Toggenburg-Ticker
Die FDP Wattwil nominiert Pascal Wiget als Kandidaten für den Schulrat +++ Kantonsrat wählt nebenamtliche Handelsrichterinnen und -richter +++ Neu-Kantonsrat Ruben Schuler: Alle anderen sind älter

Was passiert gerade im Toggenburg und den umliegenden Gemeinden? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus der Region. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Toggenburg.

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Die FDP Wattwil nominiert Pascal Wiget als Kandidaten für den Schulrat

Flurin Schmid, Präsident FDP Wattwil, Pascal Wiget, Schulratskandidat und Urs Bichler, abtretender Schulrat (von links) an der Nominationsversammlung.

Flurin Schmid, Präsident FDP Wattwil, Pascal Wiget, Schulratskandidat und Urs Bichler, abtretender Schulrat (von links) an der Nominationsversammlung.

Bild: PD

Die FDP Wattwil hat am Montag an der Nominationsversammlung in der Berit Klinik Wattwil für den abtretenden Schulrat Urs Bichler Pascal Wiget als Kandidaten nominiert, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Ersatzwahl in den Schulrat findet am 13. März 2023 statt.

Pascal Wiget wuchs in Wattwil auf und absolvierte seine Berufslehre bei der Gemeindeverwaltung Wattwil. Im Anschluss wechselte er in die Bankenbranche und war während mehrerer Jahre bei der Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg tätig. Berufsbegleitend bildete er sich in «Banking and Finance» und schliesslich zum Wirtschaftsinformatiker weiter und leitet seit mehreren Jahren ein Team von Softwareentwicklern und IT-Analysten bei Raiffeisen Schweiz.

Pascal Wiget ist verheiratet und Vater von zwei Kindern im Kindergarten- beziehungsweise Vorschulalter. Pascal Wiget überzeugt mit seinem Fachwissen in Informatik- und Finanzfragen. Das sind genau diese Bereiche, in denen die Schulgemeinde Wattwil vor grossen Herausforderungen steht, heisst es weiter. Die FDP Wattwil sei überzeugt, dass mit Pascal Wiget ein fachlich kompetenter Kandidat der Wattwiler Schulbürgerschaft vorschlagen werden könne.

Urs Bichler war 19 Jahre lang Schulrat

Anlässlich der Nominationsversammlung wurde Urs Bichler für seine Dienste im Schulrat gedankt. Er gehörte dem Schulrat während 19 Jahren an. Urs Bichler habe die Geschicke der Schulgemeinde Wattwil-Krinau entscheidend mitgeprägt, heisst es weiter. Mit grossem Engagement habe er sich für die Belange der Schülerinnen und Schüler, der Lehrpersonen, der Eltern sowie anderen Beteiligten eingesetzt.

Sein Interesse war breit gefächert und es lagen ihm sowohl die technischen als auch die pädagogischen Belange sehr nahe. Im Bereich der Informatik war er stark engagiert und jederzeit bereit, Probleme zu lösen und Betroffenen behilflich zu sein. Er war Mitglied verschiedener Kommissionen. Zuletzt präsidierte er die IT-Kommission, war Mitglied der Baukommission und setzte sich für die Schulwegsicherheit ein. Ein gutes Zusammenwirken aller mitwirkenden Kräfte war ihm stets ein grosses Anliegen. Seine stetige Bereitschaft, einzuspringen wo Bedarf war, zeichnete ihn aus, ist weiter zu lesen.

Ersatzwahl Gemeinderat Wattwil

Die Parteimitglieder der FDP Wattwil haben anlässlich der Nominationsversammlung die Parteileitung ermächtigt, allfällige Kandidatinnen und Kandidaten für die Ersatzwahl in den Gemeinderat Wattwil anzuhören, für diese Wahlempfehlungen auszusprechen oder aber, bei ausbleibenden Kandidaturen, einen eigenen Vorschlag einzureichen. (pd/mas)

Kantonsrat wählt nebenamtliche Handelsrichterinnen und -richter

Der Kantonsrat wählte nebenamtliche Handelsrichterinnen und -richter, auch aus der Region Wil und Toggenburg.

Der Kantonsrat wählte nebenamtliche Handelsrichterinnen und -richter, auch aus der Region Wil und Toggenburg.

Bild: Benjamin Manser

Der Kantonsrat wählte am Montag neben dem Kantonsgericht auch nebenamtliche Handelsrichterinnen und -richter. Darunter befinden sich verschiedene Personen aus der Region.

Es handelt sich um Roger Hadorn (SVP, Uzwil, 77 Stimmen), Martin Kaiser (Die Mitte/EVP, Bronschhofen, 80 Stimmen), Savi David (SP, Jonschwil, 72 Stimmen), Kurt Stocker (Grüne, Wil, 72 Stimmen) und Markus Zunzer (Die Mitte / EVP, Wil, 77 Stimmen). Sie alle stellen sich zur Wiederwahl. Neuer Handelsrichter ist unter anderem Marcel Widmer (FDP, Mosnang, 51 Stimmen).

Nicht alle Vakanzen wurden besetzt. Morgen Dienstag findet ein weiterer Wahlgang statt. Die nebenamtlichen Handelsrichter vertreten verschiedene Wirtschaftszweige. Schliesslich gehören dem Handelsgericht auch Mitglieder des Kantonsgerichts an. (mkn)

Neu-Kantonsrat Ruben Schuler: Alle anderen sind älter

Kantonsrat Ruben Schuler wird an der Novembersession des St.Galler Kantonsrates vereidigt.

Kantonsrat Ruben Schuler wird an der Novembersession des St.Galler Kantonsrates vereidigt. 

Bild: Benjamin Manser

Der Mosnanger FDP-Vertreter Ruben Schuler startete gestern mit der Vereidigung in seine erste Session im Kantonsparlament. Mit Jahrgang 1995 ist er der jüngste unter den 120 Räten. Und er wurde gleich auch ohne Gegenstimmen in die Redaktionskommission, die Gesetze im Hinblick auf die Schlussabstimmung unter die Lupe nimmt, gewählt. Ruben Schuler war für Imelda Stadler (Lütisburg) nachgerückt. (mkn)

Claudia Wetter ins Kantonsgericht wiedergewählt

Claudia Wetter (SP) wurde als Kantonsrichterin wiedergewählt.

Claudia Wetter (SP) wurde als Kantonsrichterin wiedergewählt.

Bild: Regina Kühne, 27.11.2018

Auf der Traktandenliste der November-Session standen unter anderem zahlreiche Wahlen in gerichtliche Instanzen. Sie waren nicht umstritten. Der Kantonsrat bestätigte als erstes die neun Kantonsrichterinnen und Kantonsrichter. Darunter ist auch eine Toggenburgerin, Claudia Wetter (SP, Bazenheid, 92 Stimmen). (mkn)

Wirtschaftsforum Toggenburg: Personelle Veränderungen

Der neue Vorstand des Wirtschaftsforums Toggenburg.

Der neue Vorstand des Wirtschaftsforums Toggenburg.

Bild: PD

«Alles im Fluss» – so lautet das Thema des Wirtschaftsforums Toggenburg wtf23. Das passt zur heutigen Zeit: Corona, Digitalisierung, Fachkräftemangel und Unsicherheiten in der Versorgungslage – dies sind nur einige Einflüsse, die Unternehmen und Organisationen geschickt umschiffen müssen. Es findet statt am Donnerstag, 11. Mai, auf dem Gelände der Toggenburger Messe, die am folgenden Tag ihre Tore öffnet.

Möglichkeit zur Horizonterweiterung

«Unser wft23 ist eine Möglichkeit zur Horizonterweiterung. Wir sprechen über Veränderungen. Wir lernen den Umgang mit dem Wandel. Und wir verstehen, warum die Veränderung auch wichtig ist: Gemeinsam. Mit hochkarätigen ReferentInnen. Unserem erfrischenden Moderator. Und einer Menge spannender Gäste aus Wirtschaft und Politik», schreiben die Veranstalter.

Ein kleiner Vorgeschmack? Auf der Bühne stehen Peter Brandl, einer der meistgebuchten Keynote-Speaker Europas, und Daniel Hünebeck, der Spezialist für digitales KMU-Marketing. Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm von der ETH-Konjunkturforschungsstelle wagt einen spannenden Ausblick in die weitere Wirtschaftsentwicklung und die daraus resultierenden Folgen für die Unternehmen im Toggenburg.

Neuer Auftritt, neue Vorstände

Der Wandel ergreift auch die Organisation des wft23. So gibt es neue Gesichter im Vorstand. Matthias Hüberli, Inhaber der Anwaltskanzlei Hueberli Lawyers AG, präsidiert neu den Vorstand. Neu zuständig fürs Ressort Sponsoring ist Katharina Ledergerber-Künzli, Leiterin Gewerbekunden der Kantonalbank Wattwil.

Der dritte Neue im Bund ist Markus Kammermann. Er ist Inhaber der Kommunikationsagentur BBK in Sirnach. Ebenfalls neu im Vorstand engagiert sich Gregor Menzi. Der Inhaber der Bäckerei Abderhalden in Wattwil regelt die Logistik und die Verpflegung am wft23. Gemeinsam mit dem langjährigen Vorstandsmitglied Christian Vetsch.

Patrick Brändle von der Steuer- und Wirtschaftsberatung Aegerter+Brändle stellt weiterhin die korrekte Buchhaltung sicher. Simon Walther pflegt mit seiner Kommunikationsagentur 2plus die richtige Kommunikation und das neue Erscheinungsbild.

Anmeldung unter www.wft23.ch.

WorldSkills: Bronzemedaille für Pascal Hofstetter

Pascal Hofstetter hat an den WorldSkills die Bronzemedaille gewonnen.

Pascal Hofstetter hat an den WorldSkills die Bronzemedaille gewonnen.

Bild: PD

Der Landmaschinenmechaniker Pascal Hofstetter aus Wildhaus hat
an den WorldSkills in Salzburg die Bronzemedaille geholt. Die Goldmedaille sicherte sich ein Chinese, Silber ging an einen Letten. Der Wildhauser, angestellt bei der Gebr. Huser AG in Wildhaus, kam auf 702 Punkte. Die Bandbreite lag bei 744 Punkten (Sieger) und 623 Punkten (Letzer).

Der Grossanlass ist am Samstagabend zu Ende gegangen. Die WorldSkills 2022 wurden über drei Monate dezentral abgehalten. Der Berufswettbewerb in Österreich war der letzte Teil, daran nahmen vier Vertreter aus der Schweiz teil. Bei 34 Starts in verschiedensten Berufen gewann das Schweizer Team 19 Medaillen. Insgesamt waren 37 Teilnehmende aus der Schweiz am Start. (ab)

Reto Bleiker neuer Präsident der St.Galler Schwinger

Reto Bleiker (links) ist seit Sonntag neuer Präsident des St.Galler Kantonal Schwingerverbands. Erster Gratulant ist sein Vorgänger Martin Kurmann.

Reto Bleiker (links) ist seit Sonntag neuer Präsident des St.Galler Kantonal Schwingerverbands. Erster Gratulant ist sein Vorgänger Martin Kurmann. 

Bild: Beat Lanzendorfer

Der 48-jährige Gähwiler Käsermeister Martin Kurmann kann das Präsidentenamt der St.Galler Schwinger ruhigen Gewissens an den acht Jahre jüngeren Reto Bleiker aus Mels weiterreichen.

Sportlich rückt die kommende Generation immer mehr in den Fokus, was die grosse Anzahl gewonnener Kränze in diesem Jahr unterstreicht. Finanziell schliesst der Verband das Geschäftsjahr mit einem Plus von gut 11'000 Franken ab. Dazu beigetragen hat das St.Galler Kantonalschwingfest vom vergangenen Mai in Wil, das mit knapp 6000 Besucherinnen und Besuchern einen Rekordaufmarsch verzeichnete und mit Werner Schlegel den Sieger stellte.

Diese Informationen erhielten die 172 Stimmberechtigten, die sich am Sonntagmorgen in Dietfurt zur Delegiertenversammlung des St.Galler Kantonal Schwingerverbandes trafen. Total gehören dem St.Galler Schwingerverband 7528 Mitglieder an. Nebst Kurmann, der das Präsidentenamt nach sechs Jahren an Reto Bleiker übergab, reichte auch der Degersheimer Christian Tschumper als Verbandskassier seinen Rücktritt ein. Beide wurden für ihre Verdienste in den Kreis der Ehrenmitglieder aufgenommen. Neu gehören zum Vorstand Urban Götte aus Stein sowie Ruedi Eugster aus Quarten.

Zu den weiteren Geehrten zählten die zurückgetretenen Aktivschwinger Arnold «Nöldi» Forrer, Daniel Bösch und Beat Wickli. Und nicht zu vergessen das Quartett, das Ende August beim Eidgenössischen in Pratteln einen Kranz für die St.Galler Delegation holte. Es sind dies die drei Toggenburger Werner Schlegel, Marcel Räbsamen und Damian Ott sowie Marco Good aus Sargans.

Insgesamt reisten 22 St.Galler Schwinger in die Nordwestschweiz. Was der grössten Fraktion der Nordostschweizer Delegation entsprach. Ein weiteres Indiz dafür, wie stark die St.Galler Schwinger zurzeit unterwegs sind.

Deshalb blickt der abtretende Präsident Martin Kurmann auch optimistisch in die Zukunft. Auch was die Schwingfeste innerhalb des eigenen Verbandes betrifft. Im kommenden Jahr wird das Kantonalschwingfest in Wittenbach stattfinden. Im Jahr darauf ist Grabs an der Reihe. Das Nachwuchsschwingfest 2023 organisiert der Schwingverband Rapperswil und Umgebung. (bl)

Noch ein Unfall in Bütschwil

Zweiter Unfall mit Verletzungsfolgen binnen weniger Stunden in Bütschwil. Am Samstagmittag um 12.30 Uhr ist ein Auto nach einem Ausweichmanöver an der Libingerstrasse in Bütschwil verunfallt. Der 19-jährige Lenker war mit seinem Auto von Libingen in Richtung Bütschwil unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 62-jähriger Mann mit seinem Auto in die Gegenrichtung. Auf Höhe der Heui lenkte der 19-Jährige sein Auto abrupt nach rechts, da er gemäss eigenen Aussagen eine Kollision mit dem entgegenkommenden Auto verhindern wollte.

Bei diesem Unfall verletzte sich ein 19-Jähriger leicht.

Bei diesem Unfall verletzte sich ein 19-Jähriger leicht.

Bild: Kapo

Daraufhin kam das Auto des jungen Mannes von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern und rutschte über die Fahrbahn. Es geriet erneut ab der Fahrbahn und prallte in einen Stromleitungsmasten. Daraufhin überschlug sich das Auto im abfallenden Wiesenbord und prallte in einen Telefonleitungsmasten. Durch den Unfall wurde der 19-Jährige leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand laut Polizeiangaben Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.

Schon in der Nacht auf Samstag war es in Bütschwil zu einem Unfall gekommen (siehe übernächste Meldung). Nach dem Selbstunfall war die Lenkerin noch bis Wattwil weitergefahren. Dort gab jedoch das Auto den Geist auf. (kapo)

Martin Zürcher ist neuer Heberlein-Geschäftsführer

Martin Zürcher ist neuer operativer Leiter der Heberlein AG in Wattwil.

Martin Zürcher ist neuer operativer Leiter der Heberlein AG in Wattwil.

Bild: PD

Nach sechs Jahren als Geschäftsführerin zog sich Eva Wang Ende September aus der Heberlein AG zurück. Nachfolger wird Martin Zürcher, Jahrgang 1975. Er zeichnet seit 2019 für die Finanzen des Unternehmens verantwortlich. Zudem bringt Zürcher 20 Jahre Erfahrung in der Industrie mit. Dank mehrjährigen beruflichen Aufenthalten in China und Indonesien haben er profunde Kenntnisse über die wichtigste Absatzregion der Heberlein AG, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Auch künftig will das Heberlein AG ihre High-Tech-Produkte am Standort Wattwil nicht nur entwickeln, sonder auch herstellen, (pd)

Bütschwil: Nach Selbstunfall mit kaputtem Auto weitergefahren

Das Auto wurde beim Selbstunfall beschädigt.

Das Auto wurde beim Selbstunfall beschädigt.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Am Samstag, kurz nach Mitternacht, hat eine 39-jährige Autofahrerin in Bütschwil einen Selbstunfall verursacht. Die Frau war mit ihrem Auto von Wil in Richtung Wattwil unterwegs. Beim Ausserfeld kollidierte ihr Auto mit einem Leitpfosten. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr sie weiter ehe ihr Auto beim Kreisel Brendi in Wattwil stehenblieb. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte die Frau laut Mitteilung als fahrunfähig ein. Sie musste ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete die Entnahme eine Blut- und Urinprobe an. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. (kapo/stm)

Wattwil: Eichhofstrasse gesperrt

Die Eichhofstrasse in Wattwil muss saniert werden.

Die Eichhofstrasse in Wattwil muss saniert werden.

Bild: Sabine Camedda

Wegen Rutschsanierung wird die Eichhofstrasse ab dem 28. November für zwei bis drei Wochen gesperrt, wie die Gemeinde Wattwil mitteilt. Die Zufahrt zur Baustelle ist gestattet. Für Radfahrer und Fussgänger ist die Strasse ebenfalls gesperrt. Eine Umleitung wird signalisiert. Für Fragen und Auskünfte soll man sich an die Abteilung Infrastruktur wenden: Tel. 071 987 55 30. (pd/law)

Ärztezentrum Mosnang bald fertig

Am 17. Dezember findet im neuen Ärztezentrum ein Tag der offenen Tür statt.

Am 17. Dezember findet im neuen Ärztezentrum ein Tag der offenen Tür statt.

Bild: PD

Der Bau des Ärztezentrums Mosnang kann plangemäss Anfang Dezember fertiggestellt werden. Dies schreibt die Gemeinde Mosnang im aktuellen Mitteilungsblatt. Die Bevölkerung sei herzlich eingeladen, das Zentrum am Tag der offenen Tür am 17. Dezember zwischen 10 und 16 Uhr zu besichtigen.

Das Ärztezentrum wird den Patientinnen und Patienten der Region neben Hausarzt- und Notfallmedizin auch Leistungen im Bereich der ambulanten Medizin anbieten: So etwa der Zugang zu Spezialistinnen und Spezialisten, die Zusammenarbeit mit der Physiotherapie, die erweiterte Diagnostik mit Ultraschall, Digitalröntgen, körperliche Leistungstests aber auch intravenöse Therapien in Bereichen der Inneren Medizin. Der Praxisbetrieb beginnt im neuen Jahr am Montag, dem 2. Januar 2023. (pd/law)

Bazenheider wird neuer Leiter des Grundbuchamtes in Wil

Sandro Brägger wird neuer Leiter des Wiler Grundbuchamtes.

Sandro Brägger wird neuer Leiter des Wiler Grundbuchamtes.

Bild: PD

Am 1. Juni 2023 übernimmt Sandro Brägger die Leitung des Wiler Grundbuchamtes. Der 29-Jährige tritt damit die Nachfolge von Christoph Tiefenauer an, der pensioniert wird. Brägger ist in Bazenheid aufgewachsen und hat eine kaufmännische Lehre bei der Gemeindeverwaltung Kirchberg absolviert.

Er arbeitete mehrere Jahre beim Grundbuchamt Kirchberg und absolvierte parallel dazu die Ausbildung zum Grundbuchverwalter. Seit September 2018 ist er auf dem Grundbuchamt der Stadt Wil tätig. Vor kurzem schloss Brägger zudem eine Ausbildung als Rechtsagent ab. Die Stadt Wil ist überzeugt, mit Sandro Brägger eine hervorragende Nachfolge gefunden zu haben, und dankt Christoph Tiefenauer für seinen jahrelangen und professionellen Einsatz, wie es in einer Mitteilung heisst. (pd/law)

Seilbahnen auf den Chäserrugg am Wochenende geöffnet

Wer am Wochenende in die Höhe möchte, kann dies mit der Standseilbahn Iltios.

Wer am Wochenende in die Höhe möchte, kann dies mit der Standseilbahn Iltios.

Bild: Ralph Ribi

Wer dieses Wochenende in den Schnee möchte, kann auf den Chäserrugg. Die Standseilbahn Iltios und die Luftseilbahn auf den Gipfel sind in Betrieb für Fussgängerinnen und Fussgänger. Dies schreibt Toggenburg Tourismus in einer Mitteilung. (pd/law)

Michai Ivan Meli ausgezeichnet

Gruppenbild der diesjährigen Preisträger.

Gruppenbild der diesjährigen Preisträger.

Bild: PD

Die Pestalozzi Gruppe und ihre Tochterfirma Gabs AG haben vor Kurzem zum 40. Mal den Pestalozzi Stiftepreis verliehen: Die 96 besten Lehrabsolventinnen und -absolventen der Deutschschweiz in den Bereichen Haustechnik, Metallbau und -verarbeitung sowie Gebäudehülle erhielten die Auszeichnung für ihre Leistungen anlässlich eines Jubiläumsanlasses in der JED-Events in Schlieren.

Michai Ivan Meli

Michai Ivan Meli

Bild: PD

Einer der Gewinner ist Michai Ivan Meli aus Oberhelfenschwil. Er ist einer der besten Polymechaniker EFZ Profil E der Schweiz und absolvierte seine Ausbildung beim Unternehmen Metrohm AG in Herisau.

Zu seinem Gewinn sagt er: «Ich finde die Verleihung des Stiftepriis eine tolle Sache. Mann kann neue Kontakte knüpfen und bekommt einen spannenden Einblick in eine neue Firma.» Als Gewinn durfte er eine Auszeichnung sowie ein Huawei-Tablet entgegennehmen. (pd)

Ebnat-Kappel wird Etappen- und Schlussort der Toure de Suisse Women

Sepp Giger und Christian Spoerlé vom lokalen OK unterschreiben mit Tour-Direktor Olivier Senn die nötigen Verträge.

Sepp Giger und Christian Spoerlé vom lokalen OK unterschreiben mit Tour-Direktor Olivier Senn die nötigen Verträge. 

Bild: PD

Am Montag 19. Juni 2023 und am darauffolgenden Dienstag hält der Radsport Einzug in Ebnat-Kappel. Wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, endet die dritte Etappe der Tour de Suisse Women am Montagabend in Ebnat-Kappel. Am Dienstag starten die Fahrerinnen dann zu einer Etappe durch das Toggenburg, deren Ziel sich wiederum im Doppeldorf befindet.

Als Etappenziel und -start kommt Ebnat-Kappel die Rolle eines so genannten Hubs zu. Wo genau Strecken durchführen werden, ist noch nicht bekannt. Die hügelige Gegend im Toggenburg biete den Fahrerinnen aber viel Abwechslung und einige Herausforderungen, heisst es beim Organisationskomitees (OK).

Linda Indergand (rechts) während einer Etappe der ersten Tour de Suisse Women, die im Jahr 2019 stattfand. Die Schweizer Spitzenfahrerin wird 2023 ebenfalls in Ebnat-Kappel starten und ins Ziel kommen.

Linda Indergand (rechts) während einer Etappe der ersten Tour de Suisse Women, die im Jahr 2019 stattfand. Die Schweizer Spitzenfahrerin wird 2023 ebenfalls in Ebnat-Kappel starten und ins Ziel kommen.

Bild: Gian Ehrenzeller / Keystone

Gemäss Mitteilung ist das OK seit kurzem mit der Planung beschäftigt. Es brauche nicht nur die Infrastruktur, um den Fahrerinnen auf der Strecke und im Ziel- und Startbereich die nötige Sicherheit und Komfort zu gewährleisten. Auch für die zahlreichen Fans und die Sponsoren müsse gesorgt sein.

Die Tour de Suisse der Frauen wird im kommenden Jahr erst zum dritten Mal ausgetragen. Die Teilnahme von bekannten Fahrerinnen wie Jolanda Neff, Marlen Reusser und Linda Indergand, die alle Olympia- und WM-Medaillen gewonnen haben, zeigt, dass das Rennen bei den Profis bereits einen hohen Stellenwert geniesst. Im vergangenen Jahr waren 175 Fahrerinnen am Start. (pd/rop)

Andreas Nef wird Hauswart für Schulen und Gemeindegebäude

Andreas Nef

Andreas Nef

Bild: PD

Dass der Lichtensteiger Gemeinderat Andreas Nef zurücktritt, ist schon länger bekannt. Nun ist klar, weshalb. Wie dem Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen ist, wurde Nef als Hauswart für die Schul- und Gemeindeliegenschaften gewählt.

Nef tritt seine Stelle am 1. Januar 2023 an. Weiter heisst es in der Mitteilung: «Weil sich das Amt als Gemeinderat und Angestellter der Schule nicht vereinbaren lassen, tritt Andreas Nef als Gemeinderat zurück.» (pd)

Oberstufen Kirchberg und Bazenheid duellieren sich in der Mathematik

Die Disziplinensieger der Gruppe «Dedekind».

Die Disziplinensieger der Gruppe «Dedekind».

Bild: PD

Zum zweiten Mal duellierten sich vergangenen Dienstag die beiden Oberstufen Kirchberg und Bazenheid am «Tag der Mathematik» und klärten die Frage, welche Schule über die besseren Mathematikerinnen und Mathematiker verfügt. Die insgesamt 64 freiwillig anwesenden Jugendlichen aller drei Jahrgänge haben sich in vier Disziplinen gemessen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Königsdisziplin war ein Einzelwettkampf mit einer Mathe-Prüfung, die den Teilnehmenden einiges abverlangte, heisst es weiter. Danach gab es einen 20-minütigen Gruppenwettkampf mit Knobelaufgaben, welchem die beiden Speed-Disziplinen Kopfrechnen und Speedcubing folgten.

Der Oberstufe Kirchberg ist die Revanche für die Austragung im vergangenen Jahr knapp geglückt. In der Königsdisziplin reüssierte Dana Berger der Oberstufe Kirchberg hauchdünn vor Laurin Scherrer der Oberstufe Bazenheid. Die Gruppe «Dedekind» um Damian-Quentin Breetz, Leron Holenstein und Melvin Hado beanspruchte den ersten Platz im Gruppenwettkampf für Bazenheid.

Der beste Kopfrechner kommt dieses Jahr mit Blir Ziberi aus Bazenheid. Im Speedcubing trocknete Lean Stadler aus Kirchberg mit 22.935 Sekunden die Konkurrenz ab. Neben je einem Wanderpokal für die Erstplatzierten erhielten die Medaillenränge einen entsprechenden Zeugniseintrag, der ihre Leistungen am Mathe-Tag würdigt. (pd/mas)

Adventsmarkt in Neu St.Johann nach zwei Jahren Unterbruch

Der Adventsmarkt in Neu St.Johann fand vergangenes Wochenende statt.

Der Adventsmarkt in Neu St.Johann fand vergangenes Wochenende statt.

Bild: PD

Am vergangenen Wochenende wurde der Adventsmarkt auf dem Areal des Johanneums in Neu St.Johann nach zwei Jahren Unterbruch wieder durchgeführt, wie es in einer Mitteilung heisst.

An den beiden Tagen hatten die Besucherinnen und Besucher viele Möglichkeiten bei über 40 Marktteilnehmenden und Vereinen Geschenke, einen Adventskranz oder handgefertigte Artikel zu erwerben. Kinder konnten sich beim Kerzenziehen und Lebkuchen-Verzieren verweilen. Das Kasperlitheater und die Geschichtenerzählerin konnte wegen Krankheit nicht auftreten. Am Sonntagnachmittag war dann der Samichlaus zu Besuch. Die MG Ennetbühl gab auf ihrer Tour anlässlich des Tags der offenen Tür des Gewerbevereins auch am Adventsmarkt einige Stücke zum Besten. (pd/mas)

Schach-Schweizermeisterschaft in Alt St. Johann

Das besondere am nationalen Schachturnier im Toggenburg ist, dass nur Mädchen teilnahmeberechtigt sind.

Das besondere am nationalen Schachturnier im Toggenburg ist, dass nur Mädchen teilnahmeberechtigt sind.

Bild: Sandra Ardizzone / AGR

Der Schachclub Toggenburg kann sich mit einer schon fast hundertjährigen Geschichte brüsten. Nun führt der Verein zum ersten Mal einen Anlass von nationaler Bedeutung durch. Am Wochenende vom 26./27. November treten im Thursaal des Schweizerhof in Alt St. Johann kluge Köpfe aus allen Landesteilen zum mentalen Kampf an.

In fünf Altersklassen von U8 bis U16 wetteifern die Spielerinnen um Schweizer-Meisterinnen-Titel. Gestartet wird am Samstag um 15.30 Uhr, die Rangverkündigung findet am Sonntag um 15 Uhr statt.

Meisterinnen von 2021 sind mit von der Partie

Das Besondere ist, dass nur Mädchen am Start sind. Die Meisterinnen von 2021 sind allesamt mit von der Partie. Daria Bangerter, U16, aus Steinmaur, und Nina Brüssow, U14, aus Zürich, versuchen, ihre letztjährigen Titel zu verteidigen. Die anderen Vorjahresmeisterinnen sind altersmässig eine Kategorie hochgerückt und peilen einen neuen Titel an.

Bei den Jüngsten (U8) ist das Feld offen. Hier sind auch zwei Mitglieder des SC Toggenburg am Start. Eva Näf Schmid aus Nesslau hat 2021 mit dem 4. Rang knapp eine Medaille verpasst. Beim «Heimspiel» nun sind die Ambitionen hoch. Liliane Sieben aus Neu St. Johann spielt derweil zum ersten Mal mit. Zuschauerinnen und Zuschauer sind willkommen, jedoch ist aus Platzgründen die Zahl beschränkt. (pd)

Wattwil: Urs Lenherr für 50 Jahre geehrt

Urs Lenherr spielt nicht nur verschiedene Blasinstrumente, sondern ist auch als Dirigent gefragt.

Urs Lenherr spielt nicht nur verschiedene Blasinstrumente, sondern ist auch als Dirigent gefragt.

Bild: PD

Urs Lenherr, Mitglied der Musikgesellschaft Wattwil, wurde an der Delegiertenversammlung des St. Galler Blasmusikverbands für 50 Jahre aktive Tätigkeit als Musikant geehrt.

Die fachliche Grundausbildung absolvierte er auf der Trompete, dazu erlernte er das musikalische Handwerk der Tuba, des Eufoniums, der Posaune und des Kontrabasses. Talentiert zeigt sich Urs Lenherr aber speziell auch mit dem Taktstock. Als Spielführer in der Militärmusik ist er ein gefragter Mann.

Zahlreiche Formationen standen unter seiner Leitung, darunter die Musikgesellschaften aus Lichtensteig (1984–1988, 1996–2001) und Wattwil (1980–1991). Aktuell übt Lenherr seine Liebe zur Musik als Blechbläser in den Musikgesellschaften Hemberg und Wattwil aus. (pd)

Lichtensteig: Chössi-Theater erhöht die Preise

Das Chössi-Theater in Lichtensteig ist für die Spielsaison 2023 bereit.

Das Chössi-Theater in Lichtensteig ist für die Spielsaison 2023 bereit. 

Bild: Ruben Schönenberger (29. Juni 2020)

­«Schön ist es auf der Welt zu sein!» Mit dieser Feststellung beginnt das Chössi-Theater das neue Jahr. Und wer diesen Schlager kennt, dem wird sich die Melodie nun wie ein Wurm im Ohr einnisten. «Schön ist es auf der Welt zu sein!» ist auch der Titel des neuen Programms von Nicole Knuth und Roman Wyss, mit dem die Spielzeit 2023 eröffnet wird.

Die unangenehme vorneweg: Die Eintrittspreise wurden auf die neue Spielzeit hin erhöht. Auf Fr. 35.- (Normalpreis) und Fr. 30.- (ermässigt). Dafür sind Twint- und Kartenzahlungen möglich.

Mit dem «Theater Ariane» aus Winterthur ist ein Theater im Chössi zu Gast, das sich der kleinen feinen Inszenierung von literarischen Stoffen verschrieben hat. Es zeigt zwei Produktionen: Fontanes «Effi Briest» und «Messer in Hennen».

Mit einem «Berliner Beizenabend« wird auch das wunderbare Restaurant der Bahnhalle als Spielort mit einbezogen. Aus einem Abend mit Texten von und über Theodor Fontane, sowie einem Berliner Buffet wird ein literarisch-kulinarisches Erlebnis. 

Für das junge Publikum spielt das Theater Max «Angstmän» und DAKAR-Produktion zeigt «SOKO Schafskopf ermittelt». Die Vorstellungen für die ganze Familie sind jeweils an einem Sonntag um 14 Uhr.  

Und dann sind da noch die «Stobete» mit der Landstreichermusik (Es darf getanzt werden), Dodo Hug, Michael Elsener, Pippo Pollina, Balduin Bählamm und viele mehr. (pd)

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Wattwil: Online-Befragung im Schomatten-Quartier

Blick über die Thur in Wattwil auf Höhe der Berglistrasse. Im Hintergrund rechts das Schomattenquartier.

Blick über die Thur in Wattwil auf Höhe der Berglistrasse. Im Hintergrund rechts das Schomattenquartier.

Bild: Beat Lanzendorfer

Im Juni 2021 lag das Vorprojekt «Umgestaltung und Verlängerung der Schomattenstrasse» zur Mitwirkung auf. Nach der Auswertung der erhaltenen Eingaben stellte der Gemeinderat mit dem Abschluss des Vorprojekts im Januar 2022 eine Quartierbefragung in Aussicht. Diese wird aktuell bis Mitte Dezember durchgeführt. Damit will der Gemeinderat ein aktuelles Stimmungsbild aus dem Quartier abholen.

Die anonyme Online-Umfrage mit rund einem Dutzend Fragen wird von einem externen Anbieter durchgeführt und ausgewertet. 

Im August 2018 hatte der Gemeinderat das Schomatten-Quartier über die Idee zur Umgestaltung und Verlängerung der Schomattenstrasse inklusive einer neuen Thurbrücke informiert. Aus der Versammlung heraus kam der Auftrag an den Gemeinderat, eine neue «Berglibrücke» mit gleichzeitiger Verkehrsberuhigung auf der Schomattenstrasse zu prüfen. (pd)

Umfrage zum Hochwasserschutz in Kirchberg

In der Gemeinde Kirchberg muss die Finanzierung von Hochwasserschutzprojekten geklärt werden.

In der Gemeinde Kirchberg muss die Finanzierung von Hochwasserschutzprojekten geklärt werden.

Bild: PD

In der Gemeinde Kirchberg stehen kostspielige Hochwasserschutzprojekte an, um das Baugebiet vor Verwüstung zu schützen. Davon betroffen sind auch private Bäche auf privaten Grundstücken. Die Frage stellt sich, wie die nötigen Projekte finanziert werden sollen. Die Mitte Kirchberg und das «Bürgerkomitee Faire Bachsanierungen – ohne Perimeter» gelangten mit dem Anstoss um Durchführung einer Volksbefragung an den Gemeinderat.

Dieser hat nun das Forschungsinstitut gfs.bern damit beauftragt. Es stehen drei Vorschläge zur Finanzierung von Hochwasserschutzprojekten zur Auswahl: Die Gemeinde übernimmt die Kostenanteile der privaten Grundeigentümer, die Kostenanteile der privaten Grundeigentümer werden zwingend vorgeschrieben oder es wird auf eine Regelung verzichtet.

Die Bevölkerung der Gemeinde ist eingeladen, sich bis am 23. Dezember an der Befragung zu beteiligen. Die Infobroschüre und den Brief mit dem Zugang erhalten alle Stimmberechtigten im Laufe dieser Woche. Die Anonymität der Antwort ist garantiert und das Mitmachen freiwillig, wie der Gemeinderat im Mitteilungsblatt schreibt. Über das Resultat der Befragung informiert die Gemeinde nach der Auswertung Anfang 2023. (pd)

Radroute Toggenburg: Schwachstelle beim Ifangkreisel in Bazenheid

Die neu angebrachte Markierung der Querungsstelle für Velofahrer.

Die neu angebrachte Markierung der Querungsstelle für Velofahrer.

Bild: PD

Die Radroute Toggenburg führt auf der Wilerstrasse durch das Dorf Bazenheid. Auf dieser Radroute befand sich eine Schwachstelle vor dem Ifangkreisel. Es fehlte dort eine Querungshilfe für Radfahrer. Dies schreibt die Gemeinde Kirchberg im aktuellen Mitteilungsblatt. 

Im August 2021 hatte der Gemeinderat festgelegt, dass Abklärungen für die Behebung dieser Schwachstelle getroffen werden sollen. Von der Wälli Ingenieure AG wurden unter Beizug der Kantonspolizei Lösungsansätze skizziert. 

Vor dem Zeughaus an der Toggenburgerstrasse beginnt in Richtung Zentrum ein kombinierter Geh- und Radweg, der beim Ifangkreisel endet. Die Radroute Toggenburg hat zum Ziel, mit der definierten Veloverkehrsverbindung in der Region das Velo als Verkehrsmittel zu stärken. Personen, die das Velo als Verkehrsmittel nutzen, sowie sportlich ambitionierte Velofahrer werden vorwiegend auf der Strasse fahren und nicht auf den kombinierten Geh- und Radweg wechseln. Für den Freizeitverkehr mit dem Velo ohne sportliche Ambitionen mag sich dieser Geh- und Radweg eignen.

Aufgrund dieser Sachlage wurde entschieden, bei der Schwachstelle Ifangkreisel, Wilerstrasse, eine zusätzliche Markierung anzubringen sowie die Velopiktogramme mit Richtungspfeilen zu ergänzen. Diese Massnahmen wurden diesen Herbst umgesetzt und werden im Agglomerationsprogramm Wil als erledigt betrachtet. (pd)

Hemberg: Ventilator in Restaurantküche gerät in Brand

Das Feuer entstand im Bereich eines Ventilators in der Küche.

Das Feuer entstand im Bereich eines Ventilators in der Küche.

Bild: Kapo

In einem Restaurant in Hemberg ist am Sonntag ein Ventilator in der Küche in Brand geraten. Bei der Kantonalen Notrufzentrale ging kurz nach 12.25 Uhr eine Meldung über einen Brand an der Haldenstrasse ein. Die ausgerückte Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Ein 63-jähriger Mann wurde wegen Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Als Brandursache steht ein technischer Defekt am Ventilator im Vordergrund, wie es in einer Polizeimitteilung heisst. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen waren die zuständige Feuerwehr und der Rettungsdienst vor Ort. (kapo)

Weltcupeinsatz für Josua Mettler

Skirennfahrer Josua Mettler aus Unterwasser.

Skirennfahrer Josua Mettler aus Unterwasser.

Bild: Robert Kucera

Josua Mettler aus Unterwasser reist diese Woche mit dem Team von Swiss Ski an die Weltcuprennen in Lake Loiuse. Dort stehen die ersten Speed-Rennen der neuen Saison auf dem Programm.

Der Obertoggenburger ist einer von 15 Fahrern aus der Schweiz, welche die Reise nach Übersee antreten. Die definitive Selektion, welche Athleten in der Abfahrt und welche in den beiden Super-G an den Start gehen, werden erst kurz vor den Rennen öffentlich kommuniziert. (ab)

Kantonsrat: Antwort auf Windenergie-Vorstoss von Thalmann, Sailer und Cozzio

Eine der Windturbinen im Schweizer Windpark auf dem Mont Soleil.

Eine der Windturbinen im Schweizer Windpark auf dem Mont Soleil. 

Bild: Valentin Flauraud/Keystone

«Die Regierung ist sich bewusst, dass die Festlegung geeigneter Gebiete für die Nutzung von Windenergie eine anspruchsvolle Aufgabe ist.» Das schreibt die St.Galler Kantonsregierung in ihrer Antwort auf eine Interpellation von Linus Thalmann (SVP, Kirchberg), Bruno Cozzio (Die Mitte, Uzwil) und Martin Sailer (SP, Unterwasser). Sie verlangten in ihrem politischen Vorstoss eine «Beschleunigung der Inkraftsetzung».

Die Interpellation erkundigt sich insbesondere danach, welchen Anteil Windenergie überhaupt leisten kann, wann die Umsetzung der Planung in den kantonalen Richtplan vorgesehen ist, wie der Einbezug der Gemeinden und der Bevölkerung geschehen soll und welche Massnahmen zur Verfahrensbeschleunigung bestehen.

Gesetzesanpassung auf Bundes- und Kantonsebene

Die Gemeinden und die Bevölkerung können ihre Interessen im Rahmen der Mitwirkung zur Richtplananpassung 2023 einbringen. Die Ergebnisse daraus werde die Regierung bei der definitiven Umsetzung des Richtplans in ihre Erwägungen einbeziehen, heisst es in der Antwort aus der Pfalz.

Die Verfahrensdauer sei zum grössten Teil von den bundes- und kantonalrechtlichen Vorgaben abhängig. Eine massgebliche Beschleunigung sei nur möglich, wenn auf eidgenössischer oder kantonaler Ebene die Gesetzgebung angepasst werde. Da derzeit entsprechende Bestrebungen auf Bundesebene laufen, sieht die St.Galler Regierung aktuell noch keinen Handlungsbedarf.

In den vergangenen Monaten sei eine fachliche Grundlage für die stufengerechte Interessensabwägung geschaffen worden, in welcher die relevanten Nutzungs- und Schutzinteressen für mögliche Standorte eruiert, bewertet und gegeneinander abgewogen werden. Die Grundlagen stützen sich dabei auf das Konzept «Windenergie» des Bundes und die sogenannte Matrix «Schutzinteressen/Nutzungsinteressen» des kantonalen Richtplans.

Der kantonale Richtplan 2023 soll voraussichtlich im dritten Quartal 2023 erlassen werden, die Genehmigung durch den Bundesrat erwartet man im ersten Quartal 2024, heisst es in der kürzlich veröffentlichten Interpellationsantwort weiter. (ab)

Lichtensteig eröffnet die Weihnachtsbeleuchtung

Der Weihnachtsbaum in Lichtensteig.

Der Weihnachtsbaum in Lichtensteig. 

Bild: Sascha Erni

Am Freitag eröffnete Lichtensteig die «traditionelle Weihnachtsbeleuchtung», wie Stadtpräsident Mathias Müller es nannte. Rund 200 Lichtensteigerinnen und Lichtensteiger besuchten den Anlass. Der diesjährige Baum wurde von der Ortsgemeinde Lichtensteig gespendet – und wird wegen der Energiekrise weniger lang beleuchtet werden als bisher. (ser)

Toggenburg unter den besten Schweizer Ferienwohnungs-Destinationen

Ferien mit Blick auf die Churfirsten: Die Ferienwohnungen im Toggenburg schneiden im nationalen Vergleich sehr gut ab.

Ferien mit Blick auf die Churfirsten: Die Ferienwohnungen im Toggenburg schneiden im nationalen Vergleich sehr gut ab.

Bild: PD

Beim Swiss Holiday Home Award 2022 von E-Domizil wurde das Toggenburg in der Kategorie «Grosse Destination» mit dem fünften Rang prämiert. In der Kategorie mass sich das Toggenburg mit Destinationen wie Graubünden, dem Wallis oder dem Berner Oberland. Die Ferienregion Toggenburg reihte sich dabei hinter Saas-Fee/Saastal, Unterengadin Samnaun Val Müstair, Davos-Klosters und der Jungfrau-Region ein.

Der Swiss Holiday Home Award wird durch die Vermarktungsplattform für aktuell 14’000 Ferienwohnungen jährlich unter den Ferienregionen vergeben. Ausschlaggebend für die Auszeichnung sind 10’000 Gästebewertungen. Bewertet werden die Kategorien «Ausstattung», «Lage», «Sauberkeit», «äusserer Eindruck» sowie «Preis/Leistung».

Insbesondere zu trumpfen weiss die Ferienregion Toggenburg in den Kategorien «Ausstattung» (Platz 2) und «Preis/Leistung» (Platz 1). Auch bei den Gästen aus dem Ausland steht die Region hoch im Kurs. Sie erreicht Rang 4 der bestbewerteten Destinationen der Schweiz nach dem Unterengadin, Interlaken und der Jungfrau-Region.

Die Auszeichnung bestätigt die Relevanz von Ferienwohnungen am Toggenburger Übernachtungsangebot. Die Logiernächte in Ferienobjekten übersteigen jene der Hotellerie (110’000 im Jahr 2021) schätzungsweise um das Doppelte. Gerade in den vergangenen zwei Jahren stieg die Nachfrage nach privaten Unterkünften massiv. (pd)

Bazenheid: Drei Verletzte bei Frontalkollision mit zwei Autos

An beiden Autos entstand insgesamt Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

An beiden Autos entstand insgesamt Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Am Freitag kurz nach 03:25 Uhr ist es auf der Neuen Industriestrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Die beiden Autofahrer wurden dabei unbestimmt verletzt, ein Mitfahrer wurde eher leicht verletzt. Wie die Kantonspolizei St.Gallen berichtet, wurden die beiden Autofahrer von der Rega und vom Rettungsdienst in Spitäler gebracht.

Ein 38-jähriger Mann fuhr mit einem Auto und seinem 28-jähriger Beifahrer auf der Neuen Industriestrasse in Richtung Umfahrung Bazenheid. Zur gleichen Zeit fuhr ein 60-jähriger Mann mit seinem Auto in die entgegengesetzte Richtung. Gemäss jetzigen Erkenntnissen dürfte das Auto des 38-Jährigen auf Höhe der Verzweigung Neue Industriestrasse – Zwizachstrasse aus bislang unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten sein.

In der Folge kam es zur Frontalkollision zwischen den beiden Autos. Durch die Kollision drehte sich das Auto des 38-Jährigen und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Das Auto des 60-Jährigen wurde über die Gegenfahrbahn auf das Trottoir geschleudert.

Bei einer Frontalkollision zweier Autos in Bazenheid wurden drei Personen verletzt.

Bei einer Frontalkollision zweier Autos in Bazenheid wurden drei Personen verletzt.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Bei der Kollision wurden alle drei Fahrzeuginsassen verletzt. Der 38-jährige Autofahrer musste mit unbestimmten Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen werden. Zudem stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz eines Führerausweises ist. Der 60-jährige Autofahrer wurde ebenfalls unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 28-jährige Beifahrer wurde eher leicht verletzt. Er verweigerte eine Überführung in einen Spital durch den Rettungsdienst.

Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken. Ausserdem musste die Neue Industriestrasse für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmassnahmen für rund eineinhalb Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr richtete eine Umleitung ein.

Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen stand die zuständige Feuerwehr und medizinisches Fachpersonal im Einsatz. (kapo)

Ebnat-Kappel: Heim Landtechnik AG nach 25 Jahren mit neuem Besitzer

Johannes Heim (links) übergibt nach 25 Jahren sein Unternehmen an Pascal Huser. Heim bleibt aber weiterhin Teil der Geschäftsleitung.

Johannes Heim (links) übergibt nach 25 Jahren sein Unternehmen an Pascal Huser. Heim bleibt aber weiterhin Teil der Geschäftsleitung.

Bild: PD

Das erklärte Ziel von Johannes Heim war immer: Mit der Zeit gehen, wirtschaftlich reparieren, Neuheiten präsentieren und einen guten Service in der Werkstatt anbieten.

Nach 25 Jahren hat er sich um eine Nachfolge seines Geschäfts Heim Landtechnik AG umgesehen. Mit Pascal Huser seien die erklärten Ziele auch in Zukunft gewährleistet, wie Johannes Heim sagt. Pascal Huser ist seit dem 1. November 2022 der neue Eigentümer und Geschäftsführer der Firma Heim Landtechnik AG.

Johannes Heim bleibt weiterhin Teil der Geschäftsleitung. Simon Scheiwiller und Matthias Tischhauser komplettieren das vierköpfige Leiterteam. Alle haben die Meisterprüfung, sind also eidgenössisch diplomierte Landmaschinenmechanikermeister. Heidi Heim, ebenfalls Teil des 23-köpfigen Teams der Heim Landtechnik AG sagt: «Unsere Freude ist sehr gross, dass wir einem so kompetenten Team die Leitung übergeben dürfen.» (pd)

Neue Gemeinde Neckertal: Steuerfuss soll bei 120 Prozent liegen

Per 1. Januar 2023 besteht das Toggenburg noch aus zehn statt wie bis anhin zwölf Gemeinden. Denn Neckertal, Hemberg und Oberhelfenschwil schliessen sich zur vereinigten Gemeinde Neckertal zusammen. Viele Fragen sind geklärt. Offen war lange, wo der Steuerfuss zu liegen kommt. Nun ist klar: bei 120 Prozent. Das ist zumindest der Vorschlag, welcher der Stimmbürgerschaft an der ersten gemeinsamen Bürgerversammlung am 28. November unterbreitet wird. Somit sinkt die Steuerbelastung für die Bewohnenden aller Gemeinden. Aktuell liegt der Steuerfuss in Oberhelfenschwil bei 134, in Hemberg bei 133 und in Neckertal bei 132 Prozent.

Auch das erste Budget ist erstellt. Der Aufwand beträgt knapp 40 Millionen Franken. Geplant ist für das Jahr 2023 ein Verlust von rund 650'000 Franken. Die Neuinvestitionen betragen netto rund 2,6 Millionen Franken. Auch diesbezüglich hat die Stimmbürgerschaft am 28. November das letzte Wort. (sdu)

In Neu St.Johann hat sich ein Auffahrunfall ereignet

Bei einem Auffahrunfall in Neu St.Johann haben sich zwei Jugendliche verletzt.

Bei einem Auffahrunfall in Neu St.Johann haben sich zwei Jugendliche verletzt.

Symbolbild: Kapo

Am Mittwoch, 16. November, kurz nach 8.15 Uhr, ist es auf der Schwägalpstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen einem Motorrad und einem Mofa gekommen. Beide Jugendlichen wurden dabei leicht verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. Dies geht aus einer Mitteilung der St.Galler Kantonspolizei hervor. 

Eine 17-jährige Jugendliche fuhr mit ihrem Motorrad auf der Schwägalpstrasse in Richtung Verzweigung Schwägalpstrasse/Sidwaldstrasse. Zur gleichen Zeit fuhr eine 15-jährige Jugendliche mit ihrem Mofa vor ihr in die gleiche Richtung. Sie beabsichtigte bei der Verzweigung links in die Sidwaldstrasse einzubiegen.

Aus bislang unbekannten Gründen übersah die 17-Jährige die 15-Jährige. In der Folge prallte das Motorrad in das Mofa. Beide Jugendliche wurden dabei leicht verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. (kapo)

Die alte Turnhalle in Ganterschwil ist einsturzgefährdet

Bei einer Prüfung im Rahmen der geplanten Innensanierung wurde zufällig entdeckt, dass die alte Turnhalle in Ganterschwil einsturzgefährdet ist.

Bei einer Prüfung im Rahmen der geplanten Innensanierung wurde zufällig entdeckt, dass die alte Turnhalle in Ganterschwil einsturzgefährdet ist.

Bild: Andrea Häusler

Wie aus einer Meldung im Mitteilungsblatt der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil hervorgeht, wurde im Rahmen der für 2024 geplanten Innensanierung der alten Turnhalle in Ganterschwil die Holz-Dachkonstruktion überprüft. Dabei sei festgestellt worden, dass das Dachtragwerk überlastet und einsturzgefährdet ist.

Die Turnhalle wurde deshalb aus Sicherheitsgründen umgehend gesperrt. Als Sofortmassnahme wird das Hallendach mit abgestützten Balken verstärkt. Dadurch kann die Turnhalle bis zum Entscheid über das weitere Vorgehen weiterhin genutzt werden. (pd)

Lichtensteig/Uzwil: Kägi realisiert «Smart Factory» mit Unterstützung von Bühler

Kägi in Lichtensteig rüstet technisch auf.

Kägi in Lichtensteig rüstet technisch auf.

Bild: PD

Der Schweizer Technologiekonzern Bühler hebt die langjährige Zusammenarbeit mit dem Schweizer Schokoladenwaffelhersteller Kägi Söhne AG auf die nächste Stufe. Bühler unterstützt Kägi beim Aufbau seiner Smart Factory. Bis 2024 will Kägi seinen gesamten Maschinenpark digital vernetzen und alle Prozessdaten visualisieren.

Eine der ersten Massnahmen des Teams bestand darin, den grössten Teil der Kägi-Produktion an die Bühler Insights-Plattform anzuschliessen, das digitale Tool von Bühler, das Geräte, Betriebskennzahlen und Analysen miteinander verbindet.

Judith Spreitzer, Projektleiterin Bühler Services, sagt: «Die Anbindung von Kägi an die Bühler Insights-Plattform schafft eine einzigartige Transparenz über Prozess- und Maschinendaten. Von den Rohstoffen über das Backen und Füllen der Waffelblätter bis hin zum Schokoladenüberzug können die Daten nun jederzeit erfasst, analysiert und interpretiert werden.»

Ein weiterer Vorteil von Bühler Insights ist, dass es durch die Verknüpfung von Prozessen, Geräten und Daten die Unternehmen dabei unterstützt, wichtige Fragen der Nachhaltigkeit anzugehen, wie zum Beispiel die Messung ihrer Umweltauswirkungen.

Franziska Babst, Leiterin Qualität & Entwicklung bei Kägi, sagt: «Wir haben eine ganze Reihe von neuen, innovativen Produkten in Planung. Ideen haben wir genug. Mit dieser Anlage und Bühler an unserer Seite sind wir nun in der Lage, neue Produkte in hoher Qualität und in grossen Stückzahlen herzustellen.» (pd/uh)

«Neckerblatt» - das neue Mitteilungsblatt der Gemeinde Neckertal

Das «Neckerblatt» wird monatlich erscheinen.

Das «Neckerblatt» wird monatlich erscheinen.

Symbolbild: PD

Der Gemeinderat hat sich für ein neues Mitteilungsblatt entschieden, welches neu nur noch monatlich erscheinen soll. Damit möchte der Gemeinderat erreichen, dass informative und gehaltvolle Inhalte der Leserschaft präsentiert werden können.

Das neue Mitteilungsblatt steht primär für Mitteilungen der Gemeinde, der Schule und der hiesigen Vereine zur Verfügung. Gewerbliche Inserate sind möglich. Aufgrund des Umfangs und weil den Kirchgemeinden eigene, gut organisierte Publikationsmittel zur Verfügung stehen, möchte der Gemeinderat die kirchlichen Nachrichten und Veranstaltungen reduzieren. So werden weiterhin ausserordentliche Veranstaltungen der Kirchgemeinden mit öffentlichem Interesse im Veranstaltungskalender publiziert.

Die Details zur Nutzung des neuen Mitteilungsblatts werden in einem Reglement geregelt, welches ab 1. Januar 2023 auf www.neckertal.ch publiziert wird. (gk/uh)

Lütisburger ist Weltmeister in der Sportart Spartan

Sven Lusti aus Grünhügel, Lütisburg, hat vom 4. bis 6. November an der Trifecta World Championship in Sparta, Griechenland, teilgenommen. Dabei ist er in seiner Alterskategorie zum Weltmeister gelaufen, wie die Gemeinde Lütisburg in ihrem Mitteilungsblatt schreibt. Der Gemeinderat gratuliert Sven Lusti zu diesem Erfolg. 

Sparten ist ein Extrem-Hindernislauf, wobei es verschiedene Distanzen gibt: Von Sprint (5 Kilometer) bis Ultra Beast (50 Kilometer). Je nach Distanz müssen bis zu 60 Hindernisse überwunden werden, zum Beispiel Überwinden einer hohen Eskaladierwand, Überspringen eines Feuers, an Tauen hochklettern, Speerwurf, unter Stacheldraht hindurch kriechen, sich eine Ziffernkombination merken oder Sandsäcke einen Berg hinaufschleppen. Schafft man ein Hindernis nicht, muss man stattdessen bis zu 30 Straf-Burpees absolvieren (eine Fitnessübung, Mischung aus Kniebeuge, Liegestütz und Strecksprung). Bei den Beast-Distanzen kommen oftmals Berglauf-Elemente dazu.

Bei der Sparten Trifecta WM, an der Sven Lusti teilgenommen hat, mussten die drei gängigen Distanzen Sprint (5 Kilometer), Super (10 Kilometer) und Beast (25 Kilometer) an einem Wochenende bewältigt werden. Am Schluss des dritten Rennens durfte Lusti sich die Goldmedaille in seiner Altersklasse (35 bis 39-jährig) umhängen lassen. (lsf)

Es geht vorwärts: Arbeiten für Markthallensteg in Wattwil vergeben

Der Markthallensteg wird über die Thur führen.

Der Markthallensteg wird über die Thur führen.

Visualisierung: PD

Die Gemeinde Wattwil will zwischen dem Areal Rietwis und der Austrasse einen überdachten Fussgängersteg aus Holz über der Thur errichten. Damit wird die innerörtliche Verbindung zwischen der Sport- und Freizeitanlage Rietwis und der Markthalle massgeblich verbessert. Nun hat der Gemeinderat hierfür die Baumeisterarbeiten an die Pozzi AG, Wattwil und den Auftrag für den Montagebau in Holz an die Abderhalden Holzbau AG, Wattwil, vergeben.

Ursprünglich war der Baustart schon 2021 vorgesehen. Das Projekt wurde  allerdings aufgrund von einzelnen Landerwerbsverhandlungen verzögert. Der Markthallensteg wird voraussichtlich rund 50 Meter lang sein und etwa 1,25 Millionen Franken kosten. Im September lag das Bauprojekt öffentlich auf. (pd)

Wattwil: Wanderweg Eggli, Rumpf wird mehrere Wochen gesperrt

Der Wanderweg ist wegen Holzschlags gesperrt.

Der Wanderweg ist wegen Holzschlags gesperrt.

Bild: Sandro Büchler

Der Forstbetrieb der Ortsgemeinde Lichtensteig führt einen Holzschlag im Raum Rumpf, Wattwil durch. Infolge dessen wird der Wanderweg Eggli, Rumpf, von heute Dienstag an gesperrt, wie die Gemeinde Wattwil mitteilt. Unter der Woche und bis voraussichtlich am Freitag, 9. Dezember, kann der Weg nicht begangen werden. Zusätzlich wird der Parkplatz hinterer Rumpf gesperrt, wobei ein temporärer Ersatzparkplatz Richtung Wattwil eingerichtet wird. Bei Fragen steht der Revierförster zur Verfügung (Tel. 058'229'16'39). (pd)

Die Karte des betroffenen Gebiets.

Die Karte des betroffenen Gebiets.

Bild: PD

Zuzwil wird im Juni 2023 zur Turnerhochburg

Das Toggenburger Turnfest findet im Juni 2023 in Zuzwil statt. Turnerinnen und Turner aus 270 Vereinen aus der ganzen Schweiz werden erwartet.

Das Toggenburger Turnfest findet im Juni 2023 in Zuzwil statt. Turnerinnen und Turner aus 270 Vereinen aus der ganzen Schweiz werden erwartet. 

Bild: PD

Mit 5000 Turnenden aus der ganzen Schweiz: Vom 23. bis 25. Juni 2023 findet in Zuzwil das Toggenburger Turnfest 2023 statt.

Das Fest startet am Freitag mit Einzelwettkämpfen und Spielturnieren, am Samstag finden Vereinswettkämpfe in unterschiedlichen Disziplinen statt. An den beiden Abenden sorgen Live-Auftritte von bekannten Bands für Stimmung. Dabei sind die Stubete Gäng, Gugge3000 und DJ Piccolo. Seinen Abschluss findet das Fest mit der grossen Schlussfeier am Sonntag .

Der Turnverein Zuzwil erwartet insgesamt 5000 Turnerinnen und Turner von 270 Vereinen aus der ganzen Schweiz. Gemäss OK-Mitglied Manuel Hämmerli sind geschätzt 1000 Helfende notwendig. «Die Helfershirts sind bereits in Auftrag gegeben, nun fehlt noch der eine oder andere Träger», so der Verantwortliche für Event und Marketing. (pd)

Markus Büchel: Zahl der Katholikinnen und Katholiken in Mitteleuropa sinkt

Bischof Markus Büchel im Gespräch mit Pfarreiangehörigen in Bütschwil.

Bischof Markus Büchel im Gespräch mit Pfarreiangehörigen in Bütschwil.

Bild: PD

Am Freitag besuchte Bischof Markus Büchel die Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg. Ort der Begegnung war die katholische Pfarrei Bütschwil. Ein Besuch des Bischofs schliesst alle vier Jahre die Visitation der Seelsorgeeinheiten durch Generalvikar Guido Scherrer ab.

Einer Pfarreiangehörigen brannte besonders die Frage, ob für Josef Manser, der im kommenden Jahr in die Seelsorgeeinheit Gaster wechselt, schon wieder ein Pfarrer in Sicht sei. Dies konnte Markus Büchel nicht mit einem klaren Ja beantworten. Er betonte jedoch, dass das ganze Pastoralteam gemeinsam die Seelsorge gewährleiste und dass es auch in der Pfarrvakanz eine Lösung für priesterliche Dienste gebe.

Auf die Frage nach der Kirche in zwanzig Jahren antwortete der Bischof:

«Eines ist sicher: die Kirche ist noch da, in der Schweiz wohl kleiner als heute, aber immer noch mit Ausstrahlung in die Welt, besonders auch im sozialen Bereich».

In Mitteleuropa werde die Zahl der Katholikinnen und Katholiken zwar von Jahr zu Jahr kleiner. Weltweit aber steige sie. Beim Apéro blieb zusätzlich Zeit, Bischof Markus Fragen zu stellen, was ausgiebig getan wurde. (pd/rop)

Mosnanger Radballer glückt Revanche für EM

Björn Vogel (links) und Rafael Artho haben das erste Klaus Orio Gedächtnisdurnier gewonnen.

Björn Vogel (links) und Rafael Artho haben das erste Klaus Orio Gedächtnisdurnier gewonnen.

Bild: PD

Rafael Artho und Björn Vogel vom RMV Mosnang haben in Darmstadt das erste Klaus-Orio-Gedächtnisturnier gewonnen. Im Finale gelang dem von Ruedi Artho trainierten Duo ein 10:5-Sieg gegen Hofen in Deutschland.

Damit nahmen die Toggenburger auch Revanche für die U23-Europameisterschaft im September, bei der sie den sechsten Rang belegt hatten. Am Wochenende qualifizierten sich Artho und Vogel in der Gruppenphase mit Siegen gegen Tann und Worfelden für das Halbfinale. Einzig gegen die Europameister aus Darmstadt setzte es eine Niederlage. Im Halbfinale dann bezwangen die Mosnanger die tschechischen Bronzemedaillen-Gewinner Zlin. Darmstadt schied im Halbfinale gegen Hofen aus.

Das Finale verlief spektakulär. Nach der regulären Spielzeit stand es 4:4. In der Verlängerung hielt Björn Vogel Ball um Ball und bei den Mosnangern Kontern schoss Rafael Artho Tor um Tor. Am Ende hiess es 10:5 für Mosnang. (pd/rop)

Gleichviele Hauben wie 2022

Die «Bodega Noi»
rangiert erneut unter den 860 besten Restaurants der Schweiz.

Die «Bodega Noi» rangiert erneut unter den 860 besten Restaurants der Schweiz.

Bild: Hannes Thalmann

Als einziges Restaurant im Toggenburg hat es die «Bodega Noi» in die 2023er-Ausgabe des Gault&Millau Guide Schweiz geschafft. Mit vierzehn Hauben bleibt die Bewertung des Lokals an der Loretostrasse 19 die gleiche wie im Guide 2022. Der traditionsreiche Restaurantführer kürte die 870 besten Restaurants der Schweiz.

In der Begründung wird unter anderem das Ambiente im Freien gelobt, das eher an Südfrankreich als an das Toggenburg erinnere. Die «mediterran angehauchten Gerichte aus regionalen Produkten» überzeugte die Autorschaft insgesamt. Explizit gelobt werden die «tollen Weine» und das «leicht süssliche» Randen-Gazpacho, das «intensiv und erfrischend» schmecke.(rop)

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