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Toggenburg: Exporte und Importe gehen im dritten Quartal zurück

Im Vergleich zum letzten Quartal gehen die Exporte und Importe zurück. Im Vergleich zum Vorjahr ist das nur bei den Importen der Fall.
Ruben Schönenberger
Im Toggenburg wurden weniger Waren für den Export bereitgestellt. (Bild: Urs Flüeler/Keystone)

Im Toggenburg wurden weniger Waren für den Export bereitgestellt. (Bild: Urs Flüeler/Keystone)

Noch im zweiten Quartal des Jahres konnte das Toggenburg einen Export-Rekord aufweisen. An die rund 136 Millionen Franken, die in der Statistik für die Monate April bis Juni stehen, kommt das Thur- und Neckertal im dritten Quartal nicht mehr ran.

Von Juli bis September verliessen Waren im Wert von rund 121 Millionen Franken das Thur- und Neckertal. Im Vergleich zum gleichen Quartal im Vorjahr ist das allerdings immer noch ein Plus von knapp vier Millionen Franken oder 3,3 Prozent. Teuerungsbereinigt ist es immerhin noch ein Plus von 1,1 Prozent. Das dritte Quartal 2018 war denn auch der letzte Drei-Monatsabschnitt, in dem die Exporte tiefer waren als in der jüngsten Messperiode.

Für 84 Millionen Franken importiert

Auch die Importe ins Toggenburg sanken gegenüber dem zweiten Quartal des laufenden Jahres. Sie betragen noch knapp 84 Millionen Franken. Das ist ein Minus von rund 5,5 Millionen Franken oder 12,4 Prozent (teuerungsbereinigt 12,8 Prozent). Anders als bei den Exporten ist dieser Wert aber auch tiefer als im gleichen Quartal des letzten Jahres. Damals wurden Waren im Wert von rund 95,5 Millionen Franken importiert.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg deshalb der Handelsbilanzüberschuss. Er betrug von Juli bis September rund 37,5 Millionen Franken. Das ist deutlich mehr als die rund 22 Millionen Franken im gleichen Quartal des Vorjahrs.

Rheintal bleibt kantonaler Exportmeister

In den anderen Regionen des Kantons zeigt sich ein unterschiedliches Bild. Während im Wahlkreis St.Gallen die Exporte um 13,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 493 Millionen stiegen, sanken sie beispielsweise im Werdenberg um über 9 Prozent auf noch rund 394 Millionen Franken. Auch im Sarganserland und im Rheintal gingen die Exporte zurück. Das Rheintal bleibt mit über 1,1 Milliarden Franken aber Exportmeister im Kanton St.Gallen. Insgesamt bleiben die Exporte etwa auf dem gleichen Level wie im Vorjahr. Waren im Wert von rund 3 Milliarden Franken verliessen den Kanton, das ist nominal ein Plus von 0,9 Prozent, teuerungsbereinigt aber ein kleines Minus von 0,6 Prozent.

Die Importe indes gingen grösstenteils zurück. Nur die Wahlkreise St.Gallen und Sarganserland verzeichnen ein Plus. Für den ganzen Kanton weist die Statistik Importe im Wert von 2,3 Milliarden Franken aus, ein Minus von 3,4 Prozent (teuerungsbereinigt 3,2 Prozent).

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