Jahresabschluss und abgesagte Bürgerversammlungen in Lütisburg

Lütisburg darf sich über gesunde Finanzen freuen.

Lütisburg darf sich über gesunde Finanzen freuen.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/bro) Neues aus Lütisburg: Der Steuerfuss soll sinken. Zudem dürfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner über einen guten Jahresabschluss sowie ein ausgeglichenes Budget freuen. Zudem sind aufgrund der Pandemie Bürgerversammlungen abgesagt. Für die unaufschiebbaren Versammlungsgeschäfte findet am 11. April eine Urnenabstimmung statt.

Guter Jahresabschluss

Der Rechnungsabschluss 2020 der Politischen Gemeinde Lütisburg liegt vor. Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss in der Höhe von 291'227 Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 339'200 Franken Die Rechnung schliesst somit um 630'427 Franken besser ab als budgetiert, heisst es in der neuesten Ausgabe des Gemeinde-Mitteilungsblattes «Lütisburg aktuell».

Ausgeglichenes Budget 2021

Das Budget der Erfolgsrechnung 2021 rechnet mit einem Ertragsüberschuss von 1'750 Franken.

Steuerfuss soll auf 115 Prozent gesenkt werden

Der Gemeinderat hat beschlossen, den Steuerfuss auf 115 Prozent zu senken. Diese Senkung wird der Bürgerschaft zusammen mit dem Budget 2021 beantragt.

Abgesagte Bürgerversammlungen

Der Gemeinderat und der Primarschulrat haben beschlossen, auf ein Verschieben der Bürgerversammlungen zu verzichten und für die unaufschiebbaren Versammlungsgeschäfte eine Urnenabstimmung durchzuführen. Diese wurde von den beiden Räten auf den 11. April 2021 angesetzt. Aus denselben Gründen haben die beiden Räte beschlossen, auch die Vorbürgerversammlungen der Politischen Gemeinde Lütisburg und der Primarschulgemeinde Lütisburg vom Mittwoch, 18. März, abzusagen.

Montag, 16. Februar, 9:27 Uhr

Morgenrot in Nesslau

Wunderschönes Toggenburger Morgenrot.

Wunderschönes Toggenburger Morgenrot.

Leserbild: Vreni Büchel

(bro) Ein traumhafter Start in den Tag: Leserin Vreni Büchel fotografierte am Dienstag das Morgenrot in Nesslau.

Montag, 15. Februar, 17:55 Uhr

Kirchberger wandern mit Schneeschuhen auf den Stockberg

Bild: PD

(red) Einige Mitglieder von Nordic Sport Kirchberg begaben sich am Sonntag auf eine Schneeschuhtour via Lutertannen - Risipass auf den Stockberg. Die äusseren Verhältnisse mit viel Sonne und einer perfekten Unterlage seien super gewesen, heisst es in einem Medientext. Es dürfte in diesem Winter nicht die letzte Tour dieser Art gewesen sein.

Montag, 15. Februar, 15:37 Uhr

Nicht ohne ein bisschen Fasnacht

Das Gewerbe von Mosnang sorgt dafür, dass doch noch Fasnachtsstimmung aufkommt. Wie hier im «Rössli»-Beck in Libingen.

Das Gewerbe von Mosnang sorgt dafür, dass doch noch Fasnachtsstimmung aufkommt. Wie hier im «Rössli»-Beck in Libingen.

Bild: PD
Montag, 15. Februar, 11:51 Uhr

Bollespicker fällt aus – ein einzelner Verkäufer verteilt Absage

Der einzige Zeitungsverkäufer im ganzen Toggenburg.

Der einzige Zeitungsverkäufer im ganzen Toggenburg.

Bild: PD

(red) Wegen der grossen Nachfrage und der Lieferschwierigkeiten – «wie beim Impfstoff» – könne der Bollespicker erst 2022 wieder geliefert werden. So steht es im Toggenburger Fastnachtsblatt, das digital an das «Toggenburger Tagblatt» geschickt wurde. So sei am Samstag auch nur ein einziger Bollespicker-Verkäufer im ganzen Toggenburg unterwegs gewesen, der die Fasnachtszeitung mit der Absage drin dieses Jahr gratis verteilt habe.

Montag, 15. Februar, 10:35 Uhr

Toggenburger Skilifte schauen auf wunderschönes Wochenende zurück

(lsf) «Beste Verhältnisse vom Berg bis ins Tal», schreiben die Bergbahnen Wildhaus auf Instagram. Das schöne aber kalte Wetter habe einen perfekten Skitag abgegeben. Auch der Skilift Gähwil schreibt «#eifachgenial». Der Zauberteppich wurde von den kleinsten Skifahrern fleissig genutzt, wie die veröffentlichten Bilder zeigen.

Sonntag, 14. Februar, 18:00 Uhr

«Das Klassenzimmer am Meer» für Kinder aus der Region Toggenburg

Der Internationale Austauschdienst veranstaltet in den Sommerferien wieder das Projekt «Das Klassenzimmer am Meer» in England, an dem auch Schweizer Schüler teilnehmen können. Um die freien Plätze können sich nun Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren aus der Region Toggenburg bewerben.

Nach einen Jahr coronabedingter Pause soll es im August endlich wieder soweit sein, natürlich unter der Voraussetzung, dass die Pandemie dann so weit eingedämmt ist, dass man ohne grosse Sorge reisen kann.

Den englischen Alltag hautnah kennenlernen

Es geht in das Städtchen Westgate-on-Sea, das direkt am Meer liegt; hier werden die Teilnehmer bei englischen Gastfamilien wohnen: zwei Wochen lang lebt man wie ein eigenes Kind der Familie, so dass man den englischen Alltag hautnah kennenlernt. Die Gastfamilien nehmen seit vielen Jahren ausländische Gäste bei sich auf und versuchen, ihnen einen guten Einblick in den 'British way of life' zu geben.

An den Vormittagen findet ein Englischunterricht in der örtlichen Ferienschule statt: Im «Klassenzimmer am Meer», gemeinsam mit Jungen und Mädchen aus anderen Ländern, sollen Grammatik und Wortschatz erweitert werden, aber es soll auch die Angst vor dem Gebrauch der Sprache genommen werden.

Nach dem Lernen gibt es Spass: Auf dem Programm stehen Sport, Badenachmittage am herrlichen Strand von Westgate-on-Sea und Ausflüge. Ausserdem gibt es mehrere Exkursionen.

Die ausführlichen Informations-Unterlagen können Interessenten ab sofort kostenlos anfordern: Per E-Mail an klassenzimmer@austauschdienst.de (bitte das Alter des Kindes und die Postadresse angeben).

Samstag, 13. Februar, 08:46 Uhr

Zeugenaufruf nach Parkschaden in Wattwil

(kapo/evw) Gegen 15.30 Uhr hat am Donnerstag ein unbekannter Mann mit seinem silberfarbigen Pick-Up ein beim Parkplatz des Spitals Wattwil abgestelltes Auto beschädigt. Laut einer Medienmitteilung des Kantonspolizei St.Gallen touchierte der Unbekannte mit seinem Fahrzeug einen parkierten Mercedes. Dadurch sei Sachschaden in noch unbekannter Höhe entstanden. Daraufhin habe sich der Unbekannte entfernt, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Nun suche die Kantonspolizei Zeugen.

Personen, die Angaben zum Pick-Up und oder der fahrenden Person machen können, werden in der Mitteilung gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Schmerikon unter der Nummer 058 229 52 00 zu melden.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht nach Zeugen.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht nach Zeugen.

Symbolbild: Kapo St.Gallen
Freitag, 12. Februar, 11:07 Uhr

Ausschreibung Kunstprojekt Kunsthalle[n] Toggenburg 2021: arthur#15 – «Alles im Kasten»

(pd/uh) Das 15. Projekt der Kunsthalle[n] Toggenburg, arthur#15, ist eine Retrospektive der besonderen Art. Den Rahmen dazu bietet die ehemalige Pension in der Dependance des Gasthauses Freihof Germen in Nesslau.

Für das Projekt wird ein Wettbewerb unter allen Künstlerinnen unserer früheren Ausstellungen gestartet. Die Organisatoren laden alle deshalb zur Mitwirkung und im ersten Schritt zur Besichtigung der Dependance Freihof Germen ein, damit man sich mit der Atmosphäre dieses besonderen Ortes vertraut machen kann. Im Anschluss besteht die Möglichkeit ein Projekt für die Gestaltung eines Kastens und/oder für die beiden darstellenden Werke bei uns einzureichen.

Das Kunstprojekt «Alles im Kasten» startet mit einer Vernissage am Samstag, 4. September und dauert bis Sonntag, 19. September. Während des Projekts finden moderierte Gespräche mit beteiligten Kunstschaffenden sowie Veranstaltungen im grossen Saal der ehemaligen Pension statt.

Anmeldung für Besichtigung (in Zeiten von Corona zwingend) an Gaby Roost, ropan@thurweb.ch, Telefon 078 770 68 29
Samstag, 13. Februar, zwischen 13.30 und 16.15 Uhr Treffpunkt Gasthaus Freihof, Germen, Nesslau (direkt bei Bushaltestelle Nesslau, Germen). Bitte Maske mitbringen.

Freitag, 12. Februar, 10:45 Uhr

Bauarbeiten im Zentrum von Wattwil haben begonnen

Im Zentrum von Wattwil kommt es wegen der Bauarbeiten zu Behinderungen.

Im Zentrum von Wattwil kommt es wegen der Bauarbeiten zu Behinderungen.

Bild: Simon Dudle

(gk/uh) Die Bauarbeiten im Wattwiler Zentrum haben am 1. Februar begonnen. In der Bahnhofstrasse werden zunächst die Gasleitungen erneuert. In der Näppisuelistrasse werden erste neue Installationen erstellt. Dies erfordert eine Sperrung des Abschnittes Bahnhofstrasse bis Restaurant National bis voraussichtlich Ende Mai. Die Zufahrt via Volkshausstrasse ist jederzeit möglich. In der Poststrasse sowie im Bereich der katholischen Kirche wird mit Vorbereitungsarbeiten begonnen. Die Verkehrsumleitung wurde in Abstimmung mit den Busbetrieben sowie den kantonalen Ämtern in Betrieb genommen.

Die Umfahrung der Umfahrungsstrasse am vergangenen Wochenende erfolgte im Zusammenhang mit dem Projekt Umfahrungsstrasse. Diese war für Ende Januar vorgesehen und musste wegen der Witterungsverhältnisse verschoben werden. Während der Bauarbeiten an der Bahnhof- und Poststrasse sind keine weiteren Sperrungen der Umfahrung geplant. Während der gesamten Bauzeit im Zentrum kann es zu Wartezeiten kommen.

Baubüro: Bahnhofstrasse 4, 9630 Wattwil, Allgemeine Anfragen: baubuero@wattwil.ch, Esther Schmid, Baustellenbotschafterin: eschmid@br-ing.ch, Telefon: 071 552 31 10. Der Eingang befindet sich neben der Kantonalbank, das Büro ist im 1. Stock.
Sprechstunde ist jeweils am Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr.
Aktuelle Bauinformationen sind jederzeit über die Online-Dienste der Gemeinde erhältlich. Anmeldung über www.wattwil.ch/news.

Freitag, 12. Februar, 09:29 Uhr

Erster Präsident des Zweckverband der Seelsorgeeinheit Oberes Toggenburg gibt sein Amt ab

Ueli Rutz, abtretender Präsident des Zweckverbands und Franziska Looser-Beck, neue Präsidentin des Zweckverbands.

Ueli Rutz, abtretender Präsident des Zweckverbands und Franziska Looser-Beck, neue Präsidentin des Zweckverbands.

Bild: PD

(pd) An der diesjährigen Delegiertenversammlung des Zweckverbands der Seelsorgeeinheit Oberes Toggenburg haben die Vertreter der fünf beteiligten katholischen Kirchgemeinden Ebnat-Kappel, Neu St. Johann, Stein, Alt St. Johann und Wildhaus in der Propstei in Alt St. Johann eine neue Präsidentin gewählt.

Da der bei der Gründung des Zweckverbands vor drei Jahren als erster Präsident gewählte Ueli Rutz sein Amt als Kirchenverwaltungspräsident von Stein an der diesjährigen Kirchbürgerversammlung abgibt, war für das Präsidium des Zweckverbands eine Ersatzwahl notwendig. Die Delegierten haben einstimmig Franziska Looser-Beck aus Alt St. Johann zur neuen Präsidentin gewählt. Sie ist seit mehreren Jahren Mitglied im Kirchenverwaltungsrat von Alt St. Johann. Weiter wurde Urban Koller, designierter neuer Kirchenverwaltungsratspräsident von Stein, von den Delegierten einstimmig als Nachfolger von Erwin Huber in den Verwaltungsrat des Zweckverbands gewählt.

Zudem wurde an der Versammlung die Rechnung 2020 und das Budget 2021 genehmigt. Da viele Veranstaltungen wegen Corona nicht durchgeführt werden konnten, schloss die Rechnung des vergangenen Jahres erwartungsgemäss mit einem geringeren Nettoaufwand ab als budgetiert. Zu hoffen bleibt, dass die beliebten und traditionellen Veranstaltungen in diesem Jahr baldmöglichst wieder wie gewohnt durchgeführt werden können.

Freitag, 12. Februar, 08:22 Uhr

Skifahren ist in Gähwil und Oberhelfenschwil wieder möglich

Der Zauberteppich in Gähwil erfreut speziell den Nachwuchs.

Der Zauberteppich in Gähwil erfreut speziell den Nachwuchs.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl/pd) Gemäss Mitteilung der Betreiber sei nach den Schneefällen unter der Woche am Samstag und Sonntag der Ponylift sowie der Zauberteppich in Gähwil wieder in Betrieb.

Betriebsleiter Theo Messmer würde die Anlagen jeweils ab 13.15 Uhr laufen lassen.

Anlage in Oberhelfenschwil läuft auch

In Oberhelfenschwil hat die gute Schneedecke sogar dazu geführt, dass der Skilift bereits ab sofort wieder läuft. Unter der Woche von 13.15 bis 16.45 Uhr, am Wochenende von 10 bis 12.30 Uhr sowie 13.15 bis 16.45 Uhr.

Und weil die tiefen Temperaturen noch eine Weile anhalten, sei auch das Nachtskifahren jeweils am Freitag und Samstag möglich.

Freitag. 12. Februar, 08:19 Uhr

Passwit-Tröller aus Mühlrüti gehen online

Die Passwit-Tröller liessen sich etwas einfallen, um trotz Corona Fasnacht feiern zu können.

Die Passwit-Tröller liessen sich etwas einfallen, um trotz Corona Fasnacht feiern zu können.

Bild: PD

(pd) Normalerweise ist am Schmutzigen Donnerstag Start der Fasnachtstournee der Passwit-Tröller. Sie alle sind Mitgliederinnen vom Frauenfitness Mühlrüti. Für diese Saison war schon früh absehbar, dass Auftritte in Restaurants wohl kaum möglich sein werden. Das Organisationskomitee, mit der neuen musikalischen Leiterin Barbara Hollenstein, hat sich etwas anderes einfallen lassen.

In den letzten Wochen wurde zuerst gedichtet. Wegen des Singverbots haben fünf Frauen im Homeoffice die Texte zu Melodien von Schweizer Hits fleissig geübt und einzeln aufgenommen. An drei Nachmittagen wurde in der erweiterten Gruppe an verschiedenen Schauplätzen getanzt, gefilmt und fotografiert. Michi Jud als Tontechniker und Christian Fust, zuständig für das Zusammensetzen des Bildmaterials, haben das Ganze zu sechs Kurzfilmen zusammengefügt.

Das erste Video wurde am Schmutzigem Donnerstag aufgeschaltet, bis Dienstag folgt täglich ein neues auf www.welovefasnacht.ch

Freitag, 12. Februar, 08:08 Uhr

Bazenheider Fasnachtsfreaks trotzen mit Mini-Fasnachts-Gruppen dem Fasnachtsfrust

Familie Winteler-Meile startete ihre Fasnachtstour beim Bazenheider Bahnhof.

Familie Winteler-Meile startete ihre Fasnachtstour beim Bazenheider Bahnhof.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) «Ächli Läbesfreud – jetzt erscht recht!» hiess das Motto einiger Bazenheider Familien, die sich vom Fasnachtsverbot nicht aufhalten liessen und am Donnerstagnachmittag in Fünfergruppen durch das Dorf zogen.

«Wir möchten im Rahmen des Möglichen das Beste aus der Situation machen und trotz schwieriger Lage doch noch so etwas wie Fasnachtsstimmung aufkommen lassen», sagte Manuela Winteler.

Ihre Familie traf sich am Ende des Miniumzuges mit den anderen Gruppen zum gemütlichen Picknick im Dorf – selbstverständlich immer mit dem verordneten Abstand.

Donnerstag, 11. Februar, 13:31 Uhr

Skilift Tanzboden: Schlittelplausch im Schneegestöber

Vertreter der Firmen, welche die Realisierung des Tanzbodenrodelns ermöglichten.

Vertreter der Firmen, welche die Realisierung des Tanzbodenrodelns ermöglichten.

Bild: Urs M. Hemm

(uh) Schnee, Wind und Nebel begleiteten die etwa 40 Teilnehmenden am Mittwochabend anlässlich des Sponsorenanlasses der Familienskilift Tanzboden Genossenschaft. Die äusseren Umstände taten der guten Stimmung und dem Spass jedoch keinen Abbruch, den die Gäste auf der Rodelpiste hatten. Für Verwaltungsratspräsident ist der grosse Schnee ein Segen: «So können wir den Lift für Skifahrer und Rodler noch lange laufen lassen und die Bilanz der Betriebstage noch deutlich verbessern.»

Donnerstag, 11. Februar, 09:56 Uhr

Das Städtli Lichtensteig präsentiert ein gutes Jahresergebnis

In Lichtensteig kann 2021 keine Bürgerversammlung stattfinden.

In Lichtensteig kann 2021 keine Bürgerversammlung stattfinden.

Bild: Sascha Erni

(gk) Laut Mitteilungsblatt «Aktuells usem Städtli» erzielte Lichtensteig im Jahre 2020 erneut ein positives Jahresergebnis. Statt eines budgetierten Verlusts von 42'000 Franken konnte ein Gewinn von 314'578 Franken erwirtschaftet werden. Mit dem Gewinn würden Vorfinanzierungen getätigt. Bei vielen Aufwandkonten hätten die Budgets eingehalten werden können.

Grössere Abweichungen gab es unter anderem bei den Schulgeldern für Sonderschulen und Heime (+36'000 Franken), den Ausgaben für Pflegeheime und die Spitex (+155'000 Franken), den Corona-Mehrkosten für das Schwimmbad (+34'000 Franken), den Corona-Mehrkosten für die KITA (+30'000 Franken) sowie bei den Sozialpädagogischen Familienbegleitungen (+28000).

Urnenabstimmung statt Bürgerversammlung

Am 29. März fände gemäss Terminplan die ordentliche Bürgerversammlung 2021 statt. Gegenwärtig sei es aufgrund der Coronapandemie aber grundsätzlich verboten, Veranstaltungen durchzuführen. Von diesem Verbot ausgenommen seien zwar Bürgerversammlungen in den Gemeinden, sofern sie über ein Schutzkonzept verfügen.

Der Gemeinderat Lichtensteig erachte eine Durchführung jedoch als wenig sinnvoll, da die notwendigen Schutzmassnahmen nur schwer umzusetzen seien und auch Personen ausgeschlossen wären, welche zur Risikogruppe eingestuft würden. Die Gesundheit stehe an oberster Stelle. Deshalb werde über die Jahresrechnung 2020, das Budget und den Steuerfuss 2021 am 11. April an der Urne abgestimmt.

Donnerstag, 11. Februar, 07:10 Uhr

Bütschwiler Ortsbürger verschieben ihre Bürgerversammlung

(pd) Die Bürgerversammlung der Ortsbürgergemeinde Bütschwil fände traditionell am ersten Freitag im März statt. Laut Mitteilung sei dem Verwaltungsrat der Austausch mit und unter den Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern sehr wichtig.

Um die Teilnahme möglichst vieler Personen zu ermöglichen und das kleinstmögliche Ansteckungsrisiko einzugehen, werde die Bürgerversammlung 2021 nun aber ausnahmsweise in den April verschoben.

Sollte sich die Corona-Lage auch bis dann noch nicht entspannt haben, werde mittels einer Urnenabstimmung über die Geschäfte der Ortsbürgergemeinde Bütschwil abgestimmt.

Die Ortsbürgergemeinde werde zu gegebener Zeit wieder informieren oder bestenfalls zur Bürgerversammlung einladen.

Mittwoch, 10. Februar, 18:59 Uhr

Immobilienmarkt in Lichtensteig läuft sehr gut – mehr Steuereinnahmen

In Lichtensteig entsteht viel neuer Wohnraum.

In Lichtensteig entsteht viel neuer Wohnraum.

Bild: Benjamin Manser

(red/lis) 2020 konnten die Steuereinnahmen in Lichtensteig um 556'330 Franken gesteigert werden. Zurückzuführen ist dies gemäss dem Mitteilungsblatt «Aktuells usem Städtli» auf den sehr gut laufenden Immobilienmarkt. Dieser habe 2020 richtig Fahrt aufgenommen, heisst es. Es konnten über 307'378 Franken mehr Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern eingenommen werden.

In der Gemeinde Lichtensteig entsteht zurzeit viel neuer Wohnraum. Der Verkauf oder die Vermietung der neuen wie auch der bestehenden Wohnungen ist sehr wichtig, weshalb gemäss dem Mitteilungsblatt die Kommunikation verstärkt werden soll. Aufgegleist wurde das mittels einer Kommunikationskampagne.

Dabei wurden Zielgruppen direkt angegangen: Auswärtige, Alteingesessene sowie Neuzuzüger. Basierend auf den Ergebnissen der Umfrage wurde ein Workshop durchgeführt. Für die Umsetzung der Kommunikationsstrategie arbeitet die Gemeinde Lichtensteig mit der Firma Sugimoto Consulting zusammen.

Mittwoch, 10. Februar, 13:46 Uhr

Keine Versammlung der Ortsgemeinde Nesslau

(red) Die Bürgerversammlung der Ortsgemeinde Nesslau vom 9.März findet nicht statt. Dies hat der Ortsverwaltungsrat beschlossen. Er wird die Geschäfte der Bürgerversammlung 2021 später durchführen oder dann bis spätestens am 30.Juni 2021 brieflich darüber abstimmen lassen.

Mittwoch, 10. Februar, 10:27 Uhr

Neuer Strassenbelag in Nesslau-Neu St.Johann weist bereits Schäden auf

Die Hauptstrasse in Nesslau-Neu St.Johann weist Belagsschäden auf, obwohl sie erst im September 2020 neu geteert wurde.

Die Hauptstrasse in Nesslau-Neu St.Johann weist Belagsschäden auf, obwohl sie erst im September 2020 neu geteert wurde.

Bild: Sabine Camedda (Neu St.Johann, 5. Februar 2021)

(pd/sas) Im vergangenen September wurde in der Ortsdurchfahrt Nesslau-Neu St.Johann ein neuer Strassenbelag, ein so genannter Kaltmikrobelag eingebaut. Dies als Oberflächenschutz des bestehenden Belages und zur Verbesserung der Spurrinnen. Der Kaltmikrobelag ist eine lebensverlängernde Baumassnahme von fünf bis acht Jahren. Doch bereits nach wenigen Monaten weist dieser Strassenbelag Schäden auf.

Wie das Strassenkreisinspektorat Wattwil nun mitteilt, hat sich aufgrund der tiefen Temperaturen im laufenden Winter der Splitt vom nicht ganz abgebundenen Bindemittel gelöst. Der lose, nicht giftige Splitt liege deshalb im Fahrbahnbereich und zum Teil auf den Gehwegen. Durch den intensiven Winterdienst Mitte Januar seit der Splitt auch auf die privaten Vorplätze gelangt. Der Unternehmer und das Strassenkreisinspektorat Wattwil werden dafür besorgt sein, dass die Splittresten entfernt werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Klärung der Ursache hat ergeben, dass es sich um einen Garantiefall handelt. Es ist nun vorgesehen den Kaltmikrobelag im Mai /Juni 2021 zu erneuern. Damit die Anwohner und Geschäftsliegenschaften möglichst wenig beeinträchtigt werden, ist eine Sanierung in der Nacht angedacht.

Mittwoch, 10. Februar, 08:53 Uhr

9-Jähriger bei Verkehrsunfall in Bazenheid verletzt

Der Unfall geschah mitten in Bazenheid.

Der Unfall geschah mitten in Bazenheid.

Bild: PD/Kantonspolizei St.Gallen

(kapo) Auf der Wilerstrasse in Bazenheid wurde am Dienstagmittag, kurz vor 12 Uhr, ein 9-Jähriger bei einem Verkehrsunfall unbestimmt verletzt. Er wurde von einem Auto angefahren. Der Junge wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Eine 50-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto von Rickenbach in allgemeine Richtung Lütisburg. Zeitgleich ging der 9-Jährige auf dem Gehweg neben der Fahrbahn. Auf Höhe der Liegenschaft Wilerstrasse 27 beabsichtigte er, von rechts die Strasse zu überqueren. Dabei wurde er vom Auto der 50-Jährigen erfasst und zu Boden geworfen. Am Auto entstand Sachschaden von rund 1000 Franken.

Bild: PD/Kantonspolizei St.Gallen
Dienstag, 9. Februar, 13:10 Uhr

Luchs tappt bei Libingen in eine Fotofalle

Das Foto des Luchses wurde am Donnerstag in Libingen aufgenommen. Ob sich die Raubkatze schon länger in der Schweiz aufhält, ist nicht bekannt.

Das Foto des Luchses wurde am Donnerstag in Libingen aufgenommen. Ob sich die Raubkatze schon länger in der Schweiz aufhält, ist nicht bekannt.

Bild: PD
Dienstag, 9. Februar, 11:02 Uhr

Wattwil: 28-jähriger Algerier nach Einbruch in Auto festgenommen

Kurz nach dem versuchten Einbruch in ein Auto klickten die Handschellen.

Kurz nach dem versuchten Einbruch in ein Auto klickten die Handschellen.

Bild: Kapo

(kapo) Am Montag, kurz vor 21:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 28-jährigen Algerier festgenommen. Er wird verdächtigt, wenige Minuten zuvor einen Einbruch in ein Auto an der Rickenstrasse begangen zu haben, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei. Die Kantonspolizei St.Gallen erhielt kurz vor 21.30 Uhr die Meldung, dass an einem Auto an der Rickenstrasse eine Scheibe eingeschlagen worden sei. Der Täter wurde gestört und flüchtete ohne Deliktsgut vom Tatort.

Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnten die ausgerückten Polizisten kurze Zeit später den 28-Jährigen in der Nähe anhalten. Bei der Kontrolle fanden sie bei ihm einen Nothammer vor. Der Mann wurde festgenommen. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Am Auto entstand Sachschaden von rund 2000 Franken.

Montag, 8. Februar, 13:16 Uhr

Strasse wegen Sicherheitsholzschlag gesperrt

(gk/sas) Vom 15. bis zum 19. Februar und vom 22. bis zum 26. Februar jeweils von 7.30 bis 17 Uhr ist die Durchfahrt der Dieselbachstrasse von Anzenwil (Ganterschwil) bis Magdenau auf der Höhe Dottenwil gesperrt. Wir das Bauamt der Gemeinde Neckertal mitteilt, wird in dieser Zeit ein Hochschlag ausgeführt, um die Sicherheit der Strasse zu verbessern.

Montag, 8. Februar, 09:40 Uhr

SAK übernimmt Verteilnetz der Dorfkorporation Dicken

(pd/sas) Die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) hat im Januar 2021 das Verteilnetz der Dorfkorporation Dicken übernommen. Seither beziehen die rund 160 Kunden ihren Strom aus dem SAK Netz. Das schreibt die SAK in einer Medienmitteilung.

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Dicken beziehen nun Strom aus dem Netz der SAK.

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Dicken beziehen nun Strom aus dem Netz der SAK.

Bild: PD

Der Verkauf des elektrischen Verteilnetzes der Dorfkorporation Dicken an die SAK wurde im Rahmen einer ausserordentlichen Dorfversammlung im September 2020 auf demokratischem Wege entschieden. Der Verwaltungsrat begründete den Verkauf mit den veränderten Rahmenbedingungen, die mit der Strommarktgesetzgebung entstanden sind. Zudem fehlte der Dorfkorporation ein Nachfolger für den per Ende 2020 zurückgetretenen Präsidenten. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte bereits im Folgemonat der Abstimmung.

Erfolgreiche Integration

Die SAK konnte die Netzintegration trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie rechtzeitig und erfolgreich umsetzen. Vitus Müller, Leiter Regionalnetze und Betrieb der SAK, erklärt: «Wir haben sämtliche für den Betrieb und die Instandhaltung zuständigen Mitarbeitenden unserer Regionalvertretung Toggenburg geschult und mit dem neuen Verteilnetz vertraut gemacht. Eine Installation von neuen Stromzählern entfiel, da sich die bereits vorhandenen, intelligenten Zähler in unser System integrieren liessen. Wir waren so rechtzeitig parat, am 1. Januar 2021 den Betrieb des Verteilnetzes Dicken zu gewährleisten. Aufgrund Corona verzichteten wir aber auf eine symbolische Schlüsselübergabe.»

Kunden profitieren von günstigeren Strompreisen

Die Übernahme des Verteilnetzes der Dorfkorporation Dicken durch die SAK ist auch für die rund 160 neuen Kunden interessant, wie Jürg Solenthaler, Bereichsleiter Netze der SAK, ausführt: «Mit der Integration des Verteilnetzes der Dorfkorporation Dicken kann die SAK ihr Netzgebiet weiter vergrössern und dadurch entstehen aus Bau und Betrieb für die SAK Skaleneffekte von denen die Kunden aufgrund attraktiver Energie- und Netznutzungsprodukte direkt profitieren werden.»

Montag, 8. Februar, 08:29 Uhr

Bürgerversammlung von Mosnang vom 29. März findet statt

Der Gemeinderat von Mosnang hat sich für die Bürgerversammlung und gegen eine Urnenabstimmung entschieden.

Der Gemeinderat von Mosnang hat sich für die Bürgerversammlung und gegen eine Urnenabstimmung entschieden.

Bild: Christiana Sutter

(gk/sas) Der Gemeinderat von Mosnang hat entschieden, dass die Bürgerversammlung vom 29. März wie geplant stattfinden soll. Das teilt er im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde mit. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten den Geschäftsbericht und den Stimmausweis wie gewohnt per Post.

Die Kantonsregierung hat es den Gemeinden mit Notverordnung vom 19. Januar ermöglicht, ihre Geschäfte mit einer Urnenabstimmung zu beschliessen. Der Gemeinderat Mosnang ist überzeugt, dass die Durchführung der Bürgerversammlung mit einem Schutzkonzept «coronakonform» durchführbar sein wird.