Toggenburg-Ticker
Meldungen vom 19. Juli bis 7. August

Was passiert gerade im Toggenburg und den umliegenden Gemeinden? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus der Region. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Toggenburg.

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Feedback und Input: redaktion-toggenburgmedien@chmedia.ch

Dreien: Einbruchdiebstahl in Haus

Die unbekannten Einbrecher entwendeten Geld, Schmuck und Elektronikgeräte.

Die unbekannten Einbrecher entwendeten Geld, Schmuck und Elektronikgeräte.

Symbolbild: kapo

In der Zeit zwischen Donnerstagmorgen und Samstagnachmittag  ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus in der Müselbachstrasse in Dreien eingebrochen. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Gebäude. Im Innern durchsuchte sie die Räumlichkeiten. Mit Bargeld, Schmuck sowie Elektronikgeräte von zurzeit noch unbekanntem Gesamtwert floh sie in unbekannte Richtung. (kapo)

Energieförderprogramm: Kirchberger ergreifen das Referendum

Über das Energieförderprogramm Kirchberg soll an der Urne befunden werden.

Über das Energieförderprogramm Kirchberg soll an der Urne befunden werden.

Bild: PD

Im Mai hat der Gemeinderat Kirchberg das Reglement «Energieförderprogramm Kirchberg» erlassen. Seit Juni hatten die Kirchbergerinnen und Kirchberger die Möglichkeit das Referendum zu ergreifen. Das haben sie nun getan: Am 19. Juli wurde auf der Ratskanzlei das Referendumsbegehren eingereicht. Damit wird eine Volksabstimmung über das Reglement zum Energieförderprogramm Kirchberg verlangt. Insgesamt wurden 27 Unterschriftenbogen mit 301 Unterschriften eingereicht.

Der Gemeinderat wird nach den Sommerferien das Referendumsbegehren prüfen und über die Feststellung des Zustandekommens beschliessen. Über das weitere Vorgehen wird im Gmeindsblatt am 2. September informiert. (PD)

Bürgerschaft äussert sich zur Schutzverordnung für Baudenkmäler und archäologische Denkmäler

Die Iddaburg in Gähwil gehört zu den Baudenkmälern der Gemeinde Kirchberg.

Die Iddaburg in Gähwil gehört zu den Baudenkmälern der Gemeinde Kirchberg.

Bild: PD

Zwischen dem 28. März bis 26. April wurde die neue Schutzverordnung für Baudenkmäler und archäologische Denkmäler in der Gemeinde Kirchberg dem Mitwirkungsverfahren unterstellt. Die Frist wurde anschliessend bis 15. Juni 2022 verlängert. Es sind 136 Stellungnahmen eingegangen, die nun geprüft und zusammen mit der Vorprüfung durch die kantonale Denkmalpflege beurteilt werden.

Die Möglichkeit wurde sowohl von Parteien und Unternehmen als auch vielen Privatpersonen genutzt. Auch Grundeigentümer und Grundeigentümerinnen mit Wohnsitz ausserhalb der Politischen Gemeinde Kirchberg haben Voten ein. Insgesamt gingen 136 Stellungnahmen ein, wobei 61 Mitwirkende auf dem neuen Mitwirkungs-Tool, 48 schriftlich und weitere 27 Personen per E-Mail ihre Meinung abgegeben haben.

Die meisten Stellungnahmen betreffen die ausgeschiedenen Ortsbildschutzgebiete von nationaler, kantonaler und lokaler Bedeutung. Von diesen Schutzgebieten sind auch viele Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer betroffen, weshalb dies zu erwarten war. Die Mehrheit der Teilnehmenden war gegenüber den Schutzgebieten kritisch eingestellt, weil negative Einflüsse und Beschränkungen auf das Grundeigentum befürchtet werden.

Allerdings sei auch zu erwähnen, heisst es im Mitteilungsblatt der Gemeinde Kirchberg, dass mehrere Stellungnahmen positiv ausgefallen seien und ein grosser Teil der Gebäude schon heute in einem Ortsbildschutzgebiet stehe. Gegen die Unterschutzstellung von Einzelobjekten, Brücken, Kunstobjekten, Brunnen, Wegkreuze und Bildstöcke sowie archäologische Denkmäler und geschichtliche Stätten sind nur sehr wenige Stellungnahmen eingegangen.

In einem nächsten Schritt werden die eingegangenen Stellungnahmen analysiert und in einem nicht öffentlichen Bericht zusammengefasst. Anschliessend wird die Stellungnahme des Kantons abgewartet und in der Folge gemeinsam mit den zugezogenen Fachleuten eine nochmalige detaillierte Prüfung und allenfalls Anpassung der Schutzverordnung vorgenommen.

Nach Vorliegen dieser Beurteilung wird der Gemeinderat entscheiden, ob aufgrund weitreichender Anpassungen ein zweites Mitwirkungsverfahren durchgeführt wird oder ob bei geringfügigen Anpassungen oder Reduktionen der Schutzgebiete die Schutzverordnung für das Einspracheverfahren öffentlich aufgelegt wird. (pd)

Der Chauffeur entdeckte das Feuer während der Fahrt

Als der Chauffeur anhielt, brannte es bereits unter der Führerkabine.

Als der Chauffeur anhielt, brannte es bereits unter der Führerkabine. 

Bild: PD

Am Donnerstagmorgen, kurz nach 9:30 Uhr, ist an der Wilerstrasse ein Lastwagen in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, ist die Brandursache noch nicht geklärt.

Entdeckt hatte der 57-jährige Chauffeur den Brand, als er mit seinem Lastwagen auf der Wilerstrasse von Bazenheid in Richtung Rickenbach unterwegs war. Während der Fahrt bemerkt er mehrere Fehlermeldungen, worauf er anhielt. Als er ausstieg, bemerkte er bereits Flammen unter der Führerkabine. Wenig später stand die ganze Kabine in Flammen.

Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.

Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.

Bild: PD

Wie der Mittilung weiter zu entnehmen ist, gelang es dem Lastwagenfahrer mithilfe eines anderen Chauffeurs den Anhänger vom brennenden Lastwagen zu lösen. Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand löschen und die Kanalreinigung für die Spülung der Meteoschächte aufbieten. Es wurde niemand verletzt. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen wurde mit der Brandursachenermittlung beauftragt. (kapo)

Die Führerkabine brannte komplett aus.

Die Führerkabine brannte komplett aus.

Bild: PD

Unter Niedermann war die Mosnanger Steuerbehörde «stets bei den Besten»

Markus Niedermann übergibt die Leitung des Steueramts an Lisa Keel.

Markus Niedermann übergibt die Leitung des Steueramts an Lisa Keel.

Bild: PD

Nach 41 Jahren hat Steuersekretär Markus Niedermann am Freitag seinen letzten Arbeitstag im Gemeindehaus von Mosnang. Wie dem Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen ist, übergibt Markus Niedermann die Verantwortung an Lisa Keel. «In sämtlichen ‹Ranglisten› seitens der kantonalen Steuerbehörde resultierte Markus Niedermann stets bei den Besten», heisst es in der Mitteilung über die Arbeit des Steuersekretärs. 

Markus Niedermann hat seine Verwaltungslehre 1976 bei der Gemeindeverwaltung in Oberuzwil erfolgreich abgeschlossen. Anschliessend arbeitete er als Mitarbeiter beim Zivilstandsamt in St. Gallen, ehe er ab Sommer 1979 zum stellvertretenden Zivilstandsbeamten befördert wurde.

Mit Stellenantritt auf den 1. April 1981 wählte ihn der Gemeinderat Mosnang zum Zivilstandsbeamten in Mosnang mit den weiteren Aufgaben als Sektionschef, Zivilschutz-Stellenleiter und Leiter des Einwohneramtes. Per 1. April 1988 wurde Markus Niedermann auch die Verantwortung für das Steueramt übertragen. 2006 kam auch das Betreibungsamt in die Verantwortung der Abteilung von Markus Niedermann.

Seit 1983 übt Markus Niedermann zudem das Aktuariat der Feuerwehr aus, zunächst als aktiver Feuerwehrdienstleistender, nach dem altershalben Ausscheiden auf Verwaltungsbasis. (pd)

Nach dreissig Jahren tritt Jakob Rhyner zurück

Jakob Rhyner tritt auf September 2022 als Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Wildhaus zurück.

Jakob Rhyner tritt auf September 2022 als Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Wildhaus zurück.

Bild: PD

Nach dreissig Jahren im Amt tritt Jakob Rhyner als Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Wildhaus AG zurück. Dies schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. An der Generalversammlung vom 10. September wird der bisherige Verwaltungsrat Armin Rohner aus Altstätten zur Wahl vorgeschlagen.

Zum Abschluss seiner Ägide kann Rhyner den über 2500 Aktionärinnen und Aktionären schwarze Zahlen präsentieren. «Nach zwei herausfordernden Jahren drehten sämtliche Parameter ins Plus», heisst es in der Mitteilung. 218'000 Ersteintritte wurden verkauft, was bedeutet, dass 218'000 Personen mit einer Bahn in dem Gebiet fuhren. Die Zahl bedeutet einen neuen Rekord in der Geschichte des Unternehmens.

Dabei erzielte die Bergbahnen Wildhaus AG im Ende Mai abgelaufenen Geschäftsjahr einen Betriebsertrag von 8,3 Millionen Franken und weist ein positives Betriebsergebnis (EBITDA) von 2,1 Millionen aus. Nach Finanzaufwand, Steuern und Abschreibungen verbleibt ein Gewinn von rund 436’000 Franken. (pd/rop)

Erster zertifizierter Bio-Gin der Schweiz kommt aus dem Toggenburg

Die Toggenburger Firma Bermontis, die für ihren fruchtigen Kräuterlikör bekannt ist, hat am Wochenende eine Neuheit vorgestellt. Das junge Bermontis-Team hat einen Gin kreiert, den es in einem doch sehr gesättigten Gin-Markt so noch nicht gibt, wie es stolz in den sozialen Medien mitteilt.

Toggius, so der Name des Produkts, wird nicht nur mit Schweizer Zutaten wie Walliser Aprikosen, Erdbeeren aus dem Thurgau oder Kräutern aus dem Toggenburg geschaffen, viel mehr darf sich der Toggius auch erster nach Bio Suisse Verordnung zertifizierter Bio Knospen Gin der Schweiz nennen. Der Name Toggius ist die lateinische Bezeichnung für «der Toggenburger», wie die Firma schreibt.

Bermontis ist im Rahmen einer Diplomarbeit im Jahr 2018 entstanden, das Team besteht heute aus vier Männern. Seit diesem Frühjahr arbeitet die Bermontis GmbH mit der  Brauerei St.Johann zusammen. Die Schnapsbrenner ziehen auch in die Räumlichkeiten der Brauerei ein. (lsf)

Mann nach Einbruch in Neu St.Johann festgenommen

Der 45-jährige Rumäne konnte nach seiner Flucht angehalten und verhaftet werden.

Der 45-jährige Rumäne konnte nach seiner Flucht angehalten und verhaftet werden.

Bild: Kapo

In der Nacht auf Mittwoch, kurz vor 3.30 Uhr, kam es zu einem Einbruch in ein Motorgerätegeschäft am Sonnenbühl in Neu St.Johann. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, beobachtete eine aufmerksame Anwohnerin, wie ein Mann versuchte, die Eingangstür des Geschäfts aufzubrechen. Sie wählte umgehend den Polizeinotruf.

Inzwischen konnte sich die Täterschaft durch das Garagentor Zutritt zum Gebäude verschaffen. Im Innern stahl sie Baumaschinengeräte (Handwerkermaschinen) im Wert von über 1000 Franken. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1000 Franken. Anschliessend flüchtete die Täterschaft mit einem Auto.

Die Kantonspolizei St.Gallen leitete umgehend eine Fahndung ein. In Urnäsch konnte der Tatverdächtige von der Kantonspolizei Appenzell angehalten und der Kantonspolizei St.Gallen übergeben werden. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 45-jährigen Rumänen. Zudem stellte sich heraus, dass das Fluchtauto als gestohlen gemeldet ist. (kapo)

Chiara Scherrer fährt an die EM

Chiara Scherrer bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften.

Chiara Scherrer bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften. 

Bild: Robert Ghement / EPA

Swiss Athletics hat das Team für die Europameisterschaften in München bekannt gegeben. Die 46 selektionierten Athletinnen und Athleten haben alle entweder in ihrer Disziplin die Limite erfüllt oder sich via World Ranking qualifiziert, wie Swiss Athletics mitteilt. 

Die Selektion geschafft hat auch die Bütschwilerin Chiara Scherrer. Die 26-Jährige wird in der zweiten Augusthälfte in München in ihrer Paradedisziplin 3000 m Steeple an den Start gehen. (pd)

Noch wäre es ein kleines Höhenfeuer auf den Churfirsten

Am 20. August soll auf allen sieben Churfirsten gleichzeitig ein Höhenfeuer entfacht werden. Eigentlich wäre diese Aktion am 1. August geplant gewesen. Doch wegen der Trockenheit wurde das Höhenfeuer verschoben.

Der Redaktionsleiter des Toggenburger Tagblatts, Simon Dudle, trug zwei Scheite auf den Brisi.

Der Redaktionsleiter des Toggenburger Tagblatts, Simon Dudle, trug zwei Scheite auf den Brisi.

Bild: PD

Dafür bleibt noch Zeit, das Holz auf Gipfel zu tragen. Simon Dudle, Redaktionsleiter des Toggenburger Tagblatts, trug am Samstagabend, 30. Juli, auch zwei Scheite auf den Brisi. Sein Fazit: «Es braucht noch Unterstützung. Aktuell wäre das noch ein kleines Feuer.» Lohnen dürfte sich die Holzträge-Aktion, vor allem wenn man den Sonnenuntergang vom Gipfel aus geniessen kann. (pd/mas)

Die Aussicht bei Sonnenuntergang.

Die Aussicht bei Sonnenuntergang.

Bild: PD

Goldingen: Verkehrsunfall zwischen Auto und Motorfahrrad

Am 31. Juli kurz nach 14 Uhr ereignete sich in Goldingen ein Verkehrsunfall.

Am 31. Juli kurz nach 14 Uhr ereignete sich in Goldingen ein Verkehrsunfall.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Am Sonntagnachmittag (31.07.2022), kurz nach 14:00 Uhr, hat sich auf der Laupenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorfahrrad ereignet. Die 16-jährige Motorfahrradfahrerin wurde dabei leicht verletzt.

Ein 43-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Auto auf der Laupenstrasse in Richtung Laupen. Er überholte ein unbeteiligtes vor ihm fahrendes Auto und beabsichtigte, auch das vorausfahrende Motorfahrrad zu überholen. Gleichzeitig bog die 16-Jährige mit ihrem Motorfahrrad nach links ab. In der Folge kam es zum Zusammenprall zwischen dem Auto des 43-Jährigen und dem Motorfahrrad der 16-Jährigen. Diese wurde dabei leicht verletzt und anschliessend von der Rega ins Spital gebracht. Es entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. (kapo)

Wattwil: Auto und Motorrad prallen zusammen

Bei dem Zusammenprall entstand ein Sachschaden von über zehntausend Franken.

Bei dem Zusammenprall entstand ein Sachschaden von über zehntausend Franken.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Am Samstag hat sich ein Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet. Der 51-jährige Motorradfahrer verletzte sich dabei leicht. Es entstand ein Sachschaden von über zehntausend Franken.

Ein 49-jähriger Autofahrer beabsichtigte von einer Tankstelle aus linksabbiegend in Richtung Dorfzentrum einzufahren. Gleichzeitig näherte sich vom Dorfzentrum her ein 51-jähriger Motorradfahrer und es kam zum Zusammenprall zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand ein Sachschaden im Wert von über zehntausend Franken. (kapo/sae)

Bütschwil: 17-jähriger Motorradfahrer bei Unfall verletzt

Der 17-jährige Töfffahrer verletzte sich bei der Kollision leicht.

Der 17-jährige Töfffahrer verletzte sich bei der Kollision leicht.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Am gestrigen Samstag ist es zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 17-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.

Eine 26-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto von Bütschwil her in Richtung Bazenheid. Gleichzeitig näherte sich ein 17-jähriger Motorradfahrer. Er beabsichtigte bei einer Einmündung einzubiegen. Dabei kam es zur Kollision zwischen dem Motorrad und dem Auto der 26-Jährigen. Der Motorradfahrer stürzte zu Boden und blieb leicht verletzt liegen. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. (kapo/sae)

Uznach: Zusammenstoss zwischen Postauto und Auto

Durch den Unfall wurde eine 16-jährige Postautoinsassin leicht verletzt.

Durch den Unfall wurde eine 16-jährige Postautoinsassin leicht verletzt.

Bild: Kapo

Am Freitagmittag, um zirka 12.30 Uhr, hat sich auf der Ernetschwilerstrasse gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei ein Unfall zwischen einem Auto und einem Postauto ereignet. Eine Person, die im Postauto sass, wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von über 10’000 Franken.

Ein 19-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Auto auf der Ernetschwilerstrasse von Ernetschwil Richtung Uznach. Kurz vor einer Rechtskurve bremste er sein Auto leicht ab. Mutmasslich aufgrund des feuchten Strassenbelags kam sein Auto auf die Gegenfahrbahn.

Folglich leitete der 19-Jährige eine Vollbremsung ein. Dennoch prallte sein Auto ins entgegenkommende, bereits stillstehende Postauto. Durch den Unfall wurde eine 16-jährige Postautoinsassin leicht verletzt. Sie suchte selbstständig medizinische Hilfe auf. Der Sachschaden beläuft sich auf über 10’000 Franken. (kapo)

Wattwil: Brocki macht unter neuer Führung weiter

Gründungsmitglieder Verein «Thur-Brocki».

Gründungsmitglieder Verein «Thur-Brocki».

Bild: PD

Unter dem neuen Namen «Thur - Brocki» bleibt die Brockenstube am Thurweg, übernommen vom Gemeinnützigen Frauenverein Wattwil, weiterhin bestehen.

Ihr Ziel sei: «Die Brocki muss bleiben.» Auch im Interesse treuer Kunden wurde demzufolge ein neuer Verein gegründet. Der Vorstand konstituierte sich schnell selber, alle beteiligten Frauen und ein Mann stellten sich erfreulicherweise kurzerhand für die ehrenamtlichen Arbeitseinsätze wieder zur Verfügung.

Sollte jemand Zeit und Lust haben, kann man sich für einen Schnupper-Einsatz gerne melden. Es werden gut erhaltene, saubere und wieder verwendbare Gebrauchsgegenstände, Kleider, Kleinmöbel und Anderes ohne Entschädigung entgegengenommen und zu günstigen Preisen verkauft. Je nach Möglichkeit werden vom Erlös soziale Institutionen und Projekte in der Gemeinde, in der Region und im In- und Ausland unterstützt. 

Zwar besteht kein eigener Lieferdienst, gegen einen kleinen Unkostenbeitrag kann aber ein Service organisiert werden. Ein grosses Anliegen hat der Verein: Bitte keine Waren vor der Türe deponieren.

Öffnungszeiten: Jeden Dienstagnachmittag von 14 bis 17 Uhr und jeden Samstag von 10 bis 15 Uhr. Homepage: www.thurbrocki.ch

Pächter verlassen die Alp Wimpfel

Im Spätherbst 2022 werden die bisherigen Pächter Werner Lüönd und Marc Hasler das Bergrestaurant «Alp Wimpfel» verlassen. Im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Neckertal heisst es, sie hätten sich für einen neuen Lebensabschnitt entschieden: Im Dezember werden sie ihr Bergrestaurant Oberer Bürenberg im Berner Jura eröffnen.

Im Beitrag heisst es: «Während 17 Jahren durften wir Euch auf der Alp Wimpfel willkommen heissen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen.» Am Samstag, 13. August, gibt es ab 13 Uhr eine «Ustrinkete», am Sonntag, 14. August, ist um 10.30 Uhr noch ein Gottesdienst mit dem Bläserquartett Frei & Rhyner sowie dem Lütisburger Chörli geplant. (pd)

Winterdienst in Oberhelfenschwil neu geregelt

In Oberhelfenschwil übernimmt künftig die Mock AG den Winterdienst.

In Oberhelfenschwil übernimmt künftig die Mock AG den Winterdienst.

Bild: Getty

Mit der Vorbereitung des Winterdienstes in der neuen Gemeinde Neckertal wurde der Winterdienst im ganzen Gemeindegebiet neu ausgeschrieben und bereinigt. Im Dorf Oberhelfenschwil konnten private Grundeigentümer ihre Plätze bisher kostenpflichtig durch die Gemeinde räumen lassen. Über die Aufhebung dieses Angebots wurde bereits informiert.

Die Winterdienstaufträge konnten zwischenzeitlich vergeben werden, wie die Gemeinde Oberhelfenschwil mitteilt. Im Dorf Oberhelfenschwil wird der Winterdienst ab der kommenden Wintersaison ausschliesslich durch die Bauunternehmung Mock AG, Necker, sichergestellt. Interessierte können sich direkt an das Unternehmen unter Tel. 071'374'13'80 wenden oder einen anderen Anbieter auf eigene Rechnung damit beauftragen. Die vorgesehene Besprechung für eine private Initiative am 5. September im Restaurant Höhg erübrigt sich deshalb und findet nicht statt, wie die Gemeinde mitteilt.

Die Aufträge für den Winterdienst an Gemeindestrassen 3. Klasse werden nicht durch die Gemeinde erteilt. Anstösser oder allenfalls Strassenkorporationen/Gemeinschaftliche Unternehmen müssen eigenständig die Aufträge direkt vergeben. Die Rechnungsstellung erfolgt ebenfalls nicht an die Gemeinde, sondern an die Auftraggeber. Die entstandenen Kosten können anschliessend durch die Auftraggeber mit der Gemeinde verrechnet werden. (pd)

Grenzwanderung rund um die neue Gemeinde Neckertal

Das Dorf Hemberg ist auch ohne Bergrennen einen Besuch wert und hat viel zu bieten.

Das Dorf Hemberg ist auch ohne Bergrennen einen Besuch wert und hat viel zu bieten.

Bild: PD

Interessierte sind eingeladen, die neue Gemeinde Neckertal in vier Etappen gemeinsam zu umwandern. Die Strecke in Grenznähe beträgt über 50 Kilometer. Es werden rund 2100 Höhenmeter geleistet. Genutzt werden hauptsächlich Wanderwege oder andere, bestehende Pfade. Die direkten Nachbargemeinden von Neckertal sponsern für die Fusionswanderung einen finanziellen Beitrag und so kann den Wandergruppen die eine oder andere Verpflegung offeriert werden. Dies schreibt die Gemeinde Oberhelfenschwil im Mitteilungsblatt.

Die Wanderungen finden ab dem 13. August jeweils Samstag oder Sonntag und nur bei sicherer Witterung statt. Auskunft über die Durchführung gibt es jeweils ab Freitagnachmittag, 16 Uhr, unter der Telefonnummer 1600 oder auf der Website www.projekt2023.ch. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht zwingend aber erwünscht bei Hansueli Ammann, Tel. 071 374 28 67. (pd)

Die Etappen

  • Oberhelfenschwil – Hemberg, Abmarsch Oberhelfenschwil Dorf: 7.45 Uhr
  • Hemberg – Schönengrund, Abmarsch Hemberg Dorf: 8 Uhr
  • Schönengrund – Degersheim, Abmarsch Schönengrund: 8.30 Uhr
  • Degersheim – Oberhelfenschwil, Treffpunkt Hotel Wolfensberg: 8 Uhr

Ramona Forchini freut sich über Selektion für WM und EM

In der zweiten Augusthälfte werden EM- und WM-Medaillen im Cross-Country vergeben. Swiss Cycling will sowohl an den European Championships in München als auch an den Weltmeisterschaften im französischen Les Gets ganz vorne mitmischen. In sämtlichen Kategorien seien Anwärterinnen und Anwärter auf Podestplätze gemeldet, heisst es in einer Medienmitteilung. 

Zum Aufgebot der Schweiz gehört auch die Wattwiler Bikerin Ramona Forchini. Sie ist eine von fünf Frauen, die sowohl an der EM als auch an der WM für die Schweiz an den Start gehen wird. Auf Instagram schreibt die Toggenburgerin: «Stolz darauf, Ende August für die Europeans und Worlds selektioniert worden zu sein!»

Unmittelbar nach den Titelkämpfen findet der letzte Weltcup dieser Saison statt. Forchini schreibt: «Das heisst: grosser Block vor uns!» (lsf)

Einschränkungen wegen Deckbelagsarbeiten in Ebnat-Kappel

In Ebnat-Kappel kommt es wegen Bauarbeiten zu Einschränkungen.

In Ebnat-Kappel kommt es wegen Bauarbeiten zu Einschränkungen.

Bild: Dinah Hauser

Wegen Deckbelagsarbeiten wird es bei der Kantonsstrasse in Ebnat-Kappel im Abschnitt Stegrüti bis Neher vom 2. bis 5. August zu Einschränkungen kommen, wie es in einer Mitteilung des Kantons St.Gallen heisst. Vom 3. bis 4. August wird je eine Hälfte der Fahrbahn für den Belagseinbau gesperrt. Am Tag von 7 bis 19 Uhr wird der Verkehr durch den Verkehrsdienst und in der Nacht mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Bei nasser Witterung oder zu hohen Temperaturen wird der Deckschichteinbau auf den nächstbesten Werktag verschoben. (pd/mas)

Projekt «Optimierung Energiepark Bazenheid» ist auf Kurs

Durch die Erneuerungen im Energiepark Bazenheid konnten die Umweltwerte verbessert werden.

Durch die Erneuerungen im Energiepark Bazenheid konnten die Umweltwerte verbessert werden.

Bild: PD

Nach rund zweieinhalb Jahren Umbauzeit kommt das Projekt «Optimierung Energiepark Bazenheid» langsam auf die Zielgerade, wie es in einer Mitteilung heisst. In den vergangenen zweieinhalb Jahren beschäftigte der ZAB das Umbauprojekt zur Erneuerung und Effizienzsteigerung der Thermischen Anlagen mit Investitionen von 63 Millionen Franken.

Vor einigen Tagen konnte der verfahrenstechnische Teil abgeschlossen werden und alle drei Verbrennungslinien sind wieder in Betrieb. Messungen zeigen nun, dass auch die Umweltwerte der Anlagen nochmals wesentlich verbessert werden konnten, heisst es weiter. In den nächsten Wochen erfolgen nun Rückbauarbeiten im Filtergebäude und ab September werden die baulichen Restarbeiten in Angriff genommen.

Energetische und ökologische Verbesserungen

Mit dem Bauprojekt wurden am Standort Bazenheid entsprechende Rahmenbedingungen für die künftige Energiebewirtschaftung geschaffen. Bereits heute zeigt es sich, dass künftig die Energiebewirtschaftung viel flexibler und optimiert gestaltet werden kann.

Auch konnten im Bereich der Umweltbelastungswerte bereits nach der Betriebsaufnahme der Ofenlinie 3 im Herbst 2021 wesentliche Verbesserungen vermerkt werden. Dies betrifft namentlich die Werte von Kohlenstoffoxide (COx), sowie Schwefeldioxid (SO2).

Untersuchung Dioxinbelastung

Eine Studie aus Lausanne brachte vergangenes Jahr zum Vorschein, dass Teile der Stadt Lausanne durch die ehemalige Kehrichtverbrennungsanlage mit Dioxin belastet sind. In der Folge wurden auch alle Standorte von Kehrichtverbrennungsanlagen im Kanton St. Gallen überprüft.

Die Untersuchungsergebnisse von 59 Bodenproben in der Umgebung von laufenden und stillgelegten Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) zeigen keine auffälligen Belastungen mit Dioxin. Bei allen Standorten, und damit auch in Bazenheid, ist die Dioxinkonzentration so tief, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht und der Boden weiterhin uneingeschränkt genutzt werden kann.

Als Ursache für das allfällige Vorhandensein der Dioxine kommen Abgase der KVA aus früheren Betriebsjahren in Frage. Heute gelten wesentlich strengere Vorschriften bezüglich der Luftreinhaltung bei Verbrennungsanlagen. Zudem wird die Abluft der in Betrieb stehenden Anlagen regelmässig kontrolliert. (pd/mas)

Nesslau: Top zusammen mit Bad Ragaz und Berneck

Das Dorf Nesslau im Juni 2019.

Das Dorf Nesslau im Juni 2019. 

Bild: Martin Lendi

Die «Neue Zürcher Zeitung» fragte sich, welche Gemeinden in der Schweiz für den Kauf die Eigentumswohnungen am attraktivsten und welche am unattraktivsten waren. Gemessen wurde das an den Preissteigerungen für mittlere Objekte, nicht an den absoluten Preisen. Zudem wurden nur Gemeinden über 2000 Einwohner berücksichtigt. Die Zahlen stammen von Wüest Partner. Alle Preissteigerungen verstehen sich pro Jahr.

In den zwei Jahren der Coronapandemie lag demnach Flims mit 15,7 Prozent vorne. Heiden holt mit 15,0 Prozent den dritten Platz. Auf den Plätzen 12 und 13 der Top-Gemeinden erscheinen die ersten St. Galler Namen, Bad Ragaz und Nesslau. Wenn man die zehn Jahre seit 2012 anschaut, liegen im Kanton dagegen Nesslau und Berneck vorne. Sie verzeichnen je 6,0 Prozent, gleich viel wie der Sieger Embrach. Unter den 15 Gemeinden mit der schlechtesten Preisentwicklung findet man keinen St. Galler Namen. Das ist die Sicht der Immobilienverkäufer. Immobilienkäufer sehen das möglicherweise genau umgekehrt. (mkn)

Der Männerchor Mühlrüti hat eine neue Vereinsfahne.

Die neue Vereinsfahne mit Fahnengotte und -götti, Josy und Othmar Länzlinger.

Die neue Vereinsfahne mit Fahnengotte und -götti, Josy und Othmar Länzlinger.

Bild: PD

Nach der Absage des Bezirksängertags mit Fahnenweihe im Juni 2020 und der Verschiebung der Fahnenweihe im letzten Herbst, hat es nun geklappt. Unlängst durfte der Männerchor Mühlrüti die neue Vereinsfahne in Empfang nehmen. Bei einem Fest in der Mehrzweckhalle konnte Präsident Bruno Bamert viele Gäste von nah und fern begrüssen. Zwischen den Grussworten des Gemeindepräsidenten, des Vizepräsidenten des Kantonalgesangsverbandes und des Präsidenten des Bezirksängervereins wurden unter der Leitung von Rita Klaus einige Lieder gesungen.

Dann berichtete Urban Alpiger über die Entstehung der neuen Fahne. Die Fahnengotte und der Fahnengötti, Josy und Othmar Länzlinger, enthüllten die neue Vereinsfahne, die beim Publikum viel Applaus hervorrief. Zum Fahnenmarsch , gespielt von der Musikgesellschaft Mühlrüti, begrüssten neun Vereinsfahnen der umliegenden Männerchöre und der Mühlrütner Vereine die unsere neue Vereinsfahne in den Händen von Roman Grob, bevor Seelsorgerin Esther Dreier die Fahne segnete. (pd)

Uetliburg: Selbstunfall mit E-Rollstuhl

Am Sonntagnachmittag verunfallte eine Seniorin mit ihrem Elektro-Rollstuhl in Uetliburg.

Am Sonntagnachmittag verunfallte eine Seniorin mit ihrem Elektro-Rollstuhl in Uetliburg.

Bild: Kapo

Am Sonntag, 24. Juli, um zirka 16:15 Uhr, verunfallte auf der Ottenhofenstrasse eine 77-jährige E-Rollstuhlfahrerin. Sie wurde dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden. Die 77-Jährige fuhr mit ihrem dreirädrigen E-Rollstuhl auf der Rickenstrasse von Ricken Richtung Uetliburg. An der Einmündung zur Ottenhofenstrasse beabsichtigte sie, links auf diese abzubiegen. Beim Abbiegen verlor sie die Kontrolle über ihren E-Rollstuhl. Dabei kippte sie mit ihrem Rollstuhl auf die rechte Strassenseite und blieb unter diesem liegen.

Durch den Sturz wurde die Frau leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden. Die Rollstuhlfahrerin wurde von einer Patrouille der Kantonspolizei St. Gallen als fahrunfähig eingestuft. Ihr wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2’000 Franken. (kapo)

Bütschwil: Zählung der Fussgänger an zwei Strassen

Eine Kamera an einem Gebäude montiert. Das Bild stammt nicht aus Bütschwil.

Eine Kamera an einem Gebäude montiert. Das Bild stammt nicht aus Bütschwil. 

Bild: Christian Beutler / Keystone

Im Zusammenhang mit den flankierenden Massnahmen des Kantons werden nach den Sommerferien auf der Land- und der Ottilienstrasse im Dorf Bütschwil Fussgängerzählungen durchgeführt. Das schreibt der Gemeinderat von Bütschwil-Ganterschwil in der neuesten Ausgabe der amtlichen Mitteilungen. Zu diesem Zweck werden an vier Standorten an den erwähnten Strassen Videokameras installiert, welche die Fussgängerströme ermitteln.

Eine Identifikation von Personen sei jedoch nicht möglich, versichert der Gemeinderat. Die flankierenden Massnahmen des Kantons stehen im Zusammenhang mit der im Jahre 2020 erfolgten Inbetriebnahme der Umfahrung von Bütschwil. (pd)

Alt St. Johann: Holzschopf abgebrannt

In der Nacht von Freitag auf Samstag, kurz vor 2 Uhr, ist in der Nähe des Gräppelensees, an der Neuenalpstrasse in Alt St.Johann, ein Holzschopf in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte mit 13 Angehörigen aus und konnte den Brand unter Kontrolle bringen.

Im Schopf befanden sich weder Menschen noch Tiere.

Im Schopf befanden sich weder Menschen noch Tiere.

Bild: Kapo SG

Da sich weder Personen noch Tiere im Schopf befanden, wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die Brandursache ist unklar, könnte jedoch gemäss Mitteilung der Polizei mit einem Blitzschlag im Zusammenhang stehen. Die genaue Brandursache wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht. (kapo/chs)

Die Ursache für den Brand könnte ein Blitzeinschlag sein.

Die Ursache für den Brand könnte ein Blitzeinschlag sein.

Bild: Kapo SG

Hinsetzen. Mitfahren. Erleben – Mitfahrbänkli neu auch von Wildhaus über die Schwendi nach Unterwasser

Beim Mitfahrbänkli beim Säntiswäldli in Unterwasser wird die Eröffnung stattfinden.

Beim Mitfahrbänkli beim Säntiswäldli in Unterwasser wird die Eröffnung stattfinden.

Bild: PD

Seit Mitte Juli stehen die Mitfahrbänkli Toggenburg auch in der obersten Toggenburger Gemeinde. An drei Standorten entlang der Schwendistrasse – in Wildhaus, in der Schwendi und in Unterwasser – sind Holzbänkli platziert.

Mitten im Sommer erweitert Energietal Toggenburg gemeinsam mit der Energiestadt Region Obertoggenburg das Angebot der Mitfahrbänkli Toggenburg. Nach der Strecke in Nesslau, die im April eröffnet wurde, sind nun auch in Wildhaus-Alt St. Johann Mitfahrbänkli platziert.

Das Prinzip ist einfach: Wer auf einem dieser Holzbänkli in Wildhaus bei der Talstation Thur in Wildhaus, in der Schwendi oder beim Säntiswäldli in Unterwasser Platz nimmt, signalisiert, dass er oder sie gerne mitfahren möchte. Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter die vorbeifahren, sind angehalten, die Reisenden mitzunehmen.

Selbstverständlich funktioniert der Mitfahrdienst in beide Fahrtrichtungen. Eröffnet wird die neue Strecke am Montag, 1. August, im Rahmen von Grill & Spass im Säntiswäldli Unterwasser, wo eines der Mitfahrbänkli steht.

Ausweitung in weiteren Gemeinden geplant

Die beiden Strecken in Nesslau und Wildhaus-Alt St. Johann sollen nicht die einzigen bleiben. Bereits laufen die Vorarbeiten für eine weitere Strecke in der Gemeinde Ebnat-Kappel. Das Toggenburg mit seiner typischen Streusiedlungsstruktur bietet aber noch weitere Möglichkeiten für diese neue Art von Mobilität.

«Denn insbesondere in Weilern, in denen die Erschliessung mittels ÖV nicht möglich ist, bieten die Mitfahrbänkli die Möglichkeit, auch ohne eigenes Fahrzeug mobil zu sein. So stehen bereits schon je ein Mitfahrbänkli in Kirchberg und Dietschwil», sagt die Leiterin Kommunikation Energietal Toggenburg, Sabine Camedda.

Mitfahrbänkli Toggenburg – Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität

Mit den Mitfahrbänkli möchte die Energiestadt Region Obertoggenburg einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Mobilität leisten und neue Möglichkeiten schaffen, die Weiler mobilitätstechnisch besser zu erschliessen. Die Idee stammt aus der Fokusgruppe «Nachhaltige Mobilität im Toggenburg».

Im Rahmen dieses Projekts wurden im Jahr 2021 verschiedene Partner aus der Region zusammengeführt und Mobilitätsangebote vorberietet, die eine CO2-Reduktion im Verkehr ermöglichen. Die Mitfahrbänkli sind eines der ersten neuen Angebote, welche die nachhaltige Mobilität fördern sollen. (pd)

Dicken: Selbstunfall mit E-Bike

Die verunfallte Person musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Die verunfallte Person musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Bild: Kapo

Am Donnerstagmorgen, um zirka 5.15 Uhr, ist ein 36-jähriger E-Bike Fahrer gemäss Mitteilung der Kantonspolizei auf der Chäserenstrasse von St.Peterzell Richtung Dicken verunfallt. Weshalb der Velofahrer mit seinem E-Bike ins Schlingern kam und stürzte, wird abgeklärt. Der 36-Jährige wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. (kapo)

Säntis: Auch dieses Jahr soll die Fahne hängen

Die 80x80 Meter grosse Schweizerfahne soll am 31. Juli wieder an einer Felswand unterhalb des Säntis hängen. (Archivbild)

Die 80x80 Meter grosse Schweizerfahne soll am 31. Juli wieder an einer Felswand unterhalb des Säntis hängen. (Archivbild)

Bild: Alexandra Wey / KEYSTONE

Auch dieses Jahr soll am Säntis die «weltweit grösste Schweizerfahne» ausgerollt werden, wie die Säntis-Schwebebahn AG in einer Medienmitteilung ankündigt. Der Wetterberg mache zwar seinem Namen häufig alle Ehre und damit das Aufhängen der Fahne zur Zitterpartie. Die Säntis-Schwebebahn zeigt sich aber überzeugt, dass das Entrollen am 31. Juli von der Schwägalp aus mitverfolgt werden kann. Am Bundesfeiertag soll dann ein Rahmenprogramm mit regionalen Musikformationen, Alphorn und einem Drehorgelspieler für Unterhaltung sorgen. Bei schönem Wetter wird nach dem Eindunkeln das traditionelle Höhenfeuer entfacht.

Die weltweit grösste Schweizerfahne wurde im Atelier der Heimgartner Fahnen AG in Wil konfektioniert und wird jeweils durch die Säntis-Schwebebahn AG an die Säntiswand gehängt. Sie hat eine Fläche von 6400 Quadratmetern und wurde von drei Näherinnen in gut 600 Arbeitsstunden zusammengenäht. Die Fahne hat ein Gesamtgewicht von etwas über 700 Kilogramm. (pd)

Mountainbike: Ramona Forchini für EM- und WM-Rennen nominiert

Ramona Forchini schaffte es am 17. Juli in Andorra aufs Podest.

Ramona Forchini schaffte es am 17. Juli in Andorra aufs Podest.

Bild: Maxime Schmid / KEYSTONE

Innert zehn Tagen werden EM- und WM-Podestplätze angestrebt, schreibt Swiss Cycling in einer Pressemitteilung. Mit im Rennen ist die Wattwiler Mountainbikerin Ramona Forchini. Vor wenigen Tagen erreichte sie in Andorra mit dem dritten Platz ihr bisher bestes Resultat an einem Cross-Country-Weltcuprennen und brachte so ihr Bike-Team Brunex das erste Mal überhaupt aufs Podest. (Diese Zeitung berichtete.) Nun tritt sie an der EM und WM in der Kategorie Cross-Country Elite an.

Am 19. und 20. August werden in München die Europameister im olympischen Cross-Country ermittelt. Eine Woche später wird im französischen Les Gets, unweit der Schweizer Grenze gelegen, auf globaler Ebene um Titel gekämpft. Ist die Teilnahme an den European Championships der Elite-Kategorie vorbehalten, zu der Ramona Forchini gehört, werden an der WM auch die Aushängeschilder aus den Kategorien U23 und U19 am Start stehen.

Neben Ramona Forchini bietet Swiss Cycling für die WM und EM der Frauen Sina Frei, Linda Inergand, Alessandra Keller und Jolanda Neff auf. Steffi Häberlin, Nicole Koller und Seraina Leugger sind für die EM aufgestellt. Welche der nominierten Cross-Country-Athletinnen an der WM zusätzlich das Short-Race bestreiten werden, definiert Swiss Cycling zu einem späteren Zeitpunkt. (pd)

Kanton: Waldbrandgefahr steigt

In Teilen des Kantons gilt seit heute Mittag «Grosse Waldbrandgefahr» der Stufe 4. (Archivbild)

In Teilen des Kantons gilt seit heute Mittag «Grosse Waldbrandgefahr» der Stufe 4. (Archivbild)

Bild: Hanspeter Schiess

Das Kantonsforstamt hebt die Waldbrandgefahr in Teilen des Kantons, nicht aber im Toggenburg, auf die Stufe 4 «Grosse Waldbrandgefahr». Die Bevölkerung wird gebeten, keine Feuer in der freien Natur zu entfachen. Zudem schränkt das Amt für Wasser und Energie das Wasserentnahmeverbot aus kleineren Oberflächengewässern ab morgen Freitag, 22. Juli bis auf Weiteres ein. Die hohen Wassertemperaturen machen zudem Notabfischungen nötig.

Innerhalb des Kantons zeigt sich die Situation in Bezug auf die Waldbrandgefahr sehr unterschiedlich: In den Regionen Walensee, Werdenberg, Sargans und im Rheintal ist die Trockenheit im Wald gross. Deshalb gilt dort ab heute Mittag die Waldbrandgefahrenstufe 4. In den übrigen Regionen bleibt die Waldbrandgefahr noch auf der Stufe 3, «Erhebliche Waldbrandgefahr». Wegen den grossen Unterschieden und weil der Kanton nur ein kantonsweites Feuerverbot aussprechen kann, sieht er vorerst von einem kantonal gültigen Feuerverbot ab. (pd)

Teile der Thur wurden abgefischt

Experten beim Abfischen von Bachforellen im Kanton Luzern.

Experten beim Abfischen von Bachforellen im Kanton Luzern.

Bild:  Urs Flüeler/Keystone

Ist das Wasser in Flüssen während längerer Zeit mehr als 25 Grad warm oder der Wasserstand zu tief, dann bedeutet das für Fische oftmals das Todesurteil. Laut dem Schweizerischen Fischereiverband stehen die Zeichen für die Fische aktuell auf «Tragödie». Während des Hitzesommers 2003 habe es ein nationales Fischsterben gegeben, im ebenfalls heissen Sommer 2018 sei man knapp daran vorbeigeschrammt.

Im Toggenburg haben in den vergangenen Tagen schon mehrere Bäche abgefischt werden müssen. So etwa bei Ebnat-Kappel. Auch aus der Thur selbst mussten zwischen Alt St.Johann und Unterwasser an mehreren Stellen Fische entnommen werden. «Je mehr Grundwasser ins Gewässer strömt, desto kühler. Diese kühlen Stellen sollten den Fischen überlassen werden», sagt Christoph Mehr, Fischereibeauftragter des Kantons St.Gallen. (sdu)

Wildhaus: 13-Jährige stürzt im Klettergarten am Altmann

Spezialisten der Alpinen Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen klären den Unfallhergang ab.

Spezialisten der Alpinen Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen klären den Unfallhergang ab.

Bild: Kapo

Am Dienstag, kurz nach 13 Uhr, ist im Klettergarten am Altmann ein 13-jähriges Mädchen gestürzt. Sie wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.

Das 13-jährige Mädchen startete zusammen mit seiner Mutter die Kletterroute an der Zwinglipasshütte. Sie beabsichtigten, den Altmann über den Westgrat zu erklettern. Während der Route stürzte die 13-Jährige. Gemäss eigenen Angaben hielt sie sich an einem Stein fest, welcher sich löste. In der Folge stürzte sie ins Seil und prallte gegen die Felsen. Sie wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.

Bei der 13-Jährigen handelt es sich gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen um eine erfahrene Kletterin, welche gut ausgerüstet war. Der genaue Hergang wird durch Spezialisten der Alpinen Einsatzgruppe der Kantonspolizei abgeklärt. (kapo)

Run 5 Ostschweiz macht Halt auf dem Baumwipfelpfad

Die wohl abgehobenste Laufstrecke in der Ostschweiz führt über den Baumwipfelpfad Mogelsberg.

Die wohl abgehobenste Laufstrecke in der Ostschweiz führt über den Baumwipfelpfad Mogelsberg.

Bild: Urs Bucher

Zwischen dem 17. August und dem 14. September findet immer jeweils am Mittwochabend an ausgefallenen Locations in der Ostschweiz ein Lauf statt. Das ist das Konzept des Run 5 Ostschweiz.

Die Strecken führen durch den Walter-Zoo in Gossau, über den Baumwipfelpfad in Mogelsberg, durch das Gelände der Berit SportClinic in Speicher, quer durch Stadion und Badi des Lidl Sportpark Bergholz in Wil sowie durch das Einkaufszentrum Ikea in St.Gallen. 

Der Lauf in Mogelsberg findet am 24. August statt. Die Strecke führt auf ungefähr 3 bis 4 Kilometern durch den Baumwipfelpfad und die hügelige nähere Umgebung, sie wird zweimal absolviert. Anmelden kann man sich für nur einen Lauf oder für die ganze Serie. (lsf)

Die Scheiterbeigen auf den Churfirsten wachsen an

Auch zwei Vorarlbergerinnen helfen mit bei der «Holzträgete», hier auf dem Brisi.

Auch zwei Vorarlbergerinnen helfen mit bei der «Holzträgete», hier auf dem Brisi.

Bilder: PD

Die Scheiterbeigen auf den Gipfeln der Churfirsten wachsen allmählich an. «Offenbar sind eifrige Wanderinnen und Wanderer fleissig unterwegs auf die Berge», schreibt Toggenburg Tourismus. Auch die eigenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen seien in jeder freien Minute am mithelfen.

Auf dem Frümsel hat sich schon ordentlich Holz angesammelt.

Auf dem Frümsel hat sich schon ordentlich Holz angesammelt.

Toggenburg Tourismus plant für den 1. August ab 22 Uhr ein Höhenfeuer auf allen sieben Gipfeln der Churfirsten und hat die Bevölkerung, Touristinnen und Touristen sowie Interessierte dazu aufgerufen, mitzuhelfen, genug Brennholz auf die Gipfel zu tragen. Toggenburg Tourismus schreibt weiter: «Wir kommen nicht schlecht voran, doch es wollen noch einige Schittli zBerg. Hopp Toggenburg!»

Auch die Mitarbeitenden von Toggenburg Tourismus helfen mit beim Holztragen.

Auch die Mitarbeitenden von Toggenburg Tourismus helfen mit beim Holztragen.

Mittlerweile ist auch das Holzdepot für den Hinterrugg errichtet. Die Scheite sind bei der Bergstation im Gipfelgebäude auf dem Chäserrugg in einem Palette-Rahmen parat. So können auch Wanderinnen und Wanderer, die keine Gipfeltour in Angriff nehmen können oder wollen, an der «Holzträgete» teilnehmen. Die Schittli können vom Chäserrugg über den Verbindungsgrat zum Hinterrugg zum «geschenkten Gipfel» (1,5 Kilometer, 20 Minuten, Sac-Skala T2, Trittsicherheit erforderlich) getragen werden. (red)

Dietfurt: Velo kollidiert mit Auto

Am Montagabend kollidierte ein Velo mit einem Auto. Ein 65-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt.

Am Montagabend kollidierte ein Velo mit einem Auto. Ein 65-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt.

Bild: Kapo SG

Am Montagabend kurz nach 18:30 Uhr ist auf der Landstrasse ein Velo mit einem Auto kollidiert. Ein 65-jähriger Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Wie die Kantonspolizei St.Gallen schreibt, wurde er vom Rettungsdienst erstbetreut und dann von der Rega ins Spital geflogen.

Der 65-jährige Velofahrer fuhr mit seinem Velo auf der Landstrasse Richtung Lichtensteig. Zur selben Zeit war ein 33-jähriger Autofahrer mit seinem Auto in die entgegengesetzte Richtung unterwegs. Er beabsichtigte, an der Einmündung zur Bahnhofstrasse auf diese abzubiegen. Es kam zur Kollision zwischen dem Auto und dem Velo. Der Velofahrer prallte auf die Frontscheibe des Autos, wo er unbestimmt verletzt liegen blieb. Er wurde vom Rettungsdienst erstbetreut und anschliessend von der Rega ins Spital geflogen. (kapo)

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