Tierärztin: «Er ist jämmerlich zugrunde gegangen» – Blacky stirbt wegen giftigem Köder

Anfang Januar frisst der Wattwiler Hund Blacky Wursträdchen, die mit Schneckenkörnern gespickt worden waren. Alles deutet auf eine vorsätzliche Tat hin.

Timon Kobelt
Drucken
Teilen
Der Hund Blacky starb im Januar an einer Vergiftung

Der Hund Blacky starb im Januar an einer Vergiftung

Bild: Pd

Gräueltat zum Jahresauftakt: das Schicksal des Hundes Blacky erregte Anfang Januar grosses Aufsehen. Er hatte offenbar Wurststücke gefressen, die jemand als Köder ausgeleget und mit Schneckengiftkörnern gespickt hatte. Bei einer Magen-Darm-Spühlung wurden Schneckenkörner wie Wurststücke gefunden.

Obwohl Blacky, ein 16 Jahre alter Jack-Russell-Terrier, rasch in tierärztliche Behandlung verbracht wurde, konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden. Schon drei Jahre zuvor hatte Blacky Giftköder gefressen. Damals hatte er in der Tierklinik noch gerettet werden können. Diesmal kam jede Hilfe zu spät. Die Tierärztin, die Blacky behandelte, geht von einer vorsätzlichen Vergiftung aus. Blacky sei jämmerlich zugrunde gegangen. Der Besitzer von Blacky hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Ein Mediensprecher der Kantonspolizei wies allerdings darauf hin, dass solche Fälle nur schwer aufzuklären seien. Wenige Tage nach Bekanntwerden des Falles meldete sich ein Tierfreund aus dem Toggenburg bei dieser Zeitung und setzte eine Belohnung von 10'000 Franken aus für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen. Bisher ist es noch nicht gelungen, die Tragödie aufzuklären.

Aktuelle Nachrichten