HEMBERG
«Kopf hoch und weiter geht es»: Remo Forrer über eine schwierige Zeit nach dem Sieg bei «The Voice of Switzerland»

Vor einem guten Jahr räumte der Toggenburger Remo Forrer bei der Castingshow ab. Jetzt präsentiert er seine neue Single: «Let Go». Und er spricht über Zweifel, Musik und einen Autounfall.

Mauro Lorenz, FMToday
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Remo Forrer meldet sich mit neuer Single zurück.

Remo Forrer meldet sich mit neuer Single zurück.

Bild: FM1Today

«Ihr werdet noch viel von mir hören», sagte Remo Forrer nach dem Finale bei «The Voice of Switzerland». Der Hemberger konnte sich bei der Castingshow durchsetzen. Ein gutes Jahr später ist zu fragen, ob er sich damals selbst überschätzt hat oder ob es doch eher um eine gesunde Portion Selbstbewusstsein gehandelt hat.

Ohne eine Sekunde zu zögern, antwortet er gegenüber FM1Today:

«Nein, mit Grössenwahn hat das nichts zu tun. Bei der Musik motivieren mich andere Aspekte als die blosse Reichweite.»

Nach wie vor würde er es auch geniessen, auf Hochzeiten und familiären Anlässen aufzutreten: «Egal, ob 20 Leute im Publikum sind oder 10'000, beides hat seinen Reiz.»

Ausgebremst und angespornt

Für den Sportartikelverkäufer war die Zeit nach dem Sieg nicht einfach: «Ich war enorm motiviert und wollte unbedingt den Hype mitnehmen.» Es kam aber anders. Durch den Lockdown war der Hemberger dazu verdonnert, zu Hause zu bleiben. Rückblickend sei dies enorm schade, aber er habe nie angefangen, zu hadern: «Es hat mich angespornt und mir beim Schreiben von ‹Let Go› geholfen.» Schliesslich erzählt Forrer in der neuen Single von der Ambivalenz des Loslassens: «Kopf hoch und weiter geht es, soll die Aussage des Songs sein.»

«Plötzlich hat die Scheibe geklirrt»

Auf Social Media ist der Toggenburger sehr aktiv. Sei es auf Instagram oder Tiktok. Er versucht, seine Fans an seinem Leben teilhaben zu lassen. Dabei teilt er authentisch die Höhen und die Tiefen. Unlängst hat er ein Video veröffentlicht, in welchem ihm beim Einparken ein Missgeschick passiert ist.

Darauf angesprochen, beginnt die Frohnatur zu lachen und erzählt die gesamte Geschichte: «Plötzlich hat die Scheibe geklirrt und ein ganzer Ast war im Kofferraum.» Inzwischen ist das Problem gelöst. Via Instagram findet er eine Garage, die ihm die Scheibe ersetzt: «Zum Glück, denn mit dem Bus fahre ich in die Ferien.»