TOGGENBURG-TICKER
Adventsmorgenerwachsen in der evangelischen Kirche Wattwil +++ Region: Der Winter ist da +++ Covid-Abstimmung: Hemberg lag zeitweise vorne

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Toggenburg: In unserem Toggenburg-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Montag, 29. November, 11:34 Uhr

Adventsmorgenwachen – adventliche Gedanken und Genüsse an drei Donnerstagmorgen in Wattwil

Die evangelische Kirche Wattwil wird während den Adventsbesinnungen nur wenig beleuchtet.

Die evangelische Kirche Wattwil wird während den Adventsbesinnungen nur wenig beleuchtet.

Bild: PD

An den Donnerstagmorgen vom 2., 9., und 16. Dezember um 6.40 Uhr lädt die Kirchgemeinde Mittleres Toggenburg zu Adventsbesinnungen in die evangelische Kirche Wattwil ein. Diese werden von Jugendarbeiter Thomas Faes und Pfarrer Rainer Pabst gestaltet.

Die stille und nur spärlich beleuchtete Kirche schafft eine beruhigende Atmosphäre und hilft, sich auf den Advent und den neuen Tag einzustimmen. Gedanken, Geschichten und Lieder ermutigen, kleine Zeichen vom Himmel zu erwarten und mit Worten und Taten die Welt heller und wärmer zu machen.

Der besinnliche Teil dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Anschliessend sind alle zum gemeinsamen Frühstück eingeladen, die unter 16 sind oder ein Zertifikat vorweisen können. Wer das nicht kann, darf eine kleine Überraschung in Empfang nehmen. Willkommen sind nicht nur Schülerinnen und Schüler der Erlebnisprogramme oder Konfirmandinnen und Konfirmanden, sondern alle, die sich diese besonderen Momente nehmen können. (pd)

Montag, 29. November, 06:07 Uhr

Schnee bis in tiefe Lagen

In der Nacht auf Montag ist viel Schnee gefallen.

In der Nacht auf Montag ist viel Schnee gefallen.

Bild: Beat Lanzendorfer

Wie von Meteo Schweiz angekündigt, hat der Winter über das Wochenende auch in tieferen Lagen Einzug gehalten. Besonders in der Nacht auf Montag hat es ergiebig geschneit.

Die Winterdienste stehen praktisch im Dauereinsatz, trotzdem wird auf den Strassen zu erhöhter Vorsicht geboten. (bl)

Sonntag, 28. November, 16:06 Uhr

Covid-Abstimmung: Hemberg lag zeitweise vorne

Hemberg in einer Winternacht.

Hemberg in einer Winternacht.

Bild: PD

Hemberg lag bei der Covid-Abstimmung zeitweise vorne. Das konnte man einer Agentur-Meldung kurz nach Mittag entnehmen. Danach sagten 71,0 Prozent der Stimmenden in Hemberg Nein zum Covid-19-Gesetz, mehr als in jeder anderen Gemeinde der Schweiz. Allerdings waren da noch nicht allzu viele Gemeinden ausgezählt, da vor allem die kleineren Gemeinden mit dem Auszählen oft rascher fertig sind als die grösseren.

Mittlerweile ist Hemberg landesweit auf Platz 16 von 2002 Gemeinden zurückgefallen. Auf Platz 34, also immer noch in den top zwei Prozent, findet man mit Neckertal (67,2 Prozent) die nächste Toggenburger Gemeinde. Mosnang hat Platz 46 mit 64,7 Prozent erreicht. Dazwischen liegen noch zwei Ausserrhoder Gemeinden, Schwellbrunn auf Platz 23 mit 68,5 Prozent und Schönengrund auf Rang 32 mit 67,2 Prozent. (mkn)

Sonntag, 28. November - 10:22 Uhr

Unterwasser: Frau verletzt sich mit Motorsäge

Am Samstag , um 11.20 Uhr, ist eine 22-jährige Frau während Holzarbeiten an der Hofstrasse in Unterwasser durch eine Motorsäge verletzt worden. Sie wurde von der Rettung ins Spital geflogen.

Die Frau verletzte sich am Bein.

Die Frau verletzte sich am Bein.

Symbolbild: Mareycke Frehner

Die 22-Jährige war mit der Motorsäge daran, einen Ast zu fällen. Nach jetzigen Erkenntnissen verkantete sich die Motorsäge, rutschte weg und verletzte die Frau unbestimmt am Bein. Wie die Polizei mitteilt, wurde sie nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen. (kapo/chs)

Samstag, 27. November, 15:37 Uhr

Kirchberg: Unfall auf der Raserstrecke bei Stelz

Beim Unfall zwischen Stelz und Kirchberg blieb es bei Blechschaden.

Beim Unfall zwischen Stelz und Kirchberg blieb es bei Blechschaden.

Bild: kapo

Am Samstag um 2.45 Uhr ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei St.Gallen war eine 52-jährige Frau mit ihrem Auto und einem Mitfahrer vom Stelz nach Kirchberg unterwegs. Jener Abschnitt wird umgangssprachlich als Raserstrecke bezeichnet. Zur gleichen Zeit für ein 49-jähriger Mann mit seinem Auto in die entgegengesetzte Richtung. In einer Rechtskurve kam es zur Streifkollision der beiden Autos. Der 49-Jährige entfernte sich anschliessend mit seinem Auto von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Er konnte kurze Zeit später von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen kontrolliert werden.

Es stellte sich heraus, dass sowohl die 52-jährige Frau als auch der 49-jährige Mann alkoholisiert unterwegs waren. Sie mussten ihre Führerausweise auf der Stelle abgeben. An den Autos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. (kapo/red)

Freitag, 26. November, 14:14 Uhr

Mosnang auf dem Weg zum Smart Village

Auch Mosnang beabsichtigt sich am Projekt Smart Village der SAB zu beteiligen.

Auch Mosnang beabsichtigt sich am Projekt Smart Village der SAB zu beteiligen.

Archivbild: Martin Lendi

Der Mosliger Gemeinderat hat sich für eine Beteiligung am Projekt «Smart Village» ausgesprochen und dafür einen Nachtragskredit von 3’000 Franken gesprochen. Das Projekt basiert auf einem von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) entwickelten Angebot und richtet sich speziell an Gemeinden im Berggebiet. Mit Smart Village sollen ortsspezifische Lösungen im Bereich der Digitalisierung realisiert werden. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) steuert via SAB einen Beitrag von 8’000 pro Gemeinde bei. Im Toggenburg beteiligen sich weitere Gemeinden am Projekt, welches unter der Federführung der Regionsorganisation steht. (gk/red)

Freitag, 26. November, 10:23 Uhr

Neue Buslinie zwischen Wil und Kirchberg nimmt Betrieb auf

Schon bald nimmt für die Fahrgäste von Wil Mobil eine neue Linie den Betrieb auf.

Schon bald nimmt für die Fahrgäste von Wil Mobil eine neue Linie den Betrieb auf.

Bild: PD

Schon bald ist von der Regiobus AG ein weiterer Bus im Raum Wil unterwegs: Am Montag, 13. Dezember, geht die neue Linie 731 Wil-Rickenbach-Kirchberg, Fetzhof in Betrieb. Die Linie verkehrt in Wil über die Toggenburgerstrasse.

Die bestehende Linie 732 Wil-Rickenbach-Kirchberg-Gähwil wird neu über die Glärnisch- und Wilenstrasse geführt. Durch den geänderten Fahrweg dieser Linie werden die Gebiete entlang der Glärnisch- und Wilenstrasse neu erschlossen. Es werden zusätzliche Haltstellen eröffnet: Wil SG, Allmend; Wilen bei Wil, Glärnischstrasse sowie Rickenbach bei Wil, Pünt.

Wilenstrasse wieder in beiden Richtungen befahrbar

Seit Anfang November ist zudem die Wilenstrasse wieder in beiden Fahrtrichtungen befahrbar. Sämtliche Werkleitungen wurden erneuert. Die Fahrbahnen selbst, und mit ihnen der ganze Strassenraum, präsentieren sich in einem provisorischen Zustand für die Versuchsphase. Die Ausführung der Strassen- und Trottoir-Abschlüsse, der angedachten Wasserrinnen und der dazwischenliegenden Grünflächen, sowie die Installation der neuen Kandelaber entlang der Nordseite der Strasse, sind für das Jahr 2023 vorgesehen. Bis zur Sommerpause 2022 sollen Erfahrungen gesammelt werden, insbesondere im Zusammenhang mit dem neuen Fahrweg der Buslinie 732 Kirchberg-Wil. (pd/red)

Toggenburger Käse geht nach St.Gallen

Bei vielen Käsefreunden beliebt: Käse aus dem Toggenburg.

Bei vielen Käsefreunden beliebt: Käse aus dem Toggenburg.

Bild: Benjamin Manser

Die Chääswelt Toggenburg geht aus. Nämlich mitten in die Innenstadt St.Gallens, wo ab Donnerstag das «St.Galler Haus» steht. Der Pop-Up Store ist ein gemeinsames Projekt verschiedener regionaler Initiativen, die sich für Regionalität einsetzen. Und da dürfen die Käsespezialitäten aus dem Toggenburg nicht fehlen, schreibt Toggenburg Tourismus im aktuellen Newsletter. (pd/red)

Donnerstag, 25. November, 12:33 Uhr

60 neue Defibrillatoren für gesamte Bevölkerung des Kantons St.Gallen

In einigen grösseren Liegenschaften der kantonalen Verwaltung sind bereits Defibrillatoren installiert.

In einigen grösseren Liegenschaften der kantonalen Verwaltung sind bereits Defibrillatoren installiert.

Bild: Keystone

Defibrillatoren können Leben retten, schreibt der Kanton St.Gallen in einer Mitteilung. In einigen Liegenschaften der kantonalen Verwaltung sind sie bereits anzutreffen, nun baut der Kanton St.Gallen sein Netzwerk an Defibrillatoren weiter aus.

In der Schweiz erleiden jährlich etwa 8’000 Personen einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Weniger als fünf Prozent überleben ihn. Diese geringen Überlebenschancen könnten mit dem Einsatz eines Defibrillators rund fünfmal verbessert werden, heisst es weiter.

Neu sollen zusätzliche Standorte für Defibrillatoren ausgerüstet werden, wenn möglich auch im Aussenbereich. Das Ziel ist, dass die Defibrillatoren nicht nur den Mitarbeitenden während der Arbeitszeiten zur Verfügung stehen, sondern rund um die Uhr auch der Bevölkerung. Es wurden rund 60 Defibrillatoren beschafft und installiert. Sämtliche Standorte sind auf der Internetseite www.defikarte.ch eingetragen. (pd/red)

Mittwoch, 24. November, 21:04 Uhr

Hohe Abstimmungs-Beteiligung erwartet

Noch bevor die eigentliche Wahlurne zum Einsatz kommt, zeichnet sich eine hohe Beteiligung an den nationalen Abstimmungen von Sonntag ab.

Noch bevor die eigentliche Wahlurne zum Einsatz kommt, zeichnet sich eine hohe Beteiligung an den nationalen Abstimmungen von Sonntag ab.

Bild: Donato Caspari

Am Wochenende wird über umkämpfte Vorlagen befunden. So steht das Covid-19-Gesetz zur Disposition, und auch über die Pflege-Initiative wird abgestimmt. Es zeichnet sich ab, dass die Wahlbeteiligung hoch sein dürfte. So auch im Toggenburg, wie das Beispiel Kirchberg zeigt. Eine genaue Zahl, wie viele Abstimmungscouverts bis Mittwoch retourniert wurden, gibt es in Kirchberg, der einwohnermässig grössten Gemeinde des Thurtals, zwar nicht. Die Stimmen werden traditionsgemäss erst am Abstimmungssonntag ausgezählt. Doch für den stellvertretenden Ratsschreiber, Magnus Brändle, ist der hohe Rücklauf augenfällig. Er sagt: «Schon drei Urnen sind voll. Es läuft auf eine hohe Stimmbeteiligung hinaus.»

So spannend die nationalen Vorlagen sind, so wenig ist im Toggenburg am Sonntag auf kommunaler Ebene los, nämlich gar nichts. (sdu/rop)

Dienstag, 23. November, 16:20 Uhr

Fahrplanwechsel – Änderung bei der Südostbahn im Regionalverkehr

Vom Fahrplanwechsel bei der SOB sind auch Wattwil, Herisau und St.Gallen betroffen.

Vom Fahrplanwechsel bei der SOB sind auch Wattwil, Herisau und St.Gallen betroffen.

Bild: Martin Knoepfel

Fahrgäste, die abends mit der letzten Intercity-Verbindung aus dem Tessin Richtung Deutschschweiz zurückkehren, profitieren ab dem Fahrplanwechsel von einer neuen Anschlussverbindung in Arth-Goldau. Die S-Bahn Richtung Rothenthurm-Samstagern-Pfäffikon SZ-Rapperswil verkehrt dazu ab Arth-Goldau neu zwei Minuten später um 23.15 Uhr und bedient weiterhin alle Zwischenhalte. In den Nächten von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag verkehrt die S-Bahn weiter nach Wattwil, Herisau und St. Gallen. (pd)

Dienstag, 23. November, 09:42 Uhr

Pflanzaktion Hochstammobstbäume und Wildsträucher in Ebnat-Kappel und Nesslau

«Wönder die alli do pflanzä?» fragte erstaunt ein Passant, als er am Mittwochmorgen beim „Bahnhofpärkli“ Ebnat-Kappel vorbeikam und sah, wie hier Dutzende von Sträuchern lagen und nochmals so viele Bäume herbei getragen wurden. Der kleine Park beherbergte diese Pflanzen aber nur vorübergehend, bis sie am Nachmittag von ihren Bestellern abgeholt wurden.

«Wönder die alli do pflanzä?» fragte erstaunt ein Passant, als er am Mittwochmorgen beim „Bahnhofpärkli“ Ebnat-Kappel vorbeikam und sah, wie hier Dutzende von Sträuchern lagen und nochmals so viele Bäume herbei getragen wurden. Der kleine Park beherbergte diese Pflanzen aber nur vorübergehend, bis sie am Nachmittag von ihren Bestellern abgeholt wurden.

Bild: PD

Nachdem der Naturschutzverein und die Gemeinden Ebnat-Kappel und Nesslau bereits in den Jahren 2013 und 2017 209 respektive 254 Hochstammbäume verkauften, steigerte sich in diesem Jahr die Zahl auf 316.

Diesmal waren auch Bio-Obstbäume und einheimische Wildsträucher im Angebot. Insgesamt standen zehn verschiedene Apfel-, vier Birnen-, fünf Zwetschgensorten, sowie Kirsch-, Pflaumen-, Nussbäume und 25 Straucharten zur Auswahl. Am begehrtesten waren bei den Bäumen Rubinola und Topaz (beides Äpfel) und bei den gesamthaft über 900 Büschen Haselnuss, Kornelkirsche, Schwarzer Holunder und diverse Wildrosen.

Von den Gemeinden unterstützt

Die Gemeinden Ebnat-Kappel und Nesslau unterstützten den Kauf der Pflanzen und informierten über das Angebot. Der Naturschutzverein Ebnat-Kappel und Nesslau schrieb Landbesitzer und Landwirt/innen an, bestellte die Pflanzen, verkaufte sie zum Selbstkostenpreis. Die ehrenamtliche Arbeit erfolgt aus Freude an einheimischen Pflanzen und um die Artenvielfalt zu fördern, also einheimischen Tieren Unterschlupfmöglichkeiten und Nahrung zu bieten. Hochstammbäume und Hecken bereichern zudem das Landschaftsbild.

Auch profitiert der Mensch direkt von Bäumen und Sträuchern (Erosions- und Windschutz, Sauerstofflieferant, Schatten, Obst). Derweil die Obstbäume geniessbare Früchte liefern, sind bei den Sträuchern für den Menschen ungeniessbare wie auch essbare Beeren zu finden. (pd/uh)

Dienstag, 23. November, 09:33 Uhr

Neuer Revierförster im Forstrevier Hemberg

Markus Heierli ist neuer Revierförster im Forstrevier Hemberg.

Markus Heierli ist neuer Revierförster im Forstrevier Hemberg.

Bild: PD

Seit dem 1. November ist Markus Heierli in der Waldregion 5 Toggenburg als Revierförster im Forstrevier Hemberg zuständig. Der Waldrat der Waldregion 5 wählte Markus Heierli, ausgebildeter Förster HF, als neuen Revierförster.

Er übernimmt das Forstrevier Hemberg von Rolf Sieber, welcher im Blick auf die Pensionierung Ende Oktober 2022 sein Arbeitspensum reduziert hat. Markus Heierli wird nun von Rolf Sieber in das Forstrevier eingeführt und bei der Arbeit unterstützt. Rolf Sieber übernimmt in der Waldregion und zugunsten anderer Revierförster weitere Aufgaben. Der Bürostandort ist im Försterbüro Oberhelfenschwil.

Das Forstrevier Hemberg umfasst die Waldungen in der Gemeinde Hemberg sowie des südlichen Teils der Gemeinde Neckertal (vormalige Gemeinden Brunnadern und St.Peterzell). Die rund 1060 Hektaren Wald sind im Besitz von gut 430 Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer. Das Privatwaldeigentum beträgt knapp 90 Prozent. (pd)

Montag, 22. November, 09:11 Uhr

MG Wattwil: Ehrung für 65 Jahre Musizieren

An der 97. Kantonalen Delegiertenversammlung des St.Galler Blasmusikverbandes ist unser langjähriges Mitglied der Musikgesellschaft Wattwil Hans Hartmann für 65 Jahre aktives Musizieren ausgezeichnet worden. Mit Begeisterung empfingen seine Wattwiler Musikkameraden den frischgebackenen Kantonalen Ehren-Veteranen im Restaurant Falken.

An der 97. Kantonalen Delegiertenversammlung des St.Galler Blasmusikverbandes ist unser langjähriges Mitglied der Musikgesellschaft Wattwil Hans Hartmann für 65 Jahre aktives Musizieren ausgezeichnet worden. Mit Begeisterung empfingen seine Wattwiler Musikkameraden den frischgebackenen Kantonalen Ehren-Veteranen im Restaurant Falken.

Bild: PD

Beat Breus Weihnachtszirkus ohne tschechische Artistengruppe

Morgen Dienstag feiert Beat Breus Weihnachtszirkus in Ebnat-Kappel Premiere - ohne die verpflichtete Artistengruppe aus Tschechien.

Morgen Dienstag feiert Beat Breus Weihnachtszirkus in Ebnat-Kappel Premiere - ohne die verpflichtete Artistengruppe aus Tschechien.

Bild: PD

Die Weihnachts-Circus-Premiere des ehemaligen Rad-Profis Beat Breu in Ebnat-Kappel musste vom 15. auf den 23. November verschoben werden. Grund dafür waren Bewilligungen, die nicht rechtzeitig eingetroffen waren und die verschärften Corona-Massnahmen, welche die Anreise von ausländischen Artistinnen und Artisten verzögerten,

Der Start am morgigen Dienstag, 19.30 Uhr, ist nun zwar gesichert,jedoch werden gleichwohl nicht alle Programmelemente gezeigt. Eine tschechische Artistengruppe hat die Anreise ins Toggenburg nach wie vor geschafft. Die übrigen Akteure sind aber vor Ort. Mit ihnen auch der Esel, mit dem der 64-jährige Zirkusdirektor aus der Radsportszene selber auftreten wird. (red)

Sonntag, 21. November, 13:18 Uhr

Eitel Sonnenschein am Chlausmarkt in Mosnang

Gute Stimmung und viele Besucherinnen und Besucher: Der Chlausmarkt in Mosnang.

Gute Stimmung und viele Besucherinnen und Besucher: Der Chlausmarkt in Mosnang.

Bild: Beat Lanzendorfer

Petrus hatte Einsehen mit den Marktfahrenden und den Besucherinnen und Besuchern des Chlausmarkts am Sonntag in Mosnang: Sonnenschein statt Nebelschwaden. Die Stimmung war gut, Gross und Klein nutzte die Gelegenheit, erste Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Oder einfach nur, sich zu treffen.

Eindrücke vom Chlausmarkt in Mosnang.

Eindrücke vom Chlausmarkt in Mosnang.

Bilder: Beat Lanzendorfer
Sonntag, 21. November, 12:17 Uhr

Auto rutschte in Simmibach: Autolenkerin verletzt

Die Autolenkerin geriet auf der Wildhauserstrasse ins Rutschen und landete im Simmibach.

Die Autolenkerin geriet auf der Wildhauserstrasse ins Rutschen und landete im Simmibach.

Bild: Kapo

Am Samstag um 7.45 Uhr ist es auf der Wildhauserstrasse zu einem Selbstunfall einer Autofahrerin gekommen. Wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schreibt, fuhr eine 21-Jährige mit ihrem Auto von Wildhaus Richtung Gams. Bei einer Linkskurve geriet ihr Auto ins Rutschen und stürzte anschliessend in den Simmibach, wo es auf der Seite liegend im flachen Gewässer zum Stillstand kam.

Die 21-Jährige zog sich eher leichte Verletzungen zu und konnte das Auto selbstständig verlassen. Sie wurde durch einen Passanten ins Spital gebracht. Am Auto entstand Sachschaden von gegen 4'000 Franken. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete bei der Autofahrerin die Abnahme einer Blut- und Urinprobe an. (red)

Sonntag, 21. November, 09:15 Uhr

Bütschwil: Alkoholisiert im Bach gelandet

Das total zerstörte Auto musste von der Feuerwehr aus dem Bach gehoben werden.

Das total zerstörte Auto musste von der Feuerwehr aus dem Bach gehoben werden.

Bild: kapo

Am Samstag um 16.25 Uhr ist es auf der Taastrasse in Bütschwil, Höhe Bürgerheimstrasse, zu einem Selbstunfall gekommen. Dabei landete das Auto im Taabach. Verletzt wurde niemand.

Eine 48-jährige Frau war mit ihrem Auto von Libingen Richtung Bütschwil unterwegs. Bei einer Linkskurve geriet sie mit den rechten Reifen von der Strasse ab und kollidierte mit einem Brückengeländer. Dadurch schleuderte es das Auto zurück auf die Strasse und anschliessend rechts das Wiesenbord hinunter, wo es im Taabach zum Stillstand kam. Die Frau konnte das Auto unverletzt verlassen.

Eine beweissichernde Atemalkoholprobe fiel mit umgerechnet rund 1,5 Promille positiv aus. Die Frau musste ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Das Auto erlitt Totalschaden und musste mithilfe eines Krans und der örtlichen Feuerwehr geborgen werden, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag mitteilt. (kapo)

Freitag, 19. November, 14:01 Uhr

Bazenheider No-Limit-Party kann im 2022 erneut nicht stattfinden

Diese sieben Herren müssen sich ein weiteres Jahr gedulden, bis in der Bazenheider Mehrzweckhalle wieder Partystimmung angesagt ist.

Diese sieben Herren müssen sich ein weiteres Jahr gedulden, bis in der Bazenheider Mehrzweckhalle wieder Partystimmung angesagt ist.

Bild: Beat Lanzendorfer

In Zeiten von Corona werden den Bazenheider Guugewörger die Limiten aufgezeigt. Seit 2003 führt die Fasnachtsgruppe alle drei Jahre eine No-Limit-Party durch. Die siebte Auflage war im letzten Jahr vorgesehen, fiel wegen der Coronapandemie allerdings ins Wasser.

Unter dem Motto «isch öppä Zit» sollte die Party im Februar 2022 nachgeholt werden. Daraus wird nichts. Das fasnächtliche Treiben muss erneut verschoben werden.

Am 4. und 5. Februar 2023 wollen die Guugewörger dann aber doppelt auf die Pauke hauen. Zum einen soll die fünfjährige Wartezeit endlich ein Ende haben, zum anderen feiern die Guugewörger 2023 ihr 40-jähriges Vereinsbestehen. (bl)

Freitag, 19. November, 11:38 Uhr

Müselbach hat beim ehemaligen Schulhaus einen neuen Kinderspielplatz

Auf dem Gelände des ehemaligen Müselbacher Schulhauses ist ein neuer Kinderspielplatz entstanden.

Auf dem Gelände des ehemaligen Müselbacher Schulhauses ist ein neuer Kinderspielplatz entstanden.

Bild: PD

Im Sommer 2014 schritten die Kindergärtlerinnen und Kindergärtler letztmals über die Schwelle des Müselbacher Schulhaus. Drei Jahre später war auch für die grösseren Schülerinnen und Schüler Schluss.

Danach nutzte eine privat organisierte Schule die Räumlichkeiten, es war allerdings nur ein kurzes Intermezzo. Die Gemeinde liess daraufhin aus Sicherheitsgründen die alten Kinderspielgeräte auf der Schulhauswiese abbauen und entsorgen. Weil sich beim Verein Müselbach und Umgebung in letzter Zeit die Anfragen häuften, ob es nicht möglich sei, wieder einen Spielplatz zu installieren, wurde nach Lösungen gesucht.

Nach diversen Abklärungen und dem Einholen von Offerten, reichte der Verein bei der Gemeinde das Baugesuch ein. Dies war deshalb nötig, weil es sich um ein öffentliches Baugrundstück handelt, das sich im Besitz der Gemeinde befindet. Nach der erteilten Baubewilligung konnte der Spielplatz nun in diesem Herbst neu gebaut werden.

Vereinsmitglieder leisteten viel Fronarbeit

Die Kosten für die Planung und Umsetzung trägt der Verein Müselbach und Umgebung. Weil der Spielplatz nach den bfu-Normen umgesetzt werden musste, waren damit nicht unerhebliche Investitionen nötig. Dazu sagt Präsident Simon Huber: «Durch viel Fronarbeit unserer Mitglieder konnten wir die Kosten in Grenzen halten.»

Hilfreich seien auch die 5'000 Franken gewesen, die der Verein von der Acrevis Bank Bütschwil erhielt. Das Finanzinstitut feiert 2021 sein 10-jähriges Bestehen und hat deshalb einen Wettbewerb für Kinderspielplatz-Projekte initiiert. Der Verein Müselbach und Umgebung ging als einer von zwei Siegern daraus hervor. «Nun ist der Spielplatz beim Schulhaus Müselbach für Gross und Klein wieder zu einem attraktiven Treffpunkt geworden», zeigt sich Simon Huber erfreut. (bl)

Freitag, 19. November, 10:24 Uhr

Brigitte Tschumper-Meier und Jürg Mörtlseder stellen sich zur Wahl

In der Schulgemeinde Wattwil-Krinau wird im Februar 2022 eine neue Schulrätin oder ein neuer Schulrat gewählt.

In der Schulgemeinde Wattwil-Krinau wird im Februar 2022 eine neue Schulrätin oder ein neuer Schulrat gewählt.

Bild: Beat Lanzendorfer

Nach Ablauf der Einreichefrist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes des Schulrates der Schulgemeinde Wattwil-Krinau ist bekannt, wer neu offiziell Einsitz in das Gremium nehmen möchte. Für den einen zu besetzenden Sitz im Schulrat gingen zwei Wahlvorschläge ein.

Eine Bewerbung hinterlegten Brigitte Tschumper-Meier (Jahrgang 1988, Fachfrau Hauswirtschaft, parteilos) sowie Jürg Mörtlseder (Jahrgang 1959, dipl. Architekt FH, parteilos). Die Ersatzwahl wird nötig, weil Othmar Gübeli, CVP, seinen Rücktritt einreichte. Die Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2021 bis 2024 findet am 13. Februar 2022 statt. (pd)

Freitag, 19. November, 09:39 Uhr

Sänger aus Jonschwil und Lütisburg suchen neuen Chorleiter

Ein Teil der Sängerschar auf einem Ausflug.

Ein Teil der Sängerschar auf einem Ausflug.

Bild: PD

Der Männerchor «Sänger am Wildberg» mit Mitgliedern aus Jonschwil und Schwarzenbach singt in einer Chorgemeinschaft zusammen mit dem Männerchor Lütisburg. Zusammen sind es rund 25 gesangsfreudige Männer.

Nun zeichnet sich ein Engpass ab, deshalb wird auf Januar oder nach Vereinbarung ein neuer Chorleiter oder eine neue Chorleiterin gesucht. Geprobt werde in der Regel am Mittwochabend.

Bei Fragen gibt Auskunft: Heinrich Aubert, Präsident Männerchor «Sänger am Wildberg», 078 794 45 48, aubertheinrich@thurweb.ch, oder Hansueli Näf, Präsident Männerchor Lütisburg, 076 249 29 08, hansueli.naef@bluewin.ch. (pd)

Freitag, 19. November, 08:25 Uhr

Ramon Looser hat das höchste Amt von Simon Seiler übernommen

Alle Geehrten an der diesjährigen Hauptversammlung des Skiclubs Ulisbach.

Alle Geehrten an der diesjährigen Hauptversammlung des Skiclubs Ulisbach.

Bild: PD

Nachdem der Skiclub Ulisbach seine letztjährige Hauptversammlung auf Grund der Coronapandemie nicht durchführen konnte, durfte Neu-Präsident Ramon Looser Ende Oktober 72 Mitglieder im Thurpark in Wattwil begrüssen.

Dieses Jahr wurden drei langjährige Mitglieder aus dem Vorstand verabschiedet. Simon Seiler war acht Jahre Präsident und zuletzt noch ein Jahr Vizepräsident. Grossen Applaus erhielt Regina Göldi für ihre zehnjährige Vorstandstätigkeit sowie als Chefin der JO-Renngruppe. JO-Chef Andi Steiner gehörte auch während fünf Jahren dem Vorstand an. Neu dabei ist Nicole Buff als JO-Sekretärin.

Zum Ehrenmitglied wurde Dani Göldi gekürt. Er begann bereits in den neunziger Jahren als Juniorentrainer und war auch Teil der Hüttenbaukommission. In den letzten zehn Jahren hat er die Race-Gruppe des Skiclubs erfolgreich trainiert.

Dieses Jahr durfte der Skiclub mit Barbara Essig eine langjährige JO-Trainerin in den Ruhestand verabschieden. Eine Würdigung erhielten auch die Nachwuchsfahrer, die in der letzten Saison 2020/2021 grosse Erfolge einfahren konnten. Nun hofft der Verein auf eine schneereiche und unfallfreie Wintersaison mit möglichst wenig Einschränkungen. (pd)

Freitag, 19. November, 07:08 Uhr

Der Gähwiler Skilift wurde wintertauglich gemacht

Der Zauberteppich beim Gähwiler Skilift wurde in den vergangenen Tagen aufgestellt.

Der Zauberteppich beim Gähwiler Skilift wurde in den vergangenen Tagen aufgestellt.

Bild: Beat Lanzendorfer

Dazu zählt auch der vor drei Jahren in Betrieb genommene Zauberteppich, der sich zu einem eigentlichen Publikumsmagneten entwickelt hat, speziell bei den kleinen Gästen.

Als weitere Attraktion soll in den kommenden Wochen noch ein neuer Ponylift installiert werden. Dann wären die Verantwortlichen um Theo Messmer, Betriebsleiter, und Manuela Meile, Präsidentin der Sportgenossenschaft, die den Skilift unterhält, startklar, um den Startknopf zu drücken.

Was fehlt ist das begehrte Weiss von oben. Dabei hoffen die Skiliftbetreiber auf ähnliche Mengen wie im vergangenen Winter, der als einer der besten in die Geschichte des Gähwiler Skilifts eingegangen ist. (bl)

Donnerstag, 18. November, 18:09 Uhr

Selina Rutz-Büchel wird Mama

Die Toggenburger Leichtathletin Selina Rutz-Büchel erwartet im April nächsten Jahres die Geburt ihres erstes Kindes. Das gaben sie und ihr Mann Silvan heute auf den sozialen Netzwerken bekannt. Ob es ein Mädchen oder ein Knabe ist, weiss man nicht. Gleichzeitig bekräftige die aus Mosnang stammende Mittelstreckenläuferin, dass sie weiterhin Freude an der Leichtathletik hat und die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris anstrebt. Sie hofft, im Herbst nächsten Jahres mit dem Aufbautraining beginnen zu können. Wegen einer Corona-Erkrankung hatte sie die Olympischen Spiele im letzten Sommer in Tokio verpasst und danach mehrfach Rückschläge erlitten, wenn sie wieder ins Training einsteigen wollte. (mkn)

Selina Büchel hofft, 2024 an den Olympischen Spielen in Paris dabei zu sein.

Selina Büchel hofft, 2024 an den Olympischen Spielen in Paris dabei zu sein.

Bild: Urs Flüeler/Keystone
Donnerstag, 18. September, 16:39 Uhr

Bütschwil: Der Sportplatz Breite ist saniert

Der sanierte Allwetterplatz (rechts) auf der Sportanlage Breite ist aus der Luft leicht an der dunkelgrünen Farbe zu erkennen.

Der sanierte Allwetterplatz (rechts) auf der Sportanlage Breite ist aus der Luft leicht an der dunkelgrünen Farbe zu erkennen.

Bild: PD

(gk) In den vergangenen Monaten wurde der in die Jahre gekommene Allwetterplatz saniert und erneuert. Heute erstrahlt er in neuer Pracht. Das schreibt die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil in der neuesten Ausgabe der Gemeindemitteilungen. An den Gesamtkosten von 745’000 Franken haben sich demnach die Gemeinde Mosnang mit 65’000 Franken, der FC Bütschwil mit 145’000 Franken und die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil mit 535’000 Franken beteiligt. Mit der Sanierung des Allwetterplatzes konnte nun ein weiterer wichtiger Beitrag für die Sportinfrastruktur in der Gemeinde geleistet werden.

Donnerstag, 18. September, 14:09 Uhr

St. Peterzell: Verzögerung bei Bauarbeiten auf dem Friedhof

Das Dorf St. Peterzell in der Gemeinde Neckertal. Vor kurzem wurden die Rohbauarbeiten am Friuedhof abgeschlossen.

Das Dorf St. Peterzell in der Gemeinde Neckertal. Vor kurzem wurden die Rohbauarbeiten am Friuedhof abgeschlossen.

Bild: Martin Lendi

(gk) Entgegen den Erwartungen waren die Rohbauarbeiten auf dem Friedhof St. Peterzell bis Ende Oktober nicht abgeschlossen. Der vorgegebene Zeitplan sei zu sportlich gewesen, schreibt die Gemeinde Neckertal. Der Gemeinderat hoffe, dass sich nicht allzu viele Friedhofbesucherinnen und Friedhofbesucher am 1. November an der Baustelle gestört hätten. Die Rohbauarbeiten sind demnach bis Mitte November abgeschlossen und die Ansaat der Grünflächen erfolgt Mitte Mai 2022.

Donnerstag, 18. November, 10:41 Uhr

Sondernutzungsplanung Krone in Nesslau geht einen Schritt weiter

Die öffentliche Mitwirkung zum Sondernutzungsplan Krone in Nesslau wurde nicht benutzt.

Die öffentliche Mitwirkung zum Sondernutzungsplan Krone in Nesslau wurde nicht benutzt.

Bild: Sabine Camedda

Vor kurzem hat die Gemeinde Nesslau beim Sondernutzungsplan (SNP) Krone ein öffentliches Mitwirkungsverfahren durchgeführt. Wie die Gemeinde im Mitteilungsblatt schreibt, wurde diese Möglichkeit, die bis 3. November dauerte, nicht genutzt. Der SNP für das Überbauungsprojekt liegt vom 22. November bis 21. Dezember öffentlich bei der Gemeinde auf.

Der SNP Zündli/Hinterbüel/ Stelz beinhaltet die abschnittsweise Festlegung von Gewässerräumen beim Dörfli-, Büel- und Tobelbach. Die Möglichkeit zur Mitwirkung im Oktober wurde nicht wahrgenommen, Auch dieser SNP liegt nun öffentlich auf und zwar vom 18. November bis 17. Dezember. (sas)

Donnerstag, 18. November, 07:02 Uhr

Muni Camino hat sich auf den Weg gemacht

Eindrücke von der Muni-Taufe.

Eindrücke von der Muni-Taufe.

Bilder: Beat Lanzendorfer

Camino heisst der Muni, den der Sieger des St.Galler Kantonalen Schwingfest am 29. Mai 2022 mit nach Hause nehmen darf. Am Mittwochnachmittag durfte er erstmals das Sonnenhof-Areal beschnuppern, auf dem er in gut sechs Monaten seinem neuen Besitzer übergeben wird.

Das Organisationskomitee hatte im Beisein der Sponsoren zur Muni-Taufe geladen. Diese führte Josef A. Jäger durch, Direktor der Camion Transport AG Wil. In Anlehnung an das Unternehmen taufte er den Muni auf den Namen Camino.

Camion mit vertauschten Buchstaben komme aus dem Spanischen und heisse «der Weg». Das passe perfekt zum Transportunternehmen. Auf Lateinisch hiesse die Übersetzung «der Ofen/der Schmiedeofen». Also Feuer, Stärke, Intensität – genauso wie der Muni.

Zum einen hätte sich Camino auf den Weg hierher gemacht, zum anderen würden sich die Lastwagen des Unternehmens tagtäglich auf einen neuen Weg begeben. Das Prachtstier wiegt zurzeit rund 450 Kilogramm. Sein Gewicht wird sich in den kommenden sechs Monaten aber praktisch verdoppeln. (bl)

Mittwoch, 17. November, 20:27 Uhr

Frauen für die Gemeinde Neckertal gesucht

Vreni Wild, Gemeindepräsidentin von Neckertal, ist eine der Organisatorinnen der Informationsabenden für Frauen.

Vreni Wild, Gemeindepräsidentin von Neckertal, ist eine der Organisatorinnen der Informationsabenden für Frauen.

Bild: Urs M. Hemm

Bald wird die neue Gemeinde Neckertal Tatsache. Nächsten Frühling stehen die Neuwahlen für sämtliche Organe an. Ende Oktober lief die Bewerbungsfrist der Findungskommission ab, die ein Stelleninserat für das Gemeindepräsidium veröffentlicht hat. Es seien zahlreiche Bewerbungen eingegangene, hiess es kürzlich. Namen werden noch keine kommuniziert. Im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Oberhelfenschwil heisst es nun:

«Wir wollen, dass die Frauen in allen Bereichen gut vertreten sind. Die Zukunft des Neckertals gehört auch den Frauen.»

Unterzeichnet ist der Eintrag von sechs Vertreterinnen aus Neckertal, Hemberg und Oberhelfenschwil: Vreni Wild, Gemeindepräsidentin; Andrea Galli, Schulratspräsidentin; Hedy Hauser, ehem. Schulratspräsidentin; Martina Langenegger, Gemeinderätin; Tiara Truno, Gemeinderätin; Maja Meyer-Böhm, Gemeinderätin.

Sie laden an fünf Abend zu einer offenen, persönlichen Information ein – nur unter Frauen, in einer geschützten Umgebung. Interessierte sollen auch ihre Freundin, ihre Nachbarin, ihre Kollegin aus dem Verein, etc. mitbringen. «Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Bemühungen für eine gute Vertretung der Frauen in der neuen Gemeinde Neckertal unterstützen und mitmachen», schreiben die fünf Politikerinnen. (red)

Die Anlässe finden statt: Donnerstag, 25. November, 20 Uhr, Pfarreiheim Mogelsberg; Mittwoch, 15. Dezember, 20 Uhr, Mehrwecksaal Chrüzweg, Brunnadern; Mittwoch, 12. Januar, 20 Uhr, Ref. Kirchgemeindesaal St.Peterzell; Dienstag, 18. Januar, 20 Uhr, Pfarrhaus Oberhelfenschwil; Dienstag, 25. Januar, 20 Uhr, Kirchgemeindesaal Hemberg.

Mittwoch, 17. November, 15:13 Uhr

Clown Pic kommt nach Bazenheid

Clown Pic.

Clown Pic.

Bild: PD

Im altehrwürdigen Theatersaal des Kultur Treffs Bräägg in Bazenheid tritt am letzten Anlass dieses Jahres der bekannte Clown Pic mit seinem Programm «Cirque de Pic» auf: «Wann und wo tritt ein Mensch auf, wann und wie tritt er ab? Pic hat schon viel gesehen und viel erlebt in den Zirkusarenen dieser Welt», heisst es in einem Medientext.

Die Vorstellung beginnt am Freitagabend, 19. November um 20 Uhr. Saalöffnung ist um 19 Uhr. Dabei bietet sich die Gelegenheit zu einer Verpflegung: Schüblig mit Bürli. Am Anlass herrscht Zertifikatspflicht. Der Eintritt kostet 25 Franken, Reservationen können online getätigt werden: www.kultur-treff.ch. (pd)

Mittwoch, 17. November, 12:03 Uhr

Soziale Fachstellen Toggenburg rezertifiziert

Themenbild Sozialberatung.

Themenbild Sozialberatung.

Bild: Suleika Baumgartner

SuchDie Sozialen Fachstellen Toggenburg sind die regionale öffentliche Beratungsstelle für Fragestellungen in der Sozialberatung (Beziehung/Finanzen) und der Suchtberatung. Ihr Zuständigkeitsgebiet erstreckt sich auf die Gemeinden Wildhaus-Alt St.Johann, Nesslau, Ebnat-Kappel, Lichtensteig, Hemberg, Oberhelfenschwil, Neckertal und Wattwil (Suchtberatung).

Die Suchtberatung ist bereits seit dem Jahr 2010 nach der Qualitätsnorm QuaTheDA (Qualität Therapie Drogen Alkohol) zertifiziert. Obschon die Norm aus dem Suchtbereich stammt, konnte nun erstmals auch die Sozialberatung in das Verfahren miteinbezogen werden. Überprüft wurden Management- und Supportprozesse wie die Finanzierung, das Personalwesen oder auch sicherheitstechnische Aspekte; vor allem aber der Beratungsprozess selber vom Erstkontakt bis zum Abschluss und zur Nachbefragung. Aufgrund dieser Überprüfung wurde erstmals der gesamten Beratungsstelle das Zertifikat nach QuaTheDA 2020 erteilt werden.

Die Dienstleistungen der Sozialen Fachstellen Toggenburg werden durch die Politischen Gemeinden finanziert und sind für das Klientel unentgeltlich. Die Beraterinnen und Berater unterstehen der Schweigepflicht. (red)

Dienstag, 16. November, 15:00 Uhr

Zusammen 120 Jahre Mitgliedschaft

Als Regina Huber-Kleger 1970 als erste Frau in die Musikgesellschaft (MG) Harmonie Lichtensteig aufgenommen wurde, war Walter Grob schon 20 Jahre dabei. Mit einem Jahr Verspätung wurden die beiden an der kantonalen Delegiertenversammlung in Diepoldsau für ihre Jubiläen – zusammen 120 Jahre Mitgliedschaft bei der MG Lichtensteig – geehrt.

Walter Grob, Jubilar der MG Harmonie Lichtensteig

Walter Grob, Jubilar der MG Harmonie Lichtensteig

Bild: PD

Walter Grob trat 1950 als 16-Jähriger in die MG Lichtensteig ein. Eine Mitteilung der MG fördert unterhaltsame Anekdoten aus den 70 Jahren des Musikantenlebens zutage. Über seinen Schopf, den er zum Übungsraum umfunktionierte, oder diese: Angefangen hat Walter Grob als Trompeter, doch bald wechselte er zum Euphonium. Über eine Episode im Jahr 1984, als er im Posaunenregister mitspielte, schreibt die MG Lichtensteig:

«Nach sechs Monaten hat er das Fremdgehen aufgegeben und ist seither seinem Euphonium treu geblieben.»
Regina Huber-Kleger, Jubilarin der MG Harmonie Lichtensteig.

Regina Huber-Kleger, Jubilarin der MG Harmonie Lichtensteig.

Bild: PD

Als Regina Huber 1970 als erste Frau in die Musikgesellschaft Harmonie Lichtensteig aufgenommen wurde, war ihr Vater nicht begeistert. Er war der Meinung, dass ein Musikverein reine Männersache sei. Doch dann wurde die Uniform zu einem «Uniformen Rock» angepasst und Regina Huber begann am Flügelhorn. Später wechselte sie zum Kornett.

Regina Huber-Kleger und Walter Grob engagierten sich beide auch im Vorstand der MG Lichtensteig, er als Aktuar, sie erst als Kassierin und später – und bis heute – auch als Aktuarin und Sekretärin. Walter Grob war während 45 Jahren auch Mitglied bei der St.Galler Reitermusik. (red)

Dienstag, 16. November, 13:45 Uhr

Margrit Stadler-Egli tritt zurück, Martin Kaiser kandidiert

Nach über 20 Jahren im Administrationsrat des Katholischen Kollegiums des Kantons St.Gallen tritt Margrit Stadler-Egli zurück.

Nach über 20 Jahren im Administrationsrat des Katholischen Kollegiums des Kantons St.Gallen tritt Margrit Stadler-Egli zurück.

Bild: PD

Margrit Stadler-Egli tritt nach über 20 Jahren aus dem Administrationsrat des Katholischen Kollegiums des Kantons St. Gallen zurück. Dies schreibt der katholische Konfessionsteil des Kantons St. Gallen in einer Mitteilung. In das Gremium gewählt wurde Margrit Stadler im Jahr 2000. Das Kollegium ist das kantonale Parlament der Katholikinnen und Katholiken. Wie es in der Mitteilung heisst, wurden in Stadler-Eglis Amtszeit «viele und bedeutsame Projekte» realisiert. Hervorgehoben werden die Bereiche Schulführung, Bau und die erfolgreichen Verhandlungen mit der Stadt St.Gallen zur Finanzierung der «flade», einer katholischen Sekundarschule in St.Gallen.

Um die Nachfolge der Bazenheiderin kommt es zu einer Kampfwahl zwischen zwei Kandidierenden. Einer davon ist der Wiler Martin Kaiser, der für die Region Wil-Toggenburg antritt. Er ist Gründer und Mitinhaber einer Agentur für Marketing und Kommunikation. Für die Region Rorschach tritt die Professorin für Wirtschaftsinformatik Pascale Baer-Baldauf an. Die Wahl findet im Rahmen der Kollegiumssitzung vom 23. November statt. (pd/red)

Dienstag, 16. November, 10:25 Uhr

Kollision glimpflich verlaufen

Bei diesem Fussgängerstreifen geschah der Unfall, nachdem zwei Buben hinter einem Lieferwagen hervorgesprungen waren.

Bei diesem Fussgängerstreifen geschah der Unfall, nachdem zwei Buben hinter einem Lieferwagen hervorgesprungen waren.

Bild: PD

Am Montag nach dem Mittag ist es in Lichtensteig auf der Wilerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem 6-jährigen Jungen gekommen. Dabei wurde dieser leicht verletzt.

Ein 54-Jähriger fuhr mit seinem Auto von Wattwil in Richtung Dietfurt an einem Lieferwagen vorbei, der unmittelbar nach einem Fussgängerstreifen abgestellt war, als zwei Jungen hinter dem Lieferwagen hervor auf die Strasse sprangen. Dank einem sofortigen Bremsmanöver des 54-Jährigen konnte der erste Junge die Fahrbahn vor dem Auto queren. Zwischen dem Auto und dem nachfolgenden 6-jährigen Jungen kam es zu einer Kollision. Dabei wurde der Junge auf die Strasse geschleudert. Das herbeigerufene Rettungsteam stellte bei diesem eher leichte Verletzungen fest. Er wurde zur weiteren Überprüfung ins Spital gebracht. (kapo)

Dienstag, 16. November, 09:50 Uhr

Chiara Scherrer gewinnt Wisacher Cross

Das Kräftemessen mit einer Juniorin half Chiara Scherrer am Wisacher Cross.

Das Kräftemessen mit einer Juniorin half Chiara Scherrer am Wisacher Cross.

Bild: Ulf Schiller

Die Büschwiler Steeple- und Langstreckenspezialistin Chiara Scherrer hat sich mit dem Sieg beim Wisacher Cross in Regensdorf für die Cross-EM von Mitte Dezember in Dublin empfohlen. Mit einem Vorsprung von 43 Sekunden gewann sie das Rennen über 6,1 km Kilometer in 21:42 Minuten überlegen vor Céline Aebi. Der Wisacher Cross war der erste Qualifikationscross für die EM. Chiara Scherrer sagte nach dem Rennen:

«Für mich ist es perfekt gelaufen.»

Im Rennen lieferte ihr die 19-jährige Triathletin Livia Wespe einen virtuellen Kampf. Das Rennen der Nachwuchsathletinnen war in den Wisacher Cross integriert. Zeitweise lag Wespe gar vor Scherrer. Nachdem ihre Kontrahentin ins Ziel abbiegen konnte, hatte Chiara Scherrer noch zwei einsame Runden vor sich.

Im Anschluss an das Rennen sagte Chiara Scherrer, dass sie an dem Tag zusätzlich auch den Sprint-Cross gerne gelaufen wäre. Weil sie sich aber gesundheitlich angeschlagen fühlte, verzichtete sie darauf. Jetzt gilt es für sie, sich schnell zu erholen. Am übernächsten Wochenende im deutschen Pfungstadt wird sich zeigen, wie gut sie international mithalten kann: «Die EM-Hauptprobe», sagt sie dazu.

Im Hinblick auf die EM sagt sie:

«Ich habe noch eine Rechnung offen.»

Vor zwei Jahren in Lissabon musste sie bei ihrem Elite-Debüt völlig entkräftet aufgeben. (gg/red)

Montag, 15. November, 15:15 Uhr

Wattwiler Taekwondo-Athlet erkämpft sich den 9. Platz an der Junioren-EM

Gemeinsam an der Junioren-EM in Sarajevo: (von links) Nationalcoach Peer Steinkellner, Taekwondo-Athlet Warrick Galland und Physiotherapeutin Jacqueline Zeneli.

Gemeinsam an der Junioren-EM in Sarajevo: (von links) Nationalcoach Peer Steinkellner, Taekwondo-Athlet Warrick Galland und Physiotherapeutin Jacqueline Zeneli.

Bild: PD

Warrick Galland stammt aus Genf und wohnt seit einigen Monaten bei einer Gastfamilie in Wattwil. Der 16-Jährige hat diesen Schritt gewagt, um täglich bei Nationalcoach Peer Steinkellner trainieren zu können. So kommen durchschnittlich 15 Stunden Training zusammen. Warrick Galland wird als ein Hoffnungsträger der Schweizer Nationalmannschaft von Swiss Taekwondo bezeichnet.

Der 193 cm grosse Nachwuchsathlet, der für die Kampfkunstschule Wattwil startet, trat vor kurzem in der Klasse bis 68 kg an der Junioren-EM in Sarajevo an. Durch sein Worldranking war er im oberen Segment gesetzt und hatte dadurch ein Freilos in der ersten Runde.

Verletzung stoppte den Nachwuchsathelten

In der zweiten Runde traf Warrick Galland auf einen Kroaten, welchen er in drei Runden und nach Punkten bezwingen konnte. Leider verletzte er sich in diesem Kampf am Fuss. Das hatte zur Folge, dass er gegen den starken Russen in der dritten Runde seine Leistung nicht vollends abrufen konnte. Er unterlag dem späteren Bronzeträger nach Punkten.

Für den Athleten sei das ein grosser Erfolg, obwohl noch mehr hätte drinliegen können, bilanzierte Peer Steinkellner nach dem hochstehenden Wettkampf. Warrick Galland platzierte sich auf Rang 9 und sicherte sich dadurch weitere Rankingpunkte für die Weltrangliste.

Das nächste Ziel ist die Schweizer Meisterschaft am 5. Dezember in Zürich. Dort wird Warrick Galland mit seinen Wattwiler Teamkollegen um den Titel kämpfen. Er schaut aber noch weiter: Sein Ziel sind die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris und/oder 2028 in Los Angeles, worauf er sein Leben auch klar ausrichtet. (pd/sas)

Montag, 15. November, 14:15 Uhr

Rund 200 Impfungen im Toggenburg während der Impfwoche

Der mobile Impftrupp machte unter anderem in Neu St.Johann einen Halt.

Der mobile Impftrupp machte unter anderem in Neu St.Johann einen Halt.

Bild: Andrea Tina Stalder

Über 2'200 Personen liessen sich im Kanton St.Gallen während der nationalen Impfwoche zum ersten Mal impfen und viele Personen nutzten die Beratungsangebote in den Impfstellen. Diese Zahlen liegen im Rahmen der Erwartungen. Das schrieb der Kanton St.Gallen am Montag in einer Medienmitteilung. Mit rund 200 Erstimpfungen waren die Angebote im Toggenburg zurückhaltender besucht.

Die Pop-Up-Impfstellen, unter anderem diejenige in Wattwil bleiben weiterhin geöffnet. Wer sich mit dem Impfstoff von Janssen impfen lassen möchte, kann dies in ausgewählten Impfapotheken tun. Ab Montag sind ausserdem Booster-Impfungen für über 65-jährige Personen in den Impfstellen und bei impfenden Hausarztpraxen möglich. (sk/sas)

Montag, 15. November, 13:30 Uhr

Nesslau Sharks: Vierter Saisonsieg für die NLB-Unihockeyspielerinnen

Die Nesslau Sharks Damen freuen sich über den Sieg in Altdorf.

Die Nesslau Sharks Damen freuen sich über den Sieg in Altdorf.

Bild: PD

In einem hart umkämpften Spiel sicherten sich die Nesslau Sharks Damen den vierten Sieg der Saison. Somit bleiben sie auf dem sechsten Tabellenplatz und halten den Anschluss an die oberen Ränge.

Auswärts in Altdorf standen die Toggenburgerinnen am Sonntag dem Tabellennachbarn gegenüber. Nach einer 3:1-Niederlage im Hinspiel hatten sie eine Rechnung mit den Urnerinnen offen. Das Spiel startete zäh. Dennoch konnte das Auswärtsteam den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren lassen und nach 9 Minuten war es Simone Wyssen, die einen Querpass im Urner Slot einschieben konnte.

Die Nesslauerinnen erhöhten kurze Zeit später durch einen Weitschuss von Karin Scherrer auf 2:0. Kurz vor der Pause gelang dem Heimteam der Anschlusstreffer. Doch die Sharks-Damen wollten den Zwei-Tore-Vorsprung noch vor der Sirene wieder herstellen. Dies gelang Eliane Störi mit einem Tor in den weiten oberen Angel.

Zwischenzeitlich drei Tore Vorsprung

Nach Wiederanpfiff erhöhten die Sharks den Druck auf das Urner Tor erneut und Bettina Pfiffner erzielte das zwischenzeitliche 4:1. Der Ball lief nun gut in den Nesslauer Reihen und sie liessen kaum Chancen zu. Im Gegenteil erarbeiteten sie sich viele gefährliche Schüsse. Die Verteidigerin Daniela Brunner schoss aus der zweiten Reihe. Der Schuss wurde durch Eliane Störi abgelenkt und landete erneut im Urner Tor. Erneut kurz vor der Drittelspause gelang den Damen aus Altdorf der Anschlusstreffer zum Pausenstand von 5:2.

Den Toggenburgerinnen war klar, dass dieses Spiel noch nicht vorbei war, trotz der souveränen 5:2 Führung. Und so war es das Heimteam aus Uri, welches mehrheitlich den Druck aufs Nesslauer Tor ausüben konnte. Viele gefährliche Schüsse wurden aber von Torfrau Ramona Mayer pariert. Innerhalb von zwei Minuten schmolz der Vorsprung von 5:2 auf 5:4. Doch das Team aus dem Toggenburg liess sich nicht beirren und spielte konzentriert weiter.

Im Powerplay belohnte sich Darina Wittenwiler für die vielen abgespulten Kilometer und schoss zum 6:4 ein. Obwohl die Urnerinnen die Torfrau noch durch eine sechste Feldspielerin ersetzten, gelang ihnen weder der Anschlusstreffer noch der Ausgleich. Somit feierten die Nesslau Sharks den vierten Saisonsieg und können sich in der Tabelle weiter nach oben orientieren. (pd/sas)

Montag, 15. November, 11:16 Uhr

Unbekannte brechen in Firma in Ebnat-Kappel ein

Die unbekannte Täterschaft brach am Wochenende in eine Firma in Ebnat-Kappel ein.

Die unbekannte Täterschaft brach am Wochenende in eine Firma in Ebnat-Kappel ein.

Symbolbild: Kapo

Zwischen Samstagabend um 19 Uhr und Sonntag, 16 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Rosenbüelstrasse in Ebnat-Kappel eingebrochen.

Wie die Kantonspolizei mitteilt, verschaffte sich die Täterschaft durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Gebäude und durchsuchte das Objekt. Sie stahl Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken und hinterliess einen Sachschaden von mehreren hundert Franken. (kapo/sas)

Montag, 15. November, 10:19 Uhr

Kantonsrat: Kommission begrüsst Gemeindevereinigung Neckertal

Am Abstimmungstag freuen sich die Gemeindepräsidenten Toni Hässig (Oberhelfenschwil), Christian Gertsch (Hemberg) und Vreni Wild (Neckertal) über das klare Ja zur Gemeindevereinigung.

Am Abstimmungstag freuen sich die Gemeindepräsidenten Toni Hässig (Oberhelfenschwil), Christian Gertsch (Hemberg) und Vreni Wild (Neckertal) über das klare Ja zur Gemeindevereinigung.

Bild: Urs M. Hemm (Brunnadern, 13. Juni 2021)

Aus den drei politischen Gemeinden Oberhelfenschwil, Neckertal und Hemberg sowie den drei lokalen Schulgemeinden soll auf das Jahr 2023 die neue Einheitsgemeinde Neckertal entstehen. Für die Umsetzung dieses Vorhabens sollen entsprechende Förderbeiträge gesprochen sowie das Gemeindegesetz angepasst werden. Die Kommission beantragt dem Kantonsrat, auf die Vorlagen einzutreten. Das teilte der Kanton am Montag mit.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der sechs Gemeinden haben am 13. Juni dem Vereinigungsbeschluss beziehungsweise der Inkorporationsvereinbarung über alle Gemeinden mit einem Ja-Anteil von durchschnittlich 78,6 Prozent zugestimmt. Es soll die neue Einheitsgemeinde Neckertal entstehen, die über eine Einwohnerzahl von rund 6'200 Personen verfügt. Mittels Kantonsratsbeschluss ist für dieses Vorhaben ein Förderbeitrag an die Vereinigung der drei Gemeinden in der Höhe von höchstens 11,7 Millionen Franken vorgesehen. Zudem ist eine Anpassung im Gemeindegesetz erforderlich.

Gemeindevertreter informierten die Kommissionsmitglieder

Unter dem Präsidium von Thomas Toldo, Sevelen, beriet die vorberatende Kommission die beiden Vorlagen. Sie liess sich von den Vertretungen der drei Gemeinden über die vorgesehene Vereinigung informieren. Thematisiert wurden die vorgesehenen Strukturen der neuen Gemeinde Neckertal, die Herausforderungen und Chancen aus dieser Vereinigung sowie der Übergang für die Mitarbeitenden der heutigen drei Gemeindeverwaltungen. Die Kommission unterstützt die Bestrebungen der Gemeindevereinigung.

Der Kantonsrat berät die Vorlagen in der kommenden Novembersession in erster Lesung und voraussichtlich in der Februarsession 2022 in zweiter Lesung. (pd/sas)

Montag, 15. November, 08:49 Uhr

Tierheim Nesslau: Katzen und Hunde suchen neues Zuhause

Im Tierheim Nesslau leben schon lange einige Hunde und Katzen, die ein neues Zuhause suchen, um im Kreise einer Familie zu leben. Informationen gibt es im Tierheim Nesslau, Telefon 0900 951 951

Edison

Edison

Bild PD

Edison ist ein noch scheuer, unsicherer kleiner Kater, schwarz-weiss, geboren am 1. Juli 2021. Für ihn wird ein verständnisvolles, liebevolles Zuhause mit späterem Freigang gesucht. Ideal wäre es, wenn es dort schon eine sichere erste Katze hätte.

Neo, geboren am 3. April 2018, ist schwarz, etwas schüchtern und zurückhaltend. Er taut in einem ruhigen, feinfühligen Zuhause sicherlich schnell auf. Eine zweite Katze würde ihm sehr gut tun.

Einfühlsame Menschen für Hunde gesucht

Viento.

Viento.

Bild: PD

Viento, Juli 2021, männlich, ist ein Listenhund-Mix und sucht seine Familie. Er ist terriertypisch ein selbstsicheres Tier mit starkem Charakter, darum wird für ihn eine sichere und klare Führungsperson mit gewisser Erfahrung gesucht.

Der viereinhalbjährige Boogie, ein Mastiff-Mix, sucht ein ruhiges, liebevolles Zuhause bei Menschen mit viel Zeit. Sie ist meistens gemütlich unterwegs, braucht aber natürlich trotzdem eine klare Führung.

Shirley, Spinone-Mix, 2013 geboren, ist eine sehr eigene Hündin, dickköpfig und stur, wenn sie möchte aber auch sehr lieb und freundlich. Sie hat einen Beschützerinstinkt, ist eifersüchtig und hat zudem eine ganz feine Mimik. Darum kommt sie nur in erfahrene Hände zu Menschen, die die Körpersprache des Hundes sehr gut lesen können, in einen ruhigen Haushalt ohne Kinder.

Keno

Keno

Bild: PD

Keno, ein kastrierter männlicher XL Bully, dreijährig, sucht sehr erfahrene Hundehalter. Er ist ein unsicherer Rüde, der mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen, aber auch einer ganz klaren, sicheren Führung gehalten werden sollte. Er braucht ein ruhiges Umfeld mit einem klaren, geregelten Tagesablauf. Eine sichere Hündin würde ihm bestimmt gut tun.

Freitag, 12. November, 21:29 Uhr

Daniel Bernhardsgrütter und Philipp Dux bleiben bis Sommer 2023

Daniel Bernhardsgrütter (links) und Philipp Dux haben beim FC Bazenheid bis Sommer 2023 verlängert.

Daniel Bernhardsgrütter (links) und Philipp Dux haben beim FC Bazenheid bis Sommer 2023 verlängert.

Bild: Beat Lanzendorfer

Der FC Bazenheid plant langfristig und hat den Vertrag mit seinem Trainerduo Daniel Bernhardsgrütter und Philipp Dux vorzeitig um ein Jahr bis im Sommer 2023 verlängert. Dazu sagt Sportchef Dejan Baumann: «Wir setzen auf Kontinuität und wollten frühzeitig ein Zeichen setzen. Wir sind mit der Arbeit unseres Trainerduos sehr zufrieden und schätzen uns glücklich, dass wir die Vollzugsmeldung schon jetzt verkünden dürfen.» Präsident Danny Lüthi ergänzt: «Wir sind überzeugt davon, dass dies der Mannschaft einen weiteren Schub verleiht.»

Das Trainerduo hat auf diese Saison hin die Arbeit aufgenommen und es verstanden, in kürzester Zeit eine konkurrenzfähige Einheit zu formen. Vor dem letzten Meisterschaftsspiel des Jahres, welches die Bazenheider am Samstag um 16 Uhr in Chur austragen, belegen sie in der 2. Liga interregional den sechsten Zwischenrang. (bl)

Donnerstag, 11. November, 18:31 Uhr

Riesige Tanne wird durch Lichtensteig gefahren

«Es weihnachtet im Sädtli», schreibt die Gemeinde Lichtensteig auf ihrem Instagram-Profil. Seit Mittwoch steht der grosse Christbaum. In den sozialen Medien veröffentlicht die Gemeinde heute Fotos auf denen zu sehen ist, wie die riesige Tanne per Lastwagen angeliefert und per Kran aufgerichtet wird. (red)

Donnerstag, 11. November, 12:41 Uhr

«Berg & Bett» könnte Tourismuspreis gewinnen

Geschäftsführer Oliver Schmid legte kurz vor der Eröffnung der Säntis Lodge im Juli 2021 noch selber Hand an die Dekoration der Lounge.

Geschäftsführer Oliver Schmid legte kurz vor der Eröffnung der Säntis Lodge im Juli 2021 noch selber Hand an die Dekoration der Lounge.

Bild: Sabine Camedda

Nächsten Dienstag, am 16. November, verleiht eine Jury den Tourismuspreis Milestone. Unter den Nominierten der Kategorie «Innovation» ist Toggenburg Tourismus zu finden. Aufgefallen ist der Jury die Berg & Bett AG. «Die Vermittlerin von Ferienobjekten im Obertoggenburg macht mit der Eröffnung der Säntis Lodge als Kernstück eines fragmentierten und hybriden Beherbergungssystems in der Branche auf sich aufmerksam», heisst es bei Toggenburg Tourismus. Die Preisverleihung findet im Kursaal Bern statt. (red)

Donnerstag, 11. November, 10:07 Uhr

83-jähriger Rollerfahrer bei Unfall in Ebnat-Kappel verletzt

Der Unfall passierte in der Felsensteinstrasse.

Der Unfall passierte in der Felsensteinstrasse.

Bild: Kapo SG

Am Mittwochmittag, kurz vor dem Mittag, ist es in Ebnat-Kappel in der Felsensteinstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Eine 24-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto in der Felsensteinstrasse und beabsichtigte, nach links in die Kapplerstrasse einzubiegen. Auf dieser Strasse fuhr zur gleichen Zeit der 83-jährige vortrittsberechtigte Rollerfahrer in Richtung Nesslau. Auf der Höhe der Einmündung kam es zur Kollision zwischen dem Auto und dem Roller. Der Rollerfahrer wurde unbestimmt verletzt und wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. (red)

Mittwoch, 10. November, 11:20 Uhr

Nach dem Abgang von Alex Frei beim FC Wil dreht sich das Trainerkarussell

Heris Stefanachi ist per sofort Trainer beim FC Rapperswil-Jona.

Heris Stefanachi ist per sofort Trainer beim FC Rapperswil-Jona.

Bild: PD

Der Website des FC Rapperswil-Jona ist zu entnehmen: Brunello Iacopetta wird den FC Rapperswil-Jona per sofort verlassen und die Position des Cheftrainers beim FC Wil in der Challenge League übernehmen. Sein Nachfolger heisst Heris Stefanachi und trainiert zurzeit die U18 bei den Grasshoppers.

Stefanachi ist in der Region kein Unbekannter, trainierte er doch während fünfeinhalb Jahren erfolgreich den FC Bazenheid, bevor er im Herbst 2018 vom SC Brühl verpflichtet wurde. Bei den Krontalern konnte er nahtlos an die Erfolge im Toggenburg anknüpfen und belegte in der letzten Saison den starken dritten Schlussrang in der Promotion League.

Ab Sommer übernahm er, ausgestattet mit einem Profivertrag, die U18 der Grasshoppers. Nun bricht er seine Zelte nach gut vier Monaten in Zürich wieder ab und kehrt in die Promotion League zurück.

Dazu FCRJ-Sportchef Stefan Flühmann: «Ich kannte Heris Stefanachi als Trainer vom SC Brühl. Seine engagierte und unterstützende Art an der Seitenlinie haben mir sehr gefallen. Nun habe ich ihn auch abseits des Fussballplatzes kennen gelernt und bin überzeugt, dass er die eingeleitete Weiterentwicklung der Mannschaft fortsetzen wird.» Heris Stefanachi übernimmt per sofort die Arbeit – sein Vertrag läuft bis Juni 2023. (pd/bl)

Mittwoch, 10. November, 10:38 Uhr

Magische Wochen in Bazenheid vom 12. November bis 23. Januar

Das Festgelände im Bazenheider Ifang ist bis auf wenig kleinere Arbeiten fertig erstellt.

Das Festgelände im Bazenheider Ifang ist bis auf wenig kleinere Arbeiten fertig erstellt.

Bild: Beat Lanzendorfer

Keine magischen Wochen in Bazenheid titelte diese Zeitung vor einem Jahr, als der 67-tägige Winterzauber wegen der Coronapandemie nicht durchgeführt werden konnte.

Vom Rückschlag des vergangenen Jahres liessen sich die Organisatoren um Linus und Simon Thalmann, Vater und Sohn, aber nicht aufhalten und begannen mit den Planungen für dieses Jahr.

Eröffnungsfeier am Freitag um 18 Uhr

Nun klappt es: Am Freitag wird der Winterzauber Bazenheid eröffnet. Er dauert vom 12. November 2021 bis am 23. Januar 2022. Während 73 Tagen bietet das Festgelände Spiel, Spass und Genuss in magischer Atmosphäre. Dazu zählen ein 1'000 Quadratmeter grosses Eisfeld, auf dem in einer eigens erstellten Zone Eisstockschiessen möglich ist.

Auf dem weitläufigen Areal befindet sich zudem ein heimeliges Chalet sowie eine dazugehörige Bar. Diverse Events laden zum Besuch ein. Mehr Infos zu den Angeboten auf: www.winterzauber-bazenheid.ch.

Rolf Hagen, links, und Fredi Stadler sind zwei der vier Eismeister.

Rolf Hagen, links, und Fredi Stadler sind zwei der vier Eismeister.

Bild: Beat Lanzendorfer

Zur Start am Freitag sagt Simon Thalmann: «Nach langer Zeit der Unsicherheit und der intensiven Vorbereitung dürfen wir den Winterzauber Bazenheid endlich eröffnen. Wir sind voller Vorfreude.»

Die Eröffnungsfeier am Freitag um 18 Uhr wird mit kurzen Reden und Einlagen des Eislaufclubs Wil umrahmt. Danach darf sich die Bevölkerung auf der Eisfläche tummeln. Die genauen Öffnungszeiten des Eisfeldes, des Chalets und der Bar sind auf der Website zu finden. Bei Anlässen und Besuchen mit einer grösseren Anzahl an Teilnehmenden empfiehlt sich eine Reservation. (bl)

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