TOGGENBURG-TICKER
Meldungen vom 11.Dezember bis 7.Februar

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Toggenburg: In unserem Toggenburg-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Sonntag, 7. Februar 18:11 Uhr

Simon Ammann: Einmal stark, einmal schwach

Durchzogenes Wochenende für Simon Ammann in Klingenthal.

Durchzogenes Wochenende für Simon Ammann in Klingenthal.

Archivbild: epa

(sdu) Wie schon vor Wochenfrist wird der Obertoggenburger Simon Ammann auch bei der Skispring-Konkurrenz im deutschen Klingenthal bester Schweizer - zumindest beim ersten Springen am Samstag. Mit Sprüngen auf 130 und 127 Meter rangierte er sich bei schwierigen Bedingungen schliesslich im 20. Rang. Nach dem ersten Durchgang hatte es gar noch besser ausgesehen, ehe ein zu kurz geratener zweiter Sprung folgte.

Zum dritten Mal in Folge gab es Weltcuppunkte. In Klingenthal war der Toggenburger am Samstag einziger Schweizer im Finaldurchgang.

Am Sonntag lief es dann allerdings weniger gut. Mit einem Satz auf lediglich 120 Meter verpasste Ammann den Sprung in den Final deutlich. Es resultierte lediglich Rang 39.

Samstag, 6. Februar 13:04 Uhr

Gegen Hausfassade geprallt

(red) Am Freitag um kurz vor 11 Uhr ist ein 73-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Rickenstrasse verunfallt. Sein Auto prallte laut Polizeiangaben in St. Gallenkappel gegen ein parkiertes Auto und anschliessend in eine Hausfassade.

Der 73-Jährige fuhr zusammen mit 56-jährigen Mitfahrerin auf der Rickenstrasse Richtung Neuhaus. Eingangs St. Gallenkappel geriet das Auto auf die Gegenfahrbahn, ohne dass die Mitfahrerin eine Reaktion des Mannes wahrnahm. Sie griff deshalb ins Lenkrad und brachte das Auto zurück auf die rechte Fahrbahnhälfte und in Richtung eines Parkplatzes. Dort prallte das Auto gegen ein parkiertes Auto und anschliessend in eine Hausfassade. Die beiden Insassen blieben unverletzt. Der 73-Jährige wurde jedoch aufgrund des Verdachts eines medizinischen Problems vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Durch den Unfall entstand Sachschaden in er Höhe von über 80'000 Franken.

Freitag, 5. Februar, 18:21 Uhr

Toggenburg ist wieder Coronahotspot: Zahlen im Kanton rückläufig

Im Toggenburg wurden in den vergangenen zwei Wochen 153 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

Im Toggenburg wurden in den vergangenen zwei Wochen 153 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

Bild: Gaetan Bally / Keystone

(sdu) Im vergangenen Jahr waren zuerst der Wahlkreis Wil, dann das Toggenburg, später wieder der Wahlkreis Wil Coronahotspot im Kanton St.Gallen und phasenweise gar im ganzen Land. Danach wurde diese ungeliebte Leaderposition abgegeben.

Doch nun gibt es wieder am meisten Neuansteckungen im Wahlkreis Toggenburg – auf allerdings deutlich tieferem Niveau als auch schon. In der gut vergleichbaren Statistik «Anzahl laborbestätigter Covid-19-Fälle der letzten 14 Tage pro 100'000 Einwohner» wurden im Toggenburg 329 Neuansteckungen registriert. Zum Vergleich: Im Wahlkreis Wil waren es 269 Fälle, kantonsweit 280. In nackten Zahlen formuliert heisst das: 153 Personen haben in den vergangenen beiden Wochen im Toggenburg einen positiven Coronabefund bekommen, 204 waren es im Wahlkreis Wil. Das ergeben Zahlen, welche der Kanton am Freitag publiziert hat.

Über den ganzen Kanton betrachtet, sind die Fallzahlen weiterhin rückläufig – trotz Zunahme von Fällen mit mutiertem Virus. Am kommenden Dienstag informiert die St. Galler Regierung an einer nächsten Medienkonferenz im Pfalzkeller detailliert über den aktuellen Coronastand.

Freitag, 6. Februar, 16:25 Uhr

Bazenheid: Alkoholisiert mit Schranke kollidiert – weggefahren

Weit kam er nicht: Der Fahrer, der in Bazenheid mit einer Bahnschranke kollidierte, konnte von der Polizei ermittelt werden.

Weit kam er nicht: Der Fahrer, der in Bazenheid mit einer Bahnschranke kollidierte, konnte von der Polizei ermittelt werden.

Bild: Kapo

(kapo) Am Freitagmorgen kurz nach 11 Uhr ist das Auto eines 78-jährigen Mannes auf der Toggenburgerstrasse mit einer Bahnschranke kollidiert. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen hervor. Der Mann fuhr mit seinem Auto vom Bahnhof Bazenheid herkommend auf der Bahnhofstrasse. Bei der Verzweigung Toggenburgerstrasse beabsichtigte er, rechts in diese einzubiegen. Dabei übersah er die sich senkende Schranke des dortigen Bahnübergangs.

Die Schranke prallte daraufhin mit dem Auto zusammen, wodurch diese beschädigt wurde. Der Autofahrer setzte nach Öffnung der Schranke seine Fahrt fort, ohne den Schaden zu melden. Wenige Zeit später führten Angehörige der Kantonspolizei St.Gallen bei ihm eine Atemalkoholmessung durch, welche positiv ausfiel. Der Führerausweis wurde ihm vor Ort abgenommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Am Auto und der Bahnschranke entstand Sachschaden von über 1000 Franken.

Freitag, 5. Februar, 09:26 Uhr

Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg rückte 91 Mal aus

Die Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg leistete im vergangenen Jahr 1'243 Einsatzstunden.

Die Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg leistete im vergangenen Jahr 1'243 Einsatzstunden.

Bild: PD

(gk) Im vergangenen Jahr lag die Anzahl Alarmierungen mit 91 deutlich höher als im Vorjahr (67). Insgesamt wurden im Jahr 2020 von der Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg 1’243 Einsatzsstunden geleistet, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um rund 64 Prozent entspricht, heisst es im Kirchberger Gemeindeblatt. Die grösste Zunahme hat sich bei den Elementarereignissen und beim Schadendienst ergeben.

Freitag, 5. Februar, 09:19 Uhr

Zweckverband «Logopädischer Dienst Unteres Toggenburg» soll aufgelöst werden

(gk) Die Gemeinden erbringen die logopädischen Dienstleistungen heute selbst. Das mache die Existenz eines Zweckverbands überflüssig. So wird die beantragte Auflösung des «Logopädischen Dienst Unteres Toggenburg» im Kirchberger Gemeindeblatt begründet. Eine Integration der Logopädinnen in die jeweilige Schule entspreche den Bedürfnissen besser. Deshalb werde ein entsprechendes Gutachten mit Antrag der Bürgerschaft unterbreitet.

15:26 Uhr

Neckertal stimmt an der Urne ab

(gk/lsf) Nur 36 Bürgerinnen und Bürger nahmen im November an der Budget-Versammlung der Gemeinde Neckertal teil. Der Gemeinderat hat darum und aufgrund der derzeitigen coronabedingten Unsicherheiten beschlossen, die Bürgerversammlung vom 31.März abzusagen und eine Urnenabstimmung anzuordnen, wie er im Mitteilungsblatt schreibt. Die Abnahme der Jahresrechnung dürfte wohl keine hohen Wellen schlagen, schreibt der Gemeinderat. Die Abstimmung wird auf Sonntag, 25.April, festgelegt.

Donnerstag, 4. Februar, 12:07 Uhr

Mosliger Fasnacht findet statt

(red/lsf) Die IG Mosliger Fasnacht kann und will nicht ganz auf die Fasnacht 2021 verzichten. Deshalb organisiert sie eine Foto-Aktion und lässt Fasnachtsstimmung im Mosliger Gewerbe aufkommen, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Vom 11. bis 14. Februar 2021 erwartet alle Mosliger Fasnächtler eine kleine Überraschung, wenn sie die folgenden Geschäfte verkleidet besuchen:

  • Prima Libingen
  • fischbacher-beck Mosnang
  • Bäckerei Rössli Libingen
  • Käserei Kaufmann Mosnang
  • Pluspunkt Mühlrüti
  • Landi Mosnang
  • Volg Mosnang
  • blumenArt Mosnang
  • Näf-metzg Mosnang
  • Take Away Krone Mosnang
Fasnacht in Coronazeiten: An der Frauenfelder Bächtelisnacht war ein Hase mit Mundschutzmaske unterwegs.

Fasnacht in Coronazeiten: An der Frauenfelder Bächtelisnacht war ein Hase mit Mundschutzmaske unterwegs.

Bild: Kevin Roth

Weiter ruft die IG Mosliger Fasnacht mit einer Foto-Aktion dazu auf, die Fasnacht zu sich nach Hause zu holen und das Umfeld via Social Media daran teilhaben zu lassen. So sollen möglichst viele Mosliger Fasnächtler zwischen dem 11. und 14.Februar die besten Schnappschüsse von ihrer Heimfasnacht per Mail an info@welovefasnacht.ch senden oder ein Bild mit dem Hashtag #2022countdownläuft als Beitrag auf Facebook oder Instagram posten.

Die IG sammelt alle Impressionen und erstellt daraus eine grosse Mosliger Fasnachts-Collage. Passend dazu findet sich auf der IG-Homepage (www.welovefasnacht.ch) die richtige musikalische Umrahmung für eine gelungene Heimfasnacht.

Donnerstag, 4. Februar, 09:55 Uhr

Aus altem Zugseil der Säntis-Schwebebahn werden Fussgängerbrücken

Das alte Zugseil der Säntis-Schwebebahn hat nicht ausgedient.

Das alte Zugseil der Säntis-Schwebebahn hat nicht ausgedient.

Bild: PD

(red/lsf) Die Säntis-Schwebebahn hat die alljährlichen Instandhaltearbeiten abgeschlossen und nimmt den Publikumsbetrieb am Freitag, 5.Februar, wieder auf. Bei schönem Wetter fährt die Schwebebahn nun wieder gemäss Fahrplan. Aufgrund der aktuelle Situation gibt es für die Gästen auf dem Säntis ein Takeaway-Angebot.

Drei Wochen stand die Bahn still, schreibt Geschäftsführer Bruno Vattioni in einer Medienmitteilung. Neben den ordentlichen Unterhaltsarbeiten an der Schwebebahn wurde im Säntisgipfelgebäude auch die Abwasserreinigungsanlage revidiert sowie der Gästelift erneuert.

Die Herkulesaufgabe für das Schwebebahn-Team bestand jedoch im Austausch des oberen Zugseils. Trotz widerlichen Wetterbedingungen konnte das neue 2,5 Kilometer lange Zugseil für die Säntis-Schwebebahn eingesetzt werden. Das ausgediente Zugseil schenkt die Säntis-Schwebebahn dem Brückenbauer Toni Rüttimann aus Pontresina. «Toni El Suizo», wie er genannt wird, baut seit vielen Jahren Fussgängerbrücken in Lateinamerika und Südostasien. Gebaut wird immer in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung. Damit stellt Toni Rüttimann sicher, dass die Leute die Brücken auch wirklich wollen und brauchen.

Donnerstag, 4. Februar, 09:17 Uhr

Neu im Toggenburg: Jubla Neutoggenburg

Die Jubla Wattwil im Sommerlager 2020 in Tenniken (BL).

Die Jubla Wattwil im Sommerlager 2020 in Tenniken (BL).

Bild: PD

(red/lsf) Jungwacht und Blauring Wattwil hat mit der Jubla Lichtensteig fusioniert. Die beiden Scharen wurden per 1.Januar unter dem Namen Jubla Neutoggenburg zusammengeführt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Jubla ist der grösste katholische Kinder- und Jugendverband der Schweiz. In rund 420 Scharen verbringen Kinder und Jugendliche, unabhängig ihrer Fähigkeiten, Herkunft und Religion, eine hochwertige und sinnvolle Freizeit miteinander – in Gruppenstunden, Scharanlässen und Ferienlagern. Zur Jubla Neutoggenburg gehören 40 Kinder und 10 Leitende, wie es auf der Website heisst.

Mittwoch, 3. Februar, 15:33 Uhr

Urnenabstimmung statt Bürgerversammlung

Oberhelfenschwil befindet an der Urne über die Rechnung 2020.

Oberhelfenschwil befindet an der Urne über die Rechnung 2020.

Bild: Martin Lendi/November 2017

(gk/ahi) Gemäss Gemeindegesetz beschliesst die Bürgerversammlung bis 15. April über die Jahresrechnung. Das Budget und der Steuerfuss für das Jahr 2021 wurden an der Bürgerversammlung vom 30. November 2020 genehmigt. Die Bürgerversammlung 2021 wurde bereits im letzten Jahr auf den
29. März 2021 angesetzt. Nun hat der Gemeinderat aufgrund der ausserordentlichen Lage wegen Covid-19 beschlossen, die Bürgerversammlung vom 29. März 2021 abzusagen und am 13. Juni 2021 eine Urnenabstimmung durchzuführen. Einziges Geschäft ist die Abnahme der Rechnung 2020.

Am 13. Juni 2021 kommen zudem eidgenössische und kantonale Vorlagen zur Abstimmung. Ebenso wird über die Gemeindevereinigung der Gemeinden Oberhelfenschwil, Neckertal und Hemberg abgestimmt.

Mittwoch, 3. Februar, 14:13 Uhr

Nach dem Spatenstich ist der Zentrumsbereich nur einspurig befahrbar

Im Herbst dieses Jahres soll die Umgestaltung der Bahnhof- und Poststrasse abgeschlossen sein.

Im Herbst dieses Jahres soll die Umgestaltung der Bahnhof- und Poststrasse abgeschlossen sein.

Bild: PD

(gk/ahi) Nach dem Spatenstich zur Umgestaltung der Bahnhof- und Poststrasse am vergangenen Freitag wurde am 1. Februar mit den eigentlichen Bauarbeiten gestartet. Bis zum Ende der Bauphase im Herbst 2021 ist deswegen die Strasse zwischen dem Bahnhofskreisel und dem Knoten Dorfplatz nur einspurig befahrbar, teilt die Gemeindeverwaltung mit.

Die Zugänglichkeit zu den Liegenschaften, Geschäften, Cafés und Restaurants ist aber jederzeit gewährleistet. In der Bahnhofstrasse 4
wurde ein Baubüro eingerichtet. Am Dienstag und Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr stehen die Verantwortlichen jeweils zur Beantwortung von Fragen und zur Entgegennahme von Anregungen zur Verfügung. Auch besteht die Möglichkeit, jederzeit Anfragen mittels Mail an baubuero@wattwil.ch zu richten.

Mittwoch, 3. Februar, 09:42 Uhr

Durchführung der Vorversammlung noch unklar

Hemberg braucht die Budgetfreigabe. Deshalb wird über den Voranschlag an der Urne abgestimmt.

Hemberg braucht die Budgetfreigabe. Deshalb wird über den Voranschlag an der Urne abgestimmt.

Bild: Martin Lendi/Dezember 2019i

(gk/ahi) Die Hemberger Schul- und Gemeinderäte Hemberg haben entschieden, die Bürgerversammlung abzusagen und an der Urne über die Geschäfte abzustimmen: am 11. April 2021.

Offen bleibt vorderhand, ob die Vor-Bürgerversammlung vom 17. März 2021 durchgeführt werden kann oder ebenfalls abgesagt werden muss. Sollten sich die Pandemie-Einschränkungen bis zum März 2021 wieder lockern, könnte eine Durchführung in Betracht gezogen werden. Unter den jetzigen Umständen wäre eine Durchführung nicht angebracht, schreibt der Gemeinderat.

Mittwoch, 3. Februar, 09:12 Uhr

TV-Aufnahmen und Dichtigkeitsprüfungen im Schutzzonenbereich

Die Wasserfluhstrasse zwischen Wasserfluh und Burg (Lichtensteig) soll saniert werden. Vorgängig wird nun die Kanalisation überprüft.

Die Wasserfluhstrasse zwischen Wasserfluh und Burg (Lichtensteig) soll saniert werden. Vorgängig wird nun die Kanalisation überprüft.

Bild: Sabine Camedda/August 2019

(pd/ahi) Der Kanton plant die Sanierung der Wasserfluhstrasse zwischen Wasserfluh (Oberhelfenschwil) und Burg (Lichtensteig). In dieser Strasse verläuft die Kanalisation, welche die Schutzzone Burg durchquert. Die Gemeinden Lichtensteig und Oberhelfenschwil haben deshalb eine Zustandserfassung an die Schällibaum Ingenieure und Architekten, Herisau in Auftrag gegeben. Die Gemeinden sind verpflichtet, im Schutzzonenbereich die Kanäle zu spülen, Kanal-TV Aufnahmen zu erstellen und Dichtigkeitsprüfungen durchzuführen. Sollte sich daraus ein Sanierungsbedarf ergeben, müsste ein Projekt vorbereitet werden, damit die Sanierung zusammen mit der Sanierung der Wasserfluhstrasse erfolgen könnte.

Die Arbeiten für die Zustandserfassung wurden an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter, die Firma Mökah, St.Gallen vergeben. Die Kosten für die Ingenieurleistungen und die Zustandserfassung werden hälftig den Gemeinden Oberhelfenschwil und Lichtensteig belastet.

Dienstag, 2. Februar, 15:31 Uhr

Schulfussball-Saison wird geplant, Anmeldefrist ist angelaufen

Die Organisatoren der Schulfussball-Saison hoffen, dass die Spiele erstmals seit 2019 wieder durchgeführt werden können.

Die Organisatoren der Schulfussball-Saison hoffen, dass die Spiele erstmals seit 2019 wieder durchgeführt werden können.

Bild: PD

(pd/sas) Im kommenden April/Mai soll wieder Schulfussball gespielt werden. Die Verantwortlichen planen im ganzen Kanton St.Gallen insgesamt 20 Regionalturniere und zwei Finalturniere. Schülerinnen und Schüler der Mittel- und der Oberstufen aus dem Toggenburg sind Ende April zum Spielen eingeladen.

In den Jahren zuvor – die letztjährige Saison musste komplett abgesagt werden – nahmen über 10'000 Jugendliche von der 4. bis 9. Klasse an diesen Turnieren teil. Auch wenn es derzeit noch ungewiss ist, ob die Spiele unter den geltenden Coronaregeln durchgeführt werden können, wird die Schulfussball-Saison geplant und die Ausschreibung gestartet.

Spiele finden in Kirchberg und Bazenheid statt

Die Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, ihre Klassenteams anmelden, ohne Planungssicherheit für den April. Für sie sei es einfacher, alle Anmeldetalons in den berühmten Kübel zu leeren als nachträgliche Teilnehmer noch in einen bestehenden Spielplan zu integrieren.

Die Spiele für die Mittelstufen aus dem Toggenburg sind am Mittwoch, 28. April, in Kirchberg geplant. Die Oberstufenklassen aus dem Toggenburg tragen ihr Turnier am gleichen Tag in Bazenheid aus. Die Schulen erhalten alle Anmeldeunterlagen direkt von den Organisatoren.

Dienstag, 2. Februar, 09:43 Uhr

Lütisburg: Zufahrt zum Schulhaus Neudorf ab sofort für Eltern gesperrt

Die Zufahrt zum Schulhaus Neudorf in Lütisburg ist für Eltern ab sofort gesperrt.

Die Zufahrt zum Schulhaus Neudorf in Lütisburg ist für Eltern ab sofort gesperrt.

Bild: Beat Lanzendorfer

(gk/uh) Nach den Sportferien wird der Holzelementbau der Schulraumerweiterung erstellt. Dann ist mit grossem Lastwagenverkehr zu rechnen. Deshalb ist es den Erziehungsberechtigten ab sofort untersagt, beim Schulhaus Neudorf ihre Kinder auszuladen oder abzuholen. Falls Eltern ihre Kinder in die Schule bringen oder abholen ist das Ein- und Ausladen nur noch beim Mehrzweckgebäude erlaubt. Die Kinder laufen dann über den Pausenplatz zum Schulhaus. Die Grundstücke der Nachbargebäude sind privat und die Schulgemeinde bittet, diese nicht zum Ein- und Ausladen zu benutzen.

Neue Schulbushaltestellen in Tufertschwil wegen Baustelle

Aufgrund der Baustelle beim Restaurant und Hotel Rössli und des damit verbundenen Mehrverkehrs durch Lastwagen, wurden die Schulgemeinde gebeten, die beiden Haltestellen Parkplatz Rössli und gegenüber vom Rössli vorübergehend zu verlegen. Der Aufenthalt der Schulkinder bei diesen Haltestellen ist während der Bauzeit zu gefährlich.

Die Schulgemeinde bedankt sich ganz herzlich bei Willi Bürge, welcher den Platz bei den drei Garagentoren vor seiner Liegenschaft als Ein- und Ausstiegsort zur Verfügung stellt. Es wird darum gebeten, dass die Kinder den Platz nach Abfahrt des Busses zügig zu verlassen. Ein weiterer Einstiegsort ist bei der Einfahrt in die Chapfstrasse vorgesehen. Die Schulgemeinde bittet die Anwohner des Quartiers Chapf langsam in die Ein-, respektive Ausfahrt der Chapfstrasse zu fahren, da in Zukunft dort Kinder auf den Bus warten werden.

Montag, 1. Februar, 17:02 Uhr

Seit 25 Jahren bei Coop Wattwil: Monika Frischknecht feiert Jubiläum

(pd) Am heutigen Montag, 1. Februar, arbeitet Monika Frischknecht aus Ebnat-Kappel seit genau 25 Jahren im Coop Wattwil. Angefangen hat die gelernte Bäckereiverkäuferin in Wattwil in der Molkerei-Abteilung. Inzwischen arbeitet sie seit rund 15 Jahren im 80-Prozent-Pensum bei den Allgemeinen Waren «und ich springe natürlich überall ein, wo es mich braucht», sagt die aufgestellte 48-Jährige. In ihrer Freizeit fährt die Ebnat-Kapplerin gerne Velo, macht Wanderungen und liest Bücher aller Art.

Montag, 1. Februar, 15:56 Uhr

Kätzin in Wattwil zugelaufen

Wer vermisst diese Kätzin?

Wer vermisst diese Kätzin?

Bild: PD

Das Tierheim Nesslau meldet, dass an der Bleikenstrasse in Wattwil ein Kätzin aufgefunden wurde. Sie ist zahm, trägt keinen Chip, ist eher jung aber erwachsen.

Montag, 1. Februar, 13:20 Uhr

Die Heberlein AG investiert weiter in die Zukunft am Standort Wattwil

Die Heberlein AG investiert in ihren Standort in Wattwil.

Die Heberlein AG investiert in ihren Standort in Wattwil.

Bild: PD

(pd/uh) Die Heberlein AG mit Sitz in Wattwil hat das vergangene Jahr aktiv genutzt für weitere Investitionen am Standort. Das international tätige Unternehmen entwickelt und produziert Schlüsselkomponenten für die Textilindustrie und ist ebenfalls Systemlieferant im Bereich Medizin.

Bereits im Januar 2020 wurden die Auswirkungen von COVID-19 spürbar, nachdem in China ein Lockdown erfolgte. Weitere für Heberlein wichtige Absatzmärkte wie Indien folgten. Die Reisetätigkeiten von Verkauf und Technik mussten komplett eingestellt werden, Messeteilnahmen waren nicht möglich.

Wichtiger Bestandteil der Forschung und Entwicklung

Heberlein hat die Zeit jedoch aktiv genutzt, sich fit für die Zukunft zu machen. Im eigenen Textillabor wurde eine Texturiermaschine installiert damit der Service von Kundenversuchen weiter ausgebaut werden kann. Zudem ermöglicht die neue Anlage interne Versuche als wichtiger Bestandteil der Forschung und Entwicklung. Die laufende Weiterentwicklung des Düsensortiments ist unbedingt nötig, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu bleiben.

Zur Qualitätssicherung und ebenfalls zur Unterstützung in der Entwicklung wurde zudem eine Teststrecke für Luftblastexturierdüsen installiert. Diese Maschine ist individuell auf die Bedürfnisse von Heberlein zugeschnitten und bewährt sich täglich bei Garntests bevor die selbst hergestellten Texturierdüsen das Haus verlassen. Auch im Bereich Software wurde investiert und erstmalig ein CRM System eingeführt. Dieses hilft, Kundenbedürfnisse noch besser zu erfassen, um nahe am Marktgeschehen zu bleiben.

Verhalten positiver Ausblick

Insgesamt blickt Heberlein auf ein turbulentes, aber trotzdem erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Trotz des schwierigen globalen Umfelds kann die gesamte Belegschaft stolz sein auf die Zusammenarbeit und das erreichte Ergebnis 2020. Der Ausblick für 2021 ist verhalten positiv da sich vor allem die wichtigen Kunden in Asien zu erholen scheinen.

Sonntag, 31. Januar, 18:49 Uhr

Simon Ammann zurück in den Top Ten

Es geht noch: Simon Ammann wird zweimal bester Schweizer.

Es geht noch: Simon Ammann wird zweimal bester Schweizer.

Bild: Philipp Schmidli

(sdu) Befreiungsschlag für Skispringer Simon Ammann. Bei seiner Rückkehr in den Weltcup sprang der Toggenburger auf der Grossschanze von Willingen am Samstag und Sonntag auf die Plätze 12 und 9. Den zwölften Rang gab es am Samstag dank Flügen auf 137 und 132,5 Meter. Damit wurde er nicht nur bester Schweizer, sondern schaffte auch die beste persönliche Saisonleistung. Erstmals flog er in die Weltcup-Punkte. Schon in der Qualifikation hatte Ammann ein gutes Ergebnis angedeutet.

Am Sonntag lief es dann noch besser trotz eines weniger weiten Flugs. In einem Wettkampf, der wegen Windböen immer wieder unterbrochen wurde, behielt der Toggenburger ruhig Blut und landete nach 131 Metern. Der Bewerb wurde nach einem Durchgang abgebrochen, aber gewertet. Wiederum war Ammann bester Schweizer.

Es war die Rückkehr, weil Ammann zuvor eine Weltcup-Pause eingelegt hatte und im Continental-Cup gesprungen war.

Freitag, 29. Januar, 16:47 Uhr

Ein Erdrutsch und zu viel Wasser führen zu Strassen- und Wegsperrungen in Wattwil

Die Eggstrasse in Wattwil ist wegen eines Erdrutsches gesperrt.

Die Eggstrasse in Wattwil ist wegen eines Erdrutsches gesperrt.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Die Eggstrasse ist infolge eines Erdrutsches zwischen der Liegenschaft Stutz 55 und dem Vita-Parcours bis auf weiteres gesperrt. Sobald der Erdrutsch geräumt sei, könne die Strasse wieder freigegeben werden. Daniel Heiniger, Leiter Infrastruktur der Gemeinde Wattwil, geht davon aus, dass dies frühestens am Montag der Fall sein wird.

Auch der Thurweg eignet sich zurzeit nicht für Spaziergänge

Auch der Thurweg eignet sich zurzeit nicht für Spaziergänge

Bild: Beat Lanzendorfer

Bis auf weiteres sei auch der Thurweg zwischen der Waisenhausbrücke und Ebnat-Kappel gesperrt. Hier müsse die Entwicklung am Wochenende abgewartet werden. Entscheidend sei, wie sich die Wetterlage entwickle.

Freitag, 29. Januar, 12:03 Uhr

Wasserleitung zwischen Mühlrüti und Gähwil beschädigt

Ein Hangrutsch hat zu einer defekten Wasserleitung geführt.

Ein Hangrutsch hat zu einer defekten Wasserleitung geführt.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl/pd) Zwischen Mühlrüti und Gähwil, im Gebiet Sennis, ist es in der Nacht zum Freitag zu einem Erdrutsch gekommen. Gemäss Mitteilung des Regionalwerks Toggenburg RWT ist das Wasserreservoir Lämmlisbrunnen mit einem Fassungsvermögen von 150 Kubikmetern rund dreissig Minuten nach Mitternacht innert einer Stunde leergelaufen.

Das darauf aufgebotene Wasserteam habe umgehend mit der Lecksuche begonnen. Bis um 06.00 Uhr konnte die Leckstelle auf das Versorgungsgebiet «Sennis» eingeschränkt werden. Die Versorgung mit Wasser in den restlichen Gebieten ab dem Reservoir ist mittlerweile wieder sichergestellt.

Bei Tagesanbruch konnte dann die Schadstelle gefunden werden. Ein wegen der starken Regenfälle ausgelöster Hangrutsch habe entlang der Kantonsstrasse die Hauptleitung mitgerissen.

Zurzeit werde ein Provisorium erstellt, so dass bis am Freitagnachmittag die letzten Liegenschaften wieder mit Wasser versorgt werden können. Die durch die Schäden hervorgerufenen notwendigen Reparatur- und Erneuerungsarbeiten würden zu einem späteren Zeitpunkt zusammen mit den Liegenschafts- und Strassenbesitzern abgesprochen.

Ebnat-Kappel: Mirko Lehmann verlässt die IST AG

14 Jahre führte Mirko Lehmann den Sensorhersteller Innovative Sensor Technology IST AG in Ebnat-Kappel

14 Jahre führte Mirko Lehmann den Sensorhersteller Innovative Sensor Technology IST AG in Ebnat-Kappel

Bild: pd

(pd) Mirko Lehmann übernimmt innerhalb der Endress+Hauser Gruppe neue Aufgaben. Er wird zum 1. April 2021 Geschäftsführer des Product Centers für Durchflussmesstechnik mit Sitz im basellandschaftlichen Reinach. Die vergangenen 14 Jahre leitete er den Sensorhersteller Innovative Sensor Technology IST AG in Ebnat-Kappel.Bei Endress+Hauser Flow folgt Mirko Lehmann auf Bernd-Josef Schäfer, der das Unternehmen verlassen hat. Das Product Center zählt zu den führenden Herstellern von Durchflussmesstechnik für industrielle Anwendungen. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 2000 Menschen und produziert ausser in der Schweiz auch in Frankreich, den USA, China, Indien und Brasilien. Derzeit wird der Firmensitz in Reinach für mehr als 60 Millionen Franken ausgebaut.

Vertreter einer starken Firmenkultur

Seit 2007 führt Mirko Lehmann die Geschäfte der Innovative Sensor Technology IST AG, die zur Endress+Hauser Gruppe gehört und auf die Herstellung von Primärsensoren spezialisiert ist. Seitdem hat sich die Zahl der Beschäftigten verfünffacht, der Umsatz verzehnfacht. Das Unternehmen produziert in der Schweiz und in Tschechien; weltweit beschäftigt es mehr als 400 Menschen.

Freitag, 29. Januar, 09:52 Uhr

Gegen die Schliessung des Spitals Wattwil ist ein Referendum eingereicht worden

8500 Unterschriften haben die Referenten für den Erhalt des Spitals in Wattwil gesammelt.

8500 Unterschriften haben die Referenten für den Erhalt des Spitals in Wattwil gesammelt.

Bild: PD

(pd) Das Referendumskomitee zum Erhalt des öffentlichen Spitals Wattwil hat heute Morgen coronakonform 8557 beglaubigte Unterschriften eingereicht.

Die in kurzer Zeit und unter erschwerten Bedingungen gesammelten Unterschriften seien ein deutliches Bekenntnis zum Erhalt des neu gebauten Spitals und zur Sicherung einer patientennahen medizinischen Grundversorgung für die Bevölkerung im Toggenburg und im ganzen Kanton, schreiben sie in einer Mitteilung.

Donnerstag, 28. Januar, 18:12 Uhr

Kantonsstrasse ins Obertoggenburg gesperrt

Die Wetterkapriolen sorgten auch im Obertoggenburg für Schwierigkeiten. Zwischen Stein und Starkenbach ist Schnee abgerutscht. Die Folge des Murgangs: Ein Bach trat nach 16.30 Uhr über die Ufer und auf die Hauptstrasse. Nesslau-Alt St. Johann. Diese musste gesperrt werden. Laut Polizeisprecher Hanspeter Häderli sind keine verletzten Personen zu beklagen.

Wer also am Donnerstagabend ins Obertoggenburg wollte, musste dies vom Rheintal her tun.

Oberhelfenschwil: Schnee-Erdrutsch erfasst Liegenschaft

Die Feuerwehr Neckertal rückte mit 20 Einsatzkräften aus.

Die Feuerwehr Neckertal rückte mit 20 Einsatzkräften aus.

Bild: BRK News

Am Donnerstag gegen 15 Uhr drangen in Oberhelfenschwil mehrere Kubik von schleichendem Schnee und Schlamm auf die Wigetshofstrasse. Die Massen erfassten einen Holzanbau einer Liegenschaft.

Die Naturgewalt hinterlässt ein Bild der Verwüstung.

Die Naturgewalt hinterlässt ein Bild der Verwüstung.

Bild: BRK News

Auf einer Länge von etwa 20 Metern wurde die Strasse mit Schnee, Schlamm und Wasser zugedeckt. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden kann noch nicht abschliessend beziffert werden. Die Feuerwehr Neckertal war mit rund 20 Einsatzkräften im Einsatz.

Mit Schaufeln gegen die Schneemassen.

Mit Schaufeln gegen die Schneemassen.

Bild: BRK News
Donnerstag, 28. Januar, 10:17 Uhr

Hundekot sorgt immer wieder für Ärger

So nicht: Das korrekte Beseitigen des Hundekots gilt auch im Winter.

So nicht: Das korrekte Beseitigen des Hundekots gilt auch im Winter.

Bild: PD

(red) «Wir haben die Mitteilung erhalten, dass Hunde das Geschäft in fremden Gärten verüben.» Das schreibt der Gemeinderat Braunau in seinem jüngsten Mitteilungsblatt. Diese Meldung könnte aber ebenso gut aus Wattwil, Kirchberg oder Wilen stammen. Landwirte und Hausbesitzer beklagen sich immer wieder, dass Hunde auf Wiesen, Feldern und sogar in Gärten koten, ohne dass die Halterin oder der Halter die Hinterlassenschaft beseitigt. Hundehalter sind gesetzlich verpflichtet, den Hundekot auf Trottoirs und Fusswegen, Park-, Schul-, Spiel- und Sportanlagen sowie Gärten, Futterwiesen und Gemüsefeldern korrekt zu beseitigen. Wer des nicht tut und dabei erwischt wird, muss mit einer Anzeige rechnen. Da hat dann auch der Hundehalter den Dreck.

Mittwoch, 27. Januar, 17:26 Uhr

Totalschaden nach Unfall in Ganterschwil

Bei der Frontalkollision verletzten sich beide Autolenker.

Bei der Frontalkollision verletzten sich beide Autolenker.

Bild: kapo/sg

(kapo/ahi) Auf den Strassen des Kantons St. Gallen ereigneten sich aufgrund des Schneefalls bislang rund 20 Verkehrsunfälle. Die Hälfte davon konnte unter den Beteiligten gütlich geeinigt werden. Meist blieb es bei Sachschäden an den beteiligten Fahrzeugen. Der gesamte Sachschadenbetrag kann noch nicht beziffert werden. Er dürfte weit über 100'000 Franken betragen.

Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Autos in Ganterschwil verletzte sich ein 56-jähriger Mann leicht. Der andere Fahrer, ein 50-jähriger Mann, wurde mit unbestimmten Verletzungen vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. An den beteiligten Autos entstand Totalschaden in der Höhe von rund 25'000 Franken. Die Strasse zwischen Bütschwil und Ganterschwil wurde für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.

Wegen der teils schwierigen Strassenverhältnisse kam es zu über zehn Verkehrsbehinderungen wegen steckengebliebenen Lastwagen. Für die Strecken Gommiswald - Ricken, Neuhaus - Ricken, Wattwil – Ricken gilt bis auf weiteres ein Schneekettenobligatorium für den Schwerverkehr.

Mittwoch, 27. Januar, 12:00 Uhr

100 Kinder auf dem Simon Ammann Jump Parcours

Mit viel Begeisterung tasteten sich die Teilnehmende an die Kunst des Skispringens heran.

Mit viel Begeisterung tasteten sich die Teilnehmende an die Kunst des Skispringens heran.

Bild: PD

(pd/ahi) Auch dieses Jahr gehörte Wildhaus zu den Veranstaltungsorten des Simon Ammann Jump Parcours. Rund 100 Kinder erlebten zwischen dem 18. und 22. Januar während den kostenlosen Schnupperlektionen die Sportart Skispringen hautnah.

Die Infrastruktur am Kinderland in Wildhaus eignet sich perfekt, um den Schulkindern das Skispringen näher zu bringen. Neben dem flachen Gelände, welches sich für Schneesportneulinge anbietet, kommen auch die ganz Mutigen auf der extra angelegten kleinen Schneeschanze und den Wellenparcours auf ihre Kosten.

Um die Infrastruktur des Simon Ammann Jump Parcours optimal zu nutzen, bot das Skisprungteam Wildhaus am Donnerstagabend ein Gspänli-Training und am Samstagnachmittag ein Schnuppertraining für Interessierten an.

Dienstag, 26. Januar, 18:13 Uhr

Spital kaufen? FDP Wattwil fordert Gemeinderat zur Prüfung auf

Soll das Spital Wattwil an die Gemeinde verkauft werden? Die FDP will das vom Gemeinderat prüfen lassen.

Soll das Spital Wattwil an die Gemeinde verkauft werden? Die FDP will das vom Gemeinderat prüfen lassen.

Bild: Urs Hemm (27.2.2020)

(hs) «Der Kantonsrat hat im Dezember 2020 in zweiter Lesung die Schliessung des Spitals Wattwil beschlossen. Gleichzeitig arbeiten der Kanton St.Gallen und die Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT) mit Hochdruck daran, die Spitalliegenschaft für rund 10 Millionen Franken an die Solviva AG zu veräussern», scheibt die FDP Wattwil in einem offenen Brief an den Wattwiler Gemeinderat. Für die Partei sei dieses Vorgehen unverständlich, insbesondere darum, weil sich der Kanton mit grossen Anteilen wieder in diese Liegenschaft einmieten wolle.

Die Liegenschaft umfasst knapp 20’000 Quadratmeter Bauland mit diversen Gebäuden, unter anderem dem für 60 Millionen Franken erstellten Neubau. «Es ist öffentlich bekannt, dass die Gemeinde Wattwil faktisch ein Vorkaufsrecht an der Spitalliegenschaft besitzt», schreibt die Patei weiter. «Für die FDP Wattwil ist klar, dass die Spitalliegenschaft nicht zum Spekulationsobjekt werden darf und im Eigentum des Kantons oder der Gemeinde bleiben muss.» Dies, um sämtliche Handlungsoptionen offen zu halten und um eine nachhaltige und langfristige Gesundheits- und Notfallversorgung für die Gemeinde und unser Tal zu ermöglichen.

Für die FDP sei eine langfristige Sicherung der Gesundheitsversorgung entscheidend für die Weiterentwicklung der Region. Dazu gehörten die Angebote der Leistungserbringer und die Sicherung der Liegenschaft als wichtige Eckpfeiler gleichermassen. «Die vom Kanton aktuell skizzierten Lösungen lassen aber genau diesbezüglich grosse Zweifel offen», krtitisiert die Partei. Die FDP Wattwil fordert aus diesen Gründen den Gemeinderat Wattwil auf, einen Kauf der Spitalliegenschaft für die vom Kanton St.Gallen geforderten 10 Millionen Franken eingehend zu prüfen und gegebenenfalls auch zu vollziehen. «Mit diesem Schritt könnte eine langfristige, nachhaltige und auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmte Gesundheits- und Notfallversorgung erreicht werden.»

Dienstag, 26. Januar, 14:12 Uhr

Nesslau lässt die Spitex-Strukturen prüfen

Die Spitex Oberes Toggenburg erhöht die Pro-Kopf-Beiträge für 2021 massiv.

Die Spitex Oberes Toggenburg erhöht die Pro-Kopf-Beiträge für 2021 massiv.

Bild: PD

(gk/ahi) Die Gemeinden Wildhaus-Alt St. Johann und Nesslau unterstützen gemäss Leistungsvereinbarung die Spitex Oberes Toggenburg. Der Einsatz für betagte Mitmenschen wächst kontinuierlich. Zusätzliche Kosten belasten das Budget der Spitex, weshalb der Pro-Kopf-Beitrag der Gemeinden für das Jahr 2021 von 40 auf 60 Franken erhöht werden muss, teilt der Nesslauer Gemeinderat mit.

Zudem ist die Spitex Oberes Toggenburg auf einen Überbrückungskredit der öffentlichen Hand angewiesen. Allein in den vergangenen vier Jahren ist der Beitrag pro Einwohnerin, beziehungsweise Einwohner, um 60 Prozent gestiegen. Zusammen mit weiteren Toggenburger Gemeinden lässt Nesslau durch ein auf das Gesundheitswesen spezialisiertes Büro die Strukturen der Spitex-Organisationen überprüfen. Sämtliche Ausgaben sind im Budget 2021 berücksichtigt und bedürfen der Zustimmung der Bürgerschaft.

Klangfestival: Transformation statt Resignation

Bild aus besseren Tagen: Annelies Huser, Jodlerin und Kursleiterin am Klangfestival 2018 in Alt St. Johann.

Bild aus besseren Tagen: Annelies Huser, Jodlerin und Kursleiterin am Klangfestival 2018 in Alt St. Johann.

Bild: Ralph Ribi (21.4.2018)

(red) Nach der Verschiebung des Klangfestivals 2020 auf Mai 2021, sehen sich die Veranstalter aufgrund der Besuchererwartung für den Mai veranlasst, das Klangfestival inhaltlich zu transformieren. «Es ist unrealistisch, bereits im Mai jeweils 500 bis 600 Personen während zehn Festivaltagen in der Propstei in Alt St. Johann begrüssen zu dürfen», schreiben sie in einer Medienmitteilung.

«Folglich gestalten wir neue Festivalinhalte, die weniger das konzertante Erlebnis und verstärkt Klangperformances und -kunst bedienen.» Diese Veranstaltungen werden neu von Mai bis in den Spätherbst stattfinden. Die detaillierte Programmkommunikation erfolgt Ende Februar.

Montag, 25. Januar, 15:00 Uhr

Lütisburg hat neu mehr als 1600 Einwohner

(gk) Die Gemeinde ist 2020 leicht gewachsen, wie dem Gemeindeblatt zu entnehmen ist. Die Einwohnerzahl stieg um 17 Personen auf 1603. Trotz der Pandemie kam es in der Gemeinde zu keiner Übersterblichkeit. Es starben wie bereits 2019 elf Personen, demgegenüber stehen 14 Kinder, die 2020 das Licht der Welt erblickten.

Montag, 25. Januar, 13:24 Uhr

Wenn sich die Natur und die Werkhofmitarbeiter gegen einen verschwören

Das Freischaufeln des Autos dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen.

Das Freischaufeln des Autos dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen.

Bild: PD

(red) Hat es sich hier jemand mit den Mitarbeitern des Werkhofs verscherzt? Die Vorgeschichte ist nicht bekannt, doch der Besitzer des Autos dürfte über die spezielle Schneeräumung beim Schulhaus Schafbüchel in Ebnat - Kappel nicht gerade begeistert gewesen sein.

Montag, 25. Januar, 10:29 Uhr

Wattwil: 21-jährige Autofahrerin landet durch Unfall auf dem Dach

Die 21-jährige Lenkerin zog sich beim Unfall unbestimmte Verletzungen zu.

Die 21-jährige Lenkerin zog sich beim Unfall unbestimmte Verletzungen zu.

Bild: Kapo

Am Sonntagabend kurz vor 21 Uhr, hat eine 21-jährige Frau auf der Rickenstrasse einen Selbstunfall verursacht. Dabei hat sich ihr Auto überschlagen. Die 21-Jährige fuhr mit ihrem Auto von Ricken herkommend in Richtung Wattwil, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. In der Rechtskurve, Höhe Blautöbeli, kam ihr Auto aus unbekannten Gründen über den rechten Strassenrand hinaus und prallte in eine Schneemade.

Durch den Aufprall wurde das Auto abgewiesen und überschlug sich. Es blieb auf dem Dach liegend auf der Fahrbahn liegen. Die Frau verletzte sich bei dem Unfall unbestimmt. Sie wurde von der Rega ins Spital geflogen. Am Auto entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Rickenstrasse musste für die Dauer der Unfallaufnahme durch die zuständige Feuerwehr gesperrt werden.

Montag, 25. Januar, 10:18 Uhr

Maskenpflicht auf die etwas andere Art in Bazenheid

Manuela und Thomas Winteler aus Bazenheid haben bei der Maskenpflicht ihren eigenen Style kreiert.

Manuela und Thomas Winteler aus Bazenheid haben bei der Maskenpflicht ihren eigenen Style kreiert.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Am Samstag wäre in Bazenheid – und an vielen anderen Orten auch – die Fasnacht losgegangen. Von der Absage liessen sich Manuela und Thomas Winteler nicht unterkriegen. Die beiden Mitglieder der Bazenheider «Sprötz-Tante» organisierten ihre ganz eigene Party.

Unter dem Motto «Maskenpflicht Wintelerstyle» erhielten alle, die bei ihrem Küchenfenster vorbeischlenderten, ein Fläschchen Appenzeller. Natürlich immer unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.

Auf die jeweils rund 20 Sprüche der «Sprötz-Tante», welche die Mitglieder seit Jahrzehnten in Restaurants, an Fasnachtsanlässen und weiteren Örtlichkeiten vortragen, müssen die Fans in diesem Jahr aber gänzlich verzichten. «Unsere Sprützerli kommen nur bei unseren Liveauftritten so richtig zur Geltung», sagt Manuela Winteler. «Und über was hätten wir schreiben sollen, im vergangenen Jahr beherrschte ja nur ein Thema unseren Alltag, da haben wir lieber ganz darauf verzichtet.»

Sonntag, 24. Januar, 20:10 Uhr

Noch 88 positive Corona-Tests in einer Woche

Das Impfen soll die Corona-Zahlen nach unten bringen.

Das Impfen soll die Corona-Zahlen nach unten bringen.

Themenbild: Keystone

Ab der bevorstehenden Woche werden im Kanton St. Gallen Covid-19-Impfungen auch von Hausärzten angeboten. Da stellt sich die Frage, wie sich die Zahlen im Wahlkreis Toggenburg entwickeln. Es sieht deutlich besser auch als auch schon. In der gut vergleichbaren Statistik «Laborbestätigte Coronafälle der letzten 14 Tage pro 100000 Einwohner» weist das Toggenburg einen Wert von genau 400 aus. Damit liegt das Tal im kantonalen Mittel. Der Durchschnitt beläuft sich auf 394 Fälle pro 100000 Einwohner.

In nackten Zahlen formuliert heisst das: In der vergangenen Woche haben im Toggenburg noch 88 Personen einen positiven Coronatest erhalten. In den vergangenen beiden Wochen waren es 186 positive Tests gewesen. Alles in allem sind im Wahlkreis seit Pandemiebeginn gut 2500 positive Coronatests ausgestellt worden. Mit diesen Werten sind das Toggenburg und der Kanton St. Gallen zwar keine Hotspots mehr. Von Entspannung zu sprechen, wäre aber verfrüht.

Samstag, 23. Januar, 16:24 Uhr

Zunahme der Stellensuchenden Kirchberg

In der Gemeinde Kirchberg hat sich die Zahl der Stellensuchenden im Jahresmittel von 173 auf 221 Personen und diejenige der Arbeitslosen von 91 auf 131 Personen erhöht. Die Zahl der Stellensuchenden ist nicht nur in Kirchberg, sondern im ganzen Kanton St. Gallen in einem Mass angestiegen wie zuletzt 2009 im Zusammenhang mit der Finanzkrise. Ende Dezember waren es 38 Prozent mehr Stellensuchende als im Vorjahresmonat. Gesamtschweizerisch stieg die Zahl der Stellensuchenden um 4,2 Prozent auf 260318 Personen, auf kantonaler Ebene stieg die Zahl um 3,7 Prozent auf 14334 Personen an. In der RAV-Region Wil stieg die Zahl der Stellensuchenden um 3,7 Prozent auf 2242 Personen an.

Freitag, 22. Januar, 14:50 Uhr

Wattwiler Gemeinderat hat Arbeiten für die Dreifachturnhalle und für die Schwimmbadsanierung vergeben

Die Dreifachturnhalle Rietwis kann nicht nur für Sport, sondern auch für Events genutzt werden.

Die Dreifachturnhalle Rietwis kann nicht nur für Sport, sondern auch für Events genutzt werden.

Visualisierung; PD

(gem/sas) Mit dem Rückbau der Blechhalle und der Minigolfanlage haben die Vorbereitungsarbeiten für die Erstellung der Gesamtsportanlage Rietwis begonnen. Dies schreibt die Gemeinde Wattwil in einer Medienmitteilung.

Um die Nutzung und Eventtauglichkeit der neuen Dreifachturnhalle zu gewährleisten, ist eine entsprechende Ausstattung vorzusehen. Der Gemeinderat hat die entsprechenden Arbeiten hierfür an die Alder & Eisenhut AG, Ebnat-Kappel, vergeben. Konkret sind dies Metallarbeiten Geräteräume, Mobile Sportgeräte, Feste Sporteinrichtungen Schulsport, Hallentrennwände, Sporteinrichtungen für Eventtauglichkeit sowie Teleskoptribünen.

Damit werde eine repräsentative Sporthalle geschaffen, mit der sowohl die Bedürfnisse der Schulen, der Sportvereine, wie auch der Veranstalter von Anlässen berücksichtigt sind, schreibt die Gemeinde.

Weiter ist der Mitteilung zu entnehmen, dass der Gemeinderat die Tiefbauingenieurleistungen für die anstehende Beckensanierung und Attraktivitätssteigerung des Schwimmbades Wattwil an das Ingenieurbüro Enzler AG, Lichtensteig, vergeben hat.

Freitag, 22. Januar, 13:26 Uhr

Gemeinde Wattwil schränkt Öffnungszeiten und Behördenkontakte ein

(gem/sas) Verbunden mit den vom Bundesrat letzte Woche beschlossenen Massnahmen wurden auch für die Gemeindeverwaltung Vorkehrungen zur Aufrechterhaltung des «Service Public» und zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitarbeitenden umgesetzt.

Wer persönlich im Gemeindehaus Wattwil vorsprechen will, muss vorgängig einen Termin vereinbaren.

Wer persönlich im Gemeindehaus Wattwil vorsprechen will, muss vorgängig einen Termin vereinbaren.

Bild: TT

Wie die Gemeinde Wattwil mitteilt, stehen die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung weiterhin für Anliegen und Fragen zur Verfügung. Behördenkontakte seien jedoch, wenn immer möglich, per Telefon, Mail oder Post abzuwickeln. Im Ausnahmefall ist für unabdingbare Besuche vorgängig ein Termin zu vereinbaren. Die telefonische Erreichbarkeit ist nach wie vor gewährleistet.

Die Schalter-Öffnungszeiten werden der Situation angepasst und reduziert. Neu ist die Gemeindeverwaltung jeweils am Montag und Freitag, zwischen 8.30 und 11.30 Uhr sowie am Mittwochnachmittag zwischen 13.45 und 17 Uhr für Publikumsverkehr geöffnet.

Freitag, 22. Januar, 11:12 Uhr

Bräkerplatz in Wattwil: Eiche soll Blutbuche ersetzen

(gem/sas) Die bestehende Blutbuche auf dem Bräkerplatz in Wattwil stellte ein Sicherheitsrisiko dar. Der Gemeinderat hat der Heinrich Roth GmbH den Auftrag erteilt, am Bräkerplatz nach Beendigung der Umgestaltung der Bahnhof- und Poststrasse als Ersatz eine bereits grossgewachsene Eiche zu setzen. Das schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung.

Damit dieser Baum auch gedeiht und lange Freude bereitet, wird die Pflege während der kommenden Jahre gleichermassen an die Heinrich Roth GmbH vergeben.

Freitag, 22. Januar, 10:19 Uhr

Urnenabstimmung statt Bürgerversammlung in Wattwil

(gem/sas) Der Gemeinderat Wattwil und der Schulrat Wattwil-Krinau haben aufgrund der aktuellen pandemischen Lage beschlossen, die Bürgerversammlung vom 17. März 2021 abzusagen.

Gestützt auf Art. 52 Gemeindegesetz (sGS 151.2; GG) und die «Verordnung über die Beschlussfassung über Geschäfte der Bürgerversammlung während der Covid-19-Epidemie» des Regierungsrates vom 20. Januar 2021 haben die beiden Räte festgelegt, die Geschäfte der Bürgerversammlung den Stimmberechtigten anlässlich der Urnenabstimmung vom 11. April 2021 zur Beschlussfasung vorzulegen, schreiben sie in einer gemeinsamen Mitteilung.

Die jeweiligen Amtsberichte, werden Mitte März 2021 jedem Haushalt zugestellt. Die Abstimmungsunterlagen werden den Stimmberechtigten separat zugestellt. Die Berichte können sodann auch unter www.wattwil.ch oder www.schulewattwil.ch abgerufen oder bei der Gemeinderatskanzlei bzw. der Schulverwaltung Wattwil-Krinau bestellt werden

Donnerstag, 21. Januar, 17:23 Uhr

Weniger Zahlungsbefehle und Verlustscheine

Das Hemberger Betreibungsamt blickt auf ein ruhigeres 2020 zurück.

Das Hemberger Betreibungsamt blickt auf ein ruhigeres 2020 zurück.

Bild: PD

(gk/ahi) Das Betreibungsamt der Gemeinde Hemberg legt die Zahlen für das vergangene Jahr offen. In diesem wurden 92 Zahlungsbefehle ausgestellt, 24 weniger als 2019. Gesunken ist auch die Zahl der Pfändungen die 2019 bei 36 und im vergangenen Jahr bei 22 lagen.

Im Jahr 2020 mussten 25 (Vorjahr 43) Verlustscheine mit einer Verlustscheinsumme von 37‘676.25 Franken (Vorjahr 108‘626 Franken) ausgestellt werden.

Donnerstag, 21. Januar, 14:58 Uhr

Die neue Frau auf den beiden Grundbuchämtern heiss Jennifer Putz

Jennifer Putz wird zu 40 Prozent für Degersheim und zu 60 Prozent für die Gemeinde Neckertal tätig sein.

Jennifer Putz wird zu 40 Prozent für Degersheim und zu 60 Prozent für die Gemeinde Neckertal tätig sein.

Bild: PD

(gk/ahi) Der Degersheimer Gemeinderat hat Jennifer Putz als Mitarbeiterin des Grundbuchamtes gewählt. Sie wird den langjährigen Mitarbeiter Urs Hanselmann mit einem 40-Prozent-Pensum unterstützen und seine Stellvertretung übernehmen. Gleichzeitig übernimmt sie mit einem 60- Prozent-Pensum die identische Aufgabe in der Gemeinde Neckertal.

Jennifer Putz ist 27-jährig, wohnt in Degersheim und ist seit 2019 im Besitz des Fähigkeitszeugnises als Grundbuchverwalterin. Bisher war sie als stellvertretende Grundbuchverwalterin beim Grundbuchamt Wittenbach tätig. Jennifer Putz tritt ihre Stelle als Mitarbeiterin Grundbuchamt per
1. April an.

Donnerstag, 21. Januar, 13:44 Uhr

Corona-Kredite von 3,25 Millionen Franken ausbezahlt

Thomas Bleiker, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Obertoggenburg.

Thomas Bleiker, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Obertoggenburg.

Bild: PD

(pd/ahi) Die Raiffeisenbank Obertoggenburg erzielte 2020 einen Gewinn von 1,04 Millionen Franken, von dem 796‘400 Franken dem Eigenkapital zugewiesen werden. Der Verwaltungsrat beantragt eine Anteilschein-Verzinsung von 3,0 Prozent. Die Generalversammlung findet schriftlich statt.

Die Bank konnte im Berichtsjahr insbesondere im Kundengeschäft stark zulegen: Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen stiegen um 8,2 Prozent auf 563,8 Millionen Franken.

Insgesamt wurden 31 Covid-19-Kreditanträge ausbezahlt, was einem Kreditvolumen von 3,25 Millionen Franken entspricht. Davon sind rund 300‘000 Franken zurückbezahlt worden, wie es in einer Mitteilung der Bank heisst.

Trotz des herausfordernden Tiefzinssumfelds konnte der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft mit 2,7 Prozent auf 7,2 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr (7,0 Millionen Franken) gesteigert werden. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sank um 5,0 Prozent auf 0,76 Millionen Franken.

Das Hypothekarvolumen erhöhte sich um 4,1 Prozent auf 621,5 Millionen Franken.

Der Geschäftsaufwand konnte im Berichtsjahr um 2,9 Prozent auf 4,43 Millionen Franken gesenkt werden.

Donnerstag, 21. Januar, 11:33 Uhr

Mit dem Schlitten auf die Sesselbahn

Die mittelschwere Piste führt über 1.2 Kilometer vom Oberdorf zurück zur Talstation der Sesselbahn.

Die mittelschwere Piste führt über 1.2 Kilometer vom Oberdorf zurück zur Talstation der Sesselbahn.

Bild: Bergbahnen Wildhaus

(pd/ahi) Das Schlittelangebot in der Ferienregion Toggenburg hat Zuwachs erhalten. Jetzt können sich Schlittelfans auch im Gebiet der Bergbahnen Wildhaus auf das Traditionsgefährt setzen. Die gut ein Kilometer lange, mittelschwere Piste verläuft vom Oberdorf über den Funi-Rank parallel zur Piste zur Talstation in Wildhaus. Anstrengendes Aufsteigen entfällt, weil Schlitten und Piloten die Sesselbahn benutzen. Mit dem Schlittelticket kann der Spass den ganzen Tag betrieben werden. Im Sportshop an der Bergstation können Schlitten auch gemietet werden.

Donnerstag, 21. Januar, 10:40 Uhr

Corona verhindert Einweihungsanlass

Das neue Tanklöschfahrzeug erfüllt die speziellen Anforderungen des Einsatzgebiets.

Das neue Tanklöschfahrzeug erfüllt die speziellen Anforderungen des Einsatzgebiets.

Bild: PD

(gk/ahi) Das alte Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Neckertal im Depot Oberhelfenschwil war mehr als 25 Jahre alt und musste ersetzt werden. Die Ersatzbeschaffung wurde von den Neckertaler Gemeinden mit dem Budget 2020 bewilligt. Coronabedingt kam es beim Bau und der Auslieferung zu einer Verzögerung.

Seit dem 15. Januar 2021 steht nun das neue Kleintanklöschfahrzeug im Depot Oberhelfenschwil. Dieses wurde von den Fachleuten der Feuerwehr Neckertal so konfiguriert, dass den topografischen Anforderungen im Einsatzgebiet am besten gerecht wird und alle Anforderungen erfüllt, damit die Feuerwehr zeitgemäss ihre Aufgaben erfüllen kann. Auf einen speziellen Einweihungsanlass wird aufgrund der Coronasituation verzichtet.

Mittwoch, 20. Januar, 08:45 Uhr

Der Reingewinn der Clientis Bank Toggenburg AG beläuft sich auf 2,796 Millionen Franken

Der Hauptsitz der Clientis Bank Toggenburg befindet sich in Kirchberg.

Der Hauptsitz der Clientis Bank Toggenburg befindet sich in Kirchberg.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd) Das Jahr 2020 sei von Covid-19 geprägt gewesen, schreibt die Clientis Bank Toggenburg mit Sitz in Kirchberg in ihrer Medienmitteilung.

Noch heute stelle die Pandemie die Welt vor grosse Herausforderungen. Auch die Clientis Bank Toggenburg AG war und sei gezwungen, sich dieser speziellen Situation zu stellen. Umso mehr freue sich die Geschäftsleitung der Bank über den Jahresabschluss 2020, der ein sehr gutes Geschäftsergebnis ausweise.

Die Kundenausleihungen seien um 49,152 Millionen Franken auf knapp 796 Millionen Franken gestiegen.

Die Kundengelder hätten um 12 Millionen Franken zugenommen und würden einen Bestand von 594 Millionen Franken ausweisen. Der Netto-Erfolg im Zinsengeschäft stieg um 51'000 Franken auf erfreuliche 9,262 Millionen Franken. Demzufolge konnte die Bank die Bilanzsumme um gut 69 Millionen Franken auf rund 927 Millionen Franken steigern. Der ausgewiesene Reingewinn bewege sich mit 2,796 Millionen Franken auf Vorjahresniveau.

Dazu Andreas Fässler, Vorsitzender der Geschäftsleitung: «2020 war ein sehr spezielles Jahr. Umso glücklicher bin ich mit unserem Geschäftsabschluss. Dies zeigt uns das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in unsere Beratungen und Dienstleistungen und das grosse Engagement unserer Mitarbeitenden. Die Kunden schätzen den vertrauensvollen Umgang, die kurzen Entscheidungswege und unsere lokale Verankerung, die uns auszeichnen.»

Mittwoch, 20. Januar, 07:40 Uhr

Läuferriege Mosnang stärkt den Zusammenhalt mit einem «Laternli-Cross»

Oberhalb von Mosnang sind auf einer Rundstrecke viele solcher «Laternli» zu sehen.

Oberhalb von Mosnang sind auf einer Rundstrecke viele solcher «Laternli» zu sehen.

Bild: PD

(pd) Tote Hose in Zeiten von Corona? Fallen Vereinsaktivitäten weg, fehlen soziale Kontakte, kommt das Vereinsleben zum Erliegen? Das muss nicht sein. Viele Vereine bieten ihren Mitgliedern auch in diesen Zeiten Aktivitäten an, halt einfach ein wenig anders. Einfallsreichtum und Kreativität sind gefragt.

Die Läuferriege Mosnang bietet ihren Mitgliedern beispielsweise jede Woche eine «Corona-Challenge» in Form einer Laufstrecke an, die – ganz Covid-19-konform versteht sich – einzeln oder in maximal Fünfergruppen absolviert werden kann.

Erlebnis vor Ergebnis

Es darf im Wettkampftempo gelaufen, gemütlich gejoggt oder auch gewalkt werden. Ganz nach dem Motto: Es zählt das Erlebnis und erst dann das Ergebnis. Dazu sind die Mitglieder aufgefordert, ihre Eindrücke mit dem Verein in Form von Posts auf Facebook und Instagram zu teilen, oder aber ganz konventionell mittels E-Mail an die Medienverantwortliche des Vereins zu schicken.

Derzeit läuft eine spezielle Challenge. Dabei handelt es sich um ein «Laternli-Cross» auf einer Ebene oberhalb von Mosnang. Dort ist eine knapp ein Kilometer lange Rundstrecke mit Laternen geschmückt, welche jeden Abend ab 17 Uhr beleuchtet sind. Nach einem eher zähen Start Anfang letzter Woche mit Wind, Regen und Sturm, kam der grosse Schnee gerade recht, um dem «Laternli-Cross» den richtigen Rahmen zu verleihen.

Vorbereitungen für Schnebelhorn-Panoramatrail laufen

Die Strecke ist noch bis und mit Montag, 25. Januar allabendlich beleuchtet – Petrus' Wohlwollen vorausgesetzt.

Nebst diesen Corona-Aktivitäten läuft bereits die Planung für den 5. Schnebelhorn-Panoramatrail vom 18. September auf Hochtouren. Das Anmeldeportal ist bereits geöffnet. Weitere Infos über die Läuferriege Mosnang auf www.lrmosnang.ch

Mittwoch, 20. Januar, 06:35 Uhr

Skivergnügen ist nun auch in Mosnang möglich

Der Skilift Hochwacht in Mosnang wurde 1965 erbaut. Er weist eine Länge von 331 Metern auf.

Der Skilift Hochwacht in Mosnang wurde 1965 erbaut. Er weist eine Länge von 331 Metern auf.

Bild: Beat Lanzendorfer (Dienstag, 19. Januar 2021)

(bl/pd) Am vergangenen Freitag hat der Skilift Hochwacht in Mosnang seinen Betrieb aufgenommen. Dies geht aus einer Mitteilung hervor. Das freut Einheimische wie Auswärtige gleichermassen.

Gemäss Auskunft von Martin Bollhalder, Präsident der Skilift Hochwacht AG, liege aktuell genügend Schnee, so dass auch die prognostizierten wärmeren Temperaturen dem Skivergnügen nichts anhaben könnten.

Er unterstreicht seine Aussage mit dem Hinweis, «dass bei der Bergstation des Skiliftes rund 70 Zentimeter Schnee liegen».

Der Skilift Hochwacht ist unter der Woche ab 13 Uhr in Betrieb. Samstag und Sonntag jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr.

Dienstag, 19. Januar, 15:44 Uhr

6'450 Franken mit Elektroschrott für das Tierheim Nesslau gesammelt

Cathrin Zimmermann, Heimleiterin Tierheim Nesslau, und Kakadu Köki freuen sich über die Spenden und sagen Danke.

Cathrin Zimmermann, Heimleiterin Tierheim Nesslau, und Kakadu Köki freuen sich über die Spenden und sagen Danke.

Bild: PD

(pd/uh) Die Aktion «Sie recyceln. Wir spenden» der Ebnat-Kappler Unternehmung Kuster Recycling zu Gunsten des Tierheims Nesslau war auch bei der achten Durchführung ein grosser Erfolg: 6‘450 Franken kamen dank Spenden und der Abgabe von Elektro-Schrott zusammen.

Dies war gerade in dieser für viele schwierige Zeit nicht zu erwarten und freut die Betroffenen umso mehr. Der hohe Betrag wurde erreicht, weil im Dezember eine grosse Menge an ElektroAltgeräten bei den Annahmestellen in Wil und Ebnat-Kappel zum Entsorgen abgegeben wurde und die Kunden das aufgestellte Spendenkässeli zusätzlich grosszügig füllten.

Aktion ist zur Tradition geworden

Die Aktion «Sie recyceln. Wir spenden» des Ebnat-Kappler Recyclingunternehmen Kuster Recycling hat schon fast Tradition und führte auch dieses Jahr dazu, dass viele Kunden ihre alten Elektrogeräte das ganze Jahr über aufbewahrten, um sie erst im Dezember in die Recyclingstation zu bringen.

Denn pro abgegebenen Elektroschrott gehen 10 Rappen an das Tierheim in Nesslau. Auch begrüssen die Kunden, dass neben der Unterstützung des Tierheims mit der Aktion ein geschützter Arbeitsplatz für Menschen mit einer Beeinträchtigung, oder für Langzeitarbeitslose angeboten werden kann, da die abgegebenen Elektro-Altgeräte grösstenteils direkt vor Ort bei der Kuster Recycling AG demontiert und sortiert werden.

Tiere helfen Menschen gerade in dieser schwierigen Zeit

Die aktuelle Zeit ist für Mensch und Tier eine Herausforderung. Um ihre Solidarität mit herrenlosen Tieren und die Beziehung zwischen Mensch und Tier aufzuzeigen, ist die Aktion für Katja Kuster gerade in dieser Zeit von grosser Bedeutung. «Tiere sind für uns Menschen vor allem auch in schwierigen Zeiten wichtig: Sie helfen über einsame Tage und geben eine Tagesstruktur vor, schenken bedingungslose Freundschaft und sind eine Stütze», ist Katja Kuster, Mitglied der Geschäftsleitung von Kuster Recycling AG, überzeugt. Hier nehme das Tierheim Nesslau eine wichtige Aufgabe zwischen Mensch und Tier wahr.

«Zum einen helfen sie Menschen, wenn sie die Tiere nicht mehr bei sich beherbergen können. Zum anderen vermitteln sie herrenlose Tiere, die so ein gutes neues Zuhause erhalten und damit einem Menschen viel Freude bereiten», fährt Katja Kuster fort. Dass mit der Spendenaktion auch Ausbildungsplätze für Jugendliche unterstützt werden können, freut Katja Kuster zudem ganz speziell. Das Tierheim Nesslau bietet zwei Lernenden Ausbildungsplätze für die dreijährige Lehre zum Tierpfleger an. Damit sorgt das Tierheim wie die Kuster Recycling AG als Ausbildungsbetrieb, dass es auch in Zukunft gute Fachkräfte gibt.

Tierheim ist mehr denn je auf Spenden angewiesen

Im Tierheim Nesslau werden jedes Jahr über 250 herrenlose Tiere abgegeben, die von den Tierärzten und Pflegern versorgt und betreut werden. Diese Kosten werden meistens von niemandem übernommen. Das Tierheim hat vor allem Einnahmen von Pensionstieren. Weil wegen der Pandemie fast niemand ferienhalber ins Ausland fuhr, lieber Zuhause blieb oder in der Schweiz Ferien machte und vielmals das Haustier mitnahm, blieben dem Tierheim die zahlenden Gäste fern.

Dies führt dazu, dass die Haupteinnahmen weggebrochen sind. Obwohl neue Tierbesitzer jeweils einen kleinen Unkostenbeitrag bezahlen, deckt dies nicht die Kosten, die für die Betreuung der Tiere benötigt werden. «Deshalb ist das Tierheim aktuell mehr denn je auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns sehr, dass uns die Kuster Recycling auch dieses Jahr so grosszügig unterstützt. Dies hilft unserem Heim, in dieser schweren Zeit weiter bestehen zu können», sagt Carla Leutenegger, die das Tierheim leitet.

Montag, 18. Januar, 16:41 Uhr

Start beim Tanzboden-Rodeln in Ebnat-Kappel

Melanie Koch aus Winterthur gefiel das neue Angebot.

Melanie Koch aus Winterthur gefiel das neue Angebot.

Bild: PD

(pd/mkn) Das Betriebsteam, welches bereits letztes Jahr die Rodel bereitgestellt hatte, konnte diese nun dem Publikum übergeben. Das Bearbeiten der Schneemassen stellte eine Herausforderung dar, doch der Start glückte. Das teilt die Genossenschaft Familien-Skilift Tanzboden mit.

Am Samstag, 16. Januar, kurz nach Mittag, seien die ersten Gäste, welche das neue Angebot testeten, eingetroffen. Nach einer kurzen Einweisung ging es mit den Sicherheitsrodel am Bügel des Skilifts in Richtung Himmelstörli, wo eine speziell angelegte Piste auf das neue Zielpublikum wartete, heisst es weiter. Dank eines raffinierten Bremssystem könnten die Rodler jederzeit eingreifen, falls ihnen die Fahrt zu rasant werde.

Auch Gäste aus Winterthur erkundigten sich laut Medienmitteilung auf der Homepage und machten einen Abstecher zum Tanzboden-Skilift. «Es fägt» war die Aussage von Melanie und Daniel Koch, welche weiss verschneit im Zielhang ankamen. Beni Kuratli und sein Betriebsteam nahm die Inputs der ersten Gäste gerne entgegen, um Optimierungen einfliessen lassen zu können.

Montag, 18. Januar 16:40 Uhr

Schüler auf den Spuren von Simon Ammann in Wildhaus

Am 20. und 23. Januar können Kinder beim Kinderland der Skischule in Wildhaus das Skispringen ausprobieren.

Am 20. und 23. Januar können Kinder beim Kinderland der Skischule in Wildhaus das Skispringen ausprobieren.

Bild: PD

(pd/mkn) Abheben, auch wenn es nur für einen kleinen Hüpfer ist, fasziniert und begeistert jedes Kind. Um Schulkindern in der Schweiz diesen ersten Sprung zu ermöglichen, organisiert Swiss-Ski gemeinsam mit dem Hauptsponsor Helvetia seit dem Winter 2014 jeweils den Simon Ammann Jump Parcours.

Vom 18. bis 22. Januar 2021 macht das Schulprojekt in Wildhaus Halt. Die Schülerinnen und Schüler werden kostenlos mit Ski und Schuhen ausgerüstet und durch Experten im einfachen Gelände sicher in die Sportart eingeführt.

Ziel des Simon Ammann Jump Parcours ist es, Kindern eine professionell betreute Einführung ins Skispringen zu ermöglichen. Simon Ammann, der erfolgreichste Schweizer Skispringer aller Zeiten, steht für das Projekt zur Förderung des Schweizer Skisprung-Nachwuchses mit seinem Namen ein.

Am Mittwoch, 20. Januar, von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, und am Samstag, 23. Januar, von 14 Uhr bis 16 Uhr, finden in Wildhaus beim Kinderland der Skischule im Munzenried zusätzliche Schnupperspringen statt. Interessierte Kinder sind eingeladen, für zwei Stunden das Skispringen auszuprobieren. Weitere Informationen erteilt Angelika Künzle (Telefon: 079 337 39 67; Mail: akuenzle@gmx.ch).

Sonntag, 17. Januar, 15:18 Uhr
Bei diesem Auffahrunfall in Ricken wurde eine PErson leicht verletzt.

Bei diesem Auffahrunfall in Ricken wurde eine PErson leicht verletzt.

Bild: Kapo

(kapo/uh) Am Sonntag, kurz vor 11.30 Uhr, ist es auf der Rapperswilerstrasse zu einem Auffahrunfall gekommen. Eine 31-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.

Die 31-jährige Autofahrerin war laut Medienmitteilung der Polizei in Richtung Gebertingen unterwegs. Verkehrsbedingt musste sie ihr Auto bei der Einmündung Waldestrasse bis zum Stillstand anhalten. Ein nachfolgender 38-jähriger Autofahrer bemerkte dies zu spät. Dabei prallte er mit seinem Auto gegen das Heck des Autos der 31-Jährigen. Die Frau wurde durch den Unfall leicht verletzt. Sie begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken, schreibt die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung.

Ricken: Bei Auffahrunfall leicht verletzt

Sonntag, 17. Januar, 11:18 Uhr
Gemeindehaus von Wattwil.

Gemeindehaus von Wattwil.

Bild: Hansruedi Kugler

Wattwil: Coronabedingte Einschränkungen der Behördenkontakte

(gem/uh) Zur Bekämpfung des Coronavirus wurden die bestehenden Massnahmen durch den Bundesrat bis mindestens 28. Februar verlängert und verschärft. Kontakte sollen weitestgehend reduziert werden. Für die Gemeindeverwaltung Wattwil wurden deswegen Massnahmen zur Aufrechterhaltung des «Service Public» und zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitarbeitenden beschlossen.

Neue Öffnungszeiten ab Montag, 18. Januar

Die Gemeindeverwaltung steht für Anliegen und Fragen weiterhin zur Verfügung. Behördenkontakte sind jedoch, wenn immer möglich, per Telefon, Mail oder Post abzuwickeln. Im Ausnahmefall muss für unabdingbare Besuche vorgängig ein Termin vereinbart werden. Die Schalter-Öffnungszeiten werden der Situation angepasst und reduziert.

Schalteröffnungszeiten ab Montag, 18. Januar 2021

- Montag und Freitag 8.30 bis 11.30 Uhr
- Mittwoch 13.45 bis 17 Uhr

Abfall- und Grüngutmarken sowie Parkplatzbewilligungen können bei den Einwohnerdiensten telefonisch bestellt werden. Diese werden dann per Post mit einer Rechnung zugestellt. Auskunft erteilt Telefon 071 987 55 55 oder info@wattwil.ch. Die Gemeindeverwaltung dankt allen Einwohnerinnen und Einwohnern für das Verständnis und wünschen viel Kraft und Zuversicht bei der gemeinsamen Bewältigung der Pandemie.

Samstag, 16. Januar, 09:21 Uhr

Leserbilder: Das Toggenburg im Schneekleid

Ein Morgen wie aus dem Bilderbuch: Tagblatt-Leser Roland Hof hat die zarten Morgenfarben über dem Rätenberg in Kirchberg, kurz vor Sonnenaufgang, fotografiert.

Ein Morgen wie aus dem Bilderbuch: Tagblatt-Leser Roland Hof hat die zarten Morgenfarben über dem Rätenberg in Kirchberg, kurz vor Sonnenaufgang, fotografiert.

Bild: Roland Hof
Tagblatt-Leser Bruno Bühler hat am Freitag die Schneestimmung in Lichtensteig mit der Kamera eingefangen.

Tagblatt-Leser Bruno Bühler hat am Freitag die Schneestimmung in Lichtensteig mit der Kamera eingefangen.

Bild: Bruno Bühler
Freitag, 15. Januar, 11:38 Uhr

Hanspeter Schumacher, Leiter des botanischen Gartens St.Gallen, geht in den Ruhestand

(sas) Am 6. Januar 1986 übernahm der ausgebildete Landschaftsgärtner und studierte Landschaftsarchitekt Hanspeter Schumacher die Leitung des botanischen Gartens St.Gallen. Im selben Jahr säte er einen Mammutbaum.

Der Wattwiler Hanspeter Schumacher leitete 35 Jahre lang den botanischen Garten in St.Gallen.

Der Wattwiler Hanspeter Schumacher leitete 35 Jahre lang den botanischen Garten in St.Gallen.

Bild: Urs Bucher

Diesen pflanzte er 1998 ins neu eröffnete Tropenhaus. Dieser Ersatz für ein 1914 erstelltes Tropenhaus bezeichnet Hanspeter Schumacher gegenüber FM1Today als den «grössten Lupf seiner Karriere». Erst im vergangenen Juni konnte er ein weiteres Gebäude eröffnen, den «grünen Pavillon», der eines seiner Herzensprojekte war.

Nun übergibt Hanspeter Schumacher den botanischen Garten mit seinen rund 900 Pflanzen einem Nachfolger-Paar. Er selber wird weiterhin mit der Pflanzenwelt verbunden sein. Unter anderem in seinem Garten in Wattwil, den er in den vergangenen Jahren nach eigenen Worten ab und zu vernachlässigte.

Den ganzen Artikel ist bei FM1Today zu lesen

Freitag, 15. Januar, 06:56 Uhr

Die Schweiz versinkt im Schnee

So wie hier bei der elektronischen Anzeigetafel in Wattwil dürfte es auch bei anderen Bahnhöfen aussehen – Verspätungen müssen eingeplant werden.

So wie hier bei der elektronischen Anzeigetafel in Wattwil dürfte es auch bei anderen Bahnhöfen aussehen – Verspätungen müssen eingeplant werden.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Wer zurzeit auf Bus, Bahn oder Auto angewiesen ist, muss sich in Geduld üben. Nach den ergiebigen Schneefällen am Donnerstag sind in der Nacht zum Freitag weitere 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee hinzugekommen.

Die führt beim öffentlichen Verkehr teilweise zu Zugsausfällen oder erheblichen Verspätungen. Auch auf den Strassen ist Vorsicht geboten.

Donnerstag, 14. Januar, 09:40 Uhr

Der Schneefall hat eingesetzt - und mit ihm die Verkehrsunfälle

In Wattwil verhindert das dichte Schneetreiben und der Nebel die Sicht auf die Churfirsten.

In Wattwil verhindert das dichte Schneetreiben und der Nebel die Sicht auf die Churfirsten.

Bild: Beat Lanzendorfer

(hs) Was die Meteorologen vorausgesagt haben, ist heute Morgen prompt eingetreten: der grosse Schneefall. Meteocentrale erwartet in den nächsten Stunden weitere Schneefälle in der Region Wil und besonders im Toggenburg, wo gar Neuschneemengen zwischen 15 und 25 Zentimetern innert 24 Stunden möglich sind, örtlich auch mehr. Für Wattwil wurde die Alarmstufe Rot ausgerufen. In der Ostschweiz ist es im Morgenverkehr bereits zu etlichen Verkehrsunfällen gekommen.

Mittwoch, 13. Januar, 13:56 Uhr

Unwetterwarnung der Stufe Rot für den Donnerstag

Im Toggenburg und auch in der Region Wil dürfte es Prognosen zufolge morgen grössere Mengen Neuschnee geben.

Im Toggenburg und auch in der Region Wil dürfte es Prognosen zufolge morgen grössere Mengen Neuschnee geben.

Bild: Beat Lanzendorfer

(red) Ab Donnerstagvormittag und -mittag ist verbreitet mit stärkerem Schneefall bis in die Niederungen zu rechnen, wie Meteocentrale Schweiz mitteilt. Dabei kommen Neuschneemengen zwischen 15 und 25 cm in 24 Stunden, örtlich auch mehr zustande. Für Wattwil hat Meteocentrale Schweiz deshalb ein Warnung der Stufe Rot gemeldet. Am Freitag lässt der Schneefall langsam nach.

Mittwoch, 13. Januar, 11:25 Uhr

Fünf Autos in Unfall verwickelt: eine Frau erleidet unbestimmte Verletzungen

Am Dienstagabend kam es beim Aueli Tunnel zu einer Auffahrkollision mit mehreren Autos.

Am Dienstagabend kam es beim Aueli Tunnel zu einer Auffahrkollision mit mehreren Autos.

Bild: Kapo

(red/kapo) Am Dienstag ist es auf der Umfahrungsstrasse, vor dem Aueli Tunnel, kurz vor 19 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit fünf Autos gekommen, teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit. Ein 62-jähriger Mann befuhr mit seinem Auto die Umfahrungsstrasse in Richtung Wil. Auf der Höhe der Einfahrt des Aueli Tunnels blockierte ein Lastwagen mit einer Reifenpanne die Fahrbahn. Der Autofahrer setzte daraufhin zum Überholmanöver an und scherte auf die Gegenfahrbahn aus.

Zeitgleich näherte sich auf der Gegenfahrbahn eine 21-jährige Autofahrerin. Beide Autofahrer konnten rechtzeitig bremsen und eine Kollision verhindern. Hinter der 21-Jährigen konnte ein ebenfalls 21-jähriger Mann sein Auto nicht mehr rechtzeitig anhalten und es kam zur Auffahrkollision. Auf die stehenden Autos prallten nacheinander die drei Autos von zwei 25-jährigen und einer 26-jährigen Frau.

Die Fahrerin des dritten Autos verletzte sich dabei unbestimmt. Sie musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den beteiligen Autos entstand ein Sachschaden von rund 30'000 Franken. Zwei davon erlitten einen Totalschaden. Die Umfahrungsstrasse musste für mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Im Einsatz stand nebst den Einsatzkräften der Kantonspolizei St.Gallen auch die zuständige Feuerwehr.

Mittwoch, 13. Januar, 10:42 Uhr

Dank Neuschnee sind in Gähwil alle Anlagen geöffnet

Der Gähwiler Skilift nimmt am Mittwoch seinen Betrieb wieder auf.

Der Gähwiler Skilift nimmt am Mittwoch seinen Betrieb wieder auf.

Bild: PD

(pd/bl) Der viele Neuschnee am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch machen es möglich: Nach dem Zauberteppich und dem Ponylift kann nun auch der Skilift auf den Hamberg in Gähwil wieder in Betrieb genommen werden.

Die Skiliftanlage nimmt ab sofort täglich um 13 Uhr ihren Betrieb auf – der Ponylift sowie der Zauberteppich folgen jeweils eine halbe Stunde später.

Mittwoch, 13. Januar, 10:16 Uhr

Wattwiler Gemeinderat nimmt Aufgabenverteilung vor

Von links: Andreas Stauffacher, Pirmin Sieber, Manuela Schatzmann, Thomas Merz, Ruedi Bösch, Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner, Simon Seiler und Ratsschreiber Roger Meier.

Von links: Andreas Stauffacher, Pirmin Sieber, Manuela Schatzmann, Thomas Merz, Ruedi Bösch, Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner, Simon Seiler und Ratsschreiber Roger Meier.

Bild: PD

(gk) Der neu konstituierte Gemeinderat hat sich zu seiner ersten ordentlichen Sitzung in der neuen Legislatur getroffen. Dabei hat er die Aufgaben verteilt und die Konstituierung vorgenommen. Neben dem Gemeindepräsidenten Alois Gunzenreiner und den bisherigen Gemeinderäten Pirmin Sieber, Andreas Stauffacher und Thomas Merz gehören diesem neu Manuela Schatzmann, Ruedi Bösch und Simon Seiler an. Der Gemeinderat werde sich auch weiterhin motiviert und mit grossem Engagement für die positive Entwicklung der Gemeinde und weitere Investitionen sowie die Wattwiler Bevölkerung einsetzen, heisst es im Mitteilungsblatt.

Dienstag, 12. Januar, 10:43 Uhr

Guter Steuerabschluss in Lütisburg

Im Lütisburger Gemeindehaus konnten 2020 mehr Steuereinnahmen gebucht werden als budgetiert.

Im Lütisburger Gemeindehaus konnten 2020 mehr Steuereinnahmen gebucht werden als budgetiert.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Die Gemeinde Lütisburg vermeldet einen erfreulichen Steuerabschluss 2020. Dieser liege rund 440'000 Franken über dem Budget, was einer Abweichung um 11,31 Prozent gleichkomme. Die gesamten Steuereinnahmen für den Gemeindehaushalt betragen 4'333'000 Franken.

Die einfache Steuer hat gegenüber dem Vorjahr um 7,01 Prozent zugenommen und beträgt 2'516'430 Franken. Das Budget 2020 sah eine Zunahme der einfachen Steuer in der Höhe von 0,5 Prozent vor. In Zahlen umgerechnet wären dies 2'363'000 Franken gewesen. Somit sei das Budget um 153'430 Franken übertroffen worden, teilt die Gemeinde mit.

Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern ist mit Einnahmen in der Höhe von 2'953'750 Franken gerechnet worden. Budgetiert waren auch Nachzahlungen im Umfang von 180'000 Franken.

Guter Steuerabschluss in einem schwierigen Jahr

Beim Ertrag aus den laufenden Steuern resultiert demnach ein Plus von 420'480 Franken sowie bei den Nachzahlungen ein solches von 207'459 Franken. Aufgrund der provisorischen Rechnungsstellung mit dem alten Steuerfuss hätten Rückstellungen von 252'000 Franken gebildet werden müssen. Somit liege der Ertrag aus den Einkommens- und Vermögenssteuern gesamthaft um 375'940 Franken über dem Budget.

Erfreulicherweise hätten auch in den Bereichen Grundsteuern, Handänderungssteuern und Hundetaxen sowie bei den Steuern juristischer Personen Mehreinnahmen generiert werden können. Unter dem Budget lägen hingegen die Grundstückgewinnsteuern sowie die Quellensteuern, teilt die Gemeinde mit.

Im Bereich Erlasse/Verluste mussten 22'170 Franken weniger aufgewendet werden als budgetiert. Dies sei im Besonderen darauf zurückzuführen, dass der Ertrag aus der Verlustscheinbewirtschaftung ebenfalls in diesem Bereich verbucht und ausgewiesen werde. Die Rückstände der laufenden Gemeindesteuern betragen 8,63 Prozent – im Vorjahr lag dieser Wert bei 9,37 Prozent.

Gesamthaft gesehen dürfe die Gemeinde im schwierigen Jahr einen guten Steuerabschluss zur Kenntnis nehmen.

Montag, 11. Januar, 11:25 Uhr

Hans-Ruedi Schweizer und Jürg Forrer verabschieden sich aus der Ortsgemeinde Kappel

Stefan Hartmann, Hans-Ruedi Schweizer und Niklaus Amacker (von links).

Stefan Hartmann, Hans-Ruedi Schweizer und Niklaus Amacker (von links).

Bild: PD

(pd/uh) Hans-Ruedi Schweizer und Jürg Forrer sind per Ende 2020 aus dem Verwaltungsrat der Ortsgemeinde Kappel zurückgetreten. Hans-Ruedi Schweizer blickt auf eine 23-jährige Tätigkeit zurück. Jürg Forrer war während acht Jahren für das Ressort Infrastruktur verantwortlich.

Hans-Ruedi Schweizer blickt auf eine 23-jährige Tätigkeit zurück. Er wurde 1998 als Aktuar in den Verwaltungsrat der Ortsgemeinde gewählt und hat 2005 das Präsidium von Fritz Giezendanner übernommen. Er hat in dieser Zeit viele Projekte umgesetzt, die die nachhaltige Entwicklung von Alpen und Wäldern, sowie den Fortbestand der Ortsgemeinde zum Ziel hatten. Konkrete Meilensteine waren die Anpassungen der Infrastruktur an die neuen Tierschutzvorschriften, die Sanierungen der Alpstrasse Rittern-Chuchiwies, der Brücke Vorder Engi und der Wasserversorgung in den Steintaler Alpen sowie die Erarbeitung eines Wald-Betriebsplanes für die waldwirtschaftlichen Schwerpunkte für die kommenden Jahre. Zudem hat er die stetige Optimierung der Verwaltung an die gestiegenen Anforderungen vorangetrieben.

Jürg Forrer war seit 2013 als Ressortleiter Infrastruktur für die Ortsgemeinde tätig. Jürg Forrer konnte seine Fähigkeiten als Bauunternehmer gut einsetzen und hat den Rat mit seinen fachmännischen Kenntnissen unterstützt. Niklaus Amacker wird 2021 die Nachfolge als Präsident übernehmen und Stefan Hartmann das Ressort Infrastruktur.

Der Verwaltungsrat der Ortsgemeinde Kappel dankt Hans-Ruedi Schweizer und Jürg Forrer für Ihren Einsatz und wünscht den neuen Ratsmitgliedern einen guten Start.

Montag, 11. Januar, 10:22 Uhr

Umfahrungsstrasse Wattwil wegen Sicherheitsholzerei teilweise gesperrt

Aus Sicherheitsgründen müssen oberhalb der Umfahrungsstrasse Wattwil rund 220 Bäume gefällt werden.

Aus Sicherheitsgründen müssen oberhalb der Umfahrungsstrasse Wattwil rund 220 Bäume gefällt werden.

Bild: Manuela Jans-Koch (8. Januar 2021)

(pd/uh) Im Schutzwald oberhalb der Umfahrungsstrasse Wattwil müssen in den nächsten zwei Wochen aus Sicherheitsgründen rund 220 Bäume gefällt werden. Dabei kommt eine spezialisierte Helikopterfirma zum Einsatz, weshalb sich die Arbeitszeiten nach Witterungsbedingungen richten. Während der Arbeiten muss die Umfahrungsstrasse gesperrt werden.

Sicherheitsrisiko für Kantonsstrasse

Am Schomattenberg stehen etliche Bäume, die aufgrund ihres talwärts geneigten Wuchses, ihrer schlechten Verwurzelung respektive ihrer geringen Vitalität ein Sicherheitsrisiko für die unterhalb verlaufende Kantonsstrasse darstellen. Die Waldregion 5 Toggenburg hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Strassenkreisinspektorat Wattwil diesen komplexen Holzschlag organisiert.

Die Holzerei findet in sehr steilem Gelände statt. Eine talwärts verlaufende Hochspannungsleitung und die Umfahrungsstrasse erschweren die Arbeiten zusätzlich. Diese Gegebenheiten bedingen den Einsatz eines Helikopters. Diese anspruchsvolle Holzerei, bei der rund 220 Bäume im Gebiet gefällt werden, führt eine spezialisierte Helikopterfirma mit Unterstützung des Forstbetriebs der Ortsgemeinde Lichtensteig aus.

Umleitung über Wattwil

Aus Sicherheitsgründen muss die Umfahrungstrasse während der Arbeitsausführung 3 bis 4 Tage gesperrt werden. Die Sperrzeiten dauern jeweils von 8 Uhr bis 15.45 Uhr. Das Strassenkreisinspektorat richtet eine Umleitung über Wattwil ein. Um die Anzahl Sperrtage möglichst gering zu halten und um einen effizienten Arbeitsablauf zu gewährleisten, wird auch über den Mittag geflogen. Im Bereich der Wenkenrütistrasse in Wattwil muss während der Holzereiarbeiten mit temporären Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Montag, 11. Januar, 09:54 Uhr

Donat Ledergerber wird neuer Departementsleiter Bildung und Sport

Donat Ledergerber

Donat Ledergerber

Bild: Michel Canonica

Der Stadtrat hat Donat Ledergerber zum neuen Leiter des Departements Bildung und Sport der Stadt Wil gewählt. Der 54-Jährige übernimmt diese Aufgabe bereits Mitte Januar.

Donat Ledergerber war während der letzten fünf Jahre Generalsekretär des Gesundheitsdepartements des Kantons St. Gallen. Er ist ausgebildeter Sekundarlehrer phil.I, CAS-zertifizierter Schulleiter und hat einen Magister der Uni Konstanz in Literaturwissenschaften. Er amtete von 2011 bis 2015 als Gemeinderat von Kirchberg, war von 2007 bis 2014 Mitglied des Kantonsrats und 2013/14 Kantonsratspräsident. Während der letzten fünf Monate hatte Ledergerber eine Schulleitung ad interim inne.

Der Stadtrat ist überzeugt, mit Donat Ledergerber eine Persönlichkeit gewählt zu haben, die den Anforderungen an diese anspruchsvolle Stelle gewachsen ist. Als Departementsleiter Bildung und Sport ist er für die operative Leitung des Departements mit rund 400 Mitarbeitenden verantwortlich. Ledergerber folgt auf Andres Ulmann, welcher die Stadtverwaltung per Ende Jahr verliess.

Montag, 11. Januar, 08:12 Uhr

Zwei von drei Anlagen beim Gähwiler Skilift können genutzt werden

Der Ponylift sowie der Zauberteppich sind diese Woche täglich in Betrieb.

Der Ponylift sowie der Zauberteppich sind diese Woche täglich in Betrieb.

Bild: PD

(pd/bl) Seit Mittwoch letzter Woche ist der Zauberteppich beim Gähwiler Skilift in Betrieb. Für den rund 800 Meter langen Skilift auf den Hamberg reicht die Schneedecke hingegen noch nicht.

Dafür konnte am Wochenende auch der Ponylift in Betrieb genommen werden. Und dieser läuft gemäss einer Mitteilung der Verantwortlichen zusammen mit dem Zauberteppich ab sofort täglich ab 13.30 Uhr.

Montag, 11. Januar, 07:20 Uhr

Auf dem gefrorenen Weiher im Turpenriet zwischen Kirchberg und Gähwil sind Schlittschuhlaufen und Eishockey möglich

Der Weiher im Kirchberger Turpenriet gefriert nur alle paar Jahre – zurzeit ist es wieder soweit.

Der Weiher im Kirchberger Turpenriet gefriert nur alle paar Jahre – zurzeit ist es wieder soweit.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Zum Turpenriet, einem Flachmoor von nationaler Bedeutung zwischen Kirchberg und Gähwil, gehört ein Weiher, der bei langanhaltenden, tiefen Temperaturen zu gefrieren beginnt.

Dies kommt aber nur alle paar Jahre vor. Nun ist es aber wieder einmal soweit. Das freut besonders die Jugend, die das Eis nutzt, um darauf Schlittschuh zu laufen und Eishockey zu spielen.

Freitag, 8. Januar, 16:11 Uhr

Kirchberg begrüsst die Neuzuzüger frühestens im Juni

Die Gemeinde Kirchberg (SG) liegt im Alttoggenburg.

Die Gemeinde Kirchberg (SG) liegt im Alttoggenburg.

Beat Lanzendorfer

(gem/sas) Die diesjährige Neuzuzügerbegrüssung wird auf Freitag, 18. Juni, verschoben. Dies schreibt die Gemeinde Kirchberg in ihrem aktuellen «Gmeindsblatt».

Bereits seit einigen Jahren finde in der Gemeinde Kirchberg jeweils im Februar Begrüssungen für neu zugezogene Einwohnerinnen und Einwohner statt, schreibt der Gemeinderat in der Mitteilung. Es sei geplant gewesen, die nächste Neuzuzügerbegrüssung am Freitag, 19. Februar, durchzuführen.

Aufgrund der aktuellen Lage rund um die Corona-Pandemie wird eine Durchführung jedoch kaum möglich sein. Aus diesem Grund wurde die Neuzuzügerbegrüssung auf Freitag, 18. Juni, verschoben.

Sofern solche Anlässe im Juni wieder möglich seien, würden alle im Jahr 2020 in die Gemeinde Kirchberg zugezogenen Personen rechtzeitig ein Einladungsschreiben erhalten, heisst es weiter. Sofern die Neuzuzügerbegrüssung auch im Juni 2021 noch nicht durchgeführt werden kann, wird der Gemeinderat wieder im «Gmeindsblatt» über das weitere Vorgehen informieren.

Freitag, 8. Januar, 07:25 Uhr

Das Spiel der Wattwiler Volleyballerinnen kann am Sonntag nicht stattfinden

Volley Toggenburg kämpft erst am 16. Januar wieder um Punkte.

Volley Toggenburg kämpft erst am 16. Januar wieder um Punkte.

Bild: PD

(bl) Am Sonntag wäre für die NLA-Frauen von Volley Toggenburg nach der Weihnachts- und Neujahrspause das Auswärtsspiel gegen Val-de-Travers auf dem Programm gestanden.

Aufgrund eines Coronafalles beim Gegner musste die Partie aber abgesagt werden. Nun ist geplant, das Spiel gegen den Tabellenletzten der Nationalliga A am 17. Januar nachzuholen.

Tags zuvor (16. Januar) empfangen die Wattwilerinnen, die zurzeit auf Platz 8 liegen, in der Rietsteinhalle Tabellennachbar Cheseaux. Im Kampf um die Playoffplätze sind beide Begegnungen für das Team um Trainer Marcel Erni von hoher Bedeutung.

Donnerstag, 7. Januar, 14:59 Uhr

Vorläufig keine Wiederaufnahme der Planung

Aufgrund der politischen Bestrebungen im PBG Änderungen vorzunehmen, will der Degersheimer Gemeinderat mit der Wiederaufnahme der lokalen Planungsarbeiten zuwarten.

Aufgrund der politischen Bestrebungen im PBG Änderungen vorzunehmen, will der Degersheimer Gemeinderat mit der Wiederaufnahme der lokalen Planungsarbeiten zuwarten.

Bild: PD

(gk/ahi) Das kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) verpflichtet die Gemeinden, ihre Ortsplanungsinstrumente bis im Jahr 2027 an die Grundlagen des kantonalen Gesetzes anzupassen. Daher kann nach dem Nein der Degersheimer Stimmbevölkerung zum Zonenplan und zum Baureglement die Ortsplanungsrevision nicht einfach ad acta gelegt werden, teilt der Gemeinderat mit. Aufgrund der aktuellen politischen Bestrebungen im PBG Änderungen vorzunehmen, hat der Gemeinderat beschlossen, mit der Wiederaufnahme der Planungsarbeiten zuzuwarten.

Eine Konkretisierung der möglichen Änderungen wird frühestens Ende 2021 erwartet. Fest steht aber jetzt schon, dass der Gemeinderat die Bevölkerung erneut bestmöglich einbeziehen und auf Wunsch des Referendumskomitees eine breit abgestützte Ortsplanungskommission einsetzen will. Die an sich bewilligungsfähigen Schutzverodnungen Natur und Kultur werden ebenfalls nicht mehr weiterbearbeitet. Es ist der Wunsch des Referendumskomitees, dass diese beiden Planungsunterlagen zusammen mit dem Zonenplan und dem Baureglement überarbeitet und auch zusammen aufgelegt werden.

Donnerstag, 7. Januar, 13:16 Uhr

In Gähwil liegt für den Start des Zauberteppichs genügend Schnee

Seit Donnerstag können Kinder und Erwachsene den Zauberteppich beim Gähwiler Skilift nutzen.

Seit Donnerstag können Kinder und Erwachsene den Zauberteppich beim Gähwiler Skilift nutzen.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl/pd) Das dürfte vor allem die Kinder freuen: Gemäss einer Mitteilung der Anlagenbetreiber ist der Gähwiler Zauberteppich seit Donnerstag um 13.30 Uhr in Betrieb.

Wegen der knappen Schneedecke kann der Startknopf für den Pony- sowie für den Skilift allerdings noch nicht gedrückt werden.

Dienstag, 5. Januar, 07:28 Uhr

Bargeld aus Imbisswagen in Degersheim entwendet

Die Polizei ermittelt gegen eine bisher unbekannte Täterschaft.

Die Polizei ermittelt gegen eine bisher unbekannte Täterschaft.

Bild: Kapo

(bl/kapo) Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen ist zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen an der Wolfensbergstrasse in Degersheim in einen Imbisswagen eingebrochen worden. Dabei wurde Bargeld entwendet.

Die unbekannte Täterschaft habe sich gewaltsam Zugang ins Innere des Imbisswagens verschafft. Aus diesem stahl sie Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Franken. Danach habe sich die Täterschaft unerkannt vom Tatort entfernt.

Sonntag, 2. Januar, 09:43 Uhr

Kollision in Lütisburg

Beim Unfall bei Lütisburg-Station entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken.

Beim Unfall bei Lütisburg-Station entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken.

BRK News

(kapo/ mkn/lex) Am Samstag, 2. Januar, kurz nach 23:30 Uhr, ist es auf der Strasse Neugonzenbach zu einem Unfall mit drei Autos gekommen. Vier Personen zogen sich dabei leichte Verletzung zu und mussten von der Rettung ins Spital gebracht werden. Das teilt die Kantonspolizei mit.

Vier Personen wurden beim Unfall leicht verletzt.

Vier Personen wurden beim Unfall leicht verletzt.

BRK News

Ein 23-jähriger Mann war demnach mit seinem Auto von Bütschwil in Richtung Bazenheid unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen kam das Auto dabei aus zurzeit unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit zwei entgegenkommenden Autos.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Strasse Neugonzenbach für rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Strasse Neugonzenbach für rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden.

BRK News

Der 23-Jährige, eine 55-jährige und eine 35-jährige Autofahrerin sowie ein 15-jähriges Mädchen wurden dabei leicht verletzt. Sie mussten von der Rettung ins Spital gebracht werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Strasse Neugonzenbach für rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Die örtliche Feuerwehr richtete eine Umleitung ein.

Neben mehrerer Patrouillen der Kantonspolizei und der Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen standen auch drei Rettungswagen im Einsatz. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.

Auch drei Rettungswagen waren im Einsatz.

Auch drei Rettungswagen waren im Einsatz.

BRK News
Donnerstag, 31. Dezember, 11:45 Uhr

Per Ballon ins Spital?

«Kommen in Zukunft die Patientinnen nun so in unser Spital?», schreibt Leser Andreas Meyer aus Wattwil zu diesem Leserbild.

Donnerstag, 31. Dezember, 09:12 Uhr

Nassen: Auto fährt Hang hinunter

Aus dieser misslichen Lage konnten sich der Fahrer und seine Beifahrerin nicht sellbst befreien.

Aus dieser misslichen Lage konnten sich der Fahrer und seine Beifahrerin nicht sellbst befreien.

Bild: Kapo SG (Nassen, 30. Dezember 2020)

(kapo/rus) Am Mittwoch kam es im Müliboden im Neckertal zu einem Selbstunfall. Ein 42-jähriger Mann war mit seinem Auto kurz vor 12 Uhr von Nassen in Richtung Mogelsberg unterwegs. In einer Linkskurve kam das Auto auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen, fuhr einen Abhang hinunter und prallte in einen Baum, wie die Kantonspolizei St.Gallen berichtet.

Der 42-jährige Fahrer und seine Beifahrerin blieben glücklicherweise unverletzt. Sie konnten sich aber nicht selbstständig aus dem Auto befreien. Die Feuerwehr half ihnen aus ihrer misslichen Lage. Für die Bergung des Autos musste ausserdem ein Kran beigezogen werden. Das Auto wurde total beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.

Die Feuerwehr befreite die beiden Insassen des Autos.

Die Feuerwehr befreite die beiden Insassen des Autos.

Bild: Kapo SG (Nassen, 30. Dezember 2020)
Donnerstag, 31. Dezember, 08:22 Uhr

Metzgerbrüder aus Mosnang nominiert für den Preis Culinarium-König Produktion

Die Brüder Thomas und Andreas Näf von der Näf-Metzg sind für einen «Culinarium»-Preis nominiert.

Die Brüder Thomas und Andreas Näf von der Näf-Metzg sind für einen «Culinarium»-Preis nominiert.

Bild: PD

(dh/pd) Jährlich lanciert der Verein Culinarium eine Königswahl. In der Kategorie Produktion ist auch ein Toggenburger Betrieb mit dabei. Thomas und Andreas Näf arbeiten im Familienbetrieb Näf-Metzg. Momentan wird dieser noch vom Vater geleitet. Zusammen mit Bruder Sandro sind die Gebrüder die designierten Nachfolger. Das Sortiment der Metzgerei umfasst nebst Fleischspezialitäten auch pfannenfertige Gerichte. Der Betrieb beliefert zudem Restaurants und lokale Detailhändler.

Die Toggenburger treten an gegen Hanspeter Meyer von der Meyer Orchideen AG aus Wangen bei Dübendorf und Christian Lütolf von der Lütolf Spezialitäten AG in St.Margrethen, die unter anderem die Ribbelmaischips herstellt.

Das vom Bund anerkannte Gütesiegel Culinarium steht unter anderem für hochwertige landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Region sowie gesicherte Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region. Die Königswahl findet als Livestream am 23. Februar statt. Am Voting teilnehmen kann man bis zum 16. Februar auf der Website https://www.culinarium.ch/koenig/.

Mittwoch, 30. Dezember, 13:53 Uhr

Ökumenische Silvestergottesdienste in Wattwil

(pd) Am Ende eines schwierigen Jahres finden zwei ökumenische Gottesdienste mit Elementen der Hoffnung und besinnlicher Musik in der katholischen und reformierten Kirche Wattwil statt. Diakon Andreas Barth und Pfarrer Rainer Pabst werden die Feiern gestalten, Thomas Ulsamer an der Orgel und die Cellistin Claudia Widmer übernehmen den musikalischen Teil. Inhaltlich stellen die beiden Liturgen die Frage, was ein Apfel, ein Stein und eine Rose mit dem Übergang vom Jahr 2020 ins Jahr 2021 zu tun haben.

Aufgrund der aktuellen Massnahmen des Bundes dürfen pro Gottesdienst maximal 50 Personen teilnehmen. Aus diesem Grund findet die Feier zwei Mal statt. Der Gottesdienst in der katholischen Kirche beginnt um 16.30, der reformierte um 17.40 Uhr. So sollten alle Platz finden, die daran teilnehmen möchten. Wer sich anmelden möchte, kann dies für den katholischen Gottesdienst unter der Nummer 076 233 98 97 tun, die Nummer für den reformierten Gottesdienst lautet 079 127 47 42. Bis die erlaubte Anzahl Besucherinnen und Besucher erreicht ist, sind alle willkommen, auch ohne Anmeldung.

Mittwoch, 30. Dezember, 11:48 Uhr

Gedanken zum neuen Jahr: Nicht an Momenten vorbei hetzen

Nach einem holprigen und von Corona geprägten Jahr steht der Jahreswechsel an. Leserinnen und Leser sagen, was sie sich für 2021 wünschen. Georg Raguth, Heimleiter des Alters- und Pflegeheim Risi in Wattwil, möchte nicht mehr an Momenten vorbei hetzen, die wir als selbstverständlich wahrnehmen.

Leiter Georg Raguth vom Alters- und Pflegeheim Risi in Wattwil

Leiter Georg Raguth vom Alters- und Pflegeheim Risi in Wattwil

Bild: Ralph Ribi

«Im Jahr 2020 wurde plötzlich vieles, was bisher einfach und selbstverständlich war, schwierig oder gar unmöglich. Es war ein Jahr, welches für viele Menschen sehr lehrreich war, wenn auch auf schmerzliche Art. Ich wünsche mir für 2021, dass wir diese gemachten Erfahrungen nicht einfach vergessen und zum Alltag zurückkehren. Nehmen wir sie als Ansporn für ein neues und ganz spezielles Jahr, nämlich das Jahr eins nach Corona.

Ich möchte im neuen Jahr jede direkte Begegnung mit Menschen als ein wertvolles Geschenk ansehen. Jede Umarmung in vollen Zügen geniessen, denn ich habe in 2020 gelernt, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, sich begegnen und sich umarmen zu können. Ich möchte mir für die Menschen Zeit nehmen, mit denen ich im alten Jahr nur bedingt Zeit verbringen konnte. Ich wünsche mir, dass wir ein wenig Tempo aus unserem Leben nehmen, damit wir nicht an den selbstverständlichen Momenten vorbei hetzen.»

Mittwoch, 30. Dezember, 10:32 Uhr

Beliebteste Streams auf Spotify: Deutschrapper müssen im Toggenburg einer Frau Platz machen

(red) Der Streamingdienst Spotify hat Ostschweizer Ranglisten der beliebtesten Liedern publiziert. Dabei war auch das Toggenburg mit Wattwil vertreten. Auf den schweizweiten Ranglisten dominieren bei den meistgehörten Künstlern die Deutschrapper. In Wattwil allerdings war der US-Popstar Billie Eilish 2020 am beliebtesten. Die männlichen Deutschrapper mussten also einer Frau Platz machen; wenigstens in Wattwil.

Mittwoch, 30. Dezember, 10:03 Uhr

Ennetbühl: Frontalkollision von zwei Autos fordert zwei Verletzte

Das Auto des Unfallverursachers geriet in einer Kurve ins Schleudern.

Das Auto des Unfallverursachers geriet in einer Kurve ins Schleudern.

Bild: Kapo SG

(kapo/dh) Am Dienstag um 16.30 Uhr ist es auf der Schwägalpstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.

Ein 20-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto von der Schwägalp in Richtung Neu St.Johann. In einer Rechtskurve, Höhe Witriet, kam das Auto ins Schleudern. Es geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich-frontal mit dem korrekt entgegenkommenden Auto eines 42-jährigen Mannes. Durch die Wucht der Kollision wurde dieses über den Strassenrand hinaus in den nahen Waldrand abgewiesen. Dieser Fahrer suchte selbständig einen Arzt auf. Die 45-jährige Beifahrerin im unfallverursachenden Auto wurde mit leichten Verletzungen von der Rettung ins Spital gebracht. Beide Autos wurden total beschädigt.

Eines der Autos wurde von der Strasse abgewiesen.

Eines der Autos wurde von der Strasse abgewiesen.

Bild: Kapo SG
Mittwoch, 30. Dezember, 09:05 Uhr

Keine Silvestertour der Guggemusig Moslig

Die Guggemusig Moslig kann derzeit nicht auftreten.

Die Guggemusig Moslig kann derzeit nicht auftreten.

Bild: PD

(pd) Am Silvestermorgen hätte traditionell die bereits 49. Silvestertour der Guggemusig Moslig stattgefunden. Doch wie so Vieles in diesem Jahr nicht möglich war, so musste auch dies schweren Herzens abgesagt werden. Bereits seit dem Jahr 1971 gibt es die Silvestertour, der Verein wurde jedoch erst im Jahr 1973 gegründet.

Wie bereits verkündet, wird es 2021 keine Mosliger Fasnacht geben und auch alle anderen Anlässe, welche in der Tour geplant wurden, sind abgesagt. Die Guggemusig Moslig wird jedoch bereit sein, sollte es die Situation wieder zulassen.

Dienstag, 29. Dezember, 16:14 Uhr

Neujahrswunsch: Die Lehren aus dem Krisenjahr ziehen

Nach einem holprigen und von Corona geprägten Jahr steht der Jahreswechsel an. Leserinnen und Leser sagen, was sie sich für 2021 wünschen. Für die Neckertaler Gemeinderatspräsidentin Vreni Wild ist es wichtig, für künftige Situationen gewappnet zu sein.

Vreni Wild, Gemeinderatspräsidentin Neckertal.

Vreni Wild, Gemeinderatspräsidentin Neckertal.

Bild: PD

«Im 2021 müssen wir auf allen Staatsebenen und auch international die Lehren aus dem vergangenen Pandemiejahr ziehen. Dabei soll es nicht um Schuldzuweisungen gehen, sondern um das Installieren von Instrumenten, um für künftige Situationen dieser Art gewappnet zu sein.

Am 13. Juni 2021 wird die Bürgerschaft der Gemeinden Neckertal, Oberhelfenschwil und Hemberg über die Gemeindefusion abstimmen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen die Bürgerinnen und Bürger Antworten dazu erhalten, wie die neue Gemeinde aussehen könnte. Grosse Diskussionsveranstaltungen werden vermutlich coronabedingt nicht möglich sein. Ich persönlich bedaure das sehr, denn im direkten Austausch kann vieles geklärt werden. Trotzdem hoffe ich, dass möglichst viele Stimmberechtigte von den positiven Auswirkungen der Einheitsgemeinde überzeugt werden können und der Fusion mit Inkorporation der Schulgemeinden klar zustimmen.»

Dienstag, 29. Dezember, 13:47 Uhr

Neutoggenburg: Abschiedsgottesdienste Pfarrer Andreas Schönenberger und Renate von Rotz

(pd) Bevor Pfarrer Andreas Schönenberger die Seelsorgeeinheit Neutoggenburg verlässt, besteht für alle Pfarreien die Möglichkeit, «Ade» zu sagen, heisst es in einer Mitteilung. Aufgrund der Corona-bedingten Teilnehmerbeschränkung wird es in der Seelsorgeeinheit mehrere dezentrale Abschiedsgottesdienste geben.

Oberhelfenschwil, Donnerstag, 31. Dezember 17.00 Uhr
Lichtensteig, Freitag, 1. Januar, 10.30 Uhr
Ricken, Sonntag, 3. Januar, 09.00 Uhr
Hemberg, Samstag, 9. Januar, 17.00 Uhr
Wattwil, Sonntag, 10. Januar, 9.00 Uhr
Wattwil, Sonntag, 10. Januar, 10.30 Uhr

Dienstag, 29. Dezember, 11:40 Uhr

Forchini nicht mit vorne dabei bei den Swiss Cycling Awards

Ramona Forchini.

Ramona Forchini.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl/dh) Am Dienstag wurden die Swiss Cycling Awards verliehen. Nicht wie üblich bei einem Galaabend. Stattdessen wurde die Übergabe bei den Geehrten zu Hause durchgeführt und die Gespräche in einem Videoclip festgehalten. Dieser ist auf der Website von Swiss Cycling zu sehen. Im November fand zudem zudem ein Public Voting statt, bei dem Interessiere ihre Stimme einer Kandidatin oder einem Kandidaten geben konnten. Die Stimmen der Fachjury und jene des Publikums werden zu je 50 Prozent gewichtet.

Ebenfalls nominiert war die Wattwiler Profibikerin Ramona Forchini. Sie hat es nicht unter die besten geschafft, trotz Mountainbike-Marathon-Weltmeistertitel, den sie Ende Oktober in der Türkei holte. «Der Sieg wäre eine schöne Anerkennung für meine Leistungen in diesem Jahr gewesen», sagt Forchini. Enttäuscht, dass es nicht gereicht hat, sei sie aber nicht. «Mit dem WM Titel im Bike-Marathon konnte ich mir meinen Traum ja bereits erfüllen.»

Gewonnen haben stattdessen Marlen Reusser und Marc Hirschi aus dem Kanton Bern. Der Lifetime Award ging an den Thurgauer Michael Albasini.

Dienstag, 29. Dezember, 11:18 Uhr

Lütisburg spannt mit Energietal Toggenburg zusammen

(pd/dh) Der Gemeinderat von Lütisburg hat auf Antrag der Energiekommission einen Grundsatzentscheid gefällt, wie es im Mitteilungsblatt heisst. Das bedeutet, dass in Zusammenarbeit mit Energietal Toggenburg und der Energieagentur St.Gallen ein kommunales Energieförderprogramm ausgearbeitet wird. Dazu werden Fr. 40’000 Franken ins Budget 2021 aufgenommen. Über die Details wird die Gemeinde nach der Bürgerversammlung orientieren.

Montag, 28. Dezember, 15:00 Uhr

Jedem sein Stück Normalität: Das wünscht sich Christian Wiesli aus Bazenheid fürs neue Jahr

Nach einem holprigen und von Corona geprägten Jahr steht der Jahreswechsel an. Leserinnen und Leser sagen, was sie sich für 2021 wünschen. Für Christian Wiesli aus Bazenheid ist es ein Stück Normalität für seine Familienmitglieder.

Christian Wiesli

Christian Wiesli

Bild: PD

«Auch wenn es derzeit nicht sehr realistisch ist, wünsche ich mir für 2021 ein Stück Normalität zurück, damit meine Frau ihre Stelle in einem neuen Gastrobetrieb auch wirklich antreten kann. Sie ist sehr motiviert und freut sich riesig darauf. Für meine ältere Tochter wünsche ich mir jenes Stück Normalität zurück, damit sie in Berlin ihr Studium ‹face-to-face› weiterführen kann, anstatt gestreamten Vorlesungen aus dem Wohnzimmer folgen zu müssen.

Für meine jüngere Tochter wünsche ich mir jenes Stück Normalität zurück, damit sie im Frühling ihre Lehrabschlussprüfung ‹richtig› ablegen kann. Sie hat so hart an sich gearbeitet, ich möchte ihr diesen Erfolg und diese Zufriedenheit sehr gönnen.

Ich wünsche mir jenes Stück Normalität zurück, damit ich die Proben unserer Musikgesellschaft wieder besuchen und mit den Kolleginnen und Kollegen in geselliger Runde gemütlich zusammensitzen kann.»

Montag, 28. Dezember, 13:30 Uhr

Die Herzloipe auf dem Ricken ist präpariert

Auf dem Ricken ist eine Loipe für die Schneesportler präpariert.

Auf dem Ricken ist eine Loipe für die Schneesportler präpariert.

Bild: Beat Lanzendorfer (22. Dezember 2020)

(dh/pd) Derzeit liegt auf dem Ricken auf 800 Metern über Meer wenig Schnee. So ist denn auch auf den Bildern der Livecam noch vereinzelt etwas Grün auszumachen. Damit wenigstens eine kleine Loipe präpariert werden konnte, schaufelten am Sonntag bis 15 Helferinnen und Helfer einen Tag lang Schnee, wie der Vorstand auf der Website mitteilt.

Aktuell ist die Herzloipe mit ihren Übungsplätzen geöffnet. Der Vorstand hofft, dass bald ausreichend Schnee fällt und auf dem Ricken das ganze Loipennetz geöffnet werden kann.

Montag, 28. Dezember, 10:04 Uhr

Abstieg in die Senke von Hintergräppelen

(dh) Bereits am Sonntag meldete SRF Meteo fast minus 30 Grad bei Hintergräppelen – etwas mehr als acht Grad kälter als in La Brévine, dem «Sibierien der Schweiz». Damit war der kälteste Ort der Schweiz im Toggenburg zu verorten. Wie schnell die Temperatur sank, zeigt ein am Montagmorgen veröffentlichtes Video von kaltluftseen.ch. Beim Abstieg in die Senke sinkt die Temperaturanzeige rasant. In zehn Sekunden um fast zwei Grad.

Sonntag, 27. Dezember, 11:10 Uhr

Gute Schneebedinungen für die Panoramaloipe Scherb

(pd) Die sehr guten Schneebedingungen ermöglichen es Schneesportbegeisterten ihre Leidenschaft auf den Loipen, Schneeschuhtrails und Winterwanderwegen rund um Hemberg auszuleben.

Gute Schneebedingungen auf der Panoramaloipe.

Gute Schneebedingungen auf der Panoramaloipe.

Bild: Christiana Sutter
Sonntag, 27. Dezember, 09:00 Uhr

Mehrere Unfälle wegen winterlicher Verhältnisse

Gleich zu mehreren Unfällen kam es am 25. Dezember.

Gleich zu mehreren Unfällen kam es am 25. Dezember.

Symbolbild: Kapo SG

(kapo/rus) Die Kantonspolizei St.Gallen hatte am ersten Weihnachtstag einige Unfälle aufzunehmen. Die winterlichen Verhältnissen sorgten an mehreren Orten im Kanton zu Unfällen, unter anderem gleich mehrfach auf der A1 zwischen Goldach und Wil. Nur Sachschaden entstand bei einem Unfall in Wolfertswil, wo ein Auto gegen eine Infotafel rutschte.

In Wil wurde zudem kurz nach 22.40 am 25. Dezember eine 55-jährige Autofahrerin mit ungefähr 1,7 Promille angehalten. Sie musste gemäss Kantonspolizei St.Gallen ihren Führerausweis umgehend abgeben.

Sonntag, 27. Dezember, 08:49 Uhr

Traumwetter am Stephanstag

(pd) Leserin Marlise Lehmann aus Flawil fotografierte in Oberhelfenschwil.

Freitag, 25. Dezember, 09:13 Uhr

Bild: Peter Schneider/Keystone

(kapo) An Heiligabend ist kurz nach 19:30 Uhr bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine Brandmeldung aus Stein (Gemeinde Nesslau) eingegangen.

Beim Nachfüllen des Brenners fürs Fondue Chinoise ist dieser in Brand geraten, weshalb er im Anschluss in den Spültrog der Küche gelegt wurde. Dabei dürfte die Brennpaste in den Siphon gelaufen sein und diesen entzündet haben, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt.

Glücklicherweise konnten die Anwesenden das Feuer selber löschen und es blieb es bei einigen hundert Franken Sachschaden. Die rund 20 ausgerückten Feuerwehrleute konnten somit nach kurzer Zeit wieder zurück ans eigene Weihnachtsfest.

Donnerstag, 24. Dezember, 08:14 Uhr

Bütschwil-Ganterschwil macht dieses Jahr keine Pause

(gem/rus) Normalerweise lädt der Gemeinderat von Bütschwil-Ganterschwil jeweils im Dezember zum Jahresendanlass «Bütschwil-Ganterschwil macht Pause». Der Anlass ist ein Dank der Gemeinde an die Bürgerinnen und Bürger für ihren Einsatz zugunsten der Gemeinde und der Gesellschaft. Teil des Anlasses ist jeweils auch ein Jahresrückblick.

All das kann dieses Jahr nicht stattfinden, wie der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt schreibt. Der Anlass vom 28. Dezember ist coronabedingt abgesagt.

Mittwoch, 23. Dezember, 14:38 Uhr

Gemeinde Wattwil übernimmt Pflegeheim Rosengarten

Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner, Dorothea Lieberherr, Danyela Brunner, Gemeinderat Pirmin Sieber sowie Georg Raguth (von links).

Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner, Dorothea Lieberherr, Danyela Brunner, Gemeinderat Pirmin Sieber sowie Georg Raguth (von links).

Bild: PD

(gem) Anlässlich der Gesellschafterversammlung wurde die Übernahme des Pflegeheims Rosengarten GmbH durch die Politische Gemeinde Wattwil nach unbenütztem Ablauf des fakultativen Referendums vollzogen. Das schreibt der Gemeinderat von Wattwil in seinen Mitteilungen. Mit diesem Akt hat Politische Gemeinde Wattwil sämtliche Anteilsscheine übernommen. Die betriebliche Führung des Pflegeheims Rosengarten GmbH wird an die Heimleitung des Alters- und Pflegeheims Risi übertragen.

Anlässlich der Gesellschafterversammlung wurden Gemeinderat Pirmin Sieber als Vorsitzender der Geschäftsführung und Heimleiter Georg Raguth als Geschäftsführer gewählt. Das Pflegeheim Rosengarten GmbH wird auch in den kommenden Jahren als selbstständiges Heim geführt, wobei Synergien zwischen den Heimen genutzt werden sollen.

Die bisherige Eigentümerin des Pflegeheims Rosengarten GmbH, Dorothea Lieberherr, wurde im Rahmen eines Apéros verabschiedet. Ihr langjähriges und hingebungsvolles Handeln für die Klienten wurde dabei gewürdigt.

Mittwoch, 23. Dezember, 14:37 Uhr

Eignerstrategie für das Alters- und Pflegeheim Risi

(gem) Die Gemeinde Wattwil hat den Auftrag, für pflegebedürftige Einwohnerinnen und Einwohner ein ausreichendes Angebot von Pflegeplätzen sicherzustellen. Als Eigentümerin des Alters- und Pflegeheim Risi hat die Gemeinde zuhanden der Heimkommission des Alters- und Pflegeheims Risi eine Eignerstrategie formuliert.

Mit der Strategie wird dem Alters- und Pflegeheim Risi insbesondere die Möglichkeit eingeräumt, zur Sicherung der Zukunft weiterführende Angebote zu entwickeln. Ebenso wird darin die Eigenfinanzierung vorgegeben und die Entschädigung der Gemeinde geregelt. Der Gemeinderat hat die Eignerstrategie sowie das zugehörige Führungscockpit verabschiedet.

Mittwoch, 23. Dezember, 08:07 Uhr

Keine Bilderreise nach Alaska

Keine Bilder aus Alaska: Die in Wattwil geplante Veranstaltung musste abgesagt werden.

Keine Bilder aus Alaska: Die in Wattwil geplante Veranstaltung musste abgesagt werden.

Symbolbild: Elias Vetter

(pd/rus) «Grenzenlose Wildnis und Indian Summer – eine bunte Mischung von Freiheit und Abenteuer.» So wurde die Bilderreise nach «Magic Alaska» angekündigt, die am 13. Januar in Wattwil hätte stattfinden sollen. Auf Einladung des SGW-Kulturforums wollten die beiden Thaler Christof Sonderegger und Hans Ludin eindrückliche Bilder aus dem Herbst 2019 zeigen, als sie «mit Auto, Schiff, Wanderschuhen, Rucksack und Zelt in der unberührten, wilden Natur des 49. Bundesstaates der USA» unterwegs waren.

Doch wegen der aktuell geltenden Coronamassnahmen kann auch dieser Anlass nicht durchgeführt werden, wie das Kulturforum mitteilt.

Montag, 21. Dezember, 16:06 Uhr

Absage der Ebnater Fasnacht 2021 – neuer Standort 2022

Wie an vielen anderen Orten auch, kann die Ebnater Fasnacht 2021 nicht stattfinden.

Wie an vielen anderen Orten auch, kann die Ebnater Fasnacht 2021 nicht stattfinden.

Bild: Sascha Erni

(pd) Das OK der Fasnacht Ebnat-Kappel habe in Absprache mit der Gemeinde die Kinderfasnacht vom 13. Februar 2021 sowie die Fasnachtsbar Halle 7 abgesagt. Die Verantwortlichen wollten diese Entscheidung bewusst möglichst lange hinauszögern, geht aus einer Mitteilung hervor.

Nach den Entwicklungen der Pandemie in den letzten Wochen sei es immer weniger realistisch geworden, dass ein sorgloses Fasnachtsfest mit dazugehörigem Umzug unter Einhaltung der Einschränkungen umgesetzt werden könne.

Das OK bedauert es sehr, den vor allem bei den Kindern beliebten Anlass nicht durchführen zu können. Umso mehr herrscht Vorfreude auf die Vorbereitungen der nächsten Fasnacht, welche am 25. und 26. Februar 2022 an einem neuen Standort in Ebnat-Kappel stattfinden werden.

Montag, 21. Dezember, 13:19 Uhr

Gemeinde Wattwil unterstützt das Spital-Referendum

Der Gemeinderat Wattwil steht hinter einem Referendumsanliegen der SP St.Gallen in der Spitalfrage.

Der Gemeinderat Wattwil steht hinter einem Referendumsanliegen der SP St.Gallen in der Spitalfrage.

Bild: Ruben Schönenberger

(pd/rus) Der Wattwiler Gemeinderat unterstützt das von der SP St.Gallen angekündigte Referendum gegen den Kantonsratsentscheid in der Spitalfrage. «Volksentscheide müssen aus staatspolitischen Gründen durch das Volk geändert werden – und nur durch das Volk», wird Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner in einer von der Gemeinde am Montagmittag verschickten Mitteilung zitiert.

Und weiter: «2014 sagten die Stimmberechtigten deutlich Ja zum Ausbau des Spitals Wattwil – und damit selbstredend auch zu seinem Betrieb. Es baut ja auch niemand ein neues Schulhaus, um es danach nicht zu nutzen! Diesen klaren Volksentscheid einfach rückgängig zu machen, wäre rechtsstaatlich höchst problematisch.»

Noch keine abschliessende Meinung hat sich der Gemeinderat zum geplanten Angebot nach der Schliessung des Spitals gebildet. «Wir können uns dazu jetzt noch nicht äussern, dafür sind zu viele Fragen offen», erklärt Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner in der gleichen Mitteilung. Man werde die Pläne aber daraufhin prüfen, ob die Versprechen eingehalten würden. Versprochen habe man im Kantonsrat eine Verbesserung der ambulanten medizinischen Versorgung, keine Konkurrenz zu den bestehenden Pflege-Angeboten und mindestens gleich viele Arbeitsplätze.

Montag, 21. Dezember, 11:30 Uhr

Die vorberatende Kommission des Kantonsrates befasste sich mit dem Ersatz der Luteren-Brücke in Ennetbühl

(pd) In der politischen Gemeinde Nesslau zwischen Ennetbühl und Gillsäge verlaufe die Kantonsstrasse über eine Bogenbrücke aus dem Jahr 1901, schreibt die Kommunikationsstelle des Kantons St.Gallen.

Diese habe das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und eine Ertüchtigung der Brücke auf heute gültige Normen wurden überprüft und als nicht wirtschaftlich befunden.

Um die sichere Verkehrsführung zwischen Nesslau und der Schwägalp für den Strassenverkehr weiterhin gewährleisten zu können, müsse die Brücke mittels entsprechendem Kantonsratsbeschluss ersetzt werden.

Der Neubau der Brücke an neuer Lage beinhalte einen zusätzlichen Bau von 420 Metern Länge, der während der Bauzeit eine weitestgehend behinderungslose Verkehrsführung über die bestehende Brücke erlaube. Die Gesamtkosten würden 6,6 Millionen Franken betragen.

Erste Lesung in der Februarsession

Unter dem Präsidium von Jens Jäger, Vilters-Wangs, habe die vorberatende Kommission die Vorlage beraten. Die Kommission befürworte deshalb die Anpassung des Kantonsstrassenplans.

Der Kantonsrat berate nun den XII. Nachtrag zum Kantonsratsbeschluss über den Ersatz der Brücke Luteren Ennetbühl der Kantonsstrasse Nr. 55 in Nesslau in der Februarsession in erster Lesung. In zweiter Lesung werde die Vorlage voraussichtlich in der Aprilsession 2021 behandelt.

Montag, 21. Dezember, 10:29 Uhr

Die Raiffeisenbank Flawil-Degersheim-Mogelsberg-Oberuzwil führt 2021 keine physische Generalversammlung durch

Die Raiffeisen-Mitglieder bekommen bis am 20. März 2021 Gelegenheit, ihre Stimme abzugeben.

Die Raiffeisen-Mitglieder bekommen bis am 20. März 2021 Gelegenheit, ihre Stimme abzugeben.

Bild: PD

(pd) Die aktuelle Situation rund um die Corona-Krise beeinflusse das öffentliche Leben und betreffe auch die sonst alljährlich stattfindende Generalversammlung der Raiffeisenbank Flawil-Degersheim-Mogelsberg-Oberuzwil. Diese könne leider auch im Jahr 2021 erneut nicht im gewohnten Rahmen durchgeführt werden. Dies schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung.

Aufgrund der aktuellen Situation habe der Bundesrat in einer Verordnung vom 19. Juni 2020 erlassen, dass die Genossenschafter, unabhängig von den entsprechenden Regelungen in den Statuten, ihre Rechte auch auf schriftlichem Weg ausüben können.

Von der Möglichkeit der schriftlichen Stimmabgabe wird Gebrauch gemacht

Der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Flawil-Degersheim-Mogelsberg-Oberuzwil habe deshalb an seiner Sitzung vom 17. Dezember entschieden, von der Möglichkeit der schriftlichen Stimmabgabe («Urabstimmung») Gebrauch zu machen.

Anträge von Genossenschafterinnen und Genossenschaftern zur Aufnahme von Geschäften in die Traktandenliste der Urabstimmung 2021 können deshalb bis spätestens Freitag, 15. Januar 2021, schriftlich an die Raiffeisenbank Flawil-Degersheim-Mogelsberg-Oberuzwil zuhanden des Präsidenten des Verwaltungsrats eingereicht werden.

Die Unterlagen zur schriftlichen Abstimmung würden den Mitgliedern bis Ende Februar per Post zugestellt. Die Gelegenheit zur schriftlichen Stimmabgabe bestehe bis Samstag, 20. März 2021. Bis dahin würden alle eingehenden Stimmabgaben gesammelt und anschliessend ausgezählt.

Montag, 21. Dezember, 08:12 Uhr

Gofechössi sendet Schtärnäfunklä nochmals live via Zoom

Das Lichtensteiger Theater Gofechössi geht neue Wege, solange das Publikum nicht persönlich begrüsst werden kann.

Das Lichtensteiger Theater Gofechössi geht neue Wege, solange das Publikum nicht persönlich begrüsst werden kann.

Bild: PD

(pd) Die Gofechössi-Veranstaltungsreihe Schtärnäfunklä besteht aus vier Geschichtenabenden für kleine und grosse Zuhörerinnen und Zuhörer in stimmungsvoller, ruhiger, adventlicher Atmosphäre im Chössi-Theater beim Bahnhof Lichtensteig.

Gemäss Mitteilung der Veranstalter muss — aufgrund der aktuellen Coronabestimmungen — auch das Gofechössi eine Zwangspause einlegen – was die Vorstellungen im Theater betrifft. Doch die Verantwortlichen haben eine Lösung gefunden, damit die Familien live bei der letzten Schtärnäfunklä in diesem Jahr mit dabei sein können.

Das Gofechössi sendet das Schtärnäfunklä am Mittwoch, 23. Dezember um 18.00 Uhr live via Zoom. Via Link gelangen Interessierte zur Live-Übertragung.

Macherzentrum unterstützt Gofechössi

Susanne Roth führt durch die Veranstaltung und Jörg Bohn erzählt wiederum eine spannende Geschichte. Möglich werde diese Übertragung dank der Unterstützung von Tobias Kobelt vom Macherzentrum Toggenburg.

«Wir hoffen darauf, dass viele Theaterbesucher an diesem Experiment mitmachen, daheim die Kissen auslegen, es sich gemütlich machen, einen feinen Tee trinken und den erfolgreichen Geschichtenabend im Toggenburg für einmal online geniessen», sagen die Gofechössi-Verantwortichen Stephan K. Haller und Susanne Roth.

«Wir freuen uns, unsere kleinen und grossen Gäste im Februar 2021 dann wieder live im Theater begrüssen zu dürfen.»

Mehr Informationen sind hier zu finden.

Montag, 21. Dezember, 07:31 Uhr

Kuhfladenlotto statt Hallengrümpi – die Radballer des RMV Mosnang haben die Sieger ermittelt

RMV-Präsident Gregor Schnellmann freute sich, dass sich Weltmeisterin Ramona Forchini als Glücksfee zur Verfügung stellte.

RMV-Präsident Gregor Schnellmann freute sich, dass sich Weltmeisterin Ramona Forchini als Glücksfee zur Verfügung stellte.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) In normalen Jahren wäre zurzeit in der Mosnanger Oberstufenturnhalle ein ziemliches Gedränge. Um die Weihnachtszeit und bis an Silvester kämpfen während des Mosnanger Radball-Grümpis zwischen 150 und 180 Mannschaften um Punkte und häufig auch mit den Tücken des ungewohnten Drahtesels.

Weil in diesem Jahr alles etwas anders ist, musste auch diese Veranstaltung abgesagt werden. Die Radballer liessen sich davon aber nicht unterkriegen und organisierten kurzfristig ein Kuhfladenlotto.

Vier Hauptgewinner ermittelt

Am Samstagnachmittag fand nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Verlosung statt. Wie bereits im Vorfeld vermeldet, wurde keine Kuh in die Radballhalle geleitet. Das wäre zu umständlich und wohl auch etwas zu schmutzig geworden. Als Glücksfee stellte sich Mountain-Bike-Weltmeisterin Ramona Forchini aus Wattwil zur Verfügung. Sie ist auch Mitglied beim Mosnanger Rad- und Motorfahrerverein.

Von jeder Ecke des Spielfeldes warf sie einen Ball. Die vier Besitzer jenes Feldes – total waren es 6208 – auf denen der Ball liegen blieb, gewannen jeweils eine Früchtekiste. Darüber hinaus wurden anschliessend 20 Trostpreise ausgelost. Wer sich im Vorfeld ein Los mit den Nummern 406 (gelb), 5023 (gelb), 3419 (gelb) und 5612 (gelb) sicherte, gehört zu den vier glücklichen Gewinnern des Hauptpreises.

Ramona Forchini nimmt es zurzeit etwas ruhiger

Für Gregor Schnellmann, Präsident des RMV Mosnang, war das Kuhfladenlotto eine gelungene Sache: «Gut möglich, dass wir so etwas nicht zum letzten Mal organisiert haben. Die Lose waren im Schnellzugstempo unters Volk gebracht, es war eine gelungene Sache.

Auch Ramona Forchini, die über die Festtage ein paar Tage Ruhe geniesst, aber trotzdem joggend und bikend unterwegs ist, hatte Spass beim Ballwerfen. «Ich komme immer wieder gerne nach Mosnang. Es hat Spass gemacht, sich als Glücksfee zur Verfügung zu stellen.»

Sonntag, 20. Dezember, 16:09 Uhr

Nach vier Siegen reisst die Erfolgsserie von Alina Granwehr erst im Finale

Alina Granwehr wurde an den Schweizer Meisterschaften in Biel erst im Endspiel gestoppt.

Alina Granwehr wurde an den Schweizer Meisterschaften in Biel erst im Endspiel gestoppt.

Bild: PD

(bl) Alina Granwehr hat eine sensationelle Woche hinter sich und erreichte nach vier Siegen bei der Swiss Champion Trophy 2020 in Biel das Finale. Dort musste sich die 17-jährige Wilerin von der 28-jährigen Viktorija Golubic mit 3:6, 0:6 geschlagen geben.

Sonntag, 20. Dezember, 12:54 Uhr

Tresor gestohlen in Lütisburg

(mkn/kapo) Am Samstag. 19. Dezember, brach in der Zeit zwischen 13 Uhr und 19:30 Uhr eine unbekannte Täterschaft in ein Haus am Grünhügel ein.

In Lütisburg drangen Einbrecher in ein einfamilienhaus ein. Das Bild stammt nicht von diesem Delikt.

In Lütisburg drangen Einbrecher in ein einfamilienhaus ein. Das Bild stammt nicht von diesem Delikt.

Bild: Kantonspolizei St.gallen

Sie brach eine Tür auf und verschaffte sich so Zugang zum Gebäude. Sie durchsuchte danach die Räumlichkeiten und stahl einen Tresor und Schmuck im Wert von rund 1'000 Franken. Anschliessend flüchtete sie in unbekannte Richtung. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2'000 Franken geschätzt.

Sonntag, 20. Dezember, 12:28 Uhr

Zeugenaufruf wegen gerissenem Reh in Wattwil

Der Fundort des Rehs unterhalb der Brücke in Wattwil.

Der Fundort des Rehs unterhalb der Brücke in Wattwil.

Bild: Kantonspolizei St. Gallen

(mkn/kapo) Am Samstag, 19. Dezember, kurz vor zehn Uhr, hat der Hund eines unbekannten Halters ein Reh an der Waisenhausstrasse gerissen. Eine Passantin meldete der Kantonalen Notrufzentrale, dass am Auweg ein Hund, mutmasslich ein Schäferhund, im Beisein des Halters ein Reh gejagt habe und dass dieses verletzt unter der Brücke der Waisenhausstrasse liege.

Der Hundehalter und sein Hund entfernten sich, obwohl das verletzte Tier noch lebte. Ein Jäger musste das Tier von seinen Qualen erlösen.

Person, die Angaben über den Hergang oder zum unbekannten Hundehalter und seinem Hund machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Uznach, Telefon 058 229 77 11, zu melden.

Samstag, 19. Dezember, 18:51 Uhr

Alina Granwehr trifft im Endspiel auf Viktorija Golubic

Alina Granwehr nimmt die zweitletzte Hürde und erreicht bei den Schweizer Meisterschaften in Biel das Endspiel.

Alina Granwehr nimmt die zweitletzte Hürde und erreicht bei den Schweizer Meisterschaften in Biel das Endspiel.

Bild: PD

(bl) Die Erfolgsserie der 17-jährigen Wilerin Alina Granwehr reisst nicht ab. Durch ein 6:1, 6:4 gegen die gleichaltrige Genferin Sebastianna Scilipoti steht sie im Finale der Swiss Champion Trophy 2020 in Biel.

Dort trifft sie am Sonntag auf Viktorija Golubic. Die topgesetzte, aktuell die 129 der Weltrangliste, schlug in der Vorschlussrunde die 19-jährige Thunerin Valentina Ryser in zwei Sätzen mit 7:5, 6:4.

Samstag, 19. Dezember - 14.15 Uhr

Fussgängerin in Wattwil von Auto angefahren und lebensbedrohlich verletzt

(kapo/red.) Am Samstag kurz nach 11 Uhr ist auf der Bahnhofstrasse eine 74-jährige Fussgängerin von einem Auto erfasst worden. Die Frau wurde dabei lebensbedrohlich verletzt. Die Rega flog sie ins Spital.

Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizaie St.Gallen überquerte die 74-jährige Frau an der Bahnhofstrasse einen Fussgängerstreifen. Gleichzeitig fuhr ein 62-jähriger Mann mit seinem Auto im Kolonnenverkehr auf der Bahnhofstrasse vom Zentrum in Richtung Ebnat-Kappel.

Aus zurzeit noch ungeklärten Gründen kam es auf dem Fussgängerstreifen zur Kollision zwischen der Frau und dem Auto des 62-Jährigen. Die 74-Jährige zog sich dabei lebensbedrohliche Kopfverletzungen zu und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.

Freitag, 18. Dezember, 20:16 Uhr

Die Wilerin Alina Granwehr besiegt die Walliserin Ylena In-Albon

Alina Granwehr, aktuelle U18-Schweizermeisterin, lässt sich auch bei den Aktiven nicht vom Weg abbringen.

Alina Granwehr, aktuelle U18-Schweizermeisterin, lässt sich auch bei den Aktiven nicht vom Weg abbringen.

Bild: PD

(bl) Die 17-jährige Wilerin Alina Granwehr wirkt an den Schweizer Meisterschaften in Biel weiterhin unwiderstehlich. Nach dem dritten Sieg steht sie im Halbfinale.

Nach Aline Thommen und Nina Stadler liess sie auch Ylena In-Albon keine Chance und besiegte die Walliser Nachwuchshoffnung glatt in zwei Sätzen am Freitagabend mit 6:2, 6:4.

Nun trifft sie am Samstag in der Vorschlussrunde auf die 17-jährige Genferin Sebastianna Scilipoti, die ihrerseits die Baslerin Joanne Züger (Jahrgang 2000) mit 6:4, 6:3 in die Schranken wies.

Freitag, 18. Dezember, 11:30 Uhr

Die zweite Etappe der Umfahrung Wattwil schreitet voran

Von der Strassenseite, auf der das Lochweidli-Tunnel liegt, ging bis vor kurzem ein Förderband über die Scheftenauerstrasse.

Von der Strassenseite, auf der das Lochweidli-Tunnel liegt, ging bis vor kurzem ein Förderband über die Scheftenauerstrasse.

Bild: Ruben Schönenberger (Wattwil, 18. Dezember 2020)

(rus) Heute Morgen ist die Wattwiler Scheftenauerstrasse im Bereich Lochweidli gesperrt. Grund dafür: Die Arge Weidli baut ein Förderband ab, wozu ein mobiler Pneukran auf der Strasse platziert werden musste. Das Förderband hatte Material vom Tunnelausgang wegtransportiert.

Die Scheftenaustrasse blieb heute Morgen gesperrt.

Die Scheftenaustrasse blieb heute Morgen gesperrt.

Bild: Ruben Schönenberger (Wattwil, 18. Dezember 2020)
Freitag, 18. Dezember, 05:58 Uhr

Drei von vier Tennisspielerinnen aus der Region sind an den Schweizer Meisterschaften in Biel ausgeschieden

Alina Granwehr trifft heute an den Tennis Schweizer Meisterschaften in Biel auf die Walliserin Ylena In-Albon.

Alina Granwehr trifft heute an den Tennis Schweizer Meisterschaften in Biel auf die Walliserin Ylena In-Albon.

Bild: PD

(bl) Für Mitfavoritin Nina Stadler, Kirchberg, sind die Schweizer Meisterschaften in Biel bereits nach einem Spiel Geschichte. Sie unterlag am Donnerstagabend in drei hart umkämpften Sätzen der 17-jährigen Wilerin Alina Granwehr mit 4:6, 6:4, 2:6.

Im Viertelfinale trifft Granwehr heute auf die Walliserin Ylena In-Albon, die ihrerseits die Uzwilerin Karolina Kozakowa mit 6:4, 6:0 aus dem Turnier warf.

Nicht mehr dabei ist auch Nadine Keller, Dussnang. Die 20-Jährige unterlag der 15-jährigen Schwyzerin Céline Naef 1:6, 2:6.

Somit verbleibt aus der Region einzig Alina Granwehr im Rennen um den Schweizer-Meister-Titel. Alle Viertelfinals werden heute ausgetragen.

Mehr Informationen sind hier zu finden: www.swisstennis.ch

Donnerstag, 17. Dezember, 12:13 Uhr

Besuche in den Spitälern Wil und Wattwil nur in Ausnahmefällen erlaubt

Die Türen des Spitals Wattwil bleiben wegen Corona für Besucher geschlossen.

Die Türen des Spitals Wattwil bleiben wegen Corona für Besucher geschlossen.

Bild: Ruben Schönenberger (wattwil, 29. Juni 2020)

(pd) Die Regierung des Kantons St.Gallen hat beschlossen, das Besuchsverbot in St.Galler Spitälern aufgrund der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Folglich sind Besuche auch in den Spitälern Wil und Wattwil nur in Ausnahmesituationen erlaubt.

Als Ausnahmen zählen Besuche von Angehörigen in ausserordentlichen Patientensituationen, etwa bei Palliativpatienten, die Begleitung von Kindern und Partner von Gebärenden. Das Besuchsverbot gilt für sämtliche Räumlichkeiten der beiden Spitäler.

Donnerstag, 17. Dezember, 09:43 Uhr

Ins Einfamilienhaus eingebrochen

(kapo/red) Am Mittwoch im Verlauf des Nachmittags sind unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus an der Sonnhaldenstrasse in Mosnang eingebrochen. Über die Terrassentür verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zum Haus. Im Inneren durchsuchten sie sämtliche Räume und stahlen Bargeld im Wert von rund 3'000 Franken. Unter Mitnahme des Deliktguts flüchteten sie anschliessend in unbekannte Richtung. Es entstand ein Sachschaden von rund 2'000 Franken.

Donnerstag, 17. Dezember, 9:34 Uhr

Mann prallt gegen Betonmauer

(kapo/red) Am Mittwochabend ist zwischen Bazenheid und Kirchberg ein Mann mit seinem Auto verunfallt. Dabei wurde er unbestimmt verletzt. Der 43-Jährige war auf der Husenstrasse unterwegs. Dabei kam sein Auto in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine Betonmauer.

Der Mann musste von der Feuerwehr aus dem Auto gerettet werden. Die Rettung brachte ihn im Anschluss ins Spital. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2'000 Franken. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Husenstrasse während knapp zwei Stunden gesperrt und durch die aufgebotene Feuerwehr eine Umleitung signalisiert.

Donnerstag, 17. Dezember, 06:22 Uhr

Die drei Tennisspielerinnen der Region gestalten ihre Auftaktpartie an den Schweizer Meisterschaften in Biel siegreich

Die Kirchbergerin Nina Stadler greift heute erstmals ins Geschehen ein. Ihre Gegnerin ist ausgerechnet die Wilerin Alina Granwehr.

Die Kirchbergerin Nina Stadler greift heute erstmals ins Geschehen ein. Ihre Gegnerin ist ausgerechnet die Wilerin Alina Granwehr.

Bild: Mario Gaccioli

(bl) Besser hätte der Start an den Tennis Schweizer Meisterschaften in Biel vom 16. bis 20. Dezember aus Sicht der Region nicht verlaufen können.

Die Dussnangerin Nadine Keller setzte sich in zwei Sätzen (6:4, 6:4) gegen die Bündnerin Paula Cembranos durch. Nun bekommt sie es in der zweiten Runde mit der 15-jährigen Schwyzerin Celine Naef zu tun. Das Spiel ist heute auf 15 Uhr angesetzt.

Die Wilerin Alina Granwehr benötigte gegen Aline Thommen ebenfalls nur zwei Sätze (6:4, 6:1), um sich gegen die Schaffhauserin hinwegzusetzen. Jetzt kommt es zum spannenden Vergleich gegen die Kirchbergerin Nina Stadler, die in der Startrunde ein Freilos genoss. Gemäss Tableau beginnt die Partie heute nicht vor 16.30 Uhr.

Die Dritte im Bunde, welche die Achtelfinals erreichte, ist die Uzwilerin Karolina Kozakowa. Sie benötigte gegen Kiara Cvetkovic allerdings drei Sätze (6:0, 6:7, 6:4), um in die nächste Runde aufzusteigen. Ihre nächste Gegnerin heute ab etwa 16.30 Uhr ist das Walliser Nachwuchstalent Ylena In-Albon.

Mittwoch, 16. Dezember, 10:14 Uhr

Tennis Schweizer Meisterschaften in Biel: Keller, Granwehr und Kozakowabeginnen heute

Die Wilerin Alina Granwehr tritt in ihrem Auftaktspiel gegen Aline Thommen aus Schaffhausen an.

Die Wilerin Alina Granwehr tritt in ihrem Auftaktspiel gegen Aline Thommen aus Schaffhausen an.

Bild: Urs Lindt / freshfocus

(bl) Heute Mittwoch starten in Biel die Tennis-Schweizer-Meisterschaften. Mit Nadine Keller (Dussnang), Alina Granwehr (Wilen bei Wil) sowie Karolina Kozakowa (Uzwil) kommen auch drei Spielerinnen aus der Region zum Einsatz.

Die 20-jährige Nadine Keller vom Tennisclub Balterswil-Bichelsee bekommt es in der ersten Runde mit der 16-jährigen Bündnerin Paula Cembranos zu tun. Die Partie ist auf 15 Uhr angesetzt.

Alina Granwehr (Jahrgang 2003), die amtierende U18-Schweizermeisterin, beginnt gegen die 23-jährige Aline Thommen aus Schaffhausen.

Dritte im Bunde, die heute ihr Startspiel bestreitet, ist die 15-jährige Uzwilerin Karolina Kozakowa. Ihre Gegnerin ist die 17-jährige Innerschweizerin Kiara Cvetkovic.

Die Begegnungen Granwehr – Thommen und Kozakowa – Cvetkovic beginnen nicht vor 16.30 Uhr.

Sollte sich Alina Granwehr gegen ihre Gegnerin durchsetzen, kommt es morgen zum Ostschweizer Duell gegen die Kirchbergerin Nina Stadler.

Mehr Informationen sind hier zu finden: www.swisstennis.ch

Mittwoch, 16. Dezemebr, 09:34 Uhr

Bazenheid: Rollerfahrerin verletzt sich bei Kollision mit einem Auto

Ein Unfall in Bazenheid forderte eine verletzte Person.

Ein Unfall in Bazenheid forderte eine verletzte Person.

Bild: Kapo

(kapo/uh) Am Dienstagabend, kurz vor 19.30 Uhr, ist es an der Wilerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Eine 17-jährige Rollerfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Das schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

Ein 26-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Mühlaustrasse in Richtung Bazenheid. Bei der Verzweigung mit der Wilerstrasse beabsichtigte er links abzubiegen. Gleichzeitig fuhr die 17-Jährige mit ihrem Roller auf der Wilerstrasse in Richtung Bütschwil.

Aus bisher ungeklärten Gründen kam es beim Abbiegen seitens des 26-Jährigen zur Kollision mit dem Roller der vortrittsberechtigten 17-Jährigen. Sie stürzte und blieb verletzt liegen. Die Rettung brachte sie mit unbestimmten Verletzungen ins Spital. Der Sachschaden beläuft sich laut Medienmitteilung auf rund 7'000 Franken.

Dienstag, 15. Dezember, 14:51 Uhr

Weihnachtsgeschichten-Parcours für Familien in Bazenheid und Kirchberg

Aufgrund der Coronapandemie und den erlassenen Massnahmen bietet die katholische Pfarrei Bazenheid und Kirchberg einen weihnachtlichen Parcours für Familien an.

Aufgrund der Coronapandemie und den erlassenen Massnahmen bietet die katholische Pfarrei Bazenheid und Kirchberg einen weihnachtlichen Parcours für Familien an.

Bild: PD

(pd/dh) Die katholische Pfarrei Bazenheid und Kirchberg laden dieses Jahr Familien zu einem Weihnachtsgeschichten-Parcours ein. Man kann diesen als Familie, Paar oder Einzelperson begehen.«Wir haben eine tolle und hoffentlich für viele eine neue Weihnachtsgeschichte in Bildern vorbereitet», schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung.

Die Geschichte ist auf sechs Posten verteilt. Die Wege zu den Posten sind recht kurz, so dass auch die Kleinsten den Weg problemlos mitgehen können. Es besteht so die Möglichkeit, die Bilder in Ruhe zu betrachten, die Texte zu lesen und bis zum nächsten Posten das Gesehene und Gelesene miteinander zu diskutieren.

In Bazenheid:

Ab Mittwoch, 23. Dezember, ab 14 Uhr bis zum Weihnachtstag, 25. Dezember um 16 Uhr. Der Start erfolgt beim Pfarreizentrum Bazenheid und endet in der Pfarrkirche Bazenheid. (ohne Anmeldung)

In Kirchberg:

Am Donnerstag, 24. Dezember, ab 15.30 Uhr bis 18 Uhr.Der Start ist beim Pfarreiheim Kirchberg und endet in der Pfarrkirche Kirchberg. Jede Familie bekommt eine Startzeit, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Die Startzeit bekommen sie am 21. Dezember. Anmeldung bis Freitag, 18. Dezember, auf dem Pfarreisekretariat Kirchberg. sekretariat@kath-kirchberg.ch oder 071 931 11 78.

Dienstag, 15. Dezember, 13:50 Uhr

Abschied aus dem Einbürgerungsrat Ebnat-Kappel

Christian Spoerlé (links) und Hans-Ruedi Schweizer treten aus dem Einbürgerungsrat aus.

Christian Spoerlé (links) und Hans-Ruedi Schweizer treten aus dem Einbürgerungsrat aus.

Bild: PD

(pd/dh) Eine langjährige Zusammenarbeit geht zu Ende. Hans-Ruedi Schweizer, Präsident der Ortsgemeinde Kappel, Christian Spoerlé, Gemeindepräsident Ebnat-Kappel, und Luy Vidi, Mitglied, verabschieden sich per Ende Jahr aus dem Einbürgerungsrat. Das schreibt die Ortsgemeinde in einer Mitteilung.

Sie haben während mehreren Amtsperioden zahlreiche Einbürgerungswillige gemäss den Vorgaben des Amtes für Gemeinden und Bürgerrecht geprüft und auf die Rechte und Pflichten eines Schweizer Bürgers vorbereitet.

Dienstag, 15. Dezember, 07:47 Uhr

In Wattwil wird das Friedenslicht nach Hause gebracht

Dieses Jahr war es eine besondere Herausforderung, dass das Friedenslicht von Betlehem allen Corona-Einschränkungen zum Trotz tatsächlich in die Schweiz gebracht werden konnte.

Dieses Jahr war es eine besondere Herausforderung, dass das Friedenslicht von Betlehem allen Corona-Einschränkungen zum Trotz tatsächlich in die Schweiz gebracht werden konnte.

Bild: PD

(pd/dh) Das «Friedenslicht» ist eine in Bethlehem, dem Geburtsort von Jesus, entzündete Flamme. Diese kommt jeweils auch in die Schweiz und auch in die reformierte Kirche in Wattwil. Ab dem 21. Dezember leuchtet es im Eingang der Kirche, gleich beim rollstuhlgängigen Zugang. Zu den Öffnungszeiten kann man dort eine Kerze anzünden und das Friedenslicht «holen».

In der aktuellen Coronazeit bringt die Kirchgemeinde das Friedenslicht in Wattwil auf Wunsch auch nach Hause, wie es in einer Mitteilung heisst. Es wird am Mittwochnachmittag den 23. Dezember gebracht. Wer den Wunsch hat, meldet sich unter info@ref-mtg.ch bis zum 21. Dezember. Wer möchte, dass eine Kerze mitgebracht wird, kann dies auch mitteilen.

Zugleich braucht es Helferinnen und Helfer, die das Licht bringen. Wer Zeit und Interesse hat, meldet sich bis am 21. Dezember bei nanette.rueegg@ref-mtg.ch oder 076 603 18 20.

Montag, 14. Dezember, 08:58 Uhr

Keine zweite Chance für Musical Chance im Frühling 2021

Das Musical zum Jubiläum der Kantonsschule Wattwil wird auch im kommenden Jahr nicht aufgeführt.

Das Musical zum Jubiläum der Kantonsschule Wattwil wird auch im kommenden Jahr nicht aufgeführt.

Bild: Urs M. Hemm

Bereits wurde das Jubiläumsmusical «Chance» der Kantonsschule Wattwil um ein Jahr verschoben – es wäre im April dieses Jahres in der Weberhalle aufgeführt worden. Nun hat letzte Woche das OK gemeinsam mit der Schulleitung beschlossen, das Projekt abzusagen. Dies schreibt das OK in einer Medienmitteilung.

«Es ist leider die einzige vernünftige Entscheidung – so sehr sie mich schmerzt», sagt Claudia Dischl, Produktionsleiterin. «Zu viele Dinge sind ungewiss, zu viele Fragen stehen im Raum. Weiter ist das Projekt ist zu gross und komplex, um erst zu einem späteren Zeitpunkt reagieren zu können.» Es wurden auch Anpassungen und Alternativen diskutiert, zum Beispiel eine Filmproduktion zu realisieren. Doch ein Musical dieser Grösse braucht die Live-Bühne, ist Claudia Dischl überzeugt. Zumal die aufwendige Technik und das ganze Bühnenkonzept von Grund auf neu geplant werden müsste.

Bereits einen grossen Einsatz geleistet

Während mehr als zwei Jahren hat das OK in das Projekt «Chance» Zeit und Herzblut investiert. Die Absage tue ihr aber vor allem für alle Schülerinnen und Schüler leid, die bereits grossen Einsatz geleistet und sich sehr auf das eigentliche Ziel – die grosse Bühne – gefreut haben, so Claudia Dischl.

«Es bleibt mir im Moment nur, allen Beteiligten von Herzen für ihr Engagement und die bereichernde Zusammenarbeit zu danken.»
«Chance» wird bis auf Weiteres in der Schublade bleiben. «Wir hoffen auf eine Wiederaufnahme in ein paar Jahren, zu einem anderen Kanti-Anlass – wenn wieder uneingeschränkt Kultur gelebt werden kann!»

Freitag, 11. Dezember, 15:34 Uhr

Bühne Thurtal verschiebt Märliproduktion «Eine Woche voller Samstage»

Wegen Corona: Nach der erfolgreichen Premiere vom 25. November ist schon wieder Schluss bis auf weiteres.

Wegen Corona: Nach der erfolgreichen Premiere vom 25. November ist schon wieder Schluss bis auf weiteres.

Bild: PD

(pd/hs) Aufgrund der erneuten Verschärfungen zum Thema Coronavirus hat der Bundesrat heute offiziell entschieden öffentliche Veranstaltungen im Kulturbereich zu verbieten. Darunter fällt auch das erst gerade am 25. November uraufgeführte Märchen Sams: «Eine Woche voller Samstage» von Simon Keller. Nach intensiver Überlegung habe die Geschäftsleitung der Ostschweizer Theaterproduktionsgruppe Bühne Thurtal entschieden das Stück zu verschieben, heisst es in einer Medienmitteilung. «Das Stück wurde bereits einstudiert und mehrmals aufgeführt. Daher kann es jeder Zeit ohne grossen Probeaufwand wiederaufgenommen werden», lässt sich Simon Keller, der das Stück selber für die Bühne umgeschrieben und inszeniert hat, zitieren. Bereits gekaufte Tickets bleiben gültig und werden derzeit nicht storniert. Der Vorverkauf auf Ticketino für die neuen Termine beginnt, sobald diese definitiv feststehen.

Auch bei der ursprünglich für März bis Mai 2020 geplanten Dinnerkomödie «Verdammte Baustellen» des Ensembles «Tour Bühne» hat das Coronavirus zu einer Umstellung geführt. Die Aufführungen stehen neu im Frühsommer 2021 auf dem Programm. Die neuen Daten werden so bald wie möglich auf www.verdammtebaustellen.ch aufgeschaltet. Bereits gekaufte Tickets bleiben gültig und werden derzeit nicht storniert. Der Vorverkauf auf Ticketino für die neuen Termine beginnt, sobald diese definitiv feststehen.

Freitag, 11. Dezember 09:59 Uhr

Ausbau der gynäkologischen Sprechstunde am Spital Wattwil

Bietet zusätzliche Sprechstunden im Spital Wattwil an: Irene Graf, Leitende Ärztin in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in der SRFT, bringt sowohl fachliche Kompetenz als auch viel Herzlichkeit mit.

Bietet zusätzliche Sprechstunden im Spital Wattwil an: Irene Graf, Leitende Ärztin in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in der SRFT, bringt sowohl fachliche Kompetenz als auch viel Herzlichkeit mit.

Bild: PD

Neben Frank Liedke, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe, bietet neu auch die Leitende Ärztin Irene Graf gynäkologische Sprechstunden im Spital Wattwil an. Damit kann das Angebot der Sprechstunden an diesem Standort auf zwei Tage pro Woche erweitert werden.

«Wir freuen uns, dass wir damit unser Angebot für die Toggenburger Patientinnen ausbauen können», sagt Frank Liedke. Nicht nur bestehende Toggenburger Patientinnen der gynäkologischen Praxis in Wil können so wohnortnah die Sprechstunde aufsuchen, es werden auch neue Patientinnen aufgenommen.

Kompetenz und Menschlichkeit

Irene Graf arbeitet bereits seit 2017 als Leitende Ärztin in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Wil. Dort führt die Fachärztin für Gynäkologie neben ihrer Sprechstundentätigkeit auch Operationen durch und ist im Bereich der Geburtshilfe tätig. Die Patientinnen im Toggenburg können sich auf eine kompetente und erfahrene Gynäkologin freuen, die auch viel Herzlichkeit mitbringt. «Neben fachlicher Kompetenz sind mir Respekt und Menschlichkeit in meiner Arbeit sehr wichtig», so die 44-jährige Gynäkologin.

Ebenso wie Frank Liedke bietet sie in ihren Sprechstunden umfassende Dienstleistungen an. Die Gynäkologinnen und Gynäkologen der SRFT führen die regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen wie den Krebsabstrich des Gebärmutterhalses und Untersuchungen der Brust durch. Ausserdem beraten sie Frauen jeden Alters zur Verhütung, bei ungewollter Kinderlosigkeit, zu Risikoschwangerschaften oder bei Problemen in den Wechseljahren. «Das Schöne an der Praxistätigkeit ist, dass wir Frauen während ganz unterschiedlicher Phasen ihres Lebens umfassend betreuen und begleiten können», sagt Irene Graf.

Praxis mit moderner Infrastruktur

Die gynäkologische Praxis im Spital Wattwil befindet sich im neu eingerichteten Medizinischen Untersuchungszentrum und verfügt über eine moderne Infrastruktur. Die Sprechstunden finden jeweils dienstags und freitags statt. Bei Abwesenheiten werden Frank Liedke und Irene Graf durch die Oberärztinnen und –ärzte der Klinik für Gynäkologie- und Geburtshilfe vertreten. In dringenden Fällen an anderen Wochentagen erhalten die Wattwiler Patientinnen jederzeit einen Termin in der Praxis im Spital Wil.