TOGGENBURG-TICKER
Meldungen vom 28.Februar bis 10.April

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Toggenburg: In unserem Toggenburg-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Freitag, 9. April, 15:49 Uhr

Bauarbeiten in Wattwils Zentrum schreiten voran

Die Wattwiler Bahnhofstrasse vom Kreisel in Richtung Postbrücke.

Die Wattwiler Bahnhofstrasse vom Kreisel in Richtung Postbrücke.

Bild: Ruben Schönenberger (Wattwil, 30. Oktober 2020)

(pd) Der Strassen- und Trottoirabschnitt zwischen Bahnhofkreisel und Schuhgeschäft Dosenbach lässt einen das Endresultat der Umgestaltung etwas erahnen. Vor Ostern konnte hier plangemäss bereits der Belagseinbau eingebracht werden. Auch in der Näppisueli-Strasse wurde der Belag eingebaut. Rund um das Café Abderhalden wurden die Bauarbeiten zwischenzeitlich ebenfalls in Angriff genommen.

In der Poststrasse wird in diesen Tagen der Graben für die Werkleitungen weiter vorangetrieben. Die Zufahrt zwischen Raiffeisenbank und Hörzentrum Neuroth ist mit wenigen kurzen Unterbrechungen jederzeit möglich. An der Bahnhofstrasse 3 ist der Zugang zu den Privatwohnungen während der Anpassung von Gehweg und Treppe nur über die Johann-Ambühl-Strasse möglich.

Mit dem Gemeindeprojekt «Umgestaltung Bahnhof- und Poststrasse» stehen die aktuell provisorischen Parkplätze bzw. die provisorische Busbucht in Verbindung. Diese provisorischen Markierungen werden nach Beendigung der Bauarbeiten wieder aufgehoben. Die geplante Parksituation an der Ebnaterstrasse ist Bestandteil des Kantonsprojektes «Knoten Wiler-Ebnaterstrasse».

Freitag, 9. April, 13:56 Uhr

Raiffeisen Oberbüren baut um

So soll die Raiffeisen in Oberbüren einst aussehen.

So soll die Raiffeisen in Oberbüren einst aussehen.

Visualisierung: PD

(pd) Die Raiffeisenbank Regio Uzwil baut Geschäftsstellen um. «My bank» heisst das Projekt. Nach Erteilung der Baubewilligung durch die kantonalen und kommunalen Behörden macht nun die Geschäftsstelle Oberbüren den Anfang. Diese schliesst am Mittwoch, 12. Mai um 16 Uhr (vor Auffahrt), für rund 12 Monate ihre Türen. Die Geschäftsstelle bleibt also während eines Jahres komplett geschlossen.

Bargeld kann an einem Provisorium vor dem Bankgebäude bezogen werden. Und Beratungstermine sind täglich von 7 Uhr bis 19 Uhr nach Terminvereinbarung in den Geschäftsstellen Niederuzwil, Niederbüren und Schwarzenbach möglich.

Während der Umbauzeit werden neue Beratungsmöglichkeiten für die Kundschaft und Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden der Bank geschaffen. Aber auch ein Coworking Space wird entstehen. Sämtliche Kundinnen und Kunden, welche in Oberbüren wohnhaft sind, werden Mitte April brieflich detailliert informiert.

Freitag, 9. April, 09:24 Uhr

Mehr Arbeitslose wegen Corona im Einzugsgebiet Wattwil

Wegen Corona suchen viele derzeit eine neue Stelle.

Wegen Corona suchen viele derzeit eine neue Stelle.

Bild: Severin Bigler

(pd) Im Einzugsgebiet des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) Wattwil sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Personen arbeitslos. Die Zunahme beträgt 13,1 Prozent, wie das RAV Wattwil mitteilt. Die Corona-Krise hat somit weiterhin starke Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Allerdings sind die Stellensuchendenzahlen im März gegenüber dem Vormonat um 2,1 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vormonat waren 15 Personen weniger auf dem RAV angemeldet.

Von der Altersgruppe am meisten betroffen sind die Jugendlichen (15 bis 24-jährig) mit einem Vorjahresanstieg von 29 Prozent. Die Altersgruppe 50-jährig und älter verzeichnet einen Anstieg von 20 Prozent. Die Altersgruppe der 25 bis 49-jährigen verzeichnet ebenso einen Anstieg von 5,3 Prozent.

Die Zahl der Stellensuchenden ist Ende März 2021 in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe (Sektor 2) gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent gesunken, bei den Dienstleistungen (Sektor 3) dagegen um 22,9 Prozent gestiegen.

Donnerstag, 8. April, 16:22 Uhr

Schnee von Bootsanhänger beschädigt Auto auf Umfahrung Wattwil

Die beschädigte Frontscheibe des in Richtung Ricken fahrenden Autos.

Die beschädigte Frontscheibe des in Richtung Ricken fahrenden Autos.

Bild: Kantonspolzei

(kapo/mkn) Am Mittwoch, 7. April, kurz nach 16:20 Uhr, löste sich auf der Umfahrungsstrasse Wattwil/Lichtensteig auf der Höhe des Tunnelportals Nord Schnee vom Bootsanhänger eines Autos. Eine 47-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto von Dietfurt in Richtung Ricken. Ihr kam ein weisser Jeep mit einem Bootsanhänger entgegen.

Der Schnee, der sich vom Bootsanhänger gelöst hatte, traf das Auto der 47-Jährigen. Dabei wurde die Frontscheibe durch die Wucht des Aufpralls beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2'000 Franken.

Personen, die den Vorfall beobachten konnten oder Angaben zum weissen Jeep mit Bootsanhänger machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Mels (Telefon 058 229 78 00) zu melden.

Donnerstag, 8. April, 10:55 Uhr

Bahnübergänge in Bütschwil werden gesperrt

In Bütschwil werden zwei Bahnübergänge Ende Monat wegen Bauarbeiten für einige Tage gesperrt. Das Gebäude steht nicht in Bütschwil.

In Bütschwil werden zwei Bahnübergänge Ende Monat wegen Bauarbeiten für einige Tage gesperrt. Das Gebäude steht nicht in Bütschwil.

Symbolbild: Larissa Flammer

(gk/mkn) Aufgrund von Bauvorhaben der SBB sind zwei Bahnübergänge gesperrt. Das ist dem aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil zu entnehmen.

Der Bahnübergang Soorstrasse (Süd; Richtung Wattwil) wird demnach vom Donnerstag, 29. April 7 Uhr, bis am Samstag, 1. Mai 7.30 Uhr gesperrt. Der Bahnübergang Landstrasse-Ausserfeld (Süd; Richtung Wattwil) ist vom Donnerstag, 29. April, 7 Uhr, bis am Freitag, 30. April, 7.30 Uhr, gesperrt.

Die SBB sei bemüht, die Sperrung so kurz wie möglich zu halten. Für Fussgänger und Velofahrer sollte der Bahnübergang immer passierbar sein, heisst es zum Schluss.

Donnerstag, 8. April, 10:31 Uhr

Gewässerqualität: Thur und Necker werden gute Werte bescheinigt

Der Necker bei Brunnadern.

Der Necker bei Brunnadern.

Bild: Urs M. Hemm

(uh) Von 2018 bis 2020 erfasste das Amt für Wasser und Energie (AWE) an 14 Bächen in genutzten Gebieten die Belastung durch organische Spurenstoffe, auch bekannt als Mikroverunreinigungen. Bereits in sehr tiefen Konzentrationen können solche Stoffe Gewässerlebewesen schädigen.

Die Auswertung der Messergebnisse zeigte für jeden der 14 Bäche ein erhöhtes oder sehr hohes Risiko für eine Schädigung der Gewässerorganismen durch die chronische Belastung mit einzelnen Stoffen. Der Thur und dem Necker bescheinigt das AWE jedoch gute Ergebnisse in Bezug auf die Wasserqualität.

Sehr tiefe Konzentration organischer Spurenstoffe im Necker

Die Untersuchungen des AWE beinhalteten unter anderem Messungen des Nährstoffgehalts, insbesondere von Ammonium, Nitrat, Nitrit und Phosphat sowie von organischen Stoffen, die mehrheitlich aus Kläranlagen oder Landwirtschaft stammen. Zudem wurde der biologische Zustand der Gewässer untersucht.

Die Konzentration von Nährstoffen im Necker ist laut Bericht des AWE sehr gering. Ebenso tief fielen die Werte für den Nachweis von organischen Spurenstoffen aus, was die gute Qualität des Wassers des Neckers bestätige. Als «sehr gut» beurteilt das AWE den biologischen Zustand des Neckers. Gemessen wurde dafür das Vorkommen von Kieselalgen und wirbellosen Wassertieren.

Bemängelt wird aber, dass durch zahlreiche Anlagen zur Wasserkraftnutzung die Vernetzung der Fische behindert werde. Dennoch folgert das AWE, dass die «Gewässerstruktur des Neckers naturnah ist und bietet den Gewässerlebewesen eine Fülle von natürlichen Lebensräumen bietet. Die chemischen und biologischen Untersuchungen des Amts für Wasser und Energie St.Gallen zeigen erfreulicherweise über Jahre hinweg bereits gute Verhältnisse bei der Wasserqualität.»

Niedrigere Phosphatbelastung der Thur dank modernisierter ARA

Die Konzentration von schädlichen Nährstoffen habe in den vergangenen Jahren dank der Modernisierung verschiedener Abwasserreinigungsanlagen im Einzugsgebiet der Thur erheblich gesenkt werden können, heisst es im Bericht des AWE. «Waren früher die Werte für Phosphat bei Niederbüren erhöht, sind diese heute mehrheitlich gut und zeigen keine Belastung mehr an.»

Weniger gut schneidet die Thur in Bezug auf das Vorkommen organischer Spurenstoffe ab. Im Bericht heisst es: « Die Gewässerqualität an der Thur wird durch den Eintrag von Spurenstoffen aus Kläranlagen massgeblich beeinflusst. Das Schmerzmittel Diclofenac und das perfluorierte Tensid PFOS überschritten die chronischen Qualitätskriterien mehrfach im Jahr. Die Gewässerqualität wird als unbefriedigend eingestuft.»

Dennoch: Die beiden Bioindikatoren Kieselalgen und wirbellose Wassertiere zeigten über den gesamten Thurverlauf gute bis sehr gute Verhältnisse an, weshalb der Thur grundsätzlich eine gute Wasserqualität attestiert wird.

Mittwoch, 7. April, 09:20 Uhr

Schwingen: Hemberger Werner Schlegel gewinnt beim Saisonstart

Der Hemberger Werner Schlegel bejubelt seinen Sieg.

Der Hemberger Werner Schlegel bejubelt seinen Sieg.

Bild: PD

(pd/uh) Die Schwinger sehen langsam wieder Licht am Ende des Tunnels. Wegen der Corona Pandemie konnten die Athleten seit über einem Jahr nicht mehr richtig trainieren. Kontaktsportarten wurden verboten und so litt der Schwingerverband sehr stark wegen der Pandemie.

Seit Anfang März dürfen nun die Schwinger, welche unter 20 Jahre alt sind, wieder trainieren und am Ostermontag fand der erste Wettkampf statt. Im Schwingkeller von Schaffhausen wurde das erste Schwingfest für die Aktiv Schwinger organisiert und gleich 84 Athleten starteten in der Munot Stadt in die Saison 2021.

Der grosse Favorit am ersten Schwingfest war der Toggenburger Werner Schlegel. Der Teilverbandskranzer aus Hemberg wurde seiner Favoritenrolle auch gerecht und er konnte gleich alle seine sechs Gegner bezwingen, was ihm der Tagessieg erbrachte. Somit ein optimaler Start für den jungen Toggenburger.

Doppelsieg für St. Gallen

Hinter Werner Schlegel platzierte sich im zweiten Schlussrang der Rheintaler Gian Schmid aus Lüchingen. Der Sennenschwinger vom Schwingclub Mittelrheintal musste sich lediglich vom Tagessieger Schlegel im fünften Gang geschlagen geben und feierte mit seiner attraktiven Schwingart fünf Siege.

Zum guten St.Galler Resultat zählten auch der vierte Schlussrang von Dean Burch aus Widnau, der sechste Platz von Cédric Lenherr aus Abtwil, der siebte Schlussrang für den Flawiler Ramon Baumgartner und die drei achten Plätze für Patrick Kurmann und Tobias Schönenberger vom Schwingclub Wil, sowie für Andreas Ziegler aus Kaltbrunn.

Alle erwähnten Schwinger reisten am Abend mit der Auszeichnung nach Hause. Somit kann man von einem guten Start für die St. Galler Schwinger sprechen.

Dienstag, 6. April, 09:50 Uhr

Während sechs Wochen wird gegenüber der Holzbrücke der Hang gesichert

Die Bauarbeiten betreffend der Hangsicherung dauern rund sechs Wochen.

Die Bauarbeiten betreffend der Hangsicherung dauern rund sechs Wochen.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/bl) Laut «Lütisburg aktuell» führt das Strasseninspektorat Gossau ab dem 6. April Hangsicherungsmassnahmen gegenüber der alten Thurbrücke durch. Die Arbeiten dauern rund sechs Wochen. Der motorisierte Verkehr ist uneingeschränkt möglich.

Der Gehweg vor dem Projektperimeter und der bestehende Fussgängerstreifen werden bei der alten Holzbrücke für die Dauer der Bauarbeiten allerdings aufgehoben.

Anstelle des gesperrten Fussgängerstreifens direkt an der alten Thurbrücke, können die Fussgänger einen provisorischen rund 50 Meter weiter südlich nutzen. Weil dieser an einer relativ unübersichtlichen Stelle liegt, wurde zusätzlich ein Lichtsignal installiert.

Anstelle des gesperrten Fussgängerstreifens direkt an der alten Thurbrücke, können die Fussgänger einen provisorischen rund 50 Meter weiter südlich nutzen. Weil dieser an einer relativ unübersichtlichen Stelle liegt, wurde zusätzlich ein Lichtsignal installiert.

Bild: Beat Lanzendorfer

Um das sichere Queren der Strasse gewährleisten zu können, wird ein provisorischer Fussgängerstreifen markiert und mit einer Lichtsignalanlage gesteuert. Für die Fussgänger werden Umleitungstafeln aufgestellt.

Dienstag, 6. April, 08:13 Uhr

Die Schwinger können weiterhin nicht in den Ring zurückkehren

Das letzte Verbandsschwingfest fand 2019 in Ebnat-Kappel statt.

Das letzte Verbandsschwingfest fand 2019 in Ebnat-Kappel statt.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Das Toggenburger Verbandsschwingfest findet jeweils am letzten Sonntag im April statt. Dieses Datum war 2020 für Jonschwil reserviert.

Weil im letzten Jahr aber sämtliche Schwingfeste der Coronapandemie zum Opfer fielen, musste auch dasjenige in Jonschwil abgesagt werden. Immerhin bekamen die Organisatoren die Zusage, das Schwingfest im April 2021 durchführen zu können.

Vorerst müssen sich die Bösen der Schwingclubs Wattwil, Uzwil, Flawil und Wil aber in Geduld üben, denn der Verbandsschwingertag musste erneut neu angesetzt werden. Statt am 25. April treffen sich die Schwinger neu am 30. Mai in Jonschwil.

Entscheidend dürfte allerdings sein, ob der Bundesrat Mitte April weitere Zugeständnisse bei den bisher geltenden Einschränkungen macht. Erst danach werden die Organisatoren entscheiden, ob eine Durchführung überhaupt machbar ist.

Dienstag, 6. April, 07:30 Uhr

Keine Fussball-Schülermeisterschaften in den Regionen Wil und Toggenburg

Die CS-Cup-Turniere 2021 sind definitiv abgesagt.

Die CS-Cup-Turniere 2021 sind definitiv abgesagt.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Kirchberg und Bazenheid sind seit vielen Jahren die Veranstaltungsorte für die kantonalen CS-Cup-Qualifikationsturniere der Regionen Wil und Toggenburg.

Während in Kirchberg das Turnier für die Mittelstufe ausgetragen wird, werden in Bazenheid jeweils die Sieger der Oberstufe ermittelt. Die Qualifikation fand bis anhin im September statt. Beide Veranstaltungen mussten wegen der Coronapandemie im Herbst 2020 allerdings abgesagt und auf den Frühling 2021 neu angesetzt werden.

Daraus wird nichts. Sämtliche CS-Cup-Turniere im Kanton St.Gallen fallen aus den bekannten Gründen ins Wasser – also auch diejenigen in Kirchberg und Bazenheid.

Nun hoffen die Organisatoren auf den kommenden Herbst. Im September soll mit der CS-Cup-Saison 2021/22 gestartet werden. Während in Bazenheid auf der Sportanlage Ifang am 1. und 8. September gespielt werden soll, werden auf der Kirchberger Sonnmatt am 8. September jene Mannschaften ermittelt, die sich für die kantonalen Finalturniere qualifizieren.

Im Fall der Oberstufe wäre dies am 18. Mai 2022 in St.Gallen, dasjenige der Mittelstufe soll am 25. Mai 2022 zur Austragung gelangen.

Montag, 5. April, 16:57 Uhr

Sanierung der Schlattstrasse für 2022 und 2023 geplant

Drohnenaufnahme der Gemeinde Nesslau.

Drohnenaufnahme der Gemeinde Nesslau.

Bild: Martin Lendi

(gk/mkn) Die Schlattstrasse müsse im Bereich Schrändli saniert werden, da sie stellenweise sehr instabil sei. Das teilt die Gemeinde Nesslau mit.

Vorgesehen sei, die Strasse im unteren Teil auf der Höhe des Reservoirs mit rückverankerten Betonriegeln zu stabilisieren und im oberen Teil auf einer Länge von ungefähr 70 Metern gegen den Hang zu verschieben. Zusätzlich beabsichtige die Gemeinde, auf der ganzen Länge den Strassenkörper zu erneuern.

Die Sanierung solle in zwei Etappen im Sommer 2022 und im Sommer 2023 erfolgen, heisst es weiter. Die Bruttokosten betragen laut der Mitteilung der Gemeinde Nesslau gemäss Kostenschätzung 1,134 Millionen Franken.

Bevölkerung kann Eingaben machen

Für die Bevölkerung bestehe im Rahmen einer Mitwirkung die Möglichkeit, die Projektunterlagen auf der Webseite der Gemeinde in der Rubrik Mitwirkungen oder bei der Bauverwaltung im Gemeindehaus im Büro DG2 einzusehen. Allfällige Eingaben könnten schriftlich bis zum 30. April 2021 beim Gemeinderat Nesslau gemacht werden, heisst es abschliessend.

Freitag, 2. April, 18:37 Uhr

Wattwil: Glassammelstelle wechselt zum dritten Mal den Ort

Die Wattwiler Glassammelstelle ist zum dritten Mal in kurzer Zeit umgezogen.

Die Wattwiler Glassammelstelle ist zum dritten Mal in kurzer Zeit umgezogen.

Bild: Bruno Kissling

(gk/red) Die im Herbst 2020 zwischenzeitlich aufgehobene Sammelstelle für Glas, Aluminium und Textilen ist seit Ende März wieder an der Austrasse errichtet. Wegen der Verlegung der Austrasse und der Baustelle «Beschleunigung Wattwil Südkopf» der Schweizerischen Südostbahn (SOB) wurde diese Sammelstelle temporär an die Rietwisstrasse verlegt. Da im Januar mit den Bauarbeiten für die Gesamtsportanlage Rietwis begonnen wurde, musste auch dieser Ersatzstandort geräumt werden. Die Sammelstelle steht der Bevölkerung nun wieder entlang der Austrasse 5 (Lagerhalle) zur Verfügung, wie die Gemeinde Wattwil verlauten lässt.

Freitag, 2. April - 8:33 Uhr

Baumaschine überschlägt sich in Dreien

(kapo/dwa) Anfang Donnerstagnachmittag hat sich in einem Kieswerk in Dreien ein Bagger überschlagen. Der 78-jährige Fahrer verletzte sich unbestimmt.

Ein Passant stellte den abgestellten und beschädigten Kettenlader fest. In der Führerkabine befand sich ein verletzter, aber ansprechbarer Mann, wie die St.Galler Kantonspolizei meldet. Der Mann konnte sich jedoch nicht daran erinnern, was vorgefallen war. Er wurde in eine Arztpraxis gebracht. Auf dem Weg dorthin verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Der Arzt bot in der Folge den Rettungsdienst auf. Der 78-Jährige musste mit eher schwereren Kopfverletzungen ins Spital gebracht werden.

Der beschädigte Bagger.

Der beschädigte Bagger.

Bild: Kapo SG

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 78-Jährige mit dem Kettenlader Kies verteilt. Aus unbekannten Gründen geriet der Bagger über den Rand der Grube. Das Gefährt überschlug sich und kam rund 20 Meter weiter unten auf den Raupen wieder zum Stillstand. Die genaue Unfallursache wird abgeklärt.

Bild: Kapo SG
Donnerstag, 1. April, 14:29 Uhr

Ehemaliges Gemeindehaus Krinau soll verkauft werden

Für das einstige Krinauer Gemeindehaus wird ein neuer Eigentümer gesucht.

Für das einstige Krinauer Gemeindehaus wird ein neuer Eigentümer gesucht.

Bild: Willi Kummer

(gk/red) Seit 2013 gehört Krinau zu Wattwil. Per 1. Januar 2013 ist das ehemalige Gemeindehaus Krinau an die Politische Gemeinde Wattwil übergegangen. Weitere private Eigentümer an dieser Liegenschaft sind als Stockwerkeigentümer auch die Raiffeisenbank und eine Erbengemeinschaft. Derzeit ist die Liegenschaft schlecht genutzt - und auch für die Gemeinde zeigt sich laut der Gemeinde Wattwil dafür kein absehbarer strategischer Bedarf oder gar eine öffentliche Nutzung.

Seit geraumer Zeit besteht zudem von den privaten Eigentümern die Absicht zum Verkauf der Liegenschaft. Um einem Kaufinteressenten eine möglichst flexible Nutzung zu ermöglichen, haben sich die Eigentümer darauf geeinigt, das gesamte Objekt zum Verkauf anzubieten. Mit dem Verkauf der Liegenschaft wurde die Remax Immobilien, Nesslau, beauftragt.

«Broteggä» soll bleiben, Aufbahrungsraum nicht

Weil das ehemalige Gemeindehaus wegen der bisherigen Nutzung noch in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen ist und zukünftig keinem öffentlichen Zweck mehr dienen wird, ist eine Umzonung vorzunehmen. Die Bauverwaltung wurde beauftragt, das entsprechende Teilzonenplanverfahren einzuleiten.

Der «Broteggä» hat seinen Verkaufsraum im ehemaligen Gemeindehaus. Zudem ist darin auch der Aufbahrungsraum untergebracht. In Rücksprache mit dem Verein «Krinau aktiv» besteht die Bereitschaft des Vereins, für den in Krinau beliebten Dorfladen einen neuen Standort zu finden, um dieses Angebot aufrecht erhalten zu können. Der Aufbahrungsraum wird hingegen mit dem Verkauf der Liegenschaft aufgehoben.

Mittwoch, 31. März, 16:44 Uhr

Skifahren im Obertoggenburg trotz Frühlingstemperaturen

Noch sind die Bedingungen im Obertoggenburg, hier im Oberdorf in Wildhaus, gut für den Wintersport.

Noch sind die Bedingungen im Obertoggenburg, hier im Oberdorf in Wildhaus, gut für den Wintersport.

Bild: PD

(sas) In tieferen Lagen grünt und blüht es bereits, im Obertoggenburg ist die Wintersaison noch in den letzten Zügen. Wie die Bergbahnen Wildhaus AG auf Facebook schreibt, sorgen die klaren und kühlen Nächte für ausgezeichnete Pistenverhältnisse.

Der Chäserrugg meldet in seinem Skigebiet ebenfalls noch beste Bedingungen zum Frühlingsskifahren. Wer nicht auf Ski oder dem Snowboard über die Pisten schwingen will, trotzdem aber noch den Schnee und die Aussicht geniessen will, für den empfiehlt die Toggenburg Bergbahnen AG den Winterwanderweg auf dem Rosenboden.

Die Wintersportanlagen in Wildhaus sind noch über das ganze Osterwochenende zu den üblichen Betriebszeiten geöffnet. Auf dem Chäserrugg wurde bereits eine Saisonverlängerung angekündigt, der Betrieb auf der Achse Unterwasser-Iltios-Chäserrugg läuft bis zum 11. April.

Mittwoch, 31. März, 11:22 Uhr

St.Galler Kantonalschwingfest statt Rickenschwinget

Die Schwingfans müssen sich ein weiteres Jahr gedulden, bis sie wieder auf dem Ricken den «Bösen» im Sägmehl zuschauen können.

Die Schwingfans müssen sich ein weiteres Jahr gedulden, bis sie wieder auf dem Ricken den «Bösen» im Sägmehl zuschauen können.

Bild: Urs Bucher (Ricken, 2. August 2015)

(pd/sas) Das St.Galler Kantonalschwingfest wird abermals verschoben. Der Anlass, der im vergangenen Jahr auf dem Programm gestanden hatte, soll nun nicht am 30. Mai, sondern am 1. August in Kaltbrunn stattfinden. Dies hat Auswirkungen auf das Rickenschwinget, das am selben Datum geplant war: dieses wird abgesagt.

Die Organisatoren des St.Galler Kantonalen begründen diese neuerliche Verschiebung mit der kurzen Zeit, die den Schwingern zur Vorbereitung zur Verfügung gestanden hätte. Wie sie in einer Medienmitteilung schreiben, kann aufgrund der geltenden BAG-Bestimmungen aktuell nur eine begrenzte Anzahl Spitzenschwinger trainieren. Der Eidg. Schwingerverband werde die 120 besten Schwinger bestimmen und ihnen ab 17. März das Training unter strengen Auflagen ermöglichen. Die meisten NOS-Eidgenossen, unter anderem Dominik Oertig aus Uznach und der Thurgauer Samuel Giger allerdings möchten abwarten, bis alle Schwinger Zugang in die Trainingshallen haben und sprechen sich klar gegen eine «Zweiklassengesellschaft» im Schwingen aus.

Diese Tatsachen und der Wunsch nach einem Fest mit möglichst vielen Zuschauern hat das OK Kaltbrunn 2021 in Absprache mit dem mitorganisierenden Schwingerverband Rapperswil & Umgebung und dem St.Galler Verband bewogen, ein letztes Mal zu verschieben. Neu findet das «Kantonale» am 1. August statt und das Rickenschwinget wird nicht durchgeführt. Das OK-Rickenschwinget trug damit dazu bei, dass das St.Galler Kantonale im Linthgebiet doch noch stattfinden kann.

Einige Schwingfeste in zweiter Saisonhälfte, Thurgauer Kantonales ist nicht in Dussnang

Es ist abzusehen, dass sich die grossen schwingerischen Ereignisse auf die zweite Saisonhälfte konzentrieren werden, denn es müsse mit weiteren Verschiebungen gerechnet werden, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Das Zürcher Kantonale in Stäfa von Anfang Mai ist auf den 8. August zurückgesetzt worden. Die Schwägalp folgt eine Woche später und im September folgen die Eidg. Anlässe mit dem Jubiläumsschwingfest am 5. September in Appenzell und dem Kilchbergerschwinget am 25. September.

Eine weitere Verschiebung teilen auch die Veranstalter des Thurgauer Kantonalschwingfests in Dussnang mit. Die Organisatoren sehen keine Möglichkeit, den Anlass in diesem Jahr durchzuführen und haben die Verantwortung dem Kantonalverband zurück gegeben. Dieser prüft nun, ob der Schwingertag nicht doch noch stattfinden kann. Eine Idee wäre, dass die Oberthurgauer auf das Sommerschwingfest vom 25. Juli in Amriswil zu verzichten und dem Kantonalen Schwingertag an diesem Tag eine weitere Chance geben.

Mittwoch, 31. März, 10:30 Uhr

Arbeiten an Oberhelfenschwilerstrasse in Dietfurt starten am Dienstag nach Ostern

(gk/sas) Der Kanton St. Gallen baut die Oberhelfenschwilerstrasse in Dietfurt aus. Wie im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Oberhelfenschwil zu lesen ist, ist der Baubeginn auf Dienstag, 6. April, vorgesehen.

Für den Umbau der Kantonsstrasse ist mit einer Bauzeit von etwa acht Monaten zu rechnen. Der Deckbelag wird voraussichtlich im Jahr 2022 eingebaut. Die Ausführung erfolgt in zwei Etappen aus Richtung Landstrasse (Einlenker) in Dietfurt. Die erste Etappe wird bis etwa zur Schiebstrasse, Dietfurt geführt. Die Verkehrsführung wird mit einer Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung geregelt.

Mittwoch, 31. März, 07:44 Uhr

Am Dienstag sind die Bagger für die Fernwärme Kirchberg aufgefahren

Von Bazenheid via Wolfikon nach Kirchberg – die Bauarbeiten für die Kirchberger Fernwärme sind erfolgt.

Von Bazenheid via Wolfikon nach Kirchberg – die Bauarbeiten für die Kirchberger Fernwärme sind erfolgt.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Das gute Wetter macht es möglich, am Dienstag begannen in Bazenheid an zwei Standorten die Bauarbeiten für die Kirchberger Fernwärme.

In den kommenden zweieinhalb Jahren werden via Wolfikon bis nach Kirchberg auf einer Länge von rund 5.5 Kilometern Fernwärmeleitungen verlegt.

Die Fernwärme wird vom Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) geliefert.

Sitzgelegenheit mit Klappmechanismus

Die Sitzgelegenheit lässt sich herunterklappen und schnellen nach Gebrauch selbstständig in die ursprüngliche Position zurück.

Die Sitzgelegenheit lässt sich herunterklappen und schnellen nach Gebrauch selbstständig in die ursprüngliche Position zurück.

Bild: PD

(pd/ahi) PostAuto AG, Region Ost und die Klangwelt Toggenburg bestücken in einer gemeinsamen Aktion zwanzig Haltestellen in zehn Toggenburger Gemeinden mit Klappsitzen. Sie laden damit dazu ein, die Wartezeit auf das PostAuto als Ruhepause und zum Eintauchen in die einzigartige Lautsphäre des Toggenburgs zu nutzen.

Die wetterfesten Sitzgelegenheiten sind platzsparend und lassen sich einfach herunterklappen. Werden die Sitze nicht gebraucht, schnellen sie dank eines Federmechanismus wieder in senkrechte Stellung und machen mit den Motiven der Klangwelt Lust auf einen erneuten Besuch im Toggenburg. Sie sind ab sofort in Wildhaus-Alt St. Johann (3 Stück); Wattwil (2), Bütschwil-Ganterschwil (2), Hemberg (1), Lichtensteig (1), Mosnang (3), Nesslau-Krummenau (2), Neckertal (2), Lütisburg (2) und Oberhelfenschwil (2) im Einsatz.

Dienstag, 30. März, 09:43 Uhr

Drei Parteien, eine Meinung

Der Allwetterplatz der Sportanlage Breite.

Der Allwetterplatz der Sportanlage Breite.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/ahi) Die regionale Sportanlage Breite ist seit Jahrzehnten Heimat unzähliger Sportlerinnen und Sportler. Die Infrastruktur wird sowohl von Leichtathleten als auch von Fussballern und Volleyballern genutzt. Zwei Beachvolleyballfelder und die angrenzende Tennisanlage sind weitere Bestandteile der Anlage. Die Schule und auswärtige Lagerteilnehmer nutzen das vielfältige Angebot ebenfalls, das mit der Dreifachturnhalle und dem Hallenbad ergänzt wird.

Im Jahre 2004 erfuhr die Infrastruktur mit der Eröffnung eines Allwetterplatzes eine weitere Aufwertung. Mittlerweile hat dessen Belag seine Lebensdauer überschritten und muss ersetzt werden. Laut Gutachten und gemäss Antrag in der Jahresrechnung der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil, soll er in diesem Jahr ersetzt werden.

Die Ortsparteien der CVP, FDP und SVP stellen sich geschlossen hinter die geplante Massnahme und empfehlen den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, den Antrag an der schriftlich durchgeführten Abstimmung gutzuheissen.

Dienstag, 30. März, 08:14 Uhr

Silber und Bronze für Scherrer und Allenspach

Das Podest mit David Hablützel in der Mitte, Jan Scherrer (links) und Elias Allenspach.

Das Podest mit David Hablützel in der Mitte, Jan Scherrer (links) und Elias Allenspach.

Bild: PD

(pd/ahi) Es war ein internationales Stelldichein der Halfpipe-Rider: Nirgendwo anders als in der längsten Halfpipe der Welt kürte sich bei den Snowboardern der WM-Vierte David Hablützel im Snowpark Laax zum Swiss Halfpipe Champion 2021. Auf Platz zwei klassierte sich der 26-jährige Toggenburger Jan Scherrer. Als dritter, und damit ebenfalls auf dem Podest, beendete Elias Allenspach die Saison 2020/21. Damit dürfte sich der 19-jährige Zuzwiler mit der Halfpipe am Crap Sogn Gion definitiv versöhnt haben. Denn exakt hier hatten ihn, zum Jahresbeginn 2020, mehrere gerissene Bänder nach einem Sturz zum Abbruch der Saison gezwungen.

Allenspach hat mit diesem dritten Platz zudem die Gesamtwertung der Europacup-Tour gewonnen.

Montag, 29. März, 15:03 Uhr

Schwarzföhre im Postpärkli am Montagvormittag gefällt

Die beliebte Schwarzföhre im Postpärkli wurde gefällt.

Die beliebte Schwarzföhre im Postpärkli wurde gefällt.

Bild: Michael Hug

(gk/bro) Die grosse Schwarzföhre im Degersheimer Postpärkli wurde gefällt. Sie war für den Standort zu gross, schreibt die Gemeinde Degersheim in der aktuellen Ausgabe der Gemeindezeitung «Flade-Blatt». Zudem habe der nicht einheimische Nadelbaum einen sehr beschränkten Wert für die Biodiversität.

Um die Biodiversität und die Attraktivität des Postpärkli zu steigern, werden die Mitarbeiter des Werkhofs gemäss Mitteilung die Schwarzföhre fällen, und neue, blumenreiche Rabatten anstelle der Kirschlorbeerflächen erstellen. Die Schwarzföhre soll durch einen einheimischen Baum ersetzt werden, der für den Standort gut geeignet ist.

Bild: Michael Hug
Montag, 29. März, 12:31 Uhr

64-jähriger auf Motorrad verunfallt

Am Sonntagabend kam es in Ganterschwil zu einem Motorradunfall.

Am Sonntagabend kam es in Ganterschwil zu einem Motorradunfall.

Symbolbild: Kapo SG

(kapo/bro) Am Sonntagabend war ein 64-Jähriger von Ganterschwil auf der Letzistrasse in Richtung Lütisburg unterwegs. Wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt, kam er aus bislang unbekannten Gründen in einer Rechtskurve zu Fall. Das Motorrad rutschte nach links über beide Fahrbahnen und stiess in ein Wiesenbord. Von da wurde das Motorrad abgewiesen, und kam schliesslich auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand.

Der Motorradfahrer zog sich laut Kantonspolizei beim Unfall leichte Verletzungen zu. Das Rettungsteam brachte den Mann ins Spital. Das Motorrad musste abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 4’000 Franken.

Montag, 29. März, 08:33 Uhr

Fans der Kastelruther Spatzen müssen sich weiterhin gedulden

Das Konzert der Kastelruther Spatzen in der Bazenheider Ifanghalle kann erst im nächsten Jahr stattfinden.

Das Konzert der Kastelruther Spatzen in der Bazenheider Ifanghalle kann erst im nächsten Jahr stattfinden.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/bl) Das Konzert der Kastelruther Spatzen war ursprünglich am 25. April 2020 vorgesehen. Der erste Lockdown kam dem Veranstalter, der Mountain Event GmbH, dazwischen. Das Konzert wurde zuerst auf den 19. März 2021, dann auf den 25. Juni 2021 verschoben.

Weil die aktuellen Massnahmen und Einschränkungen im Eventbereich rund um das Coronavirus bis auf weiteres aufrechterhalten werden müssten, könne auch dieses Datum nicht eingehalten werden.

Deshalb musste das Konzert erneut auf ein anderes Datum gelegt werden. Als neuer Termin wurde der Samstag, 4. Juni 2022, festgelegt.

Bereits gekaufte Tickets könnten nicht zurückgegeben werden, sie würden ihre Gültigkeit für das Ersatzkonzert aber behalten.

Sonntag, 28. März, 13:40 Uhr

Ramona Forchini gewinnt das Mehretappenrennen Mediterranean Epic

Es ist geschafft – der dritte Sieg in Serie ist Tatsache.

Es ist geschafft – der dritte Sieg in Serie ist Tatsache.

Bild: PD

(bl) Die Wattwiler Bikerin Ramona Forchini gewinnt zum dritten Mal in Folge das Mehretappenrennen Mediterranean Epic in Spanien. Den Grundstein ihres Triumphes legte sie in der dritten Etappe am Samstag, als sie die Konkurrenz in Grund und Boden fuhr und an deren Ende sie einen Vorsprung von über sieben Minuten hatte.

Die erste Etappe hatte sie auf Platz 2 beendet. Einen Schreckmoment erlebte sie am zweiten Renntag, als sie auf Platz 2 liegend einen Defekt erlitt. Trotz dieses Handicaps überfuhr sie die Ziellinie auf Rang 3.

Die Schlussetappe am Sonntag beendete sie auf Platz fünf. Der Gesamtsieg war aber nie wirklich in Gefahr. Mit diesem Erfolg unterstrich die Wattwilerin ihre gute Frühform. Ihr Fahrplan im Hinblick auf die Weltcupsaison stimmt.

Die vier Etappen haben Ramona Forchini alles abgefordert.

Die vier Etappen haben Ramona Forchini alles abgefordert.

Bild: PD

Ramona Forchini zeigt sich nach ihrem Sieg begeistert und sagt am Telefon: «Es ist unglaublich, hier zum dritten Mal in Folge zu gewinnen. Das geschafft zu haben ist megaschön. Die Etappen waren brutal hart, vor allem die zweite, bei der ich während 13 Kilometern mit einem Plattfuss fahren und zu Beginn sogar noch einen Sturz in Kauf nehmen musste. Dass ich am dritten Tag die Königsetappe über 94 Kilometer gewinnen konnte, macht mich besonders stolz. Bei der Schlussetappe hat mir durch die Exploits an den Vortagen schlicht die Kraft gefehlt, um an der Spitze mitzuhalten. Mit Platz 5 bin ich trotzdem zufrieden.»

Samstag, 27. März, 9:56 Uhr

Kirchberg: Illegale Party im Wald aufgelöst

Polizeieinsatz in einem Wald bei Kirchberg

Polizeieinsatz in einem Wald bei Kirchberg

Bild: kapo

(kapo/red) Bis anhin mussten unerlaubte Feierlichkeiten vornehmlich in der Stadt St.Gallen aufgelöst werden. Nun trifft es auch das untere Toggenburg. Am Freitagabend hat die Kantonspolizei St.Gallen eine Waldparty von jungen Erwachsenen vorzeitig für beendet erklärt.

Aufgrund einer Meldung rückte die Kantonspolizei St.Gallen zu einer Grillstelle im Wald aus, wo sie rund 30 Personen antraf. Die jungen Erwachsenen feierten eine Party und tranken Alkohol. Die Party wurde für beendet erklärt und die entstandene Unordnung musste durch die Anwesenden unter Aufsicht aufgeräumt werden. Der Veranstalter und die anwesenden Partygäste werden mit einer Ordnungsbusse gebüsst.

Samstag, 27. März, 9:39 Uhr

Bazenheid: Drei Verletzte bei Brand

Am Freitag um kurz nach 11.30 Uhr ist es in einer Werkstatt an der Toggenburgerstrasse zu einem Brand gekommen.

(kapo) Ein 30-jähriger Mann war damit beschäftigt, eine Benzinpumpe zu testen. Dabei half ihm ein 79-jähriger Mann. Beim Versuch die an einen Benzinkanister angeschlossene Pumpe in Betrieb zu nehmen, kam es laut Polizeiangaben zu einem Brand. Dieser griff auf die umstehenden Männer und eine ebenfalls anwesende, 51-jährige Frau über. Der 30-Jährige sowie ein herbeigeeilter Helfer konnten den Brand noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbständig mit Feuerlöschern bekämpfen.

Der 79-Jährige erlitt jedoch schwere Verbrennungen und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Der 30-Jährige und die 51-jährige Frau zogen sich ebenfalls Verbrennungen zu und wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen zwei Rettungsteams, die Rega und die zuständige Feuerwehr im Einsatz.

Freitag, 26. März, 14:55 Uhr

Polizeieinsatz am Bahnhof Wattwil wegen einer Messerstecherei

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Bild: BRK News

(kapo/bl) Gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei ist am Freitagmittag, 26. März, um 12.30 Uhr, in einem sich im Bahnhof Wattwil befindenden Zug ein 27-jähriger Nigerianer mit einem Messer unbestimmt verletzt worden.

14 Bilder

Aus bisher ungeklärten Gründen attackierte ein 32-jähriger aus dem Sudan in einem Zug einen 27-jährigen Nigerianer. Letzterer wurde beim Vorfall unbestimmt verletzt und musste nach der ersten Betreuung der Einsatzkräfte vor Ort mit der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen werden.

Der mutmassliche Täter konnte in der Zwischenzeit auf dem Perron, ganz in der Nähe, festgenommen werden. Durch den Vorfall kam es zu Zugverspätungen.

Freitag, 26. März, 13:47 Uhr

SVP Toggenburg verlangt klares Signal für Volksrechte und Spitalstandort

(pd) Am 13. Juni stimmt die St.Galler Stimmbevölkerung über den «Nachtrag zum Kantonsratsbeschluss über die Erneuerung und Erweiterung des Spitals Wattwil» ab. Hinter dem sperrigen Titel verstecke sich die Aufhebung des Volksentscheids für das Spital Wattwil aus dem Jahr 2014.

Dies schreibt die SVP Toggenburg in einer Medienmitteilung. Dieser sei damals mit einer starken Dreiviertelmehrheit gefällt worden. Die SVP Toggenburg empfehle deshalb ein klares Nein zur Schliessung des Spitals Wattwil.

Vor zwei Wochen habe die Kantonsregierung kommuniziert, dass sie bei einem Nein am 13. Juni das ursprüngliche Bauvorhaben zwar abschliessen möchte, aber trotzdem kein Spital mehr in Wattwil betreiben wolle. Die Regierung verstecke sich damit hinter einer formaljuristischen Schlaumeierei, die sie selbst eingefädelt habe. Denn bei einem Nein zu dieser Vorlage sei der Wille des Stimmvolks glasklar: Der Spitalstandort Wattwil soll erhalten bleiben. Die Regierung kündige damit bereits vor der Abstimmung an, dass sie den Volkswillen erneut ignorieren werde, schreibt die SVP weiter.

Das überrasche wenig. Denn Regierung und eine Mehrheit des Kantonsrats hätten die ganze Spitalstrategie insgesamt so ausgestaltet, dass die Stimmbevölkerung möglichst kein Mitspracherecht habe. Jegliche Anträge zum Einbezug der Stimmbevölkerung wurden im Kantonsrat abgeschmettert.

Kantonsrat Ivan Louis (Neu St Johann) habe etwa die Festlegung der Spitalstandorte im Gesetz gefordert, womit diese dem Referendum unterstehen würden. Damit hätte der grösste demokratiepolitische Konstruktionsfehler der neuen Spitalstrategie behoben werden können.

Der Vorstand der SVP Toggenburg empfehle deshalb ein klares Signal für unsere Volksrechte und den Spitalstandort Wattwil in die Kantonshauptstadt zu senden: Nein zum Missbrauch der Volksrechte. Nein zur Schliessung des Spitals Wattwil. Dazu brauche es am 13. Juni ein klares Nein zum Nachtrag zum Kantonsratsbeschluss über die Erneuerung und Erweiterung des Spitals Wattwil.

Freitag, 26. März, 13:33 Uhr

Die regionalen Fussballer müssen weiterhin Geduld aufbringen

Fussball auf regionaler Stufe ist aufgrund der behördlichen Massnahmen noch nicht möglich.

Fussball auf regionaler Stufe ist aufgrund der behördlichen Massnahmen noch nicht möglich.

Bild: Dominik Wunderli

(pd) Aus den offiziellen Mitteilungen des Ostschweizer Fussballverbandes (OFV) geht hervor, dass aufgrund der aktuellen behördlichen Verordnungen das Ziel, die Meisterschaft bei den Herren und Frauen (Aktive Herren 2. bis 5. Liga und Frauen 2. bis 4. Liga) komplett fertig zu spielen, nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Die Vorrunde werde, wenn immer möglich, in allen Kategorien bis spätestens am 4. Juli 2021 zu Ende gespielt. Sofern in einer Liga (jede Liga werde für sich betrachtet) nach Abschluss der Vorrundenspiele noch genügend Spieltermine bis am 4. Juli 2021 vorhanden seien, werde in diesen Ligen jede Gruppe zur Hälfte aufgeteilt in eine Auf- und eine Abstiegsgruppe. In diesen Gruppen werde nochmals eine einfache Runde gespielt. Die detaillierten Informationen werden im Verlaufe der nächsten Woche veröffentlicht.

Bei den Senioren würden nach einem möglichem Re-Starttermin der Meisterschaft in der jeweiligen Meisterkategorie auch 6er-Gruppen gebildet, in denen die drei Gruppensieger und der beste Zweitplatzierte am Ende der Saison die Halbfinalspiele für die Ermittlung des Regionalmeisters bestreiten.

Die regionalen Cupwettbewerbe werden vorbehältlich der Entwicklung der aktuellen Lage ausgespielt. Die Finalspiele werden allerdings nicht mehr zentral an einem Ort ausgetragen, sondern per Losentscheid bei einem der Finalisten. Das Heimrecht des unterklassigen Clubs bleibe bis und mit dem Finalspiel bestehen.

Die behördlichen Verordnungen seien in jedem Fall massgebend und einzuhalten. Der Club, welcher als Heimteam ein Spiel durchführe, sei für die Umsetzung und Einhaltung verantwortlich. Je nach Änderung der aktuellen Situation, könne es auch zu kurzfristigen Änderungen und Anpassungen im Spielbetrieb kommen.

Spielverschiebungen aufgrund von Coronavirus-Fällen seien in allen Ligen, welche vom OFV verwaltet werden, nur noch im Rahmen der Ausführungsvorschriften der Amateur Liga für Wettspielverschiebungen, infolge Krankheit und den allgemeinen Weisungen zum Wettspielbetrieb des OFV möglich.

Entsprechende Belege oder Atteste seien unaufgefordert nachzuliefern. Der Antrag müsse bis spätestens 24 Stunden vor Spielbeginn dem OFV zur Bewilligung eingereicht werden.

Freitag, 26. März, 11:43 Uhr
Der preisgekrönte Speicherofen von Tobias Rutz steht in Flawil.

Der preisgekrönte Speicherofen von Tobias Rutz steht in Flawil.

Bild: PD

(pd) Der Designpreis Ofenflamme sei so etwas wie der Oscar in der Welt der Ofenbauer. Dies geht aus einer Medienmitteilung hervor. Er wird seit 2015 alle zwei Jahre vergeben. Er ist europaweit ausgeschrieben und prämiert herausragende Leistungen im Ofenbauhandwerk.

Aus 175 Wettbewerbseinreichungen hat eine Fachjury in Frankfurt am Main vier Öfen und Kamine mit der Ofenflamme 2021 ausgezeichnet, darunter auch eine Speicherofenanlage mit Holzkochherd von Tobias Rutz, einem jungen innovativen Hafner aus Dietfurt.

Sein preisgekrönter handwerklich gefertigter, rund vier Tonnen schwerer Speicherofen mit antikem Holzkochherd steht in einem Neubau in Flawil.

Tobias Rutz zeigt sich über diese Auszeichnung hoch erfreut: «Altes Handwerk und stetige Innovation sind für mich kein Widerspruch, sondern befruchten sich gegenseitig. Offenheit, Neugier und der Wille, uns stetig weiterzuentwickeln und innovative Wege zu gehen, zeichnen unsere Ofenmanufaktur aus.»

Tobis Rutz aus Dietfurt behauptet sich gegen internationale Konkurrenz

Freitag, 26. März, 10:39 Uhr

Die erste Etappe des Kirchberger Fernwärmenetzes kann gebaut werden

Die Fernwärmerohre sind bereit. Bei günstigem Wetter werden sie ab kommender Woche in den Boden verlegt.

Die Fernwärmerohre sind bereit. Bei günstigem Wetter werden sie ab kommender Woche in den Boden verlegt.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Laut Mitteilung im aktuellen «Gmeindsblatt» der Gemeinde Kirchberg ist das Baugesuch des Regionalwerks Toggenburg (RWT) betreffend einer Fernwärmeleitung ab Wolfikonerstrasse, Bazenheid, bis Kirchberg Dorf bewilligt worden.

Hierbei handelt es sich um die erste Etappe des Fernwärmenetzes nach Kirchberg. Lieferant der Fernwärme ist der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB).

Gemäss RWT-Geschäftsleiter René Rüttimann erfolgt der Baustart in den kommenden Tagen. Die dafür nötigen Fernwärmerohre seien bereit. «Bei günstigem Wetter können wir noch vor Ostern starten, andernfalls geht es direkt nach den Feiertagen los», sagt Rüttimann.

Freitag, 26. März, 06:54 Uhr

Die Kirchberger Gewerbeausstellung findet auch dieses Jahr nicht statt

Die GaKi in der Bazenheider Ifanghalle kann auch in diesem Jahr nicht durchgeführt werden.

Die GaKi in der Bazenheider Ifanghalle kann auch in diesem Jahr nicht durchgeführt werden.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Im Turnus von jeweils fünf Jahren findet in der Bazenheider Ifanghalle die vom Handwerker- und Gewerbeverein Kirchberg organisierte Gewerbeausstellung statt – bekannt auch als GaKi.

Letztmals war dies im Jahre 2015 der Fall. Wegen der Coronapandemie musste der Anlass im vergangenen Jahr allerdings verschoben werden. Als neues Datum wurde das Wochenende vom 18./19. September 2021 festgelegt.

Weil die Planungen wegen des Coronavirus weiterhin schwierig sind, hat das Organisationskomitee entschieden, die GaKi 2021 definitiv abzusagen. Dies geht aus einer Meldung der Verantwortlichen hervor.

Ein neues Datum soll erst bestimmt werden, wenn Planungssicherheit bestehe und Grossveranstaltungen dieser Art wieder möglich seien.

Donnerstag, 25. März, 16:55 Uhr

Gemeinde will Umsetzung in den einzelnen Quartieren prüfen

Nicht in Degersheim: Gemeindeweite Tempo-30-Zonen.

Nicht in Degersheim: Gemeindeweite Tempo-30-Zonen.

Bild: Donato Caspari

(pd) Das Thema beschäftigt die Gemeinde Degersheim schon länger: Die Tempo-30-Zonen. An der ausserordentlichen Bürgerversammlung im November 2006 wurde die gemeindeweite Einführung von Tempo 30 von der Stimmbevölkerung deutlich abgelehnt. Seit geraumer Zeit wird gegenüber dem Gemeinderat dennoch wieder der Wunsch nach solchen Zonen geäussert.

Im aktuellen Flade-Blatt nimmt die Gemeinde dazu Stellung: Aufgrund der gemachten Erfahrungen sei es für den Gemeinderat aktuell kein Thema, gemeindeweit die Einführung von Tempo 30 Zonen zu planen. «Selbstverständlich ist er aber bereit, bei entsprechenden Anträgen eine allenfalls quartierweise Umsetzung zu prüfen», sagt die Gemeindepräsidentin Monika Scherrer.

Entscheidend für den Erfolg eines solchen Antrages werde jedoch sein, dass dieser im betroffenen Quartier eine breite Akzeptanz erfahre. Denn die Voraussetzungen für eine Genehmigung durch die zuständige kantonale Behörde seien hoch und würden bereits in der Planung einen erheblichen Aufwand mit sich ziehen.

Donnerstag, 25. März, 15:20 Uhr

Zentrum nicht weit vom Bahnhof entfernt

Die ersten Impftermine im Impfzentrum sind für die über 75-Jährigen reserviert.

Die ersten Impftermine im Impfzentrum sind für die über 75-Jährigen reserviert.

Bild: Martial Trezzini/ KEY

(pd/red) Aus einer Mitteilung des Kantons St. Gallen geht hervor, wo das Wiler Impfzentrum zu liegen kommen soll: Auf dem Agrar Areal an der Speerstrasse 18. Das ist nicht weit vom Bahnhof entfernt, zu Fuss sind es rund 10 Minuten.

Seit Montag kann man sich auf der Internetseite www.wir-impfen.ch für eine Impfung in einem der vier kantonalen Impfzentren eintragen. Die ersten Impftermine sind für die über 75-Jährigen reserviert. Anschliessend werden gestaffelt dem Alter nach weitere Personen zur Impfung eingeladen. Am 7. April 2021 nehmen die Impfzentren ihren Betrieb auf.

Donnerstag, 25. März, 14:02 Uhr

Den Beruf noch vor dem Praktikum besser kennenlernen

Während zwei Stunden sollen die Jugendlichen Einblicke in einen Beruf erhalten.

Während zwei Stunden sollen die Jugendlichen Einblicke in einen Beruf erhalten.

Bild: Gaetan Bally/ KEY

(pd/red) Im Toggenburg entsteht ein neues Angebot für Jugendliche vor der Berufswahl, die sogenannte Berufsorientierung Toggenburg. Dabei ermöglichen Lehrbetriebe der Region Toggenburg Jugendlichen der zweiten Oberstufe einen praktischen Einblick in ihre Berufe und ihr Berufsfeld. Eine Berufsorientierung dauert rund zwei Stunden. Dabei lernen die Schüler und Schülerinnen die Arbeitsumgebung, häufige Tätigkeiten, Materialien und Werkzeuge, oder auch Produkte kennen. Und sie erfahren direkt von Fachleuten wie die Berufsausbildung im jeweiligen Berufsfeld aussieht.

Ziele der Berufsorientierung ist unter anderem, dass Schüler und Schülerinnen der zweiten Oberstufe am Anfang ihrer Berufsfindung die Berufe direkt in Lehrbetrieben der Region kennenlernen. Die Jugendlichen lernen so unterschiedliche Berufsfelder kennen bevor sie ein Tagespraktikum organisieren. Zudem können Lehrbetriebe erste Kontakte zu interessierten Jugendlichen knüpfen.

Die Berufsorientierung Toggenburg findet von Montag bis Freitag in der letzten Woche vor den Herbstferien (Woche 39) statt.

Donnerstag, 25. März, 09:32 Uhr

Fast einstimmig gewählt

Die Sektion Toggenburg des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) setzt sich für das Bergsteigen in allen Disziplinen ein.

Die Sektion Toggenburg des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) setzt sich für das Bergsteigen in allen Disziplinen ein.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/red) Unermüdlich haben sich Hanspeter Kalt und Ruth Lüthi während 17 Jahren für die Sektion Toggenburg des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) eingesetzt. Kalt als Präsident und Lüthi als Aktuarin und Vizepräsidentin. Mit ihrem Rücktritt nun, wurden sie an der Hauptversammlung fast einstimmig zu Ehrenmitgliedern gewählt.

Die Hauptversammlung wurde schriftlich durchgeführt und es nahmen gut 500 der 1700 Mitglieder teil. Die Vorstandsmitglieder verliehen am 21. März an einem Freilufttreffen die Ehrenmitgliedschaften. Sie würdigten die grossen Verdienste der beiden neuen Ehrenmitgliedern über all die Jahre.

Als neue Präsidentin wurde Melanie Kuratli, Bütschwil gewählt. Das Amt als Vizepräsident und Aktuar übernimmt Bruno Jäger. Zudem wurden alle Traktanden ohne Gegenstimme gutgeheissen.

Mittwoch, 24. März, 13:17 Uhr

Weitere Aufträge für Sportanlage in Wattwil vergeben

Luftaufnahme des Areals der Gesamtsportanlage Rietwis in Wattwil.

Luftaufnahme des Areals der Gesamtsportanlage Rietwis in Wattwil.

Bild: PD

Nach dem Spatenstich vom 3. März sind die Arbeiten zur Erstellung der Gesamtsportanlage Rietwis in Wattwil in vollem Gange. Das schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung. Damit die Realisierung der Gesamtsportanlage termingerecht erfolge, habe der Gemeinderat weitere Beschaffungsentscheide gefällt, heisst es weiter. So seien zum Beispiel die Umgebungsarbeiten, die Schreiner- und die Metallbauarbeiten sowie die Lieferung der Kälte- und der Kücheneinrichtungen vergeben worden.

Mittwoch, 24. März, 17:55 Uhr

Reparaturen an der Bleikenstrasse in Wattwil geplant

Die Bleikenstrasse in Wattwil ist eigentlich keine Durchgangsstrasse, wird aber häufig als Schleichweg benutzt.

Die Bleikenstrasse in Wattwil ist eigentlich keine Durchgangsstrasse, wird aber häufig als Schleichweg benutzt.

Bild: Martin Knoepfel

(mkn/gk) Die Bleikenstrasse in Wattwil ist äusserst sanierungbedürftig. Der Projektkredit für dieses Vorhaben ist seit 2013 in der Investitionsrechnung der Gemeinde eingestellt. Das teilt die Gemeinde Wattwil mit. Da jedoch noch nicht alle Verfahren abgeschlossen werden konnten, welche für die Realisierung der Bleikenstrasse erforderlich sind, werde sich die Sanierung erneut um einige Jahre verzögern. Als Sofortmassnahme werde eine Oberflächenbehandlung durchgeführt, heisst es weiter. Dabei würden die Schäden in der Strasse mit Bitumen behandelt.

Seit der Eröffnung des Kreisels «Brendi» sei auf der Bleikenstrasse mehr Ausweichs- und Durchgangsverkehr zu erkennen. Dadurch würden die Anwohner spürbar belastet und vermehrt komme es zu kritischen Situationen. In Absprache mit der Kantonspolizei würden regelmässig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und zudem werde geprüft, ob die jeweiligen Fahrzeughalter berechtigt seien, die Zubringerstrasse zu nutzen, heisst es zum Schluss.

Dienstag, 23. März, 14:41 Uhr

Aktion zu Ostern: Reformierte Kirchgemeinde Mittleres Toggenburg will zu Ostern ein Zeichen des Miteinanders setzen

Grusskarten wie diese können zu Ostern überbracht werden.

Grusskarten wie diese können zu Ostern überbracht werden.

Bild: PD

(pd) Am Samstag, 3. April führt die Reformierte Kirchgemeinde eine Aktion durch, bei der Menschen einander Zeichen der Verbundenheit bringen, einen persönlichen Gruss. Manchem werde der Abstand aufgrund der Coronamassnahmen zu gross und Menschen leiden unter der Kontaktarmut und Unsicherheit, heisst es in einer Medienmitteilung der Kirchgemeinde Mittleres Toggenburg. Die Osteraktion möchte anregen, dass Gemeindeglieder anderen einen persönlichen Gruss mit einem Ei bringen - ein Zeichen, das Netz der Verbundenheit zu stärken.

Die Kirchgemeinde stellt den Mitmachenden Grusskarten für die Osteraktion zur Verfügung. Diese schreiben persönliche Worte für eine Person und adressieren die Karten. Sie können diese selber mit einem Osterei vorbeibringen oder vorbeibringen lassen. Weitere Informationen: www.ref-mtg.ch

Dienstag, 23. März, 11:37 Uhr

Wattwiler Mountainbikerin Ramona Forchini am Mediterranean Epic mit Regenbogentrikot am Start

(red) Vom 25 bis 28. März nimmt die Wattwiler Mountainbikerin Ramona Forchini am Mediterranean Epic in Oropesa del Mar in Spanien teil. Erstmals in diesem Jahr wird sie dabei das Regenbogentrikot, welches im Radsport von den amtierenden Weltmeisterinnen beziehungsweise Weltmeistern getragen wird, tragen.

Montag, 22. März, 15:48 Uhr

In Wattwil stiegen die Betäubungsmitteldelikte um 309 Prozent

Nur in der Stadt St. Gallen und der Region Fürstenland-Neckertal sieg die Zahl der StGB-Straftaten im vergangenen Jahr an.

Nur in der Stadt St. Gallen und der Region Fürstenland-Neckertal sieg die Zahl der StGB-Straftaten im vergangenen Jahr an.

Themenbild: Susann Basler

(kapo/ahi) Auch die Kantonspolizei St. Gallen legte heute ihre Kriminalstatistik für das vergangene Jahr offen. Die Gesamtkriminalität lag mit 25'474 erfassten Straftaten knapp 2 Prozent über derjenigen des Vorjahres (25'013). Die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch haben um 3 Prozent zugenommen (insbesondere Betrugsfälle, Pornografie und Fahrzeugeinbruchdiebstähle), während Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz um 2 Prozent abgenommen haben. Die schweren Gewaltdelikte haben insgesamt um 12 Prozent zugenommen, wobei die Tötungsdelikte sowie Vergewaltigungen zurückgingen, während sich die Anzahl der schweren Körperverletzungen fast verdoppelte.

Die Vermögensdelikte haben um 2 Prozent auf 12‘416 zugenommen. Insbesondere die Betrugsfälle haben sich um satte 34 Prozent erhöht, während die Raubüberfälle um 13 Prozent abgenommen haben. Massiv abgenommen haben - gleich wie im Nachbarkanton Thurgau - die Einbruchdiebstähle: um 28 Prozent.

Die Sexualdelikte sind von 423 auf 493 oder um rund 17 Prozent gestiegen. Wie bei den Vermögensdelikten handelt es sich auch hier vielfach um Cyberdelikte. Im Bereich Sexualdelikte waren 237 von 251 angezeigten Pornografie-Fällen Cyberdelikte. Die Aufklärungsquote aller 2020 begangenen Straftaten betrug 63 Prozent (Vorjahr 58 Prozent).

In den einzelnen Regionen war im Jahr 2020 keine einheitliche Entwicklung erkennbar. Nur in der Stadt St.Gallen (2 Prozent) und im Gebiet Fürstenland-Neckertal (19 Prozent) nahmen die StGB-Straftaten zu. Im Fürstenland-Neckertal auf 5049 Fälle. In den übrigen Regionen sind die Straftaten gesunken.

Nachdem die Kriminalität in Rapperswil-Jona um 23 Prozent gesunken ist, wird Wil - nach St. Gallen - wieder die zweitkriminellste Stadt im Kanton. Obwohl die Zahl der Straftaten nur um 1 Prozent oder 15 Fälle auf 1326 gestiegen ist. Die höchste Zunahme der Kriminalität hatte Gossau (+ 89 Prozent), gefolgt von Bütschwil-Ganterschwil, wo sich die Zahl der Straftaten von 83 auf 153 erhöht hat (+ 84 Prozent), wobei dieser Anstieg auf Einbruchdiebstähle einer lokale Täterschaft zurück zu führen ist. Zugleich sind in dieser Gemeinde auch die Tätlichkeiten angestiegen.

Bei den Betäubungsmitteldelikte legte die Region Fürstenland-Neckertal um satte 48 Prozent auf 450 Straftaten zu. Spitzenreiterin im Vergleich des prozentualen Anstiegs der Gemeinden ist Wattwil mit einem Plus von 309 Prozent, allerdings nur 45 Fällen. Bei den Verstössen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz hatte die Region als einzige im Kanton einen Anstieg zu verzeichnen: plus 5 Prozent auf 176 Fälle. Den prozentuale grössten Anstieg hatte Ebnat-Kappel mit einem Anstieg um 300 Prozent.

Montag, 22. März, 13:18 Uhr

Mit QR-Code oder Begleitheft unterwegs

Der Osterweg zwischen den Kirchen von Lütisburg (Bild) und Ganterschwil umfasst 13 Stationen.

Der Osterweg zwischen den Kirchen von Lütisburg (Bild) und Ganterschwil umfasst 13 Stationen.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/ahi) Von Palmsonntag bis Pfingsten 2021 führt der Osterweg zwischen den Kirchen von Lütisburg und Ganterschwil hin und her. Der kleine Markus erzählt an 13 Stationen, wie er vor vielen Jahren die ersten Ostertage in Jerusalem erlebt hat. Natürlich dürfen sich auch die Erwachsenen an der Bildergeschichte erfreuen. Für diese hält der Osterweg per QR-Code oder Begleitheft vertiefende Impulse und Hintergrundwissen zur Ostergeschichte bereit. An den Start- und Endpunkten in den katholischen Kirchen von Lütisburg und Ganterschwil liegen Wegskizzen, die Begleithefte für die Erwachsenen und die Quizzettel bereit.

Montag, 23. März, 11.22 Uhr

Verkehrsbehinderungen durch Bauarbeiten

An der Strecke Gommiswald und Uznach kommt es in den nächsten Monaten baustellenbedingt zu Verkehrsbehinderungen.

An der Strecke Gommiswald und Uznach kommt es in den nächsten Monaten baustellenbedingt zu Verkehrsbehinderungen.

Symbolbild: Reto Martin

(kapo/ahi) Am Montag, 29. März, starten die Bauarbeiten für die Sanierung der Rickenstrasse zwischen Gommiswald und Uznach. Das Tiefbauamt erneuert im Abschnitt Treubund bis Schönenbach den Fahrbahnbelag auf einer Länge von rund einen Kilometer. Gleichzeitig werden die Kanalisations- und Werkleitungen teilsaniert. Die Bauarbeiten werden halbseitig in Etappen ausgeführt und dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober 2021. Die Baustelle bleibt jederzeit halbseitig passierbar. Eine Lichtsignalanlage regelt den Verkehr, phasenweise werden auch Verkehrskadetten eingesetzt. Für die Bauarbeiten im Knotenbereich Treubund sowie für den Einbau des abschliessenden Deckbelages sind Nachtarbeiten mit einzelnen Vollsperrungen vorgesehen.

Montag, 22. März, 06:53 Uhr

Wattwilerin Nidia Hürlimann überzeugt mit kolumbianischer Gaita

Die sechs Maturandinnen und Maturanden der Kantonsschule Wattwil, deren Arbeiten ausgezeichnet worden sind.

Die sechs Maturandinnen und Maturanden der Kantonsschule Wattwil, deren Arbeiten ausgezeichnet worden sind.

Bild: PD

(pd/ahi) Wie jedes Jahr wurden an der Kantonsschule Wattwil die besten Maturaarbeiten prämiert. Coronabedingt konnte jedoch keine Prämierungsfeier durchgeführt werden. Im besten Fall wird die Feier nach den Frühlingsferien nachgeholt.

Als einzige Toggenburgerin wurde Nidia V. Hürlimann Herrera aus Wattwil, (Klasse 4MW) ausgezeichnet. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit dem Thema «Der kolumbianischen Gaita auf der Spur – Musik- und Kulturgeschichte rund um eine kolumbianische Flöte». Für die Maturandin mit kolumbianischen Wurzeln, war das Ziel der Maturaarbeit, sich mit diesem einzigartigen Instrument vertraut zu machen. Zudem befasst sich die Arbeit mit der dazugehörenden Musik- und Kulturgeschichte.

Ferner wurden die Abschlussarbeiten folgender Maturandinnen und Maturanden ausgezeichnet: Elia Bertschi, Jona, (Klasse 4MW): Samuel Oratorium – Komponieren eines Oratoriums zur biblischen Geschichte des Richters und Propheten Samuel; Anouk Duttweiler, Kaltbrunn, (Klasse 4GL): Fragmented Life – Eine Graphische Darstellung der Dissoziativen Identitätsstörung; Sagil Md. Amin, Eschenbach, (Klasse 4GL): AW 20/21 – The Development of a Collection; Anna Müller, Kaltbrunn, (Klasse 4P): Beschreibung der Diversität der Flechtenflora im Wengital, Kaltbrunn; Marco Weder, St. Gallenkappel, (Klasse 4P): Cube Sover AR – Das Erstellen einer Applikation zum Lösen eines Zauberwürfels.

Die Preise wurden vom Kantonsschulverein Toggenburg-Linth gestiftet.

Sonntag, 21. März, 20:28 Uhr

650'000 Franken in Budget 2021 eingestellt

Mit dem Budget 2021, über das die Stimmberechtigten am 11. April abstimmen, hat der Gemeinderat Wattwil in die Investitionsrechnung neu auch 650‘000 Franken eingestellt für die Umnutzung des bisherigen Schwimmbad-Restaurants zum Betriebsgebäude. Diese bildet das letzte Element, mit dem das neu entstehende Ensemble Dreifach-Sporthalle, Aussensportanlage, Schwimmbad, Minigolf und Bistro im Wattwiler Rietwis zur umfassenden Sport- und Freizeitanlage wird. Mit Garage, Werkstatt, Lager, Büro, Aufenthaltsraum und Garderoben für das Betriebsteam ist es möglich, zusätzliche betriebliche Synergien für die ganze Anlage zu gewinnen.

Möglich wird die Umnutzung des bisherigen Restaurants in ein Betriebsgebäude für den Unterhalt der ganzen Sport- und Freizeitanlage dank dem Bau des neuen «Bistro/Kiosk»Gebäudes. Der Umbau erfolgt parallel zum Bau der Gesamtsportanlage, sobald das «Bistro/Kiosk»-Gebäude realisiert ist, das auch den Eingang zu Schwimmbad und Minigolf enthalten und ebenfalls der gesamten Anlage dienen wird.

Freitag, 19. März, 21:23 Uhr

Der Toggenburger Skiclub setzt sich gegen über hundert Konkurrenten durch

Der Nachwuchs des Skiclubs Ulisbach hat sämtliche Konkurrenten hinter sich gelassen und schwingt bei der Challenge 21 des Grand Prix Migros obenaus.

Der Nachwuchs des Skiclubs Ulisbach hat sämtliche Konkurrenten hinter sich gelassen und schwingt bei der Challenge 21 des Grand Prix Migros obenaus.

Bild: PD

(bl) Was die wenigsten für möglich hielten, ist Tatsache geworden. Der Nachwuchs des Skiclubs Ulisbach setzte sich schweizweit gegen 120 Skiclubs durch und gewinnt die Challenge 21 des Grand Prix Migros.

Nach vier Challenges mussten sich die talentierten Skifahrerinnen und Skifahrer diese Woche noch einmal bewähren. Ihr aufgenommenes Video hat Fans wie Jury gleichermassen begeistert.

Die Unterstützung des Toggenburgs hat somit gefruchtet. Die Freude bei der Skiclub-Familie ist riesig.

Freitag, 19. März, 15:53 Uhr

Die neue Naturschutzverordnung der Gemeinde Kirchberg liegt zur Anhörung und Mitwirkung vor

Die überarbeitete Schutzverordnung umfasst eine kleinere Fläche, weil Nicht-Schutzobjekte wie Wäder ausgeschieden wurden.

Die überarbeitete Schutzverordnung umfasst eine kleinere Fläche, weil Nicht-Schutzobjekte wie Wäder ausgeschieden wurden.

Bild: PD

(gk) Die geltende Schutzverordnung umfasst insgesamt 175 Naturschutzgebiete mit einer Fläche von rund 7’500 Aren. Mit der Überarbeitung werden insbesondere bei den bisherigen «Bach- und Weiherbiotopen» Änderungen vorgenommen, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde Kirchberg. 24 solcher Biotope sollen neu als «Hecke, Feld- und Ufergehölz» oder als «Naturschutzgebiet trocken A» eingestuft werden.

Insgesamt weist die überarbeitete Schutzverordnung noch 157 Naturschutzgebiete mit einer Fläche von rund 6’960 Aren auf. Die Reduktion der Gesamtfläche lässt sich mehrheitlich damit begründen, dass einzelne Objekte bisher zu grob ausgeschieden waren und beispielsweise Nicht-Schutzflächen wie Wald umfassten, was nun bereinigt wurde.

Die Einwohnerinnen und Einwohner sind eingeladen, im Rahmen der Anhörung und Mitwirkung zur Naturschutzverordnung Stellung zu nehmen. Parallel zur Mitwirkung wird die überarbeitete Naturschutzverordnung den kantonalen Amtsstellen zur Vorprüfung unterbreitet.

Nach Eingang der Rückmeldungen erfolgen die Bereinigung der Naturschutzverordnung sowie die weiteren Schritte bis zur Genehmigung durch den Kanton. Die Naturschutzverordnung wird nach Abschluss der Bereinigung und nach dem Erlass durch den Gemeinderat während 30 Tagen öffentlich aufgelegt.

Freitag, 19. März, 15:20 Uhr

Ramona Forchini sehnt sich nach dem Sommer

(red) Vergangenes Wochenende weilte die Wattwiler Mountainbikefahrerin Ramona Forchini noch bei sommerlichen Temperaturen an einem Rennen in der Türkei. Dieses Wochenende steht ein Rennen in Deutschland an – mit wesentlich kühleren Bedingungen. Darüber kann sich Forchini nicht wirklich freuen, wie ihr Beitrag auf Facebook zeigt.

Freitag, 19. März, 10:45 Uhr

Stimmbeteiligung bei den 18- bis 24-Jährigen steigt in Alt St. Johann

Am 7. März gaben in acht der neun untersuchten Gemeinden im Kanton St. Gallen mehr 18- bis 24-Jährige als 25- bis 39-Jährige ihr Stimmcouvert ab .

Am 7. März gaben in acht der neun untersuchten Gemeinden im Kanton St. Gallen mehr 18- bis 24-Jährige als 25- bis 39-Jährige ihr Stimmcouvert ab .

Bild: Fotolia

(red) Die von der Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen produzierte Stimmbeteiligungsstatistik zeigt in neun St.Galler Gemeinden die Stimmbeteiligung nach Altersgruppen und Geschlecht. Unter den untersuchten Gemeinden ist auch Alt St.Johann zu finden. Die Stimmbeteiligung betrug am 7. März in allen beteiligten Gemeinden über 45 Prozent und war damit vergleichsweise hoch.

Bei den 18-24-Jährigen, die in der Regel die Gruppe mit der tiefsten Stimmbeteiligung sind, hat die Beteiligung am stärksten zugenommen. In Alt St.Johann war sie mit rund 40 Prozent gar leicht höher als jene der 25- bis 39-Jährigen. Mit über 60 Prozent war die Stimmbeteiligung der 60- bis 80-Jährigen in Alt St.Johann – wie auch bei den anderen acht untersuchten Gemeinden –nach wie vor am höchsten.

Freitag, 19. März, 09:09 Uhr

Organisatoren zuversichtlich, dass zweites «Stääge Fest» in diesem Sommer stattfinden kann

Nach der ersten Austragung des «Stäge Fest» 2019 soll es in diesem Jahr erneut stattfinden.

Nach der ersten Austragung des «Stäge Fest» 2019 soll es in diesem Jahr erneut stattfinden.

Bild: Beat Lanzendorfer

(red/gk) Das zweite «Stääge Fest» soll am Freitag, 27. August und Samstag, 28. August 2021 über die Bühne geben. Austragungsort wird wie bei der ersten Ausgabe 2019 der kleine Passübergang zwischen Gähwil und Ötwil sein. Dieser gibt laut dem OK mit seiner verträumten, ländlichen Idylle einen wunderschönen Rahmen für ein fröhliches Sommerfest bei Musik, Tanz, Unterhaltung und vielen Attraktionen.

Die Organisatoren beobachten die Entwicklung der Corona-Pandemie sorgfältig und sind voller Zuversicht, dass sich die Situation bis Ende August so weit normalisiert haben wird, dass das «Stääge Fest» ohne grössere Einschränkungen stattfinden kann, heisst es in einer Mitteilung. Organisiert wird der Anlass von einer Gruppe Freiwilliger, welche den Zusammenhalt von Gähwil fördern, die Gähwiler Dorfkultur pflegen und allen Besuchern ein gemütliches Fest bereiten möchten.

Donnerstag, 18. März, 16:40 Uhr

Naturschützer retten Amphibien in Mosnang

Die seltene Geburtshelferkröte. Das Bild stammt nicht aus Mosnang.

Die seltene Geburtshelferkröte. Das Bild stammt nicht aus Mosnang.

Bild: PD

(pd/mkn) Neben Überlandstrassen sieht man jetzt wieder lange kniehohe Zäune, die Frösche und Kröten vor dem Verkehrstod bewahren. Die Amphipien müssen bei ihrer Wanderung im Frühling, bei der sie von ihrem Winterquartier zu ihrem Laichgebiet zurückkehren, oft Strassen überqueren. Den Froschzäunen entlang werden die Amphibien teils in Röhren zur Unterquerung der Strassen gelenkt oder plumpsen in eingegrabene Eimer. So auch unterhalb der Kiesgrube «Geretingen» zwischen Mosnang und Dreien.

In der Kiesgrube Geretingen engagiert sich «Natur Mosnang»seit Jahr und Tag. Zweimal täglich kontrollieren Mitglieder, ob sich Frösche in den Eimern angesammelt haben und tragen sie zum Weiher hoch. Pro Saison sind dies jeweils mehr als 2000 Frösche. Aus biologischer Sicht, für die bedrohte Biodiversität ist eine Kiesgrube eine Perle, weshalb die diesjährige Auffahrtswanderung am 13. Mai dort vorbeiführen wird. Mit etwas Glück lässt sich auch der sehr seltene «Glögglifrosch», die Geburtshelferkröte, orten. Daneben schätzen auch Wasservögel den reich gedeckten Tisch . Zurzeit ist ein Graureiher-Paar regelmässig zu Gast.

Donnerstag, 18. März, 11:41 Uhr

Bald fängt der Frühling an

Gelb-grün-weisses Stilleben.

Gelb-grün-weisses Stilleben.

Bild: Walter Züst

(mkn) Am Samstag ist Frühlingsanfang. Darauf weist Walter Züst aus Ebnat-Kappel die Redaktion des «Toggenburger Tagblatts» und schickt zur Illustration ein Bild eines lieblichen Frühlingsboten. Tapfer widersteht diese Blume dem Schneedruck und hofft, dass wärmere Winde ihr zu Hilfe eilen.

Donnerstag, 18. März, 10:50 Uhr

Mit Sommerreifen im Schnee

Am Mittwochabend kam es wegen des Schneefalls unter anderem in Nesslau zu einem Unfall mit Sachschaden. Das Bild entstand nicht am Unfallort.

Am Mittwochabend kam es wegen des Schneefalls unter anderem in Nesslau zu einem Unfall mit Sachschaden. Das Bild entstand nicht am Unfallort.

Bild: Sabine Camedda

(kapo/mkn) Am Mittwochabend, zwischen 18:30 Uhr und 22:30 Uhr kam es wegen des zum Teil heftigen Schneefalls im ganzen Kanton zu mehreren Unfällen und Verkehrsbehinderungen durch steckengebliebene Lastwagen. Die Kantonspolizei rückte achtmal aus. Das teilte die Medienstelle der Kantonspolizei mit. m

Bei Selbstunfällen in Au, St. Gallen, Salez und Nesslau sei jeweils Sachschaden entstand. In Wattwil habe ein Lastwagen seine Fahrt unterbrechen müssen, weil er mit den montierten Sommerreifen nicht mehr weiter kam, schreibt die Kantonspolizei.

Donnerstag, 18. März, 09:41 Uhr

Vier Podestplätze für den SC Ulisbach am Heimrennen

Gwendolin Hermann, Chanel Krimmer und Elodie Tichy (U12M) auf dem Podest.

Gwendolin Hermann, Chanel Krimmer und Elodie Tichy (U12M) auf dem Podest.

(Bild: PD)

(pd/mkn) Für viele Teilnehmer war das Rennen am Ruestel in Alt St. Johann diese Saison die erste Gelegenheit, sich im Riesenslalom zu messen. Der Skiclub Ulisbach führte am Samstag in Alt St. Johann zwei Rennen des Altherr Trucks & Vans JO Cup durch. Rund 140 junge Rennläufer massen sich.

Mit rund einer Minute Rennzeit ist das Rennen am Ruestel herausfordernd. Für viele Teilnehmer war es nach einem Jahr mit vielen Einschränkungen die erste Gelegenheit, sich rennmässig im Riesenslalom zu messen.

Die Tagessiege bei den Mädchen gingen je einmal an Elyssa Kuster und Sophia Flatscher (beide Gossau). Bei den Knaben siegte beim ersten Rennen Matthias Herren (SSC Toggenburg), danach Yannik Zünd (UWV). Der SC Ulisbach holte sich mit Gwendolin Hermann und Elin Romer je einen zweiten und dritten Rang. Vollständige Ranglisten und ­weiter Bilder findet man auf www.sculisbach.ch.

Die Siegerehrung nach Ende des JO-Rennens, Kategorie U16M: Elin Romer, Sophia Flatscher und Grace Anderes.

Die Siegerehrung nach Ende des JO-Rennens, Kategorie U16M: Elin Romer, Sophia Flatscher und Grace Anderes.

Bild: PD
Mittwoch, 17. März, 15:36 Uhr

SVP des Kantons St.Gallen unterstützt Spitalstrategie

Ein Rettungswagen vor dem Spital Wattwil.

Ein Rettungswagen vor dem Spital Wattwil.

Bild: Ruben Schönenberger

(lsf) Die Stimmberechtigten des Kantons St.Gallen stimmen am 13.Juni darüber ab, ob die Erweiterung des Spitals Wattwil doch noch fertig umgesetzt wird oder nicht. Denn Wattwil ist nicht mehr als Spitalstandort vorgesehen.

Die Regierung und die SP des Kantons St.Gallen haben sich kürzlich öffentlich zur Abstimmung geäussert, nun tut dies auch die SVP. In einer Medienmitteilung schreibt die Partei heute: Die SP schüre falsche Hoffnungen, wenn sie behaupte, bei der Abstimmung vom 13.Juni gehe es um den Erhalt des Mehrspartenspitals Wattwil. Nur der Kantonsrat könnte Wattwil wieder als Spitalstandort definieren. «Dies würde die kantonale Spitalstrategie komplett auf den Kopf stellen und die katastrophale finanzielle Situation der Spitäler weiter verschlimmern», schreibt die SVP.

Die Regierung habe mit ihrer Medienmitteilung Verwirrung gestiftet, kritisiert die Partei weiter. Der Regierungsrat habe verlautbaren lassen, es gehe bei der Abstimmung um die Umsetzung der Bauvorhaben für das Spital Wattwil, was aber nichts zu tun habe mit der bereits beschlossenen Umwandlung des Spitals in ein Gesundheits- und Notfallzentrum. Die SVP schreibt: «Im Hinblick auf die Volksabstimmung ist es zwingend, dass die Regierung eine unmissverständliche Kommunikation zu Gunsten der neuen Spitalstrategie zustande bringt».

Die SVP des Kantons St.Gallen ist für die neue Spitalstrategie und wird sich bei der Abstimmung vom 13.Juni, vorbehaltlich die Parolenfassung durch die Delegierten, dafür einsetzen.

Mittwoch, 17. März, 09:22 Uhr

Das Toggenburg soll den Skiclub Ulisbach unterstützen

Der Nachwuchs des Skiclubs Ulisbach darf immer noch mit dem Sieg bei der Challenge 21 rechnen.

Der Nachwuchs des Skiclubs Ulisbach darf immer noch mit dem Sieg bei der Challenge 21 rechnen.

Bild: PD

(bl) Rund 120 Skiclubs beteiligen sich in diesem Jahr schweizweit bei der Challenge 21 des Grand Prix Migros. Nach vier von fünf absolvierten Challenges haben es die Mitglieder des Skiclubs Ulisbach unter die besten fünf geschafft.

Für die finale Challenge kann nun bis am Donnerstagabend um 22 Uhr gevotet werden. Die Mitglieder des Skiclubs Ulisbach hoffen, dass sie vom ganzen Toggenburg unterstützt werden und dadurch möglichst viele Stimmen auf sich vereinen können.

Auch hier kann abgestimmt werden.

Mittwoch, 17. März, 09:06 Uhr

Jugendtreff Oberhelfenschwil öffnet wieder

Billiardtisch im Jugendtreff Aegelsee in Wilen.

Billiardtisch im Jugendtreff Aegelsee in Wilen.

Bild: Arthur Gamsa

(red) Nach einer längeren Pause geht der Betrieb im Jugendtreff Oberhelfenschwil wieder los. «Freunde treffen, chillen, Musik hören, Spiele spielen und vieles mehr», heisst es im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde. Willkommen sind alle Jugendlichen im Oberstufenalter. Der Jugendtreff ist jeweils von 19 bis 22 Uhr an folgenden Tagen geöffnet:

  • Samstag, 10. April 2021
  • Samstag, 8. Mai 2021
  • Samstag, 19. Juni 2021 (Verabschiedung der 3. Oberstüfler)
  • Samstag, 21. August 2021 (Begrüssung der neuen 1. Oberstüfler)

Infolge der Coronasituation finden die Anlässe bis auf weiteres mehrheitlich draussen statt. Die Daten und Zeiten können kurzfristig ändern, die Verantwortlichen informieren laufend im Jugendtreff-Chat.

Dienstag, 16. März, 14:52 Uhr

215 Unfälle und drei Todesopfer im Toggenburg

Am Sonntag, 27.09.2020, kam ein 42-jähriger Mann mit seinem Motorrad von der Hauptstrasse Hulftegg-Dreien ab und stürzte in ein Bachbett. Er starb noch an der Unfallstelle.

Am Sonntag, 27.09.2020, kam ein 42-jähriger Mann mit seinem Motorrad von der Hauptstrasse Hulftegg-Dreien ab und stürzte in ein Bachbett. Er starb noch an der Unfallstelle.

Bild: kapo/sg

(kapo/ahi) Die Kantonspolizei St. Gallen hat die Unfallstatistik 2020 veröffentlicht. Nach dieser haben sich in den Toggenburger Gemeinden 120 Unfälle mit Sachschaden sowie 95 mit Personenschaden ereignet. 28 Personen wurden auf den Strassen schwer verletzt.

Die meisten Verkehrsunfälle ereigneten sich regional in Wattwil, wo bei 20 Unfallereignissen Sach-, bei 23 Personenschaden entstanden. Fünf Personen verletzten sich schwer, eine starb.

19 Unfälle mit Sachschaden sowie 16, an denen Personen verletzt wurden - 3 davon schwer - weist die Statistik für Kirchberg aus. Die Gemeinde ist damit auf Platz zwei jener Kommunen, in denen sich 2020 die meisten Unfälle ereigneten. Eine Person überlebte den Unfall nicht.

Auch in Mosnang verlor ein Mensch auf der Strasse sein Leben. Der Motorradunfall ereignete sich allerdings nicht im Dorf selber, sondern an der Strecke Hulftegg-Dreien.

Auf Rang drei steht Bütschwil mit 17 Unfällen mit Sach-, sowie 16 mit Personenschaden. 6 Verkehrsteilnehmende wurden dabei schwer verletzt. 15 Unfallereignisse mit Sach- sowie 6 mit Personenschaden werden für Neckertal ausgewiesen, deren 10, beziehungsweise 4 mit für Wildhaus. In den übrigen Gemeinden des Toggenburgs lagen die Unfallzahlen im einstelligen Bereich.

Dienstag, 16. März, 11:59 Uhr

Woher der Wind weht...

Die Kaiserlinde in Kirchberg aus der Optik des lokalen Fotografen Roland Hof.

Die Kaiserlinde in Kirchberg aus der Optik des lokalen Fotografen Roland Hof.

Von wegen Frühling: Der Winter hat die Region wieder fest im Griff. Das Bild der Kaiserlinde auf dem Hüsligs in Kirchberg zeigt nicht nur, in welch tiefe Lagen sich der Schnee wieder vorgewagt hat, sondern visualisiert auch anschaulich, woher die frostigen Winde in den vergangenen Tagen wehten.

Dienstag, 16. März, 09:50 Uhr

Schneeschaufeln auf der Lenzerheide statt Schwingfeste

Die Helfer im grossen Zelt, in dem jeweils am Morgen Besammlung ist. Links Pascal Schönenberger.

Die Helfer im grossen Zelt, in dem jeweils am Morgen Besammlung ist. Links Pascal Schönenberger.

Bild: PD

(bl) Pascal Schönenberger, Vorstandsmitglied des Toggenburger Schwingerverbandes und in der Region bekannt als Berichterstatter der Schwingfeste, ist seit rund zehn Tagen mit mehreren Kollegen als Helfer für das Weltcupfinale auf der Lenzerheide im Einsatz.

Er schreibt: «Wir sind fast Tag und Nacht auf der Piste, seit Sonntag sind rund fünfzig Zentimeter Neuschnee gefallen.» Die Piste für die Skifahrerinnen und Skifahrer sei zwar bereit, was Sorgen mache, sei der Wind, der immer wieder grössere Mengen Schnee auf die Strecke blase.

Seit Sonntag sind 50 Zentimeter Neuschnee gefallen, der muss jetzt aus der Piste geräumt werden.

Seit Sonntag sind 50 Zentimeter Neuschnee gefallen, der muss jetzt aus der Piste geräumt werden.

Bild: PD

Trotzdem zeigt sich Pascal Schönenberger zuversichtlich, dass die Abfahrten der Frauen und Männer am Mittwoch durchgeführt werden können. Bedingung sei allerdings, dass am Dienstag eine Trainingsfahrt absolviert werden kann.

Nachts um 4 Uhr beim Starthaus des Super G.

Nachts um 4 Uhr beim Starthaus des Super G.

Bild: PD

«An uns soll es nicht liegen, wir geben alles», sagt Pascal Schönenberger am Telefon. Er und die Mithelfer sind seit 3 Uhr auf den Beinen.

Dienstag, 16. März, 07:25 Uhr
Im Jahr 2020 kontrollierten semistationärer Blitzer im Kanton St.Gallen insgesamt 22'612'652 Fahrzeuge.

Im Jahr 2020 kontrollierten semistationärer Blitzer im Kanton St.Gallen insgesamt 22'612'652 Fahrzeuge.

Symbolbild: Aargauer Zeitung

Höchste Verfehlungsquote in Wattwil

(ahi) Die Kantonspolizei St. Gallen hat im vergangenen Jahr an 78 Standorten im Kanton mit semistationären Messanlagen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dies geht aus der Radarstatistik 2020 hervor. Dabei wurden 22'612'652 Fahrzeuge kontrolliert, 254'311 Ordnungsbussen ausgestellt, 3160 Übertretungen geahndet und 611 Vergehen zur Anzeige gebracht.

In der Region Toggenburg wartete der Blechpolizist in 12 Dörfern an insgesamt 13 Standorten auf fehlbare Autofahrende. Dies jeweils während drei (Bütschwil) und 61 Tagen (Neu St. Johann).

Bei den gröbsten Tempo-Verfehlungen schwang im Jahr 2020 regional Wildhaus obenaus. 127 km/h statt der erlaubten 60 km/h brachte hier eine Person auf der Hauptstrasse auf den Tacho. Ebenfalls massive Überschreitungen der Tempolimiten wurden in Wattwil (Unterer Flooz) mit 96 statt 50 km/h sowie in Brunnadern (Furtstrasse) mit 92 statt 50 km/verzeichnet. Dieser Blitzer erwies sich auch als vergleichsweise effektiv. Von den 101'067 durchgefahrenen Autos wurden 2038 (2 Prozent) gebüsst oder verzeigt. Die regional höchste Verfehlungsquote wurde, mit 3,5 Prozent, in Wattwil registriert. Rang zwei belegt die Staatsstrasse in Stein mit 3,1 Prozent.

Montag, 15. März, 11:38 Uhr

Lütisburg: Rosenverkauf für guten Zweck

Schülerinnen und Schüler verkaufen in Lütisburg Rosen für einen guten Zweck.

Schülerinnen und Schüler verkaufen in Lütisburg Rosen für einen guten Zweck.

Bild: PD

(pd) Im Rahmen der ökumenischen Kampagne in der Fastenzeit 2021 verkaufen die evangelischen 5. KlässlerInnen am kommenden Samstag, 20. März, zwischen 9 und 11 Uhr, Rosen vor der Bäckerei Eigenmann.

Der Erlös fliesst vollständig in die Projekte der Hilfswerke «Brot für alle», «Fastenopfer» und «Partner sein». Eine Rose kostet fünf Franken.

Sonntag, 13. März, 16:07 Uhr

OK sagt Degersheimer Festival am Gleis ab

Wird es im Sommer 2021 nicht geben: Konzert am Festival am Gleis in Degersheim.

Wird es im Sommer 2021 nicht geben: Konzert am Festival am Gleis in Degersheim.

Bild: PD

(lsf) «Auch wir können leider nur über die Situation im Sommer spekulieren und wir sind uns bewusst, dass dies in der Eventbranche leider noch länger so sein wird», schreibt das OK des Festivals am Gleis in Degersheim in einer Medienmitteilung. Man sei in den letzten Monaten in engem Kontakt mit befreundeten Veranstaltern gestanden, habe die Entwicklungen verfolgt und die Möglichkeiten abgewogen. Nun hat sich das OK entschieden, das Festival am Gleis am 14. August 2021 nicht durchzuführen.

«Wir bedauern dies sehr. Gerne hätten wir diesen Anlass mit all unseren Besuchern, motivierten Helfern, Bands und stets unterstützenden Partnern realisiert.»

Die Hoffnungen liegen nun auf dem Festival 2022, das am 13. August auf dem Bahnhofsplatz in Degersheim stattfinden soll. «Wir sind zurzeit in Kontakt mit all unseren Künstlern, denn wir wollen gerne versuchen, so viele Bands wie möglich aus dem letztjährigen Line-up live am Festival am Gleis 2022 zu sehen.»

Samstag, 13. März, 23:16 Uhr

Bronze-Coup für Ebnat-Kappler Jan Scherrer in der Halfpipe

(sas) Jan Scherrer hat am Samstagabend (Schweizer Zeit) seinen Karriere-Höhepunkt erreicht: An der Weltmeisterschaft in Aspen (USA) sicherte sich der Ebnat-Kappler mit dem letzten Run die Bronzemedaille.

Jan Scherrer hatte an der Weltmeisterschaft in Aspen einen starken Auftritt: Er gewann die Bronzemedaille.

Jan Scherrer hatte an der Weltmeisterschaft in Aspen einen starken Auftritt: Er gewann die Bronzemedaille.

Bild: Claudio De Capitani (Laax, 23. Januar 2021)

Nach dem ersten Lauf im Final war Jan Scherrer im vorderen Mittelfeld klassiert. Ein Sturz im zweiten Lauf warf ihn in der Rangliste nach hinten. Im dritten und letzten Lauf riskierte er alles: Das wurde mit 87 Punkten belohnt. Jan Scherrer krönte seinen WM-Auftritt mit der Bronzemedaille.

Für den 26-jährigen Jan Scherrer ist dies die erste Medaille an einem Grossanlass.

Samstag, 13. März, 15:28 Uhr

Ticketautomat gesprengt – Teile flogen bis 100 Meter weit

Die Wucht der Sprengung lässt sich erahnen.

Die Wucht der Sprengung lässt sich erahnen.

Bild: kapo

(kapo) Am frühen Samstagmorgen, um 5.45 Uhr, haben Unbekannte an der Bahnhaltestelle Lütisburg Station einen Ticketautomaten gesprengt. Auf welche Weise sie das taten, ist bisher nicht bekannt. Der Automat erlitt Totalschaden, Teile davon flogen bis zu 100 Meter weit in alle Richtungen.

Die Täterschaft entwendete mehrere Geldbehälter. Gemäss Hinweisen von Auskunftspersonen dürfte es sich um zwei männliche Personen handeln. Diese flüchteten zu Fuss in Richtung Bütschwil. Ein mutmasslicher Täter könnte einen E-Scooter bei sich gehabt haben, der andere eine schwarze Tasche.

Beim Deliktsgut handelt es sich um Geldkassetten mit einem Wert von rund 600 Franken und um Münzgeld im Betrag von mehreren tausend Franken. Der Sachschaden am Ticketautomaten und dem Wartehäuschen beläuft sich auf rund 30'000 Franken. Ein weiterer Schaden im Betrag von rund 5000 Franken entstand an einem parkierten Auto.

Einige Stunden danach.

Einige Stunden danach.

Bild: kapo

Personen, die Aussagen zum Tathergang sowie der Täterschaft machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei St.Gallen, Tel. 058'229'49'49, zu melden.

Samstag, 13. März, 11:40 Uhr

Lütisburg Station: Frontalkollision fordert fünf Verletzte

Der Unfallverursacher stand unter Alkoholeinfluss.

Der Unfallverursacher stand unter Alkoholeinfluss.

Bild: kapo

(kapo) Am Freitagabend um genau 23.43 Uhr ist es auf der Toggenburgerstrasse bei Lütisburg Station zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Dabei verletzten sich eine Person unbestimmt und vier Personen leicht.

Ein 31-Jähriger war in Richtung Bütschwil unterwegs, als er mit seinem Auto in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn fuhr. Der 35-jährige Fahrer des entgegenkommenden Autos versuchte noch auszuweichen, konnte eine Kollision aber nicht mehr verhindern. Beim Zusammenprall verletzte sich der 31-Jährige unbestimmt. Wie sich zeigte, stand er unter dem Einfluss von Alkohol. Der 35-Jährige und seine Mitfahrer im Alter von 33, 34 und 36 Jahren, verletzten sich eher leicht. Die Verletzten wurden durch die Rettung ins Spital gebracht. An beiden Autos entstand laut Polizeiangaben ein Totalschaden im Gesamtbetrag von rund 20'000 Franken.

Samstag, 13. März, 11:17 Uhr

Cédric Noger wieder nicht im zweiten Lauf

Es war eine verkorkste Saison für Cédric Noger.

Es war eine verkorkste Saison für Cédric Noger.

Bild: Keystone

(sdu) Enttäuschendes Ende in einer enttäuschenden Saison für den Skirennfahrer Cédric Noger (SC Speer) in Kranjska Gora. Im neunten und letzten Weltcup-Riesenslalom der Saison (vor dem Weltcupfinal) verpasste er den zweiten Durchgang zum achten Mal. Nachdem der 28-Jährige dies im Verlauf der Saison wiederholt deutlich getan hatte, fehlten dieses Mal nur 17 Hundertstelsekunden. So aber gab es für Noger just an jenem Ort eine nächste Enttäuschung, wo er vor zwei Jahren Platz vier und somit sein bestes Ergebnis im Weltcup herausgefahren hatte - vor Marcel Hirscher.

Für Noger ging somit eine Saison zum Vergessen vorzeitig zu Ende. Denn die Qualifikation für den Weltcupfinal ist mit dieser Ausbeute hier kein Thema: Nur einmal schaffte er es in den zweiten Lauf - und somit in die Punkte. Platz 28 schaute in Adelboden als Bestergebnis heraus. In den vergangenen Saisons war Noger Stammgast im zweiten Lauf gewesen. Die Umstellung von der Marke Nordica zu Weltcup-Rückkehrer Kästle hat sich in dieser Saison nicht ausbezahlt.

Freitag, 12. März, 18:43 Uhr

Ein Jahr Corona: Fast 3000 Toggenburger angesteckt

Nach einem Test haben schon fast 3000 Personen aus dem Toggenburg einen positiven Coronabefund erhalten.

Nach einem Test haben schon fast 3000 Personen aus dem Toggenburg einen positiven Coronabefund erhalten.

Symbolbild: Donato Caspari

(sdu) Der Bundesrat hat am Freitagnachmittag weitere Lockerungen kommuniziert – aber auch gesagt, dass womöglich eine dritte Welle der Pandemie bevorstehe. Und wie sieht es im Wahlkreis Toggenburg aus?

In der vergangenen Woche haben laut Statistik des Kantons St.Gallen 29 Personen im Thur- und Neckertal einen positiven Coronabefund erhalten. Das sind genau gleich viele wie in der Woche davor. Beim gut vergleichbaren Wert «Anzahl laborbestätigte Covid-19-Fälle der letzten 14 Tage pro 100'000 Einwohner» waren es im Toggenburg zuletzt 125 Fälle. Damit liegt das Toggenburg momentan knapp unter dem kantonalen Durchschnitt von 142 Fällen. Zu Spitzenzeiten um die Jahreswende wurden gar deutlich über 1000 Fälle gezählt. Seit Pandemiebeginn vor einem Jahr haben im Toggenburg 2935 Personen einen positiven Coronatest erhalten.

Wenig Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie macht ein Blick auf den R-Wert. Liegt er über 1, breitet sich das Virus aus. Nachdem der Wert seit Jahresbeginn im Kanton St.Gallen stets unter 1 gelegen war, ist er nun auf 1,11 gestiegen.

Freitag, 12. März, 17:04 Uhr

Kleidersammlung für Osteuropa wird im Herbst durchführt

(pd/sas) Die Osteuropagruppe teilt mit, dass die diesjährige Kleidersammlung wieder auf den Herbst verlegt wird. Die Sammlung ist auf den Mittwoch, 6. Oktober, von 12 bis 15 Uhr unter der Turnhalle des BWZT in Wattwil.

Die Sammlung vom letzten Herbst war ein grosser Erfolg, Das Sammelgut wurde anderntags im Hauptlager in Wil zusammen mit anderen Hilfsgütern auf den rumänischen Sattelschlepper umgeladen und so konnte alles raschmöglichst den Bedürftigen weitergegeben werden.

Wie das Hilfswerk berichtet, ist im Jahre 2020 so viel wie noch nie in die osteuropäischen Länder gebracht worden . Die Menschen dort sind sehr auf diese Hilfe angewiesen und danken allen Spendern.

Freitag, 12. März, 14:41 Uhr

Bauarbeiten im Zentrum Wattwil kommen planmässig voran

Die ersten Arbeiten an der Bahnhofstrasse sind bereits gemacht worden.

Die ersten Arbeiten an der Bahnhofstrasse sind bereits gemacht worden.

Bild: Urs M. Hemm

(pd/sas) Dank des trockenen Frühlingswetters liegen sämtliche Arbeiten weiterhin im Terminplan. Wie es in einer Mitteilung des Baubüros heisst, konnte in den vergangenen zwei Wochen die Grundschicht (Fundation) in der Näppis-Ueli-Strasse sowie im ersten Abschnitt der Bahnhofstrasse – zwischen Kreisel und Farbtupfer, rechte Strassenseite in Fahrtrichtung Wil – eingebracht werden.

Für den Belagseinbau braucht es noch etwas höhere Temperaturen. Die Bushaltestelle Richtung Lichtensteig wurde wie angekündigt auf die bisherigen Parkplätze bei der Liegenschaft Dorfplatz 4 verlegt. Neu stehen für die Besucher der Geschäfte die Parkplätze in der bisherigen Busbucht bei der Post sowie auf der Postbrücke zur Verfügung.

Treppe bei der katholischen Kirche bereits betoniert

An der Poststrasse wurde zwischen Café Abderhalden und Raiffeisenbank die Lichtsignalanlage entfernt. Weit fortgeschritten sind die Arbeiten bei der katholischen Kirche, wo die neue Treppe bereits betoniert werden konnte. Auch die Vorbereitungsarbeiten für die neue Rampe sind abgeschlossen: Das Terrain wurde aufgeschüttet und die Rampe planiert.

Ab nächster Woche soll an der Bahnhofstrasse bei Madlen’s Café die Pflästerung eingebracht werden. Ebenfalls in der Bahnhofstrasse werden die Werkleitungen weiter Richtung Postbrücke vorangetrieben. Das Wetter scheint in den nächsten Wochen weiterhin mitzuspielen.

Donnerstag, 11. März, 18:10 Uhr

Tertianum-Gruppe lässt Mitarbeitende wöchentlich testen

Auch die Mitarbeitenden im «Rosenau» in Bazenheid werden seit Anfang März wöchentlich auf das Coronavirus getestet.

Auch die Mitarbeitenden im «Rosenau» in Bazenheid werden seit Anfang März wöchentlich auf das Coronavirus getestet.

Bild: Dinah Hauser

(pd/bro) Um die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohnern in den Tertianum-Residenzen und Wohn- und Pflegezentren zu erhöhen, werden seit Anfang März in den rund 60 Häusern der Tertianum-Gruppe in der Deutschschweiz alle Mitarbeitenden wöchentlich getestet, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

In der Region Wil/Toggenburg gehören folgende Wohn- und Pflegezentren zur Tertianum-Gruppe:

  • «Christa» Oberuzwil
  • «Feldegg» Degersheim
  • «Steinegg» Degersheim
  • «Krone»  Wattwil
  • «Rosenau» Bazenheid

Die Tests werden seriell mittels PCR-Speicheltests durchgeführt. Die Speicheltests seien einfach in der Handhabung und für die Testperson absolut schmerzfrei. Entsprechend gross sei die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden. Zusätzlich zu den Impfungen erhöhe diese weitere Präventionsmassnahme die Sicherheit der Wohnungs- und Pflegegäste in den Tertianum-Betrieben.

Donnerstag, 11. März, 17:35 Uhr

WK am Säntis zu Ende gegangen

Das Infanteriebataillon 61 hat den WK im Toggenburg und Appenzellerland beendet.

Das Infanteriebataillon 61 hat den WK im Toggenburg und Appenzellerland beendet.

Bild: PD

(pd/bro) Das Infanteriebataillon 61 hat in den vergangenen Wochen seinen Wiederholungskurs (WK) in den Regionen Appenzellerland und Toggenburg geleistet, schreibt die Schweizer Armee in einem Communiqué vom Donnerstag. Im Gegensatz zu anderen Formationen ist das Infanteriebataillon 61 Bereitschaftsformation und hielt sich somit bereit, bei Bedarf eingesetzt zu werden.

Obschon der WK gemäss Armee unter speziellen Rahmenbedinungen stattfand, konnte die Truppe ihren Dienst durch die Einhaltung strikter Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen wie vorgesehen leisten, heisst es weiter. Auch die teilweise kritische Berichterstattung in den Medien über Sinn und Zweck des Dienstes habe der Motivation der Angehörigen des Infanteriebataillon 61 keinen Abbruch getan.

Feierliche Fahnenabgabe

Das Bataillon absolvierte gemäss Communiqué in den vergangenen Wochen ein anspruchsvolles Ausbildungs- und Übungsprogramm. Beispielsweise wurden das Zusammenspiel der Spezialistenfunktionen wie der Minenwerfer, der Späher und der Führungsstaffel trainiert. Auch wurde der Stab des Bataillons innerhalb einer Stabsrahmenübung durch die Territorialdivision 4 beübt. Bei Gefechtsübungen wurden zudem durch die Züge und Kompanien Einsatzverfahren trainiert – sowohl bei Tag, wie auch bei Nacht. Wegen der Pandemie verblieb die Truppe während der gesamten Dienstdauer am Truppenstandort, was auch die Wochenenden beinhaltete.

Am Mittwoch, 10. März, fand am Fusse des Säntis, auf der Schwägalp, die Fahnenzeremonie statt, schreibt die Schweizer Armee weiter. Der Bataillonskommandant, Oberstleutnant Christoph Hürlimann, verabschiedet die Truppe aus ihrem zweiten Pandemie-WK.

Donnerstag, 11. März, 15:30 Uhr

Hemberger Bergrennen soll 2021 stattfinden

Das Bergrennen Hemberg soll dieses Jahr stattfinden.

Das Bergrennen Hemberg soll dieses Jahr stattfinden.

Bild: Michel Canonica

(pd/bro) Das OK-Team des Bergrennen Hemberg 2021 befindet sich trotz Pandemie in der Vorbereitung des neunten Bergrennens in Hemberg, schreiben die Veranstalter am Donnerstag in einem Communiqué. Sollte es die Situation erlauben, Mitte Juni das Bergrennen unter freiem Himmel, in einem mehr oder weniger normalen Rahmen, durchzuführen, zu können, will das OK-Team bereit sein.

Allerdings sei zur Zeit aufgrund eine konkrete Planung fast unmöglich, heisst es weiter. «Sollte Ende März die Chance einer Durchführung absehbar sein, braucht es einen ausserordentlichen Effort aller Beteiligten, um das Bergrennen Hemberg 2021 in kurzer Zeit auf die Beine zu stellen», lässt sich OK-Präsident Christian Schmid in der Mitteilung zitieren.

Donnerstag, 11. März, 12:07 Uhr

Wiler Schulrat Nathanael Trüb wird Schulleiter für Bütschwil und Dietfurt

Der Wiler Schulrat Nathanael Trüb (SVP).

Der Wiler Schulrat Nathanael Trüb (SVP).

Bild: PD

(gk/bro) Seit 2001 ist Kurt Meier Schulleiter für Bütschwil und Dietfurt. Er wird sein Amt im Sommer dieses Jahres ablegen und in Pension gehen. Sein Nachfolger wird der Wiler Schulrat Nathanael Trüb, schreibt Le Bich Näf, Schulratspräsidentin der Primarschule Bütschwil-Ganterschwil, in der aktuellen Ausgabe des Mitteilungsblattes der Gemeinde.

Medienpädagoge Trüb konnte gemäss Näf als Schulleiterstellvertreter im Platanenhof für die neue Aufgabe bereits Erfahrungen sammeln und ist zudem neu gewählter und amtierender Schulrat der Schulen Stadt Wil in der Amtsperiode 2021-2024. Im Platanenhof habe er einen grossen Rucksack im Bereich Krisenintervention und Prävention erworben. Nathanael Trüb werde sich Schritt für Schritt einarbeiten, um per August 2021 das Amt als Schulleiter Bütschwil-Dietfurt voll zu übernehmen.

Donnerstag, 11. März, 10:26 Uhr

Petition Oberdorf Bütschwil: Jetzt gibt es eine Machbarkeitsstudie

In Bütschwil wird die Verkehrssicherheit diskutiert.

In Bütschwil wird die Verkehrssicherheit diskutiert.

Symbolbild: Liska Meier

(gk/bro) Am 17. März 2020 wurde der Gemeinderatskanzlei Bütschwil-Ganterschwil die Petition «Für den Erhalt der Verkehrssicherheit und eines angemessenen Ortsbildes im Oberdorf» eingereicht. Die Petitionäre fordern den Gemeinderat auf, sich für das Quartier im Oberdorf, Bütschwil, und die Verkehrssicherheit einzusetzen.

Wie es im Mitteilungsblatt von Bütschwil-Ganterschwil heisst, hat die Ewp AG hat daraufhin den Strassenraum auf Mängel und Konfliktstellen untersucht. Vom 11. bis 18. September 2020 fand dazu an zwei Querschnitten eine Verkehrserhebung statt. Die Oberdorfstrasse weist eine Verkehrsbelastung von rund 440 Fahrzeugen pro Tag auf. Das Verhalten der Tagesganglinie sei typisch für eine Quartierstrasse und entspreche den örtlichen Gegebenheiten. Das erfasste Geschwindigkeitsniveau liegt bei 41 km/h. Die Bürgerheimstrasse weist mit rund 250 Fahrzeugen pro Tag eine deutlich geringere Verkehrsbelastung auf. Das erfasste Geschwindigkeitsniveau liegt bei 56 km/h.

Aus der Analyse der Ewp AG zeigt sich gemäss Gemeinderatskanzlei folgender Handlungsbedarf:

  • Ortseingang (Bürgerheimstrasse) erkennbar gestalten
  • Angemessene Geschwindigkeiten erreichen (v.a. Übergang Bürgerheimstrasse/Eggstrasse)
  • Knotenbereiche erkennbar gestalten und Geschwindigkeiten senken
  • Massnahmen zur Schulwegsicherheit (Senkung Geschwindigkeit, Aufmerksamkeit Fahrzeuglenker auf zu Fuss Gehende, punktuelle Massnahmen)

Der Gemeinderat hat an der letzten Sitzung die Ewp AG für die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für die Umsetzung von geeigneten Massnahmen beauftragt.

Mittwoch, 10. März, 14:23 Uhr

Reformierte Kirche Wattwil mit Corona-Briefkasten

Bei der evangelischen Kirche in Wattwil können Menschen ihre Nöte und Sorgen, aber auch Anregungen deponieren.

Bei der evangelischen Kirche in Wattwil können Menschen ihre Nöte und Sorgen, aber auch Anregungen deponieren.

Bild: PD

(pd) Für viele Menschen ist die Corona-Zeit zunehmend auch eine schwierige Zeit. Weil im Miteinander und im Austausch vieles leichter geht, hat die evang. Kirchgemeinde Mittleres Toggenburg einen Corona-Briefkasten aufgestellt. Er steht, gut sichtbar, vor der Kirche in Wattwil.

Dort soll der Briefkasten, je nach Coronaverlauf für einige Wochen stehen. Dies im Sinne einer dargebotenen Hand. Nicht nur Sorgen und Nöte, sondern auch Anregungen und Fragen an die Kirchgemeinde können in diesen Briefkasten eingeworfen werden. Papier und Bleistifte sind vor Ort deponiert. Alle Briefe werden gelesen und , wo erwünscht, auch beantwortet.

Mittwoch, 10. März, 14:05 Uhr

Wattwil: Parkplatz wird zum Kirchplatz

Bauarbeiten für den behindertengerechten Zugang und die Treppe zur katholischen Kirche Wattwil.

Bauarbeiten für den behindertengerechten Zugang und die Treppe zur katholischen Kirche Wattwil.

Bild: PD

(gk) Mit der Realisierung der Umgestaltung der Bahnhof- und Poststrasse wird der Parkplatz an der Poststrasse, welcher im Eigentum der Katholische Kirchgemeinde ist, zum «Kirchplatz» umgestaltet. Als Ersatz werden behindertengerechte Parkplätze auf dem Parkplatz des Gemeindehauses angeordnet und der Zugang ab dort zur Katholischen Kirche durch eine behindertengerechte Rampe neu erstellt. Damit sind auch Anpassungsarbeiten im Sockelbereich und an der Fassade der Kirche verbunden. Der Gemeinderat hat diese an die Malerei Meier AG, Bütschwil, vergeben.

Zusätzliche Parkplätze und Verlegung Bushaltestelle

Die Parkplätze beim Dorfplatz 4 (alte Raiffeisenbank) werden bis auf Weiteres für eine provisorische Busbucht benötigt und deswegen aufgehoben. Damit kann der Weiterfluss des Verkehrs auch während des Haltevorgangs der Busse sichergestellt werden. Damit die Geschäfte und Betriebe auch während der Bauphase gut erreichbar sind und über genügend Parkplätze verfügen, wurden in der ehemaligen Busbucht vor der Post vier zusätzliche Parkplätze (blaue Zone) ausgewiesen. Weitere vier Parkplätze wurden zudem auf der Postbrücke geschaffen.

Mittwoch, 10. März, 11:19 Uhr

Wattwil: Militärparkplatz ist neu im Flooz

(gk) Der bisherige Parkplatz, welcher dem Militär während des Aufenthalts in Wattwil zur Verfügung stand, war auf dem Areal Rietwis. Infolge der laufenden Arbeiten zur Errichtung der Gesamtsportanlage Rietwis muss dafür ein anderer Standort gesucht werden.

Im Rahmen der vorgenommenen Evaluation bietet sich der Standort der Parzelle 2305 W zwischen dem Feuerwehrdepot und der ARA Wattwil im Flooz an. Dieser Standort ist über die Umfahrung gut erschlossen und es kann damit die Durchfahrt durchs Dorfzentrum vermieden werden. Damit die mittelschweren Fahrzeuge den Platz auch befahren und nutzen können, bedarf es noch einiger baulicher Massnahmen (Kofferung und Entwässerung). Gleichzeitig bestehen damit Synergien mit der Feuerwehr und Kursen, die an diesem Standort durchgeführt werden.

Dieses Vorhaben ist im Budget 2021 aufgenommen. Es wurde von der zuständigen Abteilung ein Baugesuch ausgearbeitet und die Realisierung soll nach erfolgter Genehmigung des Budgets im Frühsommer 2021 erfolgen. Der Gemeinderat hat dem neuen Standort und dem Vorhaben zugestimmt.

Dienstag, 9. März, 14:00 Uhr

Senntumsschellen aus Schokolade in Hemberg

Katrin Looser und Marina Schelling (von links).

Katrin Looser und Marina Schelling (von links).

Bild: PD

(pd/mkn) Anfang März war es soweit. In der Backstube der Bäckerei-Konditorei Hörnli Hemberg AG fand zum ersten Mal während zwei Tagen eine höhere Fachprüfung statt. Eineinhalb Jahre lang hat sich Marina Schelling an der Fachschule Richemont, Luzern, wo im letzten Herbst die theoretische Prüfung stattgefunden hat und im elterlichen Betrieb und auf diesen Moment vorbereitet. Während dieser Zeit kreierte sie neue Patisserie, Konfekt, Apéro-Gebäcke, Pralinés und viele andere süsse Versuchungen.

Aufgabe war eine regionsspezifische Eigenkreation

Die anspruchsvollste Aufgabe bestand jedoch in der Eigenkreation einer regionsbezogenen Schokoladenspezialität. Ihre Idee, die Toggenburger Senntumschellen in Schokolade herzustellen, liess sie nicht mehr los.

Entstanden sind geschmacklich einzigartige und zartschmelzende Schokoladeschellen, in einer hübschen Verpackung mit einem Bild gemalt von Claudia Looser. Claudia Looser ist die Mutter von Katrin Looser, die im «Hörnli» ihre Lehre als Bäcker-Konditor-Confiseurin absolviert. Ab sofort stehen die Senntumschellen, ideal als Mitbringsel oder zum selbst geniessen, zum Verkauf bereit.

www.hoernli-hemberg.ch

Dienstag, 9. März, 11:32 Uhr

Obertoggenburger Bergbahnen als TV-Thema

Die Luftseilbahn vom Iltios auf den Chäserrugg.

Die Luftseilbahn vom Iltios auf den Chäserrugg.

Bild: Ralph Ribi

Christof Franzen habe bei seinen Recherchen niemanden getroffen, der mit der derzeitigen Situation im Obertoggenburg zufrieden ist, schreibt SRF in einer Mitteilung. Dass die Schneesportler nicht mehr mit einem Ticket die Skigebiete von Alt St.Johann-Unterwasser und Wildhaus nutzen können, beschrieben einige im Tal als «Eisernen Vorhang». Gäste und Einheimische würden sich beklagen, Hoteliers und Geschäftsbetreiber sprechen von Kundschaft, die abgesprungen sei.

Der Reporter beleuchtet in einem rund 30-minütigen Film den Konflikt zwischen den Bergbahnen «Wildhaus» und «Chäserrugg» und zeigt den Kulturkampf, der ein Ärger für viele Gäste sei. (sas)

Reporter «Kulturkampf im Toggenburg» 21.00 Uhr, SRF 1

Dienstag, 9. März, 09:58 Uhr

Weniger Verkehr auf der Umfahrung Bazenheid

Die Umfahrung Bazenheid bietet nur selten einen solchen Anblick.

Die Umfahrung Bazenheid bietet nur selten einen solchen Anblick.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/mkn) Der Kanton veröffentlicht jedes Jahr Zahlen über den Verkehr, so auch heute Morgen. Der Veloverkehr habe 2020 stark zugenommen. Alle kantonalen Velozählstellen hätten Rekordwerte verbucht. Insgesamt habe die Mobilität letztes Jahr aufgrund der Corona-Pandemie jedoch abgenommen, heisst es in der Medienmitteilung.

Im Toggenburg wurden demnach letztes Jahr auf der Umfahrung Bazenheid 19'334 Fahrzeuge pro Tag gemessen. Im Vergleich zu 2019 sind das 1,5 Prozent weniger. 4,9 Prozent der Fahrzeuge in Bazenheid waren Lastwagen.

Auch andere Zählstellen im Toggenburg hatten fünfstellige Werte. In Bütschwil Bächli wurden 12'780 Fahrzeuge gezählt. Auf der Umfahrung Lichtensteig waren es 13'128 und bei der Zählstelle Hummelwald in Wattwil 11'928 Fahrzeuge pro Tag.

Dienstag, 9. März, 08:27 Uhr

Strassenreglement wird bekämpft

Das Zentrum von Ebnat-Kappel mit Blickrichtung Norden.

Das Zentrum von Ebnat-Kappel mit Blickrichtung Norden.

(Bild: Martin Lendi)

(gk/mkn) Der Gemeinderat Ebnat-Kappel hat am 10. Dezember 2020 die Anpassung des Reglements für Beiträge der Gemeinde Ebnat-Kappel an den Bau und Unterhalt von Gemeindestrassen (Strassenreglement) genehmigt. Das Reglement unterstand vom 25. Januar 2021 bis 5. März 2021 dem fakultativen Referendum.

Am 4. März hat das Referendumskomitee mehr als 600 Unterschriften der Gemeinde Ebnat-Kappel übergehen. Das teilt die Gemeindekanzlei heute Morgen mit. Damit wird eine Volksabstimmung über das Reglement verlangt. Die eingereichten Unterschriften würden durch die Stimmregisterführerin geprüft. Der Gemeinderat werde an der nächsten Sitzung feststellen, ob das Begehren zustande gekommen sei, heisst es weiter.

Montag, 8. März, 15:30 Uhr

Zwei Personen bei Selbstunfall in Rickenbach verletzt

(kapo/sas) Am Montag kurz vor 12 Uhr ereignete sich in Rickenbach ein Selbstunfall mit einem Auto. Zwei Personen verletzten sich leicht und mussten ins Spital gebracht werden.

Das Auto stürzte drei Meter tief in die Garageneinfahrt.

Das Auto stürzte drei Meter tief in die Garageneinfahrt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung schreibt, fuhr eine 76-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto an der Breitestrasse rückwärts aus einem Parkfeld. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei verlor sie dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug, durchbrach einen Zaun und stürzte zirka drei Meter tief in eine Garageneinfahrt. Das Auto kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Die Autofahrerin und die 24-jährige Mitfahrerin konnten das Fahrzeug selbständig verlassen. Sie wurden beim Unfall leicht verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die genaue Unfallursache wird abgeklärt.

Montag, 8. März, 13:33 Uhr

Statt beim Schwingfest auf der Skipiste

Thomas Wild, Lukas Germann, Pascal Schönenberger und Simon Gallati (von links) bei der Präparation der Skipisten für das Weltcupfinale auf der Lenzerheide.

Thomas Wild, Lukas Germann, Pascal Schönenberger und Simon Gallati (von links) bei der Präparation der Skipisten für das Weltcupfinale auf der Lenzerheide.

Bild: PD

(bl) Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man seine Ferien verbringen kann. Einer, der sich lieber aktiv vom Alltagsstress erholt ist Pascal Schönenberger. Der Pressechef des St.Galler kantonalen Schwingerverbandes und in der Region bekannt als Berichterstatter der Schwingfeste, mag es nicht so gern, die Zeit nur im Liegestuhl totzuschlagen.

Deshalb verbringt er diese und kommende Woche mit mehreren Kollegen auf der Lenzerheide, um als Helfer beim Ski-Weltcup-Finale Einsätze zu leisten.

In den nächsten Tagen werden sie in erster Linie für den Aufbau der Rennnetze und Werbeblachen eingesetzt. Während der Rennen, ab 17. März, stehen sie dann an der Strecke und sorgen dafür, dass am Rande der Skipiste alles so platziert wird, wie es von den Organisatoren vorgegeben ist.

Für Pascal Schönenberger sind es nicht die ersten Aktivferien dieser Art. Angefangen im Jahre 2011 mit dem Weltcupfinale auf der Lenzerheide, ist es mittlerweile sein vierter Einsatz im Bündner Ferienort zum Abschluss der Weltcupsaison des Skitrosses. Hinzu kommen zwei Einsätze an Weltcuprennen und als Höhepunkt die Ski-WM 2019 in Are.

Montag, 8. März, 09:37 Uhr

Der Formaufbau der Toggenburger Bikerin Ramona Forchini stimmt

Ramona Forchini kann in der Türkei überzeugen und holt sich in überlegener Manier den Sieg.

Ramona Forchini kann in der Türkei überzeugen und holt sich in überlegener Manier den Sieg.

Bild: PD

(bl) Die Formkurve der Wattwiler Bikerin Ramona Forchini zeigt weiter nach oben. Bei einem vom Weltverband UCI organisierten Bikerennen im türkischen Alanya holt sich die 26-Jährige am Sonntag in überlegener Manier den Sieg.

«Das Rennen diente lediglich als Vorbereitung für den weiteren Saisonverlauf, es ist aber immer schön, als Erste über die Ziellinie zu fahren», sagt die zufriedene Forchini am Telefon. Hinter ihr folgt auf Rang 2 mit einem Rückstand von drei Minuten die Ukrainerin Iryna Popova. Das Podest komplettiert die Russin Vera Medvedeva. Sie büsst auf die Siegerin vier Minuten und zwei Sekunden ein.

Es folgen noch drei weitere Rennen in der Türkei

Ramona Forchini weilt vom 4. bis 15. März in der Südtürkei in einem Trainingslager. «Die Bedingungen sind ideal. Am Morgen hat es jeweils Temperaturen um 15 Grad. Im Verlaufe des Tages zeigt das Thermometer aber praktisch immer Werte über 20 Grad an.»

Die guten Verhältnisse in der Südtürkei würden auch andere Teams nutzen. Es seien noch mehrere Weltcupteams vor Ort, die sich für die im Mai beginnende Weltcupsaison und für die weiteren Grossanlässe in diesem Jahr an der Wärme vorbereiten würden.

Die Toggenburgerin bestreitet am Donnerstag, Samstag und Sonntag drei weitere Rennen in der Türkei, bevor sie am nächsten Montag zurück in die Schweiz fliegt.

Montag, 8. März, 08:13 Uhr

Hulftegg Stafette erneut um ein Jahr verschoben

Die Hulftegg Stafette kann auch dieses Jahr nicht stattfinden und wird auf 2022 verschoben.

Die Hulftegg Stafette kann auch dieses Jahr nicht stattfinden und wird auf 2022 verschoben.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl/pd) Die Sehnsucht nach einem Stück Normalität war gross, schreiben die Organisatoren der Hulftegg Stafette in einer Mitteilung. Sie hätten lange an einer Durchführung der diesjährigen Hulftegg Stafette festgehalten und sich mit möglichen Szenarien befasst.

Nach den neuesten Massnahmen und nach reiflicher Überlegung sei das Komitee aber gezwungen, die 55. Hulftegg Stafette erneut um ein Jahr auf den 7. Mai 2022 zu verschieben.

Die aktuellen Bestimmungen würden eine solide Planung kaum zulassen. Die allfälligen Beschränkungen wie Zuschauerverbot oder kleine Startblöcke würden den Charakter der Hulftegg Stafette aber entscheidend verändern und nicht zuletzt wäre das finanzielle Risiko beträchtlich.

Dies seien einige der Beweggründe für die Entscheidung seitens der Organisatoren der Hulftegg Stafette. Man freue sich aber schon jetzt auf die Austragung 2022.

Sonntag, 7. März, 12:23 Uhr

Kommunale Urnenabstimmungen: Grünes Licht für Strassensanierungen

Zwei Strassenerneuerungen wurden an der Urne keine Steine in den Weg gelegt?

Zwei Strassenerneuerungen wurden an der Urne keine Steine in den Weg gelegt?

Bild: PD

(sdu) Deutliche Ergebnisse bei den beiden kommunalen Abstimmungen im Toggenburg. Sowohl in Lichtensteig als auch in Oberhelfenschwil ging es um einen Kredit für eine Strassenerneuerung. Beiderorts wurde dieses Vorhaben mit über 80 Prozent Zustimmung gutgeheissen.

In Lichtensteig kann die Stadtaustrasse erneuert werden. Auch die Leitungen und die Kanalisation werden saniert sowie der Durchlass des Lederbachs Hochwasser-tauglich gemacht. Alles in allem wurde ein Kredit in der Höhe von knapp drei Millionen Franken gesprochen. 428 Personen waren dafür, 91 dagegen. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 41,9 Prozent.

Etwa halb so teuer ist eine geplante Strassensanierung in Oberhelfenschwil. Die Schwandenstrasse zur Wasserfluh soll für 1,5 Millionen Franken aufgewertet werden. Auch hierfür gibt es grünes Licht. 357 Personen waren dafür, 78 dagegen. Die Stimmbeteiligung bei der Urnenabstimmung lag bei 49,1 Prozent.

Freitag, 5. März 17:20 Uhr

Planungssicherheit durch unabhängige Fachperson

Der Gemeinderat will Planungssicherheit in Bezug auf die Bushaltestellen im Zentrum von Kirchberg

Der Gemeinderat will Planungssicherheit in Bezug auf die Bushaltestellen im Zentrum von Kirchberg

Bild: Beat Lanzendorfer

(gk/ahi) Nach der Informationsveranstaltung zum Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) Gähwilerstrasse, Kirchberg, am 1. September 2020 hatte die Bevölkerung die Gelegenheit, zum BGK Stellung zu nehmen. Nebst positiven, gingen, zur geplanten Bushaltestelle zwischen Gemeindehaus und der Zentrumsüberbauung, auch kritische Rückmeldungen ein. Zwei Personen haben sich für die Anordnung von Fahrbahnhaltestellen auf der Kantonsstrasse und gegen die geplante Bushaltestelle zwischen Gemeindehaus und Zentrumsüberbauung ausgesprochen.

Dem öffentlichen Verkehr ist im BGK ein hohes Gewicht beizumessen. Die Anordnung der Bushaltestelle soll langfristig und unter Berücksichtigung aller Interessen vorgenommen werden. Deshalb hat der Gemeinderat eine Zweitbeurteilung durch ein unabhängiges Ingenieurbüro in Auftrag gegeben, Es soll eine höhere Planungssicherheit erreicht werden, indem durch unbeteiligte Fachpersonen die Anordnung von Fahrbahnhaltestellen sowie weitere Lösungsansätze für die Bushaltestelle im Zentrum nochmals beurteilt werden

Freitag, 5. März, 16:15 Uhr

Gemeinde will Jugendschutz weiterhin im Auge behalten

Ein Fünftel der kontrollierten Jugendlichen kamen trotz der Jugendschutz-Bestimmungen an Alkohol oder Tabak.

Ein Fünftel der kontrollierten Jugendlichen kamen trotz der Jugendschutz-Bestimmungen an Alkohol oder Tabak.

KEYSTONE/Christian Beutle

(gk/ahi) Im vergangenen Herbst wurden in verschiedenen Gemeinden im Kanton St. Gallen Alkohol- und Tabaktestkäufe durchgeführt, so auch in der Gemeinde Kirchberg. In den meisten Gemeinden waren die Resultate der Testkäufe unbefriedigend. In der Gemeinde Kirchberg wurden in insgesamt 10 Gastrobetrieben sowie Verkaufsläden Testkäufe durchgeführt. In acht Betrieben hat das Service- und Verkaufspersonal die Vorschriften bezüglich Jugendschutz eingehalten und den Jugendlichen weder Alkohol noch Tabak verkauft. In zwei Betrieben wurde weder nach einem Ausweis noch nach dem Alter gefragt und folglich Alkohol und oder Tabak an Minderjährige verkauft.

Die Gemeinde Kirchberg will das Thema Jugendschutz weiterhin im Auge behalten und weitere Testkäufe durchführen lassen. Wann diese genau stattfinden, ist noch offen

Freitag, 5. März, 15:28 Uhr

5'000 Franken für Projekt der Zeitraum Film GmbH

Das Spelterini-Denkmal in Bazenheid.

Das Spelterini-Denkmal in Bazenheid.

Bild: PD

(gk/ahi) Die Zeitraum Film GmbH, Zürich, produziert zurzeit für das Schweizer Radio und Fernsehen den Animationsfilm «Eduardo Spelterini». Der Protagonist ist in Bazenheid aufgewachsen und das Dorf wird im Film auch erwähnt. Die Gemeinde Kirchberg unterstützt das Projekt mit 5000 Franken. Da das Gesuch um einen Beitrag nach Abschluss des Budgets 2021 eingegangen ist, hat der Gemeinderat den Kredit als unvorhersehbare neue Ausgabe gemäss Gemeindeordnung beschlossen.

Im dokumentarischen Animationsfilm wird das spektakuläre Leben des Schweizer Luftfahrtpioniers Eduardo Spelterini erzählt, der vor mehr als hundert Jahren seinen Namen änderte, um als Luftschiffer die Welt zu erobern. Es ist die Geschichte eines Selfmade-Mannes, der durch Hartnäckigkeit und Heldenmut zu einer bekannten Persönlichkeit wird und die mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges ein abruptes Ende nimmt.

Der Name Eduardo Spelterini wird auch heute noch mit Bazenheid in Verbindung gebracht. In Bazenheid bestehen einerseits die Spelterinistrasse und andererseits auch das Spelterini-Denkmal auf dem Lindenhügel. Das Geburtshaus Spelterinis wird heute noch als Spelterinihaus bezeichnet.

Freitag, 5. März, 11:39 Uhr

Rekurs abgewiesen

Nachdem der Rekurs gegen das permanente Fahrverbot auf der Berg-Wolfensbergstrasse abgewiesen wurde, darf die Verbindung ab sofort nicht mehr befahren werden.

Nachdem der Rekurs gegen das permanente Fahrverbot auf der Berg-Wolfensbergstrasse abgewiesen wurde, darf die Verbindung ab sofort nicht mehr befahren werden.

Bild: PD

(gk/ahi) Die Berg-Wolfensbergstrasse verbindet das Föhrenwäldli mit dem Wolfensberg und verläuft je ca. zur Hälfte auf dem Gemeindegebiet von Degersheim und Neckertal. Die Strasse ist Teil des regionalen Velowegs «Herzroute» und des Wanderweges «Rond om Tegersche».

Bereits bis anhin galt auf der Strasse ein Fahrverbot, das jedoch nur an Samstagen und Sonntagen Gültigkeit hatte. Auf Antrag der zuständigen Strassenkorporation haben die beiden Gemeinderäte im Januar 2020 beschlossen, die zeitliche Beschränkung des Fahrverbotes aufzuheben, wodurch das Befahren der Strasse mit Motorfahrzeugen zu jeder Zeit grundsätzlich verboten ist. Ausnahmen gelten für die Anwohner und für Landwirte. Nachdem ein gegen die Verfügungen erhobener Rekurs vom Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen abgewiesen wurde und der Entscheid in Rechtskraft erwachsen ist, ist das ausgedehnte Fahrverbot ab sofort gültig, teilt die Gemeindeverwaltung mit.

Freitag, 5. März, 10:52 Uhr

Gemeinde verkauft 85 Quadratmeter Land

Der traditionsreiche Kirchberger Gastronimiebetrieb kann das Parkplatzangebot vergrössern.

Der traditionsreiche Kirchberger Gastronimiebetrieb kann das Parkplatzangebot vergrössern.

Bild: PD

(gk/ahi) Die Sun Home AG, Eigentümerin des Restaurants Rössli in Kirchberg, gelangte an den Gemeinderat mit der Anfrage, eine Teilfläche des Grundstückes des Kindergartens an der Dietschwilerstrasse zu kaufen, um die Parkierungssituation im Zuge der Umgebungsneugestaltung zu verbessern. Der Gemeinderat ist interessiert daran, den bestehenden Restaurants gute Rahmenbedingungen zu ermöglichen.

Nach verschiedenen Abklärungen hat der Gemeinderat deshalb einem Verkauf von 85 Quadratmetern ab dem Grundstück des Kindergartens Dietschwilerstrasse für den Bau zusätzlicher Parkplätze zugestimmt. Gleichzeitig wird zwischen dem Rössli und dem Kindergarten ein Einbahnverkehr eingeführt, was die Verkehrssicherheit auf dem Schulweg erhöht. Die verkaufte Fläche dient schon heute als Verkehrsfläche. Das Fahrrecht für die Zu- und Wegfahrt zu den Parkplätzen wird über einen Dienstbarkeitsvertrag geregelt, heisst es in der entsprechenden Mitteilung aus dem Gemeindehaus.

Freitag, 5. März, 08:52 Uhr

Rücktritt nach 27 Jahren

Gerold Pfister scheidet aus dem Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Flawil-Degersheim-Mogelsberg-Oberuzwil aus.

Gerold Pfister scheidet aus dem Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Flawil-Degersheim-Mogelsberg-Oberuzwil aus.

Bild: PD

(ahi) Gerold Pfister hat sich entschieden, den Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Flawil-Degersheim-Mogelsberg-Oberuzwil nach 27-jähriger Tätigkeit zu verlassen. Dies im Rahmen der kontinuierlichen Erneuerung der Ratsbesetzung.

Pfister war am 7. März 1994 in den Verwaltungsrat der damaligen Raiffeisenbank Wolfertswil gewählt worden. Nach dem Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Mogelsberg und der Umbenennung der Bank in Raiffeisenbank Wolfertswil-Mogelsberg wurde er, im Jahr 2010, zu deren Präsident gewählt. Seit der Fusion mit der Raiffeisenbank Flawil-Bichwil-Oberuzwil amtete er als Vizepräsident.

Während seines Wirkens hat sich die Bank enorm entwickelt. Die Bilanzsumme stieg von 55,7 Millionen Franken auf inzwischen knapp 1,1 Milliarden Franken.

Freitag, 5. März, 07:47 Uhr

Gegen 300 Mäuse pro Hektare

Die Mäuse sollen längerfristig mit der Förderung natürlicher Feinde bekämpft werden.

Die Mäuse sollen längerfristig mit der Förderung natürlicher Feinde bekämpft werden.

Bild: PD

(gk/ahi) Auf verschiedenen Wiesen in der Gemeinde Kirchberg mussten, während einer Besichtigung im Februar, teilweise enorme Schäden durch Mäuse festgestellt werden. Neben dem Ertragsausfall hat die Mäuseplage auch negative Folgen auf den Maschinenverschleiss, die Futterqualität, den Futterertrag und die Bodenbeschaffenheit. Vertreter von Agroscope schätzen, dass auf den besichtigten Parzellen an die 300 Wühl- und Schermäuse pro Hektare leben. Die Bekämpfungsschwelle liegt bei unter 40 Mäusen pro Hektar.

Die Regulierung gestaltet sich entsprechend schwierig. Die Vertreter von Agroscope gehen aber davon aus, dass die Mäusepopulation bis spätestens nächstes Jahr zusammenbricht. Im Merkblatt des Landwirtschaftlichen Zentrums St. Gallen werden verschiedene kurz-, mittel- und langfristige Massnahmen für die betroffenen Bewirtschafter aufgezeigt, dazu zählen eine Übersaat oder Neusaat, die Förderung der natürlichen Feinde und die Mäusebekämpfung mittels Fallenstellen. Gerade das Mäusefangen mit Fallen lohnt sich erst, wenn der Nachbar auch mithilft. Andernfalls wandern die Mäuse innerhalb weniger Tage wieder ein.

Längerfristig sollen natürliche Feinde in der Region gefördert werden. Dabei helfen auch landschaftsgestaltende Massnahmen, wie sie im Vernetzungsprojekt umgesetzt werden.

Zur Unterstützung bei der Bekämpfung der Mäuseplage können Landwirte der Gemeinde Kirchberg über das Sozialamt (JobCoaching) temporär personelle Unterstützung anfragen, allerdings auf eigene Kosten.

Donnerstag, 4. März, 18:58 Uhr

Mieterwechsel erfolgt auf Mitte Jahr

Es wir weiterhin das bewährte Sortiment angeboten.

Es wir weiterhin das bewährte Sortiment angeboten.

Bild: Bruno Kissling

(pd) An der Sitzung vom 15. Februar hat der Gemeinderat aus mehreren Bewerbungen die neuen Mieter für das Stockwerkeigentum Dorfladen in St. Peterzell ausgewählt.

Melanie Knechtle, Angela Knechtle und Christian Näf werden unter dem Namen «Dorfladen Neckertal St. Peterzell und Necker» die zwei Lebensmittelgeschäfte in St. Peterzell und Necker als Familienbetrieb führen und an beiden Orten weiterhin das bewährte Sortiment des täglichen Bedarfs anbieten.

Der Mieterwechsel und die Geschäftsübernahme in St. Peterzell wird auf Mitte Jahr erfolgen, wie die Gemeinde mitteilt.

Donnerstag, 4. März, 18:47 Uhr

Langfristiger Hochwasserschutz

Der Dorfbach verläuft nun teilweise in einem komplett neuen Bachbett.

Der Dorfbach verläuft nun teilweise in einem komplett neuen Bachbett.

Bild: Max Tinner

(pd) Seit rund einer Woche fliesst das Wasser des Dorfbaches in Mosnang vollständig im neu geschaffenen Bachbett. Mit dem Zusammenschluss im Bereich «Hinterdorf» konnte die Wasserhaltung in der bestehenden Eindolung aufgehoben werden, womit die Wasserführung nun bis zum Oberstufenschulareal komplett im neuen Bachbett erfolgt. Der überbaute Bereich des Dorfes ist damit langfristig wirksam mit einem Hochwasserschutz gesichert.

Donnerstag, 4. März, 12:36 Uhr

Ein Feierabendbier zu einem Feierabendgespräch

Derzeit noch nicht möglich: Zwei Personen prosten sich in einer Bar mit einem Glas Bier zu.

Derzeit noch nicht möglich: Zwei Personen prosten sich in einer Bar mit einem Glas Bier zu.



Bild: Severin Bigler

(pd) Einmal im Monat trifft sich die Toggenburger Biergilde in der Brauerei St. Johann in Neu St. Johann, um sich mit dem Brauer auszutauschen und Neuigkeiten zu erfahren. Eigentlich. Denn wegen Corona geht das derzeit natürlich nicht. Die Brauerei hat sich deshalb etwas überlegt: Am Freitag, 5. März, wird ab 19.00 Uhr ein «Brauerei-Fiirobet» ausgesendet.

Auf dem Programm stehen: Eine Verkostung der aktuellen Biere aus der Brauerei sowie ein lockeres Feierabendgespräch zwischen Pascal Fuster, dem Brauer, und Tobias Kobelt, dem Präsidenten der Toggenburger Biergilde. Wer will, kann als Zuschauer live dabei sein unter www.brauereistjohann.ch oder an der virtuellen Brauereibar (zoom).

Mittwoch, 3. März, 14:33 Uhr

Vorsicht Autofahrer: Frösche und Kröten sind unterwegs

Männliche Erdkröten nutzen Strassen gern, um Ausschau zu halten nach anrückenden Weibchen.

Männliche Erdkröten nutzen Strassen gern, um Ausschau zu halten nach anrückenden Weibchen.

Bild: PD

(pd) Das angekündigte Regenwetter lasse Frösche und Kröten vielerorts zu ihrem Laichgewässer aufbrechen. Nachdem seit einigen Tagen bereits erste Tiere beobachtet wurden, dürften ab jetzt in regnerischen Nächten zahlreiche Amphibien auf Strassen unterwegs sein.

Dies schreibt die Regionalstelle St.Gallen-Appenzell des nationalen Daten- und Informationszentrums für Amphibien und Reptilien in einer Mitteilung.

Autofahrer, die in den nächsten Wochen nachts unterwegs seien, sind aufgerufen, Rücksicht zu nehmen auf Amphibien, die sich auf der Fahrbahn befinden. Durch Temporeduktion und aufmerksames Fahren können Tiere geschont werden. Bei Tempo 30 würden Frösche durch den Fahrtwind nicht verletzt und hätten bessere Chancen, heil über die Strasse zu gelangen.

Viele Freiwillige sind unterwegs

Auf verschiedenen Strassenabschnitten seien jetzt wieder Freiwillige im Einsatz, um Amphibien vor dem Strassentod zu retten. Bei dieser gefährlichen Arbeit seien sie auf die Rücksicht der Autofahrer angewiesen.

Das Ziel der wandernden Amphibien sei ihr Geburtsgewässer, in dem sie sich paaren. Bei Grasfröschen und Erdkröten würden die Weibchen mehrere Tausend Eier aufs Mal legen. Die wehrlosen Kaulquappen, die daraus schlüpfen, seien eine begehrte Mahlzeit für unzählige Wassertiere. So überlebe nur ein kleiner Teil die Entwicklungszeit im Wasser.

Wenn die winzigen Jungtiere im Sommer das Wasser verlassen und in die umliegenden Wälder abwandern, sei die Sterblichkeit nochmals enorm. Als Folge von Trockenlegungen, Giftstoffen und Mangel an Lebensräumen würden Amphibien zusätzlich geschädigt. Es sei faszinierend, wie Amphibien trotz der widrigen Lebensbedingungen an vielen Orten überleben könnten.

Mittwoch, 3. März, 14:15 Uhr

In Hemberg soll eine neue Postautohaltestelle eingerichtet werden

Hemberg plant eine neue Postautohaltestelle.

Hemberg plant eine neue Postautohaltestelle.

Bild: Matthias Piazza

(gk/bl) Wie bereits im letzten Mitteilungsblatt erwähnt, seien verschiedene verkehrsberuhigende Massnahmen zur Umsetzung vorgesehen. Dies schreibt die Gemeinde Hemberg im Mitteilungsblatt. Im Rahmen der Verkehrsplanung seien auch weitere Abklärungen im Zusammenhang mit der Erstellung einer barrierefreien Postautohaltestelle im Dorf Hemberg getätigt worden .

Die Abklärungen für die Einrichtung einer Durchgängerlinie des Postautos von Wattwil-Hemberg-Bächli-St.Peterzell hätten ergeben, dass je nach Angebotsausbau der Linie 185 Kostenfolgen für die Gemeinde Hemberg im Rahmen von jährlich 90'000 Franken bis 180'000 Franken resultieren würden.

Dies vor allem dadurch, weil der gesetzliche Kostendeckungsgrad nicht erfüllt werden könne. Zudem kann auch bei einer Durchgängerlinie nicht auf eine Postautohaltestelle mit Warteraum für die Fahrzeuge verzichtet werden.

Deshalb prüfe der Gemeinderat zurzeit alternative Möglichkeiten, die Postautohaltestelle hinter dem Volg-Gebäude einzurichten. Es sei zudem vorgesehen, in diesem Jahr dazu eine Projektstudie auszuarbeiten. Dabei würden die Bürgerinnen und Bürger über den weiteren Verlauf der Abklärungen informiert.

Mittwoch, 3. März, 13:30 Uhr

Hemberg möchte den Steuerfuss von 138 auf 133 Prozentpunkte senken

Der Hemberger Gemeinderat beantragt beim Stimmvolk eine Steuerfusssenkung.

Der Hemberger Gemeinderat beantragt beim Stimmvolk eine Steuerfusssenkung.

Bild: PD

(gk/bl) Die Investitionsrechnung 2021 sehe Netto-Investitionen in der Höhe von 1’796'000 Franken vor. Dies ist dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Hemberg zu entnehmen. Darunter fallen verschiedene Sanierungsprojekte für die Bereiche Schiessanlage sowie Verkehr und Umweltschutz.

Um dem letztjährigen guten Steuerabschluss Rechnung zu tragen, schlage der Gemeinderat nun eine angemessene Steuerfussreduktion von fünf Prozent auf neu 133 Prozentpunkte vor.

Daraus resultiere zwar ein Minus von 347'000 Franken, was angesichts des vorhandenen Eigenkapitals vertretbar sei. Über den Antrag werde an der Urne am Sonntag, 11. April abgestimmt.

Mittwoch, 3. März, 11:27 Uhr

Eine vier Kilometer lange Rundstrecke ist im Hemberg, Scherb, gespurt

Die Bedingungen im Hemberger Scherb laden weiterhin zum Langlaufen ein.

Die Bedingungen im Hemberger Scherb laden weiterhin zum Langlaufen ein.

Bild: PD

(bl/pd) In tieferen Lagen hat längst der Frühling Einzug gehalten, der Schnee ist verschwunden. Auf einer Höhe von 1'150 Metern, auf der sich die Hemberger Panoramaloipe befindet, ist Langlaufen hingegen weiterhin möglich.

So vermelden die Verantwortlichen, dass ab der Scherbhütte die Verhältnisse erstaunlich gut seien und dadurch ein vier Kilometer langer Rundkurs (Klassisch und Skating) zur Verfügung stehe.

Und weil am Freitag auf dieser Höhe nochmals Schneefälle angesagt sind, könne es sogar sein, dass die Verhältnisse noch besser werden.

Mittwoch, 3. März, 10:56 Uhr

Die Mitglieder des Toggenburger Skiclubs gehören zu den Teilnehmern der Challenge 21 des Grand Prix Migros

Die Jugendlichen des SC Ulisbach beweisen bei ihren Video-Darbietungen viel Fantasie.

Die Jugendlichen des SC Ulisbach beweisen bei ihren Video-Darbietungen viel Fantasie.

Bild: PD

(bl) Das Skirennen Grand Prix Migros wird seit 1972 durchgeführt. Unzählige skibegeisterte Jugendliche starteten am Grand Prix. Darunter auch solche, die es bis ganz an die Spitze gebracht haben.

Jüngstes Beispiel ist die Innerschweizerin Corinne Suter, die an den Weltmeisterschaften Mitte Februar die Goldmedaille in der Abfahrt holte.

Weil in diesem Jahr keine Live-Rennen möglich sind, können sich die Skiclubs in mehreren Challenges bewähren. Der Skiclub Ulisbach gehört nicht nur zu den teilnehmenden Skiclubs, er belegte bei den bisherigen «Prüfungen» jeweils ein Platz in den Top 5 bei über 100 mitmachenden Skiclubs.

Bei der k kiosk -Challenge, der vierten Prüfung, wurde erneut die 100er Marke bei den Teilnehmenden geknackt. Insgesamt haben 119 Skiclubs mitgemacht und es wurden 139 Videos hochgeladen. Nun besteht noch bis am Donnerstagabend, 4. März, die Möglichkeit, seinem Favoriten die Stimme abzugeben.

Darunter gehört natürlich der Skiclub Ulisbach, der sich freut, wenn er mit Unterstützung der Region wieder möglichst viele Stimmen erhält, damit sich die Mitglieder erneut über einen Spitzenplatz freuen dürfen. Seine Stimme kann man über die nachfolgenden Links abgeben:

https://www.instagram.com/p/CL7L7cNKXkI/?igshid=12noazok29olf

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1152299418538357&id=130035971129

Mittwoch, 3. März, 10:38 Uhr

Jugendliche waschen Autos

Am 13. März werden in Brunnadern Autos gewaschen.

Am 13. März werden in Brunnadern Autos gewaschen.

Bild: Urs Bucher

(pd) Zum wiederholten Mal waschen Kinder und Jugendliche Autos, um mit dem Reinerlös Kindern aus Burkina Faso den Schulbesuch zu ermöglichen. Der Anlass findet am Samstag, 13. März, von 10 bis 16 Uhr, beim Baugeschäft Mock/Bischofberger an der Austrasse in Brunnadern statt.

Jugendliche aus der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Unteres Neckertal würden die Autos unter Anleitung aussen und innen reinigen. Die eingehenden Spenden würden mithelfen, armen Familien in Burkina Faso das Schulgeld für ihr Kind zu bezahlen.

Mittwoch, 3. März, 07:43 Uhr

Die Bauarbeiten im Kirchberger Zentrum kommen gut voran

Das Kirchberger Zentrum erhält in den kommenden Jahres ein neues Gesicht.

Das Kirchberger Zentrum erhält in den kommenden Jahres ein neues Gesicht.

Bild: PD

(bl) Mit der Zentrumsüberbauung erhält Kirchberg ein neues Gesicht. Im August des vergangenen Jahres ist es mit den Abbrucharbeiten der bestehenden Gebäude losgegangen.

Nach den folgenden Aushubarbeiten wird auf der Grossbaustelle zurzeit das Untergeschoss gebaut, in dem unter anderem eine Tiefgarage vorgesehen ist. Bis im Jahre 2024 soll alles fertig und die Gebäude bezugsbereit sein.

Das gute Wetter erlaubt es, dass die Bauarbeiten zügig vorankommen.

Das gute Wetter erlaubt es, dass die Bauarbeiten zügig vorankommen.

Bild: Beat Lanzendorfer

Nebst diversen Wohnungen entstehen Gewerberäumlichkeiten. Im Neubau werden auch ein neuer Volg-Dorfladen und die Clientis Bank Toggenburg untergebracht sein.

Dienstag, 2. März, 12:24 Uhr

50 Jahre Katholische Kirche Lichtensteig

Die katholische Kirche in Lichtensteig feiert Jubiläum.

Die katholische Kirche in Lichtensteig feiert Jubiläum.

Bild: Anina Rütsche

Die Kath. Kirche wurde vor gut 50 Jahren eingeweiht. Dieses Jubiläum wird dieses Jahr mit drei öffentlichen Anlässen begangen. Als Motto gilt, «Nicht Mauern feiern, sondern das Leben in den Mauern».

Oekumenische Toggenburger Landsgmeinde

Am 21. August plant das OK unter dem Präsidium von Fridolin Eisenring in der Kirche eine Oekumenische Toggenburger Landsgemeinde. Unter der Gesprächsleitung von Klaus Ammann, Redaktor Schweizer Radio SRF, werden gesellschaftliche Themen aus Gegenwart und Zukunft diskutiert. Gesprächsteilnehmer sind Bischof Markus Büchel, Pfarrer Martin Schmidt, Kirchenratspräsident der Evangelisch reformierten Kirche, des Kantons St.Gallen und Christian Leitz, Konzernhistoriker und Leiter Nachhaltigkeit UBS.

Leitgedanke ist es, Personen mit Bezug zu Lichtensteig und dem Toggenburg zusammenzuführen. So ist ja Lichtensteig der Gründungsort der UBS. Zudem wird eine Gruppe Jugendlicher ihre Sicht einbringen. Das Publikum kann auch Diskussionsbeiträge liefern. Eingeladen sind alle Toggenburgerinnen und Toggenburger.

Festgottesdienst

Die markant über dem Städtli stehende Förderer-Kirche prägt Lichtensteig seit 50 Jahren. Die ganze Seelsorgeeinheit Neutoggenburg feiert am Sonntag, 5. September, den Festgottesdienst zum Jubiläum. Als Bereicherung sind alle ehemaligen Seelsorgenden und Seelsorgende, die in Lichtensteig aufgewachsen sind, eingeladen. Zu einem Fest gehört auch ein Festessen. Darum sind alle Gottesdienstteilnehmenden zum Austausch beim Apéro und zum Mittagsimbiss in die Freudegghalle eingeladen. Nach dem Essen sind Kurzführungen in der Kirche vorgesehen.

2-Tages-Fahrt zu Förderer-Kirchen

Samstag/Sonntag, 25./26 September organisiert das OK eine Fahrt zu den Förderer-Kirchen in Bettlach und Hérémence. Die Fahrtkosten werden übernommen. Die Teilnehmenden berappen Unterkunft und Verpflegung. - Architekt Walter Förderer hat in der Schweiz zahlreiche Bauten realisiert. So beispielsweise die HSG St.Gallen und als besonders herausragende Werke die Kirchen von Bettlach und Hérémence.

Dienstag, 2. März, 10:27 Uhr

Gemeinde Wattwil schliesst mit einem Überschuss von rund 1,8 Millionen Franken ab

Die Gemeinde Wattwil schliesst das Rechnungsjahr 2020 trotz Pandemie mit einem Überschuss ab.

Die Gemeinde Wattwil schliesst das Rechnungsjahr 2020 trotz Pandemie mit einem Überschuss ab.

Bild: Hansruedi Kugler

(gk/uh) Die Jahresrechnung des Jahres 2020 der Gemeinde Wattwil schliesst mit einem Überschuss ab. Das stärkt die finanzielle Basis für das anstehende Investitionsvolumen und für die Bewältigung der zu erwartenden Pandemiefolgen. Der Gemeinderat beantragt für die Abstimmung vom 11. April, den Überschuss von rund 1,8 Millionen Franken der Ausgleichsreserve zuzuweisen. Für 2021 budgetiert er bei gleichbleibendem Steuerfuss von 132 Prozent ein Defizit von knapp 2,2 Millionen Franken.

Auch Schulgemeinde und APH Risi mit Überschüssen

Wie jene der Gemeinde schloss auch die Jahresrechnung der Schulgemeinde Wattwil-Krinau besser ab als budgetiert und weist ein positives Ergebnis aus. Dank hoher, im innerkantonalen Vergleich bemerkenswerter Kosteneffizienz konnte die Schulgemeinde ihren Aufwand von total gut 18,8 Millionen Franken dank Minderaufwendungen von rund 330‘000 Franken und Mehrerträgen von rund 160‘000 Franken rund 490‘000 Franken unter Budget halten. Die Mehrerträge setzten sich zusammen aus höheren Schulgeldeinnahmen und Versicherungsleistungen.

Dienstag, 2. März, 09:28 Uhr

Rotes Kreuz verschenkt Blumen

Am «Tag der Kranken» verschenkt das SRK Kanton St.Gallen 3‘700 Orchideen.

Am «Tag der Kranken» verschenkt das SRK Kanton St.Gallen 3‘700 Orchideen.

Bild: Lightfieldstudios / iStockphoto

(pd) Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Kanton St.Gallen setzt am «Tag der Kranken» vom 7. März ein Zeichen und verschenkt im gesamten Kanton 3‘700 Orchideen an kranke, beeinträchtigte und betagte Menschen, über 1000 davon in der Region Wil/Toggenburg.

Der «Tag der Kranken» hat seinen festen Platz im Jahreskalender der Schweiz. Auch das SRK Kanton St.Gallen bringt an diesem Tag seine Solidarität zum Ausdruck. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Situation weiterhin unsicher. Gerade chronisch kranke Menschen gehören zu den Risikogruppen und leben häufig isoliert. Darum ist es umso wichtiger, kranken Menschen Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken.

Das Schweizerische Rote Kreuz bietet verschiedene Entlastungsangebote wie den Rotkreuz-Fahrdienst, den Besuchs- und Begleitdienst und den Rotkreuz-Notruf. Anlässlich des «Tag der Kranken» werden zudem in Zusammenarbeit mit Spitex-Organisationen, Tagesstätten, Entlastungsdiensten und Freiwilligen im gesamten Kanton mehr als 3’700 Orchideen an kranke, beeinträchtigte und betagte Menschen verschenkt. Gemäss Romy Graf, Projektleiterin «Tag der Kranken» beim SRK Kanton St.Gallen, ist die Freude gross bei den Beschenkten.

Die Mitarbeitenden der sozialen Organisationen schätzen es sehr, ein kleines Geschenk abzugeben und so, gerade in diesen schwierigen Zeiten, für Freude zu sorgen.

Was ist der Tag der Kranken

Mit dem Tag der Kranken wird die Bevölkerung einmal jährlich für ein spezifisches Thema im Bereich Gesundheit sensibilisiert. Der Tag soll das Verständnis für die Bedürfnisse kranker Menschen fördern und zur Anerkennung der Tätigkeit all jener beitragen, die sich beruflich oder privat für Patientinnen und Patienten einsetzen. Der «Tag der Kranken» 2021 hat das Motto «verletzlich, aber stark».

Damit soll die Bevölkerung eingeladen werden, offen über das Thema zu sprechen. Krankheiten und Beeinträchtigungen schränken nicht nur körperlich ein, sie haben auch einen Einfluss auf die Psyche. Ob und wie stark eine Krankheit – oder eine Krise wie die Corona-Pandemie – seelisch belastet, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Die Fähigkeit, eine schwierige Situation zu meistern und aus dieser mit einem guten Selbstwertgefühl und manchmal sogar gestärkt herauszugehen, wird in der Fachwelt Resilienz genannt.

Dienstag, 2. März, 07:51 Uhr

Brand im Weiler Gumpist-Vorderlaad – mehrere hunderttausend Franken Sachschaden

Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen.

Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen.

Bild: Kapo SG

(kapo/nat) Am frühen Dienstagmorgen haben eine Passantin und ein Anwohner einen Brand im Weiler Gumpist-Vorderlaad entdeckt und die Kantonale Notrufzentrale informiert. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, fanden die ersten am Brandort eintreffenden Einsatzkräfte einen in Vollbrand stehenden Schopf vor.

Video: FM1Today

Das Feuer hatte bereits auf das Wohnhaus übergegriffen. Die beiden Bewohner konnten das Haus selbständig verlassen. Zum Brandzeitpunkt wehte ein starker Wind. Durch den Funkenflug fing ein nahegelegener Wald ebenfalls Feuer und musste gelöscht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Schopf in Vollbrand.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Schopf in Vollbrand.

Bild: Kapo SG

Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen über 100 Feuerwehrangehörige, ein Rettungsteam sowie die zuständige Staatsanwältin im Einsatz. Vom Gemeindepräsidenten wird für das obdachlose Paar eine Unterkunft organisiert. Die Brandursache ist nicht bekannt und wird nun durch die Brandermittler des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt.

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken.

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken.

Bild: Kapo SG
Montag, 1. März, 18:25 Uhr

Der wohl längste Sennenstreifen der Welt

(gk/ahi) Nach zweieinhalb Monaten coronabedingter Schliessung öffnet das Toggenburger Museum in Lichtensteig am Sonntag, 7. März, wieder seine Tore. Aufwarten tut es mit einer kleinen oder eben langen Sensation. Die Kuratorin staunte nicht schlecht, als sie diesen Winter, aus dem Nachlass des Altstätter Ehepaars Peter und Ria Schaps, einen 431 cm langen Sennenstreifen von Gottlieb Feurer erhielt. Beim Eingang hat er Platz gefunden.

Auf das unsignierte Werk - die frühen Senntumsmaler sahen sich nicht als Künstler - hat wohl ein späterer Besitzer in Druckbuchstaben «Gottl. Feurer 1912» angebracht. An beiden Enden finden sich kleine vertikale Bilder, ein Erkennungszeichen des Künstlers.

Eine ganze Menge Kühe und Kälber fahren auf dem Bild zur Hütte auf die Alp Holdern. Der Flurname «Holdern» (für Holunder) ist seit dem 16. Jahrhundert für Alt St. Johann belegt und befindet sich am Hang bei der Iltiosbahn.

Die Ausstellung ist jeden Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Montag, 1. März, 18:12 Uhr

Motorradfahrerin auf der Mühlaustrasse gestürzt

Die 16-Jährige verletzte sich laut Polizeiangaben eher leicht.

Die 16-Jährige verletzte sich laut Polizeiangaben eher leicht.

Bild: kapo/sg

(kapo/ahi) Am Montagmorgen, kurz nach 7.45 Uhr, hat sich an der Mühlaustrasse in Bazenheid ein Selbstunfall einer Motorradfahrerin ereignet. Dabei verletzte sich die 16-jährige Fahrerin eher leicht.

Die 16-Jährige fuhr mit ihrem Motorrad von Lütisburg her in Richtung Bazenheid. Dabei verlor die junge Frau die Kontrolle über ihr Motorrad. und stürzte. Sie verletzte sie sich leicht und wurde vom Rettungswagen ins Spital gebracht. Am Motorrad entstand Sachschaden von rund 1'000 Franken.

Montag, 1. März, 16:48 Uhr

Alternativen bleiben bestehen

Das Lütisburger Gemeindehaus steht Besuchern wieder offen.

Das Lütisburger Gemeindehaus steht Besuchern wieder offen.

Bild: PD

(gk/ahi) Auf den 1. März 2021 wurden die Massnahmen des Bundesrates gegen die Ausbreitung des Coronavirus gelockert. Unter anderem können die Verkaufsläden wieder öffnen. Gleichzeitig werden auch die Schalter der Gemeindeverwaltung Lütisburg grundsätzlich wieder geöffnet. Dennoch steht im Mitteilungsblatt der Gemeinde: «Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie, nur wenn nötig ins Gemeindehaus zu kommen.» Sämtliche Dienstleistungen werden weiterhin telefonisch, per Mail oder via Post erbracht. Beispielsweise werden die SBB-Tageskarten (GA-Flexi) wie auch Gebührenmarken für die Bioabfuhr weiterhin per Post mit Rechnung zugestellt.

Montag, 1. März, 14:14 Uhr

Apéro trotz virtueller Hauptversammlung

Stefan Diener, Vizepräsident SP Toggenburg und Präsident der SP Alttoggenburg, die am Freitag ihre Hauptversammlung hielt.

Stefan Diener, Vizepräsident SP Toggenburg und Präsident der SP Alttoggenburg, die am Freitag ihre Hauptversammlung hielt.

Bild: PD

(pd/ahi) Nur weil die Hauptversammlung der SP Sektion Alttoggenburg über Zoom durchgeführt wurde, heisst das nicht, dass auf den Apéro verzichtet werden musste. Im Vorfeld hatte der Vorstand ein Apéro-Kit an sämtliche Mitglieder verteilt.

Gastreferent Roman Niedermann, Leiter der Geschäftsstelle des Vereins für soziale Kohäsion und Gemeinwohl, ermöglichte einen Einblick in die Gemeinwohl-Ökonomie. Ein alternatives Wirtschaftsmodell, welches nach wie vor auf Wettbewerb beruht, jedoch nicht nur Wachstum und Gewinn zum Ziel hat sondern das Gemeinwohl.

An der eigentlichen Hauptversammlung schaute Präsident Diener auf das Wahljahr 2020 zurück. Mit der Bestätigung von Schulrat David Mächler in Kirchberg und dem neuen Sitz von Barbara Erni im Schulrat Lütisburg waren die Kommunalwahlen trotz höherer Ziele. Auf einen Einzug der SP in den Gemeinderat Kirchberg muss sich die Bevölkerung noch gedulden. Der Vorstand schaut jedoch zuversichtlich in die Zukunft. Die Sektion hat im Jahr 2020 nämlich ein Rekordhoch bei der Mitgliederzahl erreicht.

Montag, 1. März, 08:24 Uhr

Swiss Volley bricht Meisterschaftsbetrieb ab

Die Meisterschaften der Nationalliga B sowie der 1. Liga, in der beispielsweise der STV Wil spielt, wurden abgebrochen.

Die Meisterschaften der Nationalliga B sowie der 1. Liga, in der beispielsweise der STV Wil spielt, wurden abgebrochen.

Bild: PD

(pd/ahi) Swiss Volley bricht die Meisterschaften der Nationalliga B und der 1. Liga ab, weil die vom Bundesrat getätigten Anpassungen im Sportbereich keinen geregelten und fairen Meisterschaftsbetrieb auf nationaler Ebene erlauben.

Seit Ende Oktober sind die Nationalliga B (NLB) und die 1. Liga unterbrochen. Bis zuletzt hat Swiss Volley gehofft, dass die Lockerungen des Bundesrates vom 24. Februar 2021 die Wiederaufnahme dieser beiden nationalen Meisterschaften mit den funktionierenden Schutzkonzepten aber ohne weitere Einschränkungen umgehend ermöglicht.

Eine Tür öffnet sich zwar für semiprofessionelle Ligen, welche ab dem
1. März wieder trainieren dürfen. Auch Wettkämpfe wären möglich. Swiss Volley stuft die NLB als semiprofessionelle Liga ein, doch die finale Entscheidung ob Trainings und Wettkämpfe erlaubt werden, liegt bei den jeweiligen Kantonen und Betreibern der Hallen.

Die 1. Liga wird weiterhin als Breitensport eingestuft. Lockerungen auf Bundesebene können deshalb frühestens per 22. März 2021 erwartet werden.

Sonntag, 28. Februar, 13:53 Uhr

Cédric Noger scheidet in Riesenslalom in Bansko aus

Es will nicht laufen bei Cédric Noger in dieser Saison.

Es will nicht laufen bei Cédric Noger in dieser Saison.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

(sdu) Der Wiler Skirennfahrer Cédric Noger (SC Speer Ebnat-Kappel) kommt in dieser Saison im Weltcup weiterhin nicht auf Touren. Nachdem er am Samstag beim ersten Riesenslalom im bulgarischen Bansko nur den enttäuschenden 46. Platz erfahren hatte, kam er bei der «Revanche» am Sonntag nicht weit. Auf einer eisigen Strecke fuhr er schon im oberen Streckenteil an einem Tor vorbei und schied aus.

Nun steht für Noger in diesem verkorksten Weltcup-Winter - erst einmal gab es ein paar wenige Punkte - noch ein Riesenslalom an, in zwei Wochen im slowenischen Kranjska Gora. Es ist jener Ort, wo der Wiler vorletzte Saison mit Rang vier sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis erlangt hatte. Davon ist Noger momentan weit entfernt.

Sonntag, 28. Februar, 10:41 Uhr

Die Wattwiler Bikerin startet mit einem neunten Rang in die Rennsaison

Ramona Forchini darf mit ihrer Leistung in Spanien zufrieden sein.

Ramona Forchini darf mit ihrer Leistung in Spanien zufrieden sein.

Bild: PD

(bl) Gelungener Auftakt in die Saison 2021 für die Wattwilerin Ramona Forchini. Beim Rennen am Samstag im spanischen Banyoles erreichte sie den guten neunten Rang.

Sie zeigte sich aber auch selbstkritisch: «Den Start habe ich leider etwas verschlafen und bin dadurch in den ersten eineinhalb Runden um den dreissigsten Rang rumgekurvt.»

Danach startete die 26-Jährige den Turbo und verbesserte sich auf den neunten Schlussrang. Ihr Rückstand auf die Siegerin betrug zwei Minuten und fünfzig Sekunden. «Mit meiner Platzierung bin ich sehr zufrieden, der Saisonauftakt ist mehr als geglückt.»

Beste Schweizerin war die Rheintalerin Jolanda Neff auf Platz zwei. Sie verlor auf die Britin Evie Richards lediglich 21 Sekunden. Das Podest vervollständigte die deutsche Elisabeth Brandau. Sie verlor auf die Gewinnerin 26 Sekunden.